0005/2022
Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 14.02.2021 betreffend die Ausweitung des Angebots der Rheinischen Musikschulen (3776/2021) - Beantwortung mündlicher Anfragen vom 23.11.2021
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
4483 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/40/403 Vorlagen-Nummer 11.01.2022 0005/2022 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 17.01.2022 Umsetzung des Ratsbeschlusses vom 14.02.2021 betreffend die Ausweitung des Angebots der Rheinischen Musikschulen (3776/2021) - Beantwortung mündlicher Anfragen vom 23.11.2021 Das Ratsmitglied Maria Helmis stellt in der Sitzung des Ausschuss für Schule und Weiterbildu ng folgende mündliche Nachfrage zu o.g. Vorlage: 1. In der Mitteilung vom 09.09.2021 sei die Rede davon gewesen, das Outreach -Projekt auch auf Grundschulen auszuweiten, in der Mitteilung am 18.01.2021 wurde das als nicht umsetzbar dekla- riert und in der vorli egenden Mitteilung würden die Grundschulen nicht erwähnt. Sie fragt hier nach dem Sachstand der Bemühungen für die Grundschulen, da Grundschulen in der kulturellen Primarbildung weiter priorisiert werden sollen. 2. Sind die in der Mitteilung benannten 7 Koll eg*innen für Chorweiler die Gesamtzahl der Kol- leg*innen oder sind es die Kolleg*innen mit Festanstellungen. Sie wünscht sich eine Übersicht der eingesetzten Honorarkräfte und festangestellten Musiklehrer*innen pro Stadtbezirk, gerne auch nach männlich, weiblich und divers aufgeteilt. Das Ratsmitglied Bärbel Hölzing konkretisiert die Anfrage und bittet um Auskunft darüber, wie hoch die Anzahl der Stunden ist, die durch eine Honorarkraft bzw. festangestellte Lehrkraft pro Stadtbezirk geleistet werden. Die Verwaltung antwortet wie folgt: 1. Die Grundschulen sind im Outreach Projekt nach wie vor von zentraler Bedeutung, vor allem im Hinblick auf die angestrebten durchgängigen Bildungsbiografien. Coronabedingt kamen die meisten Kooperationen, sowohl mit Grundschulen als auch KiTas, im ablaufenden Jahr über weite Strecken zum Erliegen. Zum einen, weil außerschulische Bildungs- partner vom Zutritt zu allgemeinbildenden Schulen ausgeschlossen wurden, zum anderen, weil die Coronaschutzverordnung das gemeinsame Singen in Schulen die meiste Zeit des Schuljahrs 2020/21 untersagte. Dem gemeinsamen Singen kommt aber in der musikalischen Bildung in Grundschulen im Allge- meinen und im Outreach Konzept der Rheinischen Musikschule im Besonderen eine zentrale Rol- le zu. Aber auch die Teilnahme an Instrumentalangeboten litt unter den coronabedingten Zwangspau- sen. An der Grundschule in der Lustheider Straße meldeten sich im Herbst 2020 spontan 84 Kinder für den Instrumentalunterricht an. Bereits nach dem ersten Probeunterricht muss te die Schule coronabedingt geschlossen werden und erst gegen Ende des Schuljahres konnte ein zweiter An- 2 lauf gestartet werden. Nach den Sommerferien meldeten sich auf einen zweiten Aufruf hingegen nur noch 8 Kinder an. Zu groß scheint die Unsicherheit in den Familien nach den Erfahrungen mit den Unwägbarkeiten der Pandemie zu sein, sich auf neue verbindliche Angebote einzulassen. Darüber hinaus wartet das Amt für Schulentwicklung mit der weiteren Implementierung der Ange- bote für Grundschulen aus folgenden zwei weiteren Gründen die Entwicklung ab: Zum einen mit Blick auf die neuen Kooperationsmanager*innen, die eine intensive und nachhalti- ge Betreuung gewährleisten können. Zum anderen aus Rücksicht auf die zu beobachtenden hohen Belastungen der Schulen in räumli- cher und personeller Hinsicht, die durch die Umsetzung der wechselnden Coronaschutz - und - betreuungsverordnungen entstanden sind. 2. In Chorweiler werden insgesamt, einschließlich der Bläserklassen an der Henry-Ford-Realschule, 13 Kolleg*innen eingese tzt. Davon sind 7 festangestellte Mitarbeitende (davon 4w, 3m) und 6 freie Mitarbeitende (3w, 3m). Dabei ist zu beachten, dass aufgrund der Pandemie einige Angebo- te ruhen müssen. In Kalk werden derzeit 10 Kolleg*innen eingesetzt, davon 5 Angestellte (darunter 4 w, 1m) und 5 freie Mitarbeitende (darunter 3w, 2m). Auch für Kalk gilt, dass aufgrund der Pandemie einige An- gebote ruhen müssen. 3. In Kalk werden derzeit 49,25 Jahreswochenstunden (JWS) erteilt, davon 37,25 JWS von TVöD - Kolleg*innen (das sind 75%) und 12 JWS (25%) von freien Mitarbeitenden. In Chorweiler werden derzeit insgesamt 52,75 JWS erteilt (einschließlich Bläserklassen Henry - Ford-Realschule) davon 24,5 JWS von TVöD -Kolleg*innen (46%) und 28,25 JWS von freien Mit- arbeitenden (64%). Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0005/2022
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 11.01.2022
- Erstellt
- 03.01.2022 13:42