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1790/2018

Beantwortung der Anfrage AN/0745/2018 der Fraktionen CDU und Bündnis90/Die Grünen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 19.06.2018

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 19.06.2018

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Anlage_09_KSM

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Anlage_03_ML

3603 Zeichen

1790/2018, Anlage 3 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4511 Dr. Dziewior 
 
Zur Personalsituation des Museum Ludwig der Stadt Köln 
 
Die nachfolgend aufgeführten Mehrstellenbedarfe wurden für die Bereiche Restaurierung 
und Presse wiederholt - letztmalig zum Stellenplanantrag 2019 - beantragt und ausführlich 
begründet. Die Stellenzusetzungen sind weiterhin für die Aufrechterhaltung des 
Museumsbetriebes und zur Sicherstellung der geforderten Arbeitsqualität unabdingbar und 
dringend erforderlich.  
Darüber hinaus wurde bzw. wird die Aufstockung der je 0,5 Stellen bei 4511/0 für die 
Bereiche Anlagenrechnung und Vergabewesen sowie der Hausverwaltung unterjährig 
beantragt. 
 
 
1,0 Stelle im Bereich Presse  
Stellenbewertung und -beschreibung: 
EG 13 TVöD; Bearbeitung und Pflege des gesamten Internetauftritts, Vermittlungsprogramm, 
Marketing, Infoscreens, Soziale Medien 
Begründung:  
Die Einrichtung der Stelle wird bereits seit 2014 zu den jeweiligen Stellenplänen beantragt 
und auf die Notwendigkeit einer personellen Unterstützung aufgrund der Medienentwicklung 
und zusätzlicher Aufgaben in diesem wichtigen und bedeutenden Bereich hingewiesen. 
Das Museum Ludwig muss auch weiterhin als einen Ort der Kunst und insbesondere der 
Gegenwartskunst von internationalem Rang erhalten bleiben und sich weiter entwickeln. 
Dafür bedarf es einer Professionalität im Bereich der sozialen Medien und digitalen 
Kunstvermittlung. 
 
 
1,0 Stelle Restauratorin/Restaurator 
Stellenbewertung und -beschreibung: 
EG 10 TVöD; konservatorische und restauratorische Betreuung des gesamten 
Sammlungsbestandes an Druckgrafiken, Zeichnungen, Malerei auf Papier, 
dreidimensionalen Objekten und Rauminstallationen mit Papier/Karton/ Fotografie des 20. 
und 21. Jahrhunderts, sowie Fotografie von den Anfängen der Fotokunst bis zur Gegenwart 
und den Videokunstbestand 
Begründung: 
Die Einrichtung der Stelle wurde bereits zum Stellenplan 2018 und wiederholt zum 
Stellenplan 2019 beantragt. 
Mit Vfg. 4511 vom 18.12.2017 an 11 über VII wurde nochmals auf die Notwendigkeit einer 
zusätzlichen 1,0 Stelle im Bereich Restaurierung für Papier, Fotografie und Video 
hingewiesen (siehe Anlage). Zudem wurde um Prüfung des beantragten Mehrbedarfs auf der

1790/2018, Anlage 3 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Grundlage einer Organisationsuntersuchung beantragt. In diesem Zusammenhang wird 
nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt Filme und 
Videos von Künstlern und Künstlerinnen nicht mehr ausreichend bearbeitet und gepflegt und 
infolgedessen nicht mehr im Museum ausgestellt werden können. Damit können unersetzlich 
hohe Kulturgüter und damit ideelle und ökonomische Werte verloren gehen. 
 
 
4511-Verwaltung 
Die vorhandenen Stellen im Bereich Anlagenrechnung und Vergabewesen sowie in der 
Hausinspektion im Museum Ludwig sind bei weitem nicht auskömmlich. In den letzten 
Jahren sind den jeweiligen Bereichen immer mehr Aufgaben und Arbeitsaufträge 
(beispielsweise im Vergabeverfahren, Inventarisierung, Aufgaben aus dem Bereich 
Kulturbauten) übertragen worden, die mit dem vorhandenen Personal nicht mehr zu leisten 
sind. 
 
 
In den Stellenplan 2019 werden nachfolgende Stellen aufgenommen: 
 
Abt. ID-Nummer Stellen-
umfang 
Bezeichnung Bewertg. Bemerkungen 
4511 Presse 1,0 1,0 VA/ Referent/in für 
Presse/Internetauftritt 
EG 13 
TVöD 
bereits zu den 
Stellenplänen 
2014ff beantragt; 
siehe Anlage 
4511/2 Restaurierung  1,0 1,0 Restaurator/in für 
Papier/Fotografie- und 
Video 
EG 9 
TVöD 
bereits zu den 
Stellenplänen 
2018ff und 
unterjährig 
beantragt; siehe 
Anlage

Anlage_09_KSM

5099 Zeichen

1790/2018, Anlage 9 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4518 Dr. Kramp 
 
Zur Personalsituation des Kölnischen Stadtmuseums der Stadt Köln 
 
Das Kölnische Stadtmuseum (KSM) steht in den nächsten Jahren vor größten 
Herausforderungen. Endziel ist seine Neuaufstellung in der Historischen Mitte Köln, die nach 
derzeitiger Schätzung um 2027/28 erfolgt. 
 
Hierbei stehen bauliche und konzeptionelle Aufgaben im Mittelpunkt. 
 
 Bedingt durch den Wasserschaden, der die beiden Räume der Dauerausstellung 
zerstört hat, gilt es, bald wieder eine (bis zur Historischen Mitte provisorische) 
Dauerausstellung zu präsentieren – im Zeughaus oder in einem Interim. 
 Parallel muss die Dauerausstellung der Zukunft mit einem Szenografen geplant und 
die Sammlungen dafür ertüchtigt, digitalisiert und dokumentiert sowie der Neubau 
auch in anderen Fragen (Unterbringung der Verwaltung und Restauratoren, 
Synergien mit anderen Nutzern, Funktion des Gebäudes etc.) vorangebracht werden. 
 Gleichzeitig muss das Museum trotz schwieriger baulicher Situation in der 
Öffentlichkeit präsent bleiben (Entwicklung einer Online-Präsentation, 
Sonderausstellungen, Events, Social Media, Präsentationen mit 
Kooperationspartnern etc.). 
 
Hierfür bedarf es einer/s wissenschaftlichen MitarbeiterIn und der Aufstockung der Stelle 
„Kommunikation und Marketing“ (sowie der Verstärkung der Verwaltung und Einrichtung der 
derzeit vorhandenen V-Stelle 50124760- Verwaltung als Planstelle A9+AZ). 
 
Gleichzeitig muss in den folgenden Jahren die Situation der Restaurierung und der Depots 
entscheidend verbessert werden. Dies betrifft: 
 
 den baulich völlig unzureichenden Weyerhof und die damit verbundenen Maßnahmen 
für einen Ersatz (Ausbau Hürth, neues Zentraldepot) 
 die Sammlung historischer Bekleidungen, die im Neubau zur Geltung kommen – aber 
das KSM verfügt über keine Textilrestauratorin 
 die mit ca. 120.000 Blatt herausragende Graphische Sammlung, die zurzeit lediglich 
von einer Wissenschaftlerin mit betreut wird und von einer Graphikrestaurierung, die 
vor Jahren um 50% reduziert wurde, eine Verwaltung dieses Depots fehlt ganz. 
 
Das KSM steht auch, was die dringend notwendige Verjüngung des Teams angeht, vor 
einem einschneidenden Wandel: 
 
 in den nächsten vier Jahren ist die Stelle des stellv. Direktors und 2022 die Leitung 
der Graphischen-, Gemälde- und Textil-Sammlung neu zu besetzen. 
 bis spätestens 2027 u. a. auch die Inventarisation und die Werkstattleitung der 
Restaurierung sowie den Direktor selbst. 
 
Die Neubesetzung dieser Stellen muss nach den Gesichtspunkten der Wissensbewahrung 
erfolgen. In einem Museum der Stadtgeschichte geht es mehr als in anderen Ämtern darum, 
in Jahrzehnten gewachsenes Wissen über die Epochen der Vergangenheit und zu den 
vielfältigen und zahlreichen Museumsobjekten weiterzugeben. Nur so kann das Team 
sinnvoll schrittweise verjüngt und das Museum zukunftsfähig werden.

1790/2018, Anlage 9 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
 
Stellennr. Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
P30027568 VerwaltungsmitarbeiterIn Finanzen 
u. Personal EG 7 Aufstockung um 50% auf 
100% 
P50022227 Kommunikation und Marketing EG 10 Aufstockung um 50% auf 
100% 
Ohne Graphikrestaurator/In EG 9/10 Mehrbedarf Halbtagsstelle 
50% 
Ohne Textilrestaurator/In EG 9/10 Mehrbedarf Halbtagsstelle 
50% 
Ohne VerwalterIn Depot Graphische 
Sammlung EG 6 Mehrbedarf Halbtagsstelle 
50% 
Ohne Wissenschaftlicher Mitarbeiter EG 13 Mehrbedarf Stelle 100 % 
 
Im Verlauf des Jahres ergab sich eine weitere notwendige Stellenzusetzung in der Abt. 
Brauchtumspflege (wiss. MitarbeiterIn EG 13, 100%). Um der Bedeutung des Kölnischen 
Brauchtums auch für Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Integration 
von MitbürgerInnen anderer Kulturkreise gerecht zu werden, sind verstärkte Anstrengungen 
für die Zugänglichkeit und öffentliche Wahrnehmung notwendig. Der immer komplexer 
werdende administrative Aufwand wie auch der stetige Wandel des Karnevals erfordern eine 
zeitnahe personelle Verstärkung der Abteilung. 
 
 
Stellenplan 2019 / Historische Mitte: 
 
Die im Kölnischen Stadtmuseum eingerichtete Wissenschaftlerstelle (ursprünglich befristet 
bis 30.06.2020) wird verlängert bis 30.06.2028 (Beschluss Nr. 0353/2018 zur Historischen 
Mitte).  
 
 
Die altersbedingte Fluktuation bis 2028 stellt sich bei 4518 wie folgt dar: 
 
Stellennr. Bezeichnung Besoldung Datum 
P 30027582 Stellv. Direktor/In EG 15 30.06.2019 
  Leitung Abt. Brauchtum   
Anmerkung: Der derzeitige 
Stelleninhaber hat eine 
Verlängerung seiner Arbeitszeit 
über die Regelaltersgrenze um 2 
Jahre beantragt. 
P 30027561 VA- Dipl. Bibliothekar/in EG 9 30.11.2021 
P 30027560 Wiss. Mitarbeiter/in EG 13 30.09.2022 
  Leitung Graph. 
Sammlung     
P 30027567 Verwaltungsleitung A9+ AZ 31.05.2023 
P 30027572 Restaurator/in Gemälde EG 10 31.08.2025 
P 30027563 Inventarisation EG 6 31.01.2026 
P 30027570 Werkstattleitung  EG 10 31.07.2027 
  Restaurierung     
P 30027558 Direktor/in AT-A16 30.11.2027 
P 30027579 Transportarbeiter EG 4 31.05.2028

Anlage_13_RBA

5101 Zeichen

1790/2018, Anlage 13 
 
 
 
/ 2 
4523 Frau Dr. Gummlich 
4523/30 
 
Zur Personalsituation im Rheinischen Bildarchiv der Stadt Köln 
 
Das Rheinische Bildarchiv (RBA) ist mit seinem Gesamtbestand von etwa 5,4 Mio. Fotogra-
fien eines der größten öffentlichen kunsthistorischen Bildarchive in Deutschland und bietet 
eine umfangreiche Grundlage für Forschung und Wissenschaft wie auch kommerzielle Bild-
verwerter und private Nutzer. Seine Foto-Medienwerkstatt ist der Dienstleister der Stadt Köln 
für anspruchsvolle fotografische Sachaufnahmen von Kunst in Köln. 
2008 ist das RBA auf Digitalfotografie umgestiegen. Seitdem werden analoge und digitale 
Fotografie als zwei technisch höchst anspruchsvolle Verfahren parallel bedient, um dem Be-
reitstellungsauftrag für die etwa 5 Mio. analogen und an die 0,5 Mio. digitalen Fotografien für 
die städtischen Museen, Sammlungen und externe Kunden nachkommen zu können. Alle 
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des RBA haben sich hierzu zusätzliche Qualifikationen (Fo-
totechnik, Bildbearbeitung, digitale Dokumentation, Bildrecherche und Bereitstellung) erar-
beitet. Bis heute fehlt allerdings eine Abbildung der damit verbundenen internen Arbeitspro-
zesse in Datenverwaltung und Datenspeicherung im Personalschlüssel. Aufgrund stetig stei-
gender Anforderungen in diesem Bereich ist zusätzliches Personal für eine sichere Abwick-
lung und vor allem eine sichere Archivierung des stetig wachsenden digitalen Bestands, der 
zudem auch noch durch die Digitalisierung der analogen Bildbestände vermehrt wird, un-
ausweichlich. Der Personalbedarf gilt insbesondere für das Pilotprojekt des Rheinischen 
Bildarchivs „Digitaler Workflow für den Fotovertrieb“, für dessen Umsetzung die fachliche 
Qualifikation (Berufsbild Kulturinformatiker) innerhalb der städtischen Stellenbeschreibungen 
überhaupt noch nicht existiert. Diese Qualifikation ist dementsprechend auch im Amt 12 noch 
nicht abrufbar. 
Der für 2020 geplante Umzug des RBA gemeinsam mit dem Historischen Archiv in den Neu-
bau am Eifelwall stellt eine weitere Herausforderung dar. Die Bestände müssen für den Um-
zug vorbereitet werden. Nach Einschätzung des Umzugslogistikers können die Aufwände für 
die Umzugsvorbereitungen nicht im Rahmen einer Ausschreibung einem Speditionsunter-
nehmen übertragen werden, weil für diese Tätigkeit im Kontext Restaurierung/Konservierung 
die Fachqualifikation von Fotolaboranten/Fotolaborantinnen erforderlich ist. Sofern diese 
Stellen nicht eingerichtet wird, muss mit maßgeblichen Zeitverzögerungen beim Umzug und 
entsprechenden Folgekosten für die längere Anmietung des derzeitigen Standorts gerechnet 
werden. 
Das RBA leistet umfangreiche Servicedienstleistungen für städtische Einrichtungen (60%) 
und externe Kunden (40%). Das Vertriebspotential der wertvollen und attraktiven Bestände 
ist längst noch nicht ausgeschöpft und die Wertschöpfungskette nicht geschlossen. Im RBA 
existiert keine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit/Marketing. Daher ist zur Verstärkung der Ge-
schäftsstelle eine zweite FaMI Bildagentur-Stelle beantragt, um den Fotovertrieb systema-
tisch auszubauen, die Sichtbarkeit der städtischen Museen in bundes- und europaweiten

- 2 - 
 
 
Portalen (z.B. Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana, Bildportal Preußischer Kulturbesitz) 
zu verbessern und die Formalerschließung von Fotografien in der Bilddatenbank zu steigern. 
Für 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
Stellennr. Bezeichnung Bes. Anteil Bemerkungen 
ohne Kulturinformatiker*in EG 11 100% 
Bild- und Metadatenma-
nagement, Administration 
Hard- und Software RBA, 
technische Betreuung des 
Pilotprojekts im Rahmen der 
Verwaltungsreform – Eine 
bedarfsorientierte Lösung 
wird derzeit gesucht. 
ohne 
FaMI Bildagentur 
(Fachangestellte für Medi-
en- und Informationsdienst-
leistungen) EG 4 100% Fotovertrieb 
ohne Verwaltungsangestellte*r EG 8/9 50% Vorbereitung Umzug 
ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% 4 Fotolaboranten/innen für 
Bestandsbearbeitung und 
Umzugsvorbereitung (Nach-
träglich vom Umzugslogisti-
ker eingeforderte Stellen zur 
Realisierung des Zeitplans 
des Umzuges an den Eifel-
wall) 
ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% 
ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% 
ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% 
 
Davon wird folgende Stelle in den Stellenplan 2019 aufgenommen: 
 
Stellennr Bezeichnung Bes. Anteil Bemerkungen 
ohne FaMI Bildagentur EG 4 100% Fotovertrieb 
 
 
Altersbedingte Fluktuation bis 2025: 
Bis 2015 werden 2 halbe Stellen altersbedingt neu zu besetzen sein. Diese Stellen umfassen 
Kompetenzen in den Bereichen wissenschaftliche Dokumentation und Bildrechte. In beiden 
Fällen sind aufgrund des knappen Personalschlüssels keine stellvertretenden Kompetenz-
träger im Team des RBA vorhanden. Im Sinne eines nahtlosen Wissenstransfers ist eine 
überlappende Nachbesetzung mit einer gleitenden Einarbeitungsphase sinnvoll. 
 
Datum Maßnahme 
P30027631 
Wiss. Referentin (wiss. 
Dokumentation, stellvertre-
tende Leiterin) EG 13 31.10.2023 wird nachbesetzt 
Q 
50106653 Städt. Archivrätin A 13 31.05.2024 
Nachbesetzung 
unklar

Anlage_05_RJM

3957 Zeichen

1790/2018, Anlage 5 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4513 Prof. Dr. Schneider 
 
Zur Personalsituation des Rautenstrauch-Joest-Museums der Stadt Köln 
 
Seit der erfolgreichen Neueröffnung vor acht Jahren bricht die negative Berichterstattung 
über das RJM trotz zahlreicher Auszeichnungen, Sonderausstellungen und 
Veranstaltungsreihen nicht ab. Um eine nachhaltige Trendwende herbeiführen zu können, ist 
die Einrichtung einer Stelle für Marketing und Kommunikation unerlässlich. Während des 
Sammlungsumzugs an den Neumarkt wurden alle Objekte (inkl. der Fotografien) digital 
inventarisiert. Zur vollständigen Digitalisierung der Sammlung [Online-Collection] müssen die 
rund 170.000 Datensätze von den wissenschaftlichen Referenten und Referentinnen in den 
kommenden Jahren bearbeitet werden.  
Die Amerikastelle ist nach einer über ein Jahrzehnt andauernden Vakanz seit fünf Jahren mit 
einer 50%-Stelle besetzt, die noch immer die Desiderate der letzten Jahrzehnte abarbeitet, 
sodass die Digitalisierung nicht mit einer 50%-Stelle erreicht werden kann und eine 
Aufstockung unabdingbar ist.  
Dasselbe gilt für das Historische Fotoarchiv. Hier steht zusätzlich die aufgrund der 
Gerichtsverfahren noch nicht erfolgte Sanierung der Räumlichkeiten für 2019 ff. an. Für die 
fachliche Konzeption und Einrichtung der Lager- und Büroräume ist eine Aufstockung der 
derzeit 50%-Stelle der Wissenschaftlichen Referentin auf 100% zwingend notwendig.  
Die langjährige Textilreferentin schied Ende 2017 aus. Nach einer Interimsbesetzung 
zeichnet sich ab, dass eine Neubesetzung einer 50%-Stelle dieses Fachbereichs unmöglich 
ist, so dass die Sammlung in die regionalen Ressorts überführt wird. Die freiwerdende 50%-
Stelle soll in eine islamische Orientstelle  umgewandelt werden, um u. a. auch den 
demografischen Wandel in der Stadtgesellschaft nachvollziehen und Beiträge zu relevanten 
Debatten geben zu können.  
Da der Neubau an der Cäcilienstraße noch immer mit vielen Verfahren vor Gericht liegt, 
Gutachten und Mängelbeseitigungen anstehen und sich keine Synergieeffekte in der 
Doppelverwaltungsposition (RJM und MS) eingestellt haben, kann nur eine Trennung dieses 
Konstrukts den gewachsenen Aufgaben in der Verwaltung gerecht werden. 
Aufgrund der Mängellage des Neubaus und der damit einhergehenden Planungsunsicherheit 
für Kooperationspartner konnte nicht zuletzt das ursprünglich geplante Veranstaltungs- und 
Sponsoring-Programm nie vollumfänglich umgesetzt werden. Für eine nachhaltige 
erfolgreiche Kehrtwende dieser unbefriedigenden Situation müssen die bisher nur befristeten 
50%-Stellen Veranstaltungsmanagement und deren Assistenz entfristet werden.

1790/2018, Anlage 5 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
Stellennr.  Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
ohne 
Referent für 
Kommunikation/Marketing EG 13 100% 
P 50023309 Wiss. Referent hist. Fotoarchiv  EG 13 
Aufstockung um 50% 
auf 100% 
P50023308 Wiss. Referent Amerika EG 13 
Aufstockung um 50% 
auf 100% 
P30027504 Verwaltungsleitung A 12 
Trennung der 
Verwaltungsleitung 
4513 von 4516 
PB 
50076590 
Wiss. Referent 
Veranstaltungsmanagement EG 13 
Entfristung der 50% 
Stelle 
PB 
50076591 
Verwaltungsmitarbeiter/in 
Veranstaltung EG 8 
Entfristung der 50% 
Stelle 
 
 
Davon wird zum Stellenplan 2019 folgende Stelle aufgenommen: 
 
Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: 
ohne 
Referent für 
Kommunikation/Marketing EG 13 100% 
 
 
 
Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4513 wie folgt dar: 
Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: 
P30027501 Vorzimmer Direktion EG 7 31.10.2018 
P30027494 Stv. Direktion (bereits nachbesetzt, 
Wissenstransfer) 
EG 15 23.06.2018 
P30027493 Direktion EG 15UE 31.12.2018 
P50023307 Restaurator EG 10  31.03.2020 
 
Aktuelle Vakanzen sind folgende: 
Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: 
 P30027495 Wiss. Referent Textil EG13 
Umwandlung des 
Stelleninhalts von 
Textil zu Islam 50%

Anlage_01_Altersbedingte_Fluktuation

6576 Zeichen

1790/2018, Anlage 1
Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen
Bereich Austrittsdatum Austrittsgrund Laufbahn Vollzeit-
Äqivalent
4511  Museum Ludwig 31.05.2019 berechnete Altersgrenze mD 1
4511  Museum Ludwig 31.08.2020 berechnete Altersgrenze mD 1
4511  Museum Ludwig 31.12.2022 berechnete Altersgrenze mD 1
4511  Museum Ludwig 31.03.2024 berechnete Altersgrenze gD 0,5
4511  Museum Ludwig 31.08.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4511  Museum Ludwig 30.09.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4511  Museum Ludwig 31.01.2027 berechnete Altersgrenze gD 1
4511  Museum Ludwig 30.06.2028 berechnete Altersgrenze hD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 31.07.2019 berechnete Altersgrenze mD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 31.03.2022 berechnete Altersgrenze mD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 30.09.2022 berechnete Altersgrenze mD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 30.09.2024 berechnete Altersgrenze mD 0,78
4512  Römisch-Germanisches Museum 31.12.2025 berechnete Altersgrenze mD 0,5
4512  Römisch-Germanisches Museum 30.09.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 30.11.2026 berechnete Altersgrenze gD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 31.05.2028 berechnete Altersgrenze mD 1
4512  Römisch-Germanisches Museum 31.10.2028 berechnete Altersgrenze 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 30.11.2018 berechnete Altersgrenze hD 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.12.2020 berechnete Altersgrenze mD 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.05.2021 berechnete Altersgrenze mD 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 30.11.2021 berechnete Altersgrenze hD 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 30.09.2024 berechnete Altersgrenze mD 0,75
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.08.2025 berechnete Altersgrenze mD 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.12.2025 berechnete Altersgrenze mD 1
4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.10.2027 berechnete Altersgrenze mD 1
4513  Rautenstrauch-Joest-Museum 23.06.2018 ATZ Freistellung hD 0,38
4513  Rautenstrauch-Joest-Museum 31.10.2018 ATZ Freistellung mD 0,5
4513  Rautenstrauch-Joest-Museum 31.12.2019 berechnete Altersgrenze hD 1
4513  Rautenstrauch-Joest-Museum 31.03.2020 berechnete Altersgrenze gD 0,5
4513  Rautenstrauch-Joest-Museum 30.09.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4513  Rautenstrauch-Joest-Museum 30.09.2027 berechnete Altersgrenze mD 1
4514  Museum für Angewandte Kunst 31.01.2021 berechnete Altersgrenze mD 1

1790/2018, Anlage 1
Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen
Bereich Austrittsdatum Austrittsgrund Laufbahn Vollzeit-
Äqivalent
4514  Museum für Angewandte Kunst 30.11.2021 berechnete Altersgrenze mD 0,91
4514  Museum für Angewandte Kunst 30.09.2022 berechnete Altersgrenze mD 1
4514  Museum für Angewandte Kunst 31.05.2023 berechnete Altersgrenze mD 0,5
4514  Museum für Angewandte Kunst 31.05.2025 berechnete Altersgrenze gD 0,82
4514  Museum für Angewandte Kunst 30.09.2027 berechnete Altersgrenze mD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 31.12.2019 berechnete Altersgrenze mD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 31.07.2020 berechnete Altersgrenze hD 0,83
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 31.12.2021 berechnete Altersgrenze mD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 30.09.2022 berechnete Altersgrenze mD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 31.10.2022 berechnete Altersgrenze hD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 28.02.2026 berechnete Altersgrenze gD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 31.08.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4515  Museum für Ostasiatische Kunst 30.09.2026 berechnete Altersgrenze gD 1
4516  Museum Schnütgen 31.07.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4516  Museum Schnütgen 30.11.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4516  Museum Schnütgen 30.11.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 30.06.2019 berechnete Altersgrenze hD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 30.11.2021 berechnete Altersgrenze gD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 30.09.2022 berechnete Altersgrenze hD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 31.05.2023 berechnete Altersgrenze mD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 31.08.2025 berechnete Altersgrenze gD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 31.01.2026 berechnete Altersgrenze mD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 31.07.2027 berechnete Altersgrenze gD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 30.11.2027 berechnete Altersgrenze hD 1
4518  Kölnisches Stadtmuseum 31.05.2028 berechnete Altersgrenze mD 1
4520  NS-Dokumentationszentrum 31.10.2019 Rente Regelaltersgrenze mD 1
4520  NS-Dokumentationszentrum 31.10.2019 berechnete Altersgrenze hD 1
4520  NS-Dokumentationszentrum 31.05.2023 berechnete Altersgrenze hD 0,5
4520  NS-Dokumentationszentrum 28.02.2026 berechnete Altersgrenze hD 1
4522  Museumsdienst 30.09.2018 berechnete Altersgrenze mD 0,5
4522  Museumsdienst 31.12.2018 Rente Regelaltersgrenze hD 1
4522  Museumsdienst 31.01.2019 berechnete Altersgrenze hD 1

1790/2018, Anlage 1
Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen
Bereich Austrittsdatum Austrittsgrund Laufbahn Vollzeit-
Äqivalent
4522  Museumsdienst 31.05.2020 berechnete Altersgrenze hD 1
4522  Museumsdienst 28.02.2021 berechnete Altersgrenze mD 0,75
4522  Museumsdienst 31.05.2022 berechnete Altersgrenze hD 1
4522  Museumsdienst 30.06.2023 berechnete Altersgrenze hD 0,81
4522  Museumsdienst 31.10.2025 berechnete Altersgrenze mD 0,5
4522  Museumsdienst 31.01.2026 berechnete Altersgrenze mD 0,87
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.03.2018 Rente Regelaltersgrenze gD 0,77
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.07.2018 Rente Regelaltersgrenze mD 1
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.08.2022 berechnete Altersgrenze gD 1
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.10.2023 berechnete Altersgrenze hD 0,5
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 29.02.2024 berechnete Altersgrenze gD 0,58
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.05.2024 berechnete Altersgrenze hD 0,5
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 30.09.2025 berechnete Altersgrenze eD 1
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.07.2027 berechnete Altersgrenze gD 0,75
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 30.11.2027 berechnete Altersgrenze hD 1
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.12.2027 berechnete Altersgrenze gD 0,7
4523  Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 30.09.2028 berechnete Altersgrenze eD 0,5

Anlage_10_NS-DOK

4251 Zeichen

1790/2018, Anlage 10 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4520 Dr. Jung 
 
Zur Personalsituation des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln 
 
Zu 1.: Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln hat in den letzten Jahren eine sehr 
erfreuliche Entwicklung nehmen können. Es ist heute eine weit über die Grenzen Kölns 
hinaus bekannte und geschätzte Institution. Zahlreiche Sonderausstellungen und 
Veranstaltungen sowie ein sehr vielfältiges pädagogisches Programm werden jedes Jahr 
durchgeführt und in einem umfangreichen Jahresbericht dokumentiert.  
Dieser enorme Anstieg der Aktivitäten und Aufgabenfelder des NS-DOK geht keineswegs 
einher mit der entsprechenden Steigerung von Stellen, die für die diese Aufgaben und das 
heutige Profil des Hauses nicht nur wünschenswert, sondern notwendig sind. Erst 2006 
konnte eine halbe Stelle, ab 2008 eine volle Stelle einer Museumspädagogin geschaffen 
werden. 2008 wurde die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) innerhalb 
des NS-DOK gegründet. Die sehr erfolgreiche Arbeit der ibs soll 2019 durch verstärkte 
Bildungsarbeit zum Thema Antisemitismus erweitert werden.  
 Dazu wäre die Stelle einer wissenschaftlichen bzw. pädagogischen 
Mitarbeiterin/Mitarbeiters zum Aufgabenfeld Antisemitismus zu schaffen.   
Neben dem Bereich der Vermittlung wurde auch der Bereich der Dokumentation im 
Dokumentationszentrum sehr spät eingerichtet. Seit 2015 gibt es eine Stelle einer 
Wissenschaftlichen Dokumentarin und eine weitere Stelle eines Diplom-Dokumentars. Eine 
Stelle ist aus Eigenmitteln und die zweite aus befristet zur Verfügung stehenden Drittmitteln 
finanziert. Deswegen ist es für den wesentlichen Bereich der Dokumentation erforderlich: 
 Entfristung einer Stelle eines Diplom-Dokumentars und Kostenübernahme durch die 
Stadt (ab Anfang 2020). 
Zwingend notwendig für die Arbeitsfähigkeit des Hauses sind die beiden für den Haushalt 
2019 angemeldeten Stellen: 
Das NS-DOK verfügt bis heute über keine Stelle für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit 
und Marketing. Die Betreuung der Social Media, die laufende Pflege der Internetpräsenz und 
des Newsletters sowie der Online-Portale sowie Fundraising, Marketing und 
Werbekampagnen zählen heute zu den selbstverständlichen Standards eines Museums.  
Im Verwaltungsbereich soll ein/e niedrig dotierte/r Sachbearbeiter/in die Verwaltungsleitung 
von Routinearbeiten entlasten und eine Vertretung gewährleisten. Dies entspricht dem 
Standard in den meisten anderen Museen.

1790/2018, Anlage 10 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
ohne 
Referent/in für 
Kommunikation/Marketing EG 13 100% 
ohne 
Sachbearbeiterin in der 
Verwaltungsleitung  
EG 5 bzw. BGr. A 
6 100% 
ohne 
Wissenschaftlich-pädagogische 
Mitarbeiter/in für Bildungsangebote zum 
Antisemitismus (innerhalb der Info- und 
Bildungsstelle gegen 
Rechtsextremismus) EG 13 100% 
 
Davon werden zum Stellenplan 2019 folgende Stellen aufgenommen: 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
ohne 
Referent/in für 
Kommunikation/Marketing EG 13 50% 
ohne 
Sachbearbeiterin in der 
Verwaltungsleitung  
EG 5 bzw. BGr. A 
6 50% 
 
 
Für die Jahre 2020 bis 2025 ergibt sich folgender Bedarf: 
2020 bis 2025    
   Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
50021694 
Diplom-Dokumentar (Entfristung der 
Stelle und Kostenübernahme durch die 
Stadt) EG 9 B 100% 
ohne 
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in und 
Veranstaltungsmanager für das neue 
Angebot „Haus für Erinnern und 
Demokratie“ EG 13 100% 
30027050 
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zur 
Geschichte der Kölner Juden in der NS-
Zeit (Aufstockung von 50 auf 100%) EG 13 100% 
30027048 
Wissenschaftlich-pädagogische/r 
Mitarbeiter/in zur Geschichte des 
Krieges und der Jugend in Köln 
während der NS-Zeit (Aufstockung von 
50 auf 100%) EG 13 100% 
 
Zu 2: Es gibt im NS-DOK keine Vakanzen bei den Stellen. 
Zu 3: Bis zum Jahr 2025 scheiden altersbedingt Mitarbeiter auf 2,5 Stellen aus (von 
insgesamt 13,5 Planstellen). Der Wissenstransfer soll dadurch erreicht werden, dass die 
betreffenden Stellen sechs Monate, mindestens jedoch drei Monate doppelt besetzt werden, 
um Nachfolgende einzuarbeiten.

Anlage_02_WRM

4263 Zeichen

1790/2018, Anlage 2 
Seite 1 von 2 
4510 Dr. Dekiert 
 
Zur Personalsituation des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt 
Köln 
 
Sammeln, Bewahren und Forschen - dies sind die originären Aufgaben eines Museums. 
Die Ergebnisse der Arbeit in diesen Bereichen wiederum stellen die Grundlage für weitere 
professionelle Museumsarbeit in dem (in der öffentlichen Wahrnehmung besonders 
wichtigen) Bereich des Ausstellens und Vermittelns. Hinzu kommt eine neue 
Herausforderung im digitalen Zeitalter: der Wandel in Dokumentation und Katalogisierung 
vom traditionellen zum digitalen Museum. Dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation 
Corboud kommen als eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln zudem 
Verwaltungsaufgaben zu, die diejenigen der regiebetriebenen städtischen Museen bei 
Weitem übersteigen. 
Das WRM&FC genießt einen ausgezeichneten Ruf in der internationalen 
Museumslandschaft, da es den ans Haus gestellten Aufgaben mit größter Sorgfalt und 
wissenschaftlicher Seriosität nachkommt. Dies ist allerdings allein der Tatsache geschuldet, 
dass das Haus über ein hoch motiviertes Team von hoher Einsatzbereitschaft verfügt, das in 
vielen Abteilungen die ihm übertragenen Aufgaben mit einem Arbeitsaufkommen bewältigt, 
das ein verträgliches Maß bereits überschritten hat. Bereiche wie z. B. die Wissenschaftliche 
Dokumentation werden aktuell gar nicht wahrgenommen. 
Um auch zukünftig den geltenden hohen wissenschaftlichen Standard halten zu können und 
auch die für den Eigenbetrieb einzuhaltenden Verwaltungsabläufe sicherstellen zu können, 
besteht für das WRM&FC ein dringender Mehrbedarf an Stellen. In Sonderheit ist der 
folgende Stellenmehrbedarf zu beziffern (s. a. untenstehende Liste): 
 Digitale Museumspraxis mit Schwerpunkt Digitale Dokumentation 
o (1,0 Stelle / EG 11 TVöD bzw. BGr. A 12 LGr. 2 LBesG NRW) 
  Wissenschaftliche Dokumentation 
o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) 
  Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) [Kuratorische Assistenz Sonderausstellungen] 
o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) -
Verwaltung: Dezentrale Personalarbeit, Vergabewesen, Administrative Aufgaben 
(1,0 Stelle / EG 9c TVöD bzw. BGr. A 10 LGr. 2 LBesG NRW) 
  Onlineredaktion & Öffentlichkeitsarbeit 
o (0,5 Stelle / EG 9c TVöD bzw. BGr. A 10 LGr. 2 LBesG NRW) 
Aktuell gibt es im WRM&FC eine Stellenvakanz (s. a. untenstehende Liste): 
  Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Museumsdidaktik 
o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) 
 Es ist vorgesehen, diese Stelle umzuwidmen. Bis 2025 werden durch altersbedingte 
Fluktuation im WRM&FC drei Stellen vakant werden (s. a. untenstehende Liste): 
  Depotverwaltung Graphische Sammlung 
o (1,0 Stelle / EG 7 TVöD bzw. BGr. A 7 LGr. 1 LBesG NRW) 
  Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) [Kurator(in) Graphische Sammlung] 
o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) 
  Hausverwaltung 
o (1,0 Stelle / EG 8 TVöD bzw. BGr. A 8 LBesG NRW)

1790/2018, Anlage 2 
Seite 2 von 2 
Ein drohender Wissensverlust bei altersbedingter Fluktuation wäre wünschenswerter Weise 
durch vorzeitige Neubesetzung (Doppelbesetzung) für einen Zeitraum von ca. drei Monaten 
abzuwenden. 
Zum Stellenplan 2019 werden folgende Stellen angemeldet: 
(die Details/Stellenbeschreibungen und Begründungen zum Bedarf sind erstellt) 
Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Stellenanteil 
ohne Digitale Dokumentation EG11 100% 
ohne Wissenschaftliche Dokumentation EG13 100% 
ohne Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Kuratorische 
Assistenz Sonderausstellungen EG13 100% 
ohne Dezentrale Personalarbeit, Vergabewesen, 
Administrative Aufgaben EG9C 100% 
ohne Onlineredaktion & Öffentlichkeitsarbeit EG9c 50% 
 
Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4510 wie folgt dar: 
Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: 
P50021726 Depotverwaltung Graphik EG7 31.05.2019 
P30027326 
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in,  
Leitung Graphische Sammlung EG14 21.05.2021 
P30027334 Hausverwaltung EG8 01.06.2021 
 
Aktuelle Vakanzen sind folgende: 
Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Stellenanteil 
P50051392 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Museumsdidaktik EG13 100%

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

9673 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII 
 
Vorlagen-Nummer  19.06.2018 
 1790/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 19.06.2018 
 
Beantwortung der Anfrage AN/0745/2018 der Fraktionen CDU und Bündnis90/Die Grünen vom 
11.05.2018 betreffend „Stellenplan und Stellenvakanzen im wissenschaftlichen Betrieb der 
städtischen Museen„ 
A. Anfrage der Fraktionen von CDU und Bündnis90/Die Grünen 
Die Fraktionen schildern in ihrer Anfrage den folgenden Hintergrund: 
 
Damit die städtischen Museen auch zukünftig die geforderten hohen qualitativen wissenschaftlichen 
Standards erfüllen können und die Bedeutung der Stadt Köln als eine der führenden deutschen Kul-
turmetropolen gestärkt wird, ist eine adäquate Stellenplanung und Besetzung im wissenschaftlichen 
Betrieb der Museen notwendig. 
 
Die Fraktionen bitten in diesem Kontext um die Beantwortung der Fragen: 
 
1. Ist der aktuelle Stellenplan für die städtischen Museen aus Sicht der Museumsdirektionen aus-
reichend (Stellungnahme der jeweiligen Direktion) und sind Änderungen für das Jahr 2019 
vorgesehen? 
2. Gibt es Stellenvakanzen und wenn ja, warum ist eine Nachbesetzung nicht erfolgt? 
3. Wie hoch ist die altersbedingte Fluktuation bis 2025, und welche Strategien gegen einen Wis-
sensverlust im wissenschaftlichen Betrieb der Museen werden verfolgt? 
 
B. Stellungnahme der Verwaltung 
Köln ist der größte kommunale Museumsstandort Deutschlands. Sieben der Museen der Stadt Köln 
zählen mit ihren Besuchszahlen zur Spitzengruppe von 8 % aller deutschen Museen. Medienpräsenz, 
Drittmittelakquise, Publikationstätigkeit, Projektarbeit, wissenschaftliche Leistungen und Angebote der 
kulturellen, politischen und historischen Bildung sorgen für eine hohe und wertschätzende Wahrneh-
mung der Museen in der allgemeinen und fachbezogenen Öffentlichkeit im In- und Ausland. So bilden 
die Museen einen wichtigen Baustein der Kölner Kultur- und Wissenschaftsszene. 
Die kommenden Jahre werden rasante gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen: Neue Ar-
beitsformen, Mobilitätsfragen, Infrastruktur und Städtebau, inhaltlich neue Themensetzungen, verän-
dertes Kommunikationsverhalten, neue Bildungsansprüche, die Transformation formaler und informel-
ler Lernprozesse und partizipative Wünsche des Publikums fordern die Museen heraus. Hinzu kom-
men eine Veränderung der gesellschaftlichen Rolle von Museen, sich wandelnde und neu zu er-
schließende Zielgruppen und die durch das World Wide Web ausgelöste veränderte Kulturnutzung. 
Mit einer an den zukünftigen Besuchern orientierten Arbeit ermöglicht die Kölner Museumsfamilie 
ihren realen und virtuellen Nutzern die Teilhabe am kulturellen Gedächtnis der Menschheit und regt 
ihre Kreativität und Vorstellungskraft an. Dazu gehört es nicht zuletzt, Identität zu stiften, Diskussio-

2 
 
nen zu initiieren, Dialoge zu führen und zur Lösung aktueller Probleme beizutragen. Damit stärken die 
Kölner Museen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und leisten ihren Beitrag zu einer nachhaltigen 
Entwicklung und zur Zukunftsfähigkeit der Domstadt. 
Die Museumsfamilie inkl. Museumsdienst, Kunst- und Museumsbibliothek und Rheinisches Bildarchiv 
versteht sich in diesem Zusammenhang als lernende Organisation und geht in ihrer Zielsetzung mit 
der Verwaltungsreform der Stadt Köln konform. Dies manifestiert sich im Leitprojekt „Museen, Men-
schen, Medien“, bei dem in vier Teilbereichen Verwaltungsaufgaben, eine Digitalstrategie, Marketing 
und Kommunikation für den Museumsstandort sowie Bildung und Vermittlung gebündelt werden. Mit 
dieser Verzahnung von zentralen und dezentralen Elementen wird ein zielbezogener Umgang mit 
Personal- und Finanzressourcen und damit verbunden eine gemeinsame Ausrichtung von Strategien, 
Instrumenten und Maßnahmen verfolgt. 
Diese Verzahnung zeigt allerdings auch deutlich, dass die alleinige Konzentration auf wissenschaftli-
ches Personal in einer modernen musealen Welt zu kurz greift. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass 
Verwaltungs-, Digitalisierungs-, Marketing-, Veranstaltungs- und Öffentlichkeitsarbeitsaufgaben nicht 
im erforderlichen bzw. gewünschten Umfang wahrgenommen werden können und die Aufrechterhal-
tung des Dienstbetriebes in diesen Bereichen je nach Museum fachfremd durch das vorhandene wis-
senschaftliche Personal erfolgen muss – zu Lasten der wissenschaftlichen Kernaufgaben. 
Zukunftsfähig werden nicht große Organisationseinheiten sein, sondern kooperierende Einrichtungen, 
die sich auf neue Gegebenheiten schneller einstellen und voneinander lernen können. Vieles davon 
lässt sich im Rahmen der Verwaltungsreform der Stadt Köln und des Strategieprozesses „Kölner Per-
spektiven 2030“ realisieren. Im Zuge der Verwaltungsreform setzen die Museen gemeinsam das Leit-
projekt „Museen, Menschen, Medien. Neue Strategien für den Museumsstandort“ um. Im Ergebnis 
wird darin die Verzahnung von dezentralen und zentralen Handlungsfeldern und das Selbstverständ-
nis der Einrichtungen als „Lernende Organisationen“ intensiviert werden. 
zu Frage 1 Die Stellenausstattungen der Museen sind aus Sicht der Direktionen bereits seit vielen 
Jahren als unauskömmlich zu bezeichnen, so dass auch für den Stellenplan 2019 eine 
große Anzahl Mehrstellen beantragt wurden. Auf Grund der schwierigen Haushaltslage 
wurden die in den vergangenen Jahren beantragten Mehrstellen weit überwiegend 
nicht bewilligt, weil die geforderte finanzielle Kompensation aus den Museumsbudgets 
nicht getragen werden konnten. Auch eine stark gekürzte Anmeldung für 2018 mit ei-
nem Maximalziel von einer Mehrstelle je Museum konnte keine Bewilligung finden. Al-
lerdings konnte das Kulturdezernat hier eine entscheidende Wende erreichen. Von 
dieser Liste sollen nunmehr 9,25 Stellen in den Stellenplan 2019 aufgenommen wer-
den. Für die übrigen der für 2019 beantragten rund 40 Stellen werden gemeinsam mit 
der Personalverwaltung die Möglichkeiten erörtert, eine mittelfristige Personalbedarfs-
planung aufzustellen. Auf diesem Wege erhielten die Museen die Möglichkeit einer 
perspektivischen Entwicklung und gleichzeitig eine Planungssicherheit für die kom-
menden Jahre. In Teilen finden sich bereits Hinweise in den Stellungnahen der Direkti-
onen wieder, vgl. Anlagen 2-13. Darüber hinaus werden auch die Optimierungen durch 
die Ergebnisse des Leitprojektes berücksichtigt. 
Mit zunächst rd. 11 für die Realisierung des Leitprojektes bewilligten Stellen wurde ein 
deutlicher und notwendiger Schwerpunkt gesetzt. Damit sind allerdings die finanziellen 
Mittel dieses Leitprojekts zu einem Großteil ausgeschöpft worden. Mit diesen Stellen 
sollen unter anderem dringend anzugehenden Verbesserungen im Bereich der techni-
schen Infrastruktur (Verkabelung, WLAN, Museumskassen) organisationsoptimiert an-
gegangen werden.  
Im Übrigen werden alle Bereiche der Museen im Rahmen des Projektes auf Optimie-
rungspotentiale untersucht und für die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet. 
Darüber besteht auch Konsens mit StD Dr. Keller. Dies erfolgt ergebnisoffen, und ggf. 
als notwendig erachtete Stellenzusetzungen auf Basis der Projektergebnisse werden 
bedarfsorientiert zu den kommenden Haushaltsplanungen angemeldet werden. So ist 
beispielsweise bereits ein Stellenbedarf für die Fachbetreuung der Dokumentations- 
und Bestandsverwaltungssoftware Museum Plus Ria und insbesondere deren Thesauri 
museumsübergreifend erkennbar. Eine Beantragung einer evtl. Stellenzusetzung wird 
erst nach Prüfung der konkreten Bedarfslage und nach Abschluss der Produktivset-

3 
 
zung und im Zuge der mittelfristigen Personalplanung erfolgen. Dieses Beispiel ist 
stellvertretend für die weitere Vorgehensweise in den anderen Bereichen. 
zu Frage 2 Fluktuationsbedingt entstehen immer wieder Vakanzen, die, soweit es sich um plan-
mäßige Stellen handelt, wiederbesetzt werden. Insoweit bestehen im Museumsbereich 
keine nennenswerten Stellenvakanzen, wie beispielsweise im Baubereich.  
zu Frage 3 Bezüglich des Wissensmanagements in den Häusern fährt die Verwaltung eine Dop-
pelstrategie. Zum einen soll mit einer im Rahmen des Leitprojekts stattfindenden Digi-
talisierungsoffensive eine verstärkte Nutzung einheitlicher digitaler Hilfsmittel eingeführt 
werden. Weiterhin strebt die Verwaltung bei der Nachbesetzung von wichtigen Funkti-
onsstellen, beispielsweise in den wissenschaftlichen Arbeitsbereichen, überlappende 
Übergabephasen an. Darüber hinaus ist die Verwaltung bestrebt, auch dem vorhande-
nen wissenschaftlichen Personal eine Perspektivenbildung bis hin zur stellvertretenden 
Direktionsleitung zu bieten, die wiederum dem Wissenserhalt in den Häusern zu Gute 
kommt. 
In den Anlagen 2-13 befinden sich die erwünschten Stellungnahmen der Museen. Aufgrund des noch 
laufenden Stellenplanverfahrens für 2019 kann es zu Überschneidungen im Sachstand kommen. 
 
gez. Laugwitz-Aulbach 
 
Anlagen 
Anlage 1: Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen 
Anlage 2  - Stellungnahme Direktion 4510 / WRM 
Anlage 3  - Stellungnahme Direktion 4511 / ML 
Anlage 4  - Stellungnahme Direktion 4512 / RGM und Archäologische Bodendenkmalpflege 
Anlage 5  - Stellungnahme Direktion 4513 / RJM 
Anlage 6  - Stellungnahme Direktion 4514 / MAKK 
Anlage 7  - Stellungnahme Direktion 4515 / MOK 
Anlage 8  - Stellungnahme Direktion 4516 / MS 
Anlage 9  - Stellungnahme Direktion 4518 / KSM 
Anlage 10  - Stellungnahme Direktion 4520 / NS-DOK 
Anlage 11  - Stellungnahme Direktion 4522 / MD 
Anlage 12  - Stellungnahme Direktion 4523 / KMB  
Anlage 13 - Stellungnahme Direktion 4523 / RBA

Anlage_04_RGM+ARCH. BODENDENKMALPFLEGE

4004 Zeichen

1790/2018, Anlage 4 
 
 
 
Seite 1 von 3 
4512 Dr. Trier 
 
Zur Personalsituation des Römisch-Germanischen Museums der Stadt Köln 
 
Das Römisch-Germanische Museum erfüllt eine Doppelfunktion: Es präsentiert die 
vorgeschichtlichen, römischen und frühmittelalterlichen Funde aus dem Stadtgebiet.  
 
Zugleich nimmt es die Belange der Archäologischen Bodendenkmalpflege gem. 
Denkmalschutzgesetz NRW hoheitlich wahr und steht im Range einer Landesarchäologie. 
 
Museum und Bodendenkmalpflege sind unterbesetzt: 
 Im musealen Bereich fehlen zwei Dokumentationskräfte zur wissenschaftlichen und 
digitalen Erschließung der Sammlung, die durch Ausgrabungen im Stadtgebiet 
alljährlich wächst. Es fehlen die wissenschaftliche Leitung der Inventarisation, eine 
Stelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und zumindest ein 
wissenschaftliches Volontariat, wie es jedes vergleichbare Haus aufweist. Obwohl 
Museum und Bodendenkmalpflege sechs Depots mit 1,5 Hektar Fläche und mehr als 
10 Millionen Objekten betreuen, gibt es keine Depotverwaltung.  
 
 Erheblicher Bedarf besteht im Bereich der Bodendenkmalpflege: Durch  
beschleunigte Baugenehmigungsverfahren und die öffentliche Diskussion zum 
Neubaubedarf, muss dringend eine zusätzliche Stelle in der Bauleitplanung 
geschaffen werden. Derzeit gibt es nur eine Planstelle, die in jedes 
Baugenehmigungsverfahren im Stadtgebiet eingebunden ist. Aufzustocken ist die 
Zahl der Mitarbeiter im Bereich der Grabungsarbeiter/-innen. Schließlich ist auch die 
Verwaltung, die Museum und Bodendenkmalpflege betreut, unterbesetzt. 
 
Derzeit ist eine Restauratorenstelle vakant. Zumindest bei entscheidenden Positionen 
versucht das Haus im Sinne eines Wissenstransfers vorzeitig zu besetzen. Im Falle der 
Bauleitplanung ist dies erfolgreich umgesetzt worden.  
 
Die stellvertretende Direktion soll zeitnah im Sinne des Wissenstransfers ausgeschrieben 
werden. 
 
Stellenplan 2019 / Historische Mitte: 
 
Die im Römisch-Germanischen Museum eingerichtete Wissenschaftlerstelle (ursprünglich 
befristet bis 30.06.2020) wird verlängert bis 30.06.2024 (Beschluss Nr. 0353/2018 zur 
Historischen Mitte).

1790/2018, Anlage 4 
 
 
 
Seite 2 von 3 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
ohne Grabungshelfer/innen EG 4 600% 
ohne Wiss. Referent/in Inventarisation EG 13 100% 
ohne Wiss. Referent/in Ortsarchiv EG 13 100% 
4512/30027392 Verwaltung Buchhaltung EG 7 
25% 
Aufstockung 
und Hebung 
ohne Depotverwaltung EG 9 100% 
ohne Dokumentation Sammlung EG 7 200% 
ohne 
Wiss. Referent/in 
Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising/Kom
munikation EG 13 100% 
ohne wissenschaftliche/r Volontär/in EG 13 45% 100% 
ohne 
Verwaltungsmitarbeiter/in 
Denkmalförderprogramm EG 9 100% 
ohne Buchhändler/in EG 5 125% 
 
Davon werden in den Stellenplan 2019 folgende Stellen aufgenommen: 
4512/30027392 Verwaltung Buchhaltung EG 7 
25% 
Aufstockung 
und Hebung 
ohne Depotverwaltung EG 9 100% 
ohne wissenschaftliche/r Volontär/in EG 13 45% 100% 
 
Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4512 wie folgt dar: 
Verwaltungsleiter/in A 12 31.12.2025 
wird 
nachbesetzt 
Stv. Direktion EG 15 28.03.2019 
wird 
nachbesetzt 
(parallele 
Besetzung 
vorgesehen) 
Hausverwalter/in EG 6 31.07.2019 
wird 
nachbesetzt 
Transportarbeiter/in EG 4 31.03.2022 
wird 
nachbesetzt 
Transportarbeiter/in EG 4 31.12.2020 
wird 
nachbesetzt 
Wissenschaftl. 
Referent/in EG 13 30.11.2021 
wird 
nachbesetzt 
Bibliothekar/in EG 9 30.09.2024 
wird 
nachbesetzt 
Restaurator/in EG 9 31.12.2025 
wird 
nachbesetzt 
Restaurator/in EG 9 30.09.2022 
wird 
nachbesetzt 
Grabungstechniker/in EG 9 31.05.2021 
wird 
nachbesetzt 
Grabungstechniker/in EG 9 31.08.2025 
wird 
nachbesetzt 
Grabungstechniker/in EG 9 31.12.2025 wird

1790/2018, Anlage 4 
 
 
 
Seite 3 von 3 
nachbesetzt 
Denkmalliste  A 9 AZ 31.05.2021 
wird 
nachbesetzt 
 
Aktuelle Vakanzen sind folgende: 
Steinrestaurator EG 9   
wird 
nachbesetzt

Anlage_08_MS

4025 Zeichen

1790/2018, Anlage 8 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4516 Dr. Woelk 
 
Zur Personalsituation des Museum Schnütgen der Stadt Köln 
 
Antwort auf Frage 1: 
Das Museum Schnütgen ist ein landesweit einzigartiges und international anerkanntes 
Museum für Kunst des Mittelalters. Abgesehen von der hervorragenden Qualität seiner 
Kunstwerke verkörpert das Museum mit seiner Sammlung auch grundlegende Facetten des 
kulturellen Erbes Europas und der Stadt Köln im Besonderen. Seine Personalausstattung ist 
mit 3,5 Stellen für Direktion und wissenschaftliche Referenten und mit 2,0 Stellen für 
Restaurierung aller Kunstgattungen minimal. Für das Gebiet von Öffentlichkeitsarbeit, 
Kommunikation, Marketing und Veranstaltungen sind bislang gar keine Stellen vorgesehen, 
ebenso wie für die wissenschaftliche Dokumentation und öffentliche Erschließung der 
einzigartigen Sammlungen durch eine inhaltlich vertiefte, qualifizierte Online-Collection.  
Die Aufgabe, durch Kommunikation und Veranstaltungen aktiv auf mögliche neue Besucher 
ganz unterschiedlicher Herkunft zuzugehen und ihnen die Themen der christlichen Kunst aus 
vergangenen Zeiten lebendig zu erschließen, könnte das Museum Schnütgen in besonderer 
Weise erfüllen. Der seit Jahrzehnten zu beobachtende gesellschaftliche Wandel bietet dazu 
Herausforderungen. Dazu bedarf es einer Stelle für eine/einen wissenschaftlich ebenso 
qualifizierten wie kommunikativ und organisatorisch versierten Referentin/Referenten. 
Bei Museumssammlungen dieses Ranges ist es international längst Standard, dass sie für 
ein breites interessiertes Publikum ebenso wie für die Forschung durch Online-Datenbanken 
erschlossen werden. Das Museum Schnütgen hat auf diesem Gebiet in den letzten Jahren 
bereits Pionierarbeit geleistet durch den Aufbau einer Datenbank und die Erarbeitung eines 
wissenschaftlichen Auswahlkataloges, doch gilt es nun die Erledigung dieser dauerhaften 
Aufgabe zu verstetigen, immer größere Teile der Sammlung einzubeziehen und die 
Informationen stets zu aktualisieren. Dazu bedarf es eines wissenschaftlichen Dokumentars. 
Mit der Errichtung des „Kulturquartiers am Neumarkt“ für RJM, VHS und MS hat man die 
Verwaltungsleitungen von Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen 
zusammengefasst. Das hat sich nicht bewährt, die erhofften Synergien blieben aus. Für eine 
effektivere Verwaltung sollen die Verwaltungsleitungen deshalb wieder getrennt werden, 
dazu ist zusätzlich eine halbe Verwaltungsstelle nötig. 
2016 wurde für die Betreuung und digitale Katalogisierung der etwa 13.000 Bände 
umfassenden wissenschaftlichen Bibliothek eine halbe Stelle für eine Bibliothekarin 
eingerichtet. Das hat sich als für die Bewältigung des Arbeitsumfangs als nicht ausreichend 
erwiesen, so dass man noch viele Jahre auf die Parallele von Zettelkatalog und online-
Katalog angewiesen sein wird. Besonders der 2018 erfolgte Zusammenschluss von Kunst- 
und Museumsbibliothek und Universitäts- und Stadtbibliothek im Katalog der 
„KunstBibliothek Köln“ macht hier ebenso eine Beschleunigung und damit personelle 
Verstärkung nötig wie die Verknüpfung des Bibliothekskataloges mit der im Aufbau 
befindlichen Online-Collection.

1790/2018, Anlage 8 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Antwort auf Fragen 2 und 3: 
Es gibt im Museum Schnütgen derzeit keine vakanten Stellen und bis 2025 auch keine 
altersbedingte Fluktuation. 
 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
Ohne wiss. Referent Öffentlichkeitsarbeit, 
Kommunikation und 
Veranstaltungsmanagement 
EG 13 100% 
Ohne wiss. Referent Dokumentation EG 13 100% 
Ohne Assistenz Verwaltungsleitung 4516 EG 7 50% 
    
perspektivisch Bis 2025 dann unbefristet   
Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
Ohne Bibliothekar EG 9 b 50% 
 
 
Davon wird folgende Stelle zum Stellenplan 2019 aufgenommen: 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
Ohne wiss. Referent Öffentlichkeitsarbeit, 
Kommunikation und 
Veranstaltungsmanagement 
EG 13 100%

Anlage_12_KMB

6263 Zeichen

1790/2018, Anlage 12 
 
 
 
Seite 1 von 3 
4523 Dr. Purpus 
 
Zur Personalsituation der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) der Stadt Köln 
Der Stellenplan für 4523-Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) ist nicht ausreichend. Ein 
Vergleich der Stellensituation mit vergleichbaren Einrichtungen (Bedeutung und Be-
standsgröße) veranschaulicht dies: Die KMB verfügt über einen Bestand von ca. 500.000 
Bänden, die von zwei wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, 6,75 BibliothekarInnen und einem 
Magazin-Mitarbeiter betreut werden. Dagegen arbeitet die Bibliothek des Zentralinstituts in 
München bei ca. 600.000 Bänden Bestand mit sieben wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, 
zehn BibliothekarInnen und fünf MitarbeiterInnen für die Betreuung der Benutzung, die 
KunstBibliothek Berlin SMPK mit einem Bestand von ca. 470.000 Bänden (ohne die Samm-
lungen) arbeitet mit vier wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, 22 BibliothekarInnen und 16 
MitarbeiterInnen für die Betreuung der Benutzung. Hieraus ergibt sich, dass die KMB nicht 
entsprechend vergleichbarer Einrichtungen personell ausgestattet ist.  
Für 2019 ist eine 0,8-E13-Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit beantragt, um den veränderten 
Medienformen in der Öffentlichkeitsarbeit gerecht zu werden (Homepage, Datenbanken, 
Newsletter, Facebook, etc.), die zu bedienen heute Standard in Bibliotheken sind. Weitere 
Stellen sind für 2019 im nicht-wissenschaftlichen Bereich beantragt, um im Bereich des bibli-
othekarischen Fachpersonals und der Magazin- und Hilfsbeschäftigten den dringendsten 
Bedarf in der bibliothekarischen Grundlagenarbeit zu decken, wie z.B. Signaturen kleben und 
Transporte zwischen den fünf Standorten der KMB. Zusätzlich sind ein/e BibliothekarIn, zwei 
Fachangestellte für Medien und Informationsdienste und ein/e Hilfsbeschäftigte/r beantragt 
als personelle Grundausstattung für eine kontinuierliche Digitalisierung in der KMB. Die Digi-
talisierung vorhandener Bestände ist heute selbstverständlich in vergleichbaren bibliotheka-
rischen Einrichtungen, war und ist jedoch in der KMB mit dem vorhandenen Personal nicht 
möglich, ganz abgesehen von der Erfassung und Speicherung rein digital publizierter Litera-
tur zur Kunst. Dabei besteht gerade in der KMB, mit ihren über fünf Standorte verteilten Be-
ständen und um mit dem heute geforderten digitalen Standard mithalten zu können, dringen-
der Bedarf für die Digitalisierung vorhandener Bestände und rein digital publizierter Literatur 
zur Kunst. Software und Server könnten von dem Kooperationspartner für die KunstBiblio-
thek Köln, der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln mitgenutzt werden, nur Personal ist dort 
für die Digitalisierung der Bestände der KMB nicht vorhanden. Weiterhin wurde ein halbe 
Verwaltungskraft beantragt, um den in den letzten Jahren zusätzlich hinzugekommenen 
Verwaltungsarbeiten nachkommen zu können. Ein bisher nicht gelöstes Problem in den 
nächsten Jahren stellen auch die 3 KW-Stellen in der KMB dar, auf denen grundlegende, 
nicht zu entbehrende Aufgaben in der KMB erledigt werden. Eine bessere Ausstattung im 
Bereich der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen wäre natürlich wünschenswert, zunächst 
werden jedoch Stellen benötigt, um den Betrieb der KMB überhaupt aufrecht zu erhalten und 
an den technischen Wandel anzupassen.  
Eine 0,85 E6-Stelle ist im Zusammenhang mit den Stellenumsetzungen der Kooperation für 
die KunstBibliothek Köln seit mehreren Jahren vakant. Eine E11-Stelle (30 WoStd.) befindet 
sich in der externen Ausschreibung. Eine weitere E4 hat seit Jahrzehnten einen KW-
Vermerk, wurde durch Ruhestand nun vakant und befindet sich in der Personalfindung.

1790/2018, Anlage 12 
 
 
 
Seite 2 von 3 
Bis 2025 werden 5,35 Stellen altersbedingt neu zu besetzen sein. Um dem Wissensverlust 
vorzubeugen, würde es die Dienststelle sehr begrüßen, wenn zeitlich ½ Jahr vor Ausschei-
den der MitarbeiterInnen Neu-Einstellungen problemlos ermöglicht werden. Nur dann kann 
meines Erachtens ein nachhaltiger Wissenstransfer für die Dienststelle gesichert werden. 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
 
Stellennr Bezeichnung Bes. Anteil Bemerkungen 
P 
30027613 Wiss. Referent EG 13 100% 
Stellen besetzt 
(100%-
Refinanzierung 
durch USB) Aufhe-
bung des KW-
Vermerks seit 2016 
gefordert 
P 
30027615 
Dipl. Bibliothekar*in: Leitung Le-
sesaal I (Museum Ludwig) EG 9c 100% 
ohne Dipl. Bibliothekar*in EG 9b 
100%, 
befristet 
für 1 Jahr 
Rückwirkende 
100%-Finanzierung 
durch USB (Gelder 
der USB werden in 
Kürze abgerufen) 
ohne 
Fachangestellte für Medien- und 
Informationsdienste (FaMI): Ka-
talogisierung Dossiers & Aukti-
onskataloge EG 6 85% 
Refinanzierung zu 
100% über die USB 
im Rahmen der 
Kooperation 
USB/KMB sicher-
gestellt 
ohne 
Fachangestellte für Medien- und 
Informationsdienste (FaMI): Ka-
talogisierung Dossiers & Aukti-
onskataloge EG 6 
85%, be-
fristet für 
1,5 Jahre 
Rückwirkende 
100%-Finanzierung 
durch USB (Gelder 
der USB werden in 
Kürze abgerufen) 
ohne 
Bibliotheksarbeiter*in (Scannen / 
Transport) EG 3 41-50% 
Umwidmung vor-
handener Mittel für 
Werkverträge 
(529300) 
ohne Magazinausgeber*in EG 4 100% 
wird aktuell über Q-
Stelle abgedeckt 
ohne 
Wiss. Referent für Öffentlich-
keitsarbeit (Kommunikati-
on/Marketing/Veranstaltungsman
agement) EG 13 80%   
ohne Magazinmitarbeiter*in EG 3 50%   
P 
50021962 Verwaltungsmitarbeiter*in  EG 6 
Aufsto-
ckung um 
50% auf 
100%   
ohne Bibliotheksarbeiter*in EG 3 100% 
Realisierung "Digi-
talisierung" 
ohne  FaMI EG 6 100%   
ohne  FaMI EG 6 100%   
ohne Dipl.-Bibliothekar*in EG 9b 100%

1790/2018, Anlage 12 
 
 
 
Seite 3 von 3 
 
Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4523 wie folgt dar: 
 
Stellennr Bezeichnung Bes. Datum Maßnahme 
Q 
50060201 Magazinausgeber*in EG 4 31.07.2018 
wird durch Einrich-
tung einer neuen 
Q-Stelle nachbe-
setzt 
P 
30027614 
Bibliotheks-, Dokumentati-
onsfachkraft A10 31.08.2022 wird nachbesetzt 
P 
30027616 Bibliothekar*in EG 9b 29.02.2024 wird nachbesetzt 
P 
30027627 Buchbindereihilfsarbeiter*in EG 3 30.09.2025 wird nachbesetzt 
 
 
Aktuelle Vakanzen sind folgende: 
 
Stellennr Bezeichnung Bes. Datum Maßnahme 
P 
30027606 EDV-Systemtechniker*in EG 11 31.03.2018 
Nachbesetzungs-
verfahren läuft

Anlage_06_MAKK

3779 Zeichen

1790/2018, Anlage 6 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4514 Dr. Hesse 
 
Zur Personalsituation des MAKK der Stadt Köln 
 
Das MAKK ist in den kommenden Jahren mit erheblichen Mehrbelastungen im laufenden 
Betrieb konfrontiert. Zusätzlich zum eigentlichen Museumsbetrieb stehen verschiedene 
Baumaßnahmen an (Fenster, Klimaanlagen, Lichttechnik, Dachsanierung) sowie die 
Neukonzeption und -präsentation der historischen Schausammlungen im Haupt- und 
Obergeschoss. Die Personalentwicklung des MAKK entspricht nicht den aktuellen 
Anforderungen. Die regelmäßig angemeldeten Stellenbedarfe blieben in der Vergangenheit 
unberücksichtigt. Derzeit läuft die Besetzung einer neu eingerichteten Stelle für 
Kommunikation/Marketing (pol. VN zum Stellenplan 2018). Der Fluktuation in den nächsten 
Jahren muss unbedingt durch Maßnahmen des Wissenstransfers entgegengewirkt werden. 
Wissenschaftliche Dokumentation/ Digitalisierung: 
Die überkommene Systematik der wissenschaftlichen Dokumentation entsprach im MAKK  
nicht mehr den aktuellen Museumsstandards und dem Vorgaben des RPA. Dies galt auch 
für die bestehende Objektdatenbank insbesondere in Hinblick auf die städtischen Vorgaben 
zur Datensicherung. Deshalb hat 4514 in 2017 die Museumsdatenbank Museum Plus zur 
Erschließung und Dokumentation der Sammlungsbestände eingeführt sowie die Systematik 
der Inventarisierung umgestellt und mit den administrativen Erfordernissen der Stadt Köln 
abgestimmt. Ziel ist, dass sämtliche 250.000 Objekte sowie die Neuzugänge erfasst, 
bewertet und als Online-Collection veröffentlicht werden.  
Die Etablierung der wissenschaftlichen Dokumentation und Digitalisierung ist auch im 
Zusammenhang mit der Konzeption zur Neupräsentation der Sammlungen dringend 
erforderlich. 
Restaurierung: 
Das MAKK besitzt eine umfangreiche und bedeutende Sammlung an Ornamentstichen und 
Plakaten sowie eine herausragende Glassammlung. Diese Materialgruppen werden seit 
Gründung des Museums nicht konservatorisch/restauratorisch betreut, wodurch der 
Werterhalt der Objekte nicht sichergestellt werden kann. 
Verwaltung:  
Trotz gestiegener Arbeitsanforderungen alleine im Zusammenhang mit dem Berichtswesen 
und den laufenden Baumaßnahmen erfolgte bislang keine Anpassung der vorhandenen 1,5 
Planstellen.  
Ausstellungstechniker: 
Das MAKK präsentiert ausgehend von seinen vielfältigen Sammlungsbeständen und seiner 
inhaltlichen Ausrichtung Ausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themenkomplexen. Die 
operative Umsetzung der Ausstellungen erfordert zunehmend stärker ein 
ausstellungstechnisches Fachwissen, das von dem Museumspersonal nicht geleistet werden 
kann, wodurch das MAKK auf Fremdleistungen angewiesen ist.

1790/2018, Anlage 6 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: 
 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
P 30027525 
Dipl. Restaurierung Glas und 
Porzellan 
EG 9 
TVÖD 
 
Aufstockung der 
vorhandenen Planstelle um 
19,5 Stunden 
ohne 
Dipl. Restaurierung Papier und 
Fotografie 
EG 9 
TVÖD Planstelle 19,5 Stunden 
ohne 
Referent/in Wissenschaftliche 
Dokumentation und Digitalisierung 
EG 13 
TVÖD  Planstelle Vollzeit 
 
 
Davon werden zum Stellenplan 2019 folgende Stellen aufgenommen: 
 
Stellennummer    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 
P 30027525 
Dipl. Restaurierung Glas und 
Porzellan 
EG 9 
TVÖD 
 
Aufstockung der 
vorhandenen Planstelle um 
19,5 Stunden 
ohne 
Dipl. Restaurierung Papier und 
Fotografie 
EG 9 
TVÖD Planstelle 19,5 Stunden 
 
 
Im Rahmen einer mittelfristigen Personalbedarfsplanung werden für die Stellenpläne 
2020 ff bereits jetzt folgende Stellen als erforderlich erachtet: 
 
ohne Verwaltungsmitarbeiter 
EG 8 
TVÖD Planstelle 19,5 Stunden  
ohne Ausstellungstechniker 
EG 7 
TVÖD Planstelle Vollzeit

Anlage_07_MOK

4473 Zeichen

1790/2018, Anlage 7 
 
 
 
Seite 1 von 2 
4515 Dr. Schlombs 
 
Zur Personalsituation des Museums für Ostasiatische Kunst (MOK) der Stadt Köln 
 
Das Museum für Ostasiatische Kunst verfügt über chinesische, japanische und koreanische 
Kunst sowie ein Konvolut tibetischer Kunst. Insgesamt beziffert sich der Bestand auf rund 
12.000 Objekte.  
 
I. Die Stelle des Japan-Kurators wurde nach der Pensionierung der Stelleninhaberin im 
Jahr 2005 ausgeschrieben, konnte jedoch nicht adäquat besetzt werden, da Kunsthistori-
ker, die sich mit alter japanischer Kunst befassen, absolute Mangelware sind.  
Hier kommt es zu Konkurrenz mit anderen Museen, wobei Köln in einem konkreten Fall 
aufgrund eines höher dotierten Angebotes das Nachsehen hatte. Daraufhin wurde ver-
waltungsintern verabredet, die Mittel aus der vakanten Stelle für befristete Verträge mit 
ausgewiesenen, international anerkannten Fachwissenschaftlern zur Verfügung zu stel-
len. Im Zuge dieser Maßnahme konnten folgende deutsch / englisch-sprachige Be-
standskataloge sowie die zugehörigen Sonderausstellungen realisiert werden: 
 
1. Sammlung japanische Malerei in Zusammenarbeit mit in Zusammenarbeit mit Exper-
ten der Universitäten Heidelberg, Harvard und Columbia (2011) 
2. Sonderausstellung Glanz der Kaiser von China: Kunst und Leben in der Verbotenen 
Stadt anlässlich des China-Jahres 2012, Zusammenarbeit mit der Universität Beijing 
3. Sammlung historischer Reisefotografie (2014) 
4. Chinesisches Porzellan, in Zusammenarbeit mit der Universität Beijing (2015) 
5. Sammlung japanische Farbholzschnitte in Zusammenarbeit mit dem Reichsmuseum 
für Völkerkunde Leiden und Universität Leiden (2018) 
 
Im Ergebnis wurden die Mittel aus der vakanten Kuratorenstelle genutzt, um sehr unter-
schiedliche Sammlungskomplexe aufzuarbeiten. Die daraus resultierenden Kataloge bo-
ten die Grundlage für die Einarbeitung der Bestände in die Bilddatenbank Kulturelles Er-
be Köln (KEK). Mit einem einzelnen Japan-Kurator, der auf ein einziges Fachgebiet spe-
zialisiert ist und wegen des ständig wachsenden Anteils an Verwaltungsarbeit nicht so 
konzentriert arbeiten kann, wäre eine Aufarbeitung in diesem Umfang  unmöglich gewe-
sen.  
 
In 2017 wurden Personalmittel im Umfang von 50% der Japan-Kuratorenstelle für Öffent-
lichkeitsarbeit eingesetzt um die Mitarbeiterin dauerhaft im MOK zu halten. Sie hatte zu-
vor mit einem auf 2 Jahre befristeten 50%- Vertrag die Öffentlichkeitsarbeit für das MOK 
betreut. Die noch vorhandenen 50% der Japan-Stelle sind seither vakant. Wegen der ho-
hen Lebenshaltungskosten in Köln ist es nicht möglich, mit einem 50%-Vertrag einen Ja-
pan-Kurator nach Köln zu holen. Die Aufstockung dieser Stelle auf 100% und Neubeset-
zung wurde gerade eingeleitet. 
 
II. Die Stelle der stellvertretenden Direktorin (80%) ist seit Anfang April 2018 krankheitsbe-
dingt bis mindestens April 2019 vakant. Die Stelleninhaberin ist auf China, insbesondere 
auf buddhistische Kunst spezialisiert. Der Restanteil der Stelle (20%) wurde verwendet, 
um eine Wissenschaftlerin über einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag mit der wissen-
schaftlichen Bearbeitung der Bilddatenbank zu betrauen. Die Stelle läuft im Juli 2018 
aus. Sinnvoll wäre es, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin einen unbefristeten Vertrag zu 
geben, weil es ineffizient ist, alle zwei Jahre wieder neue Bewerber mit Chinesisch- bzw. 
Japanisch-Kenntnissen zu suchen und einzuarbeiten. 
 
III. Die auf chinesische Malerei und Schreibkunst spezialisierte Museumsdirektorin ist seit 
1991 im Amt. Wie schon mehrfach in der Vergangenheit stellt sie gegenwärtig die einzige

1790/2018, Anlage 7 
 
 
 
Seite 2 von 2 
Wissenschaftlerin des MOK dar. Notwendig wären ein Kurator für die Japan- und ein Ku-
rator für die China-Sammlung. Die Wiederbesetzung dieser beiden Stellen ist aktuell ein-
geleitet. Außerdem soll eine halbe Stelle Japanologie zugesetzt werden (s. Anmerkung 
unten). 
 
Zum Stellenplan 2019 wurden nachfolgende Stellen beantragt: 
 
Abt. ID-Nummer Stellen-
umfang 
Bezeichnung Bewertg. Bemerkungen 
4515 Presse 1,0 1,0 VA/ Referent/in für 
Presse/Marketing 
EG 13 
TVöD 
 
4515 Verwaltung 0,50 Mitarbeit in der Verwal-
tung 
EG 7 
TVöD 
 
 
Aktuelle Situation:  
Zurzeit wird mit dem Personaldezernat die Zusetzung einer halben Mehrstelle im wis-
senschaftlichen Bereich des MOK erörtert. Zusätzlich wird zurzeit die Neubesetzung 
der beiden zurzeit vakanten wissenschaftlichen Stellen betrieben.

Anlage_11_MD

5104 Zeichen

1790/2018, Anlage 11 
 
 
 
Seite 1 von 3 
4522 Dr. Hamann 
 
Zur Personalsituation des Museumsdienstes der Stadt Köln 
 
 
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet:  
 
Stellennr.    Bezeichnung Besoldung Stellenanteil Zusatzinformation 
ohne Leiter/in 
Vertrieb/Buchungsservice 
EG 11 
bzw. A 11 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Vertrieb 
EG 7 bzw. 
A 7 
Aufstockung 
um 50% auf 
100% 
Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Teamleiter/in 
Buchungsservice 
EG 8 bzw. 
A 8 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Buchungsservice Inklusion, 
Diversity, Lebenslanges 
Lernen 
EG 6 bzw. 
A 6 
50% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Buchungsservice Schule, 
Museum Kreativ, Outreach 
EG 6 bzw. 
A 6 
50% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
P 
30027307 
Verwaltungsmitarbeiter/in 
Events und Social Media 
EG 11 100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Museumspädagoge/in 
Schule Museum Kreativ 
EG 13 
bzw. A 13 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Museumspädagoge/in 
Diversität und Museum 
EG 13 
bzw. A 13 
50% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Museumspädagoge/in 
Inklusion und Museum 
EG 13 
bzw. A 13 
75% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Museumspädagoge/in 
4511/ML 
EG 11 
bzw. A 11 
50% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Museumspädagoge Ltg. 
Bildung & Vermittlung 
4516/MS 
EG 13 
bzw. A 13 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln"

1790/2018, Anlage 11 
 
 
 
Seite 2 von 3 
ohne Museumspädagoge/in 
Museumspädagogik Digital 
EG 13 
bzw. A 13 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Datenschutzbeauftragter 
der Museen der Stadt Köln 
EG 10 
bzw. A 10 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Projektleitung 
"Museumskasse" sowie 
kaskadierende Begleit- und 
Folgeprojekte 
EG 12 
bzw. A 12 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Projektleitung 
"Museumssysteme" sowie 
kaskadierende Begleit- und 
Folgeprojekte 
EG 12 
bzw. A 12 
od. EG 13 
bzw. A 13 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in 
Projektleitung "WLAN" in 
Museen sowie ggfs. 
kaskadierende Begleit- und 
Folgeprojekte aus dem 
Gesamtprojekt 
EG 12 
bzw. A 12 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in EG 8 bzw. 
A 8 
100% Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
P 
30027308 
Verwaltungsangestellte/r 
Öffentlichkeitsarbeit 
Internetredaktion und 
Newsletter 
EG 6 bzw. 
A 6 
Aufstockung 
der Stelle 
um 25 % 
Leitprojekt "Museen, 
Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort 
Köln" 
 
Bei vorgenannten Stellen handelt es sich ausschließlich um Stellen des Leitprojektes. Es ist 
beabsichtigt, einen Teil der Stellen bereits im lfd. Haushaltsjahr 2018 einzurichten und zu 
besetzen. 
 
 
Die altersbedingte Fluktuation 2019 bis 2025 stellt sich bei 4522 wie folgt dar: 
 
   Datum: Maßnahme: 
P 
30027591 
Museumspädagoge 
Ltg. Bildung & 
Vermittlung 4516/MS 
und 4518/KSM 
EG 
13 
31.12.2018 wird 
nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin 
N.N. Im Rahmen des Leitprojektes 
"Museen, Menschen, Medien - Neue 
Strategien für den Standort Köln" 
P 
50028332 
Museumspädagogin 
Ltg. Bildung & 
Vermittlung 4520/NS-
DOK 
EG 
13 
31.01.2019 wird 
nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin 
N.N. 
P Stv. Direktorin EG 31.05.2020 wird

1790/2018, Anlage 11 
 
 
 
Seite 3 von 3 
30027588 14 nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin 
N.N. 
P 
30027308 
Verwaltungs-
angestellte 
Öffentlichkeitsarbeit 
EG 6 28.02.2021 wird nachbesetzt 
P 
30027592 
Museumspädagoge 
Ltg. Bildung & 
Vermittlung 4513/RJM 
EG 
13 
31.05.2022 wird 
nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin 
N.N. 
PR 
30023669 
Verwaltungs-
angestellte Kulturelle 
Vermittlung, Bildung 
und Kommunikation 
EG 
14 
30.06.2023   
P 
50021911 
Verwaltungs-
mitarbeiterin 
EG 7 31.10.2025 wird nachbesetzt 
 
 
Aktuelle Vakanzen sind folgende: 
 
     Vakanz ab  
P 
50135521 
Leitung Marketing und 
Kommunikation 
EG 
14 
01.01.2018 Laufendes Stellenbesetzungsverfahren, die 
Stelle wurde intern und extern 
ausgeschrieben 
P 
30027599 
Verwaltungsangestellte 
Besucherservice 
EG 
6 
30.09.2018 Besetzung zum 01.08.2018 gepl./Lfd. 
Stellenbesetzungsverfahren/Wissenstransfer

Beratungsverlauf (1)

19.06.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1790/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
19.06.2018
Erstellt
29.05.2018 10:31