0047/2024
Szenebericht Darstellende Künste - Nachtrag
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Anlage 1 Szenebericht Darstellende Künste 2023
17368 Zeichen
Ve re i n f ü r d ar s t e l l e n d e K ü ns t e K ö l n ( V d K)
Tanz – Theater – Zeitgenössischer Zirkus
Szenebericht 2023
Der Verein für darstellende Künste Köln ist seit 2020 die gemeinsame Vertretung der darstellenden
Künste in Köln. Die Kölner Theaterkonferenz, die plattform kölner theater, der Jour Fixe Tanz sowie die
Vereinigung kulturpolitischer Schauspieler:innen ist unter diesem Dach mit vielen bisher nicht organi-
sierten Akteur:innen aus den Bereichen Tanz, Theater und Zirkus vereint.
Köln hat mit 56 Bühnen, knapp 150 Ensembles und über 1000 Solokünstler:innen in Deutschland eine
der größten Szenen im Bereich der darstellenden Kunst. Im Schnitt erreichen die Kölner darstellenden
Künste 350.000 Zuschauer:innen im Jahr. Ihre Produktionen, Projekte und Festivals erregen überregio-
nale Aufmerksamkeit, gastieren national und international und erhalten Nominierungen für bundes-weit
bedeutende Auszeichnungen (Der Faust, Berliner Theatertreffen, Kritiker:innenumfrage Theater heute).
2022 ging eine davon, die Tabori Auszeichnung, an Overhead Project aus Köln.
Die freie Szene der darstellenden Künste ist gut durch die Pandemie gekommen. Das hatte zum einen
mit der Vielzahl an niederschwellig zugänglichen Notfallförderungen von Stadt, Land und Bund zu tun,
die es vielen Akteur:innen, Gruppen und Häusern ermöglicht haben, Einnahmeausfälle zu kompensieren
und neue Formate zu entwickeln. Zum anderen haben diese (manchmal ›gießkannenartig‹ ausgeschütteten)
Förderungen zu einem rasanten Anwuchs an Projekten und neu gegründeten Kollektiven geführt, deren
dauerhafte Finanzierung nicht gewährleistet werden konnte.
In der Szene gab es eine große Kreativität im Umgang mit der pandemischen Situation. Es sind eine Viel-
zahl von Formaten entstanden, die den Kontakt zum Publikum trotz Spielverbots ermöglicht haben. Diese
Kreativität hat nicht zuletzt dazu geführt, dass das Publikum wieder in die Häuser zurückgekommen ist,
wenn auch nicht überall im gleichen Maße.
Die aktuelle politische Situation und die damit verbundenen Einsparungen bei kommunalen und Landes-
haushalten sowie der Wegfall der Corona-Förderungen, stellt die Szene der freien darstellenden Künste
jetzt und in den nächsten Jahren vor existenzielle Probleme. Wir arbeiten deshalb intensiv an einer dauer-
haften Sicherung der Finanzierung der Szene in ihrer gesamten alten und neuen Vielfalt. Dafür brauchen
wir mittelfristig eine Erhöhung der Kulturetats und eine Anerkennung der gesellschaftlichen Relevanz
von Kunst und Kultur gerade in schwierigen Zeiten.
TANZ
In Köln existiert mit mehr als 200 Einzelkünstler:innen, drei freien Institutionen (ehrenfeldstudios,
Barnes Crossing, TanzFaktur) sowie zahlreichen Spielstätten, in denen auch regelmäßig Tanz zu sehen
ist, die größte freie Tanzszene in NRW.
Diese freie Tanzszene ist, nicht zuletzt wegen ihrer hohen Qualität, Innovation und Diversität, ein unverzicht-
barer Bestandteil der Kulturlandschaft des Bundeslandes. Die öffentlichen Förderungen der Stadt in Form
von pro Jahr 10-15 einjährigen Projektförderungen und 10 Abspiel- und
Wiederaufnahmeförderungen haben in den Jahren 2022 und 2023 eine Vielzahl von
bemerkenswerten Produktionen ermöglicht
Szenebericht darstellende Künste – 1
Um dieses Niveau jedoch in der Breite zu stabilisieren und gleichzeitig qualitative Entwicklungsmöglich-
keiten zu schaffen, ist ein Aufwuchs der Fördermittel dringend notwendig.
Denn die ca. 20-25 Produktionen, die oben beschriebene jährliche Förderung erhalten, binden nur einen
kleinen Teil der über 200 Einzelkünstler:innen, da die Fördersummen die Bildung größerer Ensembles zu-
meist nicht zulassen. Ebenso ist die Anmietung von Räumlichkeiten für Produktion und Präsentation, um
kontinuierlich und kontinuierlich abgesichert arbeiten zu können, mit dem aktuellen Etat nicht möglich.
Ein richtiger und wichtiger Schritt ist die im Tanz neunmal vergebene vierjährige Projekt- und Konzeptions-
förderung. Sie richtet sich an Ensembles, Gruppen und freie Institutionen, die bereits seit vielen Jahren
in Köln ihren Hauptsitz haben. Mit dieser längerfristigen Unterstützung schafft die Stadt Köln die nötige
Kontinuität und bundesweit eine Besonderheit.
Eine weitere Besonderheit ist die Zusammenarbeit der freien Szene mit der Oper Köln, welche durch das
Kulturamt gefördert wird. Dieses jährlich wiederkehrende Format ermöglicht es einer/einem Kölner Tanz-
produzent:in in größerem Umfang als unter den sonst in der freien Szene üblichen Bedingungen zu produ-
zieren. Im Jahr 2023 war dies das freie Tanzensemble »XXTanz Theater« mit Bibiana Jimenez.
Köln unterstützt u.a. stark die Arbeit an Diversitätsthemen u.a. durch die Tanzcompagnie DinA13, die seit
vielen Jahren spitzengefördert wird und bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.
Auch das deutsche Tanzarchiv ist für Wissenschaft und Praxis sowie die Etablierung des Tanzes eine nicht
mehr weg zu denkende Institution, nicht zuletzt da die dort gesammelten Archivalien eine großartige
Quelle der Information und Inspiration für die Szene darstellen.
Die Unterstützung durch innovative Förderkonzepte wie die mehrjährige Projektförderung, Spielorte wie
die TanzFaktur oder Institutionen wie das deutsche Tanzarchiv braucht es noch zahlreicher, u.a. auch für
Newcomer:innen, um Kölns Strahlkraft als einen internationalen Ort des zeitgenössischen Tanzes auch
über die Grenzen des Dreiländerecks hinaus bekannt machen und Köln als Tanzstadt etablieren zu können.
Svenja Hoffeller / Manuel Kisters
THEATER
Die freie Theaterszene ist seit Jahren in einem ständigen Wandel. In Schauspielschulen und anderen
Ausbildungsinstitutionen entstehen neue Gruppen, die in die Szene drängen und das Angebot bereichern.
Mit dem Studio Trafique ist sogar ein neuer Theaterort entstanden. In der Orangerie, für die studiobühneköln,
am Comedia Theater und im FWT gibt es neue bzw. erweiterte Leitungen. Es entstehen neue Koopera-
tionen zwischen Häusern und Gruppen (u.a. Futur3 mit dem Schauspiel Köln, Theater im Bauturm mit
performing:group, WEHR51 mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum sowie viele weitere). Internationale
und nationale Kooperationen, EU-Projekte sowie spartenübergreifende Kooperationen und Vernetzungen
(z.B. die studiobühneköln mit den Zirkusgruppen wie Hippana Maltea und anderen) runden die zukunfts-
weisende Arbeit in der Theaterszene ab. All diese Aktivitäten sind nach wie vor unterfinanziert und werden
größtenteils unter prekären Bedingungen durchgeführt.
»Die große Mehrheit (der Kölner:innen) sieht in den freien Bühnen und Ensembles ein wichtiges Aushänge-
schild der Stadt Köln, hält sie für unverzichtbar für die Kultur in der Stadt und betont deren Bedeutung
für die Integration der Kulturen. Um die überregionale Wahrnehmung zu steigern, müssen Möglichkeiten
zur Entwicklung der künstlerischen Qualität geschaffen werden.« (KEP, S. 127)
Die im KEP geforderten Möglichkeiten zur Entwicklung der künstlerischen Qualität sind aktuell erheblich
ausgebremst, vor allem durch die finanzielle und die räumliche Situation der Szene.
Szenebericht darstellende Künste – 2
Bereits im letzten Szenebericht haben wir auf gravierende Probleme bei der Finanzierung der Produk-
tionen, insbesondere der Honorare und der damit verbundenen Altersvorsorge hingewiesen. Langjährige
Akteur:innen der freien Szene, die teilweise seit 30 Jahren nicht adäquat bezahlt wurden, drohen nun in
die Altersarmut zu rutschen. Eine Absicherung für diese Altersklasse ist dringend erforderlich.
Grundsätzlich hat sich die finanzielle Situation der Szene durch die Steigerungen der Lebenshaltungs-
kosten, dem im Jahr 2024 erneut ausbleibenden Fördermittelaufwuchs durch das Land und die bevor-
stehende Einführung von Honoraruntergrenzen (die wir grundsätzlich für richtig halten!) verschärft.
In einigen Teilen der Szene, vor allem in den neuen, jungen und innovativen Formaten, wird das Angebot
schrumpfen, da es in der Breite nicht mehr finanzierbar ist. Zusätzlich weitet sich der Bereich »Mitar-
beiter:innen Technik und Administration« im Kostenapparat derart aus, dass der Anteil der Produktions-
mittel für die Kunst immer kleiner wird.
Weitere Auflagen in die Förderkriterien zu verankern (z.B. Nachhaltigkeit und Diversität) wäre hier fatal.
Sie würden den administrativen Teil so kostenaufwendig machen, dass wir ohne einen Fördermittel-
aufwuchs Gefahr laufen, dass es bald an Inhalten und Kunstwerken fehlt, auf die wir diese Kriterien
anwenden können.
Die räumliche Situation ist weiterhin besorgniserregend. Nach der Schließung ihrer Räume muss die
studiobühneköln bereits in der 2. Spielzeit mit ihren Produktionen auf andere Spielstätten ausweichen.
Das Theater der Keller ist bereits in der 3. Spielzeit im Interim in der TanzFaktur und die bevorstehende
Renovierung der Orangerie wird für weitere Engpässe sorgen. Die Feuerwache wird als Spielort immer
komplizierter, da sich die Bedingungen vor Ort durch eine Erhöhung der Mietpreise und eine Reduktion
der Infrastruktur (u.a. keine Technik, kein Einlass) drastisch verschlechtert haben. Die Vielzahl der freien
Kölner Produktionen streitet sich um die wenigen räumlichen Möglichkeiten, diese Produktionen auch
zu zeigen. Entwicklungen werden gehemmt, weil einige Gruppen künstlerisch aus den vorhandenen
Räumen ›herausgewachsen‹ sind und gerne den nächsten Schritt in ihrer professionellen Entwicklung
gehen würden. Die aktuellen Pläne für die Nachnutzung des Depots in Mülheim sind ein positives Signal,
wenn neben dem freien Tanz auch eine Nutzung durch die freie Theaterszene möglich wird.
Manuel Moser / Andrea Bleikamp / Bernd Schlenkrich
ZEITGENÖSSISCHER ZIRKUS
Zeitgenössischer Zirkus erzählt Geschichten mit Körpern, Objekten und Techniken. Geschichten, die das
Herz versteht, bevor der Verstand dafür Worte findet. Zeitgenössischer Zirkus lebt von Vielfalt und dem
Anspruch, künstlerische und körperliche Grenzen auszuloten und zu erweitern. Auch, indem er Symbiosen
mit anderen Kunstformen eingeht. Häufig indem er unkonventionelle Räume bespielt. Zeitgenössischer
Zirkus ermöglicht einem Publikum aller Altersschichten einen niedrigschwelligen Zugang. In Deutschland
ist Zeitgenössischer Zirkus zur Zeit die Sparte der darstellende Künste, die sich am schnellsten entwickelt.
2023 wurde Zirkus als eigenständige Kunstform der darstellenden Künste ins Bundesweite Verzeichnis
»Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Komission« aufgenommen und das Goethe Institut
öffnete sein Förderprogramm für Touring, internationale Gastspieltätigkeiten und Residenzen für die Sparte
Zeitgenössischer Zirkus.
Zeitgenössischer Zirkus in Köln
Ist Zeitgenössischer Zirkus aktuell die aufstrebende Sparte der darstellenden Künste
in Deutschland, so ist Köln die Keimzelle für diese rasante Entwicklung. Aufgrund
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der Nähe zu strukturell deutlich weiter entwickelten Zirkusländern und internationalen Zirkushochschulen
(Paris, Brüssel, Rotterdam, Tilburg) und einer hohen Anzahl von Kinder- und Jugendzirkussen mit Jugend-
förderung, ist die Dichte an professionellen Zirkusschaffenden in Köln besonders hoch. 2011 wurde in
Köln mit der »Initiative Neuer Zirkus« der Vorläufer für den »BUZZ – Bundesverband Zeitgenössischer
Zirkus« (seit 2019) gegründet, der mittlerweile dezentralisiert in über zehn Städtepolen agiert.
Kulturpolitisch ist der Zeitgenössische Zirkus seit 2022 als eigene Sektion im Vorstand des Kulturnetz
Köln (KNK) vertreten und seit 2023 als Sparte mit zwei Sprecher:innen im Vorstand des VdK.
Mit der Beteiligung der Sparte Zirkus an der AG Depot und der Gründung des Kreationszentrums Zeit-
genössischer Zirkus e.V. (Creation Centre Contemporary Circus – kurz CCCC) als Teil der Verantwortungs-
gemeinschaft Osthof hat Köln im Moment als einzige Stadt in Deutschland die Möglichkeit, eine Vier-
Sparten-Stadt zu werden.
Zirkus in Zahlen
Zeitgenössischer Zirkus in Köln hat:
- über 50.000 Besucher:innen pro Jahr
- über 1.000 Vorstellungen pro Jahr
- 75 Einzelkünstler:innen
- 19 Gruppen
- 2 Festivals
- 0 Häuser
- Keine eigene Sparte in den Kölner Förderstrukturen
- Keinen eigenen Förderpreis bei den Kölner Tanz- und Theaterpreisen
Fazit
Die freie Zeitgenössische Zirkus Szene ist in Köln strukturell nur punktuell repräsentiert und gefördert.
Die vielen oben aufgeführten Gruppen und Einzelkünstler:innen sind zwar in Köln ansässig, finden aber
keine Arbeitsbedingungen für Zirkus: Es gibt kein eigenes Haus und keine Proberäume, die den spezifi-
schen Produktionsbedingungen für Zeitgenössischen Zirkus (z.B. Raumhöhe, tragfähige Decken für Hänge-
punkte an der Decke) mit Akrobatik, Luftartistik, Schwung- und Flugelementen usw. gerecht werden.
Entsprechend produzieren und touren die meisten Gruppen und Einzelkünstler:innen im benachbarten
Ausland.
Wie oben dargestellt, fehlt die Fördersparte Zeitgenössischer Zirkus und die Sichtbarkeit der Sparte bei
den Kölner Tanz- und Theaterpreisen. Vielmehr muss der Zeitgenössische Zirkus nach wie vor um die selbst-
verständliche kulturpolitische und finanzielle Einordnung in der freien darstellenden Szene kämpfen.
Projektvorhaben im Bereich Zeitgenössischer Zirkus ordnen sich den Förderkategorien »spartenüber-
greifend«, »spartenoffen«, dem Tanz oder dem Theater zu. Nominierungen und Preisverleihungen erfolgen
ebenfalls in anderen Sparten (Tanz oder Kinder- und Jugendtheater) mit der entsprechend fehlenden
Expertise in den Jurys.
Die Verwaltung in Form des Kulturamtes unterstützt die Förderung einzelner Gruppen in anderen Sparten
nach Möglichkeiten. Diese spartenfremde Förderung kann aber nur eine Übergangslösung sein. Sie bietet
keine langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten, ist keine bedarfsorientierte und spezifische Förderung
und kann dabei nur punktuell sein.
So bleiben Gruppen wie Overhead Project oder das Flugtheater ANGELS Aerials, die seit 15 Jahren in
der Sparte Tanz bzw. Theater gefördert werden und in der freien Förderlandschaft auf
kommunaler, Landes- und Bundesebene etabliert sind, die Ausnahme. Kompanien wie
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sie und bundesweit sowie international strahlende Modellprojekte wie das CircusDanceFestival zeigen
aber auf, was der Zeitgenössische Zirkus für ein Entwicklungspotential für Köln besitzt.
Was braucht es also, um diesen Kreislauf an fehlenden Förderstrukturen für die Sparte Zeitgenössischer
Zirkus zu durchbrechen? Vor allem braucht es eine gemeinsame und gleichzeitige Anstrengung von Politik,
Verwaltung und Szene.
Und dafür wurden Ende des Jahres 2023 bereits erster Schritte unternommen:
Mit dem Ratsbeschluss vom 07.12.23 zur Pioniernutzung der VGO – und somit des CCCC – im Osthof kann
nun ein Ort entstehen für Zeitgenössischen Zirkus. Dieser wird eine wichtige Grundlage für Proben und
Kreation der freien Zirkusszene in Köln.
Von Seiten der Politik braucht es nun spezifische Finanzmittel, um eine eigenständige Fördersparte mit
eigenem Zirkusbeirat im Kulturamt zu verankern und somit den Zeitgenössischen Zirkus strukturell zu
fördern.
Auch braucht es einen eigenen Kölner Förderpreis, der sich in seiner Struktur an das Crowdfunding Modell
des Tanzpreises anlehnen kann.
Der 2023 mit Politik und Verwaltung eingeschlagene Weg ist verheißungsvoll, visionär und voller Möglich-
keiten – 2024 sollte das Jahr sein, in dem er weiterverfolgt wird.
Susanne Beschorner / Tim Behren
FAZIT
Die freien darstellenden Künste sind ein Wirtschaftsfaktor für Köln, ein wichtiger Baustein im Kultur-
und Freizeitangebot der Stadt, schaffen einen gesellschaftlichen Mehrwert und tragen zur Demokratie-
bildung bei. Neben kultureller Bildung entsteht hier spannende, experimentelle und spartenübergreifende
Kunst, die Hunderttausende von Kölner:innen begeistert.
Das Potential dieser Szene ist enorm. Um dieses zu entwickeln, braucht es mehr und bessere Räume,
eine gesicherte Finanzierung, die sowohl die Kunst als auch die Künstler:innen im Auge behält und die
Einbindung in eine Marketingstrategie, die Köln als Stadt der Künste überregional vermarktet.
Die Szene der darstellenden Künste mit allen ihren Akteur:innen und der Verein für darstellende Künste
stehen hier als Partner:innen für Politik und Verwaltung zur Verfügung. Neben der Mitarbeit in städtischen
Arbeitsgruppen (zum Beispiel zur Weiterentwicklung des Depots zu einem Haus der darstellenden Künste
mit Tanzschwerpunkt) und beim Kulturentwicklungsplan, sind unsere nächsten Projekte das Kreations-
zentrum zeitgenössischer Zirkus sowie ein Proben- und Produktionszentrum für die darstellenden Künste im
Gesamten.
Langfristig ist unser Ziel, dass sich die Größe und Bedeutung unserer Szene auch in der städtischen
Förderung widerspiegelt.
Köln, im November 2023
Tim Behren, Susanne Beschorner, Andrea Bleikamp, Svenja Hoffeller,
Manuel Kisters, Manuel Moser, Bernd Schlenkrich
Szenebericht darstellende Künste – 5
Mitteilung Ausschuss
1374 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/41/41/23 Vorlagen-Nummer 25.01.2024 0047/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 30.01.2024 Szenebericht Darstellende Künste - Nachtrag In seiner Sitzung am 07.09.2021 hat der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung beauf- tragt, „den Sparten Musik, Darstellende Kunst (mit Theater und Tanz), Bildende Kunst (Foto- grafie) und Medien (Film, Literatur) die Möglichkeit zu geben“, regelmäßig über das Gesche- hen, die aktuelle Situation und die Perspektiven ihrer Arbeit schriftlich zu berichten. Dabei sol- len die Spartenvertretungen in ihren jeweiligen Bereichen auch die interkulturellen Aktivitäten und Entwicklungen berücksichtigen. Die Berichte werden entweder in Form einer ca. 5-minütigen PowerPoint-Präsentation, Video- botschaft und/oder eines schriftlichen Berichts dem Ausschuss Kunst und Kultur vorgestellt. Das Video des Vereins Darstellende Künste Köln e. V. für die Sparte Darstellende Kunst wurde bereits im letzten Ausschuss am 28.11.2023 vorgestellt. Als Nachtrag folgt hier der schriftliche Bericht, den Tim Behren, Susanne Beschorner, Andrea Bleikamp, Svenja Hoffeller, Manuel Kisters, Manuel Moser und Bernd Schlenkrich für den Verein Darstellende Künste Köln e. V. erstellt haben. Anlagen: Anlage 1 Szenebericht Darstellende Künste 2023 gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0047/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 25.01.2024
- Erstellt
- 03.01.2024 15:57