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Verwendung Kölner Stadtholz

SPD Anfrage nach § 4 AN/0093/2026 vom 19.01.2026

Stand: Am 30.04.2026 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester An die Vorsitzende des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün Frau Denise Abé SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 19.01.2026 AN/0093/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 22.01.2026 Verwendung Kölner Stadtholz Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Vorsitzende, die SPD-Fraktion bittet, nachstehende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen: Der Rat der Stadt Köln hat mit dem Beschluss zu AN/1190/2022 das Ziel bekräftigt, Holz aus dem städtischen Wald nicht nur im Sinne einer nachhaltigen Forstwirtschaft zu gewinnen, sondern es anschließend auch qualitativ hochwertig, ressourcenschonend und mit regionaler Wertschöpfung einzusetzen. Damit verbindet der Beschluss mehrere zentrale kommunalpoli- tische Zielsetzungen: Klima- und Ressourcenschutz durch sinnvolle stoffliche Nutzung eines nachwachsenden Rohstoffs, die Stärkung regionaler Produktions- und Lieferketten sowie die Schaffung bzw. Ausweitung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten. Gerade die im Beschluss vorgesehene Zusammenarbeit mit der Kölner Gesellschaft für Ar- beits- und Berufsförderung mbH (KGAB) bietet die Chance, ökologische und soziale Aspekte konkret zusammenzuführen: Stadtwaldholz könnte nicht nur nachhaltig verarbeitet werden, sondern zugleich zur Arbeitsförderung und Qualifizierung beitragen. Gleichzeitig wird mit der beispielhaft genannten Deckung von Bedarfen städtischer Kindertagesstätten (z. B. Küchen, Kleinmöbel, Elemente für Außenflächen) ein Ansatz formuliert, der kommunale Bedarfe mit regionaler Produktion verbinden kann – ergänzend zu bestehenden Beschaffungsstrukturen, sofern rechtlich und wirtschaftlich umsetzbar. Der Rat hat hierzu im Wortlaut folgenden Beschluss gefasst (AN/1190/2022): 1. Das Holz aus dem Stadtwald wird einer qualitativ hochwertigen und nachhaltig sinn- vollen Nutzung zugeführt. Hierzu soll die Zusammenarbeit mit der Kölner Gesell- schaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH (KGAB) genutzt und ausgebaut werden. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit zukünftig Stadtwaldholz von der - 2 - Stadt an die KGAB abgegeben werden kann, um es dort zu bearbeiten und es einer nachhaltigen Wertschöpfung zuzuführen. 2. Aus dem Stadtwaldholz könnten z.B. vorrangig Bedarfe der städtischen Kindertages- stätten gedeckt werden. Hierbei kann es sich in Ergänzung zu bestehenden Rahmen- verträgen zum Beispiel um die Ausstattung von Küchen, Kleinmöbeln oder auch Ele- mente für die Außenflächen handeln. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, den Bedarf an solchen Möbeln sowie die Menge des hierfür notwendigen Holzes zu präzisieren sowie die finanziellen, wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen bzw. Rahmenbedingungen einer Umsetzung bei der KGAB auszu- arbeiten. Zudem ist darzustellen, ob und in welchem Umfang neue Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten durch ein solches Projekt geschaffen werden. Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion um Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung des Ratsbeschlusses AN/1190/2022 und welche konkreten Schritte wurden seit Beschlussfassung unternommen? 2. Welche Ergebnisse liegen zur Prüfung vor, inwieweit Stadtwaldholz künftig von der Stadt an die KGAB abgegeben und dort verarbeitet werden kann (inkl. ggf. erforderli- cher organisatorischer Voraussetzungen)? 3. Wurde der Bedarf städtischer Kindertagesstätten an geeigneten Produkten (z. B. Kü- chen, Kleinmöbel, Außenflächenelemente) bereits erhoben – und welche Produkt- gruppen sind aus Verwaltungssicht für eine Umsetzung besonders geeignet? 4. Welche Mengen an Stadtwaldholz wären hierfür voraussichtlich erforderlich bzw. ver- fügbar, und welche finanziellen, wirtschaftlichen sowie rechtlichen/vergaberechtlichen Rahmenbedingungen oder Hürden wurden identifiziert (insbesondere im Verhältnis zu bestehenden Rahmenverträgen)? 5. Welche Beschäftigungs- und Qualifizierungspotenziale werden durch ein solches Projekt bei der KGAB gesehen (Art der Qualifizierung, Zielgruppen, mögliche Grö- ßenordnung), und welche nächsten Schritte sind hierfür geplant? Die Antworten der Verwaltung sollen auch dem Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorin- nen und Senioren zur Kenntnis gegeben werden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Pascal Pütz SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 30.04.2026

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 1.2, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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