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1596/2020

Tätigkeitsbericht 2019 des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern

Mitteilung Ausschuss 02.06.2020

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Anlage Tätigkeitsbericht

33222 Zeichen

Jahresbericht 2019
Jahresbericht 2019
Daten | Fakten | Einblicke 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln

Seite 3 
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bildnachweis
Umschlag: Shutterstock.com; S. 4: Picture people; S. 7: Stadt Köln; S. 8: Stadt Köln; S. 9: 
Sabrina Zimmermann; S. 10: WDR, Graphic Recording: Thomas Luther, Franziska Weiss; 
S. 11: Stadt Köln; S. 12: Stadt Köln; S. 13: Stadt Köln; S. 14: Kreativ kontor / Britta L.QL; 
S. 15: Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt, Drei Brüder; S. 16: id3, Drei Brüder; 
S. 17: Stadt Köln, Goldmarie Graphik & Design; S. 18: Stadt Köln, Alle Werbebeispiele 
stammen aus dem Internet: von den Internetseiten der werbenden Firmen, von Ver-
kaufsportalen oder von Internetseiten aus Online-Magazinen. Zum Teil handelt es sich 
um Werbekampagnen, die aktuell nicht mehr verwendet werden. Sie wurden dennoch 
im Bericht abgebildet, da sie plakativ deutlich machen, worum es bei sexistischer und 
sexualisierter Werbung geht. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne 
Unternehmen bei Drucklegung nicht mehr hinter der von ihnen in der Vergangenheit 
gezeigten Werbung stehen.; S. 19: Stadt Köln, Motiv: Gerda Laufenberg / Gestaltung: 
Petra Piskar; S. 21: Stadt Köln
Gestaltung und Druck
Zentrale Dienste der Stadt Köln
13-JG/136-20/I-1/300/05.2020
Inhalt
Vorwort                                                                                    4
Der gesetzliche Auftrag                                                                  6
Equal Pay Day                                                                               8
Girls‘ & Boys‘ Day                                                                          9
Gender Gala                                                                                 9
Mentoring                                                                                    11
Netzwerkveranstaltung Stadtfrauen                                                  11
Netzwerkveranstaltung für KölnFrauen                                              12
Training „Gender Kompetenz als Erfolgsfaktor“  
für städtische Führungskräfte                                                          13
Verwaltung setzt sich weiter für Chancengleichheit ein                           13
Mehr Gleichstellung in der Stadtgesellschaft  
(Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten nach der  
Gemeindeordnung – GO NRW)                                                         14
 Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum  . . . . . . . . . .  14
 Plakatkampagne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  14
EDELGARD mobil                                                                           15
EDELGARD schützt                                                                         15
EDELGARD informiert                                                                     16
EDELGARD map – Online-Anwendung                                                16
EDELGARD Öffentlichkeitskampagne für Zielgruppe                              17
„Nicht mit mir!“                                                                            17
Gewalt gegen Frauen                                                                      17
Sexistische und sexualisierte Werbung in Köln                                     18
Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern                               19
Einführung des ELSE-Falk-Frauenpreises                                             19
Sonstige Veranstaltungen                                                               20
 Geflüchtete Frauen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  20
 Infotag zum beruflichen Wiedereinstieg  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  20
 100 Jahre Frauenwahlrecht  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  20
 Öffentlichkeitsarbeit – Internationaler Frauentag . . . . . . . . . . . . . . . .  21
Mitgliedschaft in Gremien und Arbeitskreisen – ein Auszug                     21

Seite 4 Seite 5 
Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
2019 war ein Jahr für Bewährtes und Visionäres.
Viele bekannte Maßnahmen, sowohl für die Kölner Stadtgesellschaft als auch für 
die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erschienen im neuen Glanz und 
für einige brandneue Projekte wurde der Grundstein gelegt.
Ein besonderes Augenmerk legten wir auf die Stadt Köln als Arbeitgeberin, 
denn in der Arbeitswelt stehen die Zeichen auf Wandel. Zu den Gründen dafür 
zählen die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel, der zunehmende 
Wunsch nach flexiblen und familiengerechten Arbeitsformen, die Geschlech-
tergerechtigkeit, die mögliche Entkopplung von Arbeitszeit und -ort sowie der 
Druck, die Leistungsfähigkeit der Verwaltung trotz alternder Belegschaft zu 
erhalten.
Um die Attraktivität der Stadt Köln auf dem heiß umkämpften Arbeitsmarkt zu 
erhöhen, aber vor allem auch langjährigen städtischen Mitarbeitenden bedarfs-
gerechte Perspektiven zu eröffnen, ist das Personal- und Verwaltungsmanage-
ment im letzten Jahr gemeinsam mit dem Amt für Gleichstellung von Frauen und 
Männern eine strategische Partnerschaft eingegangen, um die Vereinbarkeit von 
Beruf und Familie für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern. Hierzu 
haben beide Ämter im Oktober 2019 eine Kooperationsvereinbarung mit einer 
Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen.
Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft suchen wir zukünftig gemeinsam 
neue Wege zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Themen sind zum Beispiel 
die Gründung eines innerstädtischen Väternetzwerks, der Aufbau eines Ange-
bots von Betriebskitaplätzen oder der Einkauf eines Familienservices, welcher 
Sie bei der Organisation Ihrer Betreuungspflichten gegenüber Ihren Kindern und 
pflegebedürftiger Angehörigen unterstützen kann.
Wir haben bereits mit der Gründung einer neuen Organisationseinheit begonnen. 
Das Bündnis „BerufLeben“, bestehend aus einem dreiköpfigen agilen Team, soll 
in Sachen verbesserter Vereinbarkeit von Beruf und Familie innerhalb der Kölner 
Stadtverwaltung als Innovationsschmiede dienen und als Dienstleisterin für die 
Dienststellen, Führungskräfte und Mitarbeitenden agieren. 
Hier gibt es zwei konkrete Projekte, mit denen wir bereits begonnen haben:
Die Zertifizierung der Stadt Köln als familienfreundliches Unternehmen im 
Rahmen eines dreijährigen Auditierungsprozesses und das top aktuelle Thema 
„Führen in Teilzeit“.
Wir werden weiter berichten.
Bettina Mötting
Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin 
des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern

Seite 6 Seite 7 
Der gesetzliche Auftrag 
Nach dem Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG NRW) unterstützt und berät 
die Gleichstellungsbeauftragte die Dienststellen und wirkt bei allen Vorschriften 
und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen 
und Männern haben oder haben können (§17 LGG NRW). Das LGG hat sich den 
gewandelten Familienstrukturen angepasst. Ziel ist weiterhin die Förderung von 
Frauen, um bestehende Benachteiligungen abzubauen. Ziel ist aber auch, die 
Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern. 
Hieraus ergibt sich ein umfängliches Aufgabenspektrum:
Beteiligung an rund 14 446 personellen und 72 organisatorischen inner  -
städt ischen Maßnahmen. Dies sind Vorgänge wie beispielsweise …
In den zielgruppenspezifischen „Mittagspausen“ haben sich 463 interessierte 
Frauen und 66 Männer von erfahrenen Expertinnen und Experten Impulse und 
Tipps geben und sich ihre Fragen beantworten lassen.
Themen waren: 
 – Life / Work Planning – Eine passende Stelle finden
 – Motiviert und zufrieden im Beruf
 – Frauen stärken Frauen
 – Für Frauen im mittleren Dienst – Veränderungsvorhaben
 – Erwecken Sie die Löwin in sich!
 – Wenn das Gute nie genug ist
 – Ellbogen oder Empathie? Wie Frauen und Männer gut miteinander reden
 – Mensch ärgere Dich nicht
 – Stop Fixing Women! Für neue Normen und Werte im Job
 – Emanzen, Machos und Weicheier
 – Wie sorge ich am besten für mein Alter vor?
 – Elterngeld (Plus), Elternzeit und Wiedereinstieg in Teilzeit
 – Frauen im Stadtbild sichtbar machen
Wissen 
to go... 
Amt f Amt für G ür Gle lei ic chs hst te ellun llung v g von F on Fr ra aue uen un n und Männe d Männer rn n
1. Halbjahr 2019 
Ihre etwas andere 
Mittagspause 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern 
Wissen to go… 
Wissen für Frauen: 
Life/Work Planning - Eine passende Stelle fnden 
mit System 13.03.2019 
Wollen Sie einen Job der wirklich zu Ihnen passt? Erfahren Sie, wie Sie 
ohne schriftliche Bewerbung einen passenden Job fnden können. 
In Kooperation mit der VHS am Neumarkt 18:00 – 20:00 Uhr 
Christiane Maschetzke, Life/Work Planning-Trainerin 
Motiviert UND zufrieden im Beruf 11.04.2019 
Klug gesetzt bringen eigene berufiche Ziele uns in Bewegung. 
Erfahren Sie, warum es sich lohnt, im Beruf eigene Ziele zu haben und 
worauf beim Setzen von Zielen zu achten ist, damit diese Ihre motivie-
-
rende Wirkung entfalten.. 
Brigitte Bürger, M.A. Seminare & Coaching 
Frauen stärken Frauen 26.06.2019 
Weibliches Netzwerken ist: erfolgsversprechend, nährend und macht 
Spaß. Erfahren Sie im Vortrag, wie Sie das machtvolle Spiel des Netz
werkens für Ihre Karriere nutzen können. 
Britta Strebin, Coach, Beraterin, Trainerin 
Wissen für Frauen I Männer: 
Ellbogen oder Empathie? Wie Frauen und Männer gut 
miteinander reden 13.02.2019 
Lernen Sie, Ihre eigenen, oft unbewussten Gesprächsstrategien zu 
hinterfragen, die Kommunikationsmuster des anderen Geschlechts zu 
verstehen und fnden Sie Ihre ganz eigene Antwort darauf. 
Astrid Windfuhr, Kommunikationstrainerin und Coach 
Mensch ärgere Dich nicht 19.03.2019 
…ist nicht nur ein Spiel, sondern die Aufforderung ab heute gelassener 
mit dem Thema „Ärger“ umzugehen. 
Kirsten Pecoraro, Coach, Referentin, Autorin 
Stop Fixing Women! Für neue Normen und 
Werte im Job. 15.05.2019 
Statt das System und unsere Organisationen zu verändern, versuchen 
wir die Menschen passend zu machen. Der Vortrag beleuchtet Grund-
-lagen menschlichen Verhaltens und analysiert die Rahmenbedingun
gen für erfolgreiches Wirken (insbesondere) von Frauen. 
Robert Franken, Digital & Diversity Consultant 
Das Wissen wird angeboten von 12:15 bis 13:45 Uhr 
im Stadthaus Deutz 
Ansprechpartnerin: Frau Petra Engel, R 2 26 44 
Anmeldungen an: margit.froitzheim@stadt-koeln.de 
Foto: Adobe Stock, treenabeena 
Hinzu kamen 1420 Auswahltermine mit ein- oder mehrtägigen Auswahltagen, 
von denen das Team der Gleichstellungsbeauftragten an 53 Terminen teilge-
nommen hat. 
Die Beratungsarbeit für die städtischen Beschäftigten nahm in 2019 einen 
Umfang von 66 Stunden ein. 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen diese 
in Anspruch. Sie umfasst Themenfelder wie beispielsweise sexuelle Belästigung, 
Mobbing, Karriereperspektiven oder Kündigung während der Probezeit.
90 Minuten kostenloser Rat von Expertinnen und Experten!
Die „Wissen to go“ Veranstaltungen unter dem Motto „Ihre etwas andere Mit-
tagspause“ fanden große Resonanz.
amtsärztliche Untersuchungen
Umsetzungen auf Q-Stellen
Übertragungen eines Amtes mit niedrigerem Grundgehalt
Weiterbeschäftigungen nach dem Ruhestand
Herabgruppierungen
Einstellungen
Höhergruppierungen
Beförderungen
Abmahnungen
mobiles Arbeiten
Verlängerungen 
der Anstellungszeit 
von verbeamteten 
Beschäftigten
Überstundenanordnungen
Kündigungen
Aufhebungsverträge
Wechsel der Dienststelle
Anordnungen der 
Attestpflicht ab dem 
1.Krankheitstag
Abordnungen  beziehungsweise Versetzungen zu anderen Behörden
Änderungen der Arbeitszeit
Verlängerungen der Probezeit
Befristungen von Arbeitsverhältnissen
Nebenabreden zum Arbeitsvertrag
erneute Zuweisungen des Arbeitsplatzes nach Beurlaubung

Seite 8 Seite 9 
Equal Pay Day
Unter dem diesjährigen Motto: „Time for Change / New Work – New Life – New 
Pay“ fand der Equal Pay Day zum 12. Mal statt. Das Motto galt als Ansporn, den 
Ursachen des Gender Pay Gaps auf den Grund zu gehen und dabei die moderne 
Arbeitswelt, gesellschaftlichen Wertewandel und wirtschaftliches Wachstum in 
den Blick zu nehmen. 
Impulsreferate, Unternehmenspraxis und Networking standen dabei im Vorder-
grund.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Business and Professional Women 
Club Köln e.V. unter anderem in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung 
von Frauen und Männern sowie der Volkshochschule Köln. Zudem war das 
Gleichstellungsamt mit einem Redebeitrag sowie einem Informationsstand im 
FORUM der VHS vertreten. 
Girls‘ & Boys‘ Day
Am 28. März 2019 öffnete die Stadtverwaltung erneut ihre Türen für interessierte 
Schülerinnen und Schüler mit dem Ziel, einen Einblick in frauen- und männer-
untypische Berufsfelder zu geben.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern konnten insgesamt 42 Mädchen 
und 107 Jungen an „Schnupperprogrammen“ teilnehmen, bei denen sie nicht 
nur theoretisch von neuen Berufsmöglichkeiten erfuhren, sondern auch selbst 
aktiv werden durften.
Während die Jungen in den städtischen Kitas und bei den Sozial-Betrieben-Köln 
tatkräftig mit anpackten, bauten Mädchen Computer auseinander oder besich-
tigten unter fachlicher Begleitung eine Brücke von innen. Besonders der Alltag auf 
einer Feuerwehrwache interessierte viele Mädchen. Es ging mit der Drehleiter hoch 
hinaus, Erste Hilfe und Reanimation gehörten ebenso zum praktischen Erleben. 
Gender Gala
Die Stadt Köln ist seit Gründung Ende 2016 Mitglied des Bündnisses „MIT 
FRAUEN IN FÜHRUNG“, dessen Ziel es ist, die Potenziale von Frauen zu fördern 
und den Frauenanteil in  Führungspositionen aktiv zu erhöhen. Im Rahmen des 
Bündnisses unterstützen sich die derzeit 15 Unternehmen und Institutionen 
durch Netzwerkarbeit, Fachaustausche und verschiedene Projekte wie beispiels-
weise das Cross Mentoring für Potential trägerinnen.

Seite 10 Seite 11 
Vom Cross Mentoring konnten bereits acht städtische Mitarbeiterinnen 
profitieren. Ihnen wurde jeweils eine Mentorin beziehungsweise ein Mentor 
eines anderen Unternehmens über einen Matchingprozess zugeteilt. Die 
Auftaktveranstaltung zum vierten Cross Mentoring fand im Mai 2019 unter der 
Schirmfrauschaft von Ministerin Yvonne Gebauer statt. In 2020 ist der Start des 
fünften Crossmentorings geplant. 
Zur ersten „Gender Gala“ lud Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen 
des Bündnisses im September 2019 ins Historische Rathaus ein. „Die größte 
Gefahr bei Gleichberechtigung“ sei schließlich „der Mythos, wir hätten Sie 
schon“ sagte die Oberbürgermeisterin.
Minister Pinkwart betonte in seinem Impulsvortrag „Frauen machen Ihre Unter-
nehmen stark!“ wie wichtig es ist, neben der Schaffung passender Rahmenbe-
dingungen, dass erfolgreiche Unternehmerinnen sichtbarer gemacht werden. 
Positive Rollenmodelle sind wichtig und junge Frauen und Mädchen brauchen 
Vorbilder!
Mentoring
Im Herbst 2019 endete nach 18 Monaten das fünfte innerstädtische Mentoring 
mit einer durch die Mentees organisierten Abschlussveranstaltung. Diesmal 
erhielten 15 talentierte und engagierte Frauen der Laufbahngruppe 2, 1. 
Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) die Chance, neben ihrem beruflichen 
Alltag, an einer Persönlichkeits- und Führungsentwicklung teilzunehmen und 
ihrer Karriere damit einen Schub zu geben. 
In dieser Zeit wurden Potenziale und Talente entdeckt, gefördert und ausgebaut. 
Entwicklungsfelder wurden identifiziert und die Karriereplanung wurde aktiv 
angegangen.
Aber auch Perspektivenwechsel, eine neu erlebte Sichtbarkeit oder unterschied-
liche Formen des Feedbacks gehörten mit zum Portfolio des Projektes. 
Insgesamt profitierten bisher 10 Teilnehmerinnen durch einen vertikalen 
Karriere sprung!
Netzwerkveranstaltung Stadtfrauen (Frauen des ehemals höheren Dienstes)
„Sagen SIE doch, was Sie wollen!“
Frau Prof. Dr. Dörte Diemert war im Oktober 2019 die Gastrednerin der Netz-
werkveranstaltung „Stadtfrauen“ und gab interessante Einblicke in ihre Karriere 
bis zur Stadtkämmerin in Köln. Dabei ging es um Stolpersteine, wertvolle Tipps, 
die Bedeutung von Netzwerken und die gegenseitige Unterstützung.

Seite 12 Seite 13 
85 Frauen nahmen an der Veranstaltung und dem 
interaktiven Vortrag von Dr. Saskia Schottelius, Sprach-
wissenschaftlerin und Kommunikationsforscherin sowie 
der Co-Referentin Antje Meister, Selbstver teidigungs- 
und Selbstsicherheitstrainerin, teil.
Was macht einen starken Selbstausdruck so beson-
ders und überzeugend? Wie können sich Frauen in 
Führungspositionen auf ihre „Eigen-Macht“ besinnen, 
ohne fremden Spielregeln zu unterliegen? Was kann uns 
unterstützen, die alten Strukturen zu verlassen, um neue 
Sprache der Würde und Kompetenzen zu sprechen?
Netzwerkveranstaltung für KölnFrauen (Frauen des ehemals gehobenen 
Dienstes)
Im November 2019 fand die Netzwerkveranstaltung 
für Frauen der Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt, zum 
Thema „Königinnen-Charisma“ – Auftrittspräsenz und 
Selbstmarketing für Frauen, statt.
Rund 90 Teilnehmerinnen folgten der Einladung. Gast-
redner war dieses Mal der neue Leiter des Personal- und 
Verwaltungsmanagements, Olaf Wagner, der sich zu 
Themen wie attraktive Arbeitgeberin Stadt Köln, Frauen-
förderung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie 
äußerte. 
Anschließend ging es mit der Referentin Edith 
Börner – zeitweilig unter vollem Körpereinsatz – ans 
„Königinnen-Charisma“:
Themenfelder wie zum Beispiel selbstbewusste Körpersprache und Stimme, 
Präsenz, Rollensouveränität, Raumnutzung oder auch das Netzwerken als 
Erfolgsbeschleunigung standen dabei im Fokus.
Training „Gender Kompetenz als Erfolgsfaktor“ für städtische Führungskräfte 
Wie hoch ist der Redeanteil von Frauen und Männern in Besprechungen? Wer 
präsentiert die Ergebnisse und wie? Warum gibt es so wenige Frauen bei der 
Feuerwehr und warum nehmen Väter nur zwei Monate Elternzeit?
Drei Gender Trainings verfolgten das Ziel, Führungskräfte ein Verständnis dafür 
entwickeln zu lassen, dass Frauen und Männer unterschiedliche Bedürfnisse und 
Sichtweisen haben und durch Berücksichtigung beider Perspektiven bessere 
Ergebnisse erzielen.
Wichtig ist hierbei: Es geht nicht um besser oder schlechter – sondern um anders!
Die Trainings werden 2020 fortgesetzt und sind Teil der Pflichtschulungen für 
neue Führungskräfte. 
Verwaltung setzt sich weiter für Chancengleichheit ein 
Die Stadt Köln ist zum dritten Mal mit dem „TOTAL E-QUALITY“-Prädikat sowie 
erstmalig mit dem Zusatz „DIVERSITY“ ausgezeichnet worden.
Die beiden Prädikate zeichnen Unternehmen aus, die sich in Wirtschaft, Wissen-
schaft und Politik für die Etablierung und nachhaltige Chancengleichheit von 
Frauen und Männern einsetzen – sowie sich im gesamten Bereich „Diversity“ 
engagieren. Mit dem Erhalt geht die Stadt Köln erneut die Selbstverpflichtung 
ein, die Chancengleichheit als Unternehmensgrundsatz weiter umzusetzen. Im 
Zentrum steht die konsequente und nachhaltige Förderung aller Geschlechter.
 sa
Netzwerktreffen-
Fortbildung für Frauen 
im höheren Dienst 
Dienstag I 01.10.2019 I 13:00 Uhr 
IN VIA Köln e.V. Stolzestraße 1a, 
50674 Köln 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern 
Selbstvertrauen Z/u.alt/f_r ied/e.alt2/n.alt/h.alt/e.alt2/i.alt2/t.end
ICH kann Blickkontakt
            Ruhe  Selbstsicherheit
NEINsagenGesichtsausdruck
Wünsche kann man irgendwas
Sprache Kooperieren Mut
Zufriedenheit Blickkontakt ICH bin
ICH kann Selbstvertrauen
 Se lbstsicherheit
Übung
sich trauen
NEIN
sich trauen
Sprach
AUSDRUCK
GGGGGGGGGGGGeeeeeesichtsausdru
üüüüüüüüünnnnnsssssccccccchhhhhhhhhhhheeeeee
 kkkkaaaann mmmaan
 irgendwas
prache 
KKKKKKKKoooooooooooooooooooooooopppppppppppeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrriiiiiiiiiiieeeeeeeeeeerrrrrrrrrrreeeeeeeeeeeennnnnnnnnnnnn
ufrieeeeeeeeddddddddddddeeeeeeeeeennnnnnnnhhhhhhhhhhheeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiittttttttttt
 BBBBBBBBBllllliiiiiiiiccccccccckkkkkkkkkkkkkkoooooonnnnnnntttttttaaaaaaaakkkkkkkkktttttttt 
IIIICCCCCCCCCCH bi
Sagen SIE 
  doch, was
 SIE wollen!
„Königinnen-
Charisma“ 
Netzwerktreffen-
Fortbildung für Frauen 
im gehobenen Dienst
Freitag I 22.11.2019 I ab 9:15 Uhr 
IN VIA Köln e.V. Stolzestraße 1a, 
50674 Köln 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern

Seite 14 Seite 15 
Das Prädikat wird durch den gemeinnützigen Verein „TOTAL E-QUALITY Deutsch-
land e.V.“ verliehen und gilt jeweils für die Dauer von drei Jahren.
Mehr Gleichstellung in der Stadtgesellschaft (Aufgaben der Gleichstellungs-
beauftragten nach der Gemeindeordnung – GO NRW)
Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist nicht nur Ansprechpartnerin in 
der Verwaltung, sondern auch für Bürgerinnen und Bürger der Kommune. Sie ist 
zuständig für die Umsetzung der Gleichstellung vor Ort. Dabei engagiert sie sich 
insbesondere für den Abbau der Diskriminierung von Frauen und deren gleichbe-
rechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. 
Sie wirkt bei allen Vorhaben und Maßnahmen mit, die die Belange von Frauen 
berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und 
die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben (§ 5 
Abs. 3 GO NRW). Hier geht es zum Beispiel um Frauenförderung im Erwerbsleben, 
Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik, soziale Sicherung von Frauen, Maßnahmen 
gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch oder auch Initiieren spezifischer Maßnah-
men für bestimmte Zielgruppen, wie beispielsweise für Migrantinnen.
2019 standen insbesondere diese Themen im Fokus:
Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum
Die Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt im öffentlichen Raum (KIGSG) 
macht verstärkt auf das Thema „Sicherheit für Frauen und Mädchen im öffent-
lichen Raum“ aufmerksam und initiiert Projekte, die die Sicherheit und das 
Sicherheitsgefühl von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum erhöhen. Die 
Stadt Köln, vertreten durch das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern, 
ist Mitglied der Initiative und auch des Lenkungsgremiums.
Plakatkampagne
Die von der Kölner Initiative 
entwickelte Plakatkampagne  
„Die Würde von Frauen und 
Mädchen ist unantastbar!“ 
wurde über die Kölner Stadt-
grenzen hinweg weiter bekannt 
gemacht. Das Plakat wurde 
inzwischen von 10 Städten und 
Gemeinden übernommen.
EDELGARD mobil
Im „EDELGARD mobil“, einer mobilen Beratungsstelle 
bei Großveranstaltungen, bieten Fachfrauen der Kölner 
Frauenberatungsstellen und der Mädchenberatung 
Frauen und Mädchen eine erste Anlaufstelle bei sexuellen 
Übergriffen. Die Berater innen im Mobil fahren auf Wunsch 
zu Betroffenen hin und sind telefonisch erreichbar unter 
0221 / 221-27777. Das Mobil war an Silvester, an allen 
Karnevalstagen, bei den Kölner Lichtern, beim Summer-
jam, an Halloween und am 11.11. im Einsatz. 
EDELGARD schützt
„EDELGARD schützt“ sind ausgewählte Orte in Köln (Kneipen, Geschäfte, Büros, 
öffentliche Gebäude etc.), an denen Frauen „Erste Hilfe“ bekommen und sich 
sicher fühlen können, wenn sie sich bedrängt oder belästigt fühlen. Ein Signet 
weist als „EDELGARD schützt-Ort“ aus. Bevor es verliehen wird, werden die Mit-
arbeitenden vor Ort geschult, was zu tun ist, wenn sich Betroffene hilfesuchend 
an den „geschützten Ort“ wenden. 
„EDELGARD schützt“ bietet nicht nur beim Feiern und Ausgehen Schutz, sondern 
stellt „sichere Orte“ zu allen Tages- und Nachtzeiten zur Verfügung. Auch 
Frauen,  die zum Beispiel auf der Straße belästigt wurden, können sich an „EDEL-
GARD schützt“ wenden.
Damit trägt EDELGARD zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl für Frauen und 
Mädchen in Köln und einer verbesserten Hilfesituation im öffentlichen Raum bei. 
EDELGARD setzt ein Zeichen, dass Gewalt gegen Frauen nicht toleriert wird.
Die Würde von Frauen und Mädchen ist unantastbar.
In Köln und überall.
gefördert vom:
www.koelner-initiative-
gegen-sexualisierte-gewalt.de

Seite 16 Seite 17 
Zum 31.12.2019 gab es insgesamt 137 Anlaufstellen: 
 – 107 schützende Orte im Tages- und frühen Abendbereich wie zum Beispiel 
Restaurants / Cafés, Geschäfte, Buchhandlungen, Apotheken, Bürger- und 
Jugendzentren, Sparkasse KölnBonn, 18 davon sind städtische Gebäude.
 – 30 schützende Orte im Nachtbereich wie zum Beispiel Brauhäuser, Bars, Feuer-
wachen, Kinos und Kneipen
EDELGARD informiert
Hier werden vielfältige Informationen zum Thema „Sicherheit für Frauen 
und Mädchen im öffentlichen Raum“ bereitgestellt (CityCards, Megalight-
Kampagne,  Internetseite EDELGARD.koeln, Facebook, Anzeigen in Printmedien, 
Flyer, Infokarten, Plakate in Geschäften)
EDELGARD map – Online-Anwendung
Speziell für die Zielgruppe „Frauen und Mädchen“ wurde im Rahmen von bürger-
schaftlichem Engagement eine EDELGARD map programmiert. Mit aktivierter 
Standort-Freigabe können sich Hilfesuchende den nächstgelegenen EDELGARD 
schützt-Ort anzeigen lassen.
EDELGARD Öffentlichkeitskampagne für Zielgruppe
Im Jahr 2020 startet eine großangelegte Werbekampagne für die Zielgruppe 
„Frauen und Mädchen“. Hierfür wurde 2019 der Grundstein gelegt, insbesondere 
im Bereich von Social Media.
„Nicht mit mir!“
Gemeinsam mit dem ZONTA Club Köln 2008 und dem Verein „Lobby für 
Mädchen“  wurden in Kölner Schulen Informationsveranstaltungen mit Work-
shops zum Thema (Party-) Sicherheit und sexuelle Belästigung durchgeführt. 
Es wurden zwei Veranstaltungen im Gymnasium und eine Veranstaltung im 
Berufskolleg Humboldtstraße durchgeführt. 
Jetzt an deiner Schule:  
Selbstbehauptungs-Training  
für junge Mädchen und Frauen.
www.nicht-mit-mir.info
Gefördert vom
bei Belästigung von Frauen und 
Mädchen im öff  entlichen Raum
www.edelgard.koeln
Wir sind für Euch da!
Karneval
Standort 
An der Herz-Jesu-Kirche,
Hohenstaufenring 
Kommen Sie zu uns oder rufen Sie an, 
wir organisieren Hilfe: 0221 / 221-27777
Termine Karneval 2019
Weiberfastnacht  28. Februar  11 bis 1 Uhr
Freitag 1. März  20 bis 1 Uhr
Samstag  2. März 20 bis 1 Uhr
Sonntag  3. März  20 bis 1 Uhr
Rosenmontag 4. März 20 bis 1 Uhr
Veilchendienstag  5. März 20 bis 1 Uhr
Beratung für 
Frauen und 
Mädchen 
bei sexualisierten 
Übergriffen.
Gewalt gegen Frauen 
Der Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“ unter der Leitung des Amtes für 
Gleichstellung arbeitet zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen, insbesondere 
zum Thema „Häusliche Gewalt“. Jedes Jahr werden (Straßen-)Aktionen geplant 
und durchgeführt. Zudem kooperiert die Dienststelle mit einzelnen Trägern und 
Einrichtungen.

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 – Aktionstag zum Internationalen Tag gegen 
Gewalt an Frauen
Der 25.11. ist der Internationale Tag gegen 
Gewalt an Frauen. Der Arbeitskreis „Gegen 
Gewalt an Frauen“ hat eine öffentlichkeitswirk-
same Aktion auf dem Ebertplatz durchgeführt 
(Infostand, Beratungsangebot, Musikbeiträge, 
Orange Beleuchtung in Anlehnung an die 
Kampagne „Orange your City“ etc.) 
 – „Angst trifft Mut“ – eine Ausstellung zu 
häuslicher Gewalt
Die Ausstellung zeigt, insbesondere durch 
verschiedene traditionelle Bekleidungen 
von 12 Schaufensterpuppen, dass Gewalt 
gegen Frauen in allen Kulturen vorkommt. 
Sie wurde mehrfach, unter anderem in der 
Magistrale im Stadthaus West, gezeigt.
Sexistische und sexualisierte Werbung in Köln
Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung von 
Frauen und Männern und tritt daher für eine 
differenzierte, pluralistische Darstellung von 
Menschen in der Werbung ein. Sie setzt sich 
dafür ein, dass in Köln keine Werbung gezeigt 
wird, die die Würde von Frauen und Männern 
missachtet oder ein einseitiges, einschränken-
des Rollenbild vermittelt. 
2019 hat das Amt für Gleichstellung bei elf 
sexistischen Werbemaßnahmen interveniert.
Beispiele für derartige Werbungen in 2019: 
Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern
Es wurde ein Sachstandsbericht zur Umsetzung 
der 126 Maßnahmen aus dem 1. Aktionsplan 
(Laufzeit 2016 bis 2020) in die politischen 
Gremien eingebracht. 
Der 2. Kölner Aktionsplan (Laufzeit 2019 bis 
2021) mit Maßnahmen in den Handlungs feldern 
„Soziale Kohäsion“, „Gesundheit“ und „Bildung /  
Lebenslanges Lernen“ ging an den Start.
Einführung des ELSE-Falk-Frauenpreises
Der Rat der Stadt Köln fasste in seiner Sitzung am 9. Juli 2019 den Beschluss, 
erstmalig einen Frauenpreis einzuführen. Mit der Auslobung des Preises bekannte 
sich die Stadt Köln, neben der Unterzeichnung der Europäischen Charta der 
Gleichstellung, nochmals deutlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen 
und Männern.
Mit dem Preis, der alle zwei Jahre ver-
geben wird, soll die Öffentlichkeit für 
das Thema „Geschlechter gerechtigkeit“ 
sensibilisiert, Vorbilder gezeigt und das 
herausragende Engagement in Frauen-
projekten ausgezeichnet werden.
Am 1. August 2019 startete die Ausschreibung. Die Abgabe einer Bewerbung 
war bis zum 30. November 2019 möglich. Frauen konnten sich selbst bewerben 
oder von Vereinen, Projektteams, Initiativen, gewerblichen Betrieben und 
 Institutionen vorgeschlagen werden. 
Insgesamt wurden 17 Frauen vorgeschlagen. Eine 13köpfige unabhängige Jury 
unter Leitung der Oberbürgermeisterin legte im Januar 2020 fest, welche Frau 
den Preis erstmalig erhalten sollte.
Die Preisverleihung fand am 6. März 2020 im Rahmen der Feierlichkeiten des 
Internationalen Frauentages mit einem Festakt in der Piazzetta des Historischen 
Rathauses statt. 
2. Kölner 
Gleichstellungs-
aktionsplan 
2019 - 2021
WIR IN KÖLN FÜR GLEICHSTELLUNG! 
Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern

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Öffentlichkeitsarbeit – Internationaler Frauentag
Unter dem Motto „Fortschritt · Freiheit · Lebenslust – 
Herausforderungen im Feminismus“ wurde im März 
2019 der Internationale Frauentag im Rathaus mit über 
600 Gästen gefeiert. 
Geboten wurden ein Plakatspaziergang für Schüler-
innen und Schüler zusammen mit der Oberbürger-
meisterin, vier Workshops zu gleichstellungsrelevanten 
Themen, ein Markt der Möglichkeiten mit rund 60 
Frauenorganisationen und ein Café zum Austauschen 
und Netzwerken.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit einem 
breiten Aktionsbündnis (unter anderem Arbeitskreis 
Kölner Frauenvereinigungen, DGB, Politikerinnen 
verschiedener Fraktionen) vorbereitet und endete mit einem Empfang der 
Oberbürgermeisterin im Hansasaal des Historischen Rathauses. 
Mitgliedschaft in Gremien und Arbeitskreisen – ein Auszug
Die Gleichstellungsbeauftragte ist ständiges Mitglied in folgenden Gremien und 
Arbeitskreisen – unabhängig von politischen Gremien.
 – Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen“
 – Arbeitskreis „Gewaltprävention in der Stadtverwaltung“
 – Arbeitskreis Prostituiertenschutzgesetz
 – Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung eines neuen Beurteilungsverfahrens
 – Arbeitskreis „Diversity“ der Stadt Köln und Arbeitskreis „Diversity IHK“
 – Arbeitskreis „Personalrätinnen“ 
 – Arbeitsgruppe „gendergerechte Sprache“ in Kooperation mit dem Amt für 
Vielfalt und Integration
 – Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
 – Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungs-
beauftragter
 – Bündnis „Mit Frauen in Führung“ (Lenkungsgruppe und diverse Arbeitskreise)
 – Bürgerhaushalt
 – GPR-Quartalsgespräche
Sonstige Veranstaltungen
Geflüchtete Frauen
Das Amt für Gleichstellung führte am 
19.06.2019 in Kooperation mit dem 
Sozialdienst katholischer Frauen e. V. und 
agisra einen „Frauengesundheitstag“ 
für geflüchtete Frauen durch. Informiert 
wurde über Themen, wie  „Gesund als 
Frau“, „Sexualität und Schwangerschaft“ 
und „Frühe Hilfen“. Ziel war, den Frauen 
das System der Vorsorgeuntersuchungen 
in Deutschland zu erklären und sie für das 
Thema „sexuelle Selbstbestimmung“ zu 
sensibilisieren. 
Infotag zum beruflichen Wiedereinstieg
Eine Veranstaltung des „Netzwerk W“,  dessen 
Federführung beim Amt für Gleichstellung 
liegt: Rund 500 Interessierte besuchten im 
Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, die 
zahlreichen Infostände beispielsweise der IHK, 
HWK, VHS, TAS, des Jugendamtes, der Arbeitsagentur Köln, des Jobcenters 
Köln oder der Diakonie Michaelshoven. 250 Personen wirkten in den Workshops 
mit, 80 Personen nahmen das Angebot eines professionellen Stylings und 
Bewerbungs-Foto-Shootings wahr. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch 
ein informatives Bühnenprogramm.
100 Jahre Frauenwahlrecht
Veranstaltung zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ 
in Kooperation mit „Demokratie leben“: Die 
„Partnerschaften für Demokratie Köln“ organi-
sierten am 22.06.2019 ein öffentliches Fest auf 
dem Rathenauplatz. Das Amt für Gleichstellung unterstützte die Veranstaltung 
organisatorisch, finanziell, personell und mit einem Redebeitrag.

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 – Hauptausschuss
 – Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt
 – Kommunale Gesundheitskonferenz 
 – Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen NRW
 – Lenkungsgruppe der Stellenbewertungskommission
 – Lenkungsgruppe Köln Perspektiven 2030
 – Mitglied im städtischen Koordinierungsstab im Rahmen von Sicherheits konzepten bei Großver-
anstaltungen
 – Netzwerk „Häusliche Gewalt“
 – Netzwerk W (Wiedereinstieg) 
 – Projektgruppe zum Städtebaulichen Planungskonzept, Arbeitstitel: Kreuzfeld
 – Rat der Stadt Köln
 – Runder Tisch Straßenkarneval 
 – Städtetag
 – Städtische Sicherheitsgremien im Rahmen von Großveranstaltungen
 – Stellenbewertungskommission
 – Verwaltungsreform
 – Verwaltungsvorstand

Mitteilung Ausschuss

1920 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/1/I/1 
 
Vorlagen-Nummer 02.06.2020 
 1596/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 08.06.2020 
 
Tätigkeitsbericht 2019 des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern 
 
Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern hat neben den Aufgaben nach dem Landes-
gleichstellungsgesetz für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung (§ 17 Abs.1 LGG) auch Aufgaben 
nach der Gemeindeordnung (§ 5 Abs. 3 GO NRW).  
 
Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist nicht nur Ansprechpartnerin in der Verwaltung sondern 
auch für Bürgerinnen und Bürger. Sie engagiert sich in der Stadtgesellschaft für die gleichberechtigte 
Teilhabe von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Innerhalb der Stadtverwaltung wirkt sie 
bei der Ausführung des Landesgleichstellungsgesetzes und allen Vorschriften und Maßnahmen mit, 
die Auswirkungen auf die Gleichstellung haben oder haben können. 
 
Daraus ergibt sich ein umfangreiches Aufgabenspektrum. 
 
Die Schwerpunkte des vergangenen Jahres können dem als Anlage beigefügten Jahresbericht 2019 
entnommen werden. Die Broschüre ist in gedruckter Form beim Amt für Gleichstellung erhältlich und 
kann unter der E-Mail Adresse I/1PoststelleGleichstellungsamt@STADT-KOELN.DE angefordert 
werden.  
 
2020 wird das Amt den Fokus insbesondere auf die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Fami-
lie für Frauen und Männer richten und so einen wichtigen Beitrag für die Attraktivität der Stadt Köln 
als moderne und familienfreundliche Arbeitgeberin leisten. Die neu gegründete Organisationseinheit 
„Bündnis BerufLeben“, eine strategische Partnerschaft des Personal- und Verwaltungsmanagements 
und des Amtes für Gleichstellung, wird innerhalb der Stadtverwaltung neue Wege zur Vereinbarkeit 
von Beruf und Familie beschreiten. 
 
Gez. Dr. Keller

Beratungsverlauf (1)

08.06.2020 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1596/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.06.2020
Erstellt
27.05.2020 09:23