AN/2158/2022
Weitere Nutzung des Ulrich Haberland- Hauses durch die Stadtentwässerungsbetriebe Köln
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Weitere Nutzung des Ulrich- Haberland Hauses durch die Stadtentwässerungsbetriebe Köln BV 09 Sitzung 28.11.2022
2964 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 20.11.2022
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Weitere Nutzung des Ulrich Haberland- Hauses durch die
Stadtentwässerungsbetriebe Köln
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
in ihrer Ausgabe vom 16.11.2021 berichtete die Kölner Rundschau von den Überlegungen der
Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) eine Wasserschule im Ulrich- Haberland-Haus am
Schlosspark Stammheim einzurichten.
Nach zwei Jahrzehnten Stillstand, in denen die Bausubstanz des ehemaligen
Senior*innenheims der Bayer AG und späteren Student*innenheims der Stadt Köln sicherlich
maßgeblich gelitten hat, war dies für die Einwohner*innen der angrenzenden Stadtteile
Stammheim und Flittard eine lang ersehnte positive Information.
Im September vorigen Jahres feierte die Wasserschule Köln mit ihren Außenstellen im
Wasserwerk Westhoven und im Klärwerk Stammheim ihr zehnjähriges Bestehen.
Bislang sind die Bildungsangebote nur Schülerinnen und Schülern, sowie Lehrer*innen,
Referendar*innen, Studierenden und Praktikant*innen im Rahmen eines Studiums
vorbehalten. Es darf mutmaßt werden, dass auch dasInteresse der erwachsenen
Einwohner*inne Kölns bezüglich des Bildungsangebotes zum gesamten Themenbereich
Wasser (Trinkwasser, Abwasserreinigung, Gewässerökologie, Hochwasser usw.) groß wäre.
Im Zusammenhang mit der genannten Thematik bitten wir um die Beantwortung der
folgenden Fragen:
1. Gibt es schon ein Konzept für die Umsetzung der Pläne der
Stadtentwässerungsbetriebe Köln zur Einrichtung einer Wasserschule in den
Räumlichkeiten des Ulrich- Haberland- Hauses und wenn ja, wie sieht dieses aus?
2. Wie groß ist der räumliche Bedarf für die Wasserschule und welche anderen
Nutzungen sind angedacht?
3. Bis wann kann mit der Umsetzung der Einrichtung der Wasserschule gerechnet
werden?
4. Bleiben die bisherigen zwei Standorte der Wasserschule Köln erhalten oder wie sieht
die Planung diesbezüglich aus?
5. Wird daran gedacht auch erwachsenen Interessierten ein Bildungsangebot in den zu
sanierenden Räumlichkeiten des Ulrich- Haberlandes – Hauses anzubieten - wenn nein,
was sind die Gründe dafür?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2158/2022
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 21.11.2022
- Erstellt
- 21.11.2022 14:46