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AN/0214/2025

Stellenaufwuchs, hohe Krankenstände und Azubi-Mangel: Was macht die Verwaltungsreform?

FDP/KSG Anfrage nach § 4 13.03.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 19.05.2025, TOP 3.2

FDP Anfrage nach § 4

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FDP Anfrage nach § 4

2879 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
An den Vorsitzenden des Ausschusses  
Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/ 
Vergabe/Internationales  
Herrn Bernd Petelkau  
 
 
 
Rathaus · 50667 Köln  
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.03.2025 
AN/0214/2025 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / 
Internationales 24.03.2025 
 
Stellenaufwuchs, hohe Krankenstände und Azubi-Mangel: Was macht die 
Verwaltungsreform? 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
 
die FDP-Fraktion bittet Sie, folgenden Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Aus-
schusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales am 24. März 
2025 zu setzen: 
 
Die Stadtverwaltung Köln ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Während im Jahr 
2013 noch 16.831 Menschen in der Verwaltung beschäftigt waren, stieg die Zahl bis 2023 
auf 21.461 – ein Anstieg um 27,5 %. Dies hat die Personalkosten nahezu verdoppelt, von 
671 Millionen Euro auf 1,2 Milliarden Euro. Diese Entwicklung wurde häufig mit dem Bevöl-
kerungswachstum Kölns begründet, das jedoch im gleichen Zeitraum lediglich um etwa 5 % 
gestiegen ist. Die Verwaltung wuchs somit fast sechsmal schneller als die Bevölkerung (Per-
sonalbericht 2023). 
 
Die Krankenquote der Stadtverwaltung Köln lag 2023 mit 9,41 % mehr als einen Prozent-
punkt über dem Durchschnitt der Städte des Deutschen Städtetags (8,36 %). Auch im Ver-
gleich zu Städten ähnlicher Größe (über 500.000 Einwohner), die einen durchschnittlichen 
Krankenstand von 8,77 % aufweisen, liegt Köln über dem Schnitt. Während diese Städte ih-
ren Krankenstand nach dem Corona-Jahr 2022 um 0,51 Prozentpunkte senken konnten, 
blieb die Verbesserung in Köln hinter diesem Trend zurück (staedtetag.de). 
 
Die Zahl der Ausbildungsbewerbungen hat seit 2015 ein absolutes Tief erreicht. Von 2022 
auf 2023 sank die Bewerberzahl um 21,9 %.  
 
In diesem Zusammenhang bittet die FDP-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de 
 
1. Wie verteilt sich der Stellenzuwachs nach Dezernaten? Trotz geänderter Dezernats-
verteilung können hier (grobe) Zahlen nach Fachbereichen genannt werden. 
2. Wie erklärt sich die Verwaltung diesen überdurchschnittlich hohen Krankenstand? 
3. Inwieweit sind Maßnahmen geplant, um den Krankenstand nachhaltig zu senken? 
4. Welche Ursachen sieht die Verwaltung für den Rückgang der Ausbildungsbewerbun-
gen? 
5. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Stadtverwaltung als Ausbildungsbe-
trieb wieder attraktiver zu machen? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
 
 
Gez. Volker Görzel 
Fraktionsvorsitzender

Beratungsverlauf (1)

19.05.2025 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 3.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0214/2025
Typ
FDP/KSG Anfrage nach § 4
Datum
13.03.2025
Erstellt
10.02.2025 13:00