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Tätigkeitsbericht 2019 des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern

Mitteilung Ausschuss 1596/2020 vom 02.06.2020

Stand: Am 08.06.2020 im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/1/I/1 Vorlagen-Nummer 02.06.2020 1596/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.06.2020 Tätigkeitsbericht 2019 des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern hat neben den Aufgaben nach dem Landes- gleichstellungsgesetz für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung (§ 17 Abs.1 LGG) auch Aufgaben nach der Gemeindeordnung (§ 5 Abs. 3 GO NRW). Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist nicht nur Ansprechpartnerin in der Verwaltung sondern auch für Bürgerinnen und Bürger. Sie engagiert sich in der Stadtgesellschaft für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Innerhalb der Stadtverwaltung wirkt sie bei der Ausführung des Landesgleichstellungsgesetzes und allen Vorschriften und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichstellung haben oder haben können. Daraus ergibt sich ein umfangreiches Aufgabenspektrum. Die Schwerpunkte des vergangenen Jahres können dem als Anlage beigefügten Jahresbericht 2019 entnommen werden. Die Broschüre ist in gedruckter Form beim Amt für Gleichstellung erhältlich und kann unter der E-Mail Adresse I/1PoststelleGleichstellungsamt@STADT-KOELN.DE angefordert werden. 2020 wird das Amt den Fokus insbesondere auf die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Fami- lie für Frauen und Männer richten und so einen wichtigen Beitrag für die Attraktivität der Stadt Köln als moderne und familienfreundliche Arbeitgeberin leisten. Die neu gegründete Organisationseinheit „Bündnis BerufLeben“, eine strategische Partnerschaft des Personal- und Verwaltungsmanagements und des Amtes für Gleichstellung, wird innerhalb der Stadtverwaltung neue Wege zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie beschreiten. Gez. Dr. Keller
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    Jahresbericht 2019 Jahresbericht 2019 Daten | Fakten | Einblicke Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln Seite 3 Die Oberbürgermeisterin Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bildnachweis Umschlag: Shutterstock.com; S. 4: Picture people; S. 7: Stadt Köln; S. 8: Stadt Köln; S. 9: Sabrina Zimmermann; S. 10: WDR, Graphic Recording: Thomas Luther, Franziska Weiss; S. 11: Stadt Köln; S. 12: Stadt Köln; S. 13: Stadt Köln; S. 14: Kreativ kontor / Britta L.QL; S. 15: Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt, Drei Brüder; S. 16: id3, Drei Brüder; S. 17: Stadt Köln, Goldmarie Graphik & Design; S. 18: Stadt Köln, Alle Werbebeispiele stammen aus dem Internet: von den Internetseiten der werbenden Firmen, von Ver- kaufsportalen oder von Internetseiten aus Online-Magazinen. Zum Teil handelt es sich um Werbekampagnen, die aktuell nicht mehr verwendet werden. Sie wurden dennoch im Bericht abgebildet, da sie plakativ deutlich machen, worum es bei sexistischer und sexualisierter Werbung geht. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Unternehmen bei Drucklegung nicht mehr hinter der von ihnen in der Vergangenheit gezeigten Werbung stehen.; S. 19: Stadt Köln, Motiv: Gerda Laufenberg / Gestaltung: Petra Piskar; S. 21: Stadt Köln Gestaltung und Druck Zentrale Dienste der Stadt Köln 13-JG/136-20/I-1/300/05.2020 Inhalt Vorwort 4 Der gesetzliche Auftrag 6 Equal Pay Day 8 Girls‘ & Boys‘ Day 9 Gender Gala 9 Mentoring 11 Netzwerkveranstaltung Stadtfrauen 11 Netzwerkveranstaltung für KölnFrauen 12 Training „Gender Kompetenz als Erfolgsfaktor“ für städtische Führungskräfte 13 Verwaltung setzt sich weiter für Chancengleichheit ein 13 Mehr Gleichstellung in der Stadtgesellschaft (Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten nach der Gemeindeordnung – GO NRW) 14 Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum . . . . . . . . . . 14 Plakatkampagne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 EDELGARD mobil 15 EDELGARD schützt 15 EDELGARD informiert 16 EDELGARD map – Online-Anwendung 16 EDELGARD Öffentlichkeitskampagne für Zielgruppe 17 „Nicht mit mir!“ 17 Gewalt gegen Frauen 17 Sexistische und sexualisierte Werbung in Köln 18 Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern 19 Einführung des ELSE-Falk-Frauenpreises 19 Sonstige Veranstaltungen 20 Geflüchtete Frauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Infotag zum beruflichen Wiedereinstieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 100 Jahre Frauenwahlrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Öffentlichkeitsarbeit – Internationaler Frauentag . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Mitgliedschaft in Gremien und Arbeitskreisen – ein Auszug 21 Seite 4 Seite 5 Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, 2019 war ein Jahr für Bewährtes und Visionäres. Viele bekannte Maßnahmen, sowohl für die Kölner Stadtgesellschaft als auch für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erschienen im neuen Glanz und für einige brandneue Projekte wurde der Grundstein gelegt. Ein besonderes Augenmerk legten wir auf die Stadt Köln als Arbeitgeberin, denn in der Arbeitswelt stehen die Zeichen auf Wandel. Zu den Gründen dafür zählen die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel, der zunehmende Wunsch nach flexiblen und familiengerechten Arbeitsformen, die Geschlech- tergerechtigkeit, die mögliche Entkopplung von Arbeitszeit und -ort sowie der Druck, die Leistungsfähigkeit der Verwaltung trotz alternder Belegschaft zu erhalten. Um die Attraktivität der Stadt Köln auf dem heiß umkämpften Arbeitsmarkt zu erhöhen, aber vor allem auch langjährigen städtischen Mitarbeitenden bedarfs- gerechte Perspektiven zu eröffnen, ist das Personal- und Verwaltungsmanage- ment im letzten Jahr gemeinsam mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern. Hierzu haben beide Ämter im Oktober 2019 eine Kooperationsvereinbarung mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft suchen wir zukünftig gemeinsam neue Wege zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Themen sind zum Beispiel die Gründung eines innerstädtischen Väternetzwerks, der Aufbau eines Ange- bots von Betriebskitaplätzen oder der Einkauf eines Familienservices, welcher Sie bei der Organisation Ihrer Betreuungspflichten gegenüber Ihren Kindern und pflegebedürftiger Angehörigen unterstützen kann. Wir haben bereits mit der Gründung einer neuen Organisationseinheit begonnen. Das Bündnis „BerufLeben“, bestehend aus einem dreiköpfigen agilen Team, soll in Sachen verbesserter Vereinbarkeit von Beruf und Familie innerhalb der Kölner Stadtverwaltung als Innovationsschmiede dienen und als Dienstleisterin für die Dienststellen, Führungskräfte und Mitarbeitenden agieren. Hier gibt es zwei konkrete Projekte, mit denen wir bereits begonnen haben: Die Zertifizierung der Stadt Köln als familienfreundliches Unternehmen im Rahmen eines dreijährigen Auditierungsprozesses und das top aktuelle Thema „Führen in Teilzeit“. Wir werden weiter berichten. Bettina Mötting Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 6 Seite 7 Der gesetzliche Auftrag Nach dem Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG NRW) unterstützt und berät die Gleichstellungsbeauftragte die Dienststellen und wirkt bei allen Vorschriften und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und Männern haben oder haben können (§17 LGG NRW). Das LGG hat sich den gewandelten Familienstrukturen angepasst. Ziel ist weiterhin die Förderung von Frauen, um bestehende Benachteiligungen abzubauen. Ziel ist aber auch, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern. Hieraus ergibt sich ein umfängliches Aufgabenspektrum: Beteiligung an rund 14 446 personellen und 72 organisatorischen inner - städt ischen Maßnahmen. Dies sind Vorgänge wie beispielsweise … In den zielgruppenspezifischen „Mittagspausen“ haben sich 463 interessierte Frauen und 66 Männer von erfahrenen Expertinnen und Experten Impulse und Tipps geben und sich ihre Fragen beantworten lassen. Themen waren: – Life / Work Planning – Eine passende Stelle finden – Motiviert und zufrieden im Beruf – Frauen stärken Frauen – Für Frauen im mittleren Dienst – Veränderungsvorhaben – Erwecken Sie die Löwin in sich! – Wenn das Gute nie genug ist – Ellbogen oder Empathie? Wie Frauen und Männer gut miteinander reden – Mensch ärgere Dich nicht – Stop Fixing Women! Für neue Normen und Werte im Job – Emanzen, Machos und Weicheier – Wie sorge ich am besten für mein Alter vor? – Elterngeld (Plus), Elternzeit und Wiedereinstieg in Teilzeit – Frauen im Stadtbild sichtbar machen Wissen to go... Amt f Amt für G ür Gle lei ic chs hst te ellun llung v g von F on Fr ra aue uen un n und Männe d Männer rn n 1. Halbjahr 2019 Ihre etwas andere Mittagspause Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Wissen to go… Wissen für Frauen: Life/Work Planning - Eine passende Stelle fnden mit System 13.03.2019 Wollen Sie einen Job der wirklich zu Ihnen passt? Erfahren Sie, wie Sie ohne schriftliche Bewerbung einen passenden Job fnden können. In Kooperation mit der VHS am Neumarkt 18:00 – 20:00 Uhr Christiane Maschetzke, Life/Work Planning-Trainerin Motiviert UND zufrieden im Beruf 11.04.2019 Klug gesetzt bringen eigene berufiche Ziele uns in Bewegung. Erfahren Sie, warum es sich lohnt, im Beruf eigene Ziele zu haben und worauf beim Setzen von Zielen zu achten ist, damit diese Ihre motivie- - rende Wirkung entfalten.. Brigitte Bürger, M.A. Seminare & Coaching Frauen stärken Frauen 26.06.2019 Weibliches Netzwerken ist: erfolgsversprechend, nährend und macht Spaß. Erfahren Sie im Vortrag, wie Sie das machtvolle Spiel des Netz werkens für Ihre Karriere nutzen können. Britta Strebin, Coach, Beraterin, Trainerin Wissen für Frauen I Männer: Ellbogen oder Empathie? Wie Frauen und Männer gut miteinander reden 13.02.2019 Lernen Sie, Ihre eigenen, oft unbewussten Gesprächsstrategien zu hinterfragen, die Kommunikationsmuster des anderen Geschlechts zu verstehen und fnden Sie Ihre ganz eigene Antwort darauf. Astrid Windfuhr, Kommunikationstrainerin und Coach Mensch ärgere Dich nicht 19.03.2019 …ist nicht nur ein Spiel, sondern die Aufforderung ab heute gelassener mit dem Thema „Ärger“ umzugehen. Kirsten Pecoraro, Coach, Referentin, Autorin Stop Fixing Women! Für neue Normen und Werte im Job. 15.05.2019 Statt das System und unsere Organisationen zu verändern, versuchen wir die Menschen passend zu machen. Der Vortrag beleuchtet Grund- -lagen menschlichen Verhaltens und analysiert die Rahmenbedingun gen für erfolgreiches Wirken (insbesondere) von Frauen. Robert Franken, Digital & Diversity Consultant Das Wissen wird angeboten von 12:15 bis 13:45 Uhr im Stadthaus Deutz Ansprechpartnerin: Frau Petra Engel, R 2 26 44 Anmeldungen an: margit.froitzheim@stadt-koeln.de Foto: Adobe Stock, treenabeena Hinzu kamen 1420 Auswahltermine mit ein- oder mehrtägigen Auswahltagen, von denen das Team der Gleichstellungsbeauftragten an 53 Terminen teilge- nommen hat. Die Beratungsarbeit für die städtischen Beschäftigten nahm in 2019 einen Umfang von 66 Stunden ein. 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen diese in Anspruch. Sie umfasst Themenfelder wie beispielsweise sexuelle Belästigung, Mobbing, Karriereperspektiven oder Kündigung während der Probezeit. 90 Minuten kostenloser Rat von Expertinnen und Experten! Die „Wissen to go“ Veranstaltungen unter dem Motto „Ihre etwas andere Mit- tagspause“ fanden große Resonanz. amtsärztliche Untersuchungen Umsetzungen auf Q-Stellen Übertragungen eines Amtes mit niedrigerem Grundgehalt Weiterbeschäftigungen nach dem Ruhestand Herabgruppierungen Einstellungen Höhergruppierungen Beförderungen Abmahnungen mobiles Arbeiten Verlängerungen der Anstellungszeit von verbeamteten Beschäftigten Überstundenanordnungen Kündigungen Aufhebungsverträge Wechsel der Dienststelle Anordnungen der Attestpflicht ab dem 1.Krankheitstag Abordnungen beziehungsweise Versetzungen zu anderen Behörden Änderungen der Arbeitszeit Verlängerungen der Probezeit Befristungen von Arbeitsverhältnissen Nebenabreden zum Arbeitsvertrag erneute Zuweisungen des Arbeitsplatzes nach Beurlaubung Seite 8 Seite 9 Equal Pay Day Unter dem diesjährigen Motto: „Time for Change / New Work – New Life – New Pay“ fand der Equal Pay Day zum 12. Mal statt. Das Motto galt als Ansporn, den Ursachen des Gender Pay Gaps auf den Grund zu gehen und dabei die moderne Arbeitswelt, gesellschaftlichen Wertewandel und wirtschaftliches Wachstum in den Blick zu nehmen. Impulsreferate, Unternehmenspraxis und Networking standen dabei im Vorder- grund. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Business and Professional Women Club Köln e.V. unter anderem in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern sowie der Volkshochschule Köln. Zudem war das Gleichstellungsamt mit einem Redebeitrag sowie einem Informationsstand im FORUM der VHS vertreten. Girls‘ & Boys‘ Day Am 28. März 2019 öffnete die Stadtverwaltung erneut ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel, einen Einblick in frauen- und männer- untypische Berufsfelder zu geben. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern konnten insgesamt 42 Mädchen und 107 Jungen an „Schnupperprogrammen“ teilnehmen, bei denen sie nicht nur theoretisch von neuen Berufsmöglichkeiten erfuhren, sondern auch selbst aktiv werden durften. Während die Jungen in den städtischen Kitas und bei den Sozial-Betrieben-Köln tatkräftig mit anpackten, bauten Mädchen Computer auseinander oder besich- tigten unter fachlicher Begleitung eine Brücke von innen. Besonders der Alltag auf einer Feuerwehrwache interessierte viele Mädchen. Es ging mit der Drehleiter hoch hinaus, Erste Hilfe und Reanimation gehörten ebenso zum praktischen Erleben. Gender Gala Die Stadt Köln ist seit Gründung Ende 2016 Mitglied des Bündnisses „MIT FRAUEN IN FÜHRUNG“, dessen Ziel es ist, die Potenziale von Frauen zu fördern und den Frauenanteil in Führungspositionen aktiv zu erhöhen. Im Rahmen des Bündnisses unterstützen sich die derzeit 15 Unternehmen und Institutionen durch Netzwerkarbeit, Fachaustausche und verschiedene Projekte wie beispiels- weise das Cross Mentoring für Potential trägerinnen. Seite 10 Seite 11 Vom Cross Mentoring konnten bereits acht städtische Mitarbeiterinnen profitieren. Ihnen wurde jeweils eine Mentorin beziehungsweise ein Mentor eines anderen Unternehmens über einen Matchingprozess zugeteilt. Die Auftaktveranstaltung zum vierten Cross Mentoring fand im Mai 2019 unter der Schirmfrauschaft von Ministerin Yvonne Gebauer statt. In 2020 ist der Start des fünften Crossmentorings geplant. Zur ersten „Gender Gala“ lud Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen des Bündnisses im September 2019 ins Historische Rathaus ein. „Die größte Gefahr bei Gleichberechtigung“ sei schließlich „der Mythos, wir hätten Sie schon“ sagte die Oberbürgermeisterin. Minister Pinkwart betonte in seinem Impulsvortrag „Frauen machen Ihre Unter- nehmen stark!“ wie wichtig es ist, neben der Schaffung passender Rahmenbe- dingungen, dass erfolgreiche Unternehmerinnen sichtbarer gemacht werden. Positive Rollenmodelle sind wichtig und junge Frauen und Mädchen brauchen Vorbilder! Mentoring Im Herbst 2019 endete nach 18 Monaten das fünfte innerstädtische Mentoring mit einer durch die Mentees organisierten Abschlussveranstaltung. Diesmal erhielten 15 talentierte und engagierte Frauen der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) die Chance, neben ihrem beruflichen Alltag, an einer Persönlichkeits- und Führungsentwicklung teilzunehmen und ihrer Karriere damit einen Schub zu geben. In dieser Zeit wurden Potenziale und Talente entdeckt, gefördert und ausgebaut. Entwicklungsfelder wurden identifiziert und die Karriereplanung wurde aktiv angegangen. Aber auch Perspektivenwechsel, eine neu erlebte Sichtbarkeit oder unterschied- liche Formen des Feedbacks gehörten mit zum Portfolio des Projektes. Insgesamt profitierten bisher 10 Teilnehmerinnen durch einen vertikalen Karriere sprung! Netzwerkveranstaltung Stadtfrauen (Frauen des ehemals höheren Dienstes) „Sagen SIE doch, was Sie wollen!“ Frau Prof. Dr. Dörte Diemert war im Oktober 2019 die Gastrednerin der Netz- werkveranstaltung „Stadtfrauen“ und gab interessante Einblicke in ihre Karriere bis zur Stadtkämmerin in Köln. Dabei ging es um Stolpersteine, wertvolle Tipps, die Bedeutung von Netzwerken und die gegenseitige Unterstützung. Seite 12 Seite 13 85 Frauen nahmen an der Veranstaltung und dem interaktiven Vortrag von Dr. Saskia Schottelius, Sprach- wissenschaftlerin und Kommunikationsforscherin sowie der Co-Referentin Antje Meister, Selbstver teidigungs- und Selbstsicherheitstrainerin, teil. Was macht einen starken Selbstausdruck so beson- ders und überzeugend? Wie können sich Frauen in Führungspositionen auf ihre „Eigen-Macht“ besinnen, ohne fremden Spielregeln zu unterliegen? Was kann uns unterstützen, die alten Strukturen zu verlassen, um neue Sprache der Würde und Kompetenzen zu sprechen? Netzwerkveranstaltung für KölnFrauen (Frauen des ehemals gehobenen Dienstes) Im November 2019 fand die Netzwerkveranstaltung für Frauen der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, zum Thema „Königinnen-Charisma“ – Auftrittspräsenz und Selbstmarketing für Frauen, statt. Rund 90 Teilnehmerinnen folgten der Einladung. Gast- redner war dieses Mal der neue Leiter des Personal- und Verwaltungsmanagements, Olaf Wagner, der sich zu Themen wie attraktive Arbeitgeberin Stadt Köln, Frauen- förderung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie äußerte. Anschließend ging es mit der Referentin Edith Börner – zeitweilig unter vollem Körpereinsatz – ans „Königinnen-Charisma“: Themenfelder wie zum Beispiel selbstbewusste Körpersprache und Stimme, Präsenz, Rollensouveränität, Raumnutzung oder auch das Netzwerken als Erfolgsbeschleunigung standen dabei im Fokus. Training „Gender Kompetenz als Erfolgsfaktor“ für städtische Führungskräfte Wie hoch ist der Redeanteil von Frauen und Männern in Besprechungen? Wer präsentiert die Ergebnisse und wie? Warum gibt es so wenige Frauen bei der Feuerwehr und warum nehmen Väter nur zwei Monate Elternzeit? Drei Gender Trainings verfolgten das Ziel, Führungskräfte ein Verständnis dafür entwickeln zu lassen, dass Frauen und Männer unterschiedliche Bedürfnisse und Sichtweisen haben und durch Berücksichtigung beider Perspektiven bessere Ergebnisse erzielen. Wichtig ist hierbei: Es geht nicht um besser oder schlechter – sondern um anders! Die Trainings werden 2020 fortgesetzt und sind Teil der Pflichtschulungen für neue Führungskräfte. Verwaltung setzt sich weiter für Chancengleichheit ein Die Stadt Köln ist zum dritten Mal mit dem „TOTAL E-QUALITY“-Prädikat sowie erstmalig mit dem Zusatz „DIVERSITY“ ausgezeichnet worden. Die beiden Prädikate zeichnen Unternehmen aus, die sich in Wirtschaft, Wissen- schaft und Politik für die Etablierung und nachhaltige Chancengleichheit von Frauen und Männern einsetzen – sowie sich im gesamten Bereich „Diversity“ engagieren. Mit dem Erhalt geht die Stadt Köln erneut die Selbstverpflichtung ein, die Chancengleichheit als Unternehmensgrundsatz weiter umzusetzen. Im Zentrum steht die konsequente und nachhaltige Förderung aller Geschlechter. sa Netzwerktreffen- Fortbildung für Frauen im höheren Dienst Dienstag I 01.10.2019 I 13:00 Uhr IN VIA Köln e.V. Stolzestraße 1a, 50674 Köln Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Selbstvertrauen Z/u.alt/f_r ied/e.alt2/n.alt/h.alt/e.alt2/i.alt2/t.end ICH kann Blickkontakt Ruhe Selbstsicherheit NEINsagenGesichtsausdruck Wünsche kann man irgendwas Sprache Kooperieren Mut Zufriedenheit Blickkontakt ICH bin ICH kann Selbstvertrauen Se lbstsicherheit Übung sich trauen NEIN sich trauen Sprach AUSDRUCK GGGGGGGGGGGGeeeeeesichtsausdru üüüüüüüüünnnnnsssssccccccchhhhhhhhhhhheeeeee kkkkaaaann mmmaan irgendwas prache KKKKKKKKoooooooooooooooooooooooopppppppppppeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrriiiiiiiiiiieeeeeeeeeeerrrrrrrrrrreeeeeeeeeeeennnnnnnnnnnnn ufrieeeeeeeeddddddddddddeeeeeeeeeennnnnnnnhhhhhhhhhhheeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiittttttttttt BBBBBBBBBllllliiiiiiiiccccccccckkkkkkkkkkkkkkoooooonnnnnnntttttttaaaaaaaakkkkkkkkktttttttt IIIICCCCCCCCCCH bi Sagen SIE doch, was SIE wollen! „Königinnen- Charisma“ Netzwerktreffen- Fortbildung für Frauen im gehobenen Dienst Freitag I 22.11.2019 I ab 9:15 Uhr IN VIA Köln e.V. Stolzestraße 1a, 50674 Köln Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 14 Seite 15 Das Prädikat wird durch den gemeinnützigen Verein „TOTAL E-QUALITY Deutsch- land e.V.“ verliehen und gilt jeweils für die Dauer von drei Jahren. Mehr Gleichstellung in der Stadtgesellschaft (Aufgaben der Gleichstellungs- beauftragten nach der Gemeindeordnung – GO NRW) Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist nicht nur Ansprechpartnerin in der Verwaltung, sondern auch für Bürgerinnen und Bürger der Kommune. Sie ist zuständig für die Umsetzung der Gleichstellung vor Ort. Dabei engagiert sie sich insbesondere für den Abbau der Diskriminierung von Frauen und deren gleichbe- rechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Sie wirkt bei allen Vorhaben und Maßnahmen mit, die die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben (§ 5 Abs. 3 GO NRW). Hier geht es zum Beispiel um Frauenförderung im Erwerbsleben, Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik, soziale Sicherung von Frauen, Maßnahmen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch oder auch Initiieren spezifischer Maßnah- men für bestimmte Zielgruppen, wie beispielsweise für Migrantinnen. 2019 standen insbesondere diese Themen im Fokus: Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum Die Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum (KIGSG) macht verstärkt auf das Thema „Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffent- lichen Raum“ aufmerksam und initiiert Projekte, die die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum erhöhen. Die Stadt Köln, vertreten durch das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, ist Mitglied der Initiative und auch des Lenkungsgremiums. Plakatkampagne Die von der Kölner Initiative entwickelte Plakatkampagne „Die Würde von Frauen und Mädchen ist unantastbar!“ wurde über die Kölner Stadt- grenzen hinweg weiter bekannt gemacht. Das Plakat wurde inzwischen von 10 Städten und Gemeinden übernommen. EDELGARD mobil Im „EDELGARD mobil“, einer mobilen Beratungsstelle bei Großveranstaltungen, bieten Fachfrauen der Kölner Frauenberatungsstellen und der Mädchenberatung Frauen und Mädchen eine erste Anlaufstelle bei sexuellen Übergriffen. Die Berater innen im Mobil fahren auf Wunsch zu Betroffenen hin und sind telefonisch erreichbar unter 0221 / 221-27777. Das Mobil war an Silvester, an allen Karnevalstagen, bei den Kölner Lichtern, beim Summer- jam, an Halloween und am 11.11. im Einsatz. EDELGARD schützt „EDELGARD schützt“ sind ausgewählte Orte in Köln (Kneipen, Geschäfte, Büros, öffentliche Gebäude etc.), an denen Frauen „Erste Hilfe“ bekommen und sich sicher fühlen können, wenn sie sich bedrängt oder belästigt fühlen. Ein Signet weist als „EDELGARD schützt-Ort“ aus. Bevor es verliehen wird, werden die Mit- arbeitenden vor Ort geschult, was zu tun ist, wenn sich Betroffene hilfesuchend an den „geschützten Ort“ wenden. „EDELGARD schützt“ bietet nicht nur beim Feiern und Ausgehen Schutz, sondern stellt „sichere Orte“ zu allen Tages- und Nachtzeiten zur Verfügung. Auch Frauen, die zum Beispiel auf der Straße belästigt wurden, können sich an „EDEL- GARD schützt“ wenden. Damit trägt EDELGARD zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl für Frauen und Mädchen in Köln und einer verbesserten Hilfesituation im öffentlichen Raum bei. EDELGARD setzt ein Zeichen, dass Gewalt gegen Frauen nicht toleriert wird. Die Würde von Frauen und Mädchen ist unantastbar. In Köln und überall. gefördert vom: www.koelner-initiative- gegen-sexualisierte-gewalt.de Seite 16 Seite 17 Zum 31.12.2019 gab es insgesamt 137 Anlaufstellen: – 107 schützende Orte im Tages- und frühen Abendbereich wie zum Beispiel Restaurants / Cafés, Geschäfte, Buchhandlungen, Apotheken, Bürger- und Jugendzentren, Sparkasse KölnBonn, 18 davon sind städtische Gebäude. – 30 schützende Orte im Nachtbereich wie zum Beispiel Brauhäuser, Bars, Feuer- wachen, Kinos und Kneipen EDELGARD informiert Hier werden vielfältige Informationen zum Thema „Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum“ bereitgestellt (CityCards, Megalight- Kampagne, Internetseite EDELGARD.koeln, Facebook, Anzeigen in Printmedien, Flyer, Infokarten, Plakate in Geschäften) EDELGARD map – Online-Anwendung Speziell für die Zielgruppe „Frauen und Mädchen“ wurde im Rahmen von bürger- schaftlichem Engagement eine EDELGARD map programmiert. Mit aktivierter Standort-Freigabe können sich Hilfesuchende den nächstgelegenen EDELGARD schützt-Ort anzeigen lassen. EDELGARD Öffentlichkeitskampagne für Zielgruppe Im Jahr 2020 startet eine großangelegte Werbekampagne für die Zielgruppe „Frauen und Mädchen“. Hierfür wurde 2019 der Grundstein gelegt, insbesondere im Bereich von Social Media. „Nicht mit mir!“ Gemeinsam mit dem ZONTA Club Köln 2008 und dem Verein „Lobby für Mädchen“ wurden in Kölner Schulen Informationsveranstaltungen mit Work- shops zum Thema (Party-) Sicherheit und sexuelle Belästigung durchgeführt. Es wurden zwei Veranstaltungen im Gymnasium und eine Veranstaltung im Berufskolleg Humboldtstraße durchgeführt. Jetzt an deiner Schule: Selbstbehauptungs-Training für junge Mädchen und Frauen. www.nicht-mit-mir.info Gefördert vom bei Belästigung von Frauen und Mädchen im öff entlichen Raum www.edelgard.koeln Wir sind für Euch da! Karneval Standort An der Herz-Jesu-Kirche, Hohenstaufenring Kommen Sie zu uns oder rufen Sie an, wir organisieren Hilfe: 0221 / 221-27777 Termine Karneval 2019 Weiberfastnacht 28. Februar 11 bis 1 Uhr Freitag 1. März 20 bis 1 Uhr Samstag 2. März 20 bis 1 Uhr Sonntag 3. März 20 bis 1 Uhr Rosenmontag 4. März 20 bis 1 Uhr Veilchendienstag 5. März 20 bis 1 Uhr Beratung für Frauen und Mädchen bei sexualisierten Übergriffen. Gewalt gegen Frauen Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ unter der Leitung des Amtes für Gleichstellung arbeitet zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen, insbesondere zum Thema „Häusliche Gewalt“. Jedes Jahr werden (Straßen-)Aktionen geplant und durchgeführt. Zudem kooperiert die Dienststelle mit einzelnen Trägern und Einrichtungen. Seite 18 Seite 19 – Aktionstag zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Der 25.11. ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ hat eine öffentlichkeitswirk- same Aktion auf dem Ebertplatz durchgeführt (Infostand, Beratungsangebot, Musikbeiträge, Orange Beleuchtung in Anlehnung an die Kampagne „Orange your City“ etc.) – „Angst trifft Mut“ – eine Ausstellung zu häuslicher Gewalt Die Ausstellung zeigt, insbesondere durch verschiedene traditionelle Bekleidungen von 12 Schaufensterpuppen, dass Gewalt gegen Frauen in allen Kulturen vorkommt. Sie wurde mehrfach, unter anderem in der Magistrale im Stadthaus West, gezeigt. Sexistische und sexualisierte Werbung in Köln Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und tritt daher für eine differenzierte, pluralistische Darstellung von Menschen in der Werbung ein. Sie setzt sich dafür ein, dass in Köln keine Werbung gezeigt wird, die die Würde von Frauen und Männern missachtet oder ein einseitiges, einschränken- des Rollenbild vermittelt. 2019 hat das Amt für Gleichstellung bei elf sexistischen Werbemaßnahmen interveniert. Beispiele für derartige Werbungen in 2019: Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern Es wurde ein Sachstandsbericht zur Umsetzung der 126 Maßnahmen aus dem 1. Aktionsplan (Laufzeit 2016 bis 2020) in die politischen Gremien eingebracht. Der 2. Kölner Aktionsplan (Laufzeit 2019 bis 2021) mit Maßnahmen in den Handlungs feldern „Soziale Kohäsion“, „Gesundheit“ und „Bildung / Lebenslanges Lernen“ ging an den Start. Einführung des ELSE-Falk-Frauenpreises Der Rat der Stadt Köln fasste in seiner Sitzung am 9. Juli 2019 den Beschluss, erstmalig einen Frauenpreis einzuführen. Mit der Auslobung des Preises bekannte sich die Stadt Köln, neben der Unterzeichnung der Europäischen Charta der Gleichstellung, nochmals deutlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre ver- geben wird, soll die Öffentlichkeit für das Thema „Geschlechter gerechtigkeit“ sensibilisiert, Vorbilder gezeigt und das herausragende Engagement in Frauen- projekten ausgezeichnet werden. Am 1. August 2019 startete die Ausschreibung. Die Abgabe einer Bewerbung war bis zum 30. November 2019 möglich. Frauen konnten sich selbst bewerben oder von Vereinen, Projektteams, Initiativen, gewerblichen Betrieben und Institutionen vorgeschlagen werden. Insgesamt wurden 17 Frauen vorgeschlagen. Eine 13köpfige unabhängige Jury unter Leitung der Oberbürgermeisterin legte im Januar 2020 fest, welche Frau den Preis erstmalig erhalten sollte. Die Preisverleihung fand am 6. März 2020 im Rahmen der Feierlichkeiten des Internationalen Frauentages mit einem Festakt in der Piazzetta des Historischen Rathauses statt. 2. Kölner Gleichstellungs- aktionsplan 2019 - 2021 WIR IN KÖLN FÜR GLEICHSTELLUNG! Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern Seite 20 Seite 21 Öffentlichkeitsarbeit – Internationaler Frauentag Unter dem Motto „Fortschritt · Freiheit · Lebenslust – Herausforderungen im Feminismus“ wurde im März 2019 der Internationale Frauentag im Rathaus mit über 600 Gästen gefeiert. Geboten wurden ein Plakatspaziergang für Schüler- innen und Schüler zusammen mit der Oberbürger- meisterin, vier Workshops zu gleichstellungsrelevanten Themen, ein Markt der Möglichkeiten mit rund 60 Frauenorganisationen und ein Café zum Austauschen und Netzwerken. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit einem breiten Aktionsbündnis (unter anderem Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen, DGB, Politikerinnen verschiedener Fraktionen) vorbereitet und endete mit einem Empfang der Oberbürgermeisterin im Hansasaal des Historischen Rathauses. Mitgliedschaft in Gremien und Arbeitskreisen – ein Auszug Die Gleichstellungsbeauftragte ist ständiges Mitglied in folgenden Gremien und Arbeitskreisen – unabhängig von politischen Gremien. – Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ – Arbeitskreis „Gewaltprävention in der Stadtverwaltung“ – Arbeitskreis Prostituiertenschutzgesetz – Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung eines neuen Beurteilungsverfahrens – Arbeitskreis „Diversity“ der Stadt Köln und Arbeitskreis „Diversity IHK“ – Arbeitskreis „Personalrätinnen“ – Arbeitsgruppe „gendergerechte Sprache“ in Kooperation mit dem Amt für Vielfalt und Integration – Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen – Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungs- beauftragter – Bündnis „Mit Frauen in Führung“ (Lenkungsgruppe und diverse Arbeitskreise) – Bürgerhaushalt – GPR-Quartalsgespräche Sonstige Veranstaltungen Geflüchtete Frauen Das Amt für Gleichstellung führte am 19.06.2019 in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e. V. und agisra einen „Frauengesundheitstag“ für geflüchtete Frauen durch. Informiert wurde über Themen, wie „Gesund als Frau“, „Sexualität und Schwangerschaft“ und „Frühe Hilfen“. Ziel war, den Frauen das System der Vorsorgeuntersuchungen in Deutschland zu erklären und sie für das Thema „sexuelle Selbstbestimmung“ zu sensibilisieren. Infotag zum beruflichen Wiedereinstieg Eine Veranstaltung des „Netzwerk W“, dessen Federführung beim Amt für Gleichstellung liegt: Rund 500 Interessierte besuchten im Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, die zahlreichen Infostände beispielsweise der IHK, HWK, VHS, TAS, des Jugendamtes, der Arbeitsagentur Köln, des Jobcenters Köln oder der Diakonie Michaelshoven. 250 Personen wirkten in den Workshops mit, 80 Personen nahmen das Angebot eines professionellen Stylings und Bewerbungs-Foto-Shootings wahr. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein informatives Bühnenprogramm. 100 Jahre Frauenwahlrecht Veranstaltung zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ in Kooperation mit „Demokratie leben“: Die „Partnerschaften für Demokratie Köln“ organi- sierten am 22.06.2019 ein öffentliches Fest auf dem Rathenauplatz. Das Amt für Gleichstellung unterstützte die Veranstaltung organisatorisch, finanziell, personell und mit einem Redebeitrag. Seite 22 – Hauptausschuss – Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt – Kommunale Gesundheitskonferenz – Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen NRW – Lenkungsgruppe der Stellenbewertungskommission – Lenkungsgruppe Köln Perspektiven 2030 – Mitglied im städtischen Koordinierungsstab im Rahmen von Sicherheits konzepten bei Großver- anstaltungen – Netzwerk „Häusliche Gewalt“ – Netzwerk W (Wiedereinstieg) – Projektgruppe zum Städtebaulichen Planungskonzept, Arbeitstitel: Kreuzfeld – Rat der Stadt Köln – Runder Tisch Straßenkarneval – Städtetag – Städtische Sicherheitsgremien im Rahmen von Großveranstaltungen – Stellenbewertungskommission – Verwaltungsreform – Verwaltungsvorstand

Beratungsverlauf

  1. 08.06.2020

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 1.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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