2606/2024
Aktueller Sachstand B+R Konzept der Stadt Köln: Baubeschluss für die Errichtung einer vollautomatischen Fahrradschließanlage „Bike Tower" mit 120 Fahr-radabstellplätzen an der Haltestelle Weiden West
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Anlage 1 Radbox Informationen für Kommunen
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>> weiter auf der nächsten Seite Grundlagen und Zielsetzung Um Fahrradfahrten im Verbund mit dem ÖPNV attraktiver zu machen, haben die Zweckverbände go.Rheinland und Nahverkehr Westfalen -Lippe (NWL) das Buchungs - und Zugangssystem radbox.nrw für Stellplätze in verschließbaren Fahrradabstellanlagen eingeführt. Fahrradabstellanlagen bzw. Bike -and-ride(B+R)- Anlagen an Haltestellen des ÖPNV sind ein zentraler Bestandteil bei dem Aufbau eines flächendeckenden Mobilstationsnetzes und dem Neu- und Ausbau schneller Radwegeverbindungen. Im Idealfall stehen Kund*innen des ÖP NV, die die erste bzw. letzte Meile mit dem Fahrrad zurücklegen möchten, sowohl offen zugängliche als auch verschließbare Abstellmöglichkeiten (z. B. Fahrradsammelabstellanlagen oder Fahrradboxen) zur Verfügung, in denen sie ihre Fahrräder sicher vor Diebstahl und Beschädigung parken können. Über ein Buchungsportal, welches v. a. auch in vorhandene Apps und Webseiten der Verkehrsräume integriert werden wird, können sich Kund*innen für jeden Standort NRW -weit über das Fahrradstellplatzangebot informieren und verlässlich einen Platz buchen und bezahlen. Die Kompatibilität mit bereits in NRW existierenden Portalen wie „DeinRadschloss“ (VRR), „rad -safe“ (DB B+R -Offensive) und „Bike and Ride Box“ (Kienzler) wird hergestellt. Verschließbare Fahrradabstellanlage in Düren ©Smilla Dankert/go.Rheinland Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde der Auftrag im Frühjahr 2021 an die Viaboxx GmbH aus Königswinter vergeben. Seit Mai 2022 steht das System zur Nutzung unter www.radbox.nrw bereit. Welche Vorteile bietet mir radbox.nrw als Kommune oder Verkehrsunternehmen? radbox.nrw bietet folgende Funktionen: Ο Eine Buchungsplattform zur Bedienung aller Kundeninteraktionen (u.a. Informieren, Registrieren, Buchen, Zahlungsabwicklung), Verwaltung der Kundendaten), Ο Anschluss und Integration von bestehenden und neuen elektronisch gesicherten Fahrradabstell- anlagen verschiedener Hersteller und Größen, Ο Individuelle Systemkonfiguration durch Lizenznehmer möglich, um z. B. die Stellplatzbelegung durch ein Angebot unterschiedlicher Buchungszeiträume zu optimieren, Ο Systemüberwachung und Bereitstellung von Statistiken (Systemstatus, Nutzung, Störungen), Ο Einen Beitrag zu nachhaltigem Mobilitätsverhalten und Klimaschutz durch die Förderung von Radverkehr leisten. Wie kann ich als Kommune mitmachen? Um Fahrradabstellanlagen auf radbox.nrw aufschalten zu können, müssen die Anlagen über ein elektronisches Schließsystem, ein Bedienterminal sowie im Regelfall einen Internetanschluss verfügen. Letzterer ist nötig, um Echtzeitauskunft und perspektivisch multimodales Routing zu ermöglichen. Die Lizenz für die Nutzung von radbox.nrw erhalten Sie unentgeltlich von go.Rheinland. Sie gilt für beliebig viele Standorte in Ihrer Kommune auf unbestimmte Zeit: Die Aufschaltung von bis zu 4 Anlagen mit insgesamt bis zu 100 Stellplätzen ist bereits als „Starterpaket“ in einer Lizenz enthalten. Für die Aufschaltung weiterer Standorte und Stellplätze fallen Kosten an. Mehr Informationen dazu finden Sie auf Seite 3. Informationen für Kommunen und Verkehrsunternehmen im Zweckverbandsgebiet von go.Rheinland radbox.nrw - B+R-Buchungs- und Zugangssystem >> weiter auf der nächsten Seite Zusammenarbeit der Akteure – Aufgaben und Vertragsgefüge In der nachfolgenden Grafik werden mit go.Rheinland/NWL als Auftraggeber des Systems, der Viaboxx GmbH als Auftragnehmer und Betreiber von radbox.nrw sowie i. d. R. den Kommunen als Lizenznehmer, die Akteure und deren Aufgaben im Gesamtsystem dargestellt. Für die Umsetzung des Systems müssen verschiedene V erträge geschlossen werden. Auf die für Sie als Kommune relevanten Verträge, Kooperations- und Lizenznehmervertrag (grün hervorgehoben), gehen wir im Folgenden kurz ein. Beide Verträge erhalten Sie auf Anfrage be i go.Rheinland. Kooperationsvertrag zwischen go.Rheinland/NWL und Kommune Alle Rechte und Pflichten, die mit der Nutzung von radbox.nrw verbunden sind, werden in einem Kooperationsvertrag zwischen go.Rheinland/NWL und den einzelnen Kommunen geregelt. Der Vertrag gilt für alle potenziellen Standorte in einer Kommune, unabhängig von der ggf. in Anspruch genommenen Förderung. Der Anschluss an radbox.nrw stellt eine Voraussetzung zur Förderung von B+R-Anlagen durch go.Rheinland dar. Schon gewusst? Der Lizenznehmer (i. d. R. die Kommune) hat das Recht, Unterlizenzen zu vergeben, wenn Fahrradabstellanlagen in seinem Zuständigkeitsbereich von unterschiedlichen Anlagenbetreibern betrieben oder koordiniert (z.B. Verkehrsunternehmen) werden. Dazu ist das System mandantenfähig. Kooperationsvertrag zwischen go.Rheinland/NWL und Kommune Es ist ein Lizenznehmervertrag zwischen dem Lizenznehmer und Viaboxx abzuschließen. Für die einzelnen Lizenznehmer fallen standortbezogene Kosten an. Diese, die Abrechnungsmodalitäten und u. a. folgende Aspekte werden darin geregelt: Ο Leistungsumfang und Zuständigkeiten, Ο Hinweise zur Aufschaltung von Fahrradabstellanlagen auf das System, Ο Supportleistungen im Bezug zum Betreiber der Fahrradabstellanlagen, Ο Zahlungsabwicklung und Verrechnung von Buchungen der Kunden (auch anderer Mandanten im System) sowie Support- und Betriebsleistungen, Ο Ansprechpersonen, Ο Gestaltung der Mietdauern und Tarife für jeden einzelnen Standort und Stellplatz. >> weiter auf der nächsten Seite In Ihrer Kommune gibt es bereits elektronisch zugangsgesicherte Fahrradabstellanlagen und Sie haben sich bzgl. Buchung, Zahlungsabwicklung und ggf. Buchungsportal an einen Dienstleister gebunden? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um Details zur Anbindung der „Bestandsanlagen“ an radbox.nrw persönlich zu besprechen! Sie planen die Beschaffung von neuen elektronisch zugangsgesicherten Fahrradabstellanlagen und benötigen nähere Informationen für eine Ausschreibung? Wir können Ihnen eine Schnittstellenbeschreibung zum Datenaustausch zwischen Fahrradabstellanlage (Bedienterminal) und radbox.nrw (Buchungs - und Zugangssystem von go.Rheinland/NWL) sowie weitere Informationen zur Verfügung stellen, die Sie Ihrer Ausschreibung beilegen können. Ist die Buchung von Stellplätzen nur über das neue Buchungsportal möglich? Nein, radbox.nrw wird im Hintergrund mit den Mobilitätsplattformen der Verkehrsräume (Apps und Webseiten wie z.B. die Fahrplanauskunft) verknüpft. Viaboxx wird eine offene Schnittstelle zur Verfügung stellen, damit Standorte, Nutzungsbedingungen und Verfügbarkeiten in anderen Anwendungen angezeigt, gebucht und abgerechnet werden können. Förderung von Fahrradabstellanlagen Umfassende und aktuelle Informationen zu Fördermöglichkeiten von Fahrradabstell- anlagen neben der Zweckverbandsförderung von go.Rheinland finden Sie jederzeit im Förderfinder des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ unter foerderfinder.nrw. Wir beraten Sie gerne und stellen Kontakte her. © go.Rheinland GmbH | www.go-rheinland.de | Stand: März 2023 Kostenübersicht – welche Kosten erwarten mich als Lizenznehmer? Alle Informationen zu anfallenden Kosten erhalten Sie auf Anfrage bei uns. Wie geht es weiter? Wo bekomme ich detaillierte Informationen? Sie interessieren sich für mehr Informationen zu Funktionen und Anforderungen sowie Rahmenbedingungen zum Anschluss von Fahrradabstellanlagen an das B+R-Buchungssystem radbox.nrw? Kein Problem, wir senden Ihnen unser umfassendes Informationsblatt zu radbox.nrw zu und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung. Erste Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie nachfolgend zusammengefasst. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wir unterstützen Sie gerne! Kontakt: André Katzenberger und Laura Schulte Regionale Mobilitätsentwicklung go.Rheinland GmbH radbox@gorheinland.com Tel.: 0221 20808-6681, -6683
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle III/68/682/3 Vorlagen-Nummer 07.10.2024 2606/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 29.10.2024 Aktueller Sachstand B+R Konzept der Stadt Köln: Baubeschluss für die Errichtung einer vollautomatischen Fahrradschließanlage „Bike Tower" mit 120 Fahr- radabstellplätzen an der Haltestelle Weiden West Ausgangslage Die Stadtverwaltung Köln hat mit dem Beschluss 2697/2020 (Finanzausschuss 07.12.2020) den Auftrag erhalten, an dem Verknüpfungspunkt von regionalem Bahnverkehr und Öffentli- chen Personennahverkehr (ÖPNV) Weiden West einen so genannten Bike-Tower zu errich- ten. Die Ausschreibung der Bauleistungen führte nicht zum Erfolg, da der einzige Bewerber während des Ausschreibungsverfahrens insolvent wurde. Die ursprüngliche Annahme, die vor den weltpolitischen Krisen seit 2020 erfolgte, dass ein solcher Fahrradturm für 120 Stellplätze für Kosten von 300.000 € (netto) herstellbar ist, erwies sich spätestens während der Aus- schreibung als nicht mehr haltbar. Mittlerweile wird für einen Fahrradturm in dieser Dimension ein Preis von 1,2 bis 1,5 Mio. Euro (netto) aufgerufen. Weiterhin bieten nur wenige Anbie- ter*innen Bike-Tower in der geforderten Größe und Funktionalität an. Insgesamt ist der Markt auf der Angebotsseite nach wie vor sehr überschaubar. Wie bereits in der Sitzung im Verkehrsausschuss am 21.11.2023 (3587/2023) mündlich vorge- tragen, hat die Verwaltung nach dem Scheitern der Ausschreibung und in Kenntnis der im- mensen Kostensteigerungen geprüft, ob es alternativ einen kostengünstigeren Weg geben könnte, für Radfahrende an dem Verknüpfungspunkt zwischen SPNV und ÖPNV ein über die heutigen Flächen hinaus gehendes zusätzliches attraktives und sicheres Abstellangebot zu schaffen. In Gesprächen mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) wurde der Gedanke geboren, in dem geplanten und neuen P+R-Parkhaus (vgl. Beschluss 0825/2021) ein geeignetes und ge- räumiges Fahrradparkhaus zu integrieren. In den letzten Monaten wurde dieses Konzept zwi- schen den Planer*innen auf städtischer Seite und der KVB vertiefender ausgearbeitet. Mittler- weile stellt es eine realistische Alternative dar, die aus Sicht der KVB und der Stadtverwaltung empfehlenswert ist, weiterverfolgt zu werden. Die B+R Nachfrage innerhalb der Stadt Köln hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Die gestiegene Anzahl an hochwertigen Fahrrädern (bspw. E-Bikes/Pedelecs) erfordert neuartige und zusätzliche sichere Abstellmög- lichkeiten bzw. ein innovatives Abstellangebot. Bereits heute ist die Nachfrage an Fahrradab- stellplätzen höher als das Angebot. Dies zeigt sich durch die B+R Erhebungen sowie der War- telisten für Fahrradboxen. Zukünftig ist davon auszugehen, dass mit dem Ausbau der Radver- kehrsinfrastruktur fortlaufend noch mehr Personen auf das Fahrrad als Verkehrsmittel umstei- gen. Der Standort in Weiden West ist daher als Verknüpfung der Nahmobilität aus dem Kölner Westen und Umland und des ÖPNV prädestiniert. 2 In dieser Mitteilung möchte die Stadtverwaltung über den aktuellen Planungsstand dieses neuen Konzeptes informieren und gleichzeitig beschreiben, welche Schritte bis zur Vorlage eines Beschlusses noch zu erledigen sind. Konzeptbeschreibung und aktueller Planungsstand Ein wichtiges verkehrspolitisches Anliegen der Stadt Köln ist es, der steigenden Nachfrage nach zusätzlichen B+R-Kapazitäten an der Haltestelle Weiden West nachzukommen. Gegen- wärtig sind sämtliche Fahrradboxen vermietet und es gibt eine lange Warteliste von über 170 Interessierten. Die überdachten Fahrradabstellanlagen sind ausgelastet und es wurden zahl- reiche wild abgestellte Fahrräder gezählt. Die heutigen P+R- bzw. B+R-Anlagen bieten neben den rund 685 PKW-Stellplätzen Abstellmöglichkeiten für rund 105 Fahrräder, aufgeteilt in 35 Fahrradboxen und 72 überdachte Fahrradabstellplätze. Mit dem Gedanken einer Integration der B+R-Anlage in die Parkpalette würde diese im ersten Bauabschnitt weiterhin rd. 805 Pkw-Stellplätze aufweisen. Die gesamte Stellplatzzahl der P+R-Anlage würde damit auf rd. 1.250 Pkw-Stellplätze erhöht. Im Jahr 2021 fasste der Rat den Beschluss, die P+R-Anlage in Weiden West durch die Park- palette auf rund 1.280 Pkw-Stellplätze zu vergrößern (vgl. Vorlage 0825/2021). Dies würde durch die Integration der B+R-Anlage nur um 30 Pkw-Stellplätze unterschritten, schafft auf der anderen Seite aber ein deutliches Mehrangebot für B+R. Zudem ist eine spätere Aufstockung der Parkpalette - sofern die Verkehrsnachfrage bzw. der Bedarf sich ergeben würde - um wei- tere Stockwerke möglich. Konkret sieht die jetzige Planung von KVB und Stadt vor, dass in einem Teilbereich in der „un- teren Halbebene“ anstatt der bisher dort vorgesehenen 66 Pkw-Stellplätze ca. 130 Fahrradbo- xen und rd. 222 Fahrradabstellplätze hergestellt werden. Zusätzlich sind Abstellmöglichkeiten für Lastenfahrräder vorgesehen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit von Ladevorrichtungen für Pedelec-Akkus sowie Reparaturmöglichkeiten noch geprüft. Mit der vorgesehenen Parkpalette würde erstmals in Köln eine kombinierte Lösung für gleich- zeitiges Kfz- und Fahrradparken an einer Haltestelle „unter einem Dach“ geschaffen. Damit würde ein diversifiziertes Mobilitätsangebot geschaffen und könnte als „Blaupause“ möglicher- weise für andere geeignete Standorte in Köln zukünftig dienlich sein. Das Konzept eines Bike- Towers wiederum wird für weitere Standorte mit geringerer Flächenverfügbarkeit oder anderer Voraussetzungen weiterhin in Betracht gezogen. Das Konzept einer solchen integrierten Lö- sung ist gründlich untersucht worden und ist zum jetzigen Planungszeitpunkt realisierbar. Die Parkpalette soll für das Fahrradparken über einen separaten Eingang erschlossen wer- den. Dies soll in Form einer Rampe erfolgen, die auf die „untere Halbebene“ führt. Dadurch werden die Verkehrswege des motorisierten Verkehrs und des Fahrradverkehrs baulich ge- trennt, um Konflikte zwischen den beiden Verkehrsmitteln von vornherein zu vermindern. Diese Planung wird aktuell intensiv auf die konkrete Lage geprüft. Die Parkfläche für das B+R-Angebot ist nach den bisherigen Überlegungen aufgeteilt in einen Bereich mit frei wählbaren Fahrradabstellanlagen (bspw. Anlehnbügel) und in einen Bereich mit konkret zu buchenden Fahrradboxen. Hier können sich im Verlauf der weiteren Planung noch Veränderungen ergeben. Der Zugang zu dem Abstellbereich der Räder ist mit einem digitalen Schließsystem geplant. Hier empfehlen KVB und Stadt, sich der Buchungsplattform „Radbox NRW“ anzuschließen. Die Anwendung dieses Systems wäre im Übrigen auch eine zwingende Voraussetzung dafür, um in den Genuss von Fördermitteln für diese Fahrradboxen zu kommen. Das System ist be- reits in NRW in Betrieb, anwenderfreundlich und technisch zuverlässig. Die Bedienung erfolgt für Kunden*innen über ein einfach zu bedienendes Terminal an der B+R-Anlage. Informatio- nen über das System „Radbox NRW“ sind der Anlage 1 zu entnehmen. Zusammenfassend kann mit dem kombinierten Vorhaben in Weiden West ein deutlich größeres und sehr wahr- scheinlich kostengünstigeres Angebot geschaffen werden als bei der Errichtung eines solitä- ren Bike-Towers. Finanzierung und Förderung Die Umsetzung der Parkpalette inkl. B+R steht unter dem Vorbehalt der Finanzierungs- und 3 Fördermöglichkeiten. Dazu ist noch ein Finanzierungsplan inkl. Betriebskonzept der B+R-An- lage auszuarbeiten. Beide Grundvoraussetzungen für eine Realisierung des Vorhabens - nämlich sowohl eine gesicherte Finanzierung als auch eine gesicherte Förderung – werden derzeit parallel zur technischen Planung zwischen KVB, Stadt und go.Rheinland als voraus- sichtlichem Fördermittelgeber besprochen. Die Aussichten einer Förderung sind nach ersten Gesprächen zwischen KVB und go.Rheinland als vorsichtig optimistisch einzuschätzen. Eine verbindliche Zusage lag zum Redaktionsschluss dieser Mitteilung noch nicht vor. Hiermit wird frühestens Ende 2024 gerechnet. Ausblick und weiteres Vorgehen Stadtverwaltung und KVB beabsichtigen, das Konzept einer Kombilösung von Parkplätzen für Pkw und Fahrrädern unter einem Dach weiterzuverfolgen. Das Vorhaben könnte nach seiner Realisierung möglicherweise als „Blaupause“ für weitere größere P+R-Standorte in Köln die- nen. Dies setzt voraus, dass das Projekt realisiert wird und Erfolg hat. Für die Stadt Köln trägt die Ausstattung der künftigen P+R-Anlage kombiniert mit B+R-Stellplätzen, Ladestationen, Motorradstellplätzen und Kiss-and-Ride-Angeboten den weit verbreiteten Wünschen der Men- schen in Köln an eine multimodale Mobilstation im größeren Stile Rechnung. Die Verwaltung wird die Planung und Finanzierung gemeinsam mit der KVB vorantreiben. So- bald ein umsetzungsreifes Gesamtkonzept inkl. gesicherter Finanzierung vorliegt, wird die Stadtverwaltung eine Vorlage auf Änderung des Beschlusses AN/2697/2020 (Errichtung Bike- Tower) einbringen, um dieses neue Vorhaben auf den Weg zu bringen. Gez. Egerer Anlage 1: Radbox Informationen für Kommunen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Markt
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Details
- Aktenzeichen
- 2606/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 07.10.2024
- Erstellt
- 27.08.2024 10:16