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0640/2021

Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 31.01.2021

Mitteilung Ausschuss 25.02.2021

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Nächste Beratung: Rechnungsprüfungsausschuss, Sitzung am 16.03.2021, TOP 9.6

RPA 160321_Beantwortung der Frage der Volt Fraktion

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Mitteilung Ausschuss

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Monatsbericht SBK_Januar 2021

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RPA 160321_Beantwortung der Frage der Volt Fraktion

4502 Zeichen

Beantwortung der Frage der VOLT-Fraktion vom 15.03.2021 zu TOP 9 
 
 
"Welchen Wert haben die berechneten Risikokosten, w enn diese innerhalb weniger Monate 
überstiegen werden?  
 
Beispiel: Im Bericht September 2020 sind die Kosten  inkl. Risikokosten bei 595 Mio. € 
geschätzt. Die Risiken der abweichend hohen Angebot e mit 70 % und der Insolvenz eines 
beteiligten Unternehmens mit 30 % waren damals bereits erkannt. Wenige Monate später im 
Dezember 2020 sind diese Risiken dann eingetreten u nd die geschätzten Kosten liegen bei 
643 Mio. €. Es liegen immer noch erhebliche Risiken vor, deren Eintrittswahrscheinlich mit 30 
% immer noch als hoch zu bezeichnen ist.  
 
Wie realistisch ist die vorgenommen (Risiko-)Kosten prognose überhaupt und welche Lehren 
wurden aus der offenbar unerwarteten Steigerung gezogen?" 
 
 
Antwort der Verwaltung vom 16.03.2021 
 
Im Projekt Sanierung Bühnen Köln gibt es seit 2016 eine laufende Risikobeobachtung und ein 
Risikomanagement. Momentan werden in der Risikolist e insgesamt 44 Risiken geführt. Die 
beobachteten Risiken werden alle drei Monate in einem Risikoworkshop unter der Beteiligung 
der im Projekt engagierten Planer, der Objektüberwachungen sowie dem Projektsteuerer von 
den Bühnen neu bewertet. In den Risikoworkshops wer den auch Risiken gestrichen, wenn 
diese nicht mehr eintreten können. Genauso werden a ber auch neu erkannte Risiken in die 
Liste aufgenommen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken wird grundsätzlich mit den fünf 
Werten 10 %, 30 %, 50 %, 70 % oder 90 % bewertet. E ine differenziertere Bewertung würde 
eine Genauigkeit suggerieren, die so in einer Risik oanalyse nicht bestehen kann. Zeitliche 
Risiken werden dabei über einen monatlichen Faktor in Kosten übersetzt. Zeitlich überla-
gernde Risiken werden dabei nicht addiert. 
 
Zu dem Risiko der abweichend hohen Angebote wird in der Frage zu Recht darauf verwiesen, 
dass dieses Risiko in der Risikobewertung im September 2020 bereits bekannt war, die Bewer-
tung mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 70 % war das Ergebnis des Risikoworkshops, da 
zu diesem Zeitpunkt die finalen Angebote der Firmen noch nicht vorlagen. Den Firmen war in 
den zwei Verhandlungsrunden im Rahmen des Vergabeverfahrens deutlich mitgegeben wor-
den, dass Ihre Angebote zu hoch seien. Das Risiko hat sich dann aber fast im vollem Umfang 
realisiert. Entsprechend wurden die Mehrkosten in den Kostenstandsbericht übernommen und 
aus der Risikoliste gestrichen. 
 
Das Insolvenzrisiko ist eines der Risiken, die sich im Risikomanagement nicht steuern lassen. 
Der Bauherr hat hier - anders als bei anderen Risik en - praktisch keine Einwirkungsmöglich-
keiten. Beide in der jüngeren Zeit bei Baubeteiligt en des Sanierungsprojektes eingetretenen 
Insolvenzen haben - wenn überhaupt - nur ganz geringe terminliche Risiken, das Hauptrisiko 
liegt hier vornehmlich bei der Realisierung höherer  Preise als Ergebnis der erneuten Aus-
schreibungen. Insofern ist die niedrige Eintrittswa hrscheinlichkeit von 30 % gerechtfertigt. 
Mögliche Insolvenzen von Baubeteiligten werden im Projekt auch weiterhin als Risiko geführt, 
da bis zum Ende des Projektes nicht ausgeschlossen werden kann, dass es durch weitere 
Insolvenzen von Firmen zu Störungen und in Folge zu Mehrkosten im Projekt kommt.  
 
Die Termin- und Kostenprognose vom 31.12.2020 ist d ie Fortschreibung der Termin- und 
Kostenprognose vom 30.06.2019 – nicht vom September  2020. Beide Prognosen umfassen 
das gesamte Projekt in Kosten, Terminen und Risiken. Der wesentliche Faktor der Kostener-
höhung der Prognose vom 31.12.2020 gegenüber der Pr ognose vom 30.06.2019 ist neben 
den ca. 17 Mio. € Mehrkosten durch die höheren Verg aben die Verlängerung der Planungs- 
und Bauzeit um ca. neun Monate. Allein aus dieser Verzögerung ergeben sich Mehrkosten in 
Höhe von ca. 27 Mio. €.

Im Dezember 2020 haben sich die Risiken gegenüber d er vorherigen Risikobetrachtung im 
September 2020 um ca. 6,3 Mio. € reduziert. Gegenüb er der Kosten- und Terminprognose 
vom 30.06.2019 haben sich die Risiken allerdings vo n ca. 17,1 Mio. € um ca. 9,2 Mio. € auf 
heute 26,3 Mio. € erhöht. Das ist ungewöhnlich, da durch den Fortschritt der Planung und den 
Abschluss der Vergabeverfahren die Risiken eigentlich sinken müssten. Der Grund hierfür liegt 
einerseits in dem Corona-Risiko das in der Zwischen zeit neu eingeführt wurde und einigen 
kleineren Risiken, die dem Vorsichtsprinzip folgend zusätzlich aufgenommen wurden.

Mitteilung Ausschuss

2813 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer  25.02.2021  
 0640/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 09.03.2021 
Finanzausschuss 15.03.2021 
Rechnungsprüfungsausschuss 16.03.2021 
 
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 31.01.2021 
Mit dem Monatsbericht Januar 2021 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstand zur Sanierung der Büh-
nen am Offenbachplatz zur Kenntnis.  
 
Das Gewerk Rauchschutzdruckanlagen (RDA), das im vergangenen Jahr aus dem Vergabeprozess für die 
Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) herausgelöst wurde, konnte im Januar 2021 an eine Spezialfirma 
vergeben werden.  
 
Nach der Insolvenz des Rohbauunternehmens im Dezember 2020, wurde diesem Unternehmen gekündigt 
und die Rohbauleistungen im Januar 2021 in einem verkürzten Verfahren neu ausgeschrieben. Die Sub-
mission dieser Leistungen ist für den Februar 2021 vorgesehen. Im Januar 2021 hat außerdem das beauf-
tragte Malerunternehmen Insolvenz angemeldet, für diese Leistung wird die Neuausschreibung gegenwär-
tig in zwei Losen vorbereitet.  
 
Ende Januar wurde das Kleine Haus vom Spielbetrieb des Schauspiels an die Sanierung zurückgegeben. 
Das Gebäude wurde durch die Neuaufstellung des Bauzaunes wieder vollstä ndig in die Baustelle inte-
griert.  
 
Die geprüften und überarbeiteten Ausführungsplanungen für Kleines Haus, Kinderoper und Schauspiel-
haus konnten den Haustechnikfirmen am 04.01.2021 übergeben werden. Für das Opernhaus ist die Prü-
fung noch nicht vollständig  abgeschlossen, hier werden die Prüfergebnisse laufend in die Planung einge-
spielt und verarbeitet.  
 
Am 04.01.2021 begann auch der Prozess der Werkstatt- und Montageplanung durch die haustechnischen 
Firmen. Bis Ende März 2021 werden in diesem Prozess aussc hließlich die Technikzentralen in allen Häu-
sern geplant, für die die fertige und geprüfte Ausführungsplanung auch für das Opernhaus bereits vorliegt. 
Dieser Planungsprozess bildet sich vollständig in dem vorliegenden 3 D -Modell ab, was auch für die be-
auftragten Firmen eine Herausforderung darstellt. Die Firmen werden deshalb in diesem Prozess durch 
den Planer und die Objektüberwachung der Kostengruppe 400 (Haustechnik) und ein Spezialunternehmen 
für 3 D-Planung sowie die Projektsteuerung eng begleitet und u nterstützt.  
 
Nach der Präsentation der neuen Kosten - und Terminprognose zum Stichtag 31.12.2020 am 26.01.2021 
ergeben sich zum Ende des Monats keine wesentlichen Veränderungen bei den Kosten. Die Zahlungen 
sind um ca. 2,3 Mio. € auf jetzt ca. 391 Mio. € gestiegen. Die Verpflichtungen stiegen um ca. 3,7 Mio. € auf 
jetzt 495,7 Mio. €. Die Gesamtkosten werden gegenüber dem Dezember 2020 unverändert mit ca. 618 
Mio. € erwartet. 
 
gez. Streitberger

Monatsbericht SBK_Januar 2021

9575 Zeichen

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Dezember 2020 (Stand 31.12.2020)
Januar 2021 www.zarinfar.de 1
Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Januar 2021 (Stand 31.01.2021)
. 
. 
2. ProjektBESCHREIBUNG
Der geplante Eröffnungstermin des gesamten Ensembles am Offenbachplatz war für den 07. November 2015 geplant und wurde im Juli 2015 aufgrund gravierender Probleme bei den
technischen Anlagen und dem Brandschutz abgesagt. Im Zuge der anschließenden Neustrukturierung des Projektes durch die Einbindung neuer Projektbeteiligter und die Aufarbeitung
des gestörten Bauablaufes erhöhte der Rat der Stadt Köln das Budget im November 2016 auf 404 Mio. € brutto, um die Handlungsfähigkeit des Bauherrn aufrecht zu erhalten.
Nach der Einarbeitung und Grundlagenermittlung des neuen Planungsbüros für die technischen Anlagen, erfolgte im Juni 2017 eine erste Prognose zur Weiterentwicklung der Bühnen-
sanierung. Die erweiterte Entwurfsplanung zur Heilung der Haustechnikplanung wurde am 31.05.2019 vorgelegt. Auf dieser Basis wurde im Juni 2019 eine zweite Termin- und Kosten-
prognose erstellt. Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung vom 26.09.2019 das Projektbudget auf 554,1 Mio. € brutto erhöht.
Der Stand der Prüfung der Ausführungsplanung (LPH 5H) und die Vergabe der Schlüsselgewerke der Haustechnik erforderten eine dritte Termin- und Kostenprognose mit Stand
Dezember 2020. Aus dieser Prognose ergibt sich eine Schlüsselübergabe im ersten Quartal 2024 und Projektkosten in Höhe von 617,6 Mio. € bis zu 643,9 Mio. € brutto.
1. ProjektKENNDATEN
Offenbachplatz
Sanierung Opernhaus 
Sanierung Schauspielhaus
Kinder-
oper
Kleines
Haus2
1
Standort: Offenbachplatz in Köln
Bauherr: Bühnen der Stadt Köln
Legende:
NGF= Netto-Geschossfläche
BGF= Brutto-Geschossfläche
BRI= Brutto-Rauminhalt
BEREICH 1
Opernhaus
NGF: 35.960 m²
BGF: 46.429 m² 
BRI: 160.258 m³ 
BEREICH 2
Schauspielhaus/ Kinderoper/
Kleines Haus
NGF: 15.151 m²
BGF: 19.719 m² 
BRI: 72.547 m³ 
SUMMEN
NGF: 51.111 m²
BGF: 66.148 m² 
BRI: 232.805 m³ 
Hinweis zum Risikomanagement:
Aufgrund der Projektkomplexität und der damit verbundenen zeitintensiven Planungs- und Abstimmungsprozesse, ist die periodische Bewertung der Projektrisiken in Quartalen ange-
messen. Über Änderungen in den Projektrisiken wird jeweils zum Ende des Quartals in den Monatsberichten März, Juni, September und Dezember berichtet.

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Dezember 2020 (Stand 31.12.2020)
Januar 2021 www.zarinfar.de 2
Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Januar 2021 (Stand 31.01.2021)
2. ProjektTERMINE
Legende:
Erläuterung zum Sachstand Termine:
Die Prüfung und Nachbearbeitung der Ausführungsplanung (Finalisierung) erfolgt in einem geordneten Verfahren nach dem Bedarf der Bauausführung gebäude- und bereichsweise
und wird sich bis in das 2. Quartal 2021 hineinziehen. Zu Beginn des Jahres 2021 steht zunächst die Erstellung der Werk- und Montageplanung durch die ausführenden Firmen im
Fokus. Diese hat begonnen und leitet dann im 2. Quartal 2021 die Bauausführung der Hauptgewerke ein.
Bei der Ausführung der vorgezogenen Maßnahmen kommt es durch die Insolvenz des Rohbauers zu Verzögerungen. Noch ist nicht abzusehen, ob sich dies auf die Bauausführung der
Hauptgewerke auswirken wird.

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Dezember 2020 (Stand 31.12.2020)
Januar 2021 www.zarinfar.de 3
Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Januar 2021 (Stand 31.01.2021)
Kostenprognose
617,86 Mio. €
(617,60 Mio. €)
Auszahlungsstand
391,28 Mio. €
(388,95 Mio. €)
Verpflichtungen
495,67 Mio. €
(491,97 Mio. €)
391,28 Mio € 364,88 Mio €
105,90 Mio €
24,89 Mio €
495,67 Mio €
122,19 Mio €
617,86 Mio €
26,33 Mio €
Mio. €
100 Mio. €
200 Mio. €
300 Mio. €
400 Mio. €
500 Mio. €
600 Mio. €
700 Mio. €
Kostenrisiken
Kostenprognose
Kostenentwicklung
Summe Verpflichtungen
Sonstige Verpflichtungen
Nachträge
Grundaufträge
Auszahlungsstand
( ) Zahlen des Vormonats
554,1 Mio. € (durch Ratsbeschluss vom 26.09.2019 genehmigtes Budget)
571 Mio. € (Projektkosten inkl. Risikokosten per Prognose vom 25.06.2019)
Kostenprognose
inkl. Risikokosten
644,19 Mio. €
(643,92  Mio. €)
Erläuterung zum Sachstand Kosten (alle Angaben in brutto):
Die Projektkosten wurden auf Grundlage der aktuellen Terminplanung und den aktuellen Erkennt-
nissen aus der Ausführungsplanung erstellt und sind eine Fortschreibung der Kostenprognose vom
31.12.2020. Die vorliegenden Zahlen basieren auf den von der Projektsteuerung überprüften Anga-
ben der Objektüberwachungen mit Stand 26.01.2021.
Gegenüber dem letzten Monatsbericht aus Dezember 2020 ergeben sich Änderungen im Auszah-
lungsstand (+ 2,33 Mio. €) sowie in den Verpflichtungen (+ 3,70 Mio. €) und der Kostenprognose (+
0,26 Mio. €). Es ergibt sich somit eine Gesamt-Kostenprognose inklusive Risikokosten von 644,19
Mio. € (+ 0,26 Mio. €).
Mit der Budgeterhöhung vom 26.09.2019 auf 554,1 Mio. € wurde die Handlungsfähigkeit des Bau-
herrn zur Fortführung des Bauvorhabens aufrechterhalten. Somit sind die ermittelten Verpflichtungen
durch das zur Verfügung stehende Budget gedeckt.
Die prognostizierten Kosten in Höhe von 617,86 Mio. € (Summe der Verpflichtungen + erwartete
Kostenentwicklung) übersteigen allerdings das derzeitige Budget von 554,1 Mio. € um 63,76 Mio. €.
Wir empfehlen eine zeitnahe Anpassung des Budgets.
(388,95 Mio €) (362,09 Mio €)
(105,51 Mio €)
(24,37 Mio €)
(491,97 Mio €)
(125,63 Mio €)
(617,60 Mio €)
3. ProjektKOSTEN
KostenVERLAUF der letzten 6 Monate
377 Mio. € 379 Mio. € 384 Mio. € 386 Mio. € 389 Mio. € 391 Mio. €
460 Mio. € 462 Mio. € 463 Mio. €
481 Mio. € 492 Mio. € 496 Mio. €
563 Mio. € 563 Mio. € 563 Mio. €
579 Mio. €
618 Mio. € 618 Mio. €
554 Mio. €
250 Mio. €
300 Mio. €
350 Mio. €
400 Mio. €
450 Mio. €
500 Mio. €
550 Mio. €
600 Mio. €
650 Mio. €
08.2020 09.2020 10.2020 11.2020 12.2020 01.2021
Auszahlungsstand Verpflichtungen Prognose Budget
(26,33 Mio €)

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Dezember 2020 (Stand 31.12.2020)
Januar 2021 www.zarinfar.de 4
Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
Januar 2021 (Stand 31.01.2021)
Planung
Überblick zum Stand der Bearbeitung der Planungen LPH 5H der verschiedenen Kostengruppen (KG 300 Hochbau, KG 400 Haustechnik, KG 479 Theatertechnik) aufgegliedert nach
den Bauteilen Kinderoper (KO), kleine Haus (OT), Schauspielhaus (SH) und Opernhaus (OH). Zur Vorbereitung der Werk- und Montageplanung wurden die Bauteile in 8 Teilbereiche
(Teilbereich 1-8) untergliedert.
Für die Kinderoper (KO) liegt für KG 300 und KG 400 die geprüfte und überarbeitete Planung vor. Die Planung der KG 479 befindet sich in der Prüfung.
Für das kleine Haus (OT) liegt für KG 300 und KG 400 die geprüfte und überarbeitete Planung vor.
Für das Schauspielhaus (SH) liegt für KG 300 und KG 400 die geprüfte und überarbeitete Planung vor. Die Planung der KG 479 wurde teilweise zur Prüfung übergeben.
Für das Opernhaus (OH) liegen die Planungen für die KG 300 vor und befinden sich weiterhin in der Prüfung. Die Planung der KG 400 liegt ebenfalls vor und befindet sich in den
unterschiedlichen Bearbeitungsstatus der Prüfung und der Überarbeitung der geprüften Planunterlagen. Für die Teilbereiche 1 und 2 liegen die überarbeiteten Pläne vor.
Ausschreibung und Vergabe
KG 300 Bauwerk - Baukonstruktionen:
Die Submissionen für die Estricharbeiten OH/SH und KO/OT sowie für die Fliesenarbeiten haben stattgefunden. Die Prüfung der Angebote ist erfolgt und die Auftragsvergabe wird
vorbereitet. Für die Rohbau- und Gerüstarbeiten wurden die Ausschreibungsunterlagen im Januar 2021 veröffentlicht. Weitere Ausschreibungsunterlagen für Bodenbelags- und
Verglasungsarbeiten sind in Bearbeitung.
KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen:
Die Beauftragungen der Schlüsselgewerke Wärmeversorgungsanlagen, Feuerlöschanlagen, Kälteanlagen, raumlufttechnische Anlagen sowie elektrische Anlagen sind erfolgt. Das
Gewerk Rauchdruckanlagen wurde ebenfalls beauftragt. Für die übrigen Gewerke wurden im Rahmen der Firmengespräche die bestehenden Vertragsverhältnisse durch
Zusatzvereinbarungen ergänzt, so dass keine gesonderten Vergabeverfahren erforderlich sind. Die Heilung der Planung erforderte Leistungsanpassungen zusätzlich zu den
Zusatzvereinbarungen. Die darauf basierenden Angebote der Firmen liegen überwiegend vor und befinden sich weiterhin in der Prüfung und Beauftragung.
Werk- und Montageplanung
Der Start der Werk- und Montageplanung (LPH 8H) ist im Januar 2021 für die Teilbereiche 1 und 2 erfolgt. Erste Abstimmungsgespräche zur Werk- und Montageplanung mit den
ausführenden Firmen der Haustechnik haben bereits stattgefunden.
Ausführung
Die Arbeiten zur Mängelbeseitigung der bereits abgenommenen Gewerke wie Rohbau, Dachabdichtungen, Metallfassaden, Estricharbeiten etc. sind kontinuierlich in der Abstimmung
und Ausführung. Hierzu finden derzeit diverse Vor-Ort-Termine zur Umsetzung mit den Projektbeteiligten statt. Die Durchführung der vorgezogenen Maßnahmen Dachabdichtung,
Wärmedämmverbundsystem und Estricharbeiten im Hochbau stehen weiterhin im Fokus der derzeitigen Ausführung. Die Rohbauarbeiten mussten auf Grund der Insolvenz der
Rohbaufirma unterbrochen werden. Ergänzende Demontagearbeiten in der Haustechnik durch den ‚TGA-Allrounder‘ als Vorbereitung der Hauptmaßnahmen schreiten sukzessive in
der Ausführung voran. Die theatertechnischen Gewerke KG 479 befinden sich weiterhin in einer stellenweisen Optimierung von verbauten Elementen und Fortführung der Arbeiten
sowie in Abnahmen fertiggestellter Teilleistungen. Inbetriebnahmen und Schulungen der Bühnenmitarbeiter an bühnentechnischen Anlagen werden sukzessive fortgeführt.
4. ProjektSCHWERPUNKTE

Beratungsverlauf (3)

09.03.2021 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.03.2021 Finanzausschuss
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2021 Rechnungsprüfungsausschuss
TOP 9.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0640/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.02.2021
Erstellt
19.02.2021 11:20