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3255/2021

Ergebnisse der 1. Phase des Wettbewerblichen Dialogverfahrens "Kreuzfeld"

Mitteilung Ausschuss 22.09.2021

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 28.10.2021, TOP 18.3

Anlage 1 Städtebauprojekt Kreuzfeld

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Anlage 1 Städtebauprojekt Kreuzfeld

9243 Zeichen

Anlage 1 
Städtebauprojekt Köln-Kreuzfeld  
Wettbewerblicher Dialog Land Stadt +feld 
Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem Planungswettbewerb als nichtoffener, anonymer  
Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 
 
Kurzvorstellung der Ergebnisse der ersten Phase aus der Sitzung des 
Begleitgremiums vom Montag, 06.09 2021, 09.00 Uhr – 18.10 Uhr

1001 „The Woodhood“ 
 
 
 
Konzept und Entwurfsidee der Verfasser*  
 
„The Woodhood“ (engl. Waldviertel) ist mehr als nur eine klassische Gartenstadt. In Woodhood wird die 
Grundstruktur des Gebiets durch die Landschaft und die Kulturgeschichte des Ortes definiert. Sie lässt sich von 
der Siedlungsgeschichte, der Natur und den umliegenden Wäldern inspirieren. 
 
Die städtebauliche Entwicklung gliedert sich in verschiedene „Hoods“ , die sich an die landschaftlichen 
Gegebenheiten anpassen und in die Landschaft einfügen. Die Hoods sind eine Mischung aus Stadt und Dorf. Die 
dicht bebauten und nutzungsgemischten Hoods sind lebendige Subzentren, die sich jeweils um einen 
innenliegenden, zentralen Platz organisieren, der das städtische Leben bündelt und Menschen zusammenbringt. 
Als eine umlaufende „Woodloop“ verbinden Straßen, Fuß- und Radwege die einzelnen Nachbarschaften 
miteinander und mit den Bestandsquartieren in Blumenberg.  
* Zitate aus dem Erläuterungsbericht 
 
Entwurfsverfasser: 
 
– ADEPT ApS. Kopenhagen, Dänemark (bevollmächtigter Vertreter, Architektur, Stadtplanung) mit:  
– Karres en Brands, Landschapsarchitecten b.v., Hilversum, Niederlande (Landschaftsarchitektur)  
– ARGUS Stadt und Verkehr PartmbB, Hamburg (Verkehrsplanung)  
– Metabolic BV, Amsterdam, Niederlande (Stadtökologie/Klimawandelfolgen, Energieversorgungsplanung

1002 „Landschaftsquartier Kreuzfeld“ 
 
 
Konzept und Entwurfsidee der Verfasser*  
 
Der Entwurf sieht drei Teilviertel mit jeweils eigenem Nachbarschaftszentrum, einer starken eigenen Identität und 
eine enge Beziehung von Kreuzfeld zu Blumenberg als Doppelpol vor. Die zwei zentralen Plätze: Einer an der S-
Bahnhaltestelle Blumenberg und einer in der Mitte des Stadtteils. Beide Plätze sind durch einen breiten Grünzug 
verbunden, an den Schulen und Kitas angrenzen. 
Der Raum rund um die Mercatorstraße wird durch Umbau und Verkehrsberuhigung als Verbindungsraum genutzt. 
Diese wird als Achse mit neuen sozialen und Bildungseinrichtungen sowie als Grünraum aktiviert. 
Senkrecht zum Grünzug und entlang der bestehenden Wegeverbindung und dem zukünftigen Radschnellweg 
befindet sich eine Freiraumachse. Um diese zentrale „Kreuz“-Struktur herum befinden sich drei Teilviertel mit 
jeweils eigenem Nachbarschaftszentrum und eigener Identität. 
 
* Zitate aus dem Erläuterungsbericht 
 
Entwurfsverfasser: 
 
– BUUR BV (BUUR Part of Sweco), Leuven, Belgien (Generalplaner, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, 
Verkehrsplanung), weitere Mitglieder im Planungsteam als Nachunternehmer:  
– Sweco Belgium BV, Brüssel, Belgien (Stadtökologie/Klimawandelfolgen, Energieversorgungsplanung)  
– Sweco GmbH, Bremen (Stadtplanung, Architektur, Verkehrsplanung)

1003 „People attract People“ 
 
 
 
Konzept und Entwurfsidee der Verfasser* 
 
Der Planungsentwurf hebt hervor, dass Urbanität durch bauliche Dichte und eine ausgeprägte Nutzungsmischung 
entsteht. Diese Urbanität schafft über den gesamten Tag Frequenz und Lebendigkeit in den öffentlichen Stadt- 
und Freiräumen. Neue Funktionen sorgen für mehr Frequenz und mehr Frequenz für weitere Angebote. Der 
Belebung des öffentlichen Raums kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. 
Die „Kreuzfelder“ (angrenzende Agrarflächen) werden zu einem produktiven und in den Alltag der Menschen 
verwobenen Raum.  
Die innere Struktur Kreuzfelds ist über das Grüne Netz auf das gemeinsame Zentrum Kreuzfelds und 
Blumenbergs an der Mercatorstraße und der Alluvial Rinne ausgerichtet. Über das Glashaus des guten Lebens 
im Westen und den Hof des guten Lebens im Osten interagiert der Entwurf gleichzeitig mit dem Landschaftsraum. 
* Zitate aus dem Erläuterungsbericht 
 
Entwurfsverfasser: 
 
– De zwarte Hond GmbH, architecture urbanism strategy, Köln (bevollmächtigter Vertreter, Architektur, 
Stadtplanung) mit:  
– urbanegestalt PartgmbB, Köln (Landschaftsarchitektur)  
– SHP Ingenieure GbR, Hannover (Verkehrsplanung)  
– weiteres Mitglied im Planungsteam als Nachunternehmer: Transsolar Energietechnik GmbH, München 
(Stadtökologie/Klimawandelfolgen, Energieversorgungsplanung)

1004 „Kreuzfelder StadtNatur“ 
 
 
 
Konzept und Entwurfsidee der Verfasser* 
 
Die Stadterweiterung soll eine ökologische Strukturierung und Biotopvernetzung der Landschaft erreichen. Die 
von Norden nach Süden verlaufenen Wind- und Grünkorridore unterteilen die städtebauliche Struktur in vier 
Quartiere. Die öffentlichen Räume verlaufen von Osten nach Westen und haben je zentrale Infrastrukturen und 
soziale Einrichtungen. So gliedern sich die Quartiere als stark programmiertes Rückgrat in zwei Nachbarschaften, 
die durch einen Erschließungs- und Infrastruktur-Ring miteinander verbunden werden. 
 
Jede Nachbarschaft funktioniert für sich und bildet zusammen mit Blumenberg eine integrierte in Etappen 
entwickelbare Struktur. Die Nachbarschaften verfügen über einen zentralen öffentlichen Platz und eine Mobilitäts-
/Energiestation. 
Mit dem Ziel, Freiräume zu schaffen und zeitgleich baulich zu verdichten, wird der Kreuzfelder Osten mittels 
Erholung-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen ein neuer Ort, der weit über Köln hinaus strahlt. 
 
* Zitate aus dem Erläuterungsbericht 
 
 
Entwurfsverfasser: 
 
– KCAP GmbH, Zürich, Schweiz (bevollmächtigter Vertreter, Architektur, Stadtplanung) mit:  
– REALACE GmbH, Berlin (Architektur, Stadtplanung)  
– Ramboll Deutschland GmbH – Ramboll Studio Dreiseitl, Überlingen (Landschaftsarchitektur)  
– FUGMANN JANOTTA und PARTNER GmbH, Berlin (Landschaftsarchitektur)  
– Happold Ingenieurbüro GmbH, Berlin (Stadtplanung, Verkehrsplanung, Stadtökologie/ Klimawandelfolgen, 
Energieversorgungsplanung)

1005 „4 Quartiere, 1 Veedel“ 
 
 
 
Konzept und Entwurfsidee der Verfasser* 
 
Die Vernetzung der Quartiere erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Die Freiräume, tragen zur Gliederung der 
baulichen Strukturen bei und stellen einen Bezug zur Landschaft herstellen. So wird die Nord-Süd gerichtete 
Alluvial-Rinne von einer Bebauung freigehalten. Zwischen den beiden Stadtteilen entsteht ein verbindender 
Landschaftspark. Die Quartiersränder wurden zu produktiven Stadtlandschaften weiterentwickelt und die „Fugen“ 
zwischen den einzelnen Quartieren als städtische Grünräume mit Sport-, Spiel- und Erholungsnutzungen 
angelegt. 
 
Auf Basis eines guten Gemeinwesens soll Kreuzfeld zu einem nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtteil 
werden. Der neue Stadtboden soll Spekulationen entzogen und vorrangig im Erbbaurecht und im Rahmen von 
Konzeptvergaben vergeben werden. 
Durch flexible Baufelder werden Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens eröffnet. 
 
* Zitate aus dem Erläuterungsbericht 
 
Entwurfsverfasser: 
 
– rheinflügel severin, Düsseldorf (bevollmächtigter Vertreter, Architektur, Stadtplanung) mit:  
– Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH, München (Landschaftsarchitektur)  
– Rietmann Beratende Ingenieure PartG mbB, Königswinter (Landschaftsarchitektur)  
– Obermeyer Infrastruktur GmbH & Co KH, Köln (Verkehrsplanung)  
– EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH, Stuttgart 
(Energieversorgungsplanung)

1006 „BODEN GUT MACHEN“ 
 
 
 
Konzept und Entwurfsidee der Verfasser* 
 
Auf Basis eines guten Gemeinwesens soll Kreuzfeld zu einem nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtteil 
werden. Der neue Stadtboden soll Spekulationen entzogen und vorrangig im Erbbaurecht und im Rahmen von 
Konzeptvergaben vergeben werden. 
Durch flexible Baufelder werden Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Wohnens eröffnet.
 
Die variantenreichen Gebäudetypologien bilden verschiedene gemischte Hofgemeinschaften und auch Raum für 
nichtstörendes Gewerbe der Industrie 4.0. Der Entwurf greift bestehende Anschlüsse im Wegenetz auf und 
etabliert mit Verlegung und Umgestaltung der nördlichen Mercatorstraße ein neues Wegenetz. Die Dächer der 
Gebäude sind ein erweiterter Bestandteil der Hofgemeinschaften und teilweise über Brücken für alle 
Bewohner*innen eines jeden Hofes gleichermaßen zugänglich. Ebenso können sie als Gemeinschaftsterrassen 
genutzt werden. 
 
* Zitate aus dem Erläuterungsbericht 
 
Entwurfsverfasser: 
 
– UTA Architekten und Stadtplaner GmbH, Stuttgart (bevollmächtigter Vertreter, Architektur, Stadtplanung) mit:  
– ORplan Partnerschaft für Architektur und Städtebau mbB, Stuttgart (Architektur, Stadtplanung)  
– lohrberg stadtlandschaftsarchitektur mbB, Stuttgart (Landschaftsarchitektur)  
– stattbau GmbH, München (Stadtplanung, Verkehrsplanung)  
– performative architektur, Stuttgart (Architektur, Stadtökologie/Klimawandelfolgen, Energieversorgungsplanung)  
– weiteres Mitglied im Planungsteam als Nachunternehmer: BrennerPlan GmbH, Stuttgart (Verkehrsplanung)

Die Onlinebürgerbefragung zu den Fragestellungen: 
• Aus welchem Grund würden Sie gerne in diesem Stadtteil leben 
• Welche Themen sollen im Entwurf vertieft werden 
ergab folgende Ergebnisse:

Mitteilung Ausschuss

2202 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/61/1 
612 Schw  Sa 
Vorlagen-Nummer  22.09.2021 
 3255/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.09.2021 
Stadtentwicklungsausschuss 28.10.2021 
 
Ergebnisse der 1. Phase des Wettbewerblichen Dialogverfahrens "Kreuzfeld" 
Mit der Sitzung des Begleitgremiums am 06.09.2021 zur Phase 1 des Wettbewerblichen Dialoges 
zum Projekt Kreuzfeld haben sich 3 von 6 Planungsteams für die Phase 2 qualifiziert. Das Begleit-
gremium hat alle 6 Entwürfe bewertet und für die Planungsteams in der Phase 2 Überarbeitungsemp-
fehlungen verfasst. 
 
Vom Begleitgremium anwesend: Markus Greitemann, Eva Herr, Brigitte Scholz, Jürgen Minkus, 
Reinhard Zöllner, Sabine Pakulat, Niklas Kienitz, Michael Weisenstein, Ralph Sterck, Ralf Schmidt. 
 
Externe Mitglieder des Begleitgremiums anwesend: Prof. Dr. Agnes Förster (RWTH Aachen Lehrstuhl 
Planungstheorie), Prof. Andreas Kipar (LAND - landschaftsarchitekten), Prof. Markus Neppl (KIT), 
Prof. Dr. Klaus Beckmann, Florian Kraus (GreenPass) 
 
Folgende Entwürfe der Büros haben sich für die Weiterbearbeitung der Phase 2 qualifiziert: 
 
1001 "The Woodhood – Kreuzfeld Gartenstadt 2.0" 
Planungsteam: ADEPT ApS  aus Kopenhagen mit Karres en Brands, Landschapsarchitecten b.v. aus 
Hilversum, ARGUS Stadt und Verkehr PartmbB aus Hamburg und Metabolic BV aus Amsterdam 
 
1004 "Kreuzfelder StadtNatur" 
Planungsteam: KCAP GmbH aus Zürich mit  REALACE GmbH aus Berlin, Ramboll Deutschland 
GmbH – Ramboll Studio Dreiseitl aus Überlingen, FUGMANN JANOTTA und PARTNER GmbH aus 
Berlin und Happold Ingenieurbüro GmbH aus Berlin 
 
1005 "4 Quartiere - ein Veedel" 
Planungsteam: rheinflügel severin aus Düsseldorf, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH aus 
Müchen, Rietmann Beratende Ingenieure PartG mbB aus Königswinter, Obermeyer Infrastruktur 
GmbH & Co KH aus Köln, EGS-Plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik 
mbH aus Stuttgart  
 
Die Aufforderung der Planungsteams zur Phase 2 erfolgte am 17.09.2021 und endet mit Abgabe der 
überarbeiteten Entwürfe am 12.11.2021. Die Jurysitzung findet am 11.12.2021 statt.  
 
Anlage 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

23.09.2021 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.10.2021 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Mercatorstraße

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Details

Aktenzeichen
3255/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.09.2021
Erstellt
09.09.2021 13:47