3490/2025
Beantwortung einer mündlichen Nachfrage der Fraktion Die LINKE aus der Bezirksvertretung Kalk vom 04.09.2025 betreffend "Status Trinkwasserbrunnen (2687/2024)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)
4426 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VIII/67/0 Vorlagen-Nummer 3490/2025 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 8 (Kalk) 22.01.2026 Beantwortung einer mündlichen Nachfrage der Fraktion Die LINKE aus der Bezirksvertretung Kalk vom 04.09.2025 betreffend "Status Trinkwasserbrunnen (2687/2024) Anmerkung 1: In Unterfrage 4 war nicht nur nach der Kombination mit Toiletten gefragt worden, sondern auch nach Außenentnahmestellen an öffentlichen Gebäuden. Dies müsste noch nachgereicht werden. Antwort der Verwaltung zu Anmerkung 1: Hierzu wurde Rücksprache mit der RheinEnergie gehalten. Entnahmestellen an öffentlichen Gebäuden sind nicht leicht zu installieren, da jedes Gebäude sehr unterschiedliche und indivi- duelle Leitungsstrukturen hat, die vorab geprüft werden müssten. Unter Umständen ist die Einrichtung mit vorher nicht absehbaren Kosten verbunden. Des Weiteren müsste sicherge- stellt sein, dass eine Überwachung der Trinkwasserstellen gegeben ist, damit Verschmutzun- gen etc. auffallen. Daher ist die Lösung einheitlicher Trinkwasserbrunnen, die in zuverlässiger Zusammenarbeit mit der RheinEnergie betrieben werden, die favorisierte Variante. Es gibt aber trotzdem andere Möglichkeiten, mehr dazu in der Antwort zu Nachfrage 2. Nachfrage 1: In der Teilbeantwortung heißt es unter anderem: "Die Verwaltung sucht daher derzeit nach Möglichkeiten, die geplanten Standorte zumindest teilweise umzusetzen, so dass jeder Stadtbezirk mit einem zusätzlichen Trinkwasserbrunnen berücksichtigt werden kann. Diese Prüfung wird voraussichtlich nach der Sommerpause abge- schlossen sein." Wann wird das Ergebnis der Prüfung der Bezirksvertretung vorgelegt werden? Antwort der Verwaltung zu Nachfrage 1: Die finanzielle Situation und die Haushaltslage haben sich nicht geändert. Daher ist eine Er- richtung weiterer Trinkwasserbrunnen im Rahmen des bereits bestehenden Konzepts derzeit leider nicht möglich. Das Konzept beinhaltet eine lange vertragliche Bindung an die Rhein- Energie, was sich für die bestehenden Trinkwasserbrunnen bereits bewährt hat. Für die Auf- stellung weiterer Trinkwasserbrunnen werden derzeit Gespräche mit der RheinEnergie ge- führt, die eine flexiblere Handhabung beinhalten. Diese Überlegung befindet sich aktuell noch im Abstimmungsprozess, sodass noch keine verbindlichen Aussagen dazu getroffen werden können. 2 Nachfrage 2: Zum einen heißt es in der Teilbeantwortung, dass die nichtöffentliche Bilanz positiv sei. Auch sei der Nutzen weiterer Trinkwasserbrunnen demnach klar erkennbar. Laut Eigenaussage der Verwaltung habe sie dieses Ergebnis bereits zum Anlass genommen, weitere Trinkwasser- brunnen umsetzen zu wollen. Es heißt ja, wo ein Wille ist, ist ein Weg. Tatsächlich wird in der gleichen Drucksache aber darauf verwiesen, dass der Haushalt 2025/2026 unter Auflagen ge- nehmigt wurde, was es erforderlich mache, geplante Maßnahmen hinsichtlich ihrer Umsetz- barkeit zu prüfen und zu priorisieren. Die Anzahl weiterer Trinkwasserbrunnen für 86 Stadt- teile sei deshalb von 18 auf 9 reduziert worden. Daraus ergibt sich die Frage: Wie sollen wir als durch die Kölner Bevölkerung demokratisch gewählte Vertreter*innen diese Kürzung um 50% (in Worten: Fünfzig Prozent) und dass Gesundheitsvorsorge und Anpassun- gen an die Klimakatastrophe zum Schutz der Bevölkerung innerhalb der Verwaltung nicht pri- orisiert wird und nur nach Kassenlage erfolgt, der Öffentlichkeit erklären, während an anderen Stellen Geld verschwendet wird? Antwort der Verwaltung zu Nachfrage 2: Siehe auch Antwort zu Nachfrage 1. Die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Klimawandelanpassung wurde von Stadt Köln bereits seit geraumer Zeit erkannt. Dies zeigen diverse Maßnahmen, die bereits umgesetzt wurden oder sich in Umsetzung befinden, wie beispielsweise die Pflanzung von zusätzlichen Straßen- bäumen oder das ökologische Grünflächenmanagement. Dafür wurde die Stadt Köln bereits zwei Mal, zuletzt im Jahr 2023 mit „Gold“ mit dem Label „StadtGrün naturnah“ ausgezeichnet. Auch das Thema Trinkwasser im Rahmen einer guten Hitzevorsorge ist bekannt und wird als sehr wichtig erachtet. Neben Trinkwasserbrunnen unterstützt die Stadt Köln die Ausweitung von sogenannten Refill-Trinkstationen, mehr Informationen sind auch hier zu finden: Hitze – Wasser und Trinken - Stadt Köln.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3490/2025
- Typ
- Beantwortung einer mündl. Anfrage (BV)
- Datum
- 15.01.2026
- Erstellt
- 08.12.2025 08:24