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0031/2022/4

Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 9. August 2022

Mitteilung Ausschuss 24.08.2022

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Mitteilung Ausschuss

487 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  24.08.2022 
 0031/2022/4 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 29.08.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.08.2022 
 
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - 
Stand 9. August 2022 
Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), 
Stand: 9. August 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Sachstandsbericht

8954 Zeichen

Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 29.08.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 30.08.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM)
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Köln, Roncalliplatz 4
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit: 2021 - 2023
Bauzeit: 2023 - 2026
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss (1767/2017) 07/2017      Beauftragung Projektsteuerer (PS)
Baubeschluss NM Decke DBH (0244/2022) 03/2022     
Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene III/2022      Beauftragung Bauphysik
Maßnahmen Beauftragung Brandschutz
Einreichung Bauantrag IV/2022
Baubeschluss Hauptmaßnahme   I/2023
Baubeginn III/2023
Fertigstellung Bau III/2026 Beauftragung SiGeKo  
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand August 2022
Stand:
  I/2022      
  I/2022      
  I/2022      
09.08.2022
03
  I/2021      
 II/2021      
 II/2021      
 II/2021      
Beauftragung BIM-Manager
Beauftragung Baulogistik
Beauftragung Generalplanung (GP)
Beauftragung Sicherheitskonzept
Index:
 III/2022      
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 
Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend 
sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst 
werden.
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche 
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) 
durchgeführt. 
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der 
Historischen Mitte.
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf 
einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine 
Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz 
gestellt.
1 von 3

Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 29.08.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 30.08.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM)
Stand: 09.08.2022
03Index:
3. Kosten
Kostenschätzung gem. Kostenprognose Juli 2015
Generalsanierung RGM
Baukosten KG 200-600 26.833.128 €
Baunebenkosten 7.720.782 €
Gesamtsumme (brutto) 34.553.910 €
Risikokosten 7.167.090 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 41.721.000 €
Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017 
und Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022
4,5 Mio €
100%
1,5 Mio €
in Klärung
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote)
8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015
(Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag und Ukraine Krieg)
9 Abbau von Exponaten 
10 Einlagerung von Exponaten
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubeginn)
12 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen
13 Statische Ertüchtigungen
14 Denkmalschutzauflagen
15 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben
Finanzierungsanteil Stadt:
Finanzierungsanteil Stadt:
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund,
Baubudget Decke Dombauhütte
Planungsbudget
Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus 
Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. 
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
0,0
1,0
2,0
3,0
4,0
5,0
6,0
7,0 Σ 6,0 Mio. €
Projektbudget  
3.130.448 €Zahlungsstand
Kostenprognose
Verfügt 5.070.380 €
2 von 3

Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 29.08.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 30.08.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM)
Stand: 09.08.2022
03Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
   Nächste Schritte:
Abschluss Leistungsphase 3 offen
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
IV/2022
Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegen die 
Beauftragungen vor. Ebenfalls beauftragt sind Fachplaner für Prüfstatik, Brandschutz, Bauphysik, Fassadenplanung, Sicherheitskonzept, BIM-
Manager, Baulogistik und Sicherheits- und Gesundheitskoordinator.
Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April 2021.
Die Leistungsphase 2 wurde termingerecht am 28.02.2022 abgeschlossen. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für 
Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 3, Entwurfsplanung. 
Auf Grundlage des Änderungsantrags zum erweiterten Planungsbeschluss Historische Mitte (Dezember 2021) befindet sich das Dezernat für 
Kunst und Kultur in einem Abstimmungsprozess zu einem kuratorischen Gesamtkonzept der Historischen Museen (KSM, RGM, NS-DOK und 
MiQua). Das Ergebnis könnte noch Einfluss auf die Ausstellungsplanung des RGM und der HMK nehmen.
Aktuelle Maßnahmen:
Die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird weiter auf ihre Machbarkeit 
untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Austellungskonzeptes des RGM und bilden gleichzeitig  
die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen.
Die Gesamtkonstruktion der Pfosten-Riegel Fassade und ihr derzeitiger Zustandes wurde sachverständig untersucht. Im Ergebnis ist der aus 
denkmalpflegerischer Sicht wünschenswerte Erhalt der Fassade auch aus technisch-konstruktiver Sicht möglich. Es wurden unterschiedliche  
Reinigungsmethode an der Fassade getestet und in Abstimmung mit dem Denkmalschutz bewertet. Ein Teilstück der Fassade wurde ausgebaut 
und ins Labor gebracht, um unter anderem die richtige Vorgehensweise für die optische und technische Sanierung zu finden. Die Ergebnisse der 
Beprobung liegen vor. Die Auszugsversuche am Kernmauerwerk sind abgeschlossen. Die Ergebnisse liegen vor. Die Bauteilöffnungen zur 
Untersuchung der Hohlraumdecke befinden sich in der Ausführung. Die Hohlraumdecke wird auf Wassereintritte und Schäden im Untergeschoß 
überprüft. Das Baulogistikkonzept wird derzeit in Abstimmung mit dem Sicherheitsberater, dem Amt VI/4 Stadtbau im Quartier/ Domumfeld und 
den Generalplanern erstellt. 
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in 
der Planung der aktuellen Terminschiene entsprechen, jedoch 
noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen.
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet.
Da die Kostenprognose aus 2015 nicht fortgeschrieben wurde kann derzeit keine belastbare Aussage zu Kosten getroffen werden.
Erforderliche Anpassungen in Folge von Baupreisindex, Auflagen des Denkmalschutzes, weitgreifender Erneuerung der Ausstellungskonzeption,
eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss, zusätzliche Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über 
der Dombauhütte und einer Trafostation sowie der Abdichtung des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau legen nahe, 
dass mit einer deutlichen Kostenfortschreibung zu rechnen ist. 
Der Rahmenterminplan der Projektsteuerung sowie die Planung der Planung des Generalplaners liegen vor. Die Bestandsuntersuchungen sind 
jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs.
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet.
Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) wurden großflächige Bauteilöffnungen in 
Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung ausgeführt. Die Erkenntnisse wurden in einem abschließenden Bericht zusammengefasst 
und in die weitere Planung überführt. Wegen der Feuchteschäden in den Räumlichkeiten der Dombauhütte ist vorgesehen, die Durchführung 
vorzuziehen, dies erfordert einen vorgezogenen Baubeschluss. Der Rat hat am 17.03.2022 seine Zustimmung zur vorzeitigen Sanierung erteilt, 
somit kann die Maßnahme noch in diesem Jahr beginnen. Die bauausführende Firma wurde beauftragt. Das Baustellenkonzept für die Maßnahme 
Decke über Dombauhütte und Trafostation ist erstellt. Der Verkehrzeichenplan ist genehmigt. Die bauausführende Firma wird die Decke über der 
Trasfostation auf Schadstoffe untersuchen. Die Ergebnisse stehen noch aus. Die Rheinenergie muss die Trafostation während der Sanierung 
schützen. Hierfür ist ein Versetzen der Niederspannung notwendig. Eine Türe, welche den Baubereich vom spannungsführenden Bereich abtrennt 
muss noch eingebaut werden. 
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet.
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

29.08.2022 Bauausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.08.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0031/2022/4
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.08.2022
Erstellt
12.04.2022 12:01