0385/2021
Beantwortung der schriftlichen Anfrage AN/0231/2021 der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln vom 04.02.2021: Beitrag der Bühnen der Stadt Köln zur musisch-kulturellen Bildung in Kölner Kitas und Schulen
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Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HauptA)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 03.03.2021 0385/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 09.03.2021 Jugendhilfeausschuss 09.03.2021 Rat 23.03.2021 Beantwortung der schriftlichen Anfrage AN/0231/2021 der Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln vom 04.02.2021: Beitrag der Bühnen der Stadt Köln zur musisch-kulturellen Bildung in Kölner Kitas und Schulen Die Fraktion Die Linke hat im Rat der Stadt Köln am 04.02.2021 in einer schriftlichen Anfrage (AN/0231/2021) Auskunft über den Beitrag der Bühnen der Stadt Köln zur musisch-kulturellen Bildung in Kölner Kitas und Schulen erbeten. Die Fragen der Fraktion lassen sich im Ein zelnen wie folgt be- antworten: 1. Mit welchen Veranstaltungsformen im jeweiligen eigenen Haus von Oper und Schauspiel, als auch in Kölner Schulen und Kitas, erreichen Oper und Schauspiel Kinder und Jugendli- che? Oper und Schauspiel bieten jeweils vielfältige Formate sowohl im eigenen Haus als auch in Kölner Schulen und Kitas an, um ihren Beitrag zur musischen und kulturellen Bildung für Kinder und Jugend- liche in der Stadt zu leisten. Gemeinsam planen Oper und Schauspiel u.a. den Workshop „Berufe am Theater“ für Schüler*innen in den Osterferien und das Schultheaterfestival, bei dem sich ausgewählte Theatergruppen von Grundschule bis Oberstufe auf den Bühnen beider Häuser präsentieren können. Die Oper verfügt mit der Kinderoper über eine eigene Abteilung innerhalb der Oper, die insbesondere für Kinder und Jugendliche geschaffen ist. Die Kinderoper spielt ca. 60-75 Vorstellungen pro Spielzeit in Saal 3 im Staatenhaus. Das größte Projekt ist aktuell „Der Ring für Kinder“; seit drei Spielzeiten wird ein Stück nach dem anderen der Tetralogie erarbeitet und im April 2021 mit der „Götterdämme- rung“ komplettiert. Bei der Auswahl der Produktionen wird besonderer Wert auf höchste szenische und musikalische Qualität gelegt. Alle Produktionen der Kinderoper sowie ausgewählte Produktionen der Oper Köln werden durch die Abteilung Theater und Schule intensiv begleitet und um ein umfang- reiches Vermittlungsprogramm ergänzt. Dieses setzt u.a. auf szenische Workshops als Einführungen zu den Stücken, Projektarbeit mit den Schüler*innen und die Arbeit mit Multiplikator*innen. Pro Spiel- zeit finden bis zu 300 Workshops statt, in denen Schüler*innen z.B. selbst Opernhandlungen spielen oder eigene Szenen zu Opern entwickeln. In der Spielzeit 2020/21 wurde diese Arbeit in digitalen Formaten fortgeführt und ergänzt, u.a. durch ein Podcast -Projekt, Livechats zu ausgewählten Streaming-Terminen und einen App-basierten Parcours zur Kinderoper „Pünktchen und Anton“. Für Pädagog*innen und Schulklassen werden anschauliche Materialien entwickelt, die zur Vor - und Nachbereitung im Unterricht eingesetzt werden können. Neben den Veranstaltungen der Kinderoper im eigenen Haus finden auch zahlreiche Aufführungen der Kinderoper in Kölner Kitas und Kindergär- 2 ten statt. Die eigens hierfür konzipierten Ope rn behandeln Themen wie „Anderssein“, „Migration“, „Toleranz“, „Freundschaft“, aber auch soziale und Umweltthemen in spielerischer Form. Der Spielplan der Kinderoper wird erweitert durch ein umfangreiches partizipatives Angebot für alle Altersklassen und Schultypen sowie für Familien. So bietet die Oper u.a. ein Familienfest zur Spiel- zeiteröffnung, vier interaktive Adventsnachmittage („Advent in der Oper“) für Kinder von 6 bis 10 Jah- ren zu Stücken der Oper und unter dem Titel „R(h)einhören“ – einmal pro Monat – Lesungen mit Mu- sik für Kinder ab 4 Jahren mit prominenten Vorleser*innen an. Darüber hinaus möchte die Oper Köln dem jungen Publikum eine weitergehende, aktive Teilhabe am Kulturgeschehen ermöglichen und hat dazu eine Reihe von Sonderformaten, wie z.B. den Comic-Wettbewerb oder die Gestaltung von digi- talen Programmheften durch Schüler*innen, ins Leben gerufen. Auch partizipative Kinderopern wur- den erarbeitet: z.B. „Pollicino“ von Hans Werner Henze. 85 Kinder und Jugendliche waren gemein- sam mit Künstler*innen der Oper Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln auf der Bühne und im Or- chester. Die Kooperation mit der Rheinischen Musikschule und dem Humboldt-Gymnasium Köln hatte einen Vorlauf von gut einem Jahr. Bei „Lollo“ von Elisabeth Naske bauten Kinder ab 4 Jahren Instru- mente und wurden dann zu Orchestermusiker*innen für die Opernaufführung. Die Oper Köln bietet zudem seit vielen Jahren ein Schulabo an. Das Schauspiel mit seiner theaterpädagogischen Abteilung THEATER • STADT • SCHULE versteht sich als auße rschulischer Lernort und ermöglicht darum über den Vorstellungsbesuch hinaus eine aktive Teilhabe der Schüler*innen. Dies geschieht u.a. durch Workshops am Theater, in denen sich eine Gruppe mit Hilfe von theaterpädagogischen Methoden selbst reflektiert, e rste Bühnenerfahrun- gen sammelt oder die Gruppendynamik stärkt. Außerdem bietet das Schauspiel mit dem „Guckklub“ für Menschen ab 16 Jahren die Möglichkeit, mit anderen Interessierten ins Theater zu gehen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen, und in einem der partizipativen Theaterklubs (Import Export Kollektiv und Polylux, je ab 14 Jahren) eigene Spiel- und Theatererfahrungen zu sammeln. Neben der schauspielerischen Erfahrung stehen hierbei auch die Themen Identität und Diversität, Rassismus, Sexismus, Klassismus und soziale Gerechtigkeit im Fokus des demokratischen und künstlerischen Prozesses. Das Schauspiel bietet Schüler*innen ein eigenes Abonnement an, das sich an Schulklas- sen und -kurse richtet und ihnen den Besuch von drei Vorstellungen zu stark ermäßigten Preisen er- möglicht. Profitieren können die Kölner Schulen auch von Angeboten für Pädagog*innen und Multiplika- tor*innen, die sich bei einem Probenbesuch oder einem „Meet & Greet“ einen Eindruck vom Schau- spiel verschaffen und mit den Kulturschaffenden in direkten Austausch treten können. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, an speziell für sie konzipierten Fortbildungen und Workshops im Theater teilzunehmen. Hervorzuheben als Projekte, die in den Schulen selbst stattgefunden haben, sind die Klassenzimmer- stücke „Level up“ und „Broken German“ des Import Export Kollektivs. Zu den Schul-Abos besteht für die Lehrer*innenkonferenz immer die Möglichkeit, sich den Spielplan persönlich in ihrer Schule vor- stellen zu lassen. Für Schulklassen bietet die theaterpädagogische Abteilung THEATER • STADT • SCHULE zu verschiedenen Inszenierungen Einführungsworkshops an, die am Theater und – im Zuge der Corona-Pandemie auch – direkt an den Kölner Schulen stattfinden. Weitere vielfältige Online - Formate wurden zuletzt erarbeitet, um auch nach der Einstellung des Spielbetriebs am Schauspiel mit Schüler*innen im Austausch zu bleiben. Dazu gehören neben dem für Schulklassen und Stu- dent*innengruppen exklusiven Zugriff auf ausgewählte Aufzeichnungen von Theaterstücken u.a. auch digitale Workshops, die Gestaltung von digitalen Programmheften durch Schüler*innen, ein App - basierter Austausch zum Thema „Romeo und Julia“ in der Stadt und ein digitales Public Viewing der vom Schauspiel produzierten Serie EDWARD II. DIE LIEBE BIN ICH. 2. Wie waren die jeweiligen Teilnehmer*innenzahlen der einzelnen Veranstaltungen im vergan- genen Jahr? Bitte jeweils Schule oder Kita nennen. An den gemeinsamen Schultheaterfestivals von Oper und Schauspiel nahmen ca. 800 Kinder und Jugendliche teil. Die gemeinsame Workshopreihe „Berufe am Theater“ der Bühnen Köln wurde von ca. 180 Jugendlichen besucht. 3 In der Oper gab es im Jahr 2019 insgesamt 9.711 Besuche von Kindern durch die Initiative von Kin- dergärten und Schulen in Produktionen der Oper und der Kinderoper. In der Spielzeit 2018/19 wurden ca. 20 % aller insgesamt verkauften Karten von Kindern/Jugendlichen unter 20 Jahren genutzt. Produktionen der Oper wurden von insgesamt 2.321 Schüler*innen im Rahmen von Schü- ler*innengruppenbesuchen in Abendvorstellungen besucht. Das „Abo Schule“, das drei Opernauffüh- rungen beinhaltet, nutzten 853 Schüler*innen für insgesamt 2.559 Besuche. 4.311 Besuche der Inszenierungen der Kinderoper im Staatenhaus wurden über die Schulen und Kitas gebucht. Mit der mobilen Produktion „Pin Kaiser und Fip Husar“ erreichte die Kinderoper ca. 520 Zuschauer*innen in Kitas. An dem Vermittlungsprojekt der Oper zur Produktion „Rusalka“ (Workshop und Vorstellungsbesuch) nahmen u.a. teil: Konrad Adenauer Hauptschule, Abteigymnasium Brauweiler, Liebfrauenschule, IGS Paffrath, Dreikönigsgymnasium , Hölderlin Gymnasium, Ernst Mach Gymnasium Hürth, Gymnasium zum Alten Forst (Troisdorf), Heinrich Mann Gymnasium, Gesamtschule Hennef -West, Lise Meitner Gesamtschule, Dietrich -Bonhoeffer-Gymnasium, Bergisch Gladbach, Gertrud -Koch Gesamtschule (Troisdorf), Berufskolleg Südstadt, Kopernikus Gymnasium Wissen, St.-Ursula Realschule Attendorn, Realschule Hackenbroich, Wirtschaftsgymnasium - BK Südstadt, GH Nelson-Mandela-Schule Wup- pertal. Im Kalenderjahr 2019 besuchten u.a. die folgenden Schulen mehr als einmal eine Vorstellung der Oper: Erzbischöfliches Berufskolleg Köln, Berufskolleg Ehrenfeld, Europaschule Langerwehe, Fried- rich-Ebert-Schule, Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Kinderkrankenpflegeschule, Paul-Klee Gym- nasium, Friedrich -Wilhelm-Gymnasium, Anna -Herrmann-Schule, Erzbischöfliche Ursulinenschule, Freiherr-vom-Stein-Schule, Westerwaldschule Gebhardshain, Europaschule Langerwehe, Rhein - Gymnasium, Erzbischöfliche Ursulinenschule, Hildeg ard-von-Bingen Gymnasium, Friedrich -Ebert- Schule, Anna-Herrmann-Schule, Heinrich-Böll-Gymnasium. Kitas, die die Kinderoper mit der mobilen Produktion „Pin Kaiser und Fip Husar“ besucht hat (Spielzeit 2018/19), sind u.a.: Kita St. Stephan, Kita Anisweg, Kita Züricher Weg (Mühlheim), Kita der Synago- gengemeinde Köln, Kita „Kleine Entchen“, Kita St. Hubertus u.A. Am Schauspiel gab es im Jahr 2019 insgesamt ca. 250 Veranstaltungen und Formate für Kinder und Jugendliche. An Workshops, Proben, Führungen, Theaterfest usw. haben insgesamt über 2.800 Kin- der und Jugendliche aktiv teilgenommen. Die Aufführungen vom Import Export Kollektiv haben insgesamt 4.500 Zuschauer*innen (hauptsäch- lich junges Publikum) gesehen. Die Stücke im Abendspielplan vom Schauspiel Köln, wie „Romeo und Julia“, „Die Räuber“ oder „Die schmutzigen Hände“ wurden insgesamt von ca. 2.900 Schüler*innen im Klassenverband besucht. Hier werden exemplarisch Schulen und Bildungseinrichtungen benannt mit denen die Abteilung THE- ATER • STADT • SCHULE kooperiert oder die häufiger das Schauspiel besucht haben: Lassalle-Realschule aus Köln Mülheim, Tages - und Abendschule Köln Mülheim, Heinrich Böll Ge- samtschule, Gesamtschule Holweide, Genoveva Gymnasium, Johann Bendel Realschule, Hölderlin Gymnasium, Gymnasium der Stadt Kerpen, Jugendhaus Treffer Köln, Gesamtschule Elsdorf, Berufs- kolleg Bergisch Gladbach, Förderschule Belvedere in Müngersdorf; Gesamtschule Hürth, Jugendzen- tren Köln gGmbH, LVR -Förderschule, Berufskolleg Ehrenfeld, Abteigymnasium Brauweiler, Europa- schule Köln, Carl -von-Ossietzky-Gesamtschule, Hansa-Gymnasium Köln, Montessori-Schule Köln, Freie Waldorfschule Köln, Montessori Gymnasium Köln, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Leverkusen, Dreikönigsgymnasium Köln, Willy-Brandt-Gesamtschule Köln, Lise-Meitner-Gymnasium Leverkusen, Europaschule Köln, Gymnasium Rodenkirchen, Europaschule Köln und weitere. 3. Durch welche Einrichtungen (Fördervereine u. ä.) und Maßnahmen (z.B. zur Auswahl, gar 4 Ansprache von Schulen und Kitas gezielt nach Stadtteilen) unterstützen Oper und Schauspiel, dass Kitas und Schulen mit vielen Kindern aus einkommensarmen Familien zur Teilnahme an ihrem Angebot ermutigt werden? Zunächst soll die Preisermäßigung für Kinder und Jugendliche in OPER und SCHAUSPIEL auch Kindern aus einkommensschwächeren Familien die Möglichkeit bieten, Tickets zu erwerben. So be- trägt der Ticketpreis für die Kinderoper 7, - € für Schulgruppen bzw. 7,50 € für Kinder, die mit ihren Eltern oder Großeltern kommen. Tritt die Kinderoper in den Kitas auf, zahlt jedes Kind nur noch 5,- € für die Vorstellung. Schüler*innen können daneben bereits für 10, - € Karten für Vorstellungen der großen Oper erwerben. Mit einem Schul -Abo des Schauspiels beträgt der Preis pro Vorstellung für Schüler*innen 6,50 €. Schüler*innen zahlen ansonsten im Vorverkauf 50% des regulären Ticketprei- ses oder pauschal 7 € an der Abendkasse auf Resttickets. Hinzu kommen die Vermittlungsangebote um den Vorstellungsbesuch, die kostenfrei sind. Die Oper bietet zudem mit dem „Förderverein der Ki nderoper zu Köln“ e.V. und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit, die Kosten für einen Opern - und Kinderopernbe- such zu übernehmen. Auch die Fördervereine der Schulen werden z.T. eingebunden, um jedem Kind die Teilnahme zu ermöglichen. Seit der Spielzeit 2020/21 existiert mit dem Projekt „OpernPaten“ das besondere Angebot des Opernbesuchs eines Tandems, bestehend in dieser Spielzeit aus Kindern eines SOS Kinderdorfs und Senior*innen. Das Schauspiel hat sich über die gemeinsamen Maßnahmen der Sparten hinaus die Vernetzung in- nerhalb seines Standortes in Mülheim zur Aufgabe gemacht. Hiervon umfasst sind die umliegenden Schulen, Flüchtlingsheime, Initiativen, Institutionen und die Sozialraumkoordination Mül- heim/Keupstraße. U.a. mit dem Ko operationspartner Kulturbunker Mülheim e.V. entstand die Perfor- mance Reihe „The Power of Action“, an der Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren beteiligt sind. Im Rahmen des Projektes „Schule des Lebens“ kooperierte das Schauspiel mit der Ferdinand - Lassalle-Realschule aus Köln Mülheim, der Gesamtschule in Rodenkirchen, der Förderschule Bel- vedere in Müngersdorf, der Ursula -Kuhr-Hauptschule in Heimersdorf, dem Elisabeth -von-Thüringen Gymnasium in Sülz und der Tages- und Abendschule mit ihren Standorten in Mülheim und Müngers- dorf. In diesem Projekt stand die Begegnung und der Austausch von Schüler*innen aus unterschiedli- chen Lebenswelten und Schulformen im Fokus. 4. Wurde die Arbeit von Schauspiel und / oder Oper für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendli- chen in den letzten zehn Jahren mit Ehrungen, Preisen und besonderen Kooperationen hono- riert? Bitte mit Jahreszahl nennen. Beide Sparten wurden in den letzten Jahren mit mehreren Würdigungen bedacht. Die Oper wurde 2017 für ihr Programm „Oper für Jung und Alt“ – Demenzerkrankte besuchen mit Kindern die ca. 1 stündigen Vorstellungen der Kinderoper Köln in Saal 3 des StaatenHauses – mit dem Rudi Assauer Preis ausgezeichnet. Das generationenübergreifende, einzigartige Projekt bietet zudem Vor- und Nachbereitung der Vorstellungsbesuche in Einrichtungen für Demenzerkrankte an. Seit 2018 ist die Kinderoper UNICEF -Pate, als erste und einzige Institution in Köln. Im September 2019 erhielt die Oper Köln bei den 1. „OPER! AWARD“ für die Arbeit der Kinderoper sowie das Ange- bot der Abteilung Theater und Schule in der Oper, den Preis in der Kategorie „Bestes Education - Programm“ bundesweit. Für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 konnte die Oper Köln für die Kin- deroper eine Profilförderung durch das Programm „Neue Wege“ des Landes NRW in Höhe von 1,24 Millionen Euro für zunächst zwei Spielzeiten akquirieren. Die Förderung ermöglicht es der Oper Köln respektive der Kinderoper zusätzliches Personal einzustellen. Ohne dies wäre die Fortführung des Angebots dauerhaft nicht zu halten gewesen. Das Schauspiel konnte für das Projekt „Schule des Lebens“ die Mercator-Stiftung als Kooperations- partner gewinnen. Die Kooperation währte vom Jahr 2015 bis ins Jahr 2020. Darüber hinaus wurde das Import Export Kollektiv, das seit 2015 fest zum Schauspiel Köln gehört, mit seinem Stück „Real Fake“ sowohl 2018 zum Bundestreffen Jugendclubs an Theatern nach Stuttgart als auch 2019 zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Im selben Jahr wurde „Concord Floral“, eine In- 5 szenierung erarbeitet gemeinsam mit zehn Jugendlichen aus Köln-Chorweiler, für das Theatertreffen der Jugend nominiert. Zuletzt wird die Performance-Reihe „The Power of Action“ gefördert durch „Zur Bühne“, das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. 5. Wie viele pädagogische Mitarbeiter*innen in der Abteilung Theater und Schulen, evtl. als Beschäftigte von Schauspiel und Oper selbst, tragen in welcher Funktion zu dieser Arbeit bei? In der Abteilung Theater und Schule der Oper gibt es zwei volle Stellen sowie eine Aushilfe, die einen pädagogischen Studiengang absolviert, und eine FSJ-Stelle. Die Kinderoper beschäftigt darüber hin- aus eine Musiktheaterpädagogin für die Kinderopernproduktionen. Dies erfolgt im Rahmen der Förde- rung „Neue Wege“ des Landes NRW. Im Schauspiel sind es zwei Vollzeitstellen. gez. Reker
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0385/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
- Datum
- 04.03.2021
- Erstellt
- 03.02.2021 11:16