Mandari Insight

2106/2023

Leitbild für die Handelslagen Hohe Str./Schildergasse und Umfeld in der Innenstadt: Vorlage des Abschlussberichts

Mitteilung Ausschuss 19.07.2023

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 31.08.2023, TOP 18.8

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Leitbild Handelslagen_Abschlussbericht

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

3948 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/151/1 
 
Vorlagen-Nummer   19.07.2023 
 2106/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 17.08.2023 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023 
Stadtentwicklungsausschuss 31.08.2023 
 
Leitbild für die Handelslagen Hohe Str./Schildergasse und Umfeld in der Innenstadt: 
Vorlage des Abschlussberichts 
Hier: Start der City-Netzwerkarbeit und Abschluss des Leitbildprozesses 
 
 
Start des Förderprojekts „City-Netzwerkarbeit“ 
 
Mit der Vorlage des Abschlussberichts endet der Leitbildprozess für die Handelslagen Hohe 
Str./Schildergasse. Gleichzeitig ist dies der Auftakt und Anknüpfungspunkt für eine umset-
zungsorientierte Weiterentwicklung der Kölner City. Im Rahmen des Projektes „City-Netzwerk-
arbeit“, gefördert über das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, mit 
einer Gesamtprojektsumme in Höhe von 675.100 € wird seit dem 01.04.2023 bis zum Jahr 
2025 ein Zentrenmanagement bei der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH eingerichtet 
(1,5 Personalstellen). Das Projekt sieht ebenso die Einrichtung eines Verfügungsfonds mit ei-
nem Fördervolumen von insgesamt 300.000 € vor, um unter der Begleitung des Zentrenmana-
gements und dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik sicht- und spürbare Maßnahmen zur 
Attraktivierung der City gemeinsam mit den innerstädtischen Akteurinnen und Akteure aus der 
City umsetzen zu können. Die Ergebnisse des Leitbildprozesses sind die Handlungsgrundlage 
für das eingerichtete Zentrenmanagement. 
 
Abschluss des Leitbildprozesses für die Schildergasse und Hohe Straße 
 
Der Leitbildprozess unter der Beteiligung verschiedenster Akteurinnen und Akteure aus Privat-
wirtschaft, Politik und Stadtverwaltung konnte mit dem vorliegenden Abschlussbericht erfolg-
reich abgeschlossen werden.  
 
Die zentralen Ergebnisse des Leitbildprozesses wurden am 13. September 2022 im Rahmen 
einer Abschlussveranstaltung präsentiert. Der vorliegende Abschlussbericht nimmt neben 
dem bereits bekannten räumlichen Leitbild und den Zukunftsvisionen (Vorlagen-Nr.: 
3921/2022) die Prozessgestaltung und das Beteiligungsverfahren ergänzend in den Fokus. 
 
Durch den Leitbildprozess liegt nun unter dem Slogan „2 Straßen - 6 Quartiere - 1 Vision“ ein 
Zukunftsrahmen vor, der als Grundlage und Kompass für die weitere Entwicklung der Han-
delslagen dienen soll.

2 
 
Im Rahmen der gemeinsam erarbeiteten Vision sollen sich die beiden Handelslagen perspek-
tivisch aus sechs unterschiedlichen Quartieren mit eigenen inhaltlichen Themenschwerpunk-
ten zusammensetzen. Beispielsweise ist es die Zukunftsvision, dass der Wallrafplatz zukünftig 
als qualitätsvolles nördliches Eingangstor mit einer hochwertigen Angebotsausstattung und 
hoher Aufenthalts- und Verweilqualität profiliert wird, während die nördliche Hohe Straße künf-
tig einen Experimentierraum zur Schaffung neuer, abwechslungsreicher Erlebnisse für Besu-
cher*innen darstellen soll. Mit der Quartiersprofilierung können nun in den Kölner Handelsla-
gen Hohe Straße und Schildergasse Alleinstellungsmerkmale und individuelle Charakteristika 
gezielt gefördert werden. Durch die stärkere Diversifizierung sollen sich die Handelslagen so 
entwickeln, dass jedes Quartier seine eigenen, individuellen Besonderheiten aufweist und 
demnach auch jeweils unterschiedliche Zielgruppen anspricht. Die unterschiedlichen Quar-
tiere können damit einen gesamtheitlichen Mehrwert für einen Innenstadtbesuch mit Erlebnis-
wert für ein größeres Publikum schaffen, als dies heute der Fall ist. Um dies langfristig zu er-
reichen wurden im Rahmen des Beteiligungsprozesses zahlreiche Vorschläge durch die inner-
städtischen Akteurinnen und Akteure genannt und durch den externen Auftragnehmer Stadt + 
Handel um weitere Vorschläge ergänzt. 
 
 
Anlage 
 
Anlage 1: Abschlussbericht zum Leitbild für die Handelslagen Hohe Straße und Schildergasse 
und Umfeld in der Innenstadt 
 
 
 
Gez. Haack

Leitbild Handelslagen_Abschlussbericht

77582 Zeichen

Ein Leitbild für  
die Handelslagen  
Hohe Straße  
und Schildergasse 
2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision

Vorwort 5
 
1 Zusammenfassung 6
2 Ausgangslage 9
3 Vielfältige Prozessgestaltung als Schlüssel zum Erfolg 14
4 Das Leitbild: 2 Straßen – 6 Quartiere – 1 Vision 19
5 Einordnung der Maßnahmenvorschläge 31
 
Quellen-und Abbildungsverzeichnis 41
Impressum 43
Inhalt

3
Ein Leitbild für  
die Handelslagen  
Hohe Straße  
und Schildergasse 
2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
4
Wie sieht die Schilder -
gasse und Hohe Straße  
von Übermorgen aus? 
Unter dem Slogan  
2 Straßen – 6 Quartiere – 
eine Vision skizziert  
das Leitbild die Zukunfts-
fähigkeit der Kölner  
Handelslagen.

5
Vorwort
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
unbestritten ist, dass das Herzstück unserer 
Innenstadt, die Schilder  gasse und Hohe  
Straße, täglich tausende Kölnerinnen und  
Kölner und Menschen weit über die Stadt -
grenzen hinaus zu einem Besuch anlocken.
Gleichzeitig mussten auch wir in Köln nicht 
erst durch die weitreichenden Auswirkungen 
der Covid-19 Pandemie zu der Erkenntnis 
gelangen, dass der Strukturwandel im Einzel-
handel und das veränderte Konsumverhalten 
von uns allen, die Zukunft für 
Schildergasse und Hohe Straße 
ungewisser und herausfordern-
der denn je erscheinen lässt.
Ich bin daher davon überzeugt, 
dass das Erfordernis die Innen-
stadt zukunftsfähig weiterzu-
entwickeln und neuzudenken 
nie größer war als heute. Dabei 
werden Resilienz, Erlebnis, Komfort, Nachhal-
tigkeit und Klimaanpassung die großen Zu-
kunftsthemen unserer Innenstädte sein und 
maßgeblich über ihren langfristigen Erfolg 
entscheiden.
Ein „Weiter so“ bedeutet in diesen dynami-
schen Zeiten Stillstand, daher ist es mir be-
sonders wichtig, dass wir die Zukunft proaktiv 
gestalten, um eine attraktive Innenstadt von 
Morgen und Übermorgen für alle Menschen 
zu schaffen.
Mit dem vorliegenden Leitbild für die Kölner  
Haupthandelslagen Schildergasse und Hohe  
Straße ist es in einem breiten Beteiligungs-
prozess gemeinsam mit privaten Partnerin-
nen und Partnern aus Handel, Immobilien-
wirtschaft, Vereinen, Industrie- und 
Handelskammer, Verwaltung und Politik ge-
lungen, eine gemeinsame Vision mit konkre-
ten Zukunftsstrategien für die beiden Straßen 
zu entwickeln. Für die fruchtbare Zusammen-
arbeit möchte ich mich bei allen Beteiligten 
herzlich bedanken.
Dabei ist klar: Das vorliegende Leitbild für 
die beiden Straßen soll kein statisches Gebil-
de sein, sondern die Grundlage und 
Impuls für den noch vor uns liegenden 
Prozess zur Weiterentwicklung unse-
rer gesamten Innenstadt sein. Dabei 
gehen wir nun in die konkrete Umset -
zung gemeinsam mit der KölnBusi-
ness Wirtschaftsförderungs-GmbH 
mit der Unterstützung durch das Bun-
desförderprogramm „Zukunftsfähige 
Innenstädte und Zentren“ , in dessen 
Kontext u. a. bereits ein Zentrenmanagement 
eingerichtet wurde.
In diesem Sinne freue ich mich auf die  
gemeinsame Innenstadtentwicklung!
Ihr
 
 
 
Andree Haack  
 
Beigeordneter für Stadtentwicklung,  
Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales  
Köln, Mai 2023

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
6
1 Zusammenfassung
Mit dem Leitbild für die Kölner Handelslagen 
Hohe Straße und Schildergasse liegt eine 
wichtige Arbeitsgrundlage zur Neupositionie-
rung und Profilierung der Handelslagen für 
die nächsten Jahre vor. Auch wenn das Pro-
jekt zur Erarbeitung dieses Leitbildes abge-
schlossen ist, startet nun erst der eigentliche 
Prozess zur Umsetzung – doch auch diese 
Umsetzung ist kein Selbstläufer!
Die aktuellen Anforderungen an die Innen-
städte erfordern neue Betrachtungsebenen 
und alternative Lösungswege. Innenstadt 
muss gemeinsam mit denjenigen weiter ent -
wickelt werden, die Urbanität und Erlebnis in 
den Kölner Handelslagen erzeugen. Auf die 
neuen und auch wechselnden Anforderungen 
muss mutig, engagiert und vor allem proaktiv 
reagiert werden. Dies ist kein Sprint, sondern 
bedarf eines langen Atems. Die Dimension 
und Komplexität der Aufgabenstellung kann 
dann erfolgreich gemeistert werden, wenn 
sich Erfahrung und Neues miteinander agil 
verbindet. 
Die Zukunftsvision für die Kölner Handelsla -
gen liegt nun unter dem Slogan „2 Straßen – 
6 Quartiere – 1 Vision“ vor, welche als Grund-
lage und Kompass für die weitere konkrete 
Entwicklung der Handelslagen dienen soll.
Im Rahmen der gemeinsam erarbeiteten 
Vision sollen sich die beiden Handelslagen 
perspektivisch aus sechs unterschiedlichen 
Quartieren mit eigenen inhaltlichen Themen-
schwerpunkten zusammensetzen. 
Beispielsweise soll der Wallrafplatz zukünftig 
als qualitätsvolles nördliches Eingangstor mit 
einer hochwertigen Angebotsausstattung 
und hoher Aufenthalts- und Verweilqualität 
profiliert werden, während die nördliche Hohe 
Straße künftig einen Experimentierraum zur 
Schaffung neuer, abwechslungsreicher Er -
lebnisse für Besucherinnen und Besucher 
darstellen soll. Mit der Quartiersprofilierung 
können in den Kölner Handelslagen Hohe 
Straße und Schildergasse Alleinstellungs-
merkmale und individuelle Charakteristika 
gezielt gefördert werden. Durch die stärkere 
Diversifizierung sollen sich die Handelslagen 
so entwickeln, dass jedes Quartier seine ei-
genen, individuellen Besonderheiten aufweist 
und demnach auch jeweils unterschiedliche 
Zielgruppen anspricht. Die unterschiedlichen 
Quartiere können damit einen gesamtheitli-
chen Mehrwert für einen Innenstadtbesuch 
mit Erlebniswert für ein größeres Publikum 
schaffen, als dies heute der Fall ist.
Damit das vorliegende Leitbild in der weite-
ren Innenstadtentwicklung Berücksichtigung 
finden kann und entsprechende Maßnah-
men ihre vollständige Wirkung entfalten 
können, ist es zwingend erforderlich, die für 
eine erfolgreiche Umsetzung erforderlichen 
Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Die 
Analyse der Handelslagen und insbesondere 
die prozessbegleitenden Gespräche mit dem 
relevanten Akteurinnen und Akteure haben 
gezeigt, dass Sicherheit und Ordnung neben 
den Umbrüchen im Einzelhandel ein maß-
gebliches Thema darstellen. Diese hat ihren

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 7
räumlichen Schwerpunkt auf dem Neumarkt, 
erstreckt sich jedoch auch darüber hinaus 
über die gesamten Handelslagen. Die hier -
aus resultierenden sozialen Konflikte müssen 
dabei parallel angegangen werden, da sich 
diese auch negativ auf den Handel auswirken.
Erarbeitet wurde das Leitbild mit seinen 
Zukunftsvisionen und Profilierungszielen im 
Rahmen eines breit angelegten Beteiligungs-
verfahrens, bestehend aus u. a. drei aufein-
ander aufbauenden Workshops, an dem die 
verschiedenen Akteurinnen und Akteure aus 
der Innenstadt, Immobilieneigentümerinnen 
und -eigentümer, Gewerbetreibende, privat -
wirtschaftliche Vereine, KölnBusiness Wirt -
schaftsförderungs-GmbH, IHK sowie relevan-
te Verwaltungsstellen intensiv beteiligt waren 
und so maßgeblich zur Entwicklung der 
Zukunftsvisionen für die beiden innerstädti-
schen Handelslagen beigetragen haben.
Die jeweiligen Zwischenergebnisse wurden 
meilensteinbezogen im Rahmen des einge-
richteten Begleitgremiums den politischen 
Vertreterinnen und Vertretern sowie weiteren 
Akteurinnen und Akteuren auf strategischer 
Ebene präsentiert und Hinweise für die wei-
tere Bearbeitung eingeholt.
Die gemeinsam mit den Akteurinnen und  
Akteure erarbeiteten zentralen Ergebnisse 
des Leitbildprozesses wurden am 13. Sep-
tember 2022 im Rahmen einer Abschluss-
veranstaltung präsentiert.
Der Prozess hat gezeigt, dass zahlreiche 
Einzelakteurinnen und -akteure sowie Organi-
sationen ein Interesse daran haben, die Han-
delslagen weiterzuentwickeln sowie bestmög-
lich und zukunftsgerichtet aufzustellen. Zur 
Umsetzung des Leitbilds bedarf es einer ent -
sprechenden Organisationsstruktur, durch die 
die nun notwendigen Prozesse gebündelt und 
gesteuert werden. Ein solches Innenstadtma -
nagement muss dabei ein maßgeschneidertes 
Modell sein, welches an die Kölner Strukturen 
angepasst und gemeinsam mit den Stakehol-
dern der City zu entwickeln ist.
Das Projekt „City-Netzwerkarbeit“ als  
Aktivator der Innenstadtentwicklung
Die Stadt Köln hat im Rahmen des Bundes-
programms „Zukunftsfähige Innenstädte und 
Zentren“ des Bundesministeriums für Woh-
nen, Stadtentwicklung und Bauwesen erfolg-
reich Fördermittel in Höhe von rd. 675.000 € 
für das Projekt „City-Netzwerkarbeit“ einwer -
ben können. Hiermit wurde nun bis zum Jahr 
2025 ein Zentrenmanagement eingerichtet, 
welches unmittelbar bei der KölnBusiness 
Wirtschaftsförderung-GmbH angegliedert 
ist. Die wesentlichen Aufgaben des Zentren-
managements sind insbesondere das weitere 
Vernetzen der innerstädtischen Akteurinnen 
und Akteure sowie die Umsetzung eines Ver -
fügungsfonds für sichtbare Maßnahmen.
Das Zentrenmanagement stellt einen wich-
tigen Teil der innerstädtischen Governance-
Struktur dar und übernimmt neben der 
Umsetzung von Maßnahmen auch eine ak -
tivierende Mitwirkungs- und Koordinations-
funktion.
Mit Blick auf die zukünftige Profilierung und 
Weiterentwicklung der Innenstadt, nicht 
zuletzt unterstützt durch die gezielte Um-

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
8
setzung einzelner Maßnahmen stellt der nun 
abgeschlossene Leitbildprozess eine Zwi-
schenetappe dar.
Nun wird der Blick auf die weiteren Lagen der 
Innenstadt geweitet, Netzwerke intensiviert 
und ausgeweitet sowie Maßnahmen konkret 
und sichtbar umgesetzt. Auf städtischer Seite 
wird der weitere Prozess der Innenstadtent -
wicklung durch das Amt für Stadtentwicklung 
und Statistik koordiniert und eng begleitet. 
Besonders stehen hier die Kooperation und 
der Austausch mit dem bei der KölnBusiness 
eingerichteten Zentrenmanagement im Mit -
telpunkt. Darüber hinaus wird im Sinne eines 
partizipativen Ansatzes zur Innenstadtent -
wicklung ebenso der Einbezug der vielfältigen 
Akteurinnen und Akteure aus der Innenstadt 
stets im Fokus des weiteren gemeinsamen 
Handelns stehen.
Die Zukunftsfähigkeit der Kölner Handelsla -
gen hängt nun maßgeblich davon ab, inwie-
weit es gelingt, ein unverwechselbares Flair 
für ein einzigartiges Innenstadterlebnis zu 
erzeugen. Hierzu sind alle relevanten Stake-
holder zur Kooperation und Mitwirkung auf -
gerufen.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 9
2 Ausgangslage 
Die Hohe Straße und die Schildergasse zäh-
len zu den höchst frequentierten Handelsla -
gen Deutschlands. Allein im Dezember 2022 
besuchten rd. 2 Mio. Passantinnen und  
Passanten die Schildergasse. Damit findet 
sich die Schildergasse regelmäßig unter 
den Top-20 der meist frequentierten Ein-
kaufslagen hinter weiteren namenswerten 
Einkaufslagen in Deutschland und Öster -
reich wieder. Auch die Hohe Straße und 
der Wallrafplatz weisen ganzjährig hohe 
Frequenzen auf. Bedingt werden die hohen 
Besucher*innenzahlen insbesondere durch 
die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten natio-
naler und internationaler Marken und verein-
zelten Flagship-Stores, welche sich entlang 
der Handelslagen aneinanderreihen. Diese 
stellen bekannte Magneten dar und ziehen 
eine Vielzahl an Kölnerinnen und Kölner sowie 
(Shopping-) Touristinnen und Touristen aus 
dem In- und Ausland an. Die Ausgangs lage 
kann also mit Blick auf diesen rein quantita -
tiven Bewertungs  faktor zunächst als grund-
sätzlich gut bewertet werden. 
Im Jahresvergleich zwischen 2019 und 2022 
wird deutlich, dass sich die Handelslagen seit 
dem Höhepunkt der Corona-Pandemie und 
den damit einhergehenden Lockdowns wie-
der weitestgehend stabilisiert haben. Den-
noch bleiben die jährlichen Frequenzzahlen 
der Passantinnen und Passanten z. T. deutlich 
unterhalb der Werte, welche vor der Pande-
mie gemessen wurden. Auch hinsichtlich der 
Leerstände und der Angebotsqualität wird 
ersichtlich, dass die zukünftige Entwicklung 
der Handelslagen mit großen Herausforde-
rungen verbunden ist. So ist ein deutlicher 
Anstieg der Anzahl der Leerstände im Kölner 
Citybereich von 62 im Jahr 2017 zu 163 im 
Jahr 2022 zu konstatieren (GMA 2020, Stadt 
+ Handel 2022). Rund 8 % dieser Leerstände 
entfallen dabei auf die Handelslagen Hohe 
Straße und Schildergasse. Neun dieser Leer -
stände erstrecken sich vermehrt entlang der 
Hohe Straße. Sie machen in Kombination mit 
der rückläufigen Angebotsqualität erste Tra -
ding-Down-Tendenzen sichtbar. Die Schilder-
gasse zeigt sich gegenüber der Hohe Straße 
resilienter: Hier sind lediglich vier Leerstände 
verortet, wovon zwei jedoch im Rahmen eines 
Mieter*innenwechsels umgebaut werden.
Ebenso wird bei einem Spaziergang durch die 
beiden Straßenzüge sichtbar, dass aufgrund 
der Vielzahl an nationalen und internationalen 
Filialisten in den Einkaufslagen und dem folg-
lich sehr hohen Filialisierungsgrad von  
92 % klare Alleinstellungsmerkmale fehlen, 
mit welchen sich die Handelslagen von ande-
ren Innenstädten abgrenzen können. Wenn 
jedoch Einzigartigkeit und Shopping-Erlebnis 
der Trumpf sind, dann sind Monotonie und 
Austauschbarkeit die Hemmnisse für eine 
nachhaltige und zukunftssichere Kölner Han-
dels- und Innenstadtentwicklung. Den ge-
nannten Handelslagen fehlt ein eigenständi-
ges Gesicht – eine Positionierung. Ohne diese 
werden sie zukünftig an Bedeutung verlieren. 
Um entsprechende Entwicklungen zu antizi-
pieren und Schildergasse und Hohe Straße 
auch für die Zukunft insbesondere funktional 
attraktiv aufzustellen, besteht demnach drin-
gender Handlungsbedarf.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
10
Aber nicht nur die Kölner City sieht sich den 
skizzierten Negativtendenzen konfrontiert. 
Insgesamt unterliegen die Innenstädte in den 
letzten Jahrzehnten einem stetigen Wandel 
und sehen sich der Gefahr ausgesetzt, ihre 
herausgehobene Bedeutung im städtischen 
Gefüge zu verlieren. Gesellschaftliche, räum-
liche und digitale Transformationsprozesse 
bringen veränderte Anforderungen an die In-
nenstädte mit sich und bedingen einen Struk -
turwandel. Die Folgen sind u. a. ein Rückgang 
der Handelsfunktion, rückläufige Frequenzen, 
Uniformität und eine zunehmende Verödung 
der Innenstädte. Dabei zeigen sich diese 
Symptome des Strukturwandels im Einzel-
handel, also die zunehmende Filialisierung 
der stationären Angebote bei gleichzeitigem 
Anstieg der Nachfrage nach digitalen Ange-
boten in Städten aller Größenklassen.
Die Stadt Köln hat daher die Erarbeitung 
eines Leitbilds für die Kölner Handelslagen 
Hohe Straße und Schildergasse beauftragt. 
Die Aufgabe dieses Leitbilds soll zukünftig 
sein, den Handelslagen ein klares Profil zu 
geben, welches die Neugier der Passantin-
nen und Passanten weckt und den Besuch 
zum Erlebnis macht. Die Kölner City bietet 
bereits interessant gestaltete und funktio-
nal profilierte Quartiere: Während sich z. B. 
in der Ehrenstraße trendorientierte Marken 
aneinanderreihen, finden die Besucher*innen 
der Mittelstraße ein hochwertiges Angebot in 
einem niveauvollen Ambiente wieder. Um den 
Besuch der Kölner City attraktiv zu gestal-
ten, müssen daher Verknüpfungen von den 
jeweiligen Handelslagen zu den Quartieren 
im Umfeld geschaffen werden. Mithilfe des 
Leitbildprozesses soll zudem den genannten 
Herausforderungen der Kölner Handelslagen 
Hohe Straße und Schildergasse und deren 
Umfeld begegnet werden. Im Zuge dessen 
werden praxisnahe Handlungsempfehlungen 
und Impulse gegen die negativen Entwick -
lungstendenzen gegeben, wobei sowohl die 
übergreifenden Megatrends als auch die 
individuellen Standortqualitäten der Han-
delslagen berücksichtigt werden. Neben 
einem übergeordneten Leitbild für die Schil-
dergasse und Hohe Straße werden zusätz -
lich einzelne Quartiere auf Grundlage einer 
Bestandsanalyse in den Lagen identifiziert. 
Gemeinsam mit den Innenstadtakteurinnen 
und -Akteuren werden den einzelnen Quar -
tieren Zukunftsvisionen zugeordnet, die mit 
Hilfe von Entwicklungszielen sowie konkre-
ten Vorschlägen zur Zielerreichung, welche 
sich aus dem Beteiligungsprozess ergeben, 
unterfüttert werden. Übergeordnetes Ziel ist 
es dabei, der Schildergasse und Hohe Straße 
wieder ein eigenständiges, attraktives Ge-
sicht zu verleihen.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 11
Wie eingangs bereits skizziert, bieten die zent-
ralen Handelslagen eine gute Ausgangslage, an 
welcher es anzuknüpfen gilt. Die Hohe Straße 
bildet im Norden das Eingangstor zu den weite-
ren Lagebereichen der Innenstadt und stellt mit 
dem Kölner Dom insbesondere für Touristinnen 
und Touristen einen wichtigen Ankommensort 
dar. Der Wallrafplatz mit seinen z. T. bereits 
heute hochwertigen Nutzungen wird vor allem 
durch die Entwicklung des DomCarrés zukünf-
tig weiter an Attraktivität gewinnen. Der weitere 
Verlauf der Hohe Straße zeichnet sich durch 
einen engen Straßenquerschnitt, überwiegend 
kleinteiligen Nutzungen, einem schwach ausge-
prägten Angebotsmix und wenigen ergänzen-
den Nutzungen aus. Trotz der hohen Frequen-
zen und der Magnetwirkung der City fallen bei 
einem Gang durch die Hohe Straße lagespezi-
fisch vermehrte Leerstände sowie eine Häufung 
qualitativer Mindernutzungen auf. Aufgrund des 
eng gefassten Straßenquerschnitts sind keine 
nennenswerte Aufenthalts- und Verweilqualitä-
ten entlang der Hohe Straße gegeben. Dennoch 
weist die Hohe Straße aufgrund der Nähe zum 
Kölner Dom und weiteren bekannten kulturellen 
und freizeitorientierten Einrichtungen sowie der 
Großprojekte im direkten Umfeld und der Via 
Culturalis Potenzial für die Zukunft auf, welches 
es abgestimmt und strukturiert zu heben gilt. 
Die Schildergasse, angelegt als breiter 
Shopping-Boulevard, bietet eine Vielzahl an 
national und international bekannten Marken 
und stellt damit eine herausragende überregi-
onale Shopping-Destination für die breite Teile 
der Bevölkerung dar. Gleichzeitig stellt der 
Straßenzug einen wenig individuellen und sehr 
einseitigen Nutzungsmix bereit.  
Abbildung 1: Die Quartiere der Kölner City  Quelle: Darstellung Stadt + Handel; Kartengrundlage Stadt Köln.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
12
Wichtige Standortfaktoren abseits des Han-
dels und des „Sich-Versorgens“ , wie das Schaf-
fen von Erlebnissen, Räume des Verweilens 
und das übergeordnete, in den letzten Jahren 
zunehmend an Bedeutung gewonnen Thema 
der Kulinarik sind in der Schildergasse kaum 
aufzufinden. Überwiegend durch anspre-
chende Geschäftsimmobilien geprägt und 
mit einigen architektonischen Highlights (z.B. 
Weltstadthaus) versehen, finden sich entlang 
der Schildergasse einige wenige Leerstände, 
vor allem in Verbindung mit minderwertiger 
Bausubstanz wieder. Gleichzeitig wirkt sich die 
soziale Problemlage am Neumarkt negativ auf 
die Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung, insbe-
sondere am westlichen Eingangsbereich in die 
Schildergasse, aus.
Quartiersidentifizierung
Auf Grundlage detaillierter Analysen der bei-
den Handelslagen können sechs kleinteiligere 
Quartiere identifiziert werden:
Im Bereich des Wallrafplatzes (Q1) als anspre-
chender Ort zum Verweilen und als nördliches 
Eingangstor zu den angeschlossenen Han-
delslagen finden sich bereits aktuell hochwerti-
ge Einzelhandelsangebote wieder, welche eine 
spezifische Zielgruppe ansprechen. Durch die 
derzeitigen Entwicklungen im Umfeld (Dom-
Carré und Laurenz Carré) ist der Platz derzeit 
durch Bautätigkeiten belastet, welche Auswir-
kungen auf die Nutzungs- und Aufenthaltsqua-
litäten mit sich bringen. 
Die nördliche Hohe Straße (Q2) weist ein 
größtenteils ansprechendes Einzelhandels-
angebot mit einem attraktiven Branchenmix 
auf und profitiert von ihrer Lage in einem kul-
turell geprägten Umfeld. Gleichwohl bietet der 
kleinteilig strukturierte Straßenabschnitt kaum 
Aufenthaltsqualitäten und verfügt über Ange-
botsdopplungen zur Schildergasse.
Die daran unmittelbar anknüpfende südliche 
Hohe Straße (Q3) weist markante Leerstände 
und Nutzungen mit geringer Angebotsqualität 
auf. Insbesondere die breit gefassten unbe-
spielten Flächen der leerstehenden Ladenlo-
kale wirken wie eine Zäsur im Straßenbild und 
wirken sich negativ auf die südliche Hohe Stra-
ße aus. Einladende Verweilmöglichkeiten sind 
auch hier kaum vorzufinden. Punktuell schaffen 
jedoch ansprechende Betriebskonzepte im 
Bereich des Einzelhandels Abwechslung und 
tragen dazu bei, ein gewisses Einkaufserlebnis 
zu erzeugen.
Die südlich daran anschließende Übergangs-
lage (Q4) umfasst im Wesentlichen den Kreu-
zungsbereich der Hohe Straße und Schilder-
gasse, wobei die Verbindung zwischen beiden 
Straßenzügen aufgrund der Wegeführung we-
nig intuitiv gestaltet ist. Hier sind eine Reihe an 
großen Magnetbetrieben und Flagship-Stores 
mit einer weitreichenden Strahlkraft verortet. 
Eine kleine Platzsituation, welcher eine Schar-
nierfunktion zwischen der L-förmigen Anord-
nung von Schildergasse und nördlich abgehen-
der Hohe Straße zugeschrieben werden kann, 
eröffnet grundsätzlich zwar Möglichkeiten zum 
Verweilen, wenngleich die Ausstattung und 
Bespielung des öffentlichen Raums in diesem 
Bereich als ausbaufähig zu bewerten ist. 
Bei der zentralen Schildergasse (Q5) handelt es 
sich um ein städtebaulich attraktives Quartier, 
welches insbesondere im Bereich des Welt-
stadthauses und dem „AntoniterQuartier“ einen 
attraktiven Ort zum Verweilen bietet. Ebenso

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 13
wird ein ansprechendes Einkaufserlebnis durch 
prominente internationale und qualitativ an-
sprechende Marken erzeugt.
Die westliche Schildergasse (Q6) bildet neben 
dem Wallrafplatz das zweite, zentrale Ein-
gangstor zu den beiden Handelslagen, welches 
vor allem als Ort des Ankommens durch den 
ÖPNV-Haltepunkt Neumarkt, dem Busverkehr 
sowie einer größeren zentralen Abstellmöglich-
keit für Fahrräder von den Kölner*innen genutzt 
wird. In einer lebendigen Einkaufsatmosphäre 
treffen die Passantinnen und Passanten hier 
auf eine Reihe international bekannter Marken 
sowohl im Bereich des Handels als auch durch 
Anbieter der Systemgastronomie. Im Vergleich 
zum mittleren Bereich der Schildergasse neh-
men die Angebots- und Nutzungsqualitäten 
jedoch hier z.T. deutlich ab. Auch in Bezug  
auf attraktive Nutzungen abseits des Handels 
ist das vorhandene Angebot in der westlichen 
Schildergasse nur bedingt gegeben.
Abbildung 2: Die Quartiere der Handelslagen  
Quelle: Darstellung Stadt + Handel; Kartengrundlage Stadt Köln; Bestandserhebungen Stadt + Handel 07/2021

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
14
3  Vielfältige Prozessgestaltung  
als Schlüssel zum Erfolg
Gute Innenstadtentwicklung kann nicht allein 
durch Einzelakteurinnen und -akteure gelin-
gen. Aufgaben können nur dann zielgerichtet 
angegangen und vorangetrieben werden, 
wenn ein gemeinsames Bewusstsein mög-
lichst vieler handelnder Akteurinnen und 
Akteure geschaffen wird. Entscheidend ist  
die gezielte Einbindung der relevanten Ak -
teurinnen und Akteure zur Entwicklung eines 
gemeinsam getragenen Leitbildes. 
Daher wurde das Leitbild durch verschiedene 
Dialog- und Beteiligungsformate sukzessive 
erarbeitet und inhaltlich verdichtet. Im Rah-
men des breit angelegten, mehrstufigen Be-
teiligungsprozesses haben Akteurinnen und 
Akteure der lokalen Unternehmen und Im-
mobilienwirtschaft, der Stadtverwaltung, der 
Zivilgesellschaft, der Politik sowie der Fach-
öffentlichkeit diskutiert und gemeinschaftlich 
zusammengearbeitet.
Der Leitbildprozess startete mit einer öffent -
lichen Impulsveranstaltung im September 
2021 in einem zu dieser Zeit leerstehenden 
Ladenlokal im zentralen Abschnitt der Schil-
dergasse. Eingeladen waren Stakeholder aus 
den Bereichen Einzelhandel, Immobilienwirt -
schaft, Politik, privaten Vereinen und Initiati-
ven. Rund 50 Teilnehmer*innen fanden sich 
zu der Veranstaltung zusammen und disku-
tierten nach einem impulsgebenden Vortrag 
durch das Büro Stadt + Handel zu den Trends 
und Entwicklungen ihre ganz persönlichen 
Wunschbilder der Handelslagen der Zukunft. 
Adressiert wurde hierbei das Jahr 2030. 
Darüber hinaus hatten die Teilnehmenden die 
Möglichkeit, ihre Ideen für den Leitbildprozess 
analog sowie digital mitzuteilen. Ziel der Ver -
anstaltung war es, den Prozess öffentlich zu 
Abbildung 3: Der Leitbildprozess Quelle: Darstellung Stadt + Handel

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 15
starten und diesen für die Stadtgesellschaft 
und die innerstädtischen Akteurinnen und 
Akteure sichtbar zu machen.
Des Weiteren wurden Interviews mit Exper -
tinnen und Experten aus Köln, u. a. aus der 
Immobilienwirtschaft, geführt, welche über 
themenspezifisches und lokales Wissen 
verfügen. Im Rahmen von zielgerichteten und 
leitfadengestützten Gesprächen konnte somit 
weiteres, für den Leitbildprozess relevantes 
Wissen generiert werden. Die Ergebnisse der 
Gespräche dienten der Anreicherung der Ana -
lyseergebnisse und setzten erste Impulse für 
die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der bei-
den Handelslagen. Ergänzend dazu erfolgten 
zudem in Kleingruppen aus innerstädtischen 
Akteurinnen und Akteure, der Verwaltung, der 
Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft zwei 
Handelslagenspaziergänge durch die Kölner 
City. Im Zuge dessen hatten die Teilnehmen-
den die Möglichkeit, direkt vor Ort in einem 
authentischen Umfeld Informationen zu 
aktuellen Entwicklungen sowie ihre Sicht zu 
wesentlichen Stärken und Schwächen sowie 
Potenziale und Ideen in den Handelslagen 
zu äußern. Der Spaziergang führte in Form 
eines Rundlaufs durch die Handelslagen Hohe 
Straße und Schildergasse sowie durch die 
weiteren angeschlossenen Einkaufsstraßen 
Breite Straße und Minoritenstraße. Analog zu 
den Fachgespräche trugen die Erkenntnisse 
der Spaziergänge wesentlich zur Analyse des 
Status quo bei.
Die Projektgruppe
Der gesamte Leitbildprozess wurde auf 
operativer Ebene von einer Projektgrup-
pe begleitet, welche sich aus Akteurinnen 
und Akteuren unterschiedlicher Ämter der 
Stadtverwaltung, der KölnBusiness Wirt -
schaftsförderung-GmbH, des Stadtmarke-
ting Köln e. V., der Industrie- und Handels-
kammer, Immobilieneigentümer*innen und 
–verwalter*innen sowie Gewerbetreibenden 
zusammensetzte. Mit der Projektgruppe 
wurden fortlaufend die wesentlichen Erar -
beitungsschritte und Zwischenstände ab-
gestimmt, um ein gemeinsam getragenes, 
transparentes und nicht zuletzt realistisch 
umzusetzendes Leitbild zu entwickeln. Auf -
grund der vielfältigen Besetzungsstruktur 
konnten die Mitglieder ihr lokales und the-
menspezifisches Expertise in den Prozess 
gewinnbringend einbringen und damit sicher -
stellen, dass das Leitbild aus ganzheitlicher 
Perspektive integriert erfolgt. Mit der Projekt -
gruppe wurden zunächst die zentralen Ergeb-
nisse der Analyse abgestimmt, um die viel-
fältigen Perspektiven der Teilnehmenden zu 
berücksichtigen und alle Beteiligten auf einen 
gemeinsamen grundlegenden Wissensstand 
zu bringen. Im Anschluss wurden Ideen zu So-
fortmaßnahmen gesammelt, die aus Sicht der 
Akteurinnen und Akteure geeignet erschienen 
kurzfristig positive Impulse zu setzen und 
so eine erste Entwicklung der Handelslagen 
sichtbar werden zu lassen.
Die Arbeitsworkshops
In drei Arbeitsworkshops kamen insgesamt 
rund 60 Innenstadtakteurinnen und -akteure 
zusammen, um in den themenspezifischen 
Arbeitsphasen gemeinsame Zukunftsvisio-
nen, Profilierungs-strategien und Maßnah-
menvorschläge zur Steigerung der Qualitäten 
der Schildergasse und Hohe Straße zu ent -
wickeln. Die Ergebnisse der jeweiligen Work -
shops flossen in die prozessuale Erarbeitung 
des Leitbilds ein. Pandemiebedingt konnte

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
16
nur der erste der drei Arbeitsworkshops in 
Präsenz abgehalten werden. Doch auch die 
beiden weiteren Arbeitsworkshops konn-
ten im digitalen Raum zielführend und ohne 
Reibungsverluste umgesetzt werden. Diese 
beiden Workshops wurden durch die Agentur 
IKU – Die Dialoggestalter, Dortmund vorbe-
reitet und durchgeführt.
Im Rahmen des ersten Workshops am 18. No-
vember 2021 standen zunächst die Formulie-
rung von themenspezifischen Zukunftsbildern 
sowie die Sammlung erster Ideen für Sofort-
maßnahmen im Fokus. Im anschließenden 
zweiten Workshop am 1. Februar 2022 wur -
den die zukünftigen Profile der Handelslagen 
durch die Beschreitung einer sogenannten 
„Visitor-Journey“ geschärft. Hierbei ging es 
darum, die einzelnen Quartiere und jeweiligen 
Alleinstellungsmerkmale, die eine Person bei 
einem Innenstadtbesuch durchläuft, aus Sicht 
der Besucher*innen zu beschreiben. Für die 
Profile wurden im dritten Workshop am 3. Mai 
2022 aus dem Kreis der Akteurinnen und  
Akteure konkrete Handlungsempfehlungen 
auf mittel- bis langfristiger Ebene entwickelt.
Die T ask Force und Sofort-Maßnahmen
Bereits zu Beginn des Prozesses wurde sei-
tens der innerstädtischen Akteurinnen und 
Akteure der Wunsch geäußert, den pande-
miebedingten Auswirkungen auf die Innen-
stadt mit Hilfe erster sicht- und spürbarer 
Sofort-Maßnahmen zur temporären Attrakti-
vierung der Schildergasse und Hohe Straße 
entgegen zu treten. Ziel sollte sein, diese 
parallel zur weiteren Erarbeitung des Leitbilds 
durchzuführen und so gleichzeitig die Mitwir -
kung an möglichen weiteren Maßnahmen bei 
allen Akteurinnen und Akteuren zu steigern. 
Verschiedene Aktionen wurden unter dem  
Titel „Frühlingserwachen der Kölner Han-
delslagen“ gebündelt und auf den Weg 
gebracht. Hierfür gründete sich eine „Task 
Force“ aus relevanten Innenstadtakteurinnen 
und -akteuren, welche gemeinsam von Mai 
bis Juli 2022 das Frühlingserwachen organi-
sierten und umsetzten. Die Aktionen wurden 
medial intensiv begleitet und sehr positiv in 
der Öffentlichkeit, aber auch bei den Akteu-
rinnen und Akteuren selber aufgenommen. 
Abbildung 4: 1. Arbeitsworkshop Quelle: Darstellung Stadt + Handel

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 17
Abbildung 5: Impressionen des Frühlingserwachens  
Quelle: Stadtmarketing Köln e. V und Marius Buschmann (Hochschule für Musik und Tanz Köln)
Abbildung 6: Open Art Gallery Hohe Straße Quelle: Aclewe Werbeagentur
Das Frühlingserwachen begann mit dem Auf -
stellen von Maibäumen in der Schildergasse. 
Insgesamt drei musikalische Platzkonzerte 
wurden an unterschiedlichen Stellen durch-
geführt und ein Musikfahrrad im Antoniter -
Quartier eingerichtet.  
Besonderes Aufsehen erregte die in Zusam-
menarbeit mit der Hochschule für Musik und 
Tanz verwirklichte „Klangstraße“ entlang der 
Hohe Straße, in der von den Dächern der 
Stadt unterschiedliche Musiker*innen ein 
Konzert gaben.
Als weitere Aktion wurde im Dezem-
ber 2022 die „Open Art Gallery Hohe 
Straße“ gemeinsam mit der KölnBusi-
ness Wirtschaftsförderung-GmbH, 
den Immobilieneigentümer*innen und 
-verwalter*innen aus der Hohe Straße sowie 
mehreren Kölner Künstler*innen umgesetzt. 
Im Rahmen dieser Aktion wurden leerste-
hende Schaufensterflächen temporär mit 
Kunstwerken foliert, sodass die Aktion für 
einen Überraschungsmoment im allgemeinen 
Weihnachtstrubel sorgte.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
18
Das Begleitgremium
Auf strategischer Ebene wurde im Prozess ein 
Begleitgremium eingesetzt, welches sich aus 
Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Ver-
waltung, IHK und weiteren örtlich agierenden 
Akteurinnen und Akteuren zusammensetzte. 
Die Mitgliederinnen und Mitglieder des  
Gremiums wurden in zwei Sitzungen am  
17. Januar 2022 und 30. Mai 2022 über die 
aktuellen Zwischenergebnisse informiert. 
Somit konnte sichergestellt werden, dass 
die Stadtverwaltung und insbesondere die 
Ratspolitik bereits zu einem frühen Zeitpunkt 
in den Prozess miteinbezogen wurden und 
mitwirken konnten.
Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussver -
anstaltung am 13. September 2022 im Anto-
niterQuartier wurden die gemeinsam erarbei-
teten Zukunftsvisionen für beide Straßenzüge 
vorgestellt und damit der Startschuss für die 
Umsetzung der erarbeiteten Inhalte gesetzt.
Somit handelt es sich sowohl bei den Analys-
einhalten als auch bei dem erarbeiteten Leit -
bild mit den quartiersspezifischen Zukunfts-
visionen und den entsprechend aufgelisteten 
Maßnahmenvorschlägen zur Erreichung der 
Entwicklungsziele um Ergebnisse, welche 
sich unmittelbar aus dem Beteiligungspro-
zess ergeben haben. Die Impulse wurden vom 
Gutachter aufgenommen, aufbereitet und 
weiterentwickelt.
Abbildung 7: Abschlussveranstaltung Quelle: Darstellung Stadt + Handel

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 19
4  Das Leitbild:  
2 Straßen – 6 Quartiere – 1 Vision 
Um ein konsistentes Leitbild für die beiden 
Handelslagen zu entwickeln, gilt es zunächst 
die Schildergasse und Hohe Straße mit den 
einzelnen Quartieren zielgerichtet zu profilie-
ren. Insbesondere vor dem Hintergrund der 
Uniformität der beiden Handelslagen stellt die 
Quartiersprofilierung einen Ansatz dar, um mit-
tel- und langfristig eine hohe Aufenthalts- und 
Einkaufsqualität zu generieren. Mit der Quar-
tiersprofilierung soll Schildergasse und Hohe 
Straße wieder ein Gesicht gegeben werden, 
indem Alleinstellungsmerkmale und individuel-
le Charakteristika gefördert werden. Durch die 
Profilierung entwickeln sich die beiden Stra -
ßenzüge zu vielseitig ausgestalteten Lagen, 
wobei jedes Quartier seine eigenen Besonder -
heiten aufweist und demnach auch jeweils un-
terschiedliche Zielgruppen anspricht. Darüber 
hinaus gilt es auch für die gesamte zusammen-
hängende Handelslage eine übergeordnete 
und qualifizierte Zukunftsvision zu erarbeiten.
Ein „Visitor Journey“ durch die Handelslagen 
von Morgen
Das „Visitor Journey“ führt in Form einer vir-
tuellen Reise durch die Handelslagen der 
Zukunft. Als Besucherin oder Besucher der 
Kölner City führt der Weg zunächst vorbei 
am Kölner Dom und anschließend zum Wall-
rafplatz als nördliches Eingangstor der Han-
delslagen, welches insbesondere die Touris-
tinnen und Touristen und nach hochwertigen 
Angebotsqualitäten suchende Shoppingbe-
sucherinnen und Besucher anspricht. Hier 
werden die Besucherinnen oder Besucher von 
einer attraktiven Platzsituation mit einer ho-
hen Aufenthaltsqualität in einem erstklassigen 
Ambiente begrüßt. Exquisite internationale 
Marken und hochwertige Gastronomieangebo-
te, welche bis in die Hohe Straße hineinragen, 
bieten einen stilvollen Nutzungsmix. Einladend 
gestaltete Wegeverbindungen regen zudem 
an, die umliegenden Lagen zu besuchen. Her-
vorzuheben ist hierbei die Via Culturalis mit 
ihren herausragenden kulturellen Angeboten.
Das hochwertige und teils exklusive Angebot 
des Wallrafplatzes bzw. der nördlichen Hohe 
Straße wird im weiteren Verlauf durch eine 
sehr individuell gestaltete Lage, dem Kölner 
Schaufenster, abgelöst. Als Raum für das Be-
sondere macht dieses Quartier Lust auf mehr 
und regt die Besucherinnen und Besucher an, 
die Vielfalt der Kölner City zu entdecken. Der 
Experimentiercharakter des Quartiers wird 
sowohl in Bezug auf die Angebotsausstattung 
durch innovative oder regionale Betriebskon-
zepte sowie Pop-Up-Stores als auch hinsicht -
lich der städtebaulichen Gestaltung durch 
entsprechende farbliche Gestaltung, Materi-
almix oder außergewöhnliche Kunst- und Ar -
chitekturelemente deutlich. Kleinere Bereiche 
mit ergänzenden gastronomischen Angebo-
ten laden zum Verweilen in der besonderen  
Atmosphäre ein. Durch die von der Hohe  
Straße abgehenden Straßenzüge lassen sich 
die umliegenden, im „Kölner Schaufenster“ 
präsentierten Quartiere gut erreichen.
Südlich des Kölner Schaufensters erreichen 
die Besucherinnen und Besucher die Young-
Fashion-Destination, die – wie der Name

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
20
bereits verrät – ganz gezielt auf die junge 
und trendbewusste Zielgruppe ausgerichtet 
ist. Hier reihen sich insbesondere trendori-
entierte Bekleidungs- und Schuhgeschäfte 
aneinander. Neben kommerziellen Nutzungen 
findet sich hier ergänzend mit der Stadtbiblio-
thek ein so genannter „Dritter Ort“ der Stadt 
wieder, welcher nicht nur das Ausleihen von 
Büchern ermöglicht, sondern ebenso für die 
breite Stadtgesellschaft Räume des Zusam-
mentreffens und der Unterhaltung bietet. Eine 
Shoppingpause können die trendbewussten 
Jugendlichen und junge Erwachsene in den 
Chill-Out-Areas in den Kreuzungsbereichen 
einlegen.
Im Anschluss zeigt die Kölner City ihr metro-
politanes Flair unter dem Motto „Die Welt zu 
Gast in Köln“ . Flagship-Stores international 
bekannter Marken sowie weitere bedeutende 
Anker der Kölner Handelslagen in repräsen-
tativen und außergewöhnlichen Immobilien 
prägen das Quartier. Dabei bieten die Han-
delsnutzungen nicht nur den Verkauf ihrer 
bekannten Produkte an, sondern ermöglichen 
auch ergänzende Nutzungen, die den Einkauf 
zum Erlebnis machen. Genießen lässt sich 
das metropolitane Treiben auf dem kleinen, 
futuristisch gestalteten Platz und der daran 
angrenzenden innovativen und progressiven 
Gastronomie. Der Übergang von der Hohe 
Straße zur Schildergasse verläuft intuitiv und 
fließend. Für ankommende Besucherinnen 
oder Besucher aus der Gürzenichstraße  
oder für Besucherinnen und Besucher der 
Handelslagen ergeben sich zur Orientierung 
und Informa tion spezielle, digitale Service-
leistungen.
Angekommen in der Schildergasse erstreckt 
sich Kölns schönster Shopping-Boulevard,  
welcher einen ansprechenden Mix aus Shop-
pen, Genießen und Verweilen bietet. Die 
vielfältigen internationalen Markenfilialisten 
bieten ein qualitätsvolles und attraktives 
Shopping- und Erlebnisangebot. Freizeitnut -
zungen in den Obergeschossen sowie Gas-
tronomie beleben das Quartier auch in den 
Abendstunden und erhöhen den Erlebniswert. 
Eine besondere Rolle nimmt das Antoniter -
Quartier ein: Als innerstädtischer Rückzugsort 
und Ruhepol der zentralen Handelslagen bil-
det dieses eine attraktive, grüne Verweiloase 
mit gelegentlichen Events. Ein grüner Boule-
vard, begrünte Fassaden und eine Reihe von 
attraktiven Kommunikationsräumen laden 
zum Verweilen im Quartier ein. 
Der Gang durch die beiden zentralen Han-
delslagen endet – zumindest kurzzeitig – am 
Neumarkt und der westlichen Schildergasse 
als pulsierendes Tor zu den Shopping-Meilen. 
Das Quartier steht unter dem Motto „Will-
kommen in der City“ . Der lebendige Kno-
tenpunkt Neumarkt, der insbesondere als 
Ankommens ort der Kölnerinnen und Kölner 
dient, bietet ein Erlebnis für alle Sinne. Egal 
ob Freiluftkino, Konzerte, Spielmöglichkeiten 
für Kinder, Gastronomie, Kinderbetreuung 
oder Shopping, dieses Quartier bietet für Klein 
und Groß ein Erlebnis. Der attraktiv gestalte-
te Neumarkt fungiert als „Herz der City“ . Hier 
kommen sowohl die Kölnerinnen und Kölner 
als auch die Besucherinnen und Besucher 
über die Schildergasse an und verteilen sich 
in die weiteren Lagen der Kölner City.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 21
Räumliches Leitbild der Kölner Handelslagen 
Abbildung 8: Räumliches Leitbild  
Quelle: Darstellung Thomas Zimmer, ZIMMER Büro für Corporate Design.  
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Kölns schönster
Shopping-Boulevard
Wallrafplatz –
Luxus mit Domblick
Willkommen in der City:
Pulsierendes Tor zu den Shopping-Meilen
Die Welt zu Gast in Köln – 
Metropolitanes Flair in Köln
Young-Fashion-Destination –
Jung & Up to date
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
Kölner Schaufenster –
Laborraum der Kölner Innenstadt
Via Culturalis
Leitbild der Handelslagen
Gesamtübersicht
Schwerpunkträume
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 kulturell geprägte Lage
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 profilierte Lagen im Umfeld
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 metropolitane Platzsituation
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 hochwertige Nutzungsqualitäten
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 freizeitorientierte Nutzungen
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 Boulevardcharakter
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 trendbewusste Gestaltung
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 Magnetnutzungen und Showrooms
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
  freizeitorientierte Nutzungen 
Nutzung und Funktion
   zentrale Eingangssituation
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 zentrale Laufachsen
  Verknüpfungen
  Aufenthaltsqualität
  Kölner Schaufenster
  trendbewusster Dritter Ort
  stadtbildprägende Projektentwicklung
 gastronomische Bespielung
Stadt Köln
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
Stand: 08. September 2022
50 m 250 m
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Kölns schönster
Shopping-Boulevard
Wallrafplatz –
Luxus mit Domblick
Willkommen in der City:
Pulsierendes Tor zu den Shopping-Meilen
Die Welt zu Gast in Köln – 
Metropolitanes Flair in Köln
Young-Fashion-Destination –
Jung & Up to date
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
Kölner Schaufenster –
Laborraum der Kölner Innenstadt
Via Culturalis
Leitbild der Handelslagen
Gesamtübersicht
Schwerpunkträume
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 kulturell geprägte Lage
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 profilierte Lagen im Umfeld
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 metropolitane Platzsituation
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 hochwertige Nutzungsqualitäten
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 freizeitorientierte Nutzungen
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 Boulevardcharakter
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 trendbewusste Gestaltung
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 Magnetnutzungen und Showrooms
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
  freizeitorientierte Nutzungen 
Nutzung und Funktion
   zentrale Eingangssituation
Apostelstraße
Ehrenstraße
Breite Straße
Oper Köln
Altstadt
Mittelstraße
 zentrale Laufachsen
  Verknüpfungen
  Aufenthaltsqualität
  Kölner Schaufenster
  trendbewusster Dritter Ort
  stadtbildprägende Projektentwicklung
 gastronomische Bespielung
Stadt Köln
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
Stand: 08. September 2022
50 m 250 m

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
22
Zukunftsvision der beiden zentralen Kölner 
Handelslagen 
Auf Grundlage der erarbeiteten Vision sol-
len sich die Schildergasse und Hohe Straße 
perspektivisch aus sechs Quartieren mit 
unterschiedlichem Flair zusammensetzen. 
Mit der Quartiersprofilierung soll den beiden 
zentralen Straßenzügen der City wieder ein 
Gesicht gegeben werden, indem Alleinstel-
lungsmerkmale und individuelle Charakte-
ristika gefördert werden. Durch die stärkere 
Diversifizierung sollen sich die Handelslagen 
so entwickeln, dass jedes Quartier seine ei-
genen, individuellen Besonderheiten aufweist 
und demnach auch jeweils unterschiedliche 
Zielgruppen anspricht. Die unterschiedlichen 
Quartiere können damit einen gesamtheitli-
chen Mehrwert für einen Innenstadtbesuch 
mit Erlebniswert für ein größeres Publikum 
schaffen, als dies heute der Fall ist. Uniformi-
tät und Auswechselbarkeit sollen der Vergan-
genheit angehören. Die sechs Quartiere sind 
so zu profilieren, dass sie den zukünftigen 
Innenstadtbesuch zu einem größeren Erlebnis 
machen. Um dies zu erreichen ist zunächst 
die Formulierung eines übergeordneten Ziel-
profils notwendig. Aus diesem heraus werden 
quartiersspezifische Handlungsempfehlungen 
gegeben, die wiederum kleinteilig operationa -
lisiert werden können.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 23
Übergeordnete Profilierungsziele  
der beiden Handelslagen 
 
›  Die beiden Handelslagen erstre-
cken sich zwischen den beiden 
Polen Dom/Wallrafplatz und Neu-
markt. Der Kreuzungsbereich der 
Schildergasse und Hohe Straße bil-
det dabei als Zwischenstopp einen 
attraktiven Aufenthaltsort.
›   Die Kölner Handelslagen erhöhen 
ihre Strahlkraft insbesondere hin-
sichtlich des spezialisierten Einzel-
handels, diverser gastronomischer 
Angebote sowie in Bezug auf öf -
fentliche, kulturelle und freizeitori-
entierte Einrichtungen.
›  
Durch verschiedene Handels-
schwerpunkte, gastronomische 
Angebote und weiteren Nutzungs-
möglichkeiten (z. B. kulturelle High-
lights, Freizeiteinrichtungen) ergibt 
sich eine breite Nutzungsvielfalt. 
›   Innerhalb der beiden Straßenzü-
ge sind verschiedene Quartiere 
auskristallisiert, die jeweils einen 
eigenständigen und besonderen 
Charakter aufweisen.
›   Über digitale Angebote und weitere 
Marketingaktivitäten sind die Be-
sonderheiten und Angebote für alle 
Besucher*innen gut sichtbar. 
›  Die Schildergasse und Hohe Straße 
sind sowohl zu Tages- als auch zu 
Abendstunden durch Handel, fre-
quenzbringenden Nutzungen in den 
Obergeschossen, Gastronomiebe-
triebe und freizeit- und servicebe-
zogene Angebote belebt. 
›   Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung 
sind sichergestellt und gewährleis-
ten eine gute Aufenthaltsqualität.
›   Eine zentrale Koordinierungsstelle 
steuert sämtliche Entwicklungen 
und Aktionen in den Handelslagen.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
24
Handlungsempfehlungen 
 
›  Einrichtung einer durchsetzungs-
kräftigen, zentralen Koordinie-
rungsstelle (Task Force) zur Organi-
sation der aus dem Leitbildprozess 
resultierenden Entwicklungen und 
Maßnahmen (z. B. Verstetigung  
und Erweiterung der Task-Force im 
Rahmen des Frühlingserwachens).
›  Berücksichtigung der Profilierungs-
zielsetzungen des Leitbilds bei Pro-
jektentwicklungen und Maßnahmen 
auf allen Akteursseiten in Abwä -
gung mit anderen Belangen.
›  Nachhaltige Lösungsfindung zum 
Umgang mit der Drogen- und 
(organisierten) Bettelszene insb. 
im Bereich des Neumarktes; damit 
einhergehend: zwingende Notwen-
digkeit der Schaffung von alternati-
ven Aufenthaltsräumen.
›  Aktive Vermarktung der Quartier -
sprofile und des Leitbilds einerseits 
bei Investorinnen und Investoren 
und Gewerbetreibenden sowie 
andererseits bei Kölner*innen und 
Touristinnen und Touristen.
›  Bereitstellung von finanziellen und 
personellen Ressourcen zur Maß-
nahmenumsetzung u.a. über För -
derprogramme.
›  Integration der kurz- und mittel-
fristigen Großbaustellen (u. a. Dom 
Carré, südliche Hohe Straße) in die 
Handelslagen (z. B. durch Visuali-
sierung der zu entstehenden Nut -
zungen, Wegeführung, Baustellen-
verkleidung etc.). 
›  Gestaltung eines quartiersspezifi-
schen Lageplans für die Innenstadt 
sowie Schaffung von themenspe-
zifischen Shopping-Routen durch 
die Innenstadt (hochwertige Shop-
pinglagen, individuelles Einkaufen 
in Köln; Mix aus Shoppen, Kultur 
und Verweilen; Fashion-Route etc.).
›  Einrichtung einer Beratungs-
stelle für Gewerbetreibende und 
Immobilieneigentümer*innen  
(z. B. Veranstaltung von Schaufens-
terworkshops bzw. -beratungen, 
Informationen zu Finanzierungs-
möglichkeiten etwaiger Umbau-
maßnahmen, Veranstaltung  
kleinerer Aktionen und Events).

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 25
Die sechs Quartiere der Zukunft
1. Wallrafplatz – Luxus mit Domblick
 
›  Das nördliche Eingangstor zur den Handelslagen  
für Besucher*innen. 
›  Eine hochwertige und luxuriöse Angebotsausstattung stellt eine  
Destination für anspruchsvolle Shoppingbesucher*innen dar. 
›  Eine erstklassige Gestaltung lädt zum Verweilen ein und regt  
ebenso zum Aufsuchen der umliegenden Lagen an. 
Profilierungsziele
›  Mit seiner attraktiven Gestaltung 
dient das Quartier als Ankommens-
ort insbesondere für Touristinnen 
und Touristen 
›  
Der Wallrafplatz weist eine hohe Auf -
enthalts- und Verweilqualität auf. 
›  Das Quartier ist mit den umliegen den, 
kulturell geprägten Lagen verknüpft. 
›  Im Süden erstreckt sich das Quartier 
bis zur Minoritenstraße, um Syner -
gieeffekte mit dem neu zu entste-
henden Laurenz Carré zu nutzen. 
›  Die großen Projektentwicklungen 
verfügen über eine hohe Strahlkraft 
und tragen maßgeblich zu einem 
ansprechenden Nutzungsmix des 
Quartiers bei.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
26
2.  Nördliche Hohe Straße – Das Kölner Schaufenster
 
›  Das Kölner Schaufenster zeigt die unterschiedlichen  
und viel seitigen Qualitäten der weiteren (Handels-)Lagen  
der Kölner City. 
›  Die Angebotsausstattung macht Besucher*innen  
neugierig, die Vielfalt Kölns zu entdecken. 
›  Als Experimentierraum bieten sich den Besucher*innen  
stetig neue Erlebnisse. 
Profilierungsziele
›  Das Quartier verfügt über Räume 
mit Experimentiercharakter und Orte 
der Besonderheiten. 
› 
 Der vielfältige Nutzungsmix weist 
einen starken Bezug zu Kölner Marken 
oder Kölnspezifischen Angeboten auf.
›  Das Quartier ist mit den umliegen-
den Lagen und Highlights verknüpft. 
›  Der Experimentiercharakter wird 
auch anhand der städtebaulichen 
Gestaltung sichtbar. 
›  Die vorhandenen kleinen Freiräume 
verfügen über eine attraktive, zum 
Quartier passende Aufenthaltsqua -
lität. 
›  Die Obergeschosse werden durch 
attraktive Nutzungen bespielt.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 27
3. Südliche Hohe Straße – Die Y oung-Fashion-Destination
 
›  Die Young-Fashion-Destination ist der Anlaufpunkt  
für die junge und trendbewusste Zielgruppe. 
›  Vor allem trendorientierte Bekleidung und Schuhe  
schmücken die Schaufenster. 
 ›  Junge Gastronomie- und Freizeitangebote ergänzen  
die Handelslage in multifunktionaler Hinsicht.
Profilierungsziele
›  Das Angebot ist auf die junge und 
trendbewusste Zielgruppe ausgerichtet. 
›  Trendbewusste Nutzungsqualitäten 
laden dazu ein, die verschiedenen Ge-
schäfte zu besuchen. 
›  Die vorhandenen Aufenthaltsräume 
sind auf die Bedürfnisse der jungen 
Zielgruppe ausgerichtet. 
›  Ein Dritter Ort schafft einen 
nicht-kommerziellen Anlauf -
punkt und macht weitere  
Nutzungsmöglichkeiten im 
Quartier möglich.
›  Trendorientierte Gastronomie-
angebote arrondieren  
das Angebot im Quartier.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
28
4.  Übergangsbereich Hohe Straße-Schildergasse – Die Welt zu Gast in Köln 
›  Als Aushängeschild der Kölner City zieht das Quartier mit  
den Innenstädten weltweiter Metropolen gleich. 
›  Hier reihen sich weltweit bekannte Marken  
aneinander und bilden einen zentralen Anker in den  
Kölner Handelslagen. 
›  Als verbindendes Element der Kölner Handelslagen nimmt  
das Quartier eine wichtige Scharnierfunktion ein.  
 
Profilierungsziele
›  Weltweit bekannte Marken in reprä -
sentativen Immobilien mit Flagship-
Charakter prägen das Quartier. 
›  Die Quartiere der Hohe Straße und 
der Schildergasse sind durch eine 
intuitive Wegeführung sowie städ-
tebaulicher und funktionaler Gestal-
tungselemente verknüpft. 
 
›  Eine kleinere Platzsituation lädt  
zum Verweilen in den urban gepräg-
ten Handelslagen ein. 
›  Gastronomieangebote beleben vor 
allem die Platzsituation und schaffen 
weitere Nutzungsmöglichkeiten.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 29
5. Zentrale Schildergasse – Kölns schönster Shopping-Boulevard
›  In ansprechender städtebaulicher Gestaltung mit  
architektonischen Highlights lässt sich am zentral  
gelegenen Ruhepol eine Shopping-Pause einlegen.
›  Der Einkaufsboulevard mit Erlebnischarakter lädt  
zum Shoppen, Flanieren und Verweilen ein.
›  Bei dem vorhandenen Einzelhandels angebot  
werden alle Gäste fündig.
Profilierungsziele
›  Der Shopping-Boulevard verfügt 
über eine hohe Aufenthalts- und 
Verweilqualität mit einer städtebau-
lich ansprechenden Gestaltung. 
›  Das AntoniterQuartier stellt den 
Ruhepol der Handelslagen dar und 
wird als Ort zum Verweilen wahrge-
nommen. 
›  Ein breit aufgestelltes Einzelhan-
delsangebot insbesondere im 
Bereich der Markenfilialisten zieht 
Shoppingbesucher*innen an. 
›  Das Quartier ist sowohl zu Tages- 
als auch Abendstunden belebt. 
›  Erlebnisgastronomie und weitere 
erlebnisorientierte Nutzungen run-
den das Angebot im Quartier ab.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
30
6.   Westliche Schildergasse – Willkommen in der City
 
›  Der lebendige Knotenpunkt Neumarkt stellt den  
Ankommensort für die Kölner*innen dar.
›  Über den Neumarkt als „Herz der City“ verteilen  
sich die Besucher*innen in die umliegenden Lagen  
der Kölner City. 
›  Ein Besuch des Quartiers wird zum Erlebnis.
Profilierungsziele
›  Ein einzigartiger Nutzungsmix aus 
Einzelhandel, Gastronomie, Dienst -
leistungen und Kultur- und Freizeit -
angeboten bietet ein breites Ange-
bot auf allen Ebenen.
›  Der Neumarkt wird als Treffpunkt 
mit gastronomischen Schwerpunkt 
wahrgenommen und genutzt. 
 
›  Der Erlebniswert des Quartiers  
zeigt sich sowohl beim Besuch der 
einzelnen Nutzungen als auch im 
öffentlichen Raum. 
›  Der städtebaulich attraktiv  
gestaltete Neumarkt bietet zahl-
reiche Aufenthalts- und Nutzungs-
möglichkeiten für Klein und Groß.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 31
5  Einordnung der Maßnahmenvorschläge
Im Kontext des Beteiligungsprozesses, insbe-
sondere in den drei Arbeitsworkshops, wurden 
neben den dargestellten quartiersbezogenen 
Zukunftsvisionen und Profilierungszielen 
durch die beteiligten Akteurinnen und Akteu-
re auch verschiedene, in Teilen sehr konkrete 
Maßnahmenvorschläge genannt und zusam-
mengetragen, welche einen Beitrag zum Errei-
chen der jeweils formulierten Entwicklungs-
ziele leisten könnten. Die von den Akteurinnen 
und Akteuren hervorgebrachten Maßnahmen-
vorschläge wurden nach den Arbeitswork-
shops durch den externen Auftragnehmer 
Stadt + Handel aus ihrer fachlichen Expertise 
und Erfahrung heraus gesichtet, erstgeprüft 
und durch eigene Maßnahmenvorschläge bzw. 
Handlungsempfehlungen angereichert.
Diese aus dem Kreis der externen Akteurinnen 
und Akteure und des externen Auftragnehmers 
erarbeitete Zusammenstellung an Maßnah-
menvorschlägen wurde im Anschluss an den 
Beteiligungsprozess unter Koordination des 
Amtes für Stadtentwicklung und Statistik im 
Rahmen eines verwaltungsinternen Abstim-
mungstermins gemeinsam mit den für die 
Innenstadtentwicklung relevanten Fachämtern 
gesichtet, geprüft und hinsichtlich ihrer jeweili-
gen Komplexität bewertet und eingeordnet.
Das Ergebnis dieser Bewertung und Einord-
nung der Maßnahmenvorschläge mit Blick 
auf eine mögliche Umsetzung aus Sicht der 
Stadtverwaltung stellt sich in Form der nach-
stehenden Tabelle dar. Die Bewertung der 
einzelnen Maßnahmenvorschläge erfolgte da -
bei anhand verschiedener Faktoren, u. a. der 
einzusetzende Personalbedarf, der finanzielle 
Aufwand und die Zahl an zu beteiligenden Ak -
teurinnen und Akteuren bei einer möglichen 
Umsetzung der Maßnahme.
Das Symbol  zeigt an, dass der jeweilige 
Maßnahmenvorschlag aus Sicht der Stadtver -
waltung vergleichsweise wenig komplex und 
einfach umzusetzen ist, z. B. weil der Perso-
nalbedarf und finanzielle Aufwand für eine 
mögliche Maßnahmenumsetzung eher gering 
ist oder sich bereits in Umsetzung befindet.
Die Maßnahmenvorschläge die nach erfolg-
ter Abstimmung mit dem Symbol  ge-
kennzeichnet wurden, werden als komplex in 
ihrer Umsetzung eingestuft, gleichwohl wäre 
eine mittelfristige Umsetzung grundsätzlich 
möglich, sofern eine enge fortlaufende Feder -
führung sichergestellt wird. Bei diesen Maß-
nahmenvorschlägen wird für eine potenzielle 
Umsetzung der städtische Personalbedarf 
oder der finanzielle Aufwand als mittel bis 
eher hoch bewertet. Darüber hinaus müssen 
mehrere Akteurinnen und Akteure aus unter -
schiedlichen Bereichen eingebunden werden.
Mit dem Symbol  sind Maßnahmenvor -
schläge gekennzeichnet, welche sich als be-
sonders komplex darstellen und nur in einem 
langfristig angelegten Prozess umzusetzen 
sind. Als Gründe hierfür sind beispielhaft ein 
sehr hoher Personalbedarf und Finanzauf -
wand zu nennen oder dass die entsprechen-
den Maßnahmenvorschläge bereits laufen-
den städtischen Maßnahmen bzw. Projekten 
entgegenstehen.

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
32
Maßnahmenvorschläge zur Profilierung der Handelslagen
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
Veranstaltung von zielgruppenspezifischen Balkonkonzerten Quartiersübergreifend 
konsequente Durchsetzung von ordnungsrechtlichen Maßnahmen in Kooperation  
mit dem Ordnungsamt und der Polizei
Quartiersübergreifend 
junge und bunte Gestaltung der Fassaden und des Stadtraums Quartiersübergreifend 
aktive Ansprache der Gewerbetreibenden in Bezug auf die Attraktivierung  
der Schaufenster- und Werbegestaltung
Quartiersübergreifend 
Durchführung von Shopping-Events in Kombination mit Konzerten und Präsentation neuer Angebote  
im Showformat; dabei Berücksichtigung von Ordnungs- und Sicherheitsaspekten
Quartiersübergreifend 
attraktive Folierung von Leerständen sowie ansprechende Einhausung von Baustellen Quartiersübergreifend 
Fassadenaufwertung insb. der Gebäudetypen der Nachkriegszeit Quartiersübergreifend 
Förderung eines attraktiven Nutzungsmix in den Obergeschossen Quartiersübergreifend 
Gestaltung außergewöhnlicher und moderner Fassaden- und Verkaufsräume Quartiersübergreifend 
Installation von zukunftsweisenden Serviceleistungen im öffentlichen Raum Quartiersübergreifend 
Belebung des Quartiers in den Abendstunden durch Erhöhung des Nutzungsmix Quartiersübergreifend 
Erarbeitung von quartiersspezifischen Stadtplänen zum Aufzeigen der Qualitäten der weiteren Lagen  
im Umfeld und der profilierten Quartiere der Handelslagen
Quartiersübergreifend 
Attraktivierung der Wegeverbindung zu den umliegenden Quartieren sowie Aufzeigen  
von kulturellen und touristischen Highlights durch ein digitales Wegesystem oder Schaffung  
von gestalterischen Wegebeziehungen
Quartiersübergreifend 
Installation von konsumfreien Verweilmöglichkeiten Quartiersübergreifend 

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 33
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
Veranstaltung von zielgruppenspezifischen Balkonkonzerten Quartiersübergreifend 
konsequente Durchsetzung von ordnungsrechtlichen Maßnahmen in Kooperation  
mit dem Ordnungsamt und der Polizei
Quartiersübergreifend 
junge und bunte Gestaltung der Fassaden und des Stadtraums Quartiersübergreifend 
aktive Ansprache der Gewerbetreibenden in Bezug auf die Attraktivierung  
der Schaufenster- und Werbegestaltung
Quartiersübergreifend 
Durchführung von Shopping-Events in Kombination mit Konzerten und Präsentation neuer Angebote  
im Showformat; dabei Berücksichtigung von Ordnungs- und Sicherheitsaspekten
Quartiersübergreifend 
attraktive Folierung von Leerständen sowie ansprechende Einhausung von Baustellen Quartiersübergreifend 
Fassadenaufwertung insb. der Gebäudetypen der Nachkriegszeit Quartiersübergreifend 
Förderung eines attraktiven Nutzungsmix in den Obergeschossen Quartiersübergreifend 
Gestaltung außergewöhnlicher und moderner Fassaden- und Verkaufsräume Quartiersübergreifend 
Installation von zukunftsweisenden Serviceleistungen im öffentlichen Raum Quartiersübergreifend 
Belebung des Quartiers in den Abendstunden durch Erhöhung des Nutzungsmix Quartiersübergreifend 
Erarbeitung von quartiersspezifischen Stadtplänen zum Aufzeigen der Qualitäten der weiteren Lagen  
im Umfeld und der profilierten Quartiere der Handelslagen
Quartiersübergreifend 
Attraktivierung der Wegeverbindung zu den umliegenden Quartieren sowie Aufzeigen  
von kulturellen und touristischen Highlights durch ein digitales Wegesystem oder Schaffung  
von gestalterischen Wegebeziehungen
Quartiersübergreifend 
Installation von konsumfreien Verweilmöglichkeiten Quartiersübergreifend 

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
34
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
Installation von wertigen, künstlerischen Elementen  
(z. B. hochwertige Streetart, Skulpturen) und Lichtinstallationen
Wallrafplatz 
Etablierung eines hochwertigen Gastronomiebetriebs mit ansprechend  
und einheitlich gestalteter Außengastronomie
Wallrafplatz 
Installation von qualitätsvollem Stadtmobiliar auf dem Wallrafplatz;  
dabei Berücksichtigung der Notfallzuwegungen
Wallrafplatz 
hochwertige Gestaltung der Eingangssituation (z. B. Eckgebäude) zur Hohe Straße  
mit Lichtelementen oder Fassadenbegrünung 
Wallrafplatz 
Aufstellen kleinerer Grünelemente auf dem Wallrafplatz Wallrafplatz 
Attraktivierung der Wegeführung vom Parkhaus „Am Dom“ zum Wallrafplatz  
zur Sicherung der MIV-Erreichbarkeit 
Wallrafplatz 
Anpassung der Gestaltungssatzung, z. B. hinsichtlich der Fassadengestaltung  
und Vorgaben von Werbeanlagen 
Wallrafplatz 
Veranstaltung eines öffentlichkeitswirksamen Wettbewerbs zur Vergabe  
eines geförderten Ladenlokales an Betriebskonzepte mit Experimentiercharakter
nördliche Hohe Straße 
Förderung und aktive Ansprache von innovativen Betriebskonzepten nördliche Hohe Straße 
Einrichtung eines modular gestaltbaren Verkaufsraums für wechselnde Pop-Up-Angebote nördliche Hohe Straße 
Nutzung der (zwischenzeitlich) leerstehenden Ladenlokale entlang der Hohe Straße  
zur aktiven Bewerbung der Qualitäten der umliegenden Lagebereiche
nördliche Hohe Straße 
kreative temporäre Gestaltung des öffentlichen Raums in den Kreuzungsbereichen  
und Seitenstraßen zur Verbesserung der Wegeführung entlang der Querachsen
nördliche Hohe Straße 
Flächenzusammenlegung und vertikaler Ausbau der vorhandenen Immobilien  
zur Herstellung marktgerechter Flächenzuschnitte
nördliche Hohe Straße 
(Prüfung zur) Schaffung kleinerer, individuell gestalteter Aufenthaltsinseln mit  
begleitenden gastronomischen Angeboten (z. B. Bistros, kleinere Speisegastronomien mit  
To-Go-Angeboten) in den Kreuzungsbereichen bzw. in den Seitenstraßen
nördliche Hohe Straße 

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 35
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
Installation von wertigen, künstlerischen Elementen  
(z. B. hochwertige Streetart, Skulpturen) und Lichtinstallationen
Wallrafplatz 
Etablierung eines hochwertigen Gastronomiebetriebs mit ansprechend  
und einheitlich gestalteter Außengastronomie
Wallrafplatz 
Installation von qualitätsvollem Stadtmobiliar auf dem Wallrafplatz;  
dabei Berücksichtigung der Notfallzuwegungen
Wallrafplatz 
hochwertige Gestaltung der Eingangssituation (z. B. Eckgebäude) zur Hohe Straße  
mit Lichtelementen oder Fassadenbegrünung 
Wallrafplatz 
Aufstellen kleinerer Grünelemente auf dem Wallrafplatz Wallrafplatz 
Attraktivierung der Wegeführung vom Parkhaus „Am Dom“ zum Wallrafplatz  
zur Sicherung der MIV-Erreichbarkeit 
Wallrafplatz 
Anpassung der Gestaltungssatzung, z. B. hinsichtlich der Fassadengestaltung  
und Vorgaben von Werbeanlagen 
Wallrafplatz 
Veranstaltung eines öffentlichkeitswirksamen Wettbewerbs zur Vergabe  
eines geförderten Ladenlokales an Betriebskonzepte mit Experimentiercharakter
nördliche Hohe Straße 
Förderung und aktive Ansprache von innovativen Betriebskonzepten nördliche Hohe Straße 
Einrichtung eines modular gestaltbaren Verkaufsraums für wechselnde Pop-Up-Angebote nördliche Hohe Straße 
Nutzung der (zwischenzeitlich) leerstehenden Ladenlokale entlang der Hohe Straße  
zur aktiven Bewerbung der Qualitäten der umliegenden Lagebereiche
nördliche Hohe Straße 
kreative temporäre Gestaltung des öffentlichen Raums in den Kreuzungsbereichen  
und Seitenstraßen zur Verbesserung der Wegeführung entlang der Querachsen
nördliche Hohe Straße 
Flächenzusammenlegung und vertikaler Ausbau der vorhandenen Immobilien  
zur Herstellung marktgerechter Flächenzuschnitte
nördliche Hohe Straße 
(Prüfung zur) Schaffung kleinerer, individuell gestalteter Aufenthaltsinseln mit  
begleitenden gastronomischen Angeboten (z. B. Bistros, kleinere Speisegastronomien mit  
To-Go-Angeboten) in den Kreuzungsbereichen bzw. in den Seitenstraßen
nördliche Hohe Straße 

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
36
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
gezielte und proaktive Ansprache junger und trendbewusster Einzelhandelsmarken  
sowie ansprechende Vermarktung der Idee des Quartiers
südliche Hohe Straße 
Ansiedlungsprüfung eines Food-Courts (z. B. auch im zugänglichen Obergeschoss denkbar) südliche Hohe Straße 
Aufgreifen von Trendthemen durch die Schaffung entsprechender Angebote, z. B. E-Sports südliche Hohe Straße 
Etablierung von auf die junge Zielgruppe ausgerichteten Selfie-Points sowie Verknüpfung  
mit Social-Media-Marketing für die Handelslagen 
südliche Hohe Straße 
Etablierung der Stadtbibliothek als Dritten Ort mit Unterhaltungscharakter südliche Hohe Straße 
Installation von Sitz- und Verweilmöglichkeiten in den Kreuzungsbereichen;  
gestalterische Ausrichtung auf die junge Zielgruppe 
südliche Hohe Straße 
Ansiedlung weltweit bekannter Marken und Flagship-Stores Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Ergänzung der Flagshipstores durch erlebnisorientierte Freizeitnutzungen Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Ansiedlung innovativer Gastronomieangebote im Bereich Hohe Straße/Gürzenichstraße  
(z. B. progressive Cafés und Bistros sowie kleinere Speisegastronomien)
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Prüfung einer Etablierung einer ganzjährigen Roof-Top-Bar im Parkhaus Brückenstraße sowie  
Verkleidung des Parkhauses (z. B. durch Begrünung oder Kunstinstallationen)
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Installation von Wegweisern, farbigen oder gestalterischen Akzenten zur Verbesserung  
der intuitiven Wegeführung und Verknüpfung mit den umliegenden Lagen
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Ausbau einer futuristischen Platzsituation mit Grünelementen und Sitzmöglichkeiten  
zum konsumfreien Verweilen
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse


2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 37
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
gezielte und proaktive Ansprache junger und trendbewusster Einzelhandelsmarken  
sowie ansprechende Vermarktung der Idee des Quartiers
südliche Hohe Straße 
Ansiedlungsprüfung eines Food-Courts (z. B. auch im zugänglichen Obergeschoss denkbar) südliche Hohe Straße 
Aufgreifen von Trendthemen durch die Schaffung entsprechender Angebote, z. B. E-Sports südliche Hohe Straße 
Etablierung von auf die junge Zielgruppe ausgerichteten Selfie-Points sowie Verknüpfung  
mit Social-Media-Marketing für die Handelslagen 
südliche Hohe Straße 
Etablierung der Stadtbibliothek als Dritten Ort mit Unterhaltungscharakter südliche Hohe Straße 
Installation von Sitz- und Verweilmöglichkeiten in den Kreuzungsbereichen;  
gestalterische Ausrichtung auf die junge Zielgruppe 
südliche Hohe Straße 
Ansiedlung weltweit bekannter Marken und Flagship-Stores Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Ergänzung der Flagshipstores durch erlebnisorientierte Freizeitnutzungen Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Ansiedlung innovativer Gastronomieangebote im Bereich Hohe Straße/Gürzenichstraße  
(z. B. progressive Cafés und Bistros sowie kleinere Speisegastronomien)
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Prüfung einer Etablierung einer ganzjährigen Roof-Top-Bar im Parkhaus Brückenstraße sowie  
Verkleidung des Parkhauses (z. B. durch Begrünung oder Kunstinstallationen)
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Installation von Wegweisern, farbigen oder gestalterischen Akzenten zur Verbesserung  
der intuitiven Wegeführung und Verknüpfung mit den umliegenden Lagen
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse

Ausbau einer futuristischen Platzsituation mit Grünelementen und Sitzmöglichkeiten  
zum konsumfreien Verweilen
Übergangsbereich Hohe 
Straße/Schildergasse


Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
38
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
Veranstaltung kleinerer Events im Antoniterquartier zentrale Schildergasse 
akustische Untermalung (z. B. Vogelgezwitscher) in Ruhe- und Verweilbereichen zentrale Schildergasse 
Erhalt und Stärkung des standardisierten, erlebnisorientierten Einzelhandelsmix zentrale Schildergasse 
Ausbau des Antoniterquartiers als innerstädtischen Rückzugsort in zentraler Lage zentrale Schildergasse 
Aufwertung einzelner Immobilien und Fassaden insb. im Teilbereichs im Nordosten des Quartiers zentrale Schildergasse 
Schaffung von Begrünung (z. B. Blumenampeln, Fassadenbegrünung), farblichen  
Gestaltungselementen oder Wegweisern zur Anregung und Verbesserung der Wegeverbindung  
in Richtung Norden (Herzogstraße und Oper Köln)
zentrale Schildergasse 
Installation von Grünelementen im Straßenraum und an den Gebäudefassaden vor dem  
Hintergrund der Entwicklung eines Boulevardcharakters
zentrale Schildergasse 
regelmäßige Veranstaltung von Events mit unterschiedlichen Zielgruppenschwerpunkten westliche Schildergasse 
Erhalt und Stärkung des standardisierten Erlebniseinkaufs sowie vereinzelt Ergänzung um  
spezialisierten Erlebniseinkauf mit entsprechenden Betriebskonzepten mit Erlebnischarakter  
zur Gewährleistung einer ansprechenden Angebotsvielfalt
westliche Schildergasse 
Abstimmung zur Schaffung von Gestaltungs- und Nutzungselemente für vielfältige  
Zielgruppen (u. a. Familien mit Kindern, (Shopping-)Touristinnen und Touristen, Kölner*innen,  
Arbeitnehmende im Umfeld, Feierpublikum)
westliche Schildergasse 
proaktive Unterstützung von Ansiedlungen weiterer und vielfältiger Gastronomiebetriebe  
mit flexibler Außengastronomie mit Schwerpunkt Neumarkt
westliche Schildergasse 
Schaffung von Erlebnisräumen mit Unterhaltungscharakter für vielfältige Zielgruppen  
(z. B. temporäres Freiluftkino, Veranstaltungsräume mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten)
westliche Schildergasse 
Herstellung einer attraktiven Platzsituation am Neumarkt mit Ankommens- bzw. Eingangscharakter  
(unter Berücksichtigung der perspektivischen verkehrlichen und städtebaulichen Neugestaltung des  
Neumarkts) mit Aufenthaltsqualität
westliche Schildergasse 
Quelle: Darstellung Stadt Köln

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 39
Maßnahmenvorschlag Quartiersbezug Komplexität
Veranstaltung kleinerer Events im Antoniterquartier zentrale Schildergasse 
akustische Untermalung (z. B. Vogelgezwitscher) in Ruhe- und Verweilbereichen zentrale Schildergasse 
Erhalt und Stärkung des standardisierten, erlebnisorientierten Einzelhandelsmix zentrale Schildergasse 
Ausbau des Antoniterquartiers als innerstädtischen Rückzugsort in zentraler Lage zentrale Schildergasse 
Aufwertung einzelner Immobilien und Fassaden insb. im Teilbereichs im Nordosten des Quartiers zentrale Schildergasse 
Schaffung von Begrünung (z. B. Blumenampeln, Fassadenbegrünung), farblichen  
Gestaltungselementen oder Wegweisern zur Anregung und Verbesserung der Wegeverbindung  
in Richtung Norden (Herzogstraße und Oper Köln)
zentrale Schildergasse 
Installation von Grünelementen im Straßenraum und an den Gebäudefassaden vor dem  
Hintergrund der Entwicklung eines Boulevardcharakters
zentrale Schildergasse 
regelmäßige Veranstaltung von Events mit unterschiedlichen Zielgruppenschwerpunkten westliche Schildergasse 
Erhalt und Stärkung des standardisierten Erlebniseinkaufs sowie vereinzelt Ergänzung um  
spezialisierten Erlebniseinkauf mit entsprechenden Betriebskonzepten mit Erlebnischarakter  
zur Gewährleistung einer ansprechenden Angebotsvielfalt
westliche Schildergasse 
Abstimmung zur Schaffung von Gestaltungs- und Nutzungselemente für vielfältige  
Zielgruppen (u. a. Familien mit Kindern, (Shopping-)Touristinnen und Touristen, Kölner*innen,  
Arbeitnehmende im Umfeld, Feierpublikum)
westliche Schildergasse 
proaktive Unterstützung von Ansiedlungen weiterer und vielfältiger Gastronomiebetriebe  
mit flexibler Außengastronomie mit Schwerpunkt Neumarkt
westliche Schildergasse 
Schaffung von Erlebnisräumen mit Unterhaltungscharakter für vielfältige Zielgruppen  
(z. B. temporäres Freiluftkino, Veranstaltungsräume mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten)
westliche Schildergasse 
Herstellung einer attraktiven Platzsituation am Neumarkt mit Ankommens- bzw. Eingangscharakter  
(unter Berücksichtigung der perspektivischen verkehrlichen und städtebaulichen Neugestaltung des  
Neumarkts) mit Aufenthaltsqualität
westliche Schildergasse 

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
40
Mit der dargestellten Einordnung der umfang-
reichen Maßnahmenvorschläge, von denen ei-
nige quartiersübergreifend umzusetzen sind, 
während andere quartiersbezogen räumlich 
sehr spezifisch wirken sollen, liegt nun eine 
für die Umsetzbarkeit abgestufte Agenda zur 
Weiterentwicklung der Quartiere der Schil-
dergasse und Hohe Straße vor. An dieser 
Stelle gilt es explizit darauf hinzuweisen, dass 
es sich hierbei nicht um ein verbindlich um-
zusetzendes Arbeitsprogramm handeln kann 
und soll. Gleichwohl sollen nun die Maßnah-
menvorschläge, welche als vergleichsweise 
einfach umzusetzen sind, im nächsten Schritt 
weiter qualifiziert und konkret vorangetrieben 
werden.
Hierzu werden die entsprechend gebündelten 
Maßnahmenvorschläge an das Zentrenma -
nagement, welches im Rahmen des Förder -
projektes „City-Netzwerkarbeit“ zum 1. April 
2023 bis Herbst 2025 bei der KölnBusiness 
Wirtschaftsförderungs-GmbH bereits in die 
Umsetzung gegangen ist, übergeben. In die-
sem Rahmen können Maßnahmenvorschläge, 
welche als vergleichsweise wenig komplex 
und nur einen geringen Finanzaufwand be-
dürfen, vorrangig in den Blick genommen 
werden. Maßnahmenvorschläge, welche 
insbesondere auf eine temporäre Umsetzung 
angelegt sind, z. B. die Umsetzung von Events 
und Veranstaltungen oder die Anschaffung 
von kleineren Gestaltungselementen und 
Stadtmobiliar im öffentlichen Raum, können 
perspektivisch über den ebenfalls im Rahmen 
des Projektes „City-Netzwerkarbeit“ vorgese-
henen Verfügungsfonds finanziell gefördert 
und umgesetzt werden.

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 41
Quellen-und Abbildungsverzeichnis 
Fotoquellen der Mood-Boards
Moodboard Wallrafplatz 
›  
links oben: Tilo & Paolo - stock.adobe.com
›  mitte links oben: DC Studio -  
stock.adobe.com
›  mitte rechts oben: hanohiki -  
stock.adobe.com
›  rechts oben: Felix Pergande -  
stock.adobe.com
›  mitte links: Jacob Lund - stock.adobe.com
›  mitte: andersphoto - stock.adobe.com
›  mitte rechts: murattelioglu  
stock.adobe.com
›  links unten: Kadmy - stock.adobe.com
›  mitte links unten: Felix Pergande -  
stock.adobe.com
›  mitte rechts unten: slavun -  
stock.adobe.com
›  rechts unten: Fxquadro - stock.adobe.com
Moodboard Kölner Schaufenster
›  
links oben: Casther - stock.adobe.com
›  links unten: Madrugada Verde -  
stock.adobe.com
›  mitte: bluedesign - stock.adobe.com
›  rechts oben: pololia - stock.adobe.com
›  rechts unten: v74 - stock.adobe.com
Moodboard Young-Fashion-Destination
›  
links oben: K.Decor - stock.adobe.com
›  links unten: Pixel-Shot - stock.adobe.com
›  mitte links: Alena - stock.adobe.com
›  mitte rechts oben: polya_olya - stock.ado-
be.com
›  mitte rechts unten: Victoria Chudinova - 
stock.adobe.com
›  rechts oben: Yaroslav - stock.adobe.com
›  rechts unten: sonyachny - stock.adobe.com
Moodboard Die Welt zu Gast in Köln 
›  
links oben: THANANIT - stock.adobe.com
›  mitte oben: misu - stock.adobe.com
›  rechts oben: zhu difeng - stock.adobe.com
›  links unten: skystudio - stock.adobe.com
›  rechts unten: Simon - stock.adobe.com
Moodboard Kölns schönster  
Shopping-Boulevard
›  
links oben: Heiko Küverling -  
stock.adobe.com
›  mitte links oben: Jacob Lund -  
stock.adobe.com
›  mitte rechts oben: Ralf Geithe -  
stock.adobe.com
›  rechts oben: mdyn - stock.adobe.com
›  mitte links: VadimGuzhva -  
stock.adobe.com
›  mitte mitte links: Peera - stock.adobe.com
›  mitte mitte rechts: zadorozha -  
stock.adobe.com
›  mitte rechts: detailblick-foto -  
stock.adobe.com
›  links unten: Sarah - stock.adobe.com
›  mitte links unten: rawpixcel.com -  
stock.adobe.com
›   mitte rechts unten: rh2010 -  
stock.adobe.com
›  rechts unten: mdyn - stock.adobe.com
Moodboard Willkommen in der City
›  
links oben: Stockbym - stock.adobe.com
›  mitte oben: simona - stock.adobe.com

Ein Leitbild für die Handelslagen  
Hohe Straße und Schildergasse
42
›  rechts oben: VTT Studio - stock.adobe.com
›  links unten: jangnhut - stock.adobe.com
›  mitte unten: ipopba - stock.adobe.com
›  rechts unten: Sanja_85 - stock.adobe.com
Weitere Quellen: 
GMA (2020): Einzelhandels- und Zentrenkon-
zept Köln 2020 (im Entwurf), Köln. 
Marius Buschmann  
(Hochschule für Musik und Tanz Köln)
Stadt Köln 
Stadt + Handel (2022):  
Bestandserfassung 2022, Dortmund. 
Stadtmarketing Köln e. V 
Thomas Zimmer,  
ZIMMER Büro für Corporate Design
Hystreet.com (2023):  
Passantenfrequenzen. https:/ /hystreet.com/

2 Straßen – 6 Quartiere – eine Vision
 43
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit   
Projektverantwortung
Brigitte Scholz
Leiterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Projektteam
Dr. Marc Höhmann
Franka Klocke
Jan Neumann
externe Projektbüros 
 
 
Beckmann und Föhrer Stadtplaner GmbH
Projekteam
Jens Nussbaum
Katharina Ruhr
Hannah Eschert
mit Unterstützung durch
IKU_DIE DIALOGGESTAL TER
Petra Voßebürger
Christina Pagés
Leo D. Hoffmann
Gestaltung
TZ – Büro Corporate Design und visuelle Kommunikation
Druck
XYZ, Köln
 
13-js/56/800/06.2023

Beratungsverlauf (3)

17.08.2023 Wirtschaftsausschuss
TOP 15.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.08.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.08.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2106/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.07.2023
Erstellt
29.06.2023 11:10