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0432/2017

StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017

Mitteilung Ausschuss 20.02.2017

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 30.03.2017, TOP 17.5

Anlage 4_Vitae Teams

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Anlage 3_Begründung für die Auswahl der drei Teams für das StadtLabor 2016

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Anlage 1_StadtLabor Aufgabe

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2_StadtLabor Bearbeitungsgebiet

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Anlage 2a_Plan Ringe

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Anlage 4_Vitae Teams

7648 Zeichen

Team 1 
 
BORIS SIEVERTS (geb. 1969), lebt und arbeitet in Köln.  
Boris Sieverts studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Jan Dibbets und Gerhard Merz. 
Anschließend arbeitete er in Architekturbüros in Köln und Bonn. Im Jahr 2000 gründete Boris 
Sieverts sein »Büro für Städtereisen« in Köln. Sieverts dort angebotene Führungen und 
Wanderungen durch urbane Stadtlandschaften stellen eine eigenständige künstlerische Praxis 
dar, die sich jenseits des Kunstmarktes und klassischer Ausstellungsinstitutionen bewegt. Seine 
»Städtereisen« führen in die Randzonen städtischer Ballungsgebiete, spüren ebenso 
Verwerfungen wie unvermutete Schönheit in von Strukturwandel charakterisierten Gebieten auf. 
Insbesondere seine Stadtspaziergänge in Köln öffnen den Blick auf die Vielfalt des städtischen 
Raums, in dem wir leben. Im Vorfeld recherchiert Boris Sieverts minutiös die Topografie, soziale 
und städtebauliche Situation.  
Jüngste Projekte von Boris Sieverts: 2013, »Eine Reise zu den Inseln des Versprechens«, 
eingeladener Vorschlag im Rahmen des Kunstprojekts „gestern die stadt von morgen“, Urbane 
Künste Ruhr; 2012–2013, »PARC – Une vision pour les hauts de Mazargues«, Projekt der 
Kulturhauptstadt Europas MARSEILLE PROVENCE 2013; 2010, »The Promised City«, Goethe-
Institut Warschau. 
Kontakt: www.neueraeume.de, borissieverts@gmx.de 
 
USCHI HUBER (geb. 1966), lebt und arbeitet in Köln. 
Uschi Huber absolvierte ein Studium der Freien Kunst an der University of Brighton (B.A. Hons. 
Fine Art) und an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Magdalena Jetelovà. Uschi 
Hubers Arbeiten öffnen Definitionsspielräume zwischen Kunst und Nicht-Kunst. Sie entwickelt 
Formen künstlerischer Aneignung und Interpretation des öffentlichen Raums und seiner 
Infrastruktur. Mediale Schwerpunkte in Hubers Arbeiten bilden Fotografie, Video, Installation 
sowie Performatives. 
Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland. 2015 entstand im Rahmen des Kunstprojekts »Reisen 
im Kreis« (Kay von Keitz / Urbane Künste Ruhr) »Grenzgebiete«, eine geführte Tagestour durch 
den Kreis Wesel. Jüngste Ausstellungen: »Mit anderen Augen«, Kunstmuseum Bonn (2016) und 
»enter«,  Museum für Gegenwartskunst, Siegen (2016). Auszeichnungen umfassen u.a. das 
DG-Bank Fotostipendium, den Toyota Fotokunst-Preis sowie Förderungen der Kunststiftung 
NRW. Reisestipendien führten sie u.a. nach New York, Florenz, Namibia, Tel Aviv und Singapur. 
Nach Lehrtätigkeiten an der HFBK Hamburg und der HFK Bremen ist Uschi Huber seit 2012 
Professorin für künstlerische Fotografie an der Universität Siegen. 
Kontakt: www.uschi-huber.de, uschicob@aol.com

Team 2 
JOHANNA REICH (geb. 1977), lebt und arbeitet in Köln.  
Johanna Reich studierte an der Kunstakademie Münster, an der Hochschule für Bildende 
Künste Hamburg bei Wim Wenders und der Facultad des Belles Artes in Barcelona. 
Anschließend absolvierte sie einen Postgraduierten-Studiengang Medienkunst an der 
Kunsthochschule für Medien, Köln bei Matthias Müller und Mischa Kuball. Artist-in-Residence 
Programme u.a. in den USA, Israel und Rumänien. Johanna Reich wurde u.a. mit dem 
japanischen Excellence Prize for Media Arts und dem Förderpreis des Landes NRW für 
Medienkunst ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Ausstellungen und Sammlungen 
vertreten, u.a. Sammlung Goetz, München, Tokyo Metropolitan Museum of Photography. 
Johanna Reichs filmische und photographische Arbeiten setzen sich gezielt mit der 
Wahrnehmung des städtischen Umraums auseinander. In Cluj-Napoca, Rumänien, veränderte 
sie in einem partizipatorischen Projekt die in den Randgebieten der Stadt vorherrschende 
sozialistische Architektur durch großflächige Camouflage-Malereien, die anhand von 
persönlicher Kleidung entworfen wurden. In Köln bespielte sie zuletzt mit ihrer Arbeit »Heroines« 
200 Litfaßsäulen im öffentlichen Raum und behandelte dort die Frage nach dem Einfluss medial 
erzeugter Bilder und die Entwicklung von Identität auf die Smartphone-Generation.  
Kontakt: www.johannareich.com, office@johannareich.com 
MATTHIAS HOFFMANN (geb.1985), lebt und arbeitet in Köln. 
Matthias Hoffmann studierte Architektur an der RWTH Aachen, der UPC Barcelona und der TU 
Wien. Seine Diplomarbeit 2011 setzte sich kritisch mit der – zu diesem Zeitpunkt noch 
unbebauten – Fläche des Stadtschlosses/Humboldtforums in Berlin auseinander. Anschließend 
beschäftigte er sich im Rahmen von Arno Brandlhubers Masterprogramm »Architektur und 
Stadtforschung« in vielfältigen Zusammenhängen mit städtischen Phänomenen und Stadtpolitik, 
u.a. im Rahmen der Publikation »The Dialogic City. Berlin wird Berlin«. 
Von 2011 bis 2016 arbeitete Matthias Hoffmann im Architekturbüro BeL in Köln. In dieser Zeit 
wirkte er an zahlreichen Wettbewerben mit, u.a. zum Quartier Spielbudenplatz in Hamburg. Der 
unter seiner Leitung realisierte Umbau einer ehemaligen Schmiede in Köln-Ehrenfeld erhielt 
eine Auszeichnung beim Kölner Architekturpreis 2014. Er war außerdem Projektleiter für den 
Ausstellungsbeitrag »NEUBAU« bei der 15. Architekturbiennale in Venedig. Seit 2016 ist er mit 
einem eigenen Büro in Köln selbstständig. Neben seiner Tätigkeit als Architekt ist Matthias 
Hoffmann auch in der Lehre tätig, von 2012-2014 an der Peter Behrens School for Arts 
Düsseldorf und seit 2015 bei Marc Frohn am Karlsruher Institut für Technologie. 
Kontakt: hoff.matt.arch@gmail.com 
JAN ROTHSTEIN (geb. 1980), lebt und arbeitet in Köln. 
Jan Rothstein studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Köln. Seit 
2008 arbeitet er als freier Fotograf und Kameramann. Parallel dazu kam es seit dieser Zeit zu 
zahlreichen künstlerischen Kooperationen als dramaturgischer Berater und Bildgestalter. Mit 
„DETLEF. 60 Jahre schwul", der auf der 62. Berlinale 2012 uraufgeführt wurde, schuf Jan 
Rothstein ein eindringliches Porträt von Detlef Stoffel, der zu den Pionieren der Lesben- und 
Schwulenbewegung in den 1970er Jahren gehörte. 
Kontakt: jan.rothstein@gmx.de

Team 3 
 
FRANK BÖLTER (geb. 1969), lebt und arbeitet in Köln.  
Frank Bölter studierte an der Kunstakademie Münster und an der Accademia de las Bellas Artes 
in Barcelona. Er erhielt zahlreiche Stipendien, Förderungen und Artist-in-Residence Programme 
im In- und Ausland, u.a. 2008 von der Kunststiftung NRW, 2010 von der Kulturstiftung des 
Bundes, 2011 vom Schloss Balmoral. Der Künstler wurde mit Preisen wie dem Kulturförderpreis 
Kreis Herford (2006) und dem Intenational Art Award Lulea Summer Biennal, Lulea (2007) 
ausgezeichnet. Internationale Einzel- und Gruppenausstellungen, zuletzt PlaygroundMarseille, 
Marseille (2016), TransformingGlasgow, Glasgow (2016). Seine Arbeiten sind in zahlreichen 
Ausstellungen und Sammlungen vertreten, u.a. in der Sammlung des Landes Rheinland-Pfalz, 
dem Goethe-Institut Belgrad und der Columbus Art Foundation, Ravensburg. 
 
Frank Bölter hat einen künstlerischen Ansatz entwickelt, in dem er Alltagswirklichkeit, 
skulpturale, zumeist temporäre Objekte und die Partizipation von Menschen miteinander 
verbindet. Bei diesen künstlerischen und gemeinschaftlichen Erfahrungsprozessen bleibt der 
Ausgang zumeist offen, geht es dem Künstler doch darum, gesellschaftliche Leerstellen und 
Missstände aufzuzeigen. Die gemeinschaftlichen Schaffensprozesse, bei denen beispielsweise 
gefaltete Papierpanzer in Lebensgröße entstehen, zielen auch auf Synergien eben dieser 
Gemeinschaften ab. Seit 2013 kuratiert er in Köln gemeinsam mit den Künstlerinnen Stefanie 
Klingemann und Diane Müller »10 qm«, ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum. 
 
Kontakt: www.frankboelter.com, boeltichat@gmx.de

Anlage 3_Begründung für die Auswahl der drei Teams für das StadtLabor 2016

962 Zeichen

Begründung für die Auswahl der drei Teams für das StadtLabor 2016/2017 
 
Der Kunstbeirat hat in einer Auswahlrunde drei Kuratoren-Teams aus Künstlern, 
Kunstvermittlern, Architekten, Stadtplanern für die Fortsetzung des StadtLabors 2016/2017 
ausgewählt, die parallel arbeiten sollen. 
 
1. Boris Sieverts, Uschi Huber 
2. Johanna Reich, Jan Rothstein, Matthias Hoffmann 
3. Frank Bölter 
 
Die ausgewählten Positionen überzeugten die stimmberechtigten Mitglieder des Kunstbeirats 
insbesondere dadurch, dass sie 
 einschlägig ausgewiesen sind durch bereits erfolgreich durchgeführte künstlerische 
Projekte mit deutlichem sozialen und urbanistischen Bezug 
 vertraut sind mit den strukturellen Gegebenheiten der Ringstraße vor Ort 
 das Potential dazu haben, auch unerwartete Aspekte aufzuzeigen 
 innovative und originelle gestalterische Lösungen erarbeiten können und 
 bewiesen haben, dass sie zu gemeinsamer Arbeit auf verschiedenen Ebenen fähig sind.

Anlage 1_StadtLabor Aufgabe

2449 Zeichen

StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 
 
Aufgabenstellungen und Ziele 
Aufbauend auf den Aktivitäten der vorigen StadtLabor-Teams und den Ergebnissen, die 
dabei seit 2012 in zwei Planquadraten erarbeitet wurden, werden die drei vom Kunstbeirat 
ausgewählten StadtLabor-Teams für 2016/2017 parallel beauftragt, die Arbeit an 
konzeptionellen, strukturellen und konkreten Zielen beim Umgang mit öffentlicher Kunst 
fortzuführen. Das grundsätzliche Ziel ist dabei weiterhin, die Bedingungen für öffentliche 
Kunst in vielfältiger Hinsicht positiv zu verändern. Grundsätzlich werden keine Vorgaben zu 
Konzeptionen, Arbeitsweisen und Realisierungen gemacht. Die betont experimentelle 
Ausrichtung des Gesamtprojekts findet bereits im Titel „StadtLabor“ Ausdruck. Die beteiligten 
Teams sind daher aufgerufen, eigenständige und innovative Strategien und Projekte zu 
entwickeln sowie konkrete Maßnahmen und Aktionen zu realisieren. Der Arbeitszeitraum der 
drei Teams erstreckt sich bis Ende 2017. 
 
Aufgaben im Einzelnen: 
- Betrachtung der vorhandenen Arbeiten hinsichtlich des künstlerischen Werts, des Bezugs 
zur gebauten Umwelt, ihrer Funktion und ihres Zeitbezugs 
 
- Betrachtung der Möglichkeiten von Neugestaltung und Neubeauftragung von Arbeiten, 
Entwicklung entsprechender Konzepte und konkreter Handlungsvorschläge 
 
- Betrachtungen und Maßnahmen zur Bestandspflege und zur Informationsvermittlung  
 
- Betrachtung der städtebaulichen Situation unter Berücksichtigung des existierenden 
„Masterplans“ 
 
- Betrachtung und Nutzung der Akquisitions- und Kooperationsmöglichkeiten mit den 
vorhandenen Akteuren (z. B. künstlerische Initiativen und Projekte vor Ort, Anwohner, 
Bildungs- u. Kultureinrichtungen, Kirchengemeinden u. Religionsgemeinschaften, Politik, 
Verwaltung, Privatwirtschaft) 
 
- Bürgerschaftliches Engagement und Öffentlichkeitswirksamkeit sind ausdrücklich 
erwünscht. 
 
Budget 
Der Ausschuss Kunst und Kultur stellt mit Beschluss vom 8.11.2016 ein Budget in Höhe von 
60.000 Euro zur Verfügung, so dass jedes Team 20.000 Euro für die Laborarbeit erhält. 
Darüber hinaus sind Drittmittel in Höhe von 20.000 Euro in Aussicht gestellt, die die Teams 
erhalten. Weitere Mittel können von den Teams eingeworben werden. Für die kommunikative 
Begleitung im weiteren Prozess des StadtLabors finanziert der Kunstbeirat aus seinem 
eigenen Budget (7.000 Euro) eine externe Fachkraft, Frau Dr. Jutta Voorhoeve.

Mitteilung Ausschuss

3374 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  20.02.2017 
 0432/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 16.03.2017 
Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 30.03.2017 
 
StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 
In Verfolgung des Beschlusses des Ausschusses Kunst und Kultur am 8.11.2016 zur Fortsetzung des 
StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 berichtet die Verwaltung dem Ausschuss 
Kunst und Kultur, der Bezirksvertretung Innenstadt und dem Stadtentwicklungsausschuss über das 
Ergebnis zur Auswahl der neuen Teams für das StadtLabor und stellt ihnen weiterreichende Informa-
tionen zu der Aufgabenstellung und Zielsetzung des StadtLabors sowie zum Bearbeitungsgebiet zur 
Verfügung.  
 
Die stimmberechtigten Mitglieder des Kunstbeirats sowie Vertreter des Museums Ludwig, des Kultur-
amts und des Dezernates für Kunst und Kultur verständigten sich in einer Sondersitzung am 
18.11.2016 auf ein modifiziertes Wettbewerbsverfahren: Ein verkürztes Auswahlverfahren verspricht 
effektiver sowie zeit- und budgetfreundlicher zu sein. Aus 20 Einzelvorschlägen und einem Teamvor-
schlag des Kunstbeirates wählten die stimmberechtigen Mitglieder des Kunstbeirats, des Museums 
Ludwig und des Kulturamts unter der Federführung des Dezernates für Kunst und Kultur am 
2.12.2016 schließlich drei StadtLabor-Teams aus, die parallel an den Kölner Ringen bis Ende 2017 
arbeiten sollen.  
 
Aufgabenstellung und Zielsetzung des StadtLabors sind in der Anlage 1 dargestellt. Informationen 
zum Bearbeitungsgebiet der Kölner Ringe sind in Anlage 2 zusammengestellt, die auch einen Plan 
der Ringe enthält. Die Begründung zur Auswahl der drei Teams ist der Anlage 3 zu entnehmen.  
Anlage 4 enthält die Vitae der Teams. 
 
Zur kommunikativen Begleitung des StadtLabors wurde Frau Dr. Jutta Voorhoeve unter Vertrag ge-
nommen, die aus dem Budget des Kunstbeirates finanziert wird. 
 
Am 3.2.2017 fand eine ganztägige Auftaktveranstaltung mit den Teams und Vertretern des Kunst- 
und Gestaltungsbeirats, des Dezernats Stadtentwicklung, Planen und Bauen (Stadtplanungsamt, 
Stadtraummanagement, Grünflächenamt) sowie des Dezernats für Kunst und Kultur (Planungsreferat, 
Stadtkonservator, Kulturamt) sowie zwei Restauratorinnen statt. In einem dreistündigem Rundgang 
über die Kölner Ringe mit Start am Ubierring wurden gemeinsam punktuell neuralgische Orte und 
Plätze aufgesucht und besprochen, die jeweiligen Fachleute erörterten die städtebaulichen Hinter-
gründe und Planungsvorhaben sowie Bedeutung der Kunst und Architektur. Ein anschließendes Ge-
spräch im Dezernat für Kunst und Kultur, in dem Fragen der Teams zu den Aufgaben, Zielen, Budget, 
Vertrag, Ansprechpartner usw. beantwortet wurden, rundete den Auftakt ab.  
 
Am 6.2.2017 stellten die Beigeordnete Laugwitz-Aulbach und der Vorsitzende des Kunstbeirats von 
Keitz die drei neuen StadtLabor-Teams der Presse vor.

2 
 
 
Die Verwaltung hält die Ausschüsse und Bezirksvertretung über den Fortgang des StadtLabors infor-
miert und bindet sie aktiv in die Arbeit der Teams mit ein. 
 
 
Anlagen: 
 
1. Aufgabenstellung und Ziele des StadtLabors 
2. Bearbeitungsgebiet Ringe inkl. Plan Ringe 
3. Begründung für die Auswahl der drei Teams 
4. Vitae der drei Teams 
 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Anlage 2_StadtLabor Bearbeitungsgebiet

2574 Zeichen

StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 
 
Bearbeitungsgebiet: Ringe 
Der neue Bearbeitungsbereich ist in diesem Fall kein Planquadrat, sondern die 
linksrheinischen Kölner Ringe vom Ubierring im Süden bis zum Theodor-Heuss-Ring im 
Norden mit ihren jeweiligen Quartierskontexten als eine Abfolge von zusammenhängenden 
Stadträumen, die eine ganze Reihe von urbanen Momenten und Fragestellungen beinhalten. 
Hier sind im Grunde alle Aspekte des städtischen Lebens präsent: Neben dem strukturell 
verbindenden und räumlich prägenden „Aufhänger“ Verkehr und Mobilität finden sich hier 
dichte innenstädtische Mischungen aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit, Handel und 
Dienstleistung, Gastronomie und Unterhaltung, Bildung und Konsum, Plätzen und 
Grünanlagen, Information und Werbung, Transit und Verweilen, aber auch die Begegnung 
von sozialen und kulturellen Milieus und natürlich die Präsenz von bildenden und anderen 
Künsten.  
 
Die Kölner Ringe besaßen bei ihrer Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts ein homogenes 
Erscheinungsbild und prägten die kulturelle Identität der Stadt. Nach mehr als 100 Jahren 
und zwei Weltkriegen hat sich dies in eine typisch bundesrepublikanische Heterogenität 
verwandelt. Gerade diese Gemengelage lässt aber urbane und damit kulturelle 
Entwicklungspotenziale vermuten, die es zu entdecken und sichtbar zu machen gilt. Und 
entlang der Kölner Ringe existiert eine Vielzahl von Kunstwerken.  
 
In diesem neuen StadtLabor-Gebiet spielen sowohl der Umgang mit dem vorhandenen Erbe 
wie mit den aktuellen Bezügen und deren Dynamik gleichermaßen eine bedeutende Rolle. 
Aus diesem Grund sollen auch die städtischen Planungen und Maßnahmen für die Kölner 
Ringe, die aus dem bestehenden Masterplan resultieren, in den Konzepten und 
Arbeitsprozessen des StadtLabors 2016/2017 berücksichtigt und thematisiert werden. 
Aspekte dieses Stadtraums sind die städtebauliche Heterogenität und der Planungsbedarf in 
architektonischer, städtebaulicher, verkehrlicher und sozialer Hinsicht. Dabei können 
planerische Missstände und Fehlbedarfe genauso wie gestalterische Besonderheiten und 
Werke von kunsthistorischer Bedeutung oder vernachlässigte, aus dem Blick geratene und 
„verschwundene“ Arbeiten zu Schwerpunkten werden. Das Gebiet versammelt in seiner 
urbanen Mischung ganz unterschiedliche stadträumliche Situationen, aber auch vielfältige 
Interessenslagen und stadtgesellschaftliche wie stadtkulturelle Aktivitäten, die mit 
existierender oder zukünftiger Kunst im öffentlichen Raum in Verbindung stehen oder stehen 
könnten.

Anlage 2a_Plan Ringe

3226 Zeichen

STADTEBAULICHER MASTERPLAN INNENSTADT KOLN

MASTERPLAN

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Beratungsverlauf (3)

16.03.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.03.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.03.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0432/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.02.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27