Mandari Insight

2606/2024

Aktueller Sachstand B+R Konzept der Stadt Köln: Baubeschluss für die Errichtung einer vollautomatischen Fahrradschließanlage „Bike Tower" mit 120 Fahr-radabstellplätzen an der Haltestelle Weiden West

Mitteilung Ausschuss 07.10.2024

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Anlage 1 Radbox Informationen für Kommunen

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Anlage 1 Radbox Informationen für Kommunen

7947 Zeichen

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 Grundlagen und Zielsetzung 
Um Fahrradfahrten im Verbund mit dem ÖPNV 
attraktiver zu machen, haben die Zweckverbände 
go.Rheinland und Nahverkehr Westfalen -Lippe 
(NWL) das Buchungs - und Zugangssystem 
radbox.nrw für Stellplätze in verschließbaren 
Fahrradabstellanlagen eingeführt.  
Fahrradabstellanlagen bzw. Bike -and-ride(B+R)-
Anlagen an Haltestellen des ÖPNV sind ein 
zentraler Bestandteil bei dem Aufbau eines 
flächendeckenden Mobilstationsnetzes und dem 
Neu- und Ausbau schneller Radwegeverbindungen. 
Im Idealfall stehen Kund*innen des ÖP NV, die die 
erste bzw. letzte Meile mit dem Fahrrad zurücklegen 
möchten, sowohl offen zugängliche als auch 
verschließbare Abstellmöglichkeiten (z.  B. 
Fahrradsammelabstellanlagen oder Fahrradboxen) 
zur Verfügung, in denen sie ihre Fahrräder sicher vor 
Diebstahl und Beschädigung parken können. 
Über ein Buchungsportal, welches v. a. auch in 
vorhandene Apps und Webseiten der 
Verkehrsräume integriert werden wird, können sich 
Kund*innen für jeden Standort NRW -weit über das 
Fahrradstellplatzangebot informieren und  
verlässlich einen Platz buchen und bezahlen. Die 
Kompatibilität mit bereits in NRW existierenden 
Portalen wie „DeinRadschloss“ (VRR), „rad -safe“ 
(DB B+R -Offensive) und „Bike and Ride Box“ 
(Kienzler) wird hergestellt. 
 
Verschließbare Fahrradabstellanlage in Düren 
©Smilla Dankert/go.Rheinland 
Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde der 
Auftrag im Frühjahr 2021 an die Viaboxx GmbH aus 
Königswinter vergeben. Seit Mai 2022 steht das 
System zur Nutzung unter www.radbox.nrw bereit. 
Welche Vorteile bietet mir radbox.nrw als 
Kommune oder Verkehrsunternehmen? 
radbox.nrw bietet folgende Funktionen: 
Ο Eine Buchungsplattform zur Bedienung aller 
Kundeninteraktionen (u.a. Informieren, Registrieren, 
Buchen, Zahlungsabwicklung), Verwaltung der 
Kundendaten), 
Ο Anschluss und Integration von bestehenden und 
neuen elektronisch gesicherten Fahrradabstell-
anlagen verschiedener Hersteller und Größen,  
Ο Individuelle Systemkonfiguration durch Lizenznehmer 
möglich, um z. B. die Stellplatzbelegung durch ein 
Angebot unterschiedlicher Buchungszeiträume zu 
optimieren,  
Ο Systemüberwachung und Bereitstellung von 
Statistiken (Systemstatus, Nutzung, Störungen),  
Ο Einen Beitrag zu nachhaltigem Mobilitätsverhalten und 
Klimaschutz durch die Förderung von Radverkehr 
leisten. 
 
 
Wie kann ich als Kommune mitmachen?  
Um Fahrradabstellanlagen auf radbox.nrw aufschalten zu 
können, müssen die Anlagen über ein elektronisches 
Schließsystem, ein Bedienterminal sowie im Regelfall 
einen Internetanschluss verfügen. Letzterer ist nötig, um 
Echtzeitauskunft und perspektivisch multimodales Routing 
zu ermöglichen. 
Die Lizenz für die Nutzung von radbox.nrw erhalten Sie 
unentgeltlich von go.Rheinland. Sie gilt für beliebig viele 
Standorte in Ihrer Kommune auf unbestimmte Zeit: Die 
Aufschaltung von bis zu 4 Anlagen mit insgesamt bis zu 
100 Stellplätzen ist bereits als „Starterpaket“ in einer 
Lizenz enthalten. Für die Aufschaltung weiterer Standorte 
und Stellplätze fallen Kosten an. Mehr Informationen dazu 
finden Sie auf Seite 3. 
 
 
 
 
 
  
 
Informationen für Kommunen und Verkehrsunternehmen im Zweckverbandsgebiet von go.Rheinland 
radbox.nrw - B+R-Buchungs- und Zugangssystem

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Zusammenarbeit der Akteure – Aufgaben und Vertragsgefüge 
In der nachfolgenden Grafik werden mit go.Rheinland/NWL als Auftraggeber des Systems, der Viaboxx GmbH als 
Auftragnehmer und Betreiber von radbox.nrw sowie i.  d. R. den Kommunen als Lizenznehmer, die Akteure und deren 
Aufgaben im Gesamtsystem dargestellt. Für die Umsetzung des Systems müssen verschiedene V erträge geschlossen 
werden. Auf die für Sie als Kommune relevanten Verträge, Kooperations- und Lizenznehmervertrag (grün hervorgehoben), 
gehen wir im Folgenden kurz ein. Beide Verträge erhalten Sie auf Anfrage be i go.Rheinland. 
 
Kooperationsvertrag zwischen go.Rheinland/NWL 
und Kommune 
Alle Rechte und Pflichten, die mit der Nutzung von 
radbox.nrw verbunden sind, werden in einem 
Kooperationsvertrag zwischen go.Rheinland/NWL und 
den einzelnen Kommunen geregelt. Der Vertrag gilt für 
alle potenziellen Standorte in einer Kommune, 
unabhängig von der ggf. in Anspruch genommenen 
Förderung.  
Der Anschluss an radbox.nrw stellt eine Voraussetzung 
zur Förderung von B+R-Anlagen durch go.Rheinland dar.  
 
Schon gewusst?  
Der Lizenznehmer (i. d. R. die Kommune) hat das Recht, 
Unterlizenzen zu vergeben, wenn Fahrradabstellanlagen 
in seinem Zuständigkeitsbereich von unterschiedlichen 
Anlagenbetreibern betrieben oder koordiniert (z.B. 
Verkehrsunternehmen) werden. Dazu ist das System 
mandantenfähig. 
 
 
Kooperationsvertrag zwischen go.Rheinland/NWL 
und Kommune 
Es ist ein Lizenznehmervertrag zwischen dem 
Lizenznehmer und Viaboxx abzuschließen. Für die 
einzelnen Lizenznehmer fallen standortbezogene Kosten 
an. Diese, die Abrechnungsmodalitäten und u. a. folgende 
Aspekte werden darin geregelt: 
Ο Leistungsumfang und Zuständigkeiten, 
Ο Hinweise zur Aufschaltung von Fahrradabstellanlagen 
auf das System, 
Ο Supportleistungen im Bezug zum Betreiber der 
Fahrradabstellanlagen, 
Ο Zahlungsabwicklung und Verrechnung von Buchungen 
der Kunden (auch anderer Mandanten im System) 
sowie Support- und Betriebsleistungen, 
Ο Ansprechpersonen, 
Ο Gestaltung der Mietdauern und Tarife für jeden 
einzelnen Standort und Stellplatz.

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In Ihrer Kommune gibt es bereits elektronisch 
zugangsgesicherte Fahrradabstellanlagen 
und Sie haben sich bzgl. Buchung, 
Zahlungsabwicklung und ggf. Buchungsportal 
an einen Dienstleister gebunden? 
Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um 
Details zur Anbindung der „Bestandsanlagen“ 
an radbox.nrw persönlich zu besprechen!  
Sie planen die Beschaffung von neuen elektronisch 
zugangsgesicherten Fahrradabstellanlagen und benötigen nähere 
Informationen für eine Ausschreibung?  
Wir können Ihnen eine Schnittstellenbeschreibung zum 
Datenaustausch zwischen Fahrradabstellanlage (Bedienterminal) 
und radbox.nrw (Buchungs - und Zugangssystem von 
go.Rheinland/NWL) sowie weitere Informationen zur Verfügung 
stellen, die Sie Ihrer Ausschreibung beilegen können. 
 
Ist die Buchung von Stellplätzen nur über das neue Buchungsportal 
möglich? 
Nein, radbox.nrw wird im Hintergrund mit den Mobilitätsplattformen 
der Verkehrsräume (Apps und Webseiten wie z.B. die 
Fahrplanauskunft) verknüpft. Viaboxx wird eine offene Schnittstelle 
zur Verfügung stellen, damit Standorte, Nutzungsbedingungen und 
Verfügbarkeiten in anderen Anwendungen angezeigt, gebucht und 
abgerechnet werden können.   
Förderung von Fahrradabstellanlagen 
Umfassende und aktuelle Informationen zu 
Fördermöglichkeiten von Fahrradabstell-
anlagen neben der Zweckverbandsförderung 
von go.Rheinland finden Sie jederzeit im 
Förderfinder des „Zukunftsnetz 
Mobilität NRW“ unter foerderfinder.nrw.  
Wir beraten Sie gerne und stellen Kontakte 
her. 
© go.Rheinland GmbH   |   www.go-rheinland.de   |    Stand: März 2023 
Kostenübersicht – welche Kosten erwarten mich als Lizenznehmer? 
Alle Informationen zu anfallenden Kosten erhalten Sie auf Anfrage bei uns. 
 
 
Wie geht es weiter? Wo bekomme ich detaillierte Informationen? 
Sie interessieren sich für mehr Informationen zu Funktionen und Anforderungen sowie Rahmenbedingungen 
zum Anschluss von Fahrradabstellanlagen an das B+R-Buchungssystem radbox.nrw? 
Kein Problem, wir senden Ihnen unser umfassendes Informationsblatt zu radbox.nrw zu und stehen bei Fragen gerne zur 
Verfügung. Erste Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie nachfolgend zusammengefasst. Zögern Sie nicht, uns 
zu kontaktieren, wir unterstützen Sie gerne! 
 
 
 
 
 
Kontakt: 
André Katzenberger und Laura Schulte 
Regionale Mobilitätsentwicklung 
go.Rheinland GmbH 
radbox@gorheinland.com 
Tel.: 0221 20808-6681, -6683

Mitteilung Ausschuss

9121 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/682/3 
 
Vorlagen-Nummer 07.10.2024 
 2606/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 29.10.2024 
 
Aktueller Sachstand B+R Konzept der Stadt Köln: Baubeschluss für die Errichtung 
einer vollautomatischen Fahrradschließanlage „Bike Tower" mit 120 Fahr-
radabstellplätzen an der Haltestelle Weiden West 
Ausgangslage 
Die Stadtverwaltung Köln hat mit dem Beschluss 2697/2020  (Finanzausschuss 07.12.2020) 
den Auftrag erhalten, an dem Verknüpfungspunkt von regionalem Bahnverkehr und Öffentli-
chen Personennahverkehr (ÖPNV) Weiden West einen so genannten Bike-Tower zu errich-
ten. Die Ausschreibung der Bauleistungen führte nicht zum Erfolg, da der einzige Bewerber 
während des Ausschreibungsverfahrens insolvent wurde. Die ursprüngliche Annahme, die vor 
den weltpolitischen Krisen seit 2020 erfolgte, dass ein solcher Fahrradturm für 120 Stellplätze 
für Kosten von 300.000 € (netto) herstellbar ist, erwies sich spätestens während der Aus-
schreibung als nicht mehr haltbar. Mittlerweile wird für einen Fahrradturm in dieser Dimension 
ein Preis von 1,2 bis 1,5 Mio. Euro (netto) aufgerufen. Weiterhin bieten nur wenige Anbie-
ter*innen Bike-Tower in der geforderten Größe und Funktionalität an. Insgesamt ist der Markt 
auf der Angebotsseite nach wie vor sehr überschaubar. 
 
Wie bereits in der Sitzung im Verkehrsausschuss am 21.11.2023 (3587/2023) mündlich vorge-
tragen, hat die Verwaltung nach dem Scheitern der Ausschreibung und in Kenntnis der im-
mensen Kostensteigerungen geprüft, ob es alternativ  einen kostengünstigeren Weg geben 
könnte, für Radfahrende an dem Verknüpfungspunkt zwischen SPNV und ÖPNV ein über die 
heutigen Flächen hinaus gehendes zusätzliches attraktives und sicheres Abstellangebot zu 
schaffen. 
 
In Gesprächen mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) wurde der Gedanke geboren, in 
dem geplanten und neuen P+R-Parkhaus (vgl. Beschluss 0825/2021) ein geeignetes und ge-
räumiges Fahrradparkhaus zu integrieren. In den letzten Monaten wurde dieses Konzept zwi-
schen den Planer*innen auf städtischer Seite und der KVB vertiefender ausgearbeitet. Mittler-
weile stellt es eine realistische Alternative dar, die aus Sicht der KVB und der Stadtverwaltung 
empfehlenswert ist, weiterverfolgt zu werden. Die B+R Nachfrage innerhalb der Stadt Köln hat 
in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Die gestiegene Anzahl an hochwertigen 
Fahrrädern (bspw. E-Bikes/Pedelecs) erfordert neuartige und zusätzliche sichere Abstellmög-
lichkeiten bzw. ein innovatives Abstellangebot. Bereits heute ist die Nachfrage an Fahrradab-
stellplätzen höher als das Angebot. Dies zeigt sich durch die B+R Erhebungen sowie der War-
telisten für Fahrradboxen. Zukünftig ist davon auszugehen, dass mit dem Ausbau der Radver-
kehrsinfrastruktur fortlaufend noch mehr Personen auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umstei-
gen. 
Der Standort in Weiden West ist daher als Verknüpfung der Nahmobilität aus dem Kölner 
Westen und Umland und des ÖPNV prädestiniert.

2 
 
In dieser Mitteilung möchte die Stadtverwaltung über den aktuellen Planungsstand dieses 
neuen Konzeptes informieren und gleichzeitig beschreiben, welche Schritte bis zur Vorlage 
eines Beschlusses noch zu erledigen sind.  
 
Konzeptbeschreibung und aktueller Planungsstand 
Ein wichtiges verkehrspolitisches Anliegen der Stadt Köln ist es, der steigenden Nachfrage 
nach zusätzlichen B+R-Kapazitäten an der Haltestelle Weiden West nachzukommen. Gegen-
wärtig sind sämtliche Fahrradboxen vermietet und es gibt eine lange Warteliste von über 170 
Interessierten. Die überdachten Fahrradabstellanlagen sind ausgelastet und es wurden zahl-
reiche wild abgestellte Fahrräder gezählt. Die heutigen P+R- bzw. B+R-Anlagen bieten neben 
den rund 685 PKW-Stellplätzen Abstellmöglichkeiten für rund 105 Fahrräder, aufgeteilt in 35 
Fahrradboxen und 72 überdachte Fahrradabstellplätze.  
 
Mit dem Gedanken einer Integration der B+R-Anlage in die Parkpalette würde diese im ersten 
Bauabschnitt weiterhin rd. 805 Pkw-Stellplätze aufweisen. Die gesamte Stellplatzzahl der 
P+R-Anlage würde damit auf rd. 1.250 Pkw-Stellplätze erhöht.  
Im Jahr 2021 fasste der Rat den Beschluss, die P+R-Anlage in Weiden West durch die Park-
palette auf rund 1.280 Pkw-Stellplätze zu vergrößern (vgl. Vorlage 0825/2021). Dies würde 
durch die Integration der B+R-Anlage nur um 30 Pkw-Stellplätze unterschritten, schafft auf der 
anderen Seite aber ein deutliches Mehrangebot für B+R. Zudem ist eine spätere Aufstockung 
der Parkpalette - sofern die Verkehrsnachfrage bzw. der Bedarf sich ergeben würde - um wei-
tere Stockwerke möglich. 
 
Konkret sieht die jetzige Planung von KVB und Stadt vor, dass in einem Teilbereich in der „un-
teren Halbebene“ anstatt der bisher dort vorgesehenen 66 Pkw-Stellplätze ca. 130 Fahrradbo-
xen und rd. 222 Fahrradabstellplätze hergestellt werden. Zusätzlich sind Abstellmöglichkeiten 
für Lastenfahrräder vorgesehen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit von Ladevorrichtungen 
für Pedelec-Akkus sowie Reparaturmöglichkeiten noch geprüft. 
 
Mit der vorgesehenen Parkpalette würde erstmals in Köln eine kombinierte Lösung für gleich-
zeitiges Kfz- und Fahrradparken an einer Haltestelle „unter einem Dach“ geschaffen. Damit 
würde ein diversifiziertes Mobilitätsangebot geschaffen und könnte als „Blaupause“ möglicher-
weise für andere geeignete Standorte in Köln zukünftig dienlich sein. Das Konzept eines Bike-
Towers wiederum wird für weitere Standorte mit geringerer Flächenverfügbarkeit oder anderer 
Voraussetzungen weiterhin in Betracht gezogen. Das Konzept einer solchen integrierten Lö-
sung ist gründlich untersucht worden und ist zum jetzigen Planungszeitpunkt realisierbar. 
 
Die Parkpalette soll für das Fahrradparken über einen separaten Eingang erschlossen wer-
den. Dies soll in Form einer Rampe erfolgen, die auf die „untere Halbebene“ führt. Dadurch 
werden die Verkehrswege des motorisierten Verkehrs und des Fahrradverkehrs baulich ge-
trennt, um Konflikte zwischen den beiden Verkehrsmitteln von vornherein zu vermindern. 
Diese Planung wird aktuell intensiv auf die konkrete Lage geprüft. 
Die Parkfläche für das B+R-Angebot ist nach den bisherigen Überlegungen aufgeteilt in einen 
Bereich mit frei wählbaren Fahrradabstellanlagen (bspw. Anlehnbügel) und in einen Bereich 
mit konkret zu buchenden Fahrradboxen. Hier können sich im Verlauf der weiteren Planung 
noch Veränderungen ergeben. 
Der Zugang zu dem Abstellbereich der Räder ist mit einem digitalen Schließsystem geplant. 
Hier empfehlen KVB und Stadt, sich der Buchungsplattform „Radbox NRW“ anzuschließen. 
Die Anwendung dieses Systems wäre im Übrigen auch eine zwingende Voraussetzung dafür, 
um in den Genuss von Fördermitteln für diese Fahrradboxen zu kommen. Das System ist be-
reits in NRW in Betrieb, anwenderfreundlich und technisch zuverlässig. Die Bedienung erfolgt 
für Kunden*innen über ein einfach zu bedienendes Terminal an der B+R-Anlage. Informatio-
nen über das System „Radbox NRW“ sind der Anlage 1 zu entnehmen. Zusammenfassend 
kann mit dem kombinierten Vorhaben in Weiden West ein deutlich größeres und sehr wahr-
scheinlich kostengünstigeres Angebot geschaffen werden als bei der Errichtung eines solitä-
ren Bike-Towers. 
 
Finanzierung und Förderung 
Die Umsetzung der Parkpalette inkl. B+R steht unter dem Vorbehalt der Finanzierungs- und

3 
 
Fördermöglichkeiten. Dazu ist noch ein Finanzierungsplan inkl. Betriebskonzept der B+R-An-
lage auszuarbeiten. Beide Grundvoraussetzungen für eine Realisierung des Vorhabens - 
nämlich sowohl eine gesicherte Finanzierung als auch eine gesicherte Förderung – werden 
derzeit parallel zur technischen Planung zwischen KVB, Stadt und go.Rheinland als voraus-
sichtlichem Fördermittelgeber besprochen. Die Aussichten einer Förderung sind nach ersten 
Gesprächen zwischen KVB und go.Rheinland als vorsichtig optimistisch einzuschätzen. Eine 
verbindliche Zusage lag zum Redaktionsschluss dieser Mitteilung noch nicht vor. Hiermit wird 
frühestens Ende 2024 gerechnet. 
 
Ausblick und weiteres Vorgehen 
Stadtverwaltung und KVB beabsichtigen, das Konzept einer Kombilösung von Parkplätzen für 
Pkw und Fahrrädern unter einem Dach weiterzuverfolgen. Das Vorhaben könnte nach seiner 
Realisierung möglicherweise als „Blaupause“ für weitere größere P+R-Standorte in Köln die-
nen. Dies setzt voraus, dass das Projekt realisiert wird und Erfolg hat. Für die Stadt Köln trägt 
die Ausstattung der künftigen P+R-Anlage kombiniert mit B+R-Stellplätzen, Ladestationen, 
Motorradstellplätzen und Kiss-and-Ride-Angeboten den weit verbreiteten Wünschen der Men-
schen in Köln an eine multimodale Mobilstation im größeren Stile Rechnung.  
Die Verwaltung wird die Planung und Finanzierung gemeinsam mit der KVB vorantreiben. So-
bald ein umsetzungsreifes Gesamtkonzept inkl. gesicherter Finanzierung vorliegt, wird die 
Stadtverwaltung eine Vorlage auf Änderung des Beschlusses AN/2697/2020 (Errichtung Bike-
Tower) einbringen, um dieses neue Vorhaben auf den Weg zu bringen. 
 
Gez. Egerer 
 
Anlage 1: Radbox Informationen für Kommunen

Beratungsverlauf (1)

29.10.2024 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Markt

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Details

Aktenzeichen
2606/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
07.10.2024
Erstellt
27.08.2024 10:16