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4222/2021

Projekt „Einführung von Nachhaltigkeitshaushalten“ – Evaluation und Perspektive

Mitteilung Ausschuss 02.12.2021

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Evaluationsbericht zum Nachhaltigkeitshaushalt

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Evaluationsbericht zum Nachhaltigkeitshaushalt

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Abschlussbericht Evaluation Nachhaltigkeitshaushalt bei der Stadt Köln
Abschlussbericht 
Evaluation Nachhaltigkeitshaushalt 
bei der Stadt Köln
(Stand 23.11.2021)

Die Oberbürgermeisterin
II-1 Dezernatsbüro
13- C S/367-21/ll -1/12.2021
Abschlussbericht 
Evaluation Nachhaltigkeitshaushalt bei der Stadt Köln
(Stand 23.11.2021)
Projektzeitraum: 04/2021 – 09/2021
Dr. Ferdinand Schuster (KPMG)
Maria Broll (KPMG)
Mona Rybicki (LAG 21 NRW)

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Abschlussbericht  
Evaluation Nachhaltigkeitshaushalt bei der Stadt Köln 
 
(Stand 23.11.2021) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Projektzeitraum: 04/2021 - 09/2021 
 
Dr. Ferdinand Schuster (KPMG) 
Maria Broll (KPMG) 
Mona Rybicki (LAG 21 NRW)

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3 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
Zusammenfassung .................................................................................................................................. 4 
1. Darstellung Untersuchungsauftrag ................................................................................................. 5 
2. Vorgehensweise und Methodik der Evaluierung ............................................................................. 7 
3. Funktionsweise des Nachhaltigkeitshaushalts ................................................................................ 8 
3.1 Vorhandene Strukturen als Voraussetzungen ............................................................................ 8 
3.2 Zweck und Mehrwert des Instruments ........................................................................................ 9 
4. Beschreibung Wirkungsmodell ...................................................................................................... 10 
5. Ergebnisse der Wirkungsanalyse ................................................................................................. 13 
5.1 Ergebnisse der Dokumentenanalyse ........................................................................................ 13 
5.2 Befragung Verwaltungsvorstand ............................................................................................... 16 
5.3 Befragung Politik ....................................................................................................................... 17 
5.4 Befragung beteiligter Ämter ...................................................................................................... 18 
5.5 Befragung ausgewählter nicht beteiligter Ämter ....................................................................... 19 
5.6 Befragung externer Sachverständiger ...................................................................................... 20 
6. Zusammenfassende Bewertung der Wirkungsanalyse ................................................................ 22 
7. Potenziale zur Weiterentwicklung und Handlungsempfehlungen ................................................. 25 
7.1 Maßnahmen innerhalb des vorhandenen Instrumentariums .................................................... 25 
7.2 Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums ...................................................... 27 
8. Fazit ............................................................................................................................................... 29 
9. Anhang: Ausgewertete Dokumente .............................................................................................. 31 
10. Anhang: Geführte Interviews und Fragebogenadressaten ....................................................... 32 
11. Anhang: Interviewleitfaden ........................................................................................................ 34 
 
 
 
Abbildungsverzeichnis 
 
Abb. 1: Die Wirkungstreppe .................................................................................................................. 10 
Abb. 2: Wirkungsmodell für den Nachhaltigkeitshaushalt ..................................................................... 11 
Abb. 3: Wirkungsmodell (Stufen 4 bis 6) und Prüffragen ...................................................................... 12 
Abb. 4: Struktur des Nachhaltigkeitshaushalts ..................................................................................... 15

4 
 
Zusammenfassung 
 
Mit dem Haushaltsjahr 2019 wurde in zunächst zwei Ämtern der Stadt Köln ein pilothafter 
Nachhaltigkeitshaushalt eingeführt, in den Folgejahren traten drei weitere Ämter hinzu. Kern 
des Konzepts ist die Aufnahme von Nachhaltigkeitszielen und -kennzahlen in die Produkte 
des Wirkungsorientierten Haushalts. Damit soll erreicht werden, dass die Mittelvergabe 
innerhalb der Stadt an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet ist. In 
Ermangelung einer eigenständigen kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie wurden in Köln u. 
a. die Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, SDG) herangezogen.  
Im Frühjahr 2021 wurde die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) beauftragt, 
eine Evaluation des Nachhaltigkeitshaushalts vorzunehmen, als Subauftragnehmer hat die 
Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) bei der Interviewführung/-
auswertung und der Dokumentenanalyse mitgewirkt. Durch eine Befragung von 
Stadtverwaltung, Politik und externen Sachverständigen wurde festgestellt, dass der 
grundlegende Ansatz Unterstützung erfährt, die Ziele eines Nachhaltigkeitshaushalts bisher 
aber nur teilweise erreicht werden konnten. Zwar wurde überwiegend bestätigt, dass das 
Instrument vielen bekannt ist, der Nachhaltigkeitshaushalt die nachhaltige Entwicklung der 
Stadt fördert und Köln eine Vorbildwirkung verschafft hat. Auf der anderen Seite wird mit 
dem neuen Instrument im Alltag noch zu wenig gearbeitet und die Nachhaltigkeitsziele und -
kennzahlen werden selten für die Planung von Maßnahmen und Haushaltsansätzen genutzt.   
Es wird empfohlen, den bisher nur für wenige Ämter vorhandenen Nachhaltigkeitshaushalt 
verstärkt zur Steuerung zu nutzen, dessen Funktionsweise nach innen und außen mehr 
bekanntzumachen und nicht zuletzt in die Verbesserung des Instrumentariums zu 
investieren, d. h. z. B. Ziele und Kennzahlen nachzuschärfen, wo es notwendig erscheint. In 
Abhängigkeit vom Ressourceneinsatz ist ein Prozess zur flächendeckenden Umsetzung 
über alle Ämter der Stadtverwaltung anzuraten. Mit längerer Perspektive ist auch die 
Nutzung von Potenzialen zur Weiterentwicklung zu empfehlen, etwa die Harmonisierung von 
Nachhaltigkeitshaushalt und Nachhaltigkeitsbericht oder der Aufbau eines 
Wirkungscontrollings.

5 
 
1. Darstellung Untersuchungsauftrag  
Der kommunale Nachhaltigkeitshaushalt ist eine spezifische wirkungsorientierte Haushalts- 
und Verwaltungssteuerung (Outcomesteuerung), deren Zweck darin besteht, die Verteilung 
von Finanzmitteln an Nachhaltigkeitszielsetzungen auszurichten. Die übergeordnete 
Zielsetzung der Nachhaltigkeit besteht darin, stets so zu handeln, dass die Bedürfnisse 
jetziger Generationen befriedigt werden, ohne zu riskieren, dass die Bedürfnisse zukünftiger 
Generationen gefährdet sind (Brundtland-Definition). Dabei gilt es, gleichermaßen 
ökologische, ökonomische als auch soziale Aspekte zu beachten. Konkret bedeutet dies, 
durch die Haushaltssteuerung sicherzustellen, dass die natürlichen Lebensgrundlagen nur in 
dem Maße beansprucht werden, wie diese sich regenerieren können, die Kommune nicht 
wirtschaftlich über ihre Verhältnisse lebt und soziale Spannungen in Grenzen gehalten 
werden. Praktisch werden die Nachhaltigkeitszielsetzungen durch Anbringen von 
entsprechenden Zielen und Kennzahlen bzw. Indikatoren im kommunalen Haushalt auf der 
Ebene der Produkte bzw. Produktgruppen und -bereiche für die Verwaltung handhabbar 
gemacht.  
Die Stadt Köln hat parallel zum Kreis Unna im Juli 2017 an dem Projekt „Einführung von 
Nachhaltigkeitshaushalten“ teilgenommen, welches von der LAG 21 NRW in Kooperation mit 
KPMG koordiniert und vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und 
Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. In der Pilotphase des Projekts 
wurde bewusst auf den vorhandenen Strukturen des Wirkungsorientierten Haushalts 
aufgebaut (vgl. Abschnitt 3.1). Die Pilotphase wurde im Mai 2018 mit zwei Ämtern - 67 (Amt 
für Landschaftspflege und Grünflächen) und 52 (Sportamt) - beendet. Der noch sehr neue 
Ansatz zur Verknüpfung von Nachhaltigkeitszielsetzungen mit dem doppischen 
Produkthaushalt wurde im Rahmen dieses Modellversuchs erstmals in nordrhein-
westfälischen Kommunen erprobt und zielte auf die Schaffung einer breiteren 
Wissensgrundlage zum grundlegenden Vorgehen ab. 
Das Projekt wurde fortgeführt und um ein weiteres Amt, 37 (Amt für Feuerschutz, 
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz), auf insgesamt drei Ämter ausgeweitet. Der Band 
3 des Haushalts 2019 wurde damit erstmalig um den Nachhaltigkeitshaushalt erweitert. 
Seitdem ist der Nachhaltigkeitshaushalt als Ergänzung im Band 3 des Haushalts 
eingebunden. 
Im Jahr 2020 wurden zwei weitere Ämter (43 - Stadtbibliothek und 53 - Gesundheitsamt) auf 
ihre Nachhaltigkeitswirkung hin untersucht, ihre entsprechenden Ziele und Kennzahlen 
werden im nächsten Haushalt 2022 ebenfalls in Band 3 dokumentiert. 
Mit diesem Projekt wurden sowohl die Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 
2030 der Vereinten Nationen als auch die Nachhaltigkeitsziele von Bund und Land 
berücksichtigt und den Produkten und Produktbereichen des Haushalts zugeordnet. So ist 
der Stadt Köln als einer der ersten Kommunen eine Verknüpfung von Haushalt und den 
SDGs gelungen. Der Nachhaltigkeitshaushalt geht in der Wirkungskette damit einen Schritt 
weiter als der Wirkungsorientierte Haushalt (nach eigener Aussage der Stadt: „vom 
Outcome zum Impact“).

6 
 
Nach erfolgreicher Einführung des Nachhaltigkeitshaushalts in insgesamt fünf Ämtern stellt 
sich nun die Frage nach dem weiteren Fortgang des Projekts und damit die eines möglichen 
stadtweiten Roll-outs. Hierbei ist wesentlich zu betrachten, inwieweit die Erwartungen an das 
Projekt erfüllt wurden, welche Wirkungen des eingesetzten Instruments erkennbar sind, wie 
steuerungsrelevant der Nachhaltigkeitshaushalt erscheint und welche Hürden vorliegen.  
Untersuchungsauftrag des diesem Bericht zugrundeliegenden Projekts war entsprechend 
die Evaluation des Nachhaltigkeitshaushalts der Stadt Köln. Insbesondere sollten unter 
Berücksichtigung der damaligen konzeptionellen Festlegungen Kriterien zur Bewertung des 
Projekts herausgearbeitet und die Umsetzung auf den Prüfstand gestellt werden. Abgefragt 
werden sollten dabei auch die herkömmliche Steuerung mit dem wirkungsorientierten 
Haushalt bzw. dessen Zielen und Kennzahlen. Ermittelt werden sollten die jeweiligen 
Erwartungen an den Nachhaltigkeitshaushalt sowie eine mögliche Bewusstseinsänderung 
und Sensibilisierung für Nachhaltigkeitsthemen in der Politik und der Öffentlichkeit. Letztere 
sollte nicht als die Gesamtbevölkerung Kölns aufgefasst werden, sondern die Wahrnehmung 
in Medien bzw. an Nachhaltigkeitsthemen interessierten Anspruchsgruppen (Stakeholder) 
maßgeblich sein. Als Ergebnis des Projekts sollten Potenziale zur Weiterentwicklung 
abgeleitet und in Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung übersetzt werden.

7 
 
2. Vorgehensweise und Methodik der Evaluierung 
Das Evaluationsprojekt bestand aus drei Phasen. In der ersten Phase wurde das 
Prüfschema erarbeitet, in der zweiten Phase die Evaluation durchgeführt und in der dritten 
Phase Handlungsempfehlungen entwickelt.  
 
Phase 1: Prüfschema 
 
In der ersten Phase wurden die Prüfungsanforderungen definiert und die Kriterien festgelegt, 
die der Evaluation zugrunde liegen sollten. Auf Basis der Anforderungen und Kriterien wurde 
ein Fragenkatalog erstellt, welcher im späteren Verlauf als Interviewleitfaden dienen sollte. 
Zusätzlich wurden die zu befragenden Personen(-gruppen) festgelegt. Den Abschluss der 
ersten Phase markierte die inhaltliche Abnahme des Prüfschemas durch die Stadt Köln. 
 
Im Ergebnis wurde festgelegt, dass die Befragung in zwei Gruppen geschehen sollte. Die 
größere Gruppe, bestehend aus Verwaltungsvorstand, Stadtrat, am Nachhaltigkeitshaushalt 
beteiligten und daran besonders interessierten Ämtern, wurde in persönlichen Interviews 
ausführlich befragt. Die kleinere Gruppe ausschließlich aus externen Sachverständigen 
wurde schriftlich mit einem verkürzten Fragebogen befragt. 
 
Um Unterschiede in den Antworten und Reaktionen zwischen den Befragten analysieren zu 
können, wurde ein einheitlicher Fragenkatalog für alle entwickelt. Während in der größeren 
Gruppe alle Fragen gestellt bekam und die Antworten während der Interviews noch ergänzt 
werden sollten, sollte die kleinere Gruppe nur einen Auszug aus dem Fragenkatalog 
beantworten, der nur diejenigen Aspekte abdeckt, die externen Sachverständigen bewertbar 
erscheinen. So wurden z. B. die Fragen weggelassen, die sich auf die Nutzung des 
Nachhaltigkeitshaushalts in den Ämtern bezogen (ausgelassen wurden die Fragen 6, 8, 
sowie 10-18, vgl. Abschnitt 11). Der von der Stadt Köln ausgewählte, zu befragende 
Personenkreis für beide Gruppen ist im Anhang enthalten (Abschnitt 10). Der Fragenkatalog 
(Interviewleitfaden) befindet sich ebenfalls im Anhang (Abschnitt 11).  
 
Phase 2: Evaluation  
 
In der zweiten Phase wurden zunächst unter Berücksichtigung von der Stadt Köln 
bereitgestellter Dokumente und Produktberichte die im Zusammenhang mit dem 
Nachhaltigkeitshaushalt erhobenen Daten und Kennzahlen(-verläufe) analysiert und 
ausgewertet. Die Ergebnisse der Dokumentenanalyse befinden sich im Abschnitt 5.1. 
Darüber hinaus wurden die erwähnten fragebogengestützten Interviews geführt, protokolliert 
und die Ergebnisse ausgewertet. Diese werden im weiteren Verlauf des Abschnitts 5 
dargestellt und die Wirkungsanalyse im Abschnitt 6 zusammengefasst.  
 
Phase 3: Handlungsempfehlungen  
 
In der dritten Phase wurden Potenziale zur Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitshaushalts 
identifiziert und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Im Anschluss wurden diese priorisiert 
und die Ergebnisse dokumentiert. Die Handlungsempfehlungen werden in Abschnitt 7 
erläutert.

8 
 
3. Funktionsweise des Nachhaltigkeitshaushalts 
Voraussetzung für die Beurteilung der Wirkung des Nachhaltigkeitshaushalts ist ein 
grundlegendes Verständnis dafür, welcher Zweck mit der modellhaften Einführung 
verbunden war und in welche bereits vorhandenen Strukturen das Instrument eingebettet ist. 
Die Herausarbeitung der vorhandenen Strukturen ist nicht zuletzt wesentlich für die 
Beantwortung der Frage, ob die festgestellte Wirkung des Instruments 
Nachhaltigkeitshaushalt – bzw. das Ausbleiben derselben – diesem neuen Instrument selbst 
zuzuschreiben ist oder in den bereits vorhandenen Strukturen begründet liegt. 
 
3.1 Vorhandene Strukturen als Voraussetzungen 
Der Nachhaltigkeitshaushalt ist nicht auf „grüner Wiese“ aufgebaut worden, sondern traf 
auch in der Stadt Köln auf gewachsene Strukturen, wie etwa bereits genutzte 
Steuerungsinstrumente. Diese Strukturen sind jedoch nicht als „Störfaktoren“ 
misszuverstehen, sondern stellen zum großen Teil wesentliche Voraussetzungen für das 
Funktionieren des Nachhaltigkeitshaushalts dar. Hierzu gehört zuerst der doppische 
Haushalt auf Basis des NKF mit seinen Strukturen und Prozessen, insbesondere die 
Gliederung der Produkte. Die haushaltsmäßigen Produkte wurden in den Pilotämtern auch 
für die Nachhaltigkeitsziele und -kennzahlen genutzt und als solche nicht verändert. 
Innerhalb des Haushalts setzt der Nachhaltigkeitshaushalt auf dem Wirkungsorientierten 
Haushalt (Band 3 des Haushaltsplans) auf, wobei die bereits vor der Einführung des 
Nachhaltigkeitshaushalts vorhandenen Ziele und Kennzahlen die Grundlage für die 
Integration der Nachhaltigkeitsziele bildeten. Im Einführungsprojekt wurde beschlossen, die 
vorhandenen Ziele und Kennzahlen in möglichst großem Umfang weiter zu nutzen bzw. auf 
die neuen Nachhaltigkeitsziele anzupassen, um den Erhebungsaufwand zu begrenzen. Eine 
möglicherweise komplett neue Kennzahlenstruktur zu entwickeln war im Einführungsprojekt 
nicht vorgesehen.  
Außerhalb des Haushaltssystems nutzt ein Nachhaltigkeitshaushalt idealerweise eine 
kommunale Nachhaltigkeitsstrategie, um aus dieser die entsprechenden Ziele ableiten zu 
können, die dann wiederum in Form spezifischer (Leistungs-)Ziele und Kennzahlen auf die 
betroffenen Produkte heruntergebrochen werden. Hier unterschied sich die Ausgangslage 
der beiden am Pilotprojekt beteiligten Kommunen: Während im Kreis Unna eine 
Nachhaltigkeitsstrategie und eine Nachhaltigkeitsberichterstattung vorhanden war, lag 
beides in der Stadt Köln nicht vor.  
Der Nachhaltigkeitshaushalt als Instrument setzt auf diesen Gegebenheiten auf, was 
bedeutet, dass mögliche Unzulänglichkeiten des vorhandenen Systems, die auch ohne den 
Nachhaltigkeitshaushalt bereits immanent gewesen wären, während der pilothaften 
Einführung des Nachhaltigkeitshaushalts bewusst akzeptiert wurden.

9 
 
3.2 Zweck und Mehrwert des Instruments  
Durch die Verankerung von Nachhaltigkeitszielen und -kennzahlen im Haushalt verpflichten 
sich die anwendenden Verwaltungsbereiche zur Verfolgung von Nachhaltigkeitszielen im 
Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeit und Einwirkungsmöglichkeiten. Dies soll sowohl ein 
Bewusstsein für die Relevanz des eigenen Handelns bei der Erreichung von 
Nachhaltigkeitszielen schaffen als auch Motivation erzeugen, dass durch die eigene 
„Alltagstätigkeit“ auch z. B. weltweit gültige Ziele (z. B. die SDGs der UN) gefördert werden. 
Durch die laufende Erhebung der entsprechenden Kennzahlen wird Transparenz über den 
eigenen Erfolg erzeugt und werden die Leistungen der einzelnen Verwaltungseinheiten bei 
der Förderung der nachhaltigen Entwicklung der Stadt verdeutlicht.  
Für die beteiligten Verwaltungseinheiten ergibt sich aus dem Nachhaltigkeitshaushalt ein 
kommunikativer Vorteil, der darin besteht, im wesentlichen Feld der Nachhaltigkeitspolitik 
Leistungen ausweisen zu können. Ein Mehrwert könnte künftig zusätzlich daraus entstehen, 
dass die Ressourcenverteilung verstärkt nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten erfolgt, z. B. 
bei der Zuteilung von Fördermitteln. Mittelfristig könnten auch Finanzierungsvorteile wirksam 
werden, wenn der Finanzsektor noch stärker als bisher auf die Erfüllung von 
Nachhaltigkeitsanforderungen ausgerichtet wird.  
Im Vollausbau ist das größte Potenzial des Nachhaltigkeitshaushalts, die Verteilung von 
Finanzmitteln aufgrund von Nachhaltigkeitszielsetzungen zu ermöglichen. Aufgrund seiner 
Verankerung im Wirkungsorientierten Haushalt geht es also darum, Nachhaltigkeits-
wirkungen als Steuerungsparameter zu etablieren. Vereinfacht ausgedrückt: Geld soll 
dorthin geleitet werden, wo es auf der Grundlage politischer Beschlüsse die größte Wirkung 
für die Nachhaltigkeit erreicht. Dabei geht es nicht um zusätzliche Mittel in Ergänzung zu 
den laufenden Aufgaben, sondern darum, alle vorhandenen Ausgaben im Haushalt so zu 
steuern, dass sie Nachhaltigkeitsziele fördern. 
Trotz all dieser Zuschreibungen darf das Instrument des Nachhaltigkeitshaushalts nicht mit 
Erwartungen überfrachtet werden. Bei jeglicher Erfolgsbeurteilung darf nicht aus dem Auge 
geraten, welchen Anteil die in Abschnitt 3.1 genannten vorhandenen Strukturen daran 
haben und dass der Nachhaltigkeitshaushalt als isoliertes Instrument diese nicht auflösen 
kann oder will.

10 
 
4. Beschreibung Wirkungsmodell  
Im vorliegenden Projekt war die Frage maßgeblich, inwiefern das eingesetzte Instrument 
des Nachhaltigkeitshaushalts im Sinne der eigenen Aufgabe, d. h. die nachhaltige 
Entwicklung der Stadt durch das Haushaltswesen zu fördern, nachweislich Wirkung entfaltet 
hat. Die Bestimmung der Wirkung ist vereinfacht ausgedrückt der „ultimative Test“ für den 
Erfolg einer Maßnahme1. Zur Abgrenzung dessen, was im vorliegenden Fall Wirkung ist, 
wurde die aus dem Nonprofit-Bereich stammende „Wirkungstreppe“ herangezogen (Abb. 1). 
 
Abb. 1: Die Wirkungstreppe 
Für die Anwendung im vorliegenden Fall wurde die dargestellte Wirkungstreppe modifiziert 
und mit den Begrifflichkeiten des Nachhaltigkeitshaushalts unterlegt. Zur besseren 
Verständlichkeit und zeitlichen Einordnung wurde auch die Darstellung umgekehrt, d.h. die 
Wirkung nach unten, also an das Ende der hier vereinfacht abgebildeten Entwicklung 
gestellt.  
Abb. 2 zeigt das so generierte Wirkungsmodell im Hinblick auf den Nachhaltigkeitshaushalt.  
                                                      
1 Zu Wirkung im kommunalen Kontext vgl. Schuster, F. (2017) „Regieren mit Strategie: Potenziale der 
Wirkungssteuerung“ In: Hinz, E. (Hrsg.): Regieren in Kommunen. Herausforderungen besser 
bewältigen – Außen- und Binnenorientierung beeinflussen. Schriftenreihe „Theorie und Praxis der 
öffentlichen Verwaltung“. Wiesbaden: Springer VS, S. 67-81

11 
 
 
Abb. 2: Wirkungsmodell für den Nachhaltigkeitshaushalt (N steht für Nachhaltigkeit) 
Durch diese Darstellung wird sowohl das Projekt der Einführung des 
Nachhaltigkeitshaushalts (Stufen 1. bis 3.), als auch das hier behandelte Evaluationsprojekt 
zur Ermittlung der Wirkung (Stufen 4. bis 5.) deutlich. Die theoretisch noch mögliche 
Ermittlung des Impacts (Stufe 7.) blieb im vorliegenden Projekt außer Betracht („out of 
scope“).  
Maßgeblich für die Wirkung des Instruments Nachhaltigkeitshaushalt wären auf Basis der 
Abb. 2 demnach folgende Kriterien: 
• Die Nutzung der Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts für die Steuerung, 
• v eränderte Entscheidungen aufgrund der Nutzung der Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts, 
• e ine Änderung der Situation der Anwendenden, nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern 
auch im Hinblick auf verändertes Ansehen bzw. Image.  
Diese untersuchungsleitenden Kriterien wurden mit Prüffragen unterlegt, die Rückschlüsse 
auf die Erfüllung der betrachteten Kriterien erlauben, also letztlich die Wirkung des 
Instruments Nachhaltigkeitshaushalt anzeigen. Wirkung außerhalb des unmittelbaren 
Anwendungskreises jedoch setzt voraus, dass das Instrument als solches und die von ihm 
generierten Steuerungsgrößen überhaupt bekannt sind. Daher wurde auch die Tatsache 
aufgenommen, ob die Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts, nicht zuletzt im 
Rahmen des üblichen jährlichen Haushaltszyklus‘, berichtet wurden. Wichtig war zusätzlich, 
nicht bei der reinen Analyse des Ist-Zustands stehen zu bleiben, sondern auch die 
Verbesserungspotenziale und die persönliche Zufriedenheit mit dem Instrument zu ermitteln.  
Abb. 3 zeigt einen vorläufigen Satz von Prüffragen in Form eines Zwischenergebnisses; die 
eben erwähnten Zusatzaspekte finden sich unter dem Symbol „+“ dargestellt. Diese 
Prüffragen waren die Grundlage für den im Anhang (Abschnitt 11) beigefügten Fragebogen 
der persönlichen und schriftlichen Interviews.

12 
 
 
Abb. 3: Wirkungsmodell (Stufen 4 bis 6) und Prüffragen 
Konkret wurden die Prüffragen prinzipiell auf alle für den Nachhaltigkeitshaushalt relevanten 
Akteursgruppen bezogen:  
• den Verwaltungsvorstand, 
• die Politik (Ratsmitglieder), 
• die unmittelbar beteiligten Ämter,  
• die Ämter, die Interesse am Nachhaltigkeitshaushalt bekundet haben, 
• sowie externe Sachverständige bzw. die (Fach-) Öffentlichkeit.

13 
 
5. Ergebnisse der Wirkungsanalyse 
Im Anschluss an die grundlegende Beschreibung des Wirkungsmodells werden mithilfe einer 
Dokumentenanalyse im folgenden Abschnitt 5.1 zunächst die zu Beginn der Einführung des 
Nachhaltigkeitshaushalts mit dem Instrument verbundenen Erwartungen der Stadt Köln 
dargestellt. In den darauffolgenden Abschnitten 5.2 bis 5.6 stellen Befragungen von 
Verwaltungsvorstand, Ämtern und Ratsmitgliedern der Stadt Köln sowie externen 
Sachverständigen die Grundlage dar.  
 
5.1 Ergebnisse der Dokumentenanalyse 
Zielsetzung des Nachhaltigkeitshaushalts für die Stadt Köln 
In den vorliegenden Dokumenten (Liste im Abschnitt 9) wird der Nachhaltigkeitshaushalt von 
der Stadt Köln grundlegend als eine „systemische Weiterentwicklung des 
Wirkungsorientierten Haushalts“2 im Sinne der Nachhaltigkeit dargestellt, der die 
vorhandenen Nachhaltigkeitswirkungen des Wirkungsorientierten Haushalts abbildet. In den 
Dokumenten wird auf die „Steuerungsmöglichkeiten entlang der Wirkungskette Input-Output-
Outcome-Impact“3 hingewiesen. „Damit geht der Haushalt in der Wirkungskette einen Schritt 
weiter, vom bisherigen Outcome im Wirkungsorientierten Haushalt wird so auch der Impact 
dargestellt“4. 
Genauer wird der Nachhaltigkeitshaushalt in der ersten Vorstellung im Rat als 
„entscheidendes Bindeglied zwischen der mittel- und langfristigen, generationenüber-
greifenden Steuerung“ sowie als „integriertes Steuerungsinstrument“ beschrieben5. Positive 
Wirkungen werden hinsichtlich Transparenz des Haushalts und der mittelfristigen 
Finanzplanung durch die Fortentwicklung vom Outcome zum Impact und die Ausrichtung 
des Ressourceneinsatzes an den SDGs der Vereinten Nationen erwartet.  
Erwartungen an den Nachhaltigkeitshaushalt 
Als weiteres Potenzial des Nachhaltigkeitshaushalts wird in den Dokumenten der Stadt Köln 
eine „geeignete systematische Darstellung“6 von Nachhaltigkeitswirkungen benannt. 
Allerdings wird darauf hingewiesen, dass sich nicht alles, was den Nachhaltigkeitszielen 
zuarbeitet, in eigenen Produkten abbilden lasse7. Dies erfordere die Entwicklung eigener 
Indikatoren und Kennzahlen sowie eventuell zusätzliche Datenerhebung. Es wird zudem 
beschrieben, dass sich die entwickelte Systematik auch für eine zukünftige eigene 
Nachhaltigkeitsstrategie anwenden ließe. Als weitere Option wird in den Dokumenten die 
Integration von Genderzielen und -kennzahlen8 benannt.  
                                                      
2 Stadt Köln (2020a), S. 8 
3 Klug, G. (2018), S. 6 
4 Stadt Köln (2020a), S. 8 
5 Klug, G. (2018), S. 7 
6 Stadt Köln (2020a), S. 11 
7 Stadt Köln (2018a) 
8 Stadt Köln (2019), S. 9

14 
 
Nicht zuletzt wird auf die stadt- und bundesweite Aufmerksamkeit für den Pilotcharakter des 
Nachhaltigkeitshaushalts hingewiesen sowie die Frage nach einem stadtweiten Roll-Out 
gestellt9. 
Festlegungen zum Zielsystem 
Da für die Stadt Köln keine kommunale Nachhaltigkeitsstrategie bestand, wurden 
übergeordnete Strategien und deren Zielsetzungen (UN SDG, Bund, Land Nordrhein-
Westfalen) herangezogen. Dazu wird weiterführend erklärt: „Die Einführung eines 
Nachhaltigkeitshaushalts ist auch ohne eine „förmliche Nachhaltigkeitsstrategie“ möglich, 
wenn bereits viele Elemente einer Nachhaltigkeitsstrategie in den Dezernaten vorhanden 
sind und budgetär abgebildet werden“. In der zum Zeitpunkt der Einführung des 
Nachhaltigkeitshaushalts bestehenden Teilnahme am Projekt „Global Nachhaltige 
Kommune“, in dem 15 Modellkommunen aus Nordrhein-Westfalen auf Basis der UN-Agenda 
2030 integrierte Nachhaltigkeitsstrategien erarbeitet haben, zeigt die Dokumentenlage die 
Hoffnung der Stadt Köln auf zusätzliches Potenzial zur Ausschöpfung einer Reihe von 
Synergien. 
Basierend auf den dokumentierten Zielsetzungen, Erwartungen und Festlegungen wurde in 
der Stadt Köln mit dem Haushaltsjahr 2019 der Nachhaltigkeitshaushalt eingeführt. Im 
Folgenden werden die vorliegenden Dokumente der Stadt Köln dahingehend ausgewertet, 
welche Umsetzungsergebnisse bis zum Zeitpunkt der Evaluation ablesbar sind. 
Bekanntmachungen zum Nachhaltigkeitshaushalt 
Im Rahmen der Produkthaushalte 2019 und 2020/2021 wird der Nachhaltigkeitshaushalt in 
den einführenden Passagen des Band 3 dargelegt. Zudem sind die zugeordneten 
Nachhaltigkeitsziele in den Produktpositionen der Pilotämter dargestellt. Der 
Finanzausschuss wurde am 13.10.2017, am 02.07.2018 sowie am 01.02.2021 über 
Mitteilungen zu aktuellen Entwicklungen informiert. Zudem wurde der Ansatz dem 
Verwaltungsvorstand am 29.05.2018 anhand einer Präsentation vorgestellt.  
Der Nachhaltigkeitshaushalt wird als Verknüpfung von Nachhaltigkeitszielen mit 
Finanzressourcen für die ausgewählten Pilotämter (Amt 67 - Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen, Amt 52 - Sportamt und Amt 37 - Amt für Feuerschutz, Rettungsdienst und 
Bevölkerungsschutz sowie perspektivisch Amt 43 - Stadtbibliothek und Amt 53 - 
Gesundheitsamt) beschrieben. Die SDGs sowie die Nachhaltigkeitsziele von Bund und NRW 
wurden dafür berücksichtigt und den Produkten und Produktbereichen zugeordnet. Die Abb. 
4 zeigt das Ergebnis dieser Vorgehensweise anhand des Grünflächenamtes. Die im 
gestrichelten Kasten („Budget Ebene“) abgebildeten Produkte im Haushalt wurden wie 
erwähnt unverändert genutzt. Über den Produkten sind in diesem Beispiel Unterziele des 
SDG 11 platziert, für die die jeweiligen Produkte einen Beitrag leisten. Die Unterziele werden 
durch produktspezifische Leistungsziele konkretisiert, die den Beitrag des Produkts zur 
Erreichung des jeweiligen Nachhaltigkeitsziels beschreiben. Kennzahlen bzw. Indikatoren 
(hier synonym zu verwenden) messen die Zielerreichung im Hinblick auf das jeweilige 
Leistungsziel.  
                                                      
9 Stadt Köln (2021)

15 
 
 
Abb. 4: Struktur des Nachhaltigkeitshaushalts (Quelle: Stadt Köln) 
Vorhandene Indikatoren und Kennzahlen 
Als Indikatoren für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele dienen abgebildete Wirkungs-, 
Leistungs- und Zielerreichungskennzahlen auf Produktgruppen- und Produktebene. Dafür 
wurden in der Stadt Köln keine zusätzlichen Daten erhoben, „da Köln durch den WioHH 
(Wirkungsorientierten Haushalt, d. Red.) eine sehr gute Datengrundlage und -systematik“10 
habe. „Wirkungskennzahlen, Leistungs- und Zielerreichungskennzahlen aus dem 
Wirkungsorientierten Haushalt werden auf deren Wirkung auf Nachhaltigkeitsziele hin 
untersucht“11. 
Den Produkthaushalten 2019 und 2020/2021 ist zu entnehmen, dass ausschließlich bereits 
vorher bestehende Kennzahlen genutzt wurden. Diese sind für die Pilotämter fast vollständig 
und als Zeitreihe verfügbar. Bestehende Leistungs- und Wirkungsziele wurden nicht 
verändert.  
Dokumentierte Öffentlichkeitswirkung 
Trotz des zunächst geringen Projektumfangs von zu Beginn lediglich zwei Ämtern fand der 
Nachhaltigkeitshaushalt eine Erwähnung in lokalen Medien, unabhängig von der 
projekteigenen Berichterstattung der Stadt oder Veröffentlichungen der an der erstmaligen 
Einführung des Nachhaltigkeitshaushaltes beteiligten Projektpartner, in Form eines 
Hinweises zur Vorstellung des Nachhaltigkeitshaushalts auf einer Tagung12. Zudem findet 
sich ein Hinweis auf die zentrale Bedeutung des zugrundeliegenden Konzepts in dem 
                                                      
10 Stadt Köln (2018c) 
11 Stadt Köln (2018a), S. 3 
12 KölnAgenda e.V. (2018), S. 1

16 
 
Eckpunktepapier „In unserer Hand – Strategische Eckpunkte für eine nachhaltige 
Entwicklung in Kommunen“ des bundesweiten Dialogs „Nachhaltige Stadt“13.  
 
5.2 Befragung Verwaltungsvorstand 
Die Befragung der Mitglieder des Verwaltungsvorstands mit den jeweiligen Unterstützungs- 
und Stabsfunktionen (sofern beteiligt) umfasst neun Interviews und enthält neben den 
Dezernaten und der Stadtdirektion auch die Gesprächsergebnisse mit der Kämmerei. In 
dieser Gruppe spiegelt sich eine hohe Bekanntheit der Instrumente Wirkungshaushalt und 
Nachhaltigkeitshaushalt wider. Aufgrund eigener Befassung wurde dies aber nur beim 
Wirkungsorientierten Haushalt durch alle Befragten bestätigt, beim Nachhaltigkeitshaushalt 
äußerten dies weniger. Die Bekanntheit bei Externen schätzen die Befragten gering ein, der 
Öffentlichkeit sei er weitgehend unbekannt. Bei der öffentlichen Kommunikation des 
Nachhaltigkeitshaushalts bzw. seiner Ziele und Kennzahlen ist keine einheitliche 
Einschätzung erkennbar, einzelne verweisen darauf, dass der Haushalt als Ganzes 
öffentlich kommuniziert werde, der aber, so eine Einzelmeinung, auch zu „dick“ sei, einzelne 
Zahlen daraus würden keine Aufmerksamkeit erzielen.  
 
Über die Hälfte der Befragten des Verwaltungsvorstands verneint einen aktuellen Vorteil für 
die am Nachhaltigkeitshaushalt beteiligten Ämter, einzelne Befragte vermuten aber, dass 
dieser künftig bei Haushaltsentscheidungen – als Einzelmeinung: auch bei der Einwerbung 
von Fördermitteln – von Vorteil sein könnte. Die Minderheit, die schon jetzt einen Vorteil 
sieht, verweist auf die Förderung von Aufmerksamkeit bzw. Image als Auswirkungen. Eine 
einzelne Stimme weist darauf hin, dass bereits vorher vorhandene Kennzahlen den 
Nachhaltigkeitszielen „einfach zugeordnet“, aber nicht systematisch aufgebaut worden 
seien.  
 
Drei Befragte erkennen, dass durch den modellhaft eingeführten Nachhaltigkeitshaushalt in 
zunächst nur wenigen Pilotämtern die nachhaltige Entwicklung der Stadt bereits teilweise 
gefördert werde – die Mehrheit sieht dies weniger bzw. gar nicht, zwei Befragte verweisen 
zur Erklärung darauf, dass das System noch nicht verwaltungsweit umgesetzt sei. Weit 
überwiegend hat der Nachhaltigkeitshaushalt aber den Befragten ein besseres Verständnis 
für nachhaltige Entwicklung vermittelt, einen deutschlandweiten Vorbildcharakter sieht aber 
nur eine Minderheit.  
 
Eine Mehrheit ist mit der Handhabung des Nachhaltigkeitshaushalts (eher) unzufrieden, 
nach Einschätzung einiger Befragter spiele er noch keine Rolle im Haushaltsverfahren. 
Darüber hinaus wird bezüglich des Wirkungsorientierten Haushalts von allen Befragten mit 
einer Ausnahme gesagt, dass dessen Ziele und Kennzahlen selten oder nie genutzt würden. 
Als Begründung wird von zwei Befragten genannt, dass kein Mehrwert erkennbar sei, 
mehrere Befragte sagen, dass die Politik nach wie vor inputorientiert steuere: Outcome und 
Impact spielten keine Rolle.  
 
Eine Berichterstattung des Nachhaltigkeitshaushalts gegenüber der Politik 
(Verwaltungsvorstand, Rat) bejaht die Hälfte, hier wird erneut auf die Vorlage des ganzen 
Haushalts verwiesen, eine gesonderte Berichterstattung über Nachhaltigkeit wird nicht 
erwähnt. Nur drei Befragte geben an, es würde nicht berichtet werden. Die Mehrheit sagt, 
                                                      
13 Dialog Nachhaltige Stadt (2019): S. 9, 11

17 
 
dass der Nachhaltigkeitshaushalt bisher keine Entscheidungsgrundlage für Maßnahmen 
war, die überwiegende Mehrheit verneint auch eine Erfolgsbeurteilung aufgrund des 
Nachhaltigkeitshaushalts, verwiesen wird auf eine mangelnde Qualität der Kennzahlen und 
auf fehlende Erfahrung mit dem System. Die Hälfte verneint, dass der 
Nachhaltigkeitshaushalt eine Entscheidungsgrundlage bei der Einleitung oder Beendigung 
von Maßnahmen gewesen sei, ein Befragter sagt, ohnehin geplante Vorhaben würden in 
Bezug zu Nachhaltigkeit gesetzt, nicht jedoch umgekehrt. Eine Mehrheit verneint 
Diskussionen zum Nachhaltigkeitshaushalt in Verwaltungsführung bzw. Rat, drei Befragte 
sagen, es gäbe in diesen Gremien selten Diskussionen zu diesem Thema. Fast alle 
Befragten sagen, es habe noch keine Haushaltsentscheidungen mit der Begründung des 
Nachhaltigkeitshaushalts gegeben.  
 
5.3 Befragung Politik 
Zur Abdeckung der politischen Dimension konnten fünf aktive Ratsmitglieder aus 
unterschiedlichen Fraktionen befragt werden. Die Interviews ergaben, dass allen Befragten 
sowohl der Wirkungsorientierte Haushalt als auch der Nachhaltigkeitshaushalt im Vorfeld 
bereits bekannt sind. Der Nachhaltigkeitshaushalt wird in der Verwaltung und Politik 
mehrheitlich bereits als einigermaßen bekannt eingeschätzt,  
 
In der Öffentlichkeit schätzen die Befragten die Bekanntheit des Nachhaltigkeitshaushalts 
als noch weitgehend unbekannt ein, obwohl die leicht überwiegende Mehrheit der Befragten 
angibt, dass die Ziele und Kennzahlen aus dem Nachhaltigkeitshaushalt an die Öffentlichkeit 
kommuniziert würden. Ein Ratsmitglied bedauert an dieser Stelle, dass die Kommunikation 
zum Nachhaltigkeitshaushalt ebenso wie die Kommunikation zum Wirkungsorientierten 
Haushalt in der Öffentlichkeit häufig nicht ankomme. In Kongruenz zu dieser Feststellung 
erinnert sich eine befragte Person insbesondere an eine Pressemeldung über die Pilotämter, 
eine andere verweist auf den öffentlich einsehbaren Haushalt.  
 
Die Ratsmitglieder sind sich einig, dass der Nachhaltigkeitshaushalt die nachhaltige 
Entwicklung der Stadt fördert. Ein Aufmerksamkeits- und Image-Vorteil für die beteiligten 
Ämter wird nur von einer Minderheit gesehen und auch ein besseres Verständnis von 
Nachhaltigkeit haben die Ratsmitglieder durch den Nachhaltigkeitshaushalt eher weniger 
bekommen. Begründet wird dies dadurch, dass sie sich aussagegemäß überwiegend auch 
vorher schon mit dem Thema beschäftigt hatten. Dazu passend ergänzt eine Person, dass 
der Nachhaltigkeitshaushalt definitiv ein geeignetes Instrument für Menschen sei, die sich 
noch wenig mit dem Thema beschäftigt haben. Die Mehrheit der befragten Ratsmitglieder ist 
der Meinung, dass die Stadt Köln durch den Nachhaltigkeitshaushalt einen 
deutschlandweiten Vorbildcharakter erhalten hat. Mit der Handhabung zeigt sich die 
Mehrheit der befragten Ratsmitglieder eher zufrieden. Es wird auch überwiegend 
angegeben, dass der Wirkungsorientierte Haushalt zur Steuerung herangezogen werde. In 
den Anmerkungen der Befragten wird jedoch deutlich, dass wirkungsorientierte 
Steuerungsmöglichkeiten im Detail noch begrenzt bekannt sind.  
 
Während die Befragten überwiegend angeben, dass die Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts gegenüber der Politik (selten) berichtet werden – als Beispiele 
werden das Haushaltsverfahren und der Finanzausschuss genannt – kommt einer Person 
insbesondere die Berichterstattung über die Zielerreichung noch zu kurz. Darüber, ob die 
Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts auch verwaltungsintern berichtet 
werden, sind sich die Befragten nicht einig. Von einem Ratsmitglied wird abschließend die

18 
 
Vermutung geäußert, dass die Beschäftigung mit dem Nachhaltigkeitshaushalt mangels 
politischer Einforderung bisher eher eine formale Arbeit als eine inhaltlich tiefere Befassung 
darstelle.  
 
Haushaltsentscheidungen auf Grundlage des Nachhaltigkeitshaushalts wurden überwiegend 
nicht beobachtet. Ein Ratsmitglied ergänzt, dass die Verwaltung das durchaus in die 
Begründungen hineinschriebe, es aber in der politischen Beschlussfassung nicht als 
Begründung gewürdigt werde. Ob die Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts 
eine Entscheidungsgrundlage bzw. ein Erfolgskriterium bei der Bewertung von Maßnahmen 
waren, ist den Befragten überwiegend unbekannt, man vermutet aber mehrheitlich, dass 
dies eher nicht der Fall sei. Auch Nachfragen und Diskussionen zu den Zielen und 
Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts gab es der Mehrheit zufolge in der Politik eher 
nicht, als Ausnahme wird hier lediglich einmal der Finanzausschuss genannt. Ein 
Ratsmitglied merkt an, dass man sich ohnehin kaum retrospektiv mit dem Vollzug 
beschäftige. 
 
5.4 Befragung beteiligter Ämter  
Teil der Befragung waren vier der am Nachhaltigkeitshaushalt beteiligten Ämter, vertreten 
durch die Amtsleitungen oder die für die Nachhaltigkeitsziele und -kennzahlen 
Verantwortlichen. Allen Teilnehmenden war der Nachhaltigkeitshaushalt selbstverständlich 
aus eigener Befassung bekannt. Die Bekanntheit in Verwaltung und Politik wird überwiegend 
als gering, bei der Öffentlichkeit mehrheitlich als nicht gegeben, eingeschätzt. Die 
Kommunikation der Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts an die Öffentlichkeit 
wird sehr unterschiedlich gesehen, dabei spielte auch eine Rolle, inwieweit Kommunikation 
in diesem Zusammenhang als Veröffentlichung im Rahmen des ganzen Haushalts oder 
aktive Kommunikationsmaßnahmen verstanden wird. 
 
Vorteile für am Nachhaltigkeitshaushalt beteiligte Ämter werden von den Ämtern selbst mit 
einer Ausnahme verneint. Diese Einzelmeinung betont positive Effekte hinsichtlich 
Aufmerksamkeit, Image und perspektivisch auch externer Fördermittel. Ein Befragter zieht 
Bezüge zum Wirkungsorientierten Haushalt, in dem der politische Fokus ebenfalls auf den 
„reinen Finanzpositionen“ und weniger auf der Wirkungsorientierung liege.  
 
Alle Ämter sehen die nachhaltige Entwicklung der Gesamtstadt sowie das eigene 
Verständnis für nachhaltige Entwicklung durch den Nachhaltigkeitshaushalt mindestens 
teilweise bzw. sogar unbedingt gefördert. Ein Amt bestätigt eine stärkere Priorisierung von 
Nachhaltigkeitsthemen, während ein anderes Amt mehr Konsequenz befürwortet, da der 
wirkungsorientierten Haushaltssteuerung in der Praxis noch die politische Relevanz fehle. 
Eine weitere Einzelmeinung weist auf die steigende Bedeutung des Themas und die 
Schaffung von Bewusstsein durch den Diskurs hin. Ein deutschlandweiter Vorbildcharakter 
wird von einzelnen bejaht, wobei zwei Ämter auf den Pilotcharakter des Ansatzes hinweisen.  
 
Bei der Zufriedenheit mit der Handhabung zeigen sich zwei Ämter eher zufrieden, während 
zwei andere Ämter eher unzufrieden sind. Angemerkt wird von einzelnen Befragten, dass 
die Nachhaltigkeitssteuerung durch die Nutzung vorhandener Zahlen erschwert sei sowie 
die Weiterbegleitung nach einem an sich zufriedenstellenden Start des Projekts gefehlt 
hätte. Ein Amt gibt an, die Ziele und Kennzahlen des Wirkungsorientierten Haushalts 
vollständig zur Steuerung zu nutzen, während dies in den anderen Ämtern selten oder nie 
der Fall ist. Ein Befragter verweist darauf, dass die Nachhaltigkeitsziele und -kennzahlen

19 
 
sich durch ihre Ungenauigkeit nicht zur Steuerung eigneten. Weitere Einzelmeinungen 
beinhalten fehlende Zeitressourcen und fehlende Rückkopplung im Hinblick auf die 
Auswirkungen der Ausstattung mit Finanzmitteln. Die verwaltungsinterne Berichterstattung 
über die Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts wird amtsseitig grundsätzlich 
ebenso zurückhaltend beurteilt. Dabei machen zwei Ämter auf die fehlende 
flächendeckende Etablierung des Nachhaltigkeitshaushaltes aufmerksam. 
 
Die Frage nach der politikbezogenen Berichterstattung wird von den Ämtern sehr 
unterschiedlich mit „vollständig“, „großteils“, „selten“ sowie „nie“ beantwortet. Ein Amt 
argumentiert, dass aktuell kein Mehrwert der Berichterstattung deutlich werde und eine 
aktive Förderung weder durch die Politik noch durch die Verwaltung erfolge. Auch 
hinsichtlich der Nutzung der Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts als 
Entscheidungsgrundlage für die Durchführung von Maßnahmen liegen die Antworten der 
befragten Ämter auseinander. Ein Amt berichtet von Diskussionen zu Zielen und 
Kennzahlen sowie von der Entstehung vieler konkreter Maßnahmen. Eine Erfolgsbeurteilung 
von Maßnahmen anhand der Ziele und Kennzahlen fand allenfalls selten statt. Ein Befragter 
begründet den fehlenden Abgleich beziehungsweise die Messung der Zielerreichung durch 
fehlende Zeit oder andere Prioritäten, da der Erfolg von Maßnahmen auch anders deutlich 
werde. In einem der Ämter wurden Maßnahmen aber aufgrund des Nachhaltigkeitshaushalts 
begonnen bzw. beendet. Nachfragen bzw. Diskussion zu Zielen und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts in anderen Teilen der Verwaltung bzw. der Politik wurden in 
keinem der Ämter beobachtet, genauso verhält es sich bei entsprechenden 
Haushaltsentscheidungen. 
 
5.5 Befragung ausgewählter nicht beteiligter Ämter  
In diesem Rahmen wurden drei, am Nachhaltigkeitshaushalt nicht beteiligte aber 
interessierte, Ämter befragt: Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik, das Büro für Europa 
und Internationales sowie die Koordinationsstelle Klimaschutz. Allen sind 
Wirkungsorientierter Haushalt und Nachhaltigkeitshaushalt bekannt, letzterer in einem Fall 
durch Schnittstellen zu eigenen Projekten bzw. in einem zweiten Fall durch eigene 
Anwendung bzw. Befassung damit. Der Bekanntheitsgrad wird in der Verwaltung als 
„einigermaßen bekannt“ eingeschätzt, bei Politik und Öffentlichkeit eher unbekannt. Eine 
Ausnahme sieht den Nachhaltigkeitshaushalt in der Politik als sehr bekannt an, u. a. 
aufgrund des Ratsbeschlusses zu Klimaneutralität. Auf Amtsleitungsebene sei er schon 
recht bekannt, weil Dezernenten Ziele hätten, die sich daran orientierten, auf 
Sachbearbeitungsebene sei er jedoch eher weniger bekannt, was aber auch insgesamt für 
Haushalt und Budget gelte. Eine öffentliche Kommunikation wird von keinem der befragten 
Ämter bestätigt.  
 
Aus Sicht der hier befragten (nicht am Nachhaltigkeitshaushalt beteiligten) Ämter hat die 
Beteiligung am Nachhaltigkeitshaushalt für die betroffenen Ämter überwiegend einen Vorteil 
bedeutet, u. a. beim Image, in einem Fall wird auch eine positive Wirkung bei der 
Einwerbung von Fördermitteln von außerhalb genannt. Erwähnt wird auch eine 
Sensibilisierung für das Thema und Interesse durch bestimmte Fachgruppen bzw. 
Fachleute.  
 
Eine Förderung der nachhaltigen Entwicklung durch den Nachhaltigkeitshaushalt wird 
überwiegend bejaht. Dass der Nachhaltigkeitshaushalt ein besseres Verständnis für 
nachhaltige Entwicklung bei den Befragten gefördert hätte, wird eher weniger gesehen.

20 
 
Einen deutschlandweiten Vorbildcharakter Kölns durch den Nachhaltigkeitshaushalt sehen 
zwei Ämter deutlich bzw. in Fachkreisen gegeben, eine Person ist hingegen der Meinung, 
dass andere Städte deutlich weiter seien, Köln müsse eher aufholen.  
 
Die Zufriedenheit mit dem Instrument Nachhaltigkeitshaushalt ist unterschiedlich 
ausgeprägt, eine Person würde sich wünschen, dass er noch präsenter ist und mehr gelebt 
werde. Eine Nutzung zur Steuerung wird von allen Befragten bestätigt und überwiegend als 
„großteils“ eingeschätzt. Verwaltungsinterne Berichte über die Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts werden aber nur selten gesehen, ein Amt weist darauf hin, dass 
zwar im Intranet der Nachhaltigkeitshaushalt erklärt werde, zur Zielerreichung sei aber nichts 
bekannt, beklagt wird von einem anderen Befragten eine fehlende Zuständigkeit, außerhalb 
des eigenen Amtes herrsche Unverständnis über die Bedeutung des Themas.  
 
Eine Berichterstattung über den Nachhaltigkeitshaushalt gegenüber der Politik wird 
überwiegend und größtenteils gesehen, hierbei wird auf die Einbringung des Haushalts 
verwiesen. Ob die Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts bei der 
Durchführung, Bewertung oder Beendigung von Maßnahmen maßgeblich waren, ist 
überwiegend unbekannt. Eine Person verweist aber darauf, dass das Projekt „Global 
Nachhaltige Kommune“ zum Ziel habe, dass bei Entscheidungsvorlagen für die Politik auch 
der Beitrag zur Nachhaltigkeit dargelegt werde (bisher gebe es nur „positive/negative/gar 
keine Klimawirkung“).  
 
Nachfragen bzw. Diskussion zu Zielen und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts in 
anderen Teilen der Verwaltung bzw. der Politik sind ebenfalls nicht bekannt (in einem Fall 
wird „selten“ angegeben), das gleiche gilt für Haushaltsentscheidungen auf Basis der 
Informationen aus dem Nachhaltigkeitshaushalt.  
 
5.6 Befragung externer Sachverständiger  
Hierzu zählen elf Adressaten aus der Einwohnerschaft Kölns, kommunaler Verwaltung 
außerhalb Kölns, Verbänden und der Wissenschaft. Dieser Gruppe wurde ein schriftlicher 
Fragebogen zugesandt, während alle vorausgehenden Gruppen in Form von persönlichen 
Einzelinterviews befragt wurden. Der schriftliche Fragebogen enthielt zudem nur einen 
Auszug der Fragen aus dem Interviewleitfaden: Die Fragen 6 und 8, sowie 10-18 (vgl. 
Anhang in Abschnitt 11), welche sich auf die verwaltungsinterne Handhabung des 
Nachhaltigkeitshaushalts beziehen, waren hier nicht enthalten. Ziel war, die externe 
Wahrnehmung des Nachhaltigkeitshaushalts in Ergänzung zu den internen 
Anspruchsgruppen zu erfragen und somit zu vermeiden, dass die Evaluation eine reine 
Binnensicht derer darstellt, die mit dem Instrument im Rahmen ihrer Tätigkeit (mindestens 
indirekt) bereits befasst sind.  
Allen Befragten ist der Wirkungsorientierte Haushalt der Stadt Köln bekannt, wobei Einige 
diesen erst durch den Nachhaltigkeitshaushalt kennenlernten, nur zwei Akteure haben unter 
anderem Presse- und Medienberichte als Grund angegeben. Auch den 
Nachhaltigkeitshaushalt kennen die meisten der Befragten. Zur Wahrnehmung des 
Nachhaltigkeitshaushalts in der Verwaltung und Politik schätzt die überwiegende Mehrheit 
die Bekanntheit als „einigermaßen bekannt“ oder „sehr bekannt“ ein. In der Öffentlichkeit 
hingegen tendiert die Mehrheit zu „wenig bekannt“ bis „unbekannt“.

21 
 
Hinsichtlich der Kommunikation der Ziele und Kennzahlen an die Öffentlichkeit zeigt sich ein 
unklares Bild, da die Antworten von „ja, großteils“ über „ja, wenige“ bis „nein, gar keine“ 
sowie „keine Angabe“ alles abdecken.   
Dafür sind die Teilnehmenden sich überwiegend einig, dass der Nachhaltigkeitshaushalt die 
nachhaltige Entwicklung der Stadt Köln unbedingt oder mindestens teilweise fördert. Nur ein 
Befragter gab hier „eher weniger“ an und begründet dies eher allgemein mit der 
Schwerfälligkeit der Stadt für wirkliche Veränderungen. Auch eine Vorbildfunktion der Stadt 
Köln wird von der überwiegenden Mehrheit bejaht. Ein Befragter betont die absolute 
Vorreiterrolle der Stadt in diesem Bereich.

22 
 
6.  Zusammenfassende Bewertung der Wirkungsanalyse 
Insgesamt verzeichnet der Nachhaltigkeitshaushalt auch außerhalb Kölns einen hohen 
Bekanntheitsgrad in Fachkreisen. Innerhalb der Kölner Verwaltung und Politik ist der 
pilothafte Nachhaltigkeitshaushalt bisher nach Einschätzung der Befragten von geringerer 
Bekanntheit. In der Öffentlichkeit ist er noch kaum bekannt. Eine gesonderte Kommunikation 
des Nachhaltigkeitshaushalts und seiner Ergebnisse findet kaum statt, er läuft 
gewissermaßen mit dem „großen Haushalt“ mit, womit er aufgrund der ohnehin schwierigen 
Vermarktbarkeit eines Haushalts die Zielgruppen kaum erreicht. 
 
Gemäß den Befragungsergebnissen hat der Nachhaltigkeitshaushalt Kölns seiner Stadt in 
Fachkreisen eine Vorbildwirkung verschafft und erscheint den Befragten darüber hinaus 
geeignet, sowohl (vor allem für die unmittelbar mit dem Instrument befassten Personen) ein 
besseres Verständnis für das Thema als auch grundsätzlich die nachhaltige Entwicklung der 
Stadt zu fördern.  
 
In diesem Punkt konnte eine in Abschnitt 5.1 dokumentierte Zielsetzung der Stadt Köln für 
die Einführung des Nachhaltigkeitshaushalts erreicht werden: Er hat das Thema 
Nachhaltigkeit auf die Agenda gebracht und das Verständnis für nachhaltige Entwicklung in 
Politik und Verwaltung gefördert. Hierbei ist die neue Perspektive hervorzuheben, die 
Nachhaltigkeit durch den Bezug auf den Haushalt bekommt: Das Thema wird integriert in 
einem klassischen Prozess (der Haushaltssteuerung) betrachtet.  
Zwar wird im Rahmen der Evaluation weit überwiegend bestätigt, dass über die Daten des 
Nachhaltigkeitshaushalts sowohl verwaltungsintern als auch gegenüber 
Verwaltungsvorstand und Rat berichtet wird – Diskussionen oder Nachfragen dazu werden 
allerdings leicht überwiegend nicht beobachtet.  
 
Als (internes) Steuerungsinstrument werden die Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushaltes gemäß den Ergebnissen der Evaluation so gut wie nicht genutzt – 
allenfalls in Einzelfällen sind sie maßgeblich für die Einleitung bzw. Beendigung von 
Maßnahmen, bei der Erfolgsbewertung werden sie nicht herangezogen. Allerdings ist 
ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass die Befragten zum Wirkungsorientierten Haushalt die 
gleiche Einschätzung abgegeben haben: Auch die Ziele und Kennzahlen des 
Wirkungsorientierten Haushalts werden den meisten Befragten zufolge nur eher selten zur 
Steuerung genutzt (in einem Amt allerdings nach dessen Bekunden vollumfänglich). 
 
An dieser Stelle lässt sich festhalten, dass das Ziel, durch Einführung des 
Nachhaltigkeitshaushalts in den Produkten über den (finanziellen) Input hinaus auch 
Outcome- oder sogar Impact-Daten abzubilden, mit dem Pilotprojekt bislang noch nicht voll 
erreicht werden konnte. Zu ergänzen ist, dass auch bereits der Wirkungsorientierte Haushalt 
den Anspruch hat, die Outcome-Ebene (Wirkungsebene) abzubilden. Wenn der 
Nachhaltigkeitshaushalt (der, wie in Abschnitt 3 geschildert, auf dem Wirkungshaushalt 
aufsetzt) die Outcome-Ebene erreichen würde, wäre bereits eine zentrale Anforderung 
erfüllt. Eine wichtige Voraussetzung für eine wirkungsorientierte Steuerung – auch beim 
Nachhaltigkeitshaushalt – sind indes gemäß der „SMART“-Kriterien (spezifisch, messbar, 
attraktiv, realistisch, termingebunden) formulierte (Leistungs-)Ziele und auf die

23 
 
Zielerreichung ausgerichtete Kennzahlen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang der Aufbau 
einer stringenten Zielhierarchie. 
 
Die Befragung zeigt außerdem, dass der Nachhaltigkeitshaushalt in der Vergangenheit so 
gut wie nie eine Grundlage für Haushaltsentscheidungen gewesen ist – ein unmittelbarer 
Vorteil durch den Nachhaltigkeitshaushalt ist aus diesem Grund auch für die beteiligten 
Ämter überwiegend nicht erkennbar. Dies könnte auch einen fehlenden Anreiz, den 
Nachhaltigkeitshaushalt konsequent und proaktiv zu nutzen, erklären: Die 
Befragungsergebnisse liefern keine Hinweise darauf, dass Haushaltsentscheidungen an 
angestrebten Wirkungen ausgerichtet werden. Der Mechanismus eines 
(wirkungsorientierten) Haushalts wird dabei durch das Beibehalten einer inputorientierten 
Haushaltssteuerung grundlegend infrage gestellt.  
 
Hinsichtlich der Zufriedenheit mit dem Instrument zeigt sich ein auf den ersten Blick 
uneinheitliches Bild unter den Befragten, auch unter den beteiligten Ämtern: Jeweils die 
Hälfte der Befragten zeigt sich mit der Handhabung des Nachhaltigkeitshaushalts (eher) 
zufrieden bzw. (eher) unzufrieden. Ein grundsätzlicher Mangel am Instrument 
Nachhaltigkeitshaushalt, der von einer deutlichen Mehrheit bestätigt würde, ist damit nicht 
erkennbar.  
 
Da über die unmittelbare Startphase hinaus weiterführende Investitionen in den 
Nachhaltigkeitshaushalt bisher nicht zu beobachten sind, waren die anwendenden 
Pilotämter nach der Einführung in ihren Ämtern weitgehend auf sich gestellt. Die fehlende 
weitere Betreuung bzw. der ausbleibende Widerhall haben dem Nachhaltigkeitshaushalt 
nach der unmittelbaren Einführungsphase offenbar keine weiterführenden Impulse mehr 
verleihen können. Aus den Anmerkungen der Befragten ist zu vermuten, dass durch eine 
weitere Begleitung und Unterstützung (z. B. in Form von Schulungen) die Zufriedenheit hätte 
weiter erhöht werden können und dass auch die Ausweitung des Konzepts auf die gesamte 
Stadtverwaltung einige der genannten Hinderungsgründe hätte ausräumen können. 
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle anderen genannten systemischen Lücken, 
die im Zuge der Evaluation des Nachhaltigkeitshaushalts zutage getreten sind, vor der 
folgenden grundlegenden Tatsache zurücktreten: Die „Steuerungslogik“ in der Stadt ist nach 
wie vor durch die Bewilligung von Finanzmitteln für bestimmte Vorhaben bzw. Aufgaben 
bestimmt (Input-Orientierung). Die Doppik bzw. das NKF (mit dem Ziel der Output-
Orientierung) und der Wirkungsorientierte Haushalt (mit dem Ziel der Outcome-Orientierung) 
haben daran bisher offenbar kaum etwas ändern können. Vor diesem Hintergrund ist es 
nicht verwunderlich, dass auch der in wenigen Pilotämtern eingeführte 
Nachhaltigkeitshaushalt (mit dem noch weiter gehenden Ziel der Impact-Orientierung) in der 
Stadt Köln sein Potenzial bisher noch nicht entfalten konnte. 
 
Zu erinnern ist an dieser Stelle, dass der Nachhaltigkeitshaushalt, wie in Abschnitt 3.1 
beschrieben, von bestimmten Voraussetzungen abhängt. Neben der Doppik nach NKF im 
Allgemeinen gehören dazu auch im Speziellen die vorhandene Produktstruktur und die Ziele 
und Kennzahlen des Wirkungsorientierten Haushalts, die im Sinne einer Begrenzung des 
Erhebungsaufwands im Einführungsprojekt möglichst weitgehend auch für den 
Nachhaltigkeitshaushalt genutzt werden sollten. Wenn diese Instrumente nun also in ihrer 
Wirksamkeit hinter den Erwartungen zurückbleiben, so erscheint es naheliegend, dass dies

24 
 
auf den hieran angeschlossenen Nachhaltigkeitshaushalt ebenfalls erhebliche 
Auswirkungen hat. Mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wirksamkeit des 
Nachhaltigkeitshalts müssten vor allem die vorgelagerten Instrumente einbeziehen und 
damit deutlich „tiefer“ ansetzen als sich nur auf den Nachhaltigkeitshaushalt selbst zu 
beschränken. Darüber hinaus gilt es den erwähnten Erprobungs- und Modellcharakter sowie 
den geringen Umfang des Einführungsprojekts zu bedenken.

25 
 
7. Potenziale zur Weiterentwicklung und 
Handlungsempfehlungen  
Im folgenden Abschnitt 7.1 werden nun zunächst die Optimierungspotenziale innerhalb des 
vorhandenen Instrumentariums beschrieben. Zwar beschränken sich diese Empfehlungen 
auf die kurz- bis mittelfristige Verbesserung, gleichwohl ist hier darauf hinzuweisen, dass 
auch dies bereits die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen erfordert. Die darauf folgenden 
Empfehlungen in Abschnitt 7.2 gehen darauf ein, wie das vorhandene Instrumentarium 
darüber hinaus weiterentwickelt werden könnte. Hierbei liegt eine längerfristige Perspektive 
zugrunde und die Annahme, in den Ausbau der vorhandenen Instrumente 
Nachhaltigkeitshaushalt und Wirkungsorientierten Haushalt zu investieren.  
 
7.1 Maßnahmen innerhalb des vorhandenen Instrumentariums 
Steuerungsnutzen des Nachhaltigkeitshaushalts stärken 
Aus dem Verwaltungsvorstand wurde, ebenso wie aus der Politik und aus den beteiligten 
Ämtern, auf einen noch ausbaufähigen Steuerungsnutzen sowohl beim Nachhaltigkeits-
haushalt als auch beim Wirkungsorientierten Haushalt hingewiesen. Dies deutet auf 
Handlungsbedarf in zweierlei Richtung hin: Zum einen müssten Ziele und Kennzahlen 
(neben der Stärkung der Wirkungs- und Nachhaltigkeitsorientierung, s. u.) eine stärkere 
Relevanz im Hinblick auf die laufende amtsbezogene Steuerung erhalten, d. h. möglichst die 
Haupttätigkeiten der betroffenen Verwaltungseinheit abbilden. Zum anderen müsste die 
Anwendung des Instruments Nachhaltigkeitshaushalt als solches Nutzen für die betroffene 
Einheit entfalten, d.h. der Ressourcenbedarf sollte mit der Erreichung bestimmter 
Wirkungsziele unterlegt werden. Im Idealfall würde die gesamte Budgetierung unter 
Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen erfolgen.  
Dies bezieht sich, wie auch viele der folgenden Handlungsempfehlungen, sowohl auf den 
Nachhaltigkeitshaushalt als auch auf den Wirkungsorientierten Haushalt.  
Verwaltungsinterne Schulungen zur Handhabung anbieten 
Sowohl aus der Politik als auch aus der Verwaltung wurde ein Bedarf nach internen 
Schulungen und Fortbildungen zur Handhabung des Nachhaltigkeitshaushalts geäußert, 
dies im Rahmen der Ersteinführung als auch bei der weiteren Nutzung. Dabei sind das 
richtige Maß und auch der richtige Personenkreis wichtig, da nicht nur Finanzverantwortliche 
sondern auch Führungskräfte abgedeckt werden sollten. Schulungsbedarf wird darüber 
hinaus auch generell zur Steuerung im Rahmen des Wirkungsorientierten Haushalts und 
den Zielen einer Nachhaltigen Entwicklung gesehen. 
Interne Kommunikation intensivieren und professionalisieren 
Alle befragten Gruppen betonen die zentrale Rolle erfolgreicher Kommunikation zum 
Nachhaltigkeitshaushalt, um dessen Bekanntheit, Verständnis und Nutzung zu erhöhen. 
Dabei sollte darauf abgezielt werden, den Ansatz als Chance zu vermitteln und so eine 
positive Wahrnehmung zu erzeugen, beispielsweise durch Stimmen aus den beteiligten

26 
 
Ämtern. Auch die Kommunikation innerhalb der Stadt sollte verstärkt werden, zum einen mit 
Fokus auf die grundsätzliche Wissensvermittlung und Berichterstattung innerhalb der 
Verwaltung zu der komplexen Thematik, insbesondere gegenüber den Amtsleitungen und 
dem Verwaltungsvorstand. Zum anderen sollte der Ansatz gegenüber Politik und Verwaltung 
stärker „vermarktet“ werden, indem der in Abschnitt 3.2 dargestellte Mehrwert anschaulich 
und plausibel dargestellt wird. Nicht zuletzt geht es hierbei darum, ein Bewusstsein für 
Nachhaltigkeit zu schaffen und auf künftige Herausforderungen, etwa beim Klimaschutz oder 
der Klimaanpassung, vorbereitet zu sein.  
Mehr Aufmerksamkeit durch öffentlichkeitswirksame Darstellung erreichen 
Schwerpunkte der Empfehlungen zur Kommunikation gegenüber wesentlichen Stakeholdern 
der Stadtgesellschaft und Öffentlichkeit liegen insbesondere auch auf einer einfachen und 
öffentlichkeitswirksamen Darstellung, um dieses komplexe Thema greifbar zu machen, die 
Stadtgesellschaft mitzunehmen und die Transparenz über die Gründe der Bereitstellung von 
Ressourcen zu erhöhen. So kann es gelingen, die nötige Stärkung der Bekanntheit und 
Bedeutung des Nachhaltigkeitshaushalts zu erreichen. Eingesetzt werden könnten 
unterschiedliche Kommunikationsinstrumente, etwa Reden der Oberbürgermeisterin oder 
Plakate zum Nachhaltigkeitshaushalt. Potenziale ergeben sich sowohl intern als auch extern 
dabei konkret durch eine verbesserte Kommunikation von Haushaltsentscheidungen.  
Berichterstattung über Zielerreichung gegenüber der Politik verbessern 
Aus der Politik kommt der Wunsch nach mehr Kommunikation und Berichterstattung zur 
Zielerreichung und auch Stimmen aus den Ämtern wünschen sich eine stärkere Einbindung 
der Politik. Dazu sollten die Prozesse und Abläufe im Rahmen der Zusammenarbeit 
zwischen Politik und Verwaltung untersucht und weiter optimiert werden, angefangen bei der 
Aufnahme entsprechender Tagesordnungspunkte in Sitzungen bis hin zu dezidierten 
Stellungnahmen oder Veranstaltungen. Ein mögliches, längerfristig einzurichtendes 
Wirkungscontrolling (s. u. Abschnitt 7.2) könnte hierfür die Datengrundlage liefern.  
Ziele und Kennzahlen mit dem Ziel der Nachhaltigkeits- und Wirkungsorientierung 
überarbeiten  
Eine Überarbeitung der Ziele und Kennzahlen wurde in allen befragten Gruppen genannt. 
Tatsächlich liegen derzeit noch nicht in ausreichendem Maße nachhaltigkeitsorientierte Ziele 
und Kennzahlen vor, die steuerungsrelevant sind und gleichzeitig auch für die Politik 
anschlussfähig erscheinen. Vorhandene Ziele und Kennzahlen des Wirkungsorientierten 
Haushalts müssen noch einmal daraufhin überprüft werden, ob sie konsequent die 
Nachhaltigkeitsziele umsetzen bzw. die Zielerreichung anzeigen. Hierbei muss der konkrete 
Steuerungsnutzen in Bezug auf das betroffene Amt im Vordergrund stehen. Insbesondere 
die Leistungsziele (die Ebene unterhalb der originären Nachhaltigkeitsziele, vgl. Abb. 4) 
sollten konsequent den SMART-Kriterien genügen, d. h. spezifisch, messbar, attraktiv, 
realistisch, termingebunden, formuliert sein. Sie müssen innerhalb der 
Amtsverantwortlichkeit das (strategische) Nachhaltigkeitsziel operativ umsetzen. 
Entsprechend müssen die Kennzahlen die Zielerreichung im Sinne der Wirkungsorientierung 
(vgl. Abb. 1 - Wirkungstreppe - ab Stufe 4) aussagefähig abbilden, also über eine Erfassung 
von Outputs (unmittelbare Verwaltungsleistungen, z. B. Anzahl von Bescheiden oder 
bearbeiteten Fällen) erkennbar hinausreichen. Sie müssen also Veränderungen bei

27 
 
Zielgruppen bzw. angestrebten Zielszenarien (z. B. die Senkung des CO2-Ausstoßes oder 
Energieverbrauchs bzw. von Warte-/Bearbeitungszeiten) erkennbar machen. 
Weitere Bereiche abhängig von bereitgestellten Ressourcen schrittweise einbeziehen 
Der Roll-out des Nachhaltigkeitshaushalts über weitere Bereiche der Verwaltung mit dem 
Ziel, den gesamten Haushalt zu umfassen, wird von Befragten aller Gruppen als 
maßgeblicher Schritt und Erfolgsfaktor benannt. Mit einer zur Umsetzung der Maßnahmen 
auskömmlichen Ressourcenausstattung kann eine flächendeckende Anwendung erfolgreich 
gelingen, wenn die vorgenannten Empfehlungen umgesetzt bzw. auf Umsetzbarkeit 
überprüft wurden. Die Basis sollte wie in den Pilotbereichen der Wirkungsorientierte 
Haushalt sein. Dabei sollten auch die neu hinzutretenden Ämter und Bereiche Unterstützung 
und fachliche Beratung erfahren. 
 
7.2 Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Instrumentariums 
Die im Folgenden beschriebenen Weiterentwicklungspotenziale gehen über die Optimierung 
innerhalb des vorhandenen Instrumentariums hinaus: Sie gehen darauf ein, wie das 
vorhandene Instrumentarium in längerfristiger Perspektive weiter ausgebaut werden könnte. 
Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts für die Nachhaltigkeitsberichte 
nutzen 
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung sollte zur Vermeidung von Redundanzen in möglichst 
großem Umfang auf die entsprechenden – und ggf. entsprechend der Empfehlung in 7.1 
überarbeiteten – Ziele und Kennzahlen aus dem Haushalt zurückgreifen. So würden im 
Nachhaltigkeitsbericht ohne Zusatzaufwand Zielerreichungspfade durch Mehrjahresvergleich 
der Zahlen sichtbar. Anzuregen wäre auch eine in die kommunalrechtlich vorgeschriebene 
jährliche Lageberichterstattung integrierte Nachhaltigkeitsberichtslegung, um die nachhaltige 
Entwicklung der Stadt im Zeitverlauf zu dokumentieren und öffentlich zu machen. 
Wirkungscontrolling und -steuerungssystem etablieren  
Aufbauend auf einer konsequent wirkungsorientierten Ziel- und Kennzahlenstruktur könnte 
perspektivisch ein entsprechendes Controllingsystem errichtet werden, das technisch an die 
Finanzsteuerungssysteme angegliedert ist. Im Endausbau würde dieses System die 
Budgetierung anhand von Zielen ermöglichen und durch ein entsprechendes Berichtswesen 
die Beobachtung der Zielerreichung sicherstellen. Idealerweise würden dann auf Amts- und 
Dezernatsebene Steuerungscockpits verwendet, die den Führungskräften Steuerungs-
informationen liefern. So würden Wirkungsanalysen ermöglicht, die Verwaltungsführung und 
Politik in die Lage versetzen, eine systematische (Re-)Priorisierung von Zielen und Budgets 
vorzunehmen.  
Unterschiedliche Zielsysteme harmonisieren 
Im Rahmen der Befragung wurde eine konsequente Verzahnung von parallelen Zielsystem-
Prozessen empfohlen. Dafür müssten Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts 
mit z. B. dem strategischem Stadtentwicklungskonzept und perspektivisch auch der 
Nachhaltigkeitsberichterstattung verbunden werden. So entsteht auch die Möglichkeit,

28 
 
ämter- und bereichsübergreifend Zielkonflikte und Prioritäten sichtbar zu machen und 
Entscheidungshilfen für die Politik zu schaffen. 
Ergänzende Standards für Ziel- und Kennzahlenformulierungen heranziehen  
In der Einführungsphase wurden die Nachhaltigkeitszielsetzungen aus den Strategien des 
Landes, des Bundes und den SDGs abgeleitet. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung 
„grüner“ Kommunalfinanzierung könnten auch entsprechende Standards des Finanzsektors 
herangezogen werden, womit u. U. eine vorteilhafte Positionierung bei Finanzinstituten und 
Investoren erreicht werden könnte, die ihrerseits für ihre Refinanzierung diesen Standards 
unterliegen. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung der Regulierung in diesem Feld ist 
allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, wann ein solcher Schritt lohnenswert 
ist. In jedem Fall erscheint es sinnvoll, die Entwicklung zu verfolgen, um bei eventuellen 
Änderungen der Regulierung vorbereitet zu sein.

29 
 
8. Fazit 
Im Rahmen des Einführungsprojektes konnten für den Nachhaltigkeitshaushalt in den 
beteiligten Ämtern wesentliche Grundlagen gelegt werden. Im Ergebnis kann festgehalten 
werden, dass die gewählte Vorgehensweise einer experimentellen Umsetzung in vorerst 
wenigen Pilotämtern in der Rückschau nach wie vor sinnvoll erscheint. Eine mögliche 
flächendeckende Einführung sollte auf Basis der dafür bereitgestellten Ressourcen 
schrittweise weiterverfolgt werden. Das Pilotprojekt hat dafür bereits ein aus der Sicht der 
Betroffenen und externer Sachverständiger offenbar im Grundsatz tragfähiges Fundament 
gelegt.  
 
Die noch weitgehend ausstehende Verknüpfung mit einzelnen Maßnahmen bzw. 
Haushaltsentscheidungen erscheint im Rahmen des eingeführten Instrumentariums 
umsetzbar. Hierzu müssten die unmittelbar Beteiligten stärker auf Nachhaltigkeit als 
Argumentationsgrundlage zurückgreifen, um den Sinn des Ansatzes im laufenden Geschäft 
zu verdeutlichen. Es ist zu empfehlen, die vorhandenen Ziele, vor allem die operativ 
ausgerichteten Leistungsziele, und die dazugehörigen Kennzahlen vor dem Hintergrund der 
überordneten Nachhaltigkeitszielsetzungen zu überprüfen und bei Bedarf zu überarbeiten. 
Dazu wird es erforderlich sein, im Einzelfall auch über die bisher genutzten Ziele und 
Kennzahlen des Wirkungsorientierten Haushalts hinauszugehen und neue 
Steuerungsgrößen zu entwickeln. Dieser Schritt, verbunden mit den erwähnten 
Schulungsmaßnahmen, kann für die beteiligten Ämter eine neue Basis zur verstärkten 
Anwendung schaffen und für eine mögliche flächendeckende Ausdehnung des 
Nachhaltigkeitshaushalts in der Stadtverwaltung eine Grundlage bilden. Letztlich sollte es 
weiterhin die Zielsetzung sein, einen gesamtstädtischen Nachhaltigkeitshaushalt zu 
etablieren.  
Die starke Orientierung an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG) sollte 
aufgrund ihrer universellen Gültigkeit beibehalten und auch in möglichen neuen 
Anwendungsbereichen weiterverfolgt werden. Je mehr Ämter hinzutreten und ihre Ziele 
einbringen, umso mehr werden auch Zielkonflikte deutlich werden, die letztlich politisch, 
beispielsweise im Rahmen der Entwicklung einer partizipativen Nachhaltigkeitsstrategie, 
entschieden werden müssen. Mit dem Nachhaltigkeitshaushalt besteht aber die Chance, 
dies auf einer erweiterten Informationsbasis zu tun und Folgen der Entscheidungen besser 
als bisher zu verdeutlichen.  
Wenn der Nachhaltigkeitshaushalt langfristig wirksam werden soll, sind weitere Investitionen 
in das Instrumentarium und die Ausbildung und Betreuung des betroffenen Personals 
angezeigt. Eine Wirkungssteuerung ist anspruchsvoll, denn sie erfordert nicht nur die 
Erarbeitung einer auf Wirkung abgestellten Zielkaskade und die Formulierung 
aussagefähiger Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung. Eine Wirkungssteuerung 
erfordert vor allem ein Umdenken weg von der langjährig etablierten Inputsteuerung hin zu 
der Ausrichtung von (Finanz-)Entscheidungen an übergeordneten Wirkungszielen. 
Vollständig etabliert werden kann eine Wirkungssteuerung letztlich nur, wenn die erhobenen 
Kennzahlen auch zur Erfolgsbeurteilung der getroffenen Maßnahmen herangezogen sowie 
entsprechende Konsequenzen bemerkbar werden.

30 
 
Zum Schluss soll noch einmal betont werden, dass die Einführung des 
Nachhaltigkeitshaushalts allein nicht die beschriebene Ineffektivität bei der Steuerung nach 
Leistungen (Output) bzw. Wirkungen (Outcome) beheben kann, da er auf dem vorhandenen 
Instrumentarium aufsetzt. Er birgt aber die Gelegenheit, die Diskussion auch darum zu 
beleben und durch die hohe aktuelle Relevanz von Nachhaltigkeitszielsetzungen die 
Bedeutung einer wirkungsorientierten Haushaltssteuerung herauszuheben.

31 
 
9. Anhang: Ausgewertete Dokumente 
Dialog „Nachhaltige Stadt“ und Rat für nachhaltige Entwicklung (Hrsg.) (2019): In unserer Hand – 
strategische Eckpunkte für eine nachhaltige Entwicklung in Kommunen. Berlin 
Klug, Gabriele C. (2018): Rede zur Einbringung des Entwurfs der Haushaltssatzung für das Jahr 2019 
mit mittelfristiger Finanzplanung für die Jahre 2020-2022, Ratssitzung am 29.08.2018 
KölnAgenda e.V. (2018): KölnAgendaNews, Ausgabe Winter 2018/2019 
Stadt Köln, Dezernat II (2017a): Anmeldung zur Tagesordnung des Verwaltungsvorstands, Vorlagen-
Nr. 2265/2017 
Stadt Köln, Dezernat II (2017b): Mitteilung an Finanzausschuss der Stadt Köln 13.10.2017, Vorlagen-
Nr. 3066/2017 
Stadt Köln, Dezernat II (2018a): Der Kölner Nachhaltigkeitshaushalt: Vom Outcome zum Impact 
Ergebnisse aus der Pilotphase, Präsentation Verwaltungsvorstand 29.05.2018 
Stadt Köln, Dezernat II (2018b): Anmeldung zur Tagesordnung des Verwaltungsvorstands, Vorlagen-
Nr. 1615/2018 
Stadt Köln, Dezernat II (2018c): Mitteilung an Finanzausschuss der Stadt Köln 02.07.2018, Vorlagen-
Nr. 1907/2018 
Stadt Köln, Dezernat II (2019): Haushaltsplan der Stadt Köln 2019 Band 3 
Stadt Köln, Dezernat II (2020a): Haushaltsplan der Stadt Köln 2020/2021 Band 3 
Stadt Köln, Dezernat II (2020b): Presse-Information: Nachhaltigkeitshaushalt der Stadt Köln – weitere 
Ämter angeschlossen 20. Dezember 2020 
Stadt Köln, Dezernat II (2021): Mitteilung an Finanzausschuss der Stadt Köln 01.02.2021, Vorlagen-
Nr. 1952/2021

32 
 
10. Anhang: Geführte Interviews und Fragebogenadressaten 
Geführte Interviews  
1 Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen 
Manfred Kaune (Amtsleitung) 
Christoph Hurniak (Finanzen, Einkauf, Vergabe und 
IT) 
2 Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz 
Rettungsdienst und 
Bevölkerungsschutz 
Dr. Christian Miller (Amtsleiter) 
Michael Winkel (Finanzen, Satzungen und 
Gebühren) 
3 Stadtbibliothek  Sabine Galuschka (Verwaltungsleitung) 
4 Sportamt Gregor Timmer (Amtsleiter, im Interview 10)  
Thomas Schneider (Abteilungsleiter Personal, 
Organisation, Finanzen, Sportförderung) 
Marco Gritsch (Finanzen, KLR, Controlling) 
5 Amt 15 für Stadtentwicklung und 
Statistik 
Brigitte Scholz (Leitung des Amtes)  
Stephanie Dormann (Sachgebietsleitung Stabstelle 
strategische Stadtentwicklung) 
6 V/7 Koordinationsstelle Klimaschutz Alice Bauer (kommissarische Leitung; Managerin zur 
Steuerung und Umsetzung der Konzeption 
Klimaneutrales Köln) 
7 01/3 Europa und Internationales Johanna Puhlheim (Komm. 
Entwicklungszusammenarbeit) 
8 Dezernat V für Soziales, Umwelt, 
Gesundheit und Wohnen 
Dr. Harald Rau (Beigeordneter Soziales, Umwelt, 
Gesundheit und Wohnen) 
Günter Schlanstedt 
Christiane Rennert 
Horst Koch (Fachreferent) 
9 Dezernat I: Allgemeine Verwaltung 
und Ordnung 
Andrea Blome (Stadtdirektorin, Beigeordnete für 
Mobilität und Liegenschaften) 
Sören Schilling (Büroleiter und persönlicher 
Referent) 
Andrea Beyé (Fachreferentin für Dezernatsfinanzen, 
Controlling) 
10 
 
Dezernat IV: Bildung, Jugend und 
Sport 
Gregor Timmer (Leiter Sportamt) 
Andrea Scholer (Persönliche Referentin des 
Beigeordneten) 
11 
 
Dezernent (Dezernat VI: 
Stadtentwicklung, Planen, Bauen und 
Wirtschaft) 
 
(schriftlich beantwortet) 
Markus Greitemann (Beigeordneter) 
Ben Lukas Klumpe (Geschäftszimmer) 
Larissa Raebiger (Geschäftszimmer) 
Jörg Bambeck (Persönlicher Referent und Büroleiter 
VI) 
12 Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert 
13 Finanzdezernat Eva Stasiowski  
Richard Reischl  
14 Kämmerei Hartmut Keiffer (Vertretung, zentrales Controlling und 
Finanzsteuerung für die Dezernate, i. R.)

33 
 
15 Kämmerei Heike Gödderz (stellv. Amtsleitung/Abteilungsleitung 
202) 
Kathrin Gohlke 
16 OB-2 Referat für Strategische 
Steuerung 
Dr. Rainer Heinz 
17 Finanzpolitische Sprecherin 
der Grünen 
Sandra Schneeloch 
18 Finanzpolitischer Sprecher 
der SPD 
Christian Joisten 
Claudia Ehmcke (Büro) 
19 Finanzpolitischer Sprecher 
der FDP 
Ulrich Breite 
20 Finanzpolitischer Sprecher 
von Volt 
Olivier Fuchs (SE im FiA) 
21 Vorsitzende des Fachausschusses 
des beteiligten Amtes 67 (Klima, 
Umwelt und Grün) 
Denise Abé  
22 Ministerium für Umwelt, 
Landwirtschaft,  
Natur- und Verbraucherschutz NRW 
Isabel Meyer (Referentin im Referat VIII-3, 
Nachhaltige Entwicklung, Koordination 
Nachhaltigkeitsstrategie NRW und Umwelttrends) 
 Fragebogenadressaten  
1 Stadt Osnabrück  Volker Haensler  
2 Stadt Bonn Angelika Baukloh 
3 Stadt Freiburg Sebastian Backhaus 
 
4 Kreis Unna  Peter Driesch 
5 Stadt Hamburg Arne Schneider 
6 Ernährungsrat der Stadt Köln Florian Sander  
7 Deutscher Städtetag Dr. Birgit Frischmuth 
8 Deutscher Städtetag Stefan Anton 
9 Bündnis kommunale  
Nachhaltigkeit Köln 
Projektteam: Sabrina Cali und Bernadette Barth 
10 Deutsches Institut für Urbanistik Dr. Henrik Scheller 
11 Finanzwissenschaftliches 
Forschungsinstitut 
Dr. Michael Thöne 
12 Kommunale Gemeinschaftsstelle für 
Verwaltungsmanagement KGSt 
Tobias Middelhoff  
13 Uni Lüneburg, Professur für 
Nachhaltigkeit und Politik 
Prof. Dr. Harald Heinrichs  
14 Rat für nachhaltige Entwicklung Dr. Marc-Oliver Pahl 
15 NRW Bank Dr. Jörg Hopfe

34 
 
11. Anhang: Interviewleitfaden 
Interviewleitfaden 
Evaluation des Nachhaltigkeitshaushalts 
 
 
 
1. Welcher der folgenden Gruppen würden Sie sich zurechnen? 
 
☐ Kölner Stadtverwaltung 
 
☐ Rat der Stadt Köln 
 
☐ Öffentliche Verwaltung außerhalb Kölns 
 
☐ Einwohnerschaft Kölns 
 
☐ Wissenschaft 
 
☐ Sonstige: __________________________________

35 
 
Teil 1: Bekanntheit / Öffentliche Wahrnehmung  
 
 
2. Ist Ihnen der Wirkungsorientierte Haushalt bekannt?  
 
☐ Ja       ☐ Nein 
 
Falls Ja, wodurch?  
 
☐ eigene Anwendung/Befassung 
 
☐ Presse-/Medienberichte über den Wirkungsorientierten Haushalt 
 
☐ Erst durch den Nachhaltigkeitshaushalt  
 
☐ Sonstiges: ________________________ 
 
 
 
3. Ist Ihnen bekannt, dass in Teilen des Haushalts der Stadt Köln Nachhaltigkeitsziele 
und -kennzahlen enthalten sind (Nachhaltigkeitshaushalt)? 
 
☐ Ja       ☐ Nein 
 
Falls ja, woher? 
 
☐ eigene Anwendung/Befassung 
 
☐ Haushaltsplan   
 
☐ Presse/Medien     
 
☐ Sonstige: ________________ 
    
Falls nein: Ist Ihnen bekannt, dass es Bezüge zu Sustainable Development Goals 
der Vereinten Nationen im Haushalt gibt? 
 
☐ Ja       ☐ Nein 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

36 
 
4. Wie schätzen Sie die Bekanntheit des Nachhaltigkeitshaushalts in folgenden 
Gruppen in der Stadt Köln ein:    
 
 Sehr bekannt Einigermaßen 
bekannt 
Wenig bekannt Unbekannt 
 
 
Weiß nicht 
Verwaltung ☐ ☐ ☐ ☐ ☐ 
Politik ☐ ☐ ☐ ☐ ☐ 
Öffentlichkeit ☐ ☐ ☐ ☐ ☐ 
 
5. Werden die Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts an die 
Öffentlichkeit kommuniziert?  
 
☐ Ja, alle    
☐ Ja, der Großteil   
☐ Ja, wenige   
☐ Nein, gar nicht                
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
 
 
6. Falls Ihnen der Nachhaltigkeitshaushalt bekannt ist: Haben Sie den Eindruck, dass 
die am Nachhaltigkeitshaushalt beteiligten Ämter durch diese Beteiligung einen 
Vorteil haben?  
 
☐ Ja             ☐ Nein 
 
Falls ja, welchen Vorteil? 
 
☐ Aufmerksamkeit   
 
☐ Image 
 
☐ Finanzentscheidungen (innerhalb der Kölner Stadtverwaltung)  
 
☐ Fördermittel (von außerhalb der Kölner Stadtverwaltung) 
 
☐ Sonstige: ______________________________________

37 
 
Teil 2: Nutzen  
7. Wird aus Ihrer Sicht durch die Aufnahme von Nachhaltigkeitszielen und          -
kennzahlen in den Haushalt die nachhaltige Entwicklung der Stadt Köln gefördert? 
 
 ☐ Ja, unbedingt  
  
☐ Ja, teilweise   
 
☐ Eher weniger   
 
☐ Nein   
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
 
 
8. Falls Ihnen der Nachhaltigkeitshaushalt bekannt ist: Hat der 
Nachhaltigkeitshaushalt Ihnen ein besseres Verständnis für nachhaltige 
Entwicklung vermittelt? 
 
 ☐ Ja, unbedingt  
  
☐ Ja, teilweise  
 
☐ Eher weniger   
  
☐ Nein 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________  
 
9. Meinen Sie, dass die Stadt Köln durch die Aufnahme von Nachhaltigkeitszielen 
und -kennzahlen in den Haushalt einen deutschlandweiten Vorbildcharakter 
bekommen hat? 
 
 ☐ Ja                        ☐ Nein 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

38 
 
10. Falls Ihnen der Nachhaltigkeitshaushalt bekannt ist: Wie zufrieden sind Sie 
generell mit der Handhabung des Nachhaltigkeitshaushalts? 
 
☐ Sehr zufrieden  
 
☐ Eher zufrieden 
 
☐ Eher unzufrieden 
 
☐ Unzufrieden 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

39 
 
Teil 3:  Wirkung  
 
 
11. Werden Ihrer Kenntnis nach die Ziele und Kennzahlen des Wirkungsorientierten 
Haushalts (unabhängig vom Nachhaltigkeitshaushalt) zur Steuerung genutzt? 
 
 ☐ Vollständig 
 
   ☐ Großteils 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

40 
 
12. Wird Ihrer Kenntnis nach verwaltungsintern über die Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts berichtet? 
 
 ☐ Vollständig  
 
   ☐ Großteils 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

41 
 
13. Werden Ihrer Kenntnis nach die Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts gegenüber der Politik (Verwaltungsvorstand, Rat) 
berichtet? 
 
 
 ☐ Vollständig                     
 
   ☐ Großteils 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

42 
 
14. Waren Ihrer Kenntnis nach die Ziele und Kennzahlen des 
Nachhaltigkeitshaushalts bereits eine Entscheidungsgrundlage bei der 
Durchführung von Maßnahmen? 
 
 
 ☐ Immer 
 
   ☐ Oft 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

43 
 
15. Wurde Ihrer Kenntnis nach der Erfolg einer Maßnahme bereits anhand erreichter 
Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts bewertet? 
 
 ☐ Immer  
 
   ☐ Oft 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

44 
 
16. Wurden Ihrer Kenntnis nach bereits einzelne Maßnahmen in den beteiligten 
Ämtern aufgrund der Ziele und Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts 
eingeleitet bzw. beendet? 
 
  
 ☐ Immer  
 
   ☐ Oft 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

45 
 
17. Gab es Ihrer Kenntnis nach bereits Nachfragen bzw. Diskussion zu Zielen und 
Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts in anderen Teilen der Verwaltung bzw. 
der Politik (Verwaltungsvorstand, Rat)? 
 
☐ Immer 
 
   ☐ Oft 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
Falls ja, in welchen Bereichen?  
☐ Verwaltungsvorstand  
 
☐ Rat  
 
☐ Politik  
 
☐ Sonstige: ___________________________ 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________

46 
 
18. Wurden Ihrer Kenntnis nach bereits Haushaltsentscheidungen mit Zielen und 
Kennzahlen des Nachhaltigkeitshaushalts begründet? 
 
☐ Immer 
 
   ☐ Oft 
 
   ☐ Selten 
 
   ☐ Nie 
 
   ☐ Weiß nicht 
 
 
Falls ja:  
 
☐ Ohnehin vorgesehene Vorhaben wurden auf Basis ihrer potenziellen 
Nachhaltigkeitswirkung finanziert 
  
☐ Zur Stärkung der Nachhaltigkeit wurden zusätzliche Vorhaben finanziert 
 
☐ Sonstiges: ______________________________________ 
 
 
Falls selten oder nie, welche Gründe vermuten Sie dafür? 
 
☐ Nachhaltigkeit ist nicht so wichtig 
 
☐ Kein Mehrwert erkennbar 
 
☐ Fehlende eigene Zuständigkeit/Verantwortlichkeit 
 
☐ Ziele/Kennzahlen sind ungeeignet 
 
☐ Zu hohe Komplexität des Konzepts 
 
☐ Wissen über Nachhaltigkeit reicht nicht aus 
 
☐ Sonstige: ________________________ 
 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________ 
______________________________________________________________

47 
 
19. Was könnte man beim Nachhaltigkeitshaushalt noch besser machen?  
_______________________________________________________ 
_______________________________________________________ 
_______________________________________________________ 
 
 
 
20. Möchten Sie noch zusätzliche Anmerkungen machen?  
_______________________________________________________ 
_______________________________________________________ 
_______________________________________________________ 
 
 
 
 
Hinweis: Der schriftlich versendete Fragebogen für die kleinere Gruppe der externen 
Sachverständigen wurde um die Fragen 6, 8, sowie 10-18 gekürzt.

Mitteilung Ausschuss

4114 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II 
 
Vorlagen-Nummer 02.12.2021 
 4222/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Finanzausschuss 06.12.2021 
 
Projekt „Einführung von Nachhaltigkeitshaushalten„ – Evaluation und Perspektive 
Mit den Mitteilungen 0208/2021 und 1952/2021 wurde der Finanzausschuss über die Evaluation des 
2017 gestarteten Nachhaltigkeitshaushaltes informiert.  
Der Nachhaltigkeitshaushalt selbst stellt eine Weiterentwicklung des wirkungsorientierten Haushalts 
dar, der nicht mehr nur die selbstgesetzten Wirkungsziele, sondern Nachhaltigkeitsziele fokussiert 
(Impact). Der Vorteil des Nachhaltigkeitshaushalts ergibt sich aus einem größeren Wirkungshorizont 
von Entscheidungen, der gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksich-
tigt und gleichzeitig eine intergenerative Gerechtigkeit impliziert. 
Die Evaluation, welche durch die die Stadt Köln - Dezernat Finanzen und Recht mit Unterstützung 
des externen Beratungsunternehmens KPMG sowie der LAG 21 durchgeführt wurde, ist nunmehr 
abgeschlossen.  
Ausgangspunkt der Evaluation war die Frage nach dem Fortgang des Projektes und eines perspekti-
vischen stadtweiten Roll-outs. Die Erfahrung mit den ersten fünf Dienststellen hat verdeutlicht, dass 
ein gesamtstädtischer Roll-Out nur mit großem Ressourceneinsatz zu bewältigen ist. Ziel der Evalua-
tion war insofern eine objektive Einschätzung, inwieweit die Erwartungen an das Projekt erfüllt wur-
den, welcher Nutzen perspektivisch möglich ist, wie steuerungsrelevant ein Nachhaltigkeitshaushalt 
sein kann und welche Hürden bei einem Roll-Out zu erwarten sind. 
Der Bericht wird hiermit dem Finanzausschuss zur Kenntnisnahme vorgelegt. 
Für die Verwaltung ergeben sich aus dem Bericht eine Reihe von Erkenntnissen, die für die zukünfti-
ge Beurteilung des Umgangs mit diesem Instrument wichtig sind. 
Eine wesentliche Aussage ist hierbei, dass der Nachhaltigkeitshaushalt gerade vor dem Hintergrund 
knapper Ressourcen als Steuerungsinstrument geeignet ist, durch politische Schwerpunktsetzungen 
im Sinne der Nachhaltigkeit Budget zielgerichtet einzusetzen und damit (z.B.) nachhaltige Ziele for-
ciert werden können.  
Der Bericht thematisiert jedoch auch die Qualität der in der Stadt und damit auch im wirkungsorien-
tierten Haushalt vorliegenden Kennzahlen. Ein möglicher Roll-Out müsste daher auch diese vorgela-
gerten Instrumente in der Betrachtung mit einbeziehen.  
Insgesamt bestätigt der Bericht die Geeignetheit des Nachhaltigkeitshaushaltes, die Verknüpfung von 
Nachhaltigkeitszielen mit dem kommunalen Haushalt zu ermöglichen, thematisiert aber auch sehr 
deutlich die Schwierigkeiten einer tatsächlichen effizienten und langfristigen Steuerung durch Politik 
und Verwaltung durch Priorisierung anhand von Nachhaltigkeitsindikatoren und Kennzahlen und eine 
damit einhergehende Umschichtung von Finanzressourcen. 
Dem Nachhaltigkeitshaushalt wird gleichwohl bescheinigt, mit der Verknüpfung von Nachhaltigkeits-
zielen, wirkungsorientierten Kennzahlen und Budget das Potenzial zu haben, zum strategischen Ge-
samtplan von Politik und Verwaltung zu werden. Insbesondere mit Blick auf mögliche Anforderungen 
an zukünftige Haushalte infolge veränderter regulatorischer Anforderungen (EU-Taxonomie) durch 
den Landesgesetzgeber ist zu erwarten, dass hierdurch auf kommunaler Ebene Pionierarbeit geleis-
tet wurde.  
Das Projekt erfährt bereits seit Beginn stadt- und bundesweite Aufmerksamkeit, da der Stadt Köln als 
erste Kommune eine Verknüpfung vom Haushalt zu den SDGs gelungen ist. Diese Aufmerksamkeit in 
Fachkreisen könnte der Stadt bei einer Weiterentwicklung des Steuerungsinstruments auch perspek-

2 
 
tivisch am Kapitalmarkt die Möglichkeiten zu Green Finance eröffnen.  
Im Ergebnis wird die Verwaltung aus eigener Erkenntnis und aufgrund der Empfehlungen aus der 
Evaluation den Roll-Out unter Einbeziehung der Indikatoren und Kennzahlen sukzessive weiter ange-
hen und die Bemühungen verstärken, den Nachhaltigkeitshaushalt als ein neues Steuerungsinstru-
ment zu etablieren. 
 
Gez. Prof Dr. Diemert

Beratungsverlauf (1)

06.12.2021 Finanzausschuss
TOP 2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4222/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.12.2021
Erstellt
01.12.2021 10:46