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AN/0328/2018

Antrag der SPD-Fraktion: Eine zweite integrierte Gesamtschule für Porz

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 16.03.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 15.03.2018, TOP 8.1

180315_Gesamtschule_Neufassung

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XXX _ ALT 2018-02-27 Gesamtschule Zündorf

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180315_Gesamtschule_Neufassung

1711 Zeichen

SPD-ANTRAG GESAMTSCHULE PORZ - NEUFASSUNG 
 
 
Die Bezirksvertretung Porz bittet den Ausschuss für Schule und Weiterbildung, die 
Verwaltung zu beauftragen, den für Porz vorgesehenen Neubau einer zweiten 
integrierten Gesamtschule zu forcieren. Hierzu sollen zeitnah geeignete Flächen 
beispielsweise in Zündorf geprüft werden, wobei in jedem Fall die Grundstücke am 
Gartenweg in unmittelbarer Nachbarschaft des vorhandenen Schulzentrums sowie im 
nördlichen Teil des Plangebietes Zündorf-Süd zu berücksichtigen sind, da an diesen 
Stellen ohnehin städtische Flächen zu Verfügung stehen. Auch andere Flächen, 
beispielsweise die inzwischen von der Stadt Köln angekaufte Fläche des ehemaligen 
Praktiker-Marktes in Eil sollten in die Betrachtung einbezogen werden. 
  
Dabei sind folgende Aspekte mit zu betrachten:  
 
würde zunächst 160 bis 170 weiteren Kindern die Möglichkeit geben, eine Gesamt-
schule zu besuchen und vom längeren, gemeinsamen Lernen zu profitieren.  
umfassenden Sanierung mit der Möglichkeit einer Vergrößerung des Lessinggym-
nasiums.  
Bei unmittelbarer Nachbarschaft beider Schulen wären weitreichende Kooperationen 
möglich bei der Nutzung von Fachräumen, Aulen und Sportanlagen sowie bei 
außergewöhnlichen Leistungskursen in der Sekundarstufe II.  
-
handener Infrastruktur neben einer bestehenden Schule entstehen. Daher dürfte die 
Umsetzbarkeit schneller möglich sein als bei einer Schule weiter im Inneren der Stadt 
Köln.  
Möglichkeiten des schulischen Auftrags umgesetzt werden können.  
 
Eine optimierte Lage, die mit Bus, Bahn und Fahrrad aus fast allen Teilen des Stadt-
bezirks Porz und weiteren Kölner Stadtbezirken gut erreichbar wäre.  
 
 
Begründung:  
unverändert

XXX _ ALT 2018-02-27 Gesamtschule Zündorf

3519 Zeichen

Sozialdemokratische Partei Deutschlands 
Fraktion im Stadtbezirk Köln-Porz 
 
Gleichlautend: 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Rathaus 
50667 Köln 
 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Henk van Benthem 
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln 
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
51143 Köln 
Tel: 0221 / 22197 - 303 
Fax: 0221 / 22197 - 304 
Mail: SPD-BV7@stadt-koeln.de  
 www.porzspd.de  
 
 
 
 
Porz, 27. Februar 2018 
 
 
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 15. März 2018 
Hier: Eine zweite integrierte Gesamtschule für Porz 
Die Bezirksvertretung Porz bittet den Ausschuss für Schule und Weiterbildung, die Verwal-
tung zu beauftragen, den für Porz vorgesehenen Neubau einer zweiten integrierten Ge-
samtschule zu forcieren. Hierzu sollen geeignete Flächen in Zündorf zeitnah geprüft wer-
den, wobei in jedem Fall die Grundstücke am Gartenweg in unmittelbarer Nachbarschaft 
des vorhandenen Schulzentrums sowie im nördlichen Teil des Plangebietes Zündorf-Süd 
zu berücksichtigen sind, da an diesen Stellen ohnehin städtische Flächen zu Verfügung 
stehen. 
Dabei entstehende folgende Vorteile: 
 Eine sechszügige Gesamtschule mit einer möglichen Erweiterung auf acht Züge 
würde zunächst 160 bis 170 weiteren Kindern die Möglichkeit geben, eine Gesamt-
schule zu besuchen und vom längeren, gemeinsamen Lernen zu profitieren. 
 Für das bestehende Schulzentrum bestünde im Anschluss die Möglichkeit einer 
umfassenden Sanierung mit der Möglichkeit einer Vergrößerung des Lessinggym-
nasiums. 
 Durch die unmittelbare Nachbarschaft beider Schulen wären weitreichende Koope-
rationen möglich bei der Nutzung von Fachräumen, Aulen und Sportanlagen sowie 
bei außergewöhnlichen Leistungskursen in der Sekundarstufe II. 
 Die Schule könnte entweder auf einer städtischen Fläche oder unter Nutzung vor-
handener Infrastruktur neben einer bestehenden Schule entstehen. Daher dürfte 
die Umsetzbarkeit schneller möglich sein als bei einer Schule weiter im Inneren der 
Stadt Köln. 
 Die vorhandenen Flächen sind ausreichend groß, so dass alle Erfordernisse und 
Möglichkeiten des schulischen Auftrags umgesetzt werden können.

 Die neue Schule wäre mit Bus, Bahn  und Fahrrad aus fast allen Teilen des Stadt-
bezirks und darüber hinaus erreichbar. 
 
Begründung: 
Für das Schuljahr 2018/2019 wurden stadtweit 960 Schülerinnen und Schüler abgelehnt, 
die ihre schulische Laufbahn gerne auf einer Gesamtschule fortgesetzt hätten. Dies be-
deutet, dass ihnen der Wunsch nach längerem gemeinsamem Lernen nicht erfüllt wird und 
sie sich für ein Gymnasium, eine Realschule oder eine Hauptschule entschließen möch-
ten. Dies birgt insbesondere bei der Wahl eines Gymnasiums die Gefahr, dass den Kin-
dern eine Abschulung droht, falls sie dem Pensum nicht folgen können. 
 
Auch die Gesamtschule an der Stresemannstraße hat Schülerinnen und Schülern Absa-
gen erteilen müssen, diese nehmen auch dort seit Jahren zu. Darüber hinaus wird die 
Umwandlung der Real- und der Hauptschule in eine Gesamtschule schon seit Jahren dis-
kutiert, sie ist Bestandteil der aktuellen Schulentwicklungsplanung. 
 
Die Erreichbarkeit einer Gesamtschule in der Nähe der derzeitigen Endhaltestelle der Linie 
7 ist hoch attraktiv, nicht nur für Kinder aus Zündorf. Aus ganz Porz und darüber hinaus 
wäre es leicht, den Schulstandort zu erreichen. Eine Umkehrung der Verkehrsströme wür-
de sogar zu einer Entlastung des ÖPNV führen. 
 
 
 
Dr. Simon Bujanowski    Lutz Tempel 
SPD-Fraktionsvorsitzender   stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

15.03.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 8.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0328/2018
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
16.03.2018
Erstellt
01.03.2018 10:53