Mandari Insight

2374/2021

Beantwortung der Anfrage AN/1477/2021 der CDU-Fraktion "Arbeitszeitmodelle der Stadtverwaltung Köln nach Corona"

Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA) 24.06.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 24.06.2021

Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HauptA)

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HauptA)

3998 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/11/112/2 
AN/1477/2021 
Vorlagen-Nummer 24.06.2021 
 2374/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Rat 24.06.2021 
 
Beantwortung der Anfrage AN/1477/2021 der CDU Fraktion - "Arbeitszeitmodelle der 
Stadtverwaltung Köln nach Corona" 
Mit Anfrage AN/1477/2021 zum Thema „Arbeitszeitmodelle der Stadtverwaltung Köln nach Corona“ 
der CDU-Fraktion wurden untenstehende Fragen eingereicht, welche die Verwaltung gerne wie folgt 
beantwortet. 
 
1. Wie viel Prozent der städtischen Mitarbeiter haben im Q1/2021 im Home Office gearbeitet und 
wie sieht die Verteilung nach Dezernat aus? 
Gemäß einer dem Personal- und Verwaltungsmanagement vorliegenden Auswertung für den 
Controlling-Bericht zum Gleichstellungsplan wurden folgende Zahlen zur Anzahl der mobilen 
Arbeitsplätze ermittelt: 
 
 Frauen 
(Stand 18.02.2021) 
Männer 
(Stand 18.02.2021) 
Gesamt 
cDesk 6.937 4.454 11.391 
VPN 1.502 1.579 3.081 
Gesamt 8.439 6.033 14.472 
 
VPN steht hierbei für dienstliche Notebooks, cDesk für die Nutzung privater Endgeräte mit ge-
sichertem Zugriff auf die  persönliche Arbeitsumgebung. 
 
Die Anzahl der Arbeitsplätze mit Option auf mobiles Arbeiten entspricht damit ca. 70% aller 
Arbeitsplätze. Geringfügige Abweichungen können sich zum Beispiel dadurch ergeben, dass 
Mitarbeiter*innen bereits vor Corona über cDesk zugreifen konnten und nun in Einzelfällen zu-
sätzlich mit einem VPN-Notebook ausgestattet wurden. Leider sind aufgrund der Kürze der 
Zeit keine dezernatsscharfen Auswertungen möglich. 
 
Auch eine Aussage darüber, in welchem Ausmaß Homeoffice tatsächlich von den Mitarbeiten-
den genutzt wird, kann  nicht getroffen werden. Eine Auswertung über die Arbeitszeiterfassung 
lässt keine validen Aussagen zu, da „mobiles Arbeiten“ kein technisches Pflichtfeld im System 
ist und nicht sichergestellt ist, dass alle Angaben gemacht werden. 
 
2. Wie viele Prozent der städtischen Mitarbeiter können rollenbedingt nicht vom Homeoffice aus 
arbeiten? 
 
Aufgrund der Heterogenität der Aufgabenbereiche in der Stadtverwaltung obliegt diese Ein-
schätzung den jeweiligen Dienststellen. Eine Abfrage bei den Dienststellen läuft derzeit noch. 
Festzustellen ist aber, dass bei Mitarbeiter*innen in Bürgernahen Bereichen in der Regel rol-
lenbedingt vor Ort tätig sind.

2 
 
3. Welches Arbeitsmodell plant die Stadtverwaltung nach Ende der Corona-bedingten Home-
Office Regelung zu verfolgen?  
 
Derzeit wird vom Personal- und Verwaltungsmanagement eine neue Dienstvereinbarung „Fle-
xibilisierung der Arbeit“ erstellt, die die bisherigen Regelungen zu den Themen Arbeitszeit, Ar-
beitszeiterfassung und Arbeitszeitkonten zusammenfügt. Die neue Dienstvereinbarung befin-
det sich aktuell im Abstimmungsprozess mit der Gesamtpersonalvertretung. Die derzeitige 
Aufhebung der Kernzeit und die Ausweitung des Gleitzeitrahmens bis 21.00 Uhr sind sehr po-
sitiv von Belegschaft und Personalvertretung aufgenommen worden.  
 
4. Wie viele Arbeitsplätze in Büroräumlichkeiten der Stadt wird die Stadtverwaltung im Vergleich 
zur aktuellen Situation zukünftig noch bereitstellen?  
 
Der intensive Ausbau der IT-Zugänge für Mobiles Arbeiten hat es den Mitarbeitenden der 
Stadtverwaltung Köln ermöglicht, umfangreich von zuhause aus arbeiten zu können. Die sich 
daraus ableitenden Potentiale hat die Stadtverwaltung Köln erkannt und erarbeitet unter ande-
rem gerade die Rahmenbedingungen für ein stadtweites Desksharing.  
 
5. Mit welchen jährlichen Einsparmöglichkeiten ist in den kommenden 3 Jahren aufgrund der 
neuen Arbeitsmodellen zu rechnen? 
 
Die Einführung von Desksharing hat einen konsolidierenden oder zumindest – angesichts ei-
nes wachsenden Personalbestandes – einen dämpfenden Einfluss auf die Büroflächenbedarfe 
der Zukunft. Eine qualifizierte Antwort zu den jährlichen Einsparpotentialen ist jedoch zum jet-
zigen Zeitpunkt noch nicht abschließend möglich. 
 
 
gez. Reker

Beratungsverlauf (1)

24.06.2021 Rat
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2374/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
Datum
24.06.2021
Erstellt
21.06.2021 14:24