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AN/0414/2022

Verkehrsflussoptimierung durch Umstellung auf „intelligente“ Lichtsignalanlagen u.a. im Kreuzungsbereich Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ Wattigniestraße in Köln-Sürth

Antrag nach § 3 BV2 (FDP/KSG) 20.02.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 07.03.2022, TOP 8.1.3

Antrag nach § 3 (FDP BV2)

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Sachstandsbericht BV

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Antrag nach § 3 (FDP BV2)

3174 Zeichen

Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/0414/2022 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)  
 
Verkehrsflussoptimierung durch Umstellung auf „intelligente„ Lichtsignalanlagen u.a. 
im Kreuzungsbereich Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ Wattigniestraße in 
Köln-Sürth 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,  
 
die FDP-Fraktion bittet de n nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung der 
Bezirksvertretungssitzung zum 07.03.2022 zu setzen:  
 
Die Bezirksvertretung möge beschließen:  
 
1) 
Die Verwaltung wird gebeten, im Kreuzungsbereich Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ 
Wattigniestraße in Köln-Sürth im Hinblick auf eine Verkehrsflussoptimierung die dort 
befindlichen Lichtsignalanlagen auf so genannte „intelligente“ Lichtsignalanlagen 
umzustellen.  
 
2) 
Die Verwaltung wird weiterhin gebeten, weitere hierzu geeignete, hochfrequentierte  
Kreuzungsbereiche im Stadtbezirk Köln -Rodenkirchen zu benennen und der 
Bezirksvertretung im Rahmen eines schriftlichen Berichts darzustellen.  
 
Begründung:  
NRW setzt im Rahmen seines Verkehrskonzepts künftig auf so genannte „intelligente“ 
Ampeln. Diese richten ihre jeweiligen Ampelphasen anhand von Livedaten nach der 
aktuellen Verkehrslage vor Ort. Mittels Radar, Kameras oder Sensoren im Asphalt werden 
die notwendigen Informationen über das Verkehrsaufkommen gesammelt und die  
in der Bezirksvertretung 
Rodenkirchen 
Bezirksrathaus Rodenkirchen 
Industriestr. 161 – Haus 1  
50999 Köln 
Telefon (0221)-221-92316 
oder     (0221) 35 27 13  
Telefax (0221)-221-92302 
fdp-bv2@stadt-koeln.de  
www.fdp-koeln.de 
FDP-Fraktion BV Köln-Rodenkirchen  Industriestr. 161 – Haus 1  50999 Köln 
Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin 
Manfred Giesen Henriette Reker 
Industriestr. 161 
Haus 1 Hist. Rathaus 
50999 Köln  50667 Köln

Ampelphasen daraufhin automatisch abgestimmt. Durch diese intelligente Technik können 
Wartezeiten von Pkw, Fahrrädern und Fußgängern verringert werden. Der Verkehrsfluss 
vermag damit um zehn bis zu 20 % verbessert werden. Vorrangig durch die verkürzten 
Standzeiten von Kraftfahrzeugen entstehen somit ebenso weniger Schadstoffe.  
 
Bei dem Kreuzungsbereich Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ Wattigniestraße in 
Köln-Sürth handelt es sich bereits heute schon um ein Gebiet mit einem zeitweise 
hochfrequentierten Verkehrsaufkommen mit einer vom Verkehrsfluss weitestgehend 
unabhängigen Ampelschaltung. Eine Steigerung der Verkehrsfrequenz ist u.a. durch die 
weitere Bebauung des Sürther Feldes ernsthaft zu erwarten. Folglich eignet sich eine 
Umstellung der befindlichen Lichtsignalanlagen im bena nnten Bereich auf so genannte 
„intelligente“ Lichtsignalanlagen.  
 
Weitere ebenso hochfrequentierte, für eine solche Umstellung geeignete Kreuzungsbereiche 
im Stadtbezirk Köln -Rodenkirchen, wie ggfs. der Bereich Maternusstraße/ Friedrich -Ebert-
Straße/ Brüc kenstraße/ Ringstraße, mögen durch die Verwaltung benannt und der 
Bezirksvertretung Rodenkirchen vorgestellt werden. 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
 
gez. Wolters gez. Nies

Sachstandsbericht BV

3513 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/66/660/1 
 
___________________________ 
Vorlagen-Nummer 
 AN/0414/2022 
 Stand: 23.12.2022 
Sachstandsbericht  
Verkehrsflussoptimierung durch Umstellung auf „intelligente„ Lichtsignalanlagen u.a. im 
Kreuzungsbereich Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ Wattigniestraße in Köln-Sürth 
Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 07.03.2022 
 
8.1.3 Verkehrsflussoptimierung durch Umstellung auf „intelligente“ Lichtsignalanlagen 
u.a. im Kreuzungsbereich  
Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ Wattigniestraße  
in Köln-Sürth,  
Antrag der FDP-Fraktion 
AN/0414/2022 
Die SPD-Fraktion beantragt getrennte Abstimmung. 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss: 
1) 
Die Verwaltung wird gebeten, im Kreuzungsbereich Sürther Straße/ Kölnstraße/ Am Feldrain/ Wattig-
niestraße in Köln-Sürth im Hinblick auf eine Verkehrsflussoptimierung die dort befindlichen Lichtsignal-
anlagen auf so genannte „intelligente“ Lichtsignalanlagen umzustellen.  
 
Abstimmungsergebnis:  
Mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Stimmen der SPD-
Fraktion, den Stimmen der CDU-Fraktion und der Stimme der Frau Becker gegen die FDP-
Fraktion abgelehnt.  
 
2) 
Die Verwaltung wird weiterhin gebeten, weitere hierzu geeignete, hochfrequentierte  Kreuzungsbereiche 
im Stadtbezirk Köln -Rodenkirchen zu benennen und der  
Bezirksvertretung im Rahmen eines schriftlichen Berichts darzustellen.  
 
Mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, den  
Stimmen der SPD-Fraktion, der FDP-Fraktion und der Stimme der Frau Becker gegen die Stim-
men der CDU-Fraktion zugestimmt.  
 
 
Status    in Bearbeitung

2 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Lichtsignalanlage (LSA) Wattigniesstraße/Sürther Straße/Im Feldrain/Kölnerstraße wurde überprüft. 
Die LSA läuft bereits in Verkehrsabhängigkeit als "intelligente Lichtsignalanlage". Aufgrund des verstärk-
ten Linksabbiegeraufkommens aus der Wattigniesstraße kommend wird die Freigabezeit um 10 Sek. 
erhöht. Diese Änderung ist bereits erfolgt. 
 
Auch die genannte LSA  Maternusstraße/Friedrich-Ebert-Straße/Brückenstraße/Ringstraße läuft bereits 
mit einer verkehrsabhängigen Steuerung.  
Bei der Anlage handelt es sich historisch bedingt um eine sogenannte BÜSTRA-Anlage. Eine Kombina-
tion von Bahnübergangssicherungs- und Straßenverkehrssignalanlage (SVA).  
Federführend an einer solchen Anlage ist immer die Bahnübergangssicherung. Gemäß EBO (Eisenbahn 
Bau- und Betriebsordnung) herrschen dort große Vorlaufzeiten bei Bahnanmeldung. Die Bahnüber-
gangssicherung gibt diese Meldungen an die SVA weiter, welche ein zur Räumung des Bahnübergang 
notwendiges Räumen sicherstellt. Diese Phase nennt man Vollbeeinflussung. Dieser Zustand hält so-
lange an, bis die SVA eine Bereitmeldung an die BÜ-Sicherung meldet. Auch sind die Zeiten aus Si-
cherheitsgründen großzügig gewählt. Anschließend meldet die BÜ-Sicherung nachdem die Schranken 
geschlossen sind eine weitere Meldung an die SVA und diese schaltet in die sogenannte Teilbeeinflus-
sungsphase. In dieser haben alle Verkehrsströme, die keinen Konflikt mit dem BÜ haben, abhängig von 
ihrem Bedarf Freigabe. Das Ganze geht solange, bis die Bahnübergangssicherung den beendeten 
Bahneingriff meldet und die Schranken öffnet. Im Normalfall erhalten die Verkehrsströme mit den längs-
ten Wartezeiten dann umgehend Freigabe. 
 
Nächste Schritte: 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:

Beratungsverlauf (1)

07.03.2022 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 8.1.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/0414/2022
Typ
Antrag nach § 3 BV2 (FDP/KSG)
Datum
20.02.2022
Erstellt
19.02.2022 19:36