1459/2019
Gesundheitsorientierte Jugendarbeit
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
3499 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/512 Vorlagen-Nummer 29.04.2019 1459/2019 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 14.05.2019 Gesundheitsorientierte Jugendarbeit TOP 7.2 - mündliche Anfrage Frau Quilling erkundigt sich nach dem Stand der Dinge bei dem Projekt „GoJa“ - Gesundheitsorien- tierte Jugendarbeit - das zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aufgelegt wurde. Sie möchte wissen, ob das Projekt im Hinblick auf Kinder- und Jugendgesundheit sowie Sportentwicklung auszubauen beziehungsweise zu vernetzen sei. Frau Baars antwortet, dass gesundheitsorientierte Jugendarbeit inzwischen nicht mehr nur ein Pro- jekt, sondern ein Programm geworden sei. Gerne wolle sie den Status Quo in der kommenden Sit- zung ausführlich darstellen. Die Kinder- und Jugendverwaltung nimmt wie folgt Stellung: GoJa-Gesundheitsorientierte Jugendarbeit in Köln ist ein gesundheitsförderndes Programm, welches Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendwerkstätten in Köln umsetzen (der- zeit ca. 15 teilnehmende Jugendeinrichtungen). GoJa wird in Kooperation mit dem SKM Köln und dem Jugendamt, Abteilung 512 koordiniert. GoJa beinhaltet neben der Qualifizierung und Zertifizie- rung nach GUT DRAUF auch das evaluierte und ebenfalls zertifizierte Fortbildungsangebot MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen sowie die Teilnahme an den GoJa- Netzwerktreffen der beteiligten Einrichtungen. Neben diesen vierteljährlichen GoJa-Netzwerktreffen findet einmal im Jahr eine zwei- oder dreitägige Gut-Drauf-Fachtagung im Bereich Bewegung, Ernäh- rung und Entspannung statt, die von der BZgA für die Kölner GoJa-Einrichtungen finanziert wird. Die engagierten GoJa-Einrichtungen sind gut vernetzt und ein weiterer Ausbau dieses Netzwerks ist ohne finanzielle Unterstützung schwierig, da dieser Mehraufwand bei vielen Einrichtungen finanziell nicht aufgefangen werden kann. Die GoJa-Einrichtungen nehmen die Bereiche Bewegung, Ernäh- rung, Entspannung und Suchtprävention besonders in den Blick und dieses besondere Engagement erfordert personelle Ressourcen. Das ergänzende und eigenständige Projekt „Sportorientierte Jugendarbeit“ wird seit zwei Jahren von der Stadt gefördert und soll insbesondere GoJa-Einrichtungen unterstützen, Kinder- und Jugendliche vereinsfähig zu machen. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Sportamt, den Jugendpflegen und „Körbe für Köln“ als Projektträger derzeit in den Bezirken Kalk und Mühlheim statt. Nach einer Lauf- zeit von 2 ½ Jahren, d.h. im Oktober 2019 wird dieses Projekt in die Bezirke Chorweiler, Nippes und Ehrenfeld wechseln und dann durch den Träger der Sportjugend umgesetzt. Ziel des Projekts: Jugendliche im Alter von 10 bis 27 Jahren werden, angelehnt an GoJa-Kriterien vereins- bzw. gruppenfähig gemacht. Der Fokus dieser Maßnahme liegt auf Bewegung und berück- sichtigt den integrativen Ansatz. Die Arbeit findet sowohl auf sogenannten Sportgelegenheiten und sonstigen Freiflächen, z.B. Bolzplätzen als auch innerhalb von Einrichtungen unter dem Aspekt der Partizipation statt. Das angebotene Sportkonzept ist dabei keine konkurrierende Alternative zum Vereinssport – vielmehr 2 hat es zum Ziel, sich zu verstetigen und/oder die an Vereins- und Gruppenstrukturen herangeführten Jugendlichen auch an Vereine oder ähnliche Anbieter anzubinden.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1459/2019
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 29.04.2019
- Erstellt
- 23.04.2019 11:57