2587/2021
Modellkommune im Projekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/15/1 15/1 Vorlagen-Nummer 23.07.2021 2587/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtentwicklungsausschuss 09.09.2021 Wirtschaftsausschuss 30.09.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 30.09.2021 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 07.10.2021 Modellkommune im Projekt „Global Nachhaltige Kommune NRW„ Der Rat der Stadt Köln hat am 28.09.2017 die Resolution zur „Agenda Nachhaltige Entwicklung in Kommunen“ beschlossen. Damit hat sich die Stadt Köln die internationalen Entwicklungsziele der 2030-Agenda (SDGs) für nachhaltige Entwicklung als Leitlinien für das kommunalpolitische Handeln gesetzt, in der auch Instrumente zur Überprüfung der Umsetzung und Messung der Zielerreichung verankert werden (AN/1327/2017). Mit der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wurde ein Kompass für die zukünftige strategi- sche Ausrichtung der Kölner Stadtentwicklung erarbeitet, der auch Aspekte einer Nachhaltigkeitsstra- tegie integriert. Die vorliegende Stadtstrategie steht als Download zur Verfügung (https://www.stadtkoeln.de/mediaasset/content/pdf15/kp2030/stadtstrategie.pdf ) und ist zur Be- schlussfassung eingebracht (Vorlagen-Nr. 1987/2021). Das Thema Nachhaltigkeit wird als strategisches Querschnittsthema aufgegriffen und umgesetzt. Bisher fehlt jedoch ein datenbasierter Überblick über die nachhaltige Entwicklung. Die Stadt Köln hat sich daher zur Teilnahme am landesweiten Projekt GNK-NRW-Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsbe- richterstattung beworben und wurde in das Projekt aufgenommen. Sie setzt damit die Überprüfung der Leitlinienumsetzung aus dem Beschluss von 2017 mit der Einrichtung eines Berichtswesens zur Nachhaltigkeit um (AN/1327/2017, ergänzend dazu Vorlagen-Nr. 2687/2017). Modellkommune im Projekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“ Köln ist eine von elf ausgewählten Modellkommunen im Projekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“ (GNK NRW), die erstmalig bei der Entwicklung von kommunalen Nachhaltigkeitsberichten begleitet werden. Weitere teilnehmende Städte sind u.a. Bonn, Dortmund, Düsseldorf und Münster. Die Ser- vicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von ENGAGEMENT GLOBAL setzt das Projekt mit der LAG 21 NRW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Ent- wicklung um. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Website der LAG 21 veröffentlicht (https://www.lag21.de/projekte/details/global-nachhaltige-kommune). „Berichtsrahmen nachhaltige Kommune“ Mit dem Ziel, die Berichterstattung deutschlandweit zu vereinheitlichen, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) einen „Berichtsrahmen nachhaltige Kommune“ (BNK) entwickelt. Die teilnehmen- den Städte, Kreise und Gemeinden werden ihre Berichte mit Hilfe dieses Rahmens erarbeiten. Die Stadt Köln gehört damit deutschlandweit zu den ersten Kommunen, die den neuen Berichtsstandard 2 in der Praxis erproben und im Austausch mit einem starken kommunalen Netzwerk weiterentwickeln. Inhaltlich decken die kommunalen Nachhaltigkeitsberichte neun Handlungsfelder einer nachhaltigen Kommunalentwicklung ab: - Klimaschutz & Energie, - Ressourcenschutz & Klimafolgenanpassung, - Nachhaltige Mobilität, - Lebenslanges Lernen & Kultur, - Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft, - Wohnen & Nachhaltige Quartiere, - Gute Arbeit & Nachhaltiges Wirtschaften, - Nachhaltiger Konsum & gesundes Leben, - Globale Verantwortung & Eine Welt. Außerdem werden Steuerungskriterien (wie z. B. öffentliche Beteiligung, nachhaltige Verwaltung und Finanzen) abgebildet. Der BNK führt die Kommunen durch vorgegebene Berichtsaspekte, mit Hilfe derer das kommunale Handeln bilanziert wird. Qualitative Elemente werden dabei durch quantitative Indikatoren sowie Leuchtturmprojekte ergänzt. Für die zu Grunde liegende ämterübergreifende Bestandsaufnahme wurde ein verwaltungsinternes Kernteam gebildet. Alle Aktivitäten werden in den Kontext der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) gesetzt, die mit der Agenda 2030 verabschiedet wurden. Der fertige Bericht soll im Dezember 2022 vorliegen. Insgesamt kann dieses Vorgehen dazu beitragen, dass Kommunen ihre Fortschritte einheitlicher dar- stellen und voneinander lernen können. Sie werden damit noch stärker als bisher Tr eiber für eine nachhaltige Entwicklung und Bürger*innen können sich leichter über Nachhaltigkeitsaktivitäten vor Ort informieren. gez. Greitemann
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2587/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 23.07.2021
- Erstellt
- 19.07.2021 09:19