A-W/0001/2019
Radweg auf der stadteinwärts führenden Seite der Roxeler Straße
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Originalantrag
4131 Zeichen
Fraktion in der
Bezirksvertretung
Münster-West
Mitglieder der SPD-Fraktion:
Beate Kretzschmar, Vorsitzende
Stephan Brinktrine
Udo Junge
Raimund Köster
Elke Kraut-Kleinschmidt
A-W/0001/2019
Herrn
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster-West
Herrn Stephan Brinktrine
Pantaleonplatz 7
48161 Münster
Münster, 05.01.2019
Die Verwaltung wird beauftragt, auf der stadteinwärts führenden Seite der Roxeler
Straße vom Dingbänger Weg bis zur Albert-Schweitzer-Straße einen Radweg zu bauen.
Begründung:
Entlang der Roxeler Straße gibt es nur auf einer Seite einen Rad - und Fußweg, beginnend
an der Albert -Schweitzer-Straße in Gievenbec k bis zur Kreuzung Dingbänger Weg. Als der
Rad-und Fußw eg vor langer Zeit gebaut wurde , war er ausreichend für den damaligen
Verkehr im Grünen. Das hat sich aber aus vielen Gründen verändert:
Neue Baugebiete in Roxel und den Umlandgemeinden haben den Verkehr auf der
Roxeler Straße stark zunehmen lassen.
In Gie venbeck Südwest und auf der Sentruper Höhe wurde für tausende Menschen
neuer Wohnraum geschaffen. Aus dem Radweg im Grünen wurde ein vielbenutzter
innerstädtischer Verkehrsraum.
In den kommenden Jahren wird es zunächst viel Bauverkehr im Bereich der Oxford -
Kaserne geben, langsam kommen mehrere tausend Einwohner hinzu.
Die Mosaik-Schule und das Steingymnasium erzeugen auch auf der Roxeler Straße viel
Verkehr.
Neue Geschäfte und Dienstleister in Gievenbeck im Bereich der Gartenbreie ziehen viele
Verkehrsteilnehmer an.
Neue Technologien (E -Bikes, Pedelecs, Lastenräder) haben den Fahrradverkehr stark
beschleunigt und erfordern mehr Platz für Begegnungsverkehr, für den der bestehende
schmale Radweg nicht hinreichend ist.
Der Rad-und Fußweg fungiert seit einiger Zeit in Teilen ebenfalls als Reitweg.
Der Weg ist Bestandteil des 2016 vom Rat beschlossenen Velorouten -Konzepts und
damit die Hauptverbindung ins westliche Münsterland.
Fraktion in der
Bezirksvertretung
Münster-West
Mitglieder der SPD-Fraktion:
Beate Kretzschmar, Vorsitzende
Stephan Brinktrine
Udo Junge
Raimund Köster
Elke Kraut-Kleinschmidt
Die zweiseitige Benutzung des Radwegs ist aus mehreren Gründen sehr gefährlich:
Im unbeleuchteten Teil zwischen Roxel und Gievenbeck sind stadteinwärts bergab
fahrende Radfahrer schnell und werden im Dunklen von entgegenkommenden Autos
geblendet. So kann es auf dem schmalen Weg schnell zu einer Kollision mit
entgegenkommenden Radfahrern kommen.
Der Fußgängerverkehr auf dem Weg hat in den letzten Jahren stark zugenommen, da im
Oxford-Areal eine Kita sowie Wohn - und Beratungseirichtungen für Geflüchtete errichtet
wurden. Wenn Radfahrer sich begeg nen und zudem Fußgänger umfahren werden
müssen, kommt es zu gefährlichen Situationen.
In Roxel queren viele stadteinwärts fahrende Radfahrer hinter der Autobahnbrücke ‚wild’
die Roxeler Straße, um nicht an der Kreuzung Dingbänger Weg minutenlang an zwei
Ampeln warten zu müssen. Diese Ausbremsung des Radverkehrs wird von den
Verkehrsteilnehmern nicht akzeptiert.
Autofahrer, die in Nebenstraßen abbiegen oder aus Nebenstraßen auf die Roxeler
Straße einbiegen, rechnen nic ht damit, dass aus beiden Richtungen Radfahrer kommen.
Das hat in den letzten Jahren zu einigen Unfällen geführt mit d er Folge, dass an dr ei
Ampel-Kreuzungen (Marktkauf, Dieckmannstraße, Gievenbecker Reihe ) neben den
Linksabbieger-Ampeln kürzlich separate Rechtsabbieger -Ampeln installiert wurden.
Andere Einmündu ngen wie der Ramertsweg habe n indes keine Ampel. Hier ist das
Gefahrenpotential weiterhin hoch.
Statt weiterhin mit vielen kleinen Maßnahmen wie Roteinfärbung des Radwegs oder
separaten Ampelschaltungen bzw. immer neuen Ampeln, die den ohnehin schon starken
Verkehr weiter ausbremsen und zu immer längeren Staus führen, das Problem anzugehen,
sollte eine zukunftsorientierte Lösung umgesetzt werden, nämlich der Bau eines
stadteinwärts führenden Fuß- und Radwegs vom Dingbänger Weg bis zur Albert-Schweitzer
-Straße.
Für die SPD-Fraktion
Beate Kretzschmar
Beratungsverlauf (1)
Orte (7)
- Albert-Schweitzer-Straße
- Roxeler Straße
- Dieckmannstraße
- Ramertsweg
- Gievenbecker Reihe
- Sentruper Höhe
- Gartenbreie
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-W/0001/2019
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 08.01.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37