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AN/0771/2026

Errichtung eines „2-in-1“-Regenbogen-Zebrastreifens in einem zentralen Szenebereich der Kölner Innenstadt, gem. Dringlichkeitsantrag SPD, B90/Die Grünen, Volt und FDP

Gem. Dringlichkeitsantrag BV1 05.05.2026

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 07.05.2026, TOP 5.2.5

Sachstandsbericht BV

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Gem. Dringlichkeitsantrag (BV1)

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Sachstandsbericht BV

2125 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0771/2026
Stand: 03.08.2026 
Sachstandsbericht  
Errichtung eines „2-in-1„-Regenbogen-Zebrastreifens in einem zentralen Szenebereich 
der Kölner Innenstadt, gem. Dringlichkeitsantrag SPD, B90/Die Grünen, Volt und FDP 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt beauftragt die Verwaltung, in Ergänzung zum Be-
schluss AN/0271/2023, 
in einem geeigneten Bereich der Kölner Innenstadt – insbesondere im Umfeld etab-
lierter LGBTQ+-Szenestandorte (z. B. Rudolfplatz / Schaafenstraße, Heumarkt / Alter 
Markt oder Ehrenstraße / Apostelnviertel) – einen „2-in-1“-Fußgängerüberweg zu er-
richten, dabei ein Konzept umzusetzen, das sowohl die verkehrsrechtlichen Anforde-
rungen eines klassischen Zebrastreifens (weiß) erfüllt als auch eine integrierte, dauer-
hafte Regenbogen-Gestaltung (z. B. flankierend, segmentiert oder gestalterisch kom-
biniert) beinhaltet, gemeinsam mit den zuständigen Fachämtern (insbesondere Stra-
ßenverkehrsamt) sowie unter Beteiligung der lokalen LGBTQ+-Community und Veran-
stalter wie Cologne Pride ein rechtssicheres und gestalterisch hochwertiges Modell zu 
entwickeln, der Bezirksvertretung zeitnah ein umsetzungsfähiges Konzept inklusive 
Standortvorschlag vorzulegen, die Umsetzung nach Möglichkeit bereits bis zum Chris-
topher Street Day 2026 sicherzustellen. 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
 
Es wird das Angebot der Duldung/Genehmigung unterbreitet, sofern das Aufbringen in ver-
kehrsberuhigten Bereichen ohne fließenden Verkehr erfolgt und keine Gefahrenlage entsteht. 
Die Verwaltung wird selbst aktiv nichts unternehmen. 
 
Darüber hinaus wird auf folgende Beantwortungen und Mitteilungen hingewiesen:  
 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=97133  
 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=98214 
 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=100945 
 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=116242 
 
 
Nächste Schritte:

2 
 
 
Keine  
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
 
-/

Gem. Dringlichkeitsantrag (BV1)

4806 Zeichen

SPD 
B90/Die Grünen 
Volt 
FDP 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Julie Cazier 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Herrn Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin:  
AN/0771/2026 
Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.05.2026 
Errichtung eines „2-in-1„-Regenbogen-Zebrastreifens in einem zentralen Szenebereich 
der Kölner Innenstadt, gem. Dringlichkeitsantrag SPD, B90/Die Grünen, Volt und FDP 
Sehr geehrte Frau Cazier, 
sehr geehrter Herr Burmester, 
 
wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der anstehenden Sitzung der Bezirks-
vertretung Innenstadt zu setzen: 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt beauftragt die Verwaltung, in Ergänzung zum Be-
schluss AN/0271/2023, 
 
in einem geeigneten Bereich der Kölner Innenstadt – insbesondere im Umfeld etab-
lierter LGBTQ+-Szenestandorte (z. B. Rudolfplatz / Schaafenstraße, Heumarkt / Alter 
Markt oder Ehrenstraße / Apostelnviertel) – einen „2-in-1“-Fußgängerüberweg zu er-
richten, dabei ein Konzept umzusetzen, das sowohl die verkehrsrechtlichen Anforde-
rungen eines klassischen Zebrastreifens (weiß) erfüllt als auch eine integrierte, dau-
erhafte Regenbogen-Gestaltung (z. B. flankierend, segmentiert oder gestalterisch 
kombiniert) beinhaltet, gemeinsam mit den zuständigen Fachämtern (insbesondere 
Straßenverkehrsamt) sowie unter Beteiligung der lokalen LGBTQ+-Community und 
Veranstalter wie Cologne Pride ein rechtssicheres und gestalterisch hochwertiges 
Modell zu entwickeln, der Bezirksvertretung zeitnah ein umsetzungsfähiges Konzept 
inklusive Standortvorschlag vorzulegen, die Umsetzung nach Möglichkeit bereits bis 
zum Christopher Street Day 2026 sicherzustellen.

- 2 - 
 
Begründung:  
 
Köln ist seit Jahrzehnten eine der bedeutendsten LGBTQ+-Metropolen Europas und 
steht wie kaum eine andere Stadt für Vielfalt, Offenheit und Akzeptanz. Gerade die 
Innenstadt mit ihren etablierten Communitybereichen – insbesondere rund um die 
Schaafenstraße – ist ein zentraler Ort gelebter Diversität. 
 
In zahlreichen internationalen Städten wie San Francisco, Toronto oder London sind 
Regenbogen-Zebrastreifen bereits fest im Stadtbild verankert und setzen sichtbare 
Zeichen für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Anerkennung. 
 
Auch in Köln gab es bereits politische Initiativen zur Umsetzung entsprechender 
Maßnahmen. Aufgrund rechtlicher Vorgaben der Straßenverkehrsordnung wurden 
bislang jedoch überwiegend symbolische Lösungen ohne verkehrsrechtliche Funk-
tion realisiert. 
 
Vor diesem Hintergrund ist es konsequent, einen neuen Ansatz zu verfolgen: Ein „2-
in-1“-Zebrastreifen verbindet einen rechtssicheren Fußgängerüberweg mit einer inte-
grierten Regenbogen-Gestaltung und schafft so eine Lösung, die sowohl den Anfor-
derungen der Verkehrssicherheit als auch dem berechtigten Anliegen nach Sichtbar-
keit gerecht wird. 
 
Gerade in einer Zeit, in der Rechte von LGBTQI+-Menschen in zahlreichen Staaten 
wieder unter Druck geraten, Diskriminierung zunimmt und gesellschaftliche Rück-
schritte sichtbar werden, ist es wichtig, jetzt ein klares Zeichen zu setzen – nicht ir-
gendwann. 
 
Ein solcher Überweg wäre ein dauerhaftes und sichtbares Bekenntnis der Stadt Köln 
zu Vielfalt, Respekt und Toleranz und würde die internationale Vorbildrolle Kölns wei-
ter stärken. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt befasst sich mit diesem Antrag im Wege der Dring-
lichkeit, da sich die gesellschaftliche und politische Lage für LGBTQI+-Menschen na-
tional wie international zuletzt spürbar verschärft hat. In zahlreichen Staaten werden 
Rechte eingeschränkt, Schutzstandards zurückgenommen sowie Diskriminierung 
und Anfeindungen wieder offen gesellschaftsfähig gemacht. Auch in Deutschland 
nehmen queerfeindliche Übergriffe, Bedrohungen und Hasskriminalität wahrnehmbar 
zu. 
 
Gerade Köln steht seit Jahrzehnten für Offenheit, Vielfalt und den Schutz sexueller 
und geschlechtlicher Selbstbestimmung. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, 
zeitnah und sichtbar ein klares Zeichen der Solidarität und Unterstützung zu setzen. 
 
Hinzu kommt, dass eine Umsetzung möglichst noch vor dem Christopher Street Day 
2026 erfolgen soll. Um Planung, Abstimmung und bauliche Umsetzung rechtzeitig zu

- 3 - 
 
ermöglichen, ist eine unverzügliche politische Beschlussfassung notwendig. Die Be-
handlung in einer regulären späteren Sitzungsfolge würde dieses Ziel erheblich er-
schweren oder vereiteln. 
 
 
Daher besteht ein besonderes öffentliches Interesse an einer sofortigen Beratung 
und Entscheidung dieses Antrags. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Tim Cremer  Reinhold Goss  Nadine Gareis Christian Nüsser 
SPD   B90/Die Grünen  Volt   FDP

Beratungsverlauf (1)

07.05.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Schaafenstraße
  • Ehrenstraße
  • Rudolfplatz
  • Alter Markt
  • Heumarkt

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Details

Aktenzeichen
AN/0771/2026
Typ
Gem. Dringlichkeitsantrag BV1
Datum
05.05.2026
Erstellt
05.05.2026 11:19