Mandari Insight

2869/2020

Anfrage der FDP Fraktion aus der Sitzung vom 25.08.2020 zum Thema "Loverboys" (AN/1027/2020)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 01.12.2020

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 26.01.2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3670 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/51/511 
 
Vorlagen-Nummer  29.09.2020 
 2869/2020 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 26.01.2021 
 
Anfrage der FDP Fraktion aus der Sitzung vom 25.08.2020 zum Thema "Loverboys" 
(AN/1027/2020) 
Die FDP Fraktion bittet mit der Anfrage aus der Sitzung vom 25.08.2020 um Beantwortung folgender 
Fragen zur „Loveboy Methode“: 
 
1. Inwiefern ist die Verwaltung ihrer Ankündigung in der Beantwortung der Anfrage der FDP-
Fraktion im Rat der Stadt Köln zum Thema Loverboys (AN/1093/2020) nachgekommen, die-
ses Thema noch einmal im AK „Kinderschutz“ aufzurufen, um ggf. bestehenden Handlungs-
bedarf abzufragen? 
2. Inwieweit gibt es auf kommunaler Ebene bereits Präventionskonzepte oder auch Präventions-
arbeit? 
3. Inwieweit sind in diesem Feld tätige Träger wie beispielsweise Pro Familia Köln, Looks e.V., 
Lobby für Mädchen, SKM, SKF sowie andere städtische und nichtstädtische Fach-und Famili-
enberatungsstellen unmittelbar in Schulen, die sich als Lernorte anbieten, um sexualpädago-
gische (Präventions-)Angebote zu unterbreiten, zu diesem Thema aktiv? 
4. Inwieweit beabsichtigt die Stadt Köln, eigene Aufklärungsarbeit oder die des Landes NRW in 
den Internetauftritt der Stadt Köln und die Köln App zu integrieren? 
 
Die Verwaltung beantwortet die Frage wie folgt: 
Die Verwaltung hat bereits auf Anfragen zu „Loverboy Methoden“ in der Sitzung vom 29.10.2019 
Aussagen zum Thema vorgenommen (AN/1093/2020). 
Zu den vorgenommenen Aussagen hat sich in den vergangenen Monaten keine signifikante Ände-
rung ergeben.  
Demnach haben die pädagogischen Dienste des Jugendamts in den vergangenen Jahre immer wie-
der in wenigen Einzelfällen mit minderjährigen Mädchen Kontakt, in denen diese von der „Loveboy 
Methode“ berichten. 
Bei der Bearbeitung dieser Fälle findet immer ein Austausch mit dem zuständigen Kommissariat des 
Polizeipräsidiums sowie den pädagogischen Fachberatungsstellen statt. 
Das zuständige Kommissariat im Polizeipräsidium Köln führte in diesem Zusammenhang aus, dass 
minderjährige Geschädigte bisher Ausnahmefälle sind und der weitaus überwiegende Teil der Perso-
nen, die im Kontext „Zwangsprostitution“ als Opfer in Erscheinung treten über 18 Jahre alt sind. 
Die geringen Fallzahlen sprechen aus der Sicht der Verwaltung gegen gesonderte Präventionsmaß-
nahmen zu diesem speziellen Thema. 
Hauptaugenmerk der Präventionsarbeit von Trägern, Beratungsstellen und Schulen ist vielmehr die 
Schaffung und Umsetzung von Schutzkonzepten die allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit 
bietet, sich vertrauensvoll an gleichaltrige (Peerkonzepte) und erwachsene Vertrauenspersonen 
(Fortbilder/innen, Trainer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und Bezugserzieher/innen zu wenden. 
Die Polizeibehörde wertet präventiv einschlägige Internetportale aus. Darüber hinaus werden jedes 
Jahr bis zu 100 anlassunabhängige und unabhängige Kontrollen in den Prostitutionsbetrieben durch-
geführt. 
Die Verwaltung hat angekündigt das Thema noch einmal in der interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft

2 
 
„Kinderschutz“ zu behandeln. Die zuletzt geplante Sitzung musste coronabedingt abgesagt werden. 
In der kommenden Sitzung wird das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. 
 
Im Internetauftritt der Stadt Köln sind bereits jetzt die Zugangswege zu allen Fach-und Familienbera-
tungsstellen sowie unter dem Stichwort „Hilfe rund um die Uhr“ zum Gefährdungsmeldungs-Sofort-
Dienst des Jugendamtes aufgeführt. Eine darüber hinaus gehende Information speziell zum Thema 
„Loveboy Methode“ ist nicht geplant. 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

26.01.2021 Jugendhilfeausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2869/2020
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
01.12.2020
Erstellt
22.09.2020 12:04