3751/2016/1
Jahresbericht 2016 Landschaftswacht Bezirk 9 West - Frau Heeren
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Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/571 Vorlagen-Nummer 3751/2016/1 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 12.06.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 10.07.2017 Jahresbericht 2016 Landschaftswacht Bezirk 9 West - Frau Heeren Stellungnahme der Verwaltung zu den Anmerkungen von Frau Heeren: Naturschutzgebiet „Flittarder Rheinaue“ Das Aufstellen von Schautafeln ist ein weiterer Schritt des Schutz- und Bewirtschaftungskonzeptes, der noch umzusetzen ist. Sobald Frau Heeren Bedarf anmeldet, wird die UNB sie wie in 2016 mit der Beauftragung einer Firma zur Müllbeseitigung unterstützen. Die Einsätze des Ordnungsdienstes sind regelmäßiger geworden. Die Verwaltung wird diese Einsätze weiter fortführen.
Jahresbericht 2016 Bez. 9 West Frau Heeren
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Jahresbericht Naturschutzwacht Mülheim West 2016 – Frau Heeren In den zu betreuenden Bereichen Flitternder Rheinaue, grüner Kuhweg und Hornpott gibt es wenig Veränderungen zum Vorjahr. Ein Hauptproblem bleibt der Müll und Vandalismus in diesen Bereichen. Besonders die Flitternder Rheinaue wurde durch das Sommerhochwasser im Mai und Juni zusätzlich durch angeschwemmten Müll belastet. Immer deutlicher wird jedoch, dass die Akzeptanz von Naturschutz im Bereich Hornpott wesentlich besser gelingt als in der Rheinaue. 1. NSG „Flittarder Rheinaue“ Im April wurde der Uferbereich in Flittard durch die Nachbarschaftsaktion mit Unterstützung der Stadt Köln erfolgreich gereinigt. Leider beschränkt sich diese Aktion nur auf den Uferbleich in Flittard. Ende April wurde eine zweite Aktion mit mir und der Firma Courth für den Stammheimer Bereich durchgeführt. Eine große Aktion für beide Bereiche zusammen wäre durchaus sinnvoll. Vielleicht lässt sich für die nächsten Jahre eine Aktion mit Interessierten Bürgern auf die Beine stellen. Der Naturschutzgedanke sollte hier nicht an Stadtteilgrenzen enden! Die Rheinaue wurde wiederholt durch das Sommerhochwasser überflutet und hat erneut jede Menge Müll mitgebracht. Da es keine weiteren Bürgeraktionen gab, wurde der „neue“ Müll z.T. von Bürgern und von mir auf meinen Rundgängen gesammelt und an die städtischen Mülltonnen gestellt. Z.T. entstanden größere Müllansammlungen an den Wegen. Das späte Hochwasser hatte aber auch Vorteile. Die Uferbereiche konnten von Mai bis Juni nicht betreten werden. Dadurch kam es zu einer Beruhigung während der Brutzeit. Viele Reiher hielten sich in dem flachen Gewässer auf und mussten keine weiten Wege auf sich nehmen um Nahrung für die Brut zu suchen. Am Stammheimer Ufer war eine Gruppe Kanadagänse mit ihren Jungvögeln (insgesamt ca.30 Tiere) zu beobachten. Im hinteren Bereich der Rheinaue (nähe Bayerwerk )war ein Nutria zu beobachten. Durch starken Regen mit Stürmen kam es auch zu herabstürzenden Ästen. Ein Camper wurde aufgefordert sich in Sicherheit zu bringen. Da es sich um einen obdachlosen Bürger handelte, habe ich ihn auf das Hilfeangebot der Stadt Köln orientiert. Durch die späte Überschwemmung haben sich viele Pflanzen nicht so gut entwickelt und manche Bereiche waren ohne Bewuchs. Von August bis September wurde die Rheinaue wieder stärker von Bürgern genutzt. Im Uferbereich wurde viel gegrillt und gecampt. Großveranstaltungen waren deutlich weniger als im Vorjahr. Leider wurde auch hier wieder viel Müll produziert, der nicht von den Besuchern entsorgt wurde. Das neue Wegekonzept wird von den meisten Bürgern nicht eingehalten. An dieser Stelle wäre es sinnvoll Schautafeln mit Bildern und Erklärungen zum Naturschutz aufzustellen, um durch Aufklärung mehr Verständnis für geschützte Bereiche aufzubringen. Auch um Hundebesitzer über die Notwendigkeit der Anleinpflicht aufzuklären. Die gelegentliche Präsenz des Ordnungsamtes wird überwiegend negativ bewertet. 2. NSG „Grüner Kuhweg“ Durch die Baustellensituation(Ausbau der Autobahn) mit Sperrung der Unterführung wurde der Bereich weniger befahren und es kam zu weniger illegalen Müllentsorgungen. Diese wurden bei der AWB gemeldet und entsorgt. Am „Zigeunerparkplatz“ haben sich durch den Niederschlag in Mai und Juni über längere Zeit kleine Gewässer gebildet. Es waren viele Frösche und Libellen zu beobachten. Durch die versteckte Lage dieses Bereichs sind Pflanzen und Tiere sehr geschützt. 3. NSG „Am Hornpottweg“ Die Gesamtsituation im Hornpott ist weiterhin gut. Es gibt keine illegalen Müllentsorgungen, die Bürger sind sehr an der Tier- und Pflanzenwelt interessiert und unterstützen durch ihre Aufmerksamkeit und ihr Verhalten den Naturschutz in diesem Bereich. Durch regelmäßige Ausdünnung des Baumbewuchses gibt es neue Flächen an denen sich Tiere und Pflanzen ansiedeln können. Die Schautafeln klären die Besucher auf und geben Informationen für diesen geschützten Bereich. Das wird sehr positiv bewertet. Im Oktober konnte ich erstmals Wildschweine an den Gewässern beobachten. Ob das eine Ausnahme war, bleibt zu beobachten.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3751/2016/1
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 26.05.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27