1790/2018
Beantwortung der Anfrage AN/0745/2018 der Fraktionen CDU und Bündnis90/Die Grünen
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Anlage_03_ML
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1790/2018, Anlage 3 Seite 1 von 2 4511 Dr. Dziewior Zur Personalsituation des Museum Ludwig der Stadt Köln Die nachfolgend aufgeführten Mehrstellenbedarfe wurden für die Bereiche Restaurierung und Presse wiederholt - letztmalig zum Stellenplanantrag 2019 - beantragt und ausführlich begründet. Die Stellenzusetzungen sind weiterhin für die Aufrechterhaltung des Museumsbetriebes und zur Sicherstellung der geforderten Arbeitsqualität unabdingbar und dringend erforderlich. Darüber hinaus wurde bzw. wird die Aufstockung der je 0,5 Stellen bei 4511/0 für die Bereiche Anlagenrechnung und Vergabewesen sowie der Hausverwaltung unterjährig beantragt. 1,0 Stelle im Bereich Presse Stellenbewertung und -beschreibung: EG 13 TVöD; Bearbeitung und Pflege des gesamten Internetauftritts, Vermittlungsprogramm, Marketing, Infoscreens, Soziale Medien Begründung: Die Einrichtung der Stelle wird bereits seit 2014 zu den jeweiligen Stellenplänen beantragt und auf die Notwendigkeit einer personellen Unterstützung aufgrund der Medienentwicklung und zusätzlicher Aufgaben in diesem wichtigen und bedeutenden Bereich hingewiesen. Das Museum Ludwig muss auch weiterhin als einen Ort der Kunst und insbesondere der Gegenwartskunst von internationalem Rang erhalten bleiben und sich weiter entwickeln. Dafür bedarf es einer Professionalität im Bereich der sozialen Medien und digitalen Kunstvermittlung. 1,0 Stelle Restauratorin/Restaurator Stellenbewertung und -beschreibung: EG 10 TVöD; konservatorische und restauratorische Betreuung des gesamten Sammlungsbestandes an Druckgrafiken, Zeichnungen, Malerei auf Papier, dreidimensionalen Objekten und Rauminstallationen mit Papier/Karton/ Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts, sowie Fotografie von den Anfängen der Fotokunst bis zur Gegenwart und den Videokunstbestand Begründung: Die Einrichtung der Stelle wurde bereits zum Stellenplan 2018 und wiederholt zum Stellenplan 2019 beantragt. Mit Vfg. 4511 vom 18.12.2017 an 11 über VII wurde nochmals auf die Notwendigkeit einer zusätzlichen 1,0 Stelle im Bereich Restaurierung für Papier, Fotografie und Video hingewiesen (siehe Anlage). Zudem wurde um Prüfung des beantragten Mehrbedarfs auf der 1790/2018, Anlage 3 Seite 2 von 2 Grundlage einer Organisationsuntersuchung beantragt. In diesem Zusammenhang wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt Filme und Videos von Künstlern und Künstlerinnen nicht mehr ausreichend bearbeitet und gepflegt und infolgedessen nicht mehr im Museum ausgestellt werden können. Damit können unersetzlich hohe Kulturgüter und damit ideelle und ökonomische Werte verloren gehen. 4511-Verwaltung Die vorhandenen Stellen im Bereich Anlagenrechnung und Vergabewesen sowie in der Hausinspektion im Museum Ludwig sind bei weitem nicht auskömmlich. In den letzten Jahren sind den jeweiligen Bereichen immer mehr Aufgaben und Arbeitsaufträge (beispielsweise im Vergabeverfahren, Inventarisierung, Aufgaben aus dem Bereich Kulturbauten) übertragen worden, die mit dem vorhandenen Personal nicht mehr zu leisten sind. In den Stellenplan 2019 werden nachfolgende Stellen aufgenommen: Abt. ID-Nummer Stellen- umfang Bezeichnung Bewertg. Bemerkungen 4511 Presse 1,0 1,0 VA/ Referent/in für Presse/Internetauftritt EG 13 TVöD bereits zu den Stellenplänen 2014ff beantragt; siehe Anlage 4511/2 Restaurierung 1,0 1,0 Restaurator/in für Papier/Fotografie- und Video EG 9 TVöD bereits zu den Stellenplänen 2018ff und unterjährig beantragt; siehe Anlage
Anlage_09_KSM
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1790/2018, Anlage 9 Seite 1 von 2 4518 Dr. Kramp Zur Personalsituation des Kölnischen Stadtmuseums der Stadt Köln Das Kölnische Stadtmuseum (KSM) steht in den nächsten Jahren vor größten Herausforderungen. Endziel ist seine Neuaufstellung in der Historischen Mitte Köln, die nach derzeitiger Schätzung um 2027/28 erfolgt. Hierbei stehen bauliche und konzeptionelle Aufgaben im Mittelpunkt. Bedingt durch den Wasserschaden, der die beiden Räume der Dauerausstellung zerstört hat, gilt es, bald wieder eine (bis zur Historischen Mitte provisorische) Dauerausstellung zu präsentieren – im Zeughaus oder in einem Interim. Parallel muss die Dauerausstellung der Zukunft mit einem Szenografen geplant und die Sammlungen dafür ertüchtigt, digitalisiert und dokumentiert sowie der Neubau auch in anderen Fragen (Unterbringung der Verwaltung und Restauratoren, Synergien mit anderen Nutzern, Funktion des Gebäudes etc.) vorangebracht werden. Gleichzeitig muss das Museum trotz schwieriger baulicher Situation in der Öffentlichkeit präsent bleiben (Entwicklung einer Online-Präsentation, Sonderausstellungen, Events, Social Media, Präsentationen mit Kooperationspartnern etc.). Hierfür bedarf es einer/s wissenschaftlichen MitarbeiterIn und der Aufstockung der Stelle „Kommunikation und Marketing“ (sowie der Verstärkung der Verwaltung und Einrichtung der derzeit vorhandenen V-Stelle 50124760- Verwaltung als Planstelle A9+AZ). Gleichzeitig muss in den folgenden Jahren die Situation der Restaurierung und der Depots entscheidend verbessert werden. Dies betrifft: den baulich völlig unzureichenden Weyerhof und die damit verbundenen Maßnahmen für einen Ersatz (Ausbau Hürth, neues Zentraldepot) die Sammlung historischer Bekleidungen, die im Neubau zur Geltung kommen – aber das KSM verfügt über keine Textilrestauratorin die mit ca. 120.000 Blatt herausragende Graphische Sammlung, die zurzeit lediglich von einer Wissenschaftlerin mit betreut wird und von einer Graphikrestaurierung, die vor Jahren um 50% reduziert wurde, eine Verwaltung dieses Depots fehlt ganz. Das KSM steht auch, was die dringend notwendige Verjüngung des Teams angeht, vor einem einschneidenden Wandel: in den nächsten vier Jahren ist die Stelle des stellv. Direktors und 2022 die Leitung der Graphischen-, Gemälde- und Textil-Sammlung neu zu besetzen. bis spätestens 2027 u. a. auch die Inventarisation und die Werkstattleitung der Restaurierung sowie den Direktor selbst. Die Neubesetzung dieser Stellen muss nach den Gesichtspunkten der Wissensbewahrung erfolgen. In einem Museum der Stadtgeschichte geht es mehr als in anderen Ämtern darum, in Jahrzehnten gewachsenes Wissen über die Epochen der Vergangenheit und zu den vielfältigen und zahlreichen Museumsobjekten weiterzugeben. Nur so kann das Team sinnvoll schrittweise verjüngt und das Museum zukunftsfähig werden. 1790/2018, Anlage 9 Seite 2 von 2 Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennr. Bezeichnung Besoldung Stellenanteil P30027568 VerwaltungsmitarbeiterIn Finanzen u. Personal EG 7 Aufstockung um 50% auf 100% P50022227 Kommunikation und Marketing EG 10 Aufstockung um 50% auf 100% Ohne Graphikrestaurator/In EG 9/10 Mehrbedarf Halbtagsstelle 50% Ohne Textilrestaurator/In EG 9/10 Mehrbedarf Halbtagsstelle 50% Ohne VerwalterIn Depot Graphische Sammlung EG 6 Mehrbedarf Halbtagsstelle 50% Ohne Wissenschaftlicher Mitarbeiter EG 13 Mehrbedarf Stelle 100 % Im Verlauf des Jahres ergab sich eine weitere notwendige Stellenzusetzung in der Abt. Brauchtumspflege (wiss. MitarbeiterIn EG 13, 100%). Um der Bedeutung des Kölnischen Brauchtums auch für Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Integration von MitbürgerInnen anderer Kulturkreise gerecht zu werden, sind verstärkte Anstrengungen für die Zugänglichkeit und öffentliche Wahrnehmung notwendig. Der immer komplexer werdende administrative Aufwand wie auch der stetige Wandel des Karnevals erfordern eine zeitnahe personelle Verstärkung der Abteilung. Stellenplan 2019 / Historische Mitte: Die im Kölnischen Stadtmuseum eingerichtete Wissenschaftlerstelle (ursprünglich befristet bis 30.06.2020) wird verlängert bis 30.06.2028 (Beschluss Nr. 0353/2018 zur Historischen Mitte). Die altersbedingte Fluktuation bis 2028 stellt sich bei 4518 wie folgt dar: Stellennr. Bezeichnung Besoldung Datum P 30027582 Stellv. Direktor/In EG 15 30.06.2019 Leitung Abt. Brauchtum Anmerkung: Der derzeitige Stelleninhaber hat eine Verlängerung seiner Arbeitszeit über die Regelaltersgrenze um 2 Jahre beantragt. P 30027561 VA- Dipl. Bibliothekar/in EG 9 30.11.2021 P 30027560 Wiss. Mitarbeiter/in EG 13 30.09.2022 Leitung Graph. Sammlung P 30027567 Verwaltungsleitung A9+ AZ 31.05.2023 P 30027572 Restaurator/in Gemälde EG 10 31.08.2025 P 30027563 Inventarisation EG 6 31.01.2026 P 30027570 Werkstattleitung EG 10 31.07.2027 Restaurierung P 30027558 Direktor/in AT-A16 30.11.2027 P 30027579 Transportarbeiter EG 4 31.05.2028
Anlage_13_RBA
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1790/2018, Anlage 13 / 2 4523 Frau Dr. Gummlich 4523/30 Zur Personalsituation im Rheinischen Bildarchiv der Stadt Köln Das Rheinische Bildarchiv (RBA) ist mit seinem Gesamtbestand von etwa 5,4 Mio. Fotogra- fien eines der größten öffentlichen kunsthistorischen Bildarchive in Deutschland und bietet eine umfangreiche Grundlage für Forschung und Wissenschaft wie auch kommerzielle Bild- verwerter und private Nutzer. Seine Foto-Medienwerkstatt ist der Dienstleister der Stadt Köln für anspruchsvolle fotografische Sachaufnahmen von Kunst in Köln. 2008 ist das RBA auf Digitalfotografie umgestiegen. Seitdem werden analoge und digitale Fotografie als zwei technisch höchst anspruchsvolle Verfahren parallel bedient, um dem Be- reitstellungsauftrag für die etwa 5 Mio. analogen und an die 0,5 Mio. digitalen Fotografien für die städtischen Museen, Sammlungen und externe Kunden nachkommen zu können. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des RBA haben sich hierzu zusätzliche Qualifikationen (Fo- totechnik, Bildbearbeitung, digitale Dokumentation, Bildrecherche und Bereitstellung) erar- beitet. Bis heute fehlt allerdings eine Abbildung der damit verbundenen internen Arbeitspro- zesse in Datenverwaltung und Datenspeicherung im Personalschlüssel. Aufgrund stetig stei- gender Anforderungen in diesem Bereich ist zusätzliches Personal für eine sichere Abwick- lung und vor allem eine sichere Archivierung des stetig wachsenden digitalen Bestands, der zudem auch noch durch die Digitalisierung der analogen Bildbestände vermehrt wird, un- ausweichlich. Der Personalbedarf gilt insbesondere für das Pilotprojekt des Rheinischen Bildarchivs „Digitaler Workflow für den Fotovertrieb“, für dessen Umsetzung die fachliche Qualifikation (Berufsbild Kulturinformatiker) innerhalb der städtischen Stellenbeschreibungen überhaupt noch nicht existiert. Diese Qualifikation ist dementsprechend auch im Amt 12 noch nicht abrufbar. Der für 2020 geplante Umzug des RBA gemeinsam mit dem Historischen Archiv in den Neu- bau am Eifelwall stellt eine weitere Herausforderung dar. Die Bestände müssen für den Um- zug vorbereitet werden. Nach Einschätzung des Umzugslogistikers können die Aufwände für die Umzugsvorbereitungen nicht im Rahmen einer Ausschreibung einem Speditionsunter- nehmen übertragen werden, weil für diese Tätigkeit im Kontext Restaurierung/Konservierung die Fachqualifikation von Fotolaboranten/Fotolaborantinnen erforderlich ist. Sofern diese Stellen nicht eingerichtet wird, muss mit maßgeblichen Zeitverzögerungen beim Umzug und entsprechenden Folgekosten für die längere Anmietung des derzeitigen Standorts gerechnet werden. Das RBA leistet umfangreiche Servicedienstleistungen für städtische Einrichtungen (60%) und externe Kunden (40%). Das Vertriebspotential der wertvollen und attraktiven Bestände ist längst noch nicht ausgeschöpft und die Wertschöpfungskette nicht geschlossen. Im RBA existiert keine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit/Marketing. Daher ist zur Verstärkung der Ge- schäftsstelle eine zweite FaMI Bildagentur-Stelle beantragt, um den Fotovertrieb systema- tisch auszubauen, die Sichtbarkeit der städtischen Museen in bundes- und europaweiten - 2 - Portalen (z.B. Deutsche Digitale Bibliothek, Europeana, Bildportal Preußischer Kulturbesitz) zu verbessern und die Formalerschließung von Fotografien in der Bilddatenbank zu steigern. Für 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennr. Bezeichnung Bes. Anteil Bemerkungen ohne Kulturinformatiker*in EG 11 100% Bild- und Metadatenma- nagement, Administration Hard- und Software RBA, technische Betreuung des Pilotprojekts im Rahmen der Verwaltungsreform – Eine bedarfsorientierte Lösung wird derzeit gesucht. ohne FaMI Bildagentur (Fachangestellte für Medi- en- und Informationsdienst- leistungen) EG 4 100% Fotovertrieb ohne Verwaltungsangestellte*r EG 8/9 50% Vorbereitung Umzug ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% 4 Fotolaboranten/innen für Bestandsbearbeitung und Umzugsvorbereitung (Nach- träglich vom Umzugslogisti- ker eingeforderte Stellen zur Realisierung des Zeitplans des Umzuges an den Eifel- wall) ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% ohne Fotomedienlaborant*in EG 4 100% Davon wird folgende Stelle in den Stellenplan 2019 aufgenommen: Stellennr Bezeichnung Bes. Anteil Bemerkungen ohne FaMI Bildagentur EG 4 100% Fotovertrieb Altersbedingte Fluktuation bis 2025: Bis 2015 werden 2 halbe Stellen altersbedingt neu zu besetzen sein. Diese Stellen umfassen Kompetenzen in den Bereichen wissenschaftliche Dokumentation und Bildrechte. In beiden Fällen sind aufgrund des knappen Personalschlüssels keine stellvertretenden Kompetenz- träger im Team des RBA vorhanden. Im Sinne eines nahtlosen Wissenstransfers ist eine überlappende Nachbesetzung mit einer gleitenden Einarbeitungsphase sinnvoll. Datum Maßnahme P30027631 Wiss. Referentin (wiss. Dokumentation, stellvertre- tende Leiterin) EG 13 31.10.2023 wird nachbesetzt Q 50106653 Städt. Archivrätin A 13 31.05.2024 Nachbesetzung unklar
Anlage_05_RJM
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1790/2018, Anlage 5 Seite 1 von 2 4513 Prof. Dr. Schneider Zur Personalsituation des Rautenstrauch-Joest-Museums der Stadt Köln Seit der erfolgreichen Neueröffnung vor acht Jahren bricht die negative Berichterstattung über das RJM trotz zahlreicher Auszeichnungen, Sonderausstellungen und Veranstaltungsreihen nicht ab. Um eine nachhaltige Trendwende herbeiführen zu können, ist die Einrichtung einer Stelle für Marketing und Kommunikation unerlässlich. Während des Sammlungsumzugs an den Neumarkt wurden alle Objekte (inkl. der Fotografien) digital inventarisiert. Zur vollständigen Digitalisierung der Sammlung [Online-Collection] müssen die rund 170.000 Datensätze von den wissenschaftlichen Referenten und Referentinnen in den kommenden Jahren bearbeitet werden. Die Amerikastelle ist nach einer über ein Jahrzehnt andauernden Vakanz seit fünf Jahren mit einer 50%-Stelle besetzt, die noch immer die Desiderate der letzten Jahrzehnte abarbeitet, sodass die Digitalisierung nicht mit einer 50%-Stelle erreicht werden kann und eine Aufstockung unabdingbar ist. Dasselbe gilt für das Historische Fotoarchiv. Hier steht zusätzlich die aufgrund der Gerichtsverfahren noch nicht erfolgte Sanierung der Räumlichkeiten für 2019 ff. an. Für die fachliche Konzeption und Einrichtung der Lager- und Büroräume ist eine Aufstockung der derzeit 50%-Stelle der Wissenschaftlichen Referentin auf 100% zwingend notwendig. Die langjährige Textilreferentin schied Ende 2017 aus. Nach einer Interimsbesetzung zeichnet sich ab, dass eine Neubesetzung einer 50%-Stelle dieses Fachbereichs unmöglich ist, so dass die Sammlung in die regionalen Ressorts überführt wird. Die freiwerdende 50%- Stelle soll in eine islamische Orientstelle umgewandelt werden, um u. a. auch den demografischen Wandel in der Stadtgesellschaft nachvollziehen und Beiträge zu relevanten Debatten geben zu können. Da der Neubau an der Cäcilienstraße noch immer mit vielen Verfahren vor Gericht liegt, Gutachten und Mängelbeseitigungen anstehen und sich keine Synergieeffekte in der Doppelverwaltungsposition (RJM und MS) eingestellt haben, kann nur eine Trennung dieses Konstrukts den gewachsenen Aufgaben in der Verwaltung gerecht werden. Aufgrund der Mängellage des Neubaus und der damit einhergehenden Planungsunsicherheit für Kooperationspartner konnte nicht zuletzt das ursprünglich geplante Veranstaltungs- und Sponsoring-Programm nie vollumfänglich umgesetzt werden. Für eine nachhaltige erfolgreiche Kehrtwende dieser unbefriedigenden Situation müssen die bisher nur befristeten 50%-Stellen Veranstaltungsmanagement und deren Assistenz entfristet werden. 1790/2018, Anlage 5 Seite 2 von 2 Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennr. Bezeichnung Besoldung Stellenanteil ohne Referent für Kommunikation/Marketing EG 13 100% P 50023309 Wiss. Referent hist. Fotoarchiv EG 13 Aufstockung um 50% auf 100% P50023308 Wiss. Referent Amerika EG 13 Aufstockung um 50% auf 100% P30027504 Verwaltungsleitung A 12 Trennung der Verwaltungsleitung 4513 von 4516 PB 50076590 Wiss. Referent Veranstaltungsmanagement EG 13 Entfristung der 50% Stelle PB 50076591 Verwaltungsmitarbeiter/in Veranstaltung EG 8 Entfristung der 50% Stelle Davon wird zum Stellenplan 2019 folgende Stelle aufgenommen: Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: ohne Referent für Kommunikation/Marketing EG 13 100% Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4513 wie folgt dar: Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: P30027501 Vorzimmer Direktion EG 7 31.10.2018 P30027494 Stv. Direktion (bereits nachbesetzt, Wissenstransfer) EG 15 23.06.2018 P30027493 Direktion EG 15UE 31.12.2018 P50023307 Restaurator EG 10 31.03.2020 Aktuelle Vakanzen sind folgende: Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: P30027495 Wiss. Referent Textil EG13 Umwandlung des Stelleninhalts von Textil zu Islam 50%
Anlage_01_Altersbedingte_Fluktuation
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1790/2018, Anlage 1 Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen Bereich Austrittsdatum Austrittsgrund Laufbahn Vollzeit- Äqivalent 4511 Museum Ludwig 31.05.2019 berechnete Altersgrenze mD 1 4511 Museum Ludwig 31.08.2020 berechnete Altersgrenze mD 1 4511 Museum Ludwig 31.12.2022 berechnete Altersgrenze mD 1 4511 Museum Ludwig 31.03.2024 berechnete Altersgrenze gD 0,5 4511 Museum Ludwig 31.08.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4511 Museum Ludwig 30.09.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4511 Museum Ludwig 31.01.2027 berechnete Altersgrenze gD 1 4511 Museum Ludwig 30.06.2028 berechnete Altersgrenze hD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 31.07.2019 berechnete Altersgrenze mD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 31.03.2022 berechnete Altersgrenze mD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 30.09.2022 berechnete Altersgrenze mD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 30.09.2024 berechnete Altersgrenze mD 0,78 4512 Römisch-Germanisches Museum 31.12.2025 berechnete Altersgrenze mD 0,5 4512 Römisch-Germanisches Museum 30.09.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 30.11.2026 berechnete Altersgrenze gD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 31.05.2028 berechnete Altersgrenze mD 1 4512 Römisch-Germanisches Museum 31.10.2028 berechnete Altersgrenze 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 30.11.2018 berechnete Altersgrenze hD 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.12.2020 berechnete Altersgrenze mD 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.05.2021 berechnete Altersgrenze mD 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 30.11.2021 berechnete Altersgrenze hD 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 30.09.2024 berechnete Altersgrenze mD 0,75 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.08.2025 berechnete Altersgrenze mD 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.12.2025 berechnete Altersgrenze mD 1 4512/2 Archäologische Bodendenkmalpflege 31.10.2027 berechnete Altersgrenze mD 1 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 23.06.2018 ATZ Freistellung hD 0,38 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 31.10.2018 ATZ Freistellung mD 0,5 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 31.12.2019 berechnete Altersgrenze hD 1 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 31.03.2020 berechnete Altersgrenze gD 0,5 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 30.09.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4513 Rautenstrauch-Joest-Museum 30.09.2027 berechnete Altersgrenze mD 1 4514 Museum für Angewandte Kunst 31.01.2021 berechnete Altersgrenze mD 1 1790/2018, Anlage 1 Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen Bereich Austrittsdatum Austrittsgrund Laufbahn Vollzeit- Äqivalent 4514 Museum für Angewandte Kunst 30.11.2021 berechnete Altersgrenze mD 0,91 4514 Museum für Angewandte Kunst 30.09.2022 berechnete Altersgrenze mD 1 4514 Museum für Angewandte Kunst 31.05.2023 berechnete Altersgrenze mD 0,5 4514 Museum für Angewandte Kunst 31.05.2025 berechnete Altersgrenze gD 0,82 4514 Museum für Angewandte Kunst 30.09.2027 berechnete Altersgrenze mD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 31.12.2019 berechnete Altersgrenze mD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 31.07.2020 berechnete Altersgrenze hD 0,83 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 31.12.2021 berechnete Altersgrenze mD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 30.09.2022 berechnete Altersgrenze mD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 31.10.2022 berechnete Altersgrenze hD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 28.02.2026 berechnete Altersgrenze gD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 31.08.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4515 Museum für Ostasiatische Kunst 30.09.2026 berechnete Altersgrenze gD 1 4516 Museum Schnütgen 31.07.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4516 Museum Schnütgen 30.11.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4516 Museum Schnütgen 30.11.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 30.06.2019 berechnete Altersgrenze hD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 30.11.2021 berechnete Altersgrenze gD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 30.09.2022 berechnete Altersgrenze hD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 31.05.2023 berechnete Altersgrenze mD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 31.08.2025 berechnete Altersgrenze gD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 31.01.2026 berechnete Altersgrenze mD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 31.07.2027 berechnete Altersgrenze gD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 30.11.2027 berechnete Altersgrenze hD 1 4518 Kölnisches Stadtmuseum 31.05.2028 berechnete Altersgrenze mD 1 4520 NS-Dokumentationszentrum 31.10.2019 Rente Regelaltersgrenze mD 1 4520 NS-Dokumentationszentrum 31.10.2019 berechnete Altersgrenze hD 1 4520 NS-Dokumentationszentrum 31.05.2023 berechnete Altersgrenze hD 0,5 4520 NS-Dokumentationszentrum 28.02.2026 berechnete Altersgrenze hD 1 4522 Museumsdienst 30.09.2018 berechnete Altersgrenze mD 0,5 4522 Museumsdienst 31.12.2018 Rente Regelaltersgrenze hD 1 4522 Museumsdienst 31.01.2019 berechnete Altersgrenze hD 1 1790/2018, Anlage 1 Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen Bereich Austrittsdatum Austrittsgrund Laufbahn Vollzeit- Äqivalent 4522 Museumsdienst 31.05.2020 berechnete Altersgrenze hD 1 4522 Museumsdienst 28.02.2021 berechnete Altersgrenze mD 0,75 4522 Museumsdienst 31.05.2022 berechnete Altersgrenze hD 1 4522 Museumsdienst 30.06.2023 berechnete Altersgrenze hD 0,81 4522 Museumsdienst 31.10.2025 berechnete Altersgrenze mD 0,5 4522 Museumsdienst 31.01.2026 berechnete Altersgrenze mD 0,87 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.03.2018 Rente Regelaltersgrenze gD 0,77 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.07.2018 Rente Regelaltersgrenze mD 1 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.08.2022 berechnete Altersgrenze gD 1 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.10.2023 berechnete Altersgrenze hD 0,5 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 29.02.2024 berechnete Altersgrenze gD 0,58 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.05.2024 berechnete Altersgrenze hD 0,5 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 30.09.2025 berechnete Altersgrenze eD 1 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.07.2027 berechnete Altersgrenze gD 0,75 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 30.11.2027 berechnete Altersgrenze hD 1 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 31.12.2027 berechnete Altersgrenze gD 0,7 4523 Kunst- u. Museumsbibliothek mit Rheinischem Bildarchiv 30.09.2028 berechnete Altersgrenze eD 0,5
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1790/2018, Anlage 10 Seite 1 von 2 4520 Dr. Jung Zur Personalsituation des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln Zu 1.: Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln hat in den letzten Jahren eine sehr erfreuliche Entwicklung nehmen können. Es ist heute eine weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannte und geschätzte Institution. Zahlreiche Sonderausstellungen und Veranstaltungen sowie ein sehr vielfältiges pädagogisches Programm werden jedes Jahr durchgeführt und in einem umfangreichen Jahresbericht dokumentiert. Dieser enorme Anstieg der Aktivitäten und Aufgabenfelder des NS-DOK geht keineswegs einher mit der entsprechenden Steigerung von Stellen, die für die diese Aufgaben und das heutige Profil des Hauses nicht nur wünschenswert, sondern notwendig sind. Erst 2006 konnte eine halbe Stelle, ab 2008 eine volle Stelle einer Museumspädagogin geschaffen werden. 2008 wurde die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus (ibs) innerhalb des NS-DOK gegründet. Die sehr erfolgreiche Arbeit der ibs soll 2019 durch verstärkte Bildungsarbeit zum Thema Antisemitismus erweitert werden. Dazu wäre die Stelle einer wissenschaftlichen bzw. pädagogischen Mitarbeiterin/Mitarbeiters zum Aufgabenfeld Antisemitismus zu schaffen. Neben dem Bereich der Vermittlung wurde auch der Bereich der Dokumentation im Dokumentationszentrum sehr spät eingerichtet. Seit 2015 gibt es eine Stelle einer Wissenschaftlichen Dokumentarin und eine weitere Stelle eines Diplom-Dokumentars. Eine Stelle ist aus Eigenmitteln und die zweite aus befristet zur Verfügung stehenden Drittmitteln finanziert. Deswegen ist es für den wesentlichen Bereich der Dokumentation erforderlich: Entfristung einer Stelle eines Diplom-Dokumentars und Kostenübernahme durch die Stadt (ab Anfang 2020). Zwingend notwendig für die Arbeitsfähigkeit des Hauses sind die beiden für den Haushalt 2019 angemeldeten Stellen: Das NS-DOK verfügt bis heute über keine Stelle für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Die Betreuung der Social Media, die laufende Pflege der Internetpräsenz und des Newsletters sowie der Online-Portale sowie Fundraising, Marketing und Werbekampagnen zählen heute zu den selbstverständlichen Standards eines Museums. Im Verwaltungsbereich soll ein/e niedrig dotierte/r Sachbearbeiter/in die Verwaltungsleitung von Routinearbeiten entlasten und eine Vertretung gewährleisten. Dies entspricht dem Standard in den meisten anderen Museen. 1790/2018, Anlage 10 Seite 2 von 2 Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil ohne Referent/in für Kommunikation/Marketing EG 13 100% ohne Sachbearbeiterin in der Verwaltungsleitung EG 5 bzw. BGr. A 6 100% ohne Wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiter/in für Bildungsangebote zum Antisemitismus (innerhalb der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus) EG 13 100% Davon werden zum Stellenplan 2019 folgende Stellen aufgenommen: Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil ohne Referent/in für Kommunikation/Marketing EG 13 50% ohne Sachbearbeiterin in der Verwaltungsleitung EG 5 bzw. BGr. A 6 50% Für die Jahre 2020 bis 2025 ergibt sich folgender Bedarf: 2020 bis 2025 Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil 50021694 Diplom-Dokumentar (Entfristung der Stelle und Kostenübernahme durch die Stadt) EG 9 B 100% ohne Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in und Veranstaltungsmanager für das neue Angebot „Haus für Erinnern und Demokratie“ EG 13 100% 30027050 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in zur Geschichte der Kölner Juden in der NS- Zeit (Aufstockung von 50 auf 100%) EG 13 100% 30027048 Wissenschaftlich-pädagogische/r Mitarbeiter/in zur Geschichte des Krieges und der Jugend in Köln während der NS-Zeit (Aufstockung von 50 auf 100%) EG 13 100% Zu 2: Es gibt im NS-DOK keine Vakanzen bei den Stellen. Zu 3: Bis zum Jahr 2025 scheiden altersbedingt Mitarbeiter auf 2,5 Stellen aus (von insgesamt 13,5 Planstellen). Der Wissenstransfer soll dadurch erreicht werden, dass die betreffenden Stellen sechs Monate, mindestens jedoch drei Monate doppelt besetzt werden, um Nachfolgende einzuarbeiten.
Anlage_02_WRM
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1790/2018, Anlage 2 Seite 1 von 2 4510 Dr. Dekiert Zur Personalsituation des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln Sammeln, Bewahren und Forschen - dies sind die originären Aufgaben eines Museums. Die Ergebnisse der Arbeit in diesen Bereichen wiederum stellen die Grundlage für weitere professionelle Museumsarbeit in dem (in der öffentlichen Wahrnehmung besonders wichtigen) Bereich des Ausstellens und Vermittelns. Hinzu kommt eine neue Herausforderung im digitalen Zeitalter: der Wandel in Dokumentation und Katalogisierung vom traditionellen zum digitalen Museum. Dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud kommen als eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Köln zudem Verwaltungsaufgaben zu, die diejenigen der regiebetriebenen städtischen Museen bei Weitem übersteigen. Das WRM&FC genießt einen ausgezeichneten Ruf in der internationalen Museumslandschaft, da es den ans Haus gestellten Aufgaben mit größter Sorgfalt und wissenschaftlicher Seriosität nachkommt. Dies ist allerdings allein der Tatsache geschuldet, dass das Haus über ein hoch motiviertes Team von hoher Einsatzbereitschaft verfügt, das in vielen Abteilungen die ihm übertragenen Aufgaben mit einem Arbeitsaufkommen bewältigt, das ein verträgliches Maß bereits überschritten hat. Bereiche wie z. B. die Wissenschaftliche Dokumentation werden aktuell gar nicht wahrgenommen. Um auch zukünftig den geltenden hohen wissenschaftlichen Standard halten zu können und auch die für den Eigenbetrieb einzuhaltenden Verwaltungsabläufe sicherstellen zu können, besteht für das WRM&FC ein dringender Mehrbedarf an Stellen. In Sonderheit ist der folgende Stellenmehrbedarf zu beziffern (s. a. untenstehende Liste): Digitale Museumspraxis mit Schwerpunkt Digitale Dokumentation o (1,0 Stelle / EG 11 TVöD bzw. BGr. A 12 LGr. 2 LBesG NRW) Wissenschaftliche Dokumentation o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) [Kuratorische Assistenz Sonderausstellungen] o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) - Verwaltung: Dezentrale Personalarbeit, Vergabewesen, Administrative Aufgaben (1,0 Stelle / EG 9c TVöD bzw. BGr. A 10 LGr. 2 LBesG NRW) Onlineredaktion & Öffentlichkeitsarbeit o (0,5 Stelle / EG 9c TVöD bzw. BGr. A 10 LGr. 2 LBesG NRW) Aktuell gibt es im WRM&FC eine Stellenvakanz (s. a. untenstehende Liste): Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Museumsdidaktik o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) Es ist vorgesehen, diese Stelle umzuwidmen. Bis 2025 werden durch altersbedingte Fluktuation im WRM&FC drei Stellen vakant werden (s. a. untenstehende Liste): Depotverwaltung Graphische Sammlung o (1,0 Stelle / EG 7 TVöD bzw. BGr. A 7 LGr. 1 LBesG NRW) Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) [Kurator(in) Graphische Sammlung] o (1,0 Stelle / EG 13 TVöD bzw. BGr. A 13 LGr. 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW) Hausverwaltung o (1,0 Stelle / EG 8 TVöD bzw. BGr. A 8 LBesG NRW) 1790/2018, Anlage 2 Seite 2 von 2 Ein drohender Wissensverlust bei altersbedingter Fluktuation wäre wünschenswerter Weise durch vorzeitige Neubesetzung (Doppelbesetzung) für einen Zeitraum von ca. drei Monaten abzuwenden. Zum Stellenplan 2019 werden folgende Stellen angemeldet: (die Details/Stellenbeschreibungen und Begründungen zum Bedarf sind erstellt) Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Stellenanteil ohne Digitale Dokumentation EG11 100% ohne Wissenschaftliche Dokumentation EG13 100% ohne Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Kuratorische Assistenz Sonderausstellungen EG13 100% ohne Dezentrale Personalarbeit, Vergabewesen, Administrative Aufgaben EG9C 100% ohne Onlineredaktion & Öffentlichkeitsarbeit EG9c 50% Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4510 wie folgt dar: Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Datum: P50021726 Depotverwaltung Graphik EG7 31.05.2019 P30027326 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Leitung Graphische Sammlung EG14 21.05.2021 P30027334 Hausverwaltung EG8 01.06.2021 Aktuelle Vakanzen sind folgende: Stellennr. Bezeichnung Bewertg. Stellenanteil P50051392 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Museumsdidaktik EG13 100%
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII Vorlagen-Nummer 19.06.2018 1790/2018 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 19.06.2018 Beantwortung der Anfrage AN/0745/2018 der Fraktionen CDU und Bündnis90/Die Grünen vom 11.05.2018 betreffend „Stellenplan und Stellenvakanzen im wissenschaftlichen Betrieb der städtischen Museen„ A. Anfrage der Fraktionen von CDU und Bündnis90/Die Grünen Die Fraktionen schildern in ihrer Anfrage den folgenden Hintergrund: Damit die städtischen Museen auch zukünftig die geforderten hohen qualitativen wissenschaftlichen Standards erfüllen können und die Bedeutung der Stadt Köln als eine der führenden deutschen Kul- turmetropolen gestärkt wird, ist eine adäquate Stellenplanung und Besetzung im wissenschaftlichen Betrieb der Museen notwendig. Die Fraktionen bitten in diesem Kontext um die Beantwortung der Fragen: 1. Ist der aktuelle Stellenplan für die städtischen Museen aus Sicht der Museumsdirektionen aus- reichend (Stellungnahme der jeweiligen Direktion) und sind Änderungen für das Jahr 2019 vorgesehen? 2. Gibt es Stellenvakanzen und wenn ja, warum ist eine Nachbesetzung nicht erfolgt? 3. Wie hoch ist die altersbedingte Fluktuation bis 2025, und welche Strategien gegen einen Wis- sensverlust im wissenschaftlichen Betrieb der Museen werden verfolgt? B. Stellungnahme der Verwaltung Köln ist der größte kommunale Museumsstandort Deutschlands. Sieben der Museen der Stadt Köln zählen mit ihren Besuchszahlen zur Spitzengruppe von 8 % aller deutschen Museen. Medienpräsenz, Drittmittelakquise, Publikationstätigkeit, Projektarbeit, wissenschaftliche Leistungen und Angebote der kulturellen, politischen und historischen Bildung sorgen für eine hohe und wertschätzende Wahrneh- mung der Museen in der allgemeinen und fachbezogenen Öffentlichkeit im In- und Ausland. So bilden die Museen einen wichtigen Baustein der Kölner Kultur- und Wissenschaftsszene. Die kommenden Jahre werden rasante gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen: Neue Ar- beitsformen, Mobilitätsfragen, Infrastruktur und Städtebau, inhaltlich neue Themensetzungen, verän- dertes Kommunikationsverhalten, neue Bildungsansprüche, die Transformation formaler und informel- ler Lernprozesse und partizipative Wünsche des Publikums fordern die Museen heraus. Hinzu kom- men eine Veränderung der gesellschaftlichen Rolle von Museen, sich wandelnde und neu zu er- schließende Zielgruppen und die durch das World Wide Web ausgelöste veränderte Kulturnutzung. Mit einer an den zukünftigen Besuchern orientierten Arbeit ermöglicht die Kölner Museumsfamilie ihren realen und virtuellen Nutzern die Teilhabe am kulturellen Gedächtnis der Menschheit und regt ihre Kreativität und Vorstellungskraft an. Dazu gehört es nicht zuletzt, Identität zu stiften, Diskussio- 2 nen zu initiieren, Dialoge zu führen und zur Lösung aktueller Probleme beizutragen. Damit stärken die Kölner Museen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und leisten ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Zukunftsfähigkeit der Domstadt. Die Museumsfamilie inkl. Museumsdienst, Kunst- und Museumsbibliothek und Rheinisches Bildarchiv versteht sich in diesem Zusammenhang als lernende Organisation und geht in ihrer Zielsetzung mit der Verwaltungsreform der Stadt Köln konform. Dies manifestiert sich im Leitprojekt „Museen, Men- schen, Medien“, bei dem in vier Teilbereichen Verwaltungsaufgaben, eine Digitalstrategie, Marketing und Kommunikation für den Museumsstandort sowie Bildung und Vermittlung gebündelt werden. Mit dieser Verzahnung von zentralen und dezentralen Elementen wird ein zielbezogener Umgang mit Personal- und Finanzressourcen und damit verbunden eine gemeinsame Ausrichtung von Strategien, Instrumenten und Maßnahmen verfolgt. Diese Verzahnung zeigt allerdings auch deutlich, dass die alleinige Konzentration auf wissenschaftli- ches Personal in einer modernen musealen Welt zu kurz greift. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Verwaltungs-, Digitalisierungs-, Marketing-, Veranstaltungs- und Öffentlichkeitsarbeitsaufgaben nicht im erforderlichen bzw. gewünschten Umfang wahrgenommen werden können und die Aufrechterhal- tung des Dienstbetriebes in diesen Bereichen je nach Museum fachfremd durch das vorhandene wis- senschaftliche Personal erfolgen muss – zu Lasten der wissenschaftlichen Kernaufgaben. Zukunftsfähig werden nicht große Organisationseinheiten sein, sondern kooperierende Einrichtungen, die sich auf neue Gegebenheiten schneller einstellen und voneinander lernen können. Vieles davon lässt sich im Rahmen der Verwaltungsreform der Stadt Köln und des Strategieprozesses „Kölner Per- spektiven 2030“ realisieren. Im Zuge der Verwaltungsreform setzen die Museen gemeinsam das Leit- projekt „Museen, Menschen, Medien. Neue Strategien für den Museumsstandort“ um. Im Ergebnis wird darin die Verzahnung von dezentralen und zentralen Handlungsfeldern und das Selbstverständ- nis der Einrichtungen als „Lernende Organisationen“ intensiviert werden. zu Frage 1 Die Stellenausstattungen der Museen sind aus Sicht der Direktionen bereits seit vielen Jahren als unauskömmlich zu bezeichnen, so dass auch für den Stellenplan 2019 eine große Anzahl Mehrstellen beantragt wurden. Auf Grund der schwierigen Haushaltslage wurden die in den vergangenen Jahren beantragten Mehrstellen weit überwiegend nicht bewilligt, weil die geforderte finanzielle Kompensation aus den Museumsbudgets nicht getragen werden konnten. Auch eine stark gekürzte Anmeldung für 2018 mit ei- nem Maximalziel von einer Mehrstelle je Museum konnte keine Bewilligung finden. Al- lerdings konnte das Kulturdezernat hier eine entscheidende Wende erreichen. Von dieser Liste sollen nunmehr 9,25 Stellen in den Stellenplan 2019 aufgenommen wer- den. Für die übrigen der für 2019 beantragten rund 40 Stellen werden gemeinsam mit der Personalverwaltung die Möglichkeiten erörtert, eine mittelfristige Personalbedarfs- planung aufzustellen. Auf diesem Wege erhielten die Museen die Möglichkeit einer perspektivischen Entwicklung und gleichzeitig eine Planungssicherheit für die kom- menden Jahre. In Teilen finden sich bereits Hinweise in den Stellungnahen der Direkti- onen wieder, vgl. Anlagen 2-13. Darüber hinaus werden auch die Optimierungen durch die Ergebnisse des Leitprojektes berücksichtigt. Mit zunächst rd. 11 für die Realisierung des Leitprojektes bewilligten Stellen wurde ein deutlicher und notwendiger Schwerpunkt gesetzt. Damit sind allerdings die finanziellen Mittel dieses Leitprojekts zu einem Großteil ausgeschöpft worden. Mit diesen Stellen sollen unter anderem dringend anzugehenden Verbesserungen im Bereich der techni- schen Infrastruktur (Verkabelung, WLAN, Museumskassen) organisationsoptimiert an- gegangen werden. Im Übrigen werden alle Bereiche der Museen im Rahmen des Projektes auf Optimie- rungspotentiale untersucht und für die zukünftigen Herausforderungen ausgerichtet. Darüber besteht auch Konsens mit StD Dr. Keller. Dies erfolgt ergebnisoffen, und ggf. als notwendig erachtete Stellenzusetzungen auf Basis der Projektergebnisse werden bedarfsorientiert zu den kommenden Haushaltsplanungen angemeldet werden. So ist beispielsweise bereits ein Stellenbedarf für die Fachbetreuung der Dokumentations- und Bestandsverwaltungssoftware Museum Plus Ria und insbesondere deren Thesauri museumsübergreifend erkennbar. Eine Beantragung einer evtl. Stellenzusetzung wird erst nach Prüfung der konkreten Bedarfslage und nach Abschluss der Produktivset- 3 zung und im Zuge der mittelfristigen Personalplanung erfolgen. Dieses Beispiel ist stellvertretend für die weitere Vorgehensweise in den anderen Bereichen. zu Frage 2 Fluktuationsbedingt entstehen immer wieder Vakanzen, die, soweit es sich um plan- mäßige Stellen handelt, wiederbesetzt werden. Insoweit bestehen im Museumsbereich keine nennenswerten Stellenvakanzen, wie beispielsweise im Baubereich. zu Frage 3 Bezüglich des Wissensmanagements in den Häusern fährt die Verwaltung eine Dop- pelstrategie. Zum einen soll mit einer im Rahmen des Leitprojekts stattfindenden Digi- talisierungsoffensive eine verstärkte Nutzung einheitlicher digitaler Hilfsmittel eingeführt werden. Weiterhin strebt die Verwaltung bei der Nachbesetzung von wichtigen Funkti- onsstellen, beispielsweise in den wissenschaftlichen Arbeitsbereichen, überlappende Übergabephasen an. Darüber hinaus ist die Verwaltung bestrebt, auch dem vorhande- nen wissenschaftlichen Personal eine Perspektivenbildung bis hin zur stellvertretenden Direktionsleitung zu bieten, die wiederum dem Wissenserhalt in den Häusern zu Gute kommt. In den Anlagen 2-13 befinden sich die erwünschten Stellungnahmen der Museen. Aufgrund des noch laufenden Stellenplanverfahrens für 2019 kann es zu Überschneidungen im Sachstand kommen. gez. Laugwitz-Aulbach Anlagen Anlage 1: Auszug städtisches Personalmanagementsystem mit altersbedingten Fluktuationen Anlage 2 - Stellungnahme Direktion 4510 / WRM Anlage 3 - Stellungnahme Direktion 4511 / ML Anlage 4 - Stellungnahme Direktion 4512 / RGM und Archäologische Bodendenkmalpflege Anlage 5 - Stellungnahme Direktion 4513 / RJM Anlage 6 - Stellungnahme Direktion 4514 / MAKK Anlage 7 - Stellungnahme Direktion 4515 / MOK Anlage 8 - Stellungnahme Direktion 4516 / MS Anlage 9 - Stellungnahme Direktion 4518 / KSM Anlage 10 - Stellungnahme Direktion 4520 / NS-DOK Anlage 11 - Stellungnahme Direktion 4522 / MD Anlage 12 - Stellungnahme Direktion 4523 / KMB Anlage 13 - Stellungnahme Direktion 4523 / RBA
Anlage_04_RGM+ARCH. BODENDENKMALPFLEGE
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1790/2018, Anlage 4 Seite 1 von 3 4512 Dr. Trier Zur Personalsituation des Römisch-Germanischen Museums der Stadt Köln Das Römisch-Germanische Museum erfüllt eine Doppelfunktion: Es präsentiert die vorgeschichtlichen, römischen und frühmittelalterlichen Funde aus dem Stadtgebiet. Zugleich nimmt es die Belange der Archäologischen Bodendenkmalpflege gem. Denkmalschutzgesetz NRW hoheitlich wahr und steht im Range einer Landesarchäologie. Museum und Bodendenkmalpflege sind unterbesetzt: Im musealen Bereich fehlen zwei Dokumentationskräfte zur wissenschaftlichen und digitalen Erschließung der Sammlung, die durch Ausgrabungen im Stadtgebiet alljährlich wächst. Es fehlen die wissenschaftliche Leitung der Inventarisation, eine Stelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und zumindest ein wissenschaftliches Volontariat, wie es jedes vergleichbare Haus aufweist. Obwohl Museum und Bodendenkmalpflege sechs Depots mit 1,5 Hektar Fläche und mehr als 10 Millionen Objekten betreuen, gibt es keine Depotverwaltung. Erheblicher Bedarf besteht im Bereich der Bodendenkmalpflege: Durch beschleunigte Baugenehmigungsverfahren und die öffentliche Diskussion zum Neubaubedarf, muss dringend eine zusätzliche Stelle in der Bauleitplanung geschaffen werden. Derzeit gibt es nur eine Planstelle, die in jedes Baugenehmigungsverfahren im Stadtgebiet eingebunden ist. Aufzustocken ist die Zahl der Mitarbeiter im Bereich der Grabungsarbeiter/-innen. Schließlich ist auch die Verwaltung, die Museum und Bodendenkmalpflege betreut, unterbesetzt. Derzeit ist eine Restauratorenstelle vakant. Zumindest bei entscheidenden Positionen versucht das Haus im Sinne eines Wissenstransfers vorzeitig zu besetzen. Im Falle der Bauleitplanung ist dies erfolgreich umgesetzt worden. Die stellvertretende Direktion soll zeitnah im Sinne des Wissenstransfers ausgeschrieben werden. Stellenplan 2019 / Historische Mitte: Die im Römisch-Germanischen Museum eingerichtete Wissenschaftlerstelle (ursprünglich befristet bis 30.06.2020) wird verlängert bis 30.06.2024 (Beschluss Nr. 0353/2018 zur Historischen Mitte). 1790/2018, Anlage 4 Seite 2 von 3 Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil ohne Grabungshelfer/innen EG 4 600% ohne Wiss. Referent/in Inventarisation EG 13 100% ohne Wiss. Referent/in Ortsarchiv EG 13 100% 4512/30027392 Verwaltung Buchhaltung EG 7 25% Aufstockung und Hebung ohne Depotverwaltung EG 9 100% ohne Dokumentation Sammlung EG 7 200% ohne Wiss. Referent/in Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising/Kom munikation EG 13 100% ohne wissenschaftliche/r Volontär/in EG 13 45% 100% ohne Verwaltungsmitarbeiter/in Denkmalförderprogramm EG 9 100% ohne Buchhändler/in EG 5 125% Davon werden in den Stellenplan 2019 folgende Stellen aufgenommen: 4512/30027392 Verwaltung Buchhaltung EG 7 25% Aufstockung und Hebung ohne Depotverwaltung EG 9 100% ohne wissenschaftliche/r Volontär/in EG 13 45% 100% Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4512 wie folgt dar: Verwaltungsleiter/in A 12 31.12.2025 wird nachbesetzt Stv. Direktion EG 15 28.03.2019 wird nachbesetzt (parallele Besetzung vorgesehen) Hausverwalter/in EG 6 31.07.2019 wird nachbesetzt Transportarbeiter/in EG 4 31.03.2022 wird nachbesetzt Transportarbeiter/in EG 4 31.12.2020 wird nachbesetzt Wissenschaftl. Referent/in EG 13 30.11.2021 wird nachbesetzt Bibliothekar/in EG 9 30.09.2024 wird nachbesetzt Restaurator/in EG 9 31.12.2025 wird nachbesetzt Restaurator/in EG 9 30.09.2022 wird nachbesetzt Grabungstechniker/in EG 9 31.05.2021 wird nachbesetzt Grabungstechniker/in EG 9 31.08.2025 wird nachbesetzt Grabungstechniker/in EG 9 31.12.2025 wird 1790/2018, Anlage 4 Seite 3 von 3 nachbesetzt Denkmalliste A 9 AZ 31.05.2021 wird nachbesetzt Aktuelle Vakanzen sind folgende: Steinrestaurator EG 9 wird nachbesetzt
Anlage_08_MS
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1790/2018, Anlage 8
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4516 Dr. Woelk
Zur Personalsituation des Museum Schnütgen der Stadt Köln
Antwort auf Frage 1:
Das Museum Schnütgen ist ein landesweit einzigartiges und international anerkanntes
Museum für Kunst des Mittelalters. Abgesehen von der hervorragenden Qualität seiner
Kunstwerke verkörpert das Museum mit seiner Sammlung auch grundlegende Facetten des
kulturellen Erbes Europas und der Stadt Köln im Besonderen. Seine Personalausstattung ist
mit 3,5 Stellen für Direktion und wissenschaftliche Referenten und mit 2,0 Stellen für
Restaurierung aller Kunstgattungen minimal. Für das Gebiet von Öffentlichkeitsarbeit,
Kommunikation, Marketing und Veranstaltungen sind bislang gar keine Stellen vorgesehen,
ebenso wie für die wissenschaftliche Dokumentation und öffentliche Erschließung der
einzigartigen Sammlungen durch eine inhaltlich vertiefte, qualifizierte Online-Collection.
Die Aufgabe, durch Kommunikation und Veranstaltungen aktiv auf mögliche neue Besucher
ganz unterschiedlicher Herkunft zuzugehen und ihnen die Themen der christlichen Kunst aus
vergangenen Zeiten lebendig zu erschließen, könnte das Museum Schnütgen in besonderer
Weise erfüllen. Der seit Jahrzehnten zu beobachtende gesellschaftliche Wandel bietet dazu
Herausforderungen. Dazu bedarf es einer Stelle für eine/einen wissenschaftlich ebenso
qualifizierten wie kommunikativ und organisatorisch versierten Referentin/Referenten.
Bei Museumssammlungen dieses Ranges ist es international längst Standard, dass sie für
ein breites interessiertes Publikum ebenso wie für die Forschung durch Online-Datenbanken
erschlossen werden. Das Museum Schnütgen hat auf diesem Gebiet in den letzten Jahren
bereits Pionierarbeit geleistet durch den Aufbau einer Datenbank und die Erarbeitung eines
wissenschaftlichen Auswahlkataloges, doch gilt es nun die Erledigung dieser dauerhaften
Aufgabe zu verstetigen, immer größere Teile der Sammlung einzubeziehen und die
Informationen stets zu aktualisieren. Dazu bedarf es eines wissenschaftlichen Dokumentars.
Mit der Errichtung des „Kulturquartiers am Neumarkt“ für RJM, VHS und MS hat man die
Verwaltungsleitungen von Rautenstrauch-Joest-Museum und Museum Schnütgen
zusammengefasst. Das hat sich nicht bewährt, die erhofften Synergien blieben aus. Für eine
effektivere Verwaltung sollen die Verwaltungsleitungen deshalb wieder getrennt werden,
dazu ist zusätzlich eine halbe Verwaltungsstelle nötig.
2016 wurde für die Betreuung und digitale Katalogisierung der etwa 13.000 Bände
umfassenden wissenschaftlichen Bibliothek eine halbe Stelle für eine Bibliothekarin
eingerichtet. Das hat sich als für die Bewältigung des Arbeitsumfangs als nicht ausreichend
erwiesen, so dass man noch viele Jahre auf die Parallele von Zettelkatalog und online-
Katalog angewiesen sein wird. Besonders der 2018 erfolgte Zusammenschluss von Kunst-
und Museumsbibliothek und Universitäts- und Stadtbibliothek im Katalog der
„KunstBibliothek Köln“ macht hier ebenso eine Beschleunigung und damit personelle
Verstärkung nötig wie die Verknüpfung des Bibliothekskataloges mit der im Aufbau
befindlichen Online-Collection.
1790/2018, Anlage 8
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Antwort auf Fragen 2 und 3:
Es gibt im Museum Schnütgen derzeit keine vakanten Stellen und bis 2025 auch keine
altersbedingte Fluktuation.
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet:
Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil
Ohne wiss. Referent Öffentlichkeitsarbeit,
Kommunikation und
Veranstaltungsmanagement
EG 13 100%
Ohne wiss. Referent Dokumentation EG 13 100%
Ohne Assistenz Verwaltungsleitung 4516 EG 7 50%
perspektivisch Bis 2025 dann unbefristet
Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil
Ohne Bibliothekar EG 9 b 50%
Davon wird folgende Stelle zum Stellenplan 2019 aufgenommen:
Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil
Ohne wiss. Referent Öffentlichkeitsarbeit,
Kommunikation und
Veranstaltungsmanagement
EG 13 100%
Anlage_12_KMB
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1790/2018, Anlage 12 Seite 1 von 3 4523 Dr. Purpus Zur Personalsituation der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) der Stadt Köln Der Stellenplan für 4523-Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) ist nicht ausreichend. Ein Vergleich der Stellensituation mit vergleichbaren Einrichtungen (Bedeutung und Be- standsgröße) veranschaulicht dies: Die KMB verfügt über einen Bestand von ca. 500.000 Bänden, die von zwei wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, 6,75 BibliothekarInnen und einem Magazin-Mitarbeiter betreut werden. Dagegen arbeitet die Bibliothek des Zentralinstituts in München bei ca. 600.000 Bänden Bestand mit sieben wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, zehn BibliothekarInnen und fünf MitarbeiterInnen für die Betreuung der Benutzung, die KunstBibliothek Berlin SMPK mit einem Bestand von ca. 470.000 Bänden (ohne die Samm- lungen) arbeitet mit vier wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, 22 BibliothekarInnen und 16 MitarbeiterInnen für die Betreuung der Benutzung. Hieraus ergibt sich, dass die KMB nicht entsprechend vergleichbarer Einrichtungen personell ausgestattet ist. Für 2019 ist eine 0,8-E13-Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit beantragt, um den veränderten Medienformen in der Öffentlichkeitsarbeit gerecht zu werden (Homepage, Datenbanken, Newsletter, Facebook, etc.), die zu bedienen heute Standard in Bibliotheken sind. Weitere Stellen sind für 2019 im nicht-wissenschaftlichen Bereich beantragt, um im Bereich des bibli- othekarischen Fachpersonals und der Magazin- und Hilfsbeschäftigten den dringendsten Bedarf in der bibliothekarischen Grundlagenarbeit zu decken, wie z.B. Signaturen kleben und Transporte zwischen den fünf Standorten der KMB. Zusätzlich sind ein/e BibliothekarIn, zwei Fachangestellte für Medien und Informationsdienste und ein/e Hilfsbeschäftigte/r beantragt als personelle Grundausstattung für eine kontinuierliche Digitalisierung in der KMB. Die Digi- talisierung vorhandener Bestände ist heute selbstverständlich in vergleichbaren bibliotheka- rischen Einrichtungen, war und ist jedoch in der KMB mit dem vorhandenen Personal nicht möglich, ganz abgesehen von der Erfassung und Speicherung rein digital publizierter Litera- tur zur Kunst. Dabei besteht gerade in der KMB, mit ihren über fünf Standorte verteilten Be- ständen und um mit dem heute geforderten digitalen Standard mithalten zu können, dringen- der Bedarf für die Digitalisierung vorhandener Bestände und rein digital publizierter Literatur zur Kunst. Software und Server könnten von dem Kooperationspartner für die KunstBiblio- thek Köln, der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln mitgenutzt werden, nur Personal ist dort für die Digitalisierung der Bestände der KMB nicht vorhanden. Weiterhin wurde ein halbe Verwaltungskraft beantragt, um den in den letzten Jahren zusätzlich hinzugekommenen Verwaltungsarbeiten nachkommen zu können. Ein bisher nicht gelöstes Problem in den nächsten Jahren stellen auch die 3 KW-Stellen in der KMB dar, auf denen grundlegende, nicht zu entbehrende Aufgaben in der KMB erledigt werden. Eine bessere Ausstattung im Bereich der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen wäre natürlich wünschenswert, zunächst werden jedoch Stellen benötigt, um den Betrieb der KMB überhaupt aufrecht zu erhalten und an den technischen Wandel anzupassen. Eine 0,85 E6-Stelle ist im Zusammenhang mit den Stellenumsetzungen der Kooperation für die KunstBibliothek Köln seit mehreren Jahren vakant. Eine E11-Stelle (30 WoStd.) befindet sich in der externen Ausschreibung. Eine weitere E4 hat seit Jahrzehnten einen KW- Vermerk, wurde durch Ruhestand nun vakant und befindet sich in der Personalfindung. 1790/2018, Anlage 12 Seite 2 von 3 Bis 2025 werden 5,35 Stellen altersbedingt neu zu besetzen sein. Um dem Wissensverlust vorzubeugen, würde es die Dienststelle sehr begrüßen, wenn zeitlich ½ Jahr vor Ausschei- den der MitarbeiterInnen Neu-Einstellungen problemlos ermöglicht werden. Nur dann kann meines Erachtens ein nachhaltiger Wissenstransfer für die Dienststelle gesichert werden. Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennr Bezeichnung Bes. Anteil Bemerkungen P 30027613 Wiss. Referent EG 13 100% Stellen besetzt (100%- Refinanzierung durch USB) Aufhe- bung des KW- Vermerks seit 2016 gefordert P 30027615 Dipl. Bibliothekar*in: Leitung Le- sesaal I (Museum Ludwig) EG 9c 100% ohne Dipl. Bibliothekar*in EG 9b 100%, befristet für 1 Jahr Rückwirkende 100%-Finanzierung durch USB (Gelder der USB werden in Kürze abgerufen) ohne Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI): Ka- talogisierung Dossiers & Aukti- onskataloge EG 6 85% Refinanzierung zu 100% über die USB im Rahmen der Kooperation USB/KMB sicher- gestellt ohne Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI): Ka- talogisierung Dossiers & Aukti- onskataloge EG 6 85%, be- fristet für 1,5 Jahre Rückwirkende 100%-Finanzierung durch USB (Gelder der USB werden in Kürze abgerufen) ohne Bibliotheksarbeiter*in (Scannen / Transport) EG 3 41-50% Umwidmung vor- handener Mittel für Werkverträge (529300) ohne Magazinausgeber*in EG 4 100% wird aktuell über Q- Stelle abgedeckt ohne Wiss. Referent für Öffentlich- keitsarbeit (Kommunikati- on/Marketing/Veranstaltungsman agement) EG 13 80% ohne Magazinmitarbeiter*in EG 3 50% P 50021962 Verwaltungsmitarbeiter*in EG 6 Aufsto- ckung um 50% auf 100% ohne Bibliotheksarbeiter*in EG 3 100% Realisierung "Digi- talisierung" ohne FaMI EG 6 100% ohne FaMI EG 6 100% ohne Dipl.-Bibliothekar*in EG 9b 100% 1790/2018, Anlage 12 Seite 3 von 3 Die altersbedingte Fluktuation bis 2025 stellt sich bei 4523 wie folgt dar: Stellennr Bezeichnung Bes. Datum Maßnahme Q 50060201 Magazinausgeber*in EG 4 31.07.2018 wird durch Einrich- tung einer neuen Q-Stelle nachbe- setzt P 30027614 Bibliotheks-, Dokumentati- onsfachkraft A10 31.08.2022 wird nachbesetzt P 30027616 Bibliothekar*in EG 9b 29.02.2024 wird nachbesetzt P 30027627 Buchbindereihilfsarbeiter*in EG 3 30.09.2025 wird nachbesetzt Aktuelle Vakanzen sind folgende: Stellennr Bezeichnung Bes. Datum Maßnahme P 30027606 EDV-Systemtechniker*in EG 11 31.03.2018 Nachbesetzungs- verfahren läuft
Anlage_06_MAKK
3779 Zeichen
1790/2018, Anlage 6 Seite 1 von 2 4514 Dr. Hesse Zur Personalsituation des MAKK der Stadt Köln Das MAKK ist in den kommenden Jahren mit erheblichen Mehrbelastungen im laufenden Betrieb konfrontiert. Zusätzlich zum eigentlichen Museumsbetrieb stehen verschiedene Baumaßnahmen an (Fenster, Klimaanlagen, Lichttechnik, Dachsanierung) sowie die Neukonzeption und -präsentation der historischen Schausammlungen im Haupt- und Obergeschoss. Die Personalentwicklung des MAKK entspricht nicht den aktuellen Anforderungen. Die regelmäßig angemeldeten Stellenbedarfe blieben in der Vergangenheit unberücksichtigt. Derzeit läuft die Besetzung einer neu eingerichteten Stelle für Kommunikation/Marketing (pol. VN zum Stellenplan 2018). Der Fluktuation in den nächsten Jahren muss unbedingt durch Maßnahmen des Wissenstransfers entgegengewirkt werden. Wissenschaftliche Dokumentation/ Digitalisierung: Die überkommene Systematik der wissenschaftlichen Dokumentation entsprach im MAKK nicht mehr den aktuellen Museumsstandards und dem Vorgaben des RPA. Dies galt auch für die bestehende Objektdatenbank insbesondere in Hinblick auf die städtischen Vorgaben zur Datensicherung. Deshalb hat 4514 in 2017 die Museumsdatenbank Museum Plus zur Erschließung und Dokumentation der Sammlungsbestände eingeführt sowie die Systematik der Inventarisierung umgestellt und mit den administrativen Erfordernissen der Stadt Köln abgestimmt. Ziel ist, dass sämtliche 250.000 Objekte sowie die Neuzugänge erfasst, bewertet und als Online-Collection veröffentlicht werden. Die Etablierung der wissenschaftlichen Dokumentation und Digitalisierung ist auch im Zusammenhang mit der Konzeption zur Neupräsentation der Sammlungen dringend erforderlich. Restaurierung: Das MAKK besitzt eine umfangreiche und bedeutende Sammlung an Ornamentstichen und Plakaten sowie eine herausragende Glassammlung. Diese Materialgruppen werden seit Gründung des Museums nicht konservatorisch/restauratorisch betreut, wodurch der Werterhalt der Objekte nicht sichergestellt werden kann. Verwaltung: Trotz gestiegener Arbeitsanforderungen alleine im Zusammenhang mit dem Berichtswesen und den laufenden Baumaßnahmen erfolgte bislang keine Anpassung der vorhandenen 1,5 Planstellen. Ausstellungstechniker: Das MAKK präsentiert ausgehend von seinen vielfältigen Sammlungsbeständen und seiner inhaltlichen Ausrichtung Ausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themenkomplexen. Die operative Umsetzung der Ausstellungen erfordert zunehmend stärker ein ausstellungstechnisches Fachwissen, das von dem Museumspersonal nicht geleistet werden kann, wodurch das MAKK auf Fremdleistungen angewiesen ist. 1790/2018, Anlage 6 Seite 2 von 2 Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet: Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil P 30027525 Dipl. Restaurierung Glas und Porzellan EG 9 TVÖD Aufstockung der vorhandenen Planstelle um 19,5 Stunden ohne Dipl. Restaurierung Papier und Fotografie EG 9 TVÖD Planstelle 19,5 Stunden ohne Referent/in Wissenschaftliche Dokumentation und Digitalisierung EG 13 TVÖD Planstelle Vollzeit Davon werden zum Stellenplan 2019 folgende Stellen aufgenommen: Stellennummer Bezeichnung Besoldung Stellenanteil P 30027525 Dipl. Restaurierung Glas und Porzellan EG 9 TVÖD Aufstockung der vorhandenen Planstelle um 19,5 Stunden ohne Dipl. Restaurierung Papier und Fotografie EG 9 TVÖD Planstelle 19,5 Stunden Im Rahmen einer mittelfristigen Personalbedarfsplanung werden für die Stellenpläne 2020 ff bereits jetzt folgende Stellen als erforderlich erachtet: ohne Verwaltungsmitarbeiter EG 8 TVÖD Planstelle 19,5 Stunden ohne Ausstellungstechniker EG 7 TVÖD Planstelle Vollzeit
Anlage_07_MOK
4473 Zeichen
1790/2018, Anlage 7 Seite 1 von 2 4515 Dr. Schlombs Zur Personalsituation des Museums für Ostasiatische Kunst (MOK) der Stadt Köln Das Museum für Ostasiatische Kunst verfügt über chinesische, japanische und koreanische Kunst sowie ein Konvolut tibetischer Kunst. Insgesamt beziffert sich der Bestand auf rund 12.000 Objekte. I. Die Stelle des Japan-Kurators wurde nach der Pensionierung der Stelleninhaberin im Jahr 2005 ausgeschrieben, konnte jedoch nicht adäquat besetzt werden, da Kunsthistori- ker, die sich mit alter japanischer Kunst befassen, absolute Mangelware sind. Hier kommt es zu Konkurrenz mit anderen Museen, wobei Köln in einem konkreten Fall aufgrund eines höher dotierten Angebotes das Nachsehen hatte. Daraufhin wurde ver- waltungsintern verabredet, die Mittel aus der vakanten Stelle für befristete Verträge mit ausgewiesenen, international anerkannten Fachwissenschaftlern zur Verfügung zu stel- len. Im Zuge dieser Maßnahme konnten folgende deutsch / englisch-sprachige Be- standskataloge sowie die zugehörigen Sonderausstellungen realisiert werden: 1. Sammlung japanische Malerei in Zusammenarbeit mit in Zusammenarbeit mit Exper- ten der Universitäten Heidelberg, Harvard und Columbia (2011) 2. Sonderausstellung Glanz der Kaiser von China: Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt anlässlich des China-Jahres 2012, Zusammenarbeit mit der Universität Beijing 3. Sammlung historischer Reisefotografie (2014) 4. Chinesisches Porzellan, in Zusammenarbeit mit der Universität Beijing (2015) 5. Sammlung japanische Farbholzschnitte in Zusammenarbeit mit dem Reichsmuseum für Völkerkunde Leiden und Universität Leiden (2018) Im Ergebnis wurden die Mittel aus der vakanten Kuratorenstelle genutzt, um sehr unter- schiedliche Sammlungskomplexe aufzuarbeiten. Die daraus resultierenden Kataloge bo- ten die Grundlage für die Einarbeitung der Bestände in die Bilddatenbank Kulturelles Er- be Köln (KEK). Mit einem einzelnen Japan-Kurator, der auf ein einziges Fachgebiet spe- zialisiert ist und wegen des ständig wachsenden Anteils an Verwaltungsarbeit nicht so konzentriert arbeiten kann, wäre eine Aufarbeitung in diesem Umfang unmöglich gewe- sen. In 2017 wurden Personalmittel im Umfang von 50% der Japan-Kuratorenstelle für Öffent- lichkeitsarbeit eingesetzt um die Mitarbeiterin dauerhaft im MOK zu halten. Sie hatte zu- vor mit einem auf 2 Jahre befristeten 50%- Vertrag die Öffentlichkeitsarbeit für das MOK betreut. Die noch vorhandenen 50% der Japan-Stelle sind seither vakant. Wegen der ho- hen Lebenshaltungskosten in Köln ist es nicht möglich, mit einem 50%-Vertrag einen Ja- pan-Kurator nach Köln zu holen. Die Aufstockung dieser Stelle auf 100% und Neubeset- zung wurde gerade eingeleitet. II. Die Stelle der stellvertretenden Direktorin (80%) ist seit Anfang April 2018 krankheitsbe- dingt bis mindestens April 2019 vakant. Die Stelleninhaberin ist auf China, insbesondere auf buddhistische Kunst spezialisiert. Der Restanteil der Stelle (20%) wurde verwendet, um eine Wissenschaftlerin über einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag mit der wissen- schaftlichen Bearbeitung der Bilddatenbank zu betrauen. Die Stelle läuft im Juli 2018 aus. Sinnvoll wäre es, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin einen unbefristeten Vertrag zu geben, weil es ineffizient ist, alle zwei Jahre wieder neue Bewerber mit Chinesisch- bzw. Japanisch-Kenntnissen zu suchen und einzuarbeiten. III. Die auf chinesische Malerei und Schreibkunst spezialisierte Museumsdirektorin ist seit 1991 im Amt. Wie schon mehrfach in der Vergangenheit stellt sie gegenwärtig die einzige 1790/2018, Anlage 7 Seite 2 von 2 Wissenschaftlerin des MOK dar. Notwendig wären ein Kurator für die Japan- und ein Ku- rator für die China-Sammlung. Die Wiederbesetzung dieser beiden Stellen ist aktuell ein- geleitet. Außerdem soll eine halbe Stelle Japanologie zugesetzt werden (s. Anmerkung unten). Zum Stellenplan 2019 wurden nachfolgende Stellen beantragt: Abt. ID-Nummer Stellen- umfang Bezeichnung Bewertg. Bemerkungen 4515 Presse 1,0 1,0 VA/ Referent/in für Presse/Marketing EG 13 TVöD 4515 Verwaltung 0,50 Mitarbeit in der Verwal- tung EG 7 TVöD Aktuelle Situation: Zurzeit wird mit dem Personaldezernat die Zusetzung einer halben Mehrstelle im wis- senschaftlichen Bereich des MOK erörtert. Zusätzlich wird zurzeit die Neubesetzung der beiden zurzeit vakanten wissenschaftlichen Stellen betrieben.
Anlage_11_MD
5104 Zeichen
1790/2018, Anlage 11
Seite 1 von 3
4522 Dr. Hamann
Zur Personalsituation des Museumsdienstes der Stadt Köln
Zum Stellenplan 2019 wurden folgende Stellen angemeldet:
Stellennr. Bezeichnung Besoldung Stellenanteil Zusatzinformation
ohne Leiter/in
Vertrieb/Buchungsservice
EG 11
bzw. A 11
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Vertrieb
EG 7 bzw.
A 7
Aufstockung
um 50% auf
100%
Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Teamleiter/in
Buchungsservice
EG 8 bzw.
A 8
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Buchungsservice Inklusion,
Diversity, Lebenslanges
Lernen
EG 6 bzw.
A 6
50% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Buchungsservice Schule,
Museum Kreativ, Outreach
EG 6 bzw.
A 6
50% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
P
30027307
Verwaltungsmitarbeiter/in
Events und Social Media
EG 11 100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Museumspädagoge/in
Schule Museum Kreativ
EG 13
bzw. A 13
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Museumspädagoge/in
Diversität und Museum
EG 13
bzw. A 13
50% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Museumspädagoge/in
Inklusion und Museum
EG 13
bzw. A 13
75% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Museumspädagoge/in
4511/ML
EG 11
bzw. A 11
50% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Museumspädagoge Ltg.
Bildung & Vermittlung
4516/MS
EG 13
bzw. A 13
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
1790/2018, Anlage 11
Seite 2 von 3
ohne Museumspädagoge/in
Museumspädagogik Digital
EG 13
bzw. A 13
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Datenschutzbeauftragter
der Museen der Stadt Köln
EG 10
bzw. A 10
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Projektleitung
"Museumskasse" sowie
kaskadierende Begleit- und
Folgeprojekte
EG 12
bzw. A 12
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Projektleitung
"Museumssysteme" sowie
kaskadierende Begleit- und
Folgeprojekte
EG 12
bzw. A 12
od. EG 13
bzw. A 13
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in
Projektleitung "WLAN" in
Museen sowie ggfs.
kaskadierende Begleit- und
Folgeprojekte aus dem
Gesamtprojekt
EG 12
bzw. A 12
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
ohne Verwaltungsmitarbeiter/in EG 8 bzw.
A 8
100% Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
P
30027308
Verwaltungsangestellte/r
Öffentlichkeitsarbeit
Internetredaktion und
Newsletter
EG 6 bzw.
A 6
Aufstockung
der Stelle
um 25 %
Leitprojekt "Museen,
Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort
Köln"
Bei vorgenannten Stellen handelt es sich ausschließlich um Stellen des Leitprojektes. Es ist
beabsichtigt, einen Teil der Stellen bereits im lfd. Haushaltsjahr 2018 einzurichten und zu
besetzen.
Die altersbedingte Fluktuation 2019 bis 2025 stellt sich bei 4522 wie folgt dar:
Datum: Maßnahme:
P
30027591
Museumspädagoge
Ltg. Bildung &
Vermittlung 4516/MS
und 4518/KSM
EG
13
31.12.2018 wird
nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin
N.N. Im Rahmen des Leitprojektes
"Museen, Menschen, Medien - Neue
Strategien für den Standort Köln"
P
50028332
Museumspädagogin
Ltg. Bildung &
Vermittlung 4520/NS-
DOK
EG
13
31.01.2019 wird
nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin
N.N.
P Stv. Direktorin EG 31.05.2020 wird
1790/2018, Anlage 11
Seite 3 von 3
30027588 14 nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin
N.N.
P
30027308
Verwaltungs-
angestellte
Öffentlichkeitsarbeit
EG 6 28.02.2021 wird nachbesetzt
P
30027592
Museumspädagoge
Ltg. Bildung &
Vermittlung 4513/RJM
EG
13
31.05.2022 wird
nachbesetzt/Wissenstransfer/Termin
N.N.
PR
30023669
Verwaltungs-
angestellte Kulturelle
Vermittlung, Bildung
und Kommunikation
EG
14
30.06.2023
P
50021911
Verwaltungs-
mitarbeiterin
EG 7 31.10.2025 wird nachbesetzt
Aktuelle Vakanzen sind folgende:
Vakanz ab
P
50135521
Leitung Marketing und
Kommunikation
EG
14
01.01.2018 Laufendes Stellenbesetzungsverfahren, die
Stelle wurde intern und extern
ausgeschrieben
P
30027599
Verwaltungsangestellte
Besucherservice
EG
6
30.09.2018 Besetzung zum 01.08.2018 gepl./Lfd.
Stellenbesetzungsverfahren/Wissenstransfer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1790/2018
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 19.06.2018
- Erstellt
- 29.05.2018 10:31