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AUS/030/2025

Antrag der SPD-Ratsfraktion: Einführung eines Wettbewerbs zur Entsiegelung von Flächen, die sich im Eigentum von Privatpersonen oder von Unternehmen befinden

Antrag SPD 11.06.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz, Sitzung am 23.06.2025, TOP 4.1

Antrag

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Antrag

2956 Zeichen

AUS/030/2025 
 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich  
Düsseldorf, 11.06.2025 
An 
den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz 
Ratsherrn Philipp Thämer 
 
Antrag der SPD-Ratsfraktion 
zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz am 
23.06.2025 
 
 
Betrifft: 
Antrag der SPD-Ratsfraktion: Einführung eines Wettbewerbs zur Entsiegelung von 
Flächen, die sich im Eigentum von Privatpersonen oder von Unternehmen befinden 
Sehr geehrter Herr Thämer, 
 
im Namen der SPD-Ratsfraktion bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die 
Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Klima- und 
Verbraucherschutz am 23. Juni 2025 zu nehmen und abstimmen zu lassen. 
 
Antrag: 
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Wettbewerb zur Entsiegelung von 
Flächen zu entwickeln, die sich im Eigentum von Privatpersonen oder von 
Unternehmen befinden. Das Konzept ist bis Ende 2025 dem Ausschuss für 
Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz und dem Rat zur Beschlussfassung 
vorzulegen.  
 
Der Wettbewerb findet erstmalig 2026 statt. 
 
Ziel soll sein, Eigentümer:innen von versiegelten Flächen zur Entsiegelung 
und zum Anlegen von Grünflächen zum Schutz der Biodiversität und der 
Verbesserung des Mikroklimas zu motivieren. 
Der Preis wird jährlich in zwei Kategorien (Privatpersonen - Unternehmen) 
vergeben. Die Auswahl der Gewinner:innen erfolgt im Nachhaltigkeitsbeirat. 
 
Die Verwaltung wird gebeten, hierfür sich mit der Verwaltung des 
Stadtstaats Hamburgs, die bereits einen Entsiegelungswettbewerb 
umsetzen, in Verbindung zu setzen, sich über ihr Programm zu informieren 
und sich auszutauschen.

Seite 2 
Begründung: 
 
Die Entsiegelung von asphaltierten und betonierten Flächen ist ein hilfreiches 
Instrument für den Umwelt- und Klimaschutz. In Großstädten sind die Auswirkungen 
des Klimawandels besonders zu spüren. Hitzestaus beispielsweise, die durch die 
Gebäudedichte entstehen, wirken sich negativ sowohl auf die menschliche 
Gesundheit als auch auf die ökologische Vielfalt aus. Aufgrund der starken 
Versiegelung fehlt es bei Starkregenfällen, mit den wir künftig häufiger rechnen 
müssen, an Versickerungsflächen. Neben städtischen Maßnahmen ist es wichtig, 
auch Bürger:innen und Unternehmen, die über Flächen verfügen, Anreize für 
Entsiegelungen und damit dem Umweltschutz zu setzen. 
Der Senat des Stadtstaats Hamburg hat hierzu einen Entsiegelungswettbewerb ins 
Leben gerufen, der gezielt Privatpersonen und Unternehmen anspricht und durch 
einen Wettbewerb motiviert. 
Ein ähnliches Verfahren wünschen wir uns auch für unsere Stadt. Die Verbesserung 
des Mikroklimas, der Schutz der Biodiversität und der Stadtökologie ist Aufgabe aller 
Bewohner:innen und hilft nicht nur dem Klimaschutz, sondern führt auch zur 
Verbesserung des Stadtbildes. 
 
Weitere Begründung erfolgt ggf. mündlich in der Sitzung. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Ursula Holtmann-Schnieder          Mark Schenk

Beratungsverlauf (1)

23.06.2025 Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz
TOP 4.1 - Entscheidung

Beschluss: zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AUS/030/2025
Typ
Antrag SPD
Datum
11.06.2025
Erstellt
11.06.2025 10:48