0243/2021/1
Neue Verkehrsführung im Bereich der Straße Eigelstein - Auswertung Bürgerinformationsveranstaltung und Baubeschluss
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Anlage 2 Antrag Paragraph 24 GO NRW Im Stavenhof anonymisiert
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Anlage 2 1 Ausschuss für Bürgerbeteiligung geschaeftsstelle-anregungen-beschwerden@stadt-koeln.de Antrag gem. § 24 GO NRW Anregung bzw. Antrag zur Ergänzung der Beschilderung für die Straße „Im Stavenhof“, 50668 Köln vom Gereonswall mit dem Zeichen 250 (Durchfahrt verboten) i. V. m. dem Zusatzschild "Anlieger frei". Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bitte ich Sie um wohlwollende Prüfung meines folgenden Antrages. Ich rege die Ergänzung der Beschilderung für die Straße „Im Stavenhof“, 50668 Köln vom Gereonswall mit dem Zeichen 250 (Durchfahrt verboten) i. V. m. dem Zusatzschild "Anlieger frei" an. Begründung: Die Straße Im Stavenhof ist eine Spielstraße. Wie der Begriff schon sagt, soll hier gespielt werden können. Dies setzt aber voraus, dass die Straße möglichst vom Durchfahrtverkehr entlastet ist. Durch die geplante und zum Teil bereits vorgenommene Veränderung der Verkehrsführung am Eigelstein weicht bereits jetzt schon ein großer Teil des Verkehrs, der vom Hansaring den Weg zur Tunisstraße abkürzen möchte auf den Eigelstein aus. Die vom Bezirksbürgermeister, Herrn Hupke, vermutete Beruhigung des Verkehrs durch Beendigung der Bauarbeiten im Gereonswall ist weitgehend ausgeblieben. Das Ziel der Fahrer war offensichtlich bei den wenigsten die Umfahrung dieser Baustelle. Es ist zu erwarten, dass der Verkehr noch einmal zunimmt, wenn die Durchfahrt von der Lübecker Straße vor dem Eigelsteintor durch Poller vollständig verhindert wird. Auch der Bürgerverein Eigelstein bemängelte in einem Artikel im Kölner Express, dass nun der gesamte Durchfahrtverkehr durch die Straße Im Stavenhof geführt wird. Auch die Annahmen eines Mitarbeiters der Stadt Köln (Zitat aus einer Mail von Herrn XXX an den Antragsteller vom 29.7.2020) stellen sich weitgehend als unzutreffend heraus: „Im Gegensatz zum bislang möglichen Weg vom Hansaring zur Turiner Straße an der Eigelsteintorburg vorbei (etwa 150 m Abkürzung), ist der Weg über Im Stavenhof nicht kürzer, als der Weg über den Ebertplatz. Zudem sind dort langsamere Geschwindigkeiten zulässig und möglich. Des Weiteren dürfte der Weg Autofahrern, die den Eigelstein nur passieren, unbekannt sein. Ich schätze daher, dass die Route keinen Durchgangsverkehr anziehen wird.“ Es mag zwar richtig sein, dass der Weg durch den Stavenhof nicht kürzer ist. Aufgrund der Ampelschaltung und des Verkehrs auf dem Ebertplatz wird dies aber offenbar von vielen Verkehrsteilnehmern subjektiv anders wahrgenommen. Dass nur langsame Geschwindigkeiten zulässig sind, hält Verkehrsteilnehmer leider nicht davon ab, dies zu ignorieren. Jedem, der vermutet, dass die Fahrt über den Ebertplatz wirklich schneller ist, sei ein Praxistest empfohlen. Man wird überrascht sein. Die letzte Annahme, dass Autofahrern, die den Eigelstein nur passieren, diese Route unbekannt ist, wird bereits durch eine Vielzahl Anlage 2 2 von Autofahrern mit fremden Ortskennzeichen und auch anderen Länderkennzeichen täglich widerlegt. Grundsätzlich begrüße ich die Verkehrsberuhigung am Eigelstein. Es kann aber nicht sein, dass diese Verkehrsberuhigung aufgrund falscher Annahmen zu deutlich mehr Verkehr im Stavenhof führt. Es ist offensichtlich, dass diesen Annahmen keine valide Datenerhebung zugrunde liegt. Somit werden die Bewohner im Stavenhof zugunsten der Verkehrberuhigung Eigelstein eigentlich unnötig über Gebühr belastet. Erschwerend kommt hinzu, dass die Straße Im Stavenhof eine Kopfsteinpflasterstraße ist. Da sich die wenigsten Verkehrsteilnehmer an die für Spielstraßen vorgegebene Geschwindigkeit halten, entsteht, nehmen den Gefahren für Fußgänger und vor allem für spielende Kinder, erheblicher Lärm. Hinweisen möchte ich auch noch darauf, dass der Stavenhof eine der wenigen verbliebenen Straßen in der Stadt Köln mit einspuriger Verkehrsführung und historischen Flair ist. Daher ist der Stavenhof auch Ziel vieler Stadtführungen. Vor der Änderung der Verkehrsführung konnten die Reisegruppen in der Straße verweilen und die Geschichten vom Stavenhof konnten in Ruhe erzählt werden. Durch die neue Situation als Durchfahrtstraße ist dies kaum noch möglich und der Zugang zu dieser Attraktion ist deutlich erschwert. Ein erster Schritt, die Straße „Im Stavenhof“ wieder als Spielstraße zu nutzen ist, wäre es daher die Durchfahrt durch den Stavenhof zu verbieten und diese ausschließlich Anliegern zu erlauben. Mit freundlichen Grüßen
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/661/3 Vorlagen-Nummer 0243/2021/1 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Neue Verkehrsführung im Bereich der Straße Eigelstein - Auswertung Bürgerinformationsveranstaltung und Baubeschluss Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt nimmt die Anregungen, die im Rahmen der Bürgerinformationsver- anstaltung eingegangen sind, und deren Bewertung durch die Verwaltung zur Kenntnis und beauf- tragt die Verwaltung mit der Realisierung des autofreien Eigelsteins gemäß den Planungen, die der Bezirksvertretung Innenstadt in der Sitzung vom 08.12.2020 (Vorlagen-Nr.: 3336/2020) vorgelegt worden ist, mit folgenden Maßgaben: 1. Der Eigelstein wird zwischen Felix-Rexhausen-Platz und Eigelsteintorburg als Fahrradstraße mit dem Zusatzzeichen „Lieferverkehr werktags von 6 bis 11 Uhr frei“ angeordnet. Zwischen Felix- Rexhausen-Platz und Machabäerstraße wird zusätzlich das Zusatzzeichen „Kfz-Verkehr frei“ an- geordnet. 2. Eine Sperrung der Durchfahrt von Unter Krahnenbäumen in die Eintrachtstraße wird nicht vorge- nommen. 3. Die Ladezone auf dem Eigelstein zwischen Machabäerstraße und Felix-Rexhausen-Platz wird verkürzt und entsprechend der bestehenden Planungen von 18 bis 7 Uhr für das Bewohnerparken freigegeben. Die Fläche vor den Gastronomiebetrieben an den Hausnummern 25 bis 33 wird für potenzielle Außengastronomie berücksichtigt. Des Weiteren beauftragt die Bezirksvertretung Innenstadt die Verwaltung mit der Planung des Um- baus der Zufahrt zum Parkplatz westlich der Turiner Straße zur Anlieferung des REWE-Markts von der Dagobertstraße aus. Die Lichtsignalanlage muss hierfür angepasst werden. Darüber hinaus beauftragt die Bezirksvertretung Innenstadt die Verwaltung mit der Planung einer behindertengerechten Ausstattung der Straße Eigelstein in Abstimmung mit Vertreter*innen von Blin- den und Sehbeeinträchtigten. Die kurzfristige Umsetzung der unter Beschlusspunkt 1.-3. aufgeführten Maßnahmen bleibt hiervon unberührt. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 11.03.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 194.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 44.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Gemäß Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom 08.12.2020 hat die Verwaltung am 17.12.2020 eine Bürgerinformationsveranstaltung über die geplante Einrichtung einer autofreien Zone auf dem Eigelstein gemäß Variante 4 der Beschlussvorlage vom 31.01.2020 durchgeführt. Angesichts der aktuellen Restriktionen durch die Corona-Pandemie fand diese mittels Videoübertragung ins In- ternet statt. Zunächst stellte der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung die Planun- gen vor. Während der Veranstaltung konnten die Bürgerinnen und Bürger in einem Livechat Fragen und Meinungen äußern, die vom Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung, dem Be- zirksbürgermeister Innenstadt sowie dem 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Kölner Eigelstein e. V. beantwortet bzw. diskutiert wurden. Darüber hinaus konnten die Bürgerinnen und Bürger vor und nach der Veranstaltung Anregungen per E-Mail äußern. Der Veranstaltung folgten ca. 100 Personen live im Internet. Nachfolgend werden die Schwerpunkte der Anregungen und Diskussionen vorgestellt und von der Verwaltung bewertet. 3 Radverkehr in den Kfz-freien Bereichen Im Radverkehrskonzept Innenstadt ist die Straße Eigelstein auf den Achsen Altstadt/Hauptbahnhof – Neusser Straße und Altstadt/Hauptbahnhof – Weidengasse – Krefelder Straße als Teil einer Radvor- rangroute vorgesehen. Die Radverkehrsmengen sind mit ca. 5.000 Radfahrenden pro Tag hoch. Die bei der Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellten Planungen der Verwaltung sahen eine Beschil- derung der Kfz-freien Bereiche als Fußgängerzone mit dem Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ vor. Grundsätzlich stellt eine Fußgängerzone im Eigelstein einen Zielkonflikt mit dem Radverkehrskonzept Innenstadt dar, der von der Verwaltung für die einzelnen Achsen wie folgt bewertet wird: Achse Altstadt/Hauptbahnhof – Eigelstein – Neusser Straße Für die Achse von und in Richtung zur Neusser Straße soll durch die geplante, radverkehrs- freundliche Gestaltung der Turiner Straße (Radfahrstreifen) eine parallel verlaufende Haupt- route entwickelt werden. Untersuchungen zur funktional vergleichbaren Situation Severinstra- ße/Ulrichgasse lassen erwarten, dass eine anteilige Verlagerung von Radverkehr auf die neue Hauptroute Turiner Straße stattfindet, dies jedoch nicht zu einer deutlichen Abnahme, sondern lediglich zu einer Stagnation der Radverkehrsmengen auf dem Eigelstein führen wird. Es wird daher dauerhaft eine gemeinsame Führung Fuß/Rad im Bereich der neuen Fußgängerzone Eigelstein geben. Achse Altstadt/Hauptbahnhof – Eigelstein-Süd – Weidengasse – Krefelder Straße Eine adäquate Alternative zu dieser Achse in Richtung Krefelder Straße steht für den Radver- kehr nicht zur Verfügung. Der funktionale Zielkonflikt zwischen den Ansprüchen des Radver- kehrs und der Ausweisung als Fußgängerzone muss somit auf dem Teilabschnitt zwischen Machabäerstraße und Weidengasse mit zu erwartenden weiter steigenden Radverkehrsmen- gen dauerhaft in Kauf genommen werden. Die Meinungen zu diesem Bestandteil der Planungen sind unter den eingegangenen Anregungen gespalten. Aufgrund der Zielkonflikte zwischen Fuß- und Radverkehr sind auch fachlich Vor- und Nachteile abzuwägen. Ein Teil der Bürgerinnen und Bürger fordert, die Straße Eigelstein im Radverkehrsnetz ohne Ein- schränkungen als Hauptroute beizubehalten. Der andere Teil der Bürgerschaft sieht in schnellem Radverkehr eine Gefahr für zu Fuß Gehende aufgrund der Gefahr von Kollisionen. Sie verweisen auch auf die Sicherheit für Kinder sowie mobilitätsbeeinträchtigte Menschen. Außerdem sehen sie die Aufenthaltsqualität beeinträchtigt. Gegensätzlich sind die Meinungen, ob dies durch eine Trennung der Flächen oder durch eine Verlangsamung des Radverkehrs am besten gelöst wird. Eine Trennung der Flächen für Rad- und Fußverkehr wäre mit einer Fahrradstraße verkehrsrechtlich gewährleistet, denn die Radfahrenden dürften ausschließlich die Fahrbahn in der Mitte befahren. Die Trennung ist jedoch aufgrund des bordfreien Ausbaus nur durch die unterschiedliche Pflasterung ge- geben. Des Weiteren sind sie von Sehbeeinträchtigten nicht ertastbar (die Situation ändert sich damit aber nicht gegenüber heute, denn wie auch auf der Severinstraße wurde der höhengleiche Ausbau realisiert). Mit einer Fahrradstraße hat der Radverkehr auf der Fahrbahn vollen Vorrang. Radfahrende dürfen nebeneinander fahren; es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Zu Fuß Gehende müssen auf der gesamten Länge Radfahrende zunächst passieren lassen. Aufgrund der häufigen Querungen von zu Fuß Gehenden, die es typischerweise in Geschäftsstraßen wie dem Eigelstein gibt, sieht das Radverkehrskonzept Innenstadt dort keine Fahrradstraße vor. Für einen Teil der Bürgerschaft entspricht eine Ausgestaltung mit Radspur nicht einer „Wohlfühlzone“. Ein Teil der Zuschriften fordert gar ein gänzliches Verbot von Radfahrenden in den betreffenden Be- reichen. Mit einer Fußgängerzone mit dem Zusatz „Radfahrer frei“ hätten die zu Fuß Gehenden un- eingeschränkten Vorang. Radfahrende dürfen den Bereich nur mit Rücksichtnahme auf den Fußver- kehr und mit Schrittgeschwindigkeit befahren und müssen, wenn nötig, warten. Ob diese auf einer 4 Hauptachse des Radverkehrs eingehalten wird, ist fraglich, jedoch würden die (bei einer Fußgänger- zone zulässigerweise) auf der gesamten Fahrbahnbreite zu Fuß Gehenden den Radverkehr zu lang- sameren Geschwindigkeiten zwingen. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Beschilderung eines Einfahrverbots für Kfz mit Verkehrszei- chen 260 StVO („Verbot für Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas sowie für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge“). Damit würden weder zu Fuß Gehende noch Radfahrende direkt der anderen Verkehrsart übergeordnet. Diese Bereiche könnte man in die beste- hende Tempo-20-Zone (verkehrsberuhigter Geschäftsbereich) einbinden. An den Kreuzungen würde, wie im Bestand, rechts vor links gelten. Nachteilig ist, dass diese Beschilderung unter den Nutzenden der Straße die größten Unklarheiten des Vorrangs hervorrufen könnte. Die Regelung wäre am we- nigsten begreifbar. Seitens der Verwaltung wird angezweifelt, ob eine solche Beschilderung in der Praxis den Kfz-Verkehr in gleichem Maße vom regelwidrigen Einfahren abhält, wie eine Fußgänger- zone oder eine Fahrradstraße. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile für die einzelnen Verkehrsträger empfiehlt die Verwaltung die Einrichtung einer Fahrradstraße. Die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger und Sehbeeinträchtigten, die Konflikte zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden befürchten, werden von der Verwaltung dabei ernst genommen. Gleichzeitig ist darauf hinzuweisen, dass sich der Radverkehr mit Heraus- nahme des Kfz-Verkehrs zukünftig in beiden Fahrtrichtungen fahrbahnmittig orientieren kann und somit erwartet wird, dass es zu weniger Konflikten zwischen Radfahrenden und zu Fuß Gehenden kommen wird. Die Verwaltung wird die Situation beobachten und der Bezirksvertretung einen Bericht bzw. eine Vorlage vorlegen, sofern die Verkehrssituation mit einer Fahrradstraße zu einer unbefriedi- genden Situation führt. Eine kurzfristige Änderung der Anordnung wäre dann möglich. Anordnung der Elemente Die Planungen der Verwaltung sehen vor, für die Möblierungselemente (Baumkübel, Sitzmöglichkei- ten, Fahrradabstellanlagen, Außengastronomie, südlich der Machabäerstraße auch Ladezonen) ei- nen Multifunktionsstreifen einzurichten. Dieser soll sich durchgängig auf der westlichen Straßenseite im Bereich der heutigen PKW-Parkstände befinden. Gestalterisch folgen die Planungen dem Beispiel der Severinstraße. Einige Bürgerinnen und Bürger regen an, die Elemente nicht durchgängig auf ei- ner Seite, sondern alternierend zu platzieren. Verkehrlich spricht für eine durchgängig einseitige Anordnung, dass zu Fuß Gehende durchgängig einen breiten Seitenraum auf einer Straßenseite vorfinden. Damit gehen weniger Menschen in der Fahrbahnmitte, was die Konfliktsituation mit dem Radverkehr entzerrt. Dieser Aspekt kommt beson- ders zum Tragen, wenn sich die Bezirksvertretung Innenstadt für eine Fahrradstraße entscheidet. Darüber hinaus schafft die durchgängig einseitige Anordnung einen Bereich hinter den Elementen, der nicht von Radfahrenden genutzt wird. Das stellt ein Angebot eines geschützten Bereichs für die- jenigen zu Fuß Gehenden dar, die eine vom Radverkehr oder zeitweise auch vom Lieferverkehr aus- gehende Gefahr sehen, bspw. Eltern mit Kindern oder Sehbeeinträchtigte. Auch unter gestalterischen Gesichtspunkten favorisiert die Verwaltung eine Platzierung jeglichen Mo- biliars auf lediglich dem westlichen Parkstreifen. Auch auf der östlichen Straßenseite wird Außengast- ronomie möglich sein und dadurch ein lebendiges, keinesfalls langweiliges Straßenbild entstehen. Durch die einseitige Platzierung wird eine klarere und ruhigere sowie hierdurch auch sicherere Zonie- rung sowie Orientierung für zu Fuß Gehende, Radfahrende und Anwohner-/Lieferverkehre in dieser teilweise sehr hektischen und schmalen Straße entstehen. Durch eine alternierende Platzierung wür- de ggf. ein geringerer funktionaler und gestalterischer Raumgewinn durch die Herausnahme des ru- henden Verkehres entstehen. Hinzu kämen dann ggf. Unsicherheiten bei querenden Kindern, Senio- rinnen und Senioren sowie mobilitätseingeschränkten Personen etc. Durch den mobilen Charakter des ‚BauMkastensystems‘ besteht zudem die Möglichkeit, im späteren Verlauf und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit die Wohlfühlstraße noch einmal neu oder an- ders zu strukturieren und weitere Konstellationen zu testen. 5 Die Anordnung von Elementen in der Fahrbahnmitte, um die Geschwindigkeit des Radverkehrs zu reduzieren, wird seitens der Verwaltung abgelehnt. Die Elemente müssten ohnehin so platziert sein, dass auch Rettungs-, Müll- und Lieferfahrzeuge (von 6 bis 11 Uhr) störungsfrei verkehren können. Damit ist eine geschwindigkeitsreduzierende Wirkung für den Radverkehr nicht zu erwarten. Des Wei- teren würde dies Radfahrende und Fahrzeuge in die Seitenräume drängen und verstärkt Konflikte mit zu Fuß Gehenden hervorrufen bzw. auch eine potenzielle Unfallgefahr darstellen. Barrierefreiheit Im Zusammenhang mit den Planungen zur Verkehrsberuhigung des Eigelsteins kam seitens von Ver- treter*innen der Blinden und Sehbeeinträchtigten die Forderung, die Straße Eigelstein sehbeeinträch- tigtengerecht zu gestalten. Eine Ausstattung mit taktilen Leitelementen erfolgt im Regelfall bei bauli- chen Änderungen der Straße, die im Rahmen der beschriebenen Planungen nicht erfolgen soll, mit Ausnahme des Knotenpunkts Dagobertstraße/Turiner Straße. Daher waren in den bisherigen Pla- nungen keine besonderen Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für Sehbeeinträchtigte vorge- sehen. Der Beschlussvorschlag enthält nun den Planungsauftrag, die Straße Eigelstein nachträglich behindertengerecht zu machen. Der Vorschlag aus dem Fachgespräch, taktile Leitelemente aufzu- kleben, ist aufgrund der kurzen Haltbarkeit keine geeignete Lösung. Daher erfordert dies bauliche Maßnahmen und einen entsprechenden Planungsvorlauf. Daher schlägt die Verwaltung vor, die sons- tigen Maßnahmen unabhängig vom barrierefreien Ausbau kurzfristig umzusetzen. Ruhender Verkehr Einige Bürgerinnen und Bürger sowie ein Geschäftstreibender bemängeln den Wegfall von öffentli- chen Parkständen sowie eine Benachteiligung des Autoverkehrs. Die neu eingerichteten reinen Be- wohnerparkstände werden begrüßt und es wird angeregt, weitere einzurichten. Grundsätzlich sieht die aktuelle Planung eine ausgewogene Lösung vor, die auch Alternativen für wegfallende Kurzzeit- parkstände vorsieht. Die wegfallenden Parkstände mit „Rotem Punkt“ werden teilweise durch reine Bewohnerparkstände kompensiert. Darüber hinaus wird angeregt, dass Bewohnerinnen und Bewohner mit Parkausweis „Eigelstein“ auch im angrenzenden Kunibertsviertel parken dürfen. Dies ist nicht möglich, da Bewohnerparkgebiete nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts eine maximale, diagonale Ausdehnung von 1.000 Meter nicht überschreiten dürfen. Die maximale Ausdehnung des Gebietes ist in diesem Fall erreicht. Situation „Im Stavenhof“ sowie Anregung Durchfahrverbot mit „Anlieger frei“ Anwohnerinnen und Anwohner in der Straße „Im Stavenhof“ beschweren sich über eine Zunahme des Kfz-Verkehrs, seitdem die Fußgängerzone zwischen der Torburg und der Dagobertstraße einge- richtet worden ist. Zeitweise war die Straße auch eine Umleitungsstrecke im Zuge einer Baumaß- nahme im Gereonswall, die mittlerweile abgeschlossen ist. Die Situation habe sich nach Beendigung der genannten Baumaßnahme nicht vollständig beruhigt. Die dortigen Anwohnenden fürchten, dass im Stavenhof dauerhaft mehr Kfz-Verkehr auftritt. Im Hinblick auf den schmalen Querschnitt, der Be- schilderung eines Verkehrsberuhigten Bereichs, das Kopfsteinpflaster (Lärm, Beschädigungen) sowie den historischen Wert der Gasse ist die Akzeptanz hierfür nicht vorhanden. Die Verwaltung verweist hier auf die weiteren Maßnahmen des Gesamtkonzepts, mit denen auch zusätzlicher Verkehr aus dem Stavenhof herausgehalten werden soll. Derzeit sind über den Staven- hof die Straße Eigelstein zwischen Dagobertstraße und Weidengasse mit den dortigen Kurzzeitpark- ständen sowie der Parkplatz auf der Dagobertstraße erschlossen. Nach vollständiger Umsetzung des Gesamtkonzepts fallen diese Möglichkeiten größtenteils weg. Es verbleibt lediglich die Erschließung der Dagobertstraße, wo nach Umsetzung des Gesamtkonzepts nur noch acht Bewohnerparkstände und zwei Behindertenparkstände verbleiben. 6 Darüber hinaus sind ein Anwohner sowie Fr. Dr. Börschel, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt (vgl. Niederschrift der Sitzung 08.12.2020), der Auffassung, ein Teil des zusätzlichen Verkehrs sei Durchgangsverkehr, der eine Abkürzung vom Hansaring auf die Turiner Straße am Ebertplatz vorbei nimmt. Ein Fahrversuch hat ergeben, dass die Fahrzeiten beider Routen vergleichbar sind. In Abhän- gigkeit vom Zeitpunkt, an denen man die Ampel erreicht, kann mal die eine und mal die andere Route schneller sein. Eine Anregung aus der Bürgerinformationsveranstaltung lautet, den Kfz-Verkehr im Quartier auf An- wohnende zu beschränken. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht hierzu lediglich die Möglichkeit einer Einschränkung auf Anliegerinnen und Anlieger vor. Für den Stavenhof ist ein Bürgerantrag nach § 24 (Gemeindeordnung (GO) anhängig, der eine Beschilderung der Einfahrt in den Stavenhof mit Verkehrszeichen 250 StVO („Verbot für Fahrzeuge aller Art") mit dem Zusatzschild „Anlieger frei“ for- dert. Die Beschilderung „Anlieger frei“ ist möglich und kommt dort zur Anwendung, wo der Transitverkehr unterbunden werden soll. Der Begriff „Anlieger“ umfasst nach herrschender Rechtsprechung nicht nur die Bewohnenden einer Straße. Anliegerin oder Anlieger ist jeder, der dort etwas privat, geschäftlich oder dienstlich zu besorgen hat. Hierzu zählen beispielsweise auch Kundinnen und Kunden eines Geschäftes oder einer Ärztin/eines Arztes oder auch das Abholen eines Bewohnenden. Dabei liegt ein Anliegen bereits dann vor, wenn man mit einem Bewohnenden oder Grundstückseigentümer bzw. der Grundstückseigentümerin in Beziehung treten möchte, auch ohne dass diese Beziehung auch tatsächlich zustande kommt. Die Absicht ist hierfür ausreichend. Selbst unerwünschte Besucherinnen oder Besucher einer Anliegerin oder eines Anliegers sind zum Einfahren berechtigt. Für den Stavenhof würde eine solche Beschilderung zwar möglich sein. Da sowohl die Zufahrt zur Dagobertstraße, als auch zum nach Süden verlaufenden Eigelstein im aktuellen Zustand nur über den Stavenhof ermöglicht wird, liegt die Berechtigung des Durchfahrens als Anliegerin oder Anlieger vor. Darüber hinaus ist eine Kontrolle der Einhaltung der Beschilderung, also welche Fahrenden tat- sächlich vom Hansaring zur Turiner Straße ohne Anliegen im Quartier durchfahren, in der Praxis nicht möglich. Zusammenfassend ist eine derartige Beschilderung möglich, die Verwaltung hält die Maß- nahme jedoch für nicht geeignet, den Verkehr Im Stavenhof oder auch anderswo im Quartier zu redu- zieren. Vielmehr soll zunächst die verkehrliche Entwicklung im Quartier nach Umsetzung der Maß- nahmen beobachtet werden. Sollte es wider Erwarten dauerhaft zu höheren Verkehrsmengen als bisher Im Stavenhof kommen, müssen geeignete Vorkehrungen getroffen werden. Unter Krahnenbäumen, Weidengasse, Eintrachtstraße Fr. Dr. Börschel, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt, bittet die Verwaltung um Information, in- wieweit die Verwaltungsvorlage insofern anschlussfähig sei, dass sie auch dafür sorgt, dass Raser- verkehr aus der Eintrachtstraße herausgehalten werde und man perspektivisch eine Verkehrsberuhi- gung in der Weidengasse erreiche. Beide Aspekte fanden sich auch in den Zuschriften der Bürger- schaft wieder. Der Bürgerverein Kölner Eigelstein e. V. und die Verwaltung sehen die Verkehrsberu- higung in der Weidengasse als zukünftiges Projekt an. Voraussetzung für eine Verkehrsberuhigung in der Weidengasse ist, dass die Zufahrt in die Eintracht- straße von Unter Krahnenbäumen möglich ist. Neben den in der Beschlussvorlage 3336/2020 ge- nannten Aspekten ist dies ein weiterer Punkt, der gegen eine Durchfahrsperre in diesem Bereich spricht. Der Auftrag zur Verkehrsberuhigung auf der Straße Eigelstein umfasst keine Lösungsansätze für eventuelle Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Eintrachtstraße. Die Planungen beeinträchtig- ten mögliche künftige Lösungsansätze aber auch nicht. Einige Bürgerinnen und Bürger bemängeln, dass die Zahl der Ladezonen in der Weidengasse nicht ausreichend sei. Dem Hinweis wird nachgegangen und ggf. abgeholfen. 7 Südlicher Eigelstein zwischen Machabäerstraße und Felix-Rexhausen-Platz Südlich der Machabäerstraße sieht das Verkehrsführungskonzept vor, dass die Straße Eigelstein weiterhin vom Kfz-Verkehr befahren wird. Dort ist in der derzeitigen Planung auf der westlichen Stra- ßenseite eine Ladezone vorgesehen. Von 18 bis 7 Uhr sollen diese Flächen dem Bewohnerparken dienen. Ein Vorschlag lautet, die Ladezone zu verkürzen und die Fläche vor den Hausnummern 25-33 für potenzielle Außengastronomie der dort ansässigen Gastronomiebetriebe zu berücksichtigen. Diesem Vorschlag kann seitens der Verwaltung gefolgt werden. Zu entscheiden ist, welche Nutzung diese Fläche in Zeiten ohne Außengastronomie erhalten soll. Der Bereich könnte abgepollert oder für Be- wohner- oder Fahrradparken genutzt werden. Das Konzept sieht in dem Bereich kein bewirtschaftetes Kurzzeitparken vor, um die Verkehrsmengen dort zu reduzieren. Darüber hinaus wird angeregt, die Ladezone nachts nicht für Bewohnende freizugeben, damit die Flächen zu möglichst wenig Zeit von Kfz belegt sind. Dies stünde konträr zu dem Ziel, mehr Möglich- keiten für das Bewohnerparken zu schaffen. Außerdem werden die Stellplätze außerhalb der Liefer- zeiten dann erfahrungsgemäß von allgemein Parkenden fehlbelegt, weshalb dem Vorschlag nicht gefolgt werden sollte. Zufahrt Parkplatz Dagobertstraße Eine notwendige Maßnahme ist es, eine neue Möglichkeit der Einfahrt zum Parkplatz Turiner Stra- ße/Dagobertstraße einzurichten. Der Parkplatz mit 17 bewirtschafteten Kurzzeitstellplätzen wird heute über die Straße Eigelstein und die Dagobertstraße erschlossen. Dieser Weg ist mit der Umsetzung der Fußgängerzone zwischen Torburg und Dagobertstraße nicht mehr möglich. Über diesen Park- platz wird auch die Belieferung des REWE-Marktes abgewickelt. Damit der Lieferverkehr des REWE- Marktes und der Parksuchverkehr zu diesem Parkplatz nicht über die schmale Gasse und den ver- kehrsberuhigten Bereich Im Stavenhof läuft, soll eine alternative Zuwegung eingerichtet werden. Bei der Zuwegung auf den Parkplatz über den Knotenpunkt Turiner Straße/Dagobertstraße ist zu beach- ten, dass sie für LKW-Verkehre ausgelegt sein muss, wodurch ein Umbau der Einmündung und die Anpassung der Lichtsignalanlage erforderlich sind. Dies wird gemeinsam mit einem Rückbau des freilaufenden Rechtsabbiegers von der Dagobertstraße in die Turiner Straße, der heute abgepollert ist, betrachtet. Der Beschlussvorschlag enthält einen Planungsauftrag für diesen Knotenpunkt. Aufgrund des länge- ren zeitlichen Planungsvorlaufs dieser baulichen Maßnahme wird sie voraussichtlich später realisiert als die Verkehrsberuhigung des Eigelsteins. Kosten und Finanzierung Die Kosten für die verkehrlichen Maßnahmen (insbesondere Beschilderung, Poller, Fahrradabstellan- lagen, Entfernung Parkscheinautomaten) belaufen sich auf ca. 44.000 €. Die Mittel stehen im Teiler- gebnisplan 1201, Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienst- leistungen im Hpl. 2020/2021 im Haushaltsjahr 2021 zur Verfügung. In dieser Summe nicht enthalten sind die Kosten für den Umbau des Knotenpunkts Dagobertstraße/Turiner Straße. Diese werden im Rahmen des Planungsprozesses ermittelt und der Bezirksvertretung anschließend mit einer separa- ten Vorlage zum Beschluss vorgelegt. Die Beschaffung, Aufstellung, Bepflanzung, wetterabhängige Befüllung der Langzeit-Wassertanks und Pflege sowie das Versetzen der Kübel bei Großveranstal- tungen oder Nutzungsänderungen erfolgt durch die Kölner Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförde- rung (KGAB). Die Kosten belaufen sich auf ca. 150.000 € für die Beschaffung. Die Mittel stehen in Höhe von 86.355,79 € im Teilergebnisplan 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erho- lungsanlagen, in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen sowie in Höhe von 63.644,21 € im Teilergebnisplan 0901, Stadtplanung in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Hpl. 2020/2021 im Haushaltsjahr 2021 zur Verfügung. Für die jährliche 8 Pflege der Baumkübel in Höhe von 44.000 € stehen für 2021 Mittel im Teilplan 0901, Stadtplanung in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung, die Mittel in glei- cher Höhe für 2022 ff. werden bei der Aufstellung des HPL 2022 berücksichtigt. Dezernat VI wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Bud- gets die erforderlichen Mittel ggf. durch Umschichtungen vorsehen. Ehrenamtliche Pflegetätigkeiten durch Anwohnerinnen und Anwohner sind in Ergänzung möglich. Auswirkungen auf den Klimaschutz Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich Radverkehr und bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur Nutzung des privaten Pkw. Somit trägt dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewertet wer- den. Begründung für die Dringlichkeit: Um die von der Bezirksvertretung Innenstadt beabsichtigte möglichst zeitnahe Umsetzung der Pla- nungen mit Beginn noch im Jahr 2021 zu ermöglichen, ist ein Beschluss der Planungen einschließlich eventueller Änderungen zwingend in der nächsten Sitzung erforderlich. Die Planungen sehen unter anderem eine Ausweitung der Flächen für zu Fuß Gehende und Radfahrende vor, wodurch das Ein- halten der aktuell gebotenen Abstandsregeln schneller unterstützt werden könnte. Durch die notwen- dige Aufarbeitung und fachliche Prüfung der Anregungen aus der Bürgerinformationsveranstaltung vom 17.12.2020 sowie die Frage der Finanzierung der dauerhaften Pflege der Baumkübel, deren Klä- rung eine längere Zeit beanspruchte, war ein früheres Einbringen der Vorlage nicht möglich. Anlagen Anlage 1: Zusammenstellung der Anregungen der Bürgerinnen und Bürger Anlage 2: Antrag nach § 24 GO NRW betr. Durchfahrverbot Im Stavenhof.
Anlage 1 Anregungen im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung
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Anlage 1 1 Die nachfolgende Zusammenstellung enthält alle Anregungen und Meinungen, die im Rahmen der digitalen Bürgerinformationsveranstaltung zur Verkehrsberuhigung im Eigelstein von den Bürgerinnen und Bürgern schriftlich geäußert worden sind. Das umfasst die Einträge im Livechat während der Veranstaltung sowie Zuschriften per E-Mail und dem Kontaktformular, die vor und nach der Veranstaltung eingegangen sind. Zahlreiche Themen und Fragen sind in der Bürgerinformationsveranstaltung am 17.12.2020 mit dem Bezirksbürgermeister Herrn Hupke, dem Leiter des Amts für Straßen und Verkehrsentwicklung Herrn Harzendorf sowie dem 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Kölner Eigelstein e. V. Herrn Wennemar, diskutiert bzw. beantwortet worden. Die Zuschriften sind thematisch sortiert. Innerhalb der Themenblöcke sind die Zuschriften nicht sortiert worden. Teilweise können Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern mehrfach erscheinen, wenn sie bspw. sowohl im Livechat als auch nachträglich per E-Mail geschrieben haben. Da der Livechat vollständig anonym war, kann hier keine Sortierung vorgenommen werden. Die Zuschriften sind unverändert, mit Ausnahme von Anonymisierungen von Privatpersonen. E-Mails wurden teilweise thematisch aufgeteilt. Zu Beginn einiger Themenblöcke sind die wesentlichen Anregungen und Meinungen, insbesondere häufig genannte, zusammengefasst. Radverkehr Meinungen gespalten zwischen o Fahrradstraße, klare Trennung zwischen Radfahrern und Fußgängern o Fußgängerzone mit „Fahrrad frei“, damit der Radverkehr langsamer fährt o Fußgängerzone ohne „Fahrrad frei“ Befürchtung auf der einen Seite: wichtiges Netzelement im Radverkehrsnetz entfällt und macht das Radfahren unattraktiver Befürchtung auf der anderen Seite: Radfahrer gefährden Fußgänger Vorschlag: Elemente (z. B. Baumkübel) als Hindernis zwecks Geschwindigkeitsreduktion auch in der Mitte der Fahrbahn platzieren Vorschlag: Außengastronomie nördlich der Torburg reduzieren um Radfahrern und Fußgängern mehr Platz zu geben Mein wichtigstes Argument gegen die geplante Neugestaltung steht in der Beschlussvorlage: ‚Grundsätzlich stellt eine Fußgängerzone im Eigelstein einen Zielkonflikt mit dem Radverkehrskonzept Innenstadt dar. In diesem ist der Eigelstein … als Teil einer Radvorrangroute vorgesehen.‘ Der Radverkehr hat in Köln in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen und er wird aller Wahrscheinlichkeit nach weiter zunehmen. Fußgängerzonen, die für den Radverkehr freigegeben sind, bremsen Radfahrer aus und sind für beide, Fußgänger und Radfahrer, eine Gefahrenzone. Durch Außengastronomie, Abstellplätze usw. wird die geteilte Verkehrsfläche zusätzlich eingeschränkt. Was dies bedeutet, kann man im Abschnitt nördlich der Eigelstein-Torburg jeden Tag studieren. Im Sinne des Radverkehrskonzepts Innenstadt wäre es zielführender, im gesamten Bereich des Eigelsteins eine Fahrradstraße einzurichten. Eine Fahrradstraße würde zu einer Reduzierung des Autoverkehrs führen und auch Fußgängern könnte mehr Platz gegeben werden. Sinnvoll wäre dann, eine Ausweitung der Außengastronomie zu begrenzen und die Außengastronomie im Bereich nördlich der Eigelstein-Torburg deutlich zu reduzieren. So wäre ein Teilstück der Radroute Nord-Süd realisierbar. Die in Aussicht gestellte Perspektive einer alternativen Radroute über die Turiner Straße wäre kein echter Ersatz für eine geradlinige Nord-Süd-Achse und durch die geplante Maßnahme wird (und soll?) der Konflikt mit dem Autoverkehr auf der Turiner Straße verstärkt werden. Anlage 1 2 Für den Nahbereich um den Eigelstein (und den Eigelstein selbst und viele andere Straßen) gilt, dass die existierenden Flächennutzungen in den Straßen der geltenden StVO und gängigen Rechtsprechung nicht mehr gerecht werden. Im >Eigelstein-Viertel befinden sich hauptsächlich Einbahnstraßen, oft mit beidseitigen Parkstreifen. Viele dieser Straßen sind für Radfahrer im Gegenverkehr freigegeben. Die verbleibenden Fahrspuren sind viel zu eng. Während Rad- und Autofahrer in Fahrtrichtung der Einbahnstraße sich noch über entsprechende Geschwindigkeitsanpassungen regulieren können, gibt es diese Möglichkeit beim Radfahrer im Gegenverkehr nicht. Dies führt regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Jeder umgeleitete Auto- oder Radfahrer ist hier einer zu viel. Aus der geltenden StVO und gängigen Rechtsprechung ergibt sich vielmehr ein dringender Anpassungsbedarf, durch z.B. Erweiterung der Fahrbahnen mittels Auflösung mindestens eines Parkstreifens oder geänderte Verkehrsführung. Wer sich mit Stadt- und Verkehrsentwicklung über größere Zeiträume beschäftigt, wird schnell feststellen, dass entsprechende Planungen nur selten linear und kontinuierlich verlaufen bzw. umgesetzt werden. Diskontinuitäten, Wendungen und Brüche sind dabei eher die Regel und keine Ausnahme. Wenn nun innerhalb kürzester Zeiträume Detailplanungen gemacht und umgesetzt werden, die langfristigen Rahmenkonzepten widersprechen, kann man wohl sicher sein, dass langfristigere Ziele, wie eine fahrradfreundlichere Stadt, verfehlt werden. Die Ausweisung des Eigelstein als Fahrradstraße wäre m. E. zielführender und lässt viel Spielraum für die konkrete Ausgestaltung durch z.B. Regulierung der Zufahrts- und Nutzungsrechte, Geschwindigkeitsgebote, Umwidmung von Parkflächen, breitere Gehwege usw. Guten Tag! Zum Thema Fußgängerzone vs. Fahrradstraße: Ich finde es sowohl auf dem Rad als zu Fuß angenehm, wenn jeder seinen eigenen, sicheren Bereich hat. Die Achse ist wie gesagt sehr wichtig von Nippes zum Hbf und deshalb würde ich zur Konfliktminderung eine Fahrradstraße bevorzugen. Durch die wegfallenden Parkstände gibt es trotzdem weiterhin genug Gestaltungsmöglichkeiten, um die Straße attraktiver zu machen. Hallo, die Fahrradverbindung über die Weidengasse und in Fortführung über den Eigelstein in Richtung Marzellenstrasse sollte als wichtige Anbindung der Nördlichen Stadtteil (Krefelder Straße etc.) erhalten bleiben. Die Radfahrenden halten sich nicht an die Regeln und fahren viel zu schnell. Unbedingt Fussgängerzone Klare Trennung von Fuß- und Radverkehr, wie im Radverkehrskonzept vorgesehen, wäre für alle besser. Bitte unbedingt umsetzen. Wenn die Wälle als Fahrradstraße fertig sind und geschützte Radfahrstreifen auf der Turiner Straße kommen, sollte man sich die Verkehrsmengen ansehen und neu über das Thema Fußgängerzone nachdenken. Was spricht als Einrichtung als Fahrradstraße ohne KFZ-Verkehr in den Bereichen wo kein KFZ bereits vorgesehen ist anstatt Fußgängerzonen. Da Alternativrouten erst sehr spät zu Verfügung stehen wie die Turiner Straße ist der Konflikt hier gegeben zwischen Radfahrer und Fußgänger. Ich sehe auch die Weidengasse als wichtige Verbindung Richtung Krefelder Straße. Die Straße ist aber als Radfahrer in der Gegenrichtung aber abenteuerlich zu befahren. Sie ist eng und die Autofahrer verstehen oft nicht, dass Radfahren erlaubt ist. Kann man die Weidengasse in das Fahrradkonzept mit einbeziehen? Das würde u. U. auch den Eigelstein entlasten. Aus meiner Sicht bietet es sich an, die Turiner Straße (zwischen Hbf. und Ebertplatz) von 3 auf zwei Spuren zu verengen und den dort gewonnen Platz z. B. für den Durchgangs- Fahrradverkehr zu nutzen. Der Autoverkehr ist dort stets flüssig und braucht m. E. nicht drei Spuren. Gibt es in der Hinsicht schon Überlegungen? Wann stehen dazu Entscheidungen Anlage 1 3 (sprich: Fahrradspur auf der Turiner Straße) an? Dies müsste doch eigentlich mit dem Eigelstein zusammen geplant werden. Habe ich es richtig verstanden, dass bei eine Fahrradstraße die Gehbereich an den Hauswänden komplett "fahrradfrei" wären, bei einer "Fußgängerzone - Fahrrad frei" die Radfahrer die gesamte Breite nutzen dürfen? Wird auf der Turiner Straße eine Spur zugunsten des Radverkehrs weggenommen? Der Gereonswall soll doch Fahrradstraße werden: Wie sind die Auswirkungen der Planungen auf das Radverkehrskonzept Innenstadt? Schon jetzt gab es dauernd Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern. Eine Fußgängerzone, die für Fahrradfahrer frei ist, ist keine Fußgängerzone! Fahrradstrasse GEREONSWALL! Die Fahrradfahrer im Eigelstein sind ein Problem. Z. B. ist ein freies Laufen für Kinder nicht möglich. Könnte man es auch für Radfahrer verkehrsberuhigen (z. B. Blumenkübel in der Mitte um Geschwindigkeit heraus zu nehmen)? Dies gilt übrigens auch für den Platz nördlich der Torburg. gruß vom veedelskümmerer - michael seffen - an die runde 👋 - da ich täglich mehrere stunden "vor ort bin" eigelstein unbedingt fußgängerzone! und möglichst klare geschwindigkeisreduzierung für radler (generell in bereichen wo fußgänger und radfahrer unterwegs sind!) da zu viele "kampfradler" täglich unangemessen schnell sind - bei fahrradstraßenlösung is die grundgeschwingkeit ja noch höher und gefährlicher für querende fußgänger Der Eigelstein ist eine Einkaufsstraße mit querenden fußgänger*innen. Die durchfahrenden Radfahrer*innen fahren i.d.R. geradeaus. Deshalb ist eine Fahrradspur gefährlich und widerspricht sowieso der Wohlfühlzone. Möglichkeit: schnelle Radfahrer*innen können einen ausgebauten Radweg auf der Turiner Straße nutzen, die langsamen und ängstlichen Radfahrer*innen können weiterhin durch den Eigelstein fahren. In einer Wohlfühlzone sollen sich ja alle wohlfühlen: Junge und Alte, Menschen mit Beeinträchtigung, spielende Kinder. Wie kann man sich dann eine markierte Durchfahrstrecke für den Radverkehr vorstellen? Zum Thema Fahrradstraße: Wäre es nicht sinnvoll, zusätzlich zu den geplanten Radspuren auf der Turiner Str. die Weidengasse zur Fahrradstraße zu machen (dann kann man den Eigelstein als Fußgängerzone belassen und trotzdem gut mit dem Rad voran kommen) Als Radfahrerin und Anwohnerin finde ich es in Ordnung, wenn der Eigelstein zu einer Fußgängerzone mit Fahrrad frei würde – sofern die Radspuren an der Turiner Straße auch bis dahin auch umgesetzt sind und generell in Köln polizeilich mehr darauf geachtet wird, dass Radspuren frei bleiben (und die Polizei sich auch als Vorbild entsprechend verhält und nicht selbst andauernd an Kreuzungen vorne im Fahrradbereich stehen oder auch ohne dringenden Einsatz auf Radwegen halten). Der erhöhte Radverkehr hat hier am Eigelstein nichts mit "Wohlfühlstraße" zu tun und ist für uns Anwohner und Fußgänger zum großen Stressfaktor geworden. Die Radfahrer am Torburg fahren viel zu oft schneller als Schritttempo, steigen an der Fußgängerampel nicht ab, ignorieren am Eigelstein rechts vor links. Fußgöngerzone ja, Radverkehr nein! Sonst bräuchten wir bald Zebrastreifen!! Anlage 1 4 Mit Außengastronomie und Bäumen werden Fußgänger nicht mehr Platz haben! Dafür ist die Straße super, aber ohne Radverkehr. Es gibt kein Gesetz, das den Fahrradfahrern das Absteigen und Schieben verbietet. Wir sehen auf der Schildergasse und Hohestraße, die Fußgängerzonen sind, dass Radfahrer auch tagsüber durchflitzen, obwohl die nur zw. 20 und 11 Uhr dadurch fahren dürfen. Wenn es hier um das Wohl der Anwohner/Fußgänger ginge, würde man den Radverkehr hier nicht erlauben. Es geht hier eher um eine Fahrradpolitik für Fahrradpendler, die man unter allen Umständen durchsetzen will. Wir leben in 1 Klimakrise. Ohne deutlich mehr Radverkehr wird es nicht klappen. Wieso werden die Anwohner aus den nördlichen/nord-westlichen Veedels mit der Fußgängerzone abgeschnitten? Es gibt keine Radverkehrsführung, die gefahrlos benutzt werden kann. Warum wurde die 5 Jahre alte Vorgabe aus dem RVKI (Radverkehrskonzept Innenstadt) bei der Planung komplett ignoriert? Radverkehr funktioniert über Netzzusammenhänge. Alle nördlichen/nord-westlichen Veedel werden so abgeschnitten, vom Hauptbahnhof. Es geht beim Eigelstein nicht um "Einkaufen mit den Rad". Der Eigelstein ist die wichtigste Verbindung in den Norden/Nord-Osten Kölns. Keiner der Radfahrer aus den genannten Veedels wird am Eigelstein großartig einkaufen und dann in den Norden zurückfahren. in der letzten Zeit ist es auf dem Eigelstein mehr zu Unfällen gekommen mit Radfahrer und Fußgänger👍 Habe das Gefühl das hier was veranstaltet wird und dann gehofft wird das es gut läuft es wird mit Hoffnung gearbeitet! Fahrradfahrer und Fussgänger kollidieren schon jetzt dort miteinander, obwohl es jetzt noch eine Strasse/Bürgerstein Aufteilung gibt - wie will man das lösen ? Nord Südfahrt ? mit Fahrrad streifen ? Gibt genug Alternativen !!! Warum ??? Wer braucht das? Bin selber Fahrradfahrer, aber das was in Köln gerade mit diesen Streifen veranstaltet wird - für wen? Wenn es einen Fahrrad Weg gibt- dieser ist von den Autos und Fussgängern abgetrennt und sicher (wie am Rudolfplatz) - Warum soll ich die gemalten an der Straße benutzen ??? Herr Harzendorf weicht der Antwort aus: Natürlich darf in einer Fahrradstraße kein Radler auf den Gehwegbereichen tadeln. Das muss man ggf. markieren. Vgl. Friesenwall. Wie haben Menschen die bisherige AUTOSTRASSE gequert, wenn sie ein Problem haben, eine Straße OHNE Autos zu queren? Eine Fußgängerzone verhindert nicht Idioten auf zwei Rädern. Aber damit haben wir die dann überall und nicht nur in der Mitte, wie bei einer klaren Raumaufteilung. aber von 6-11 sind viele Radfahrende unterwegs und für die ist der unberechenbare, meist völlig rücksichtslose Lieferverkehr sehr gefährlich. Anlage 1 5 Fußgängerzone mit Unterbrechungen? Werden sich die Fußgänger da an die Gehwege halten? (ii) Wo ist in der Fußgängerzone IRadfahrer frei) der Platz für Radfahrer? Im Querschnitt sieht man die etwa 3 m , die Radverkehr in beide Richtungen benötigt nicht. Bin definitiv pro Fahrradstraße. Faharradstraßen können ausgestaltet werden. Laut Planung kommen auf die einen Seite neue Installationen, auf der anderen bleiben die Parkplätze. Immer wieder das Beispiel Severinstraße. Fahren Sie mal die Severinstraße mit dem Rad im Gegenverkehr. Besser nicht. Kampfradler in Fußgängerzonen? Die Regeln für Fußgängerzonen geben Fußgängern 100%-Vorfahrt und Recht. Radfahrer sind bei Unfällen dort immer die Schuldigen. Machen Sie scih da mal eherlich. Fahrradstraßen kann man hingegen frei ausgestalten, was Gehwege usw. betrifft. BITTE KEIN FAHRRADSTREIFEN! VERFÜHRT ZUM RASEN. FAHRADFAHRER MÜSSEN SICH DEM FUSSGÄNGERTEMPO ANPASSEN, DAMIT KINDERWAGEN UND PASSANTEN NICHT IN MITLEIDENSCHAFT GEZOGEN WERDEN. Das derzeit favorisierte Konzept ist, dass die Fahrräder (und E-Roller?!) im Schritttempo dieselben Flächen wie die Fußgänger nutzen dürfen - und das in beide Richtungen? Darf der Eigelstein dann auch von E-Rollern befahren werden? Ruhender Verkehr Befürchtung: Parksituation sowie Möglichkeiten zum Be- und Entladen für Anwohner verschlechtern sich Vorschlag: Bewohner des Eigelsteins sollen auch im Kunibertsviertel parken dürfen Vorschlag: Wegweisung für Parkhäuser Vorschlag: Im südlichen Bereich Außengastronomie, dafür Ladezone verkürzen Am südlichen Eigelstein ist auf der Westseite eine lange Ladezone mit Bewohnerparken vorgesehen. Dort befinden sich jedoch mehrere Gastronomien (der Bubble-Tea-Laden, "Beim Mäus", "Bistro Lux", "Nico's Kneipe"), die sich schon seit Monaten auf die Verkehrsberuhigung freuen, weil sie dachten, dann ebenfalls Außengastronomien einrichten zu können - das würde ihnen durch die Ladezonen verwehrt. Das wäre natürlich ungerecht, weil der Bereich vor allen anderen Gastronomien ja extra freigehalten wurde, um Außengastronomie zu ermöglichen. Zudem fänden wir es optisch ziemlich störend, wenn ausgerechnet zu Beginn des Eigelsteins erfahrungsgemäß nicht erst ab 18 Uhr Autos parken würden. Wir würden uns da sehr eine freie Fläche wünschen - eine etwas kleinere Ladezone (ohne anschließendes Bewohnerparken) könnte statt dessen etwas weiter Richtung Norden verschoben werden, vor "Ho's Supermarkt", Eigelstein 35. Die Fläche vor dem nördlich daran anschließenden "Abasonic" müsste dann wieder frei bleiben, da soll nämlich ein griechisches Restaurant reinkommen. Falls die Ladezone dann nicht ausreichen sollte, könnte zusätzlich die Einbuchtung auf dem Eigelstein in der Verlängerung der Lübecker Straße vor der Torburg genutzt werden. Wie ist es eigentlich mit den Menschen, die am Eigelstein wohnen und ein Auto haben, wo dürfen sie zum Ein- und Ausladen parken? In der Eintrachtstraße würde ich mir südlich der Bahnbrücke aus Richtung Eigelstein ein Verkehrsschild mit dem Hinweis auf die Tiefgaragen im Maternushaus und an der Börse Anlage 1 6 wünschen. Ich habe es oft erlebt, daß Menschen im Halteverbot der Eintrachtstraße links entgegen der Fahrtrichtung parken, weil sie das Halteverbot bei Anfahrt über Unter Krahnenbäumen nicht erkennen. Die Leute sind dankbar, wenn man sie vor einem Strafzettel bewahrt und ihnen den Weg zur Tiefgarage Börse erklärt, denn sie wollen gemütlich in einem der Lokale auf dem Eigelstein oder der Weidengasse oder im Haus 80 verweilen. Vor dem Abriss brachten die Veranstaltungen der italienischen katholischen Gemeinde in der Ursulagartenstraße großen Parkdruck, weil häufig alte Menschen oder Kleinkinder bis vor die Tür gefahren wurden. Zum Thema bewohnerparkplätze: momentan gibt es schon kaum Parkplätze für Bewohner, bei noch weniger Parkplätzen wird das eine Katastrophe. Nicht jeder hat die Möglichkeit auf ein Auto zu verzichten. Da müsste bitte mehr für Anwohner gemacht werden. Gibt es da Möglichkeiten? Ich bin Anwohner am Eigelstein direkt an der Ecke Thürmchenswall/Greesbergstraße. Diese Schleife führt recht nah an den verkehrsberuhigten Eigelstein. Zudem fallen ja an anderen Stellen Parkflächen weg. Schon während der vorgezogenen Maßnahme konnte ich hier ein höheres Aufkommen beobachten - und zwar an Parksuchverkehr oder Be-/Entladung, zum Beispiel durch Lieferanten. Die Folge ist/war, dass für Anwohnende hier noch weniger Möglichkeiten bestehen, einen Parkplatz zu finden oder ein Auto zu be-/entladen. Zu befürchten ist, dass dies nach Lockdown-Zeiten zunehmen könnte, selbst wenn die Zufahrt über die Lübecker Straße dann wegfällt. FRAGE: Gibt es Überlegungen, den Anwohnenden mit Anwohnerparkausweis Alternativen anzubieten, zum Beispiel die Möglichkeit, in den benachbarten Parkzonen (z. B. Kunibertsviertel) parken zu können? Wie hat die Verwaltung vorgesehen vorhandene Parkplätze in den Parkhäusern Saturn und Co zu bewerben, in ein Parkleitsystem einzubinden und Suchende zu animieren, dort zu parken? Dürfen die Anwohner des Eigelsteins künftig eventuell im Kunibertsviertel parken? Anwohnerparken in der Weidengasse wäre eine Option den Verkehr dort zu regulieren und einen Abzweig für die Radachse Eigelstein darzustellen! Das “Schaufahren” der tollen Karren sollte auch dringend in der Weidengasse unterbunden werden um auch dort das “Wohlfühlen” im Viertel zu ermöglichen! Im Zuge der Verkehrsberuhigung des Eigelsteins sollte eben auch das Umfeld mit unter die Lupe genommen werden! Das bedeutet, dass die “Monokultur” der Einkaufsläden/Gastronomien in der Weidengasse maßgeblich die “Wohlfühl-Atmosphäre” des Viertels mindern! Guten Tag, ich begrüße, daß es endlich im Viertel einige Bewohnerparkplätze geben wird :) Die paar sind aber viel zu wenig. Wann werden es in den benachbarten Straßen mehr Bewohnerparkplätze geben? Wenn der Eigelstein nur bis zur Weidengasse eine Fußgängerzone wäre, könnte man in der südlichen Hälfte einige Ladestationen/-säulen für E-Autos einrichten? Die Innenstadt braucht diese Ladestationen. Hallo zusammen, ich finde die Idee von Herrn Wennemar bzgl. der zwei Ladezonen sehr gut. Bitte auch berücksichtigen, dass täglich mehrere Paketdienste den Eigelstein befahren müssen um Lieferungen zuzustellen. Mit den zwei Ladezonen kann ein "zweite Reihe Parken" der Lieferfahrzeuge vermieden werden. Wie ist die Idee vom Eigelsteinverein dann für die Bewohnerparkplätze im Süden? Wenn dort Gastronomie hinkommt sind noch weniger Parkplätze für Anwohner vorhanden Anlage 1 7 Es werden aber auch 36 vernichtet Wie wäre es mit einem Parksuchsystem wie in Nippes? Außer es handelt sich um Falschparker, die haben FREIO in Kölle Kfz-Verkehr im Quartier auf Anwohner beschränken Vorschlag: Einfahrverbot mit „Anwohner frei“ beschildern Warum macht man das Veedel nicht direk t zum Anwohner only Veedel. Die Horden der Weidengassentourismus mit Ihren aufgemotzten Autos belasten die Eintrachtstr. Mit Ihrem ewigen Paksuchverkehr und Rundfahrten extremste. Außerdem wird unentwegt falsch geparkt und die Dönerabfälle werden achtlos auf die Straße geworfen ( auch weil die AWB 2013/14 die Mülleimer entfernt hat. Leider wird ja der Eigelstein keine durchgängige Fußgängerzone. Könnte man den Autoverkehr an den besagten nicht vermindern, indem Im Stravenhof -> Dagobert Straße und Unter Krahnenbäumen zu "Anwohner frei" Straßen werden? Ich finde die Idee vom Auto-Anwohnerveedel super, denn es geht ja nicht darum, Menschen rauszuhalten, sondern nur um die Durchfahrt mit motorisierten Fahrzeugen! Jeder ist eingeladen, mit dem Rad, zu Fuß, per ÖPNV zu kommen oder eben umliegend zu parken und zu Fuß zu kommen. Baumkasten Befürchtung: Baumkübel und integrierte Bänke werden von Obdachlosen und als Drogenverstecke genutzt Befürchtung: Baumkübel sind zu hoch, Beeinträchtigung der Sicht von Kindern Vorschlag: Elemente alternierend aufstellen, nicht nur auf einer Straßenseite Wie wird verhindert, dass die neuen Baumkästen neue Drogenverstecke für die immer noch umherwandernden Dealer werden? Am Ebertplatz hatte man ja extra die Bäume weggenommen. Könnte man die Elemente auch "alternierend" machen, d.h. auf einem Teil rechts, auf einem Teil links? Davon würde die Straße definitiv optisch profitieren. Vielleicht kann man nochmal darauf hinweisen, dass man Prototypen dieser "BauMkästen" bereits auf der Deutzer Freiheit, vor St. Heribert, besichtigen kann! Werden die Bäume nur einseitig aufgestellt und wenn ja: warum? 120 cm hohe Baumkübel bedeuten 1 Problem für Kinder. Bis zum Alter von ca. 12 Jahren ist den Kindern der Blick genommen und anderen Personen 1 mögliche Sichtbeziehung genommen. Die Einseitigkeit des "roten" Zone (Radabstellanlage, Baumkübel, etc.) sorgt für 1 Tunneleffekt: Fußgänger links und Rechts davon. Das führt zu 1 strengen Trennung und nicht zu 1 von Menschen durchlebten Raum. Anlage 1 8 BauMkastensystem: Es sind fast keine Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Insbesondere weil das Modul mit den beidseitigen Sitzbänken gestrichen ist. Sitzmöglichkeiten sind immens wichtig ... insbesondere nicht-kommerzielle. Davon braucht es mehr. Viel mehr. Warum sind nur so wenige vorgesehen? Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne am südlichen Eigelstein. Schon jetzt haben wir grade im Bereich Penny / Ecke Machabäerstraße ein großes Problem mit betrunkenen und pöbelnden Obdachlosen sowie zum Teil auch Drogendealer. Gibt es irgendein Konzept, dass die neuen Sitzgelegenheiten / Baumkästen nicht zum Treffpunkt der Obdachlosen und Dealerszene in der Nacht werden? Herr Hupke dieses Thema mit den Drogen haben sie gar nicht im Griff. Mittlerweile sind die alle auf dem Gereonswall nachts werden da die Leute angesprochen ob die was haben wollen. Von Ebertplatz auf dem Gereonswall war auch nicht Sinn der Sache. Die "grünen Kästen" wirken wie eine Mauer ! bitte nicht Bin für Weinreben als Bepflanzung :-) BITTE BÄUME AUCH BIS ZU DEN HOTELS STELLEN! DIE HOTELBETREIBER WÜNSCHEN SICH DORT BÄUME! DIE BAUMKÜBEL SOLLTEN NICHT ZU HOCH SEIN,DAMIT FUßGÄNGER SICHTBAR BLEIBEN, UND AUCH KINDER DIE STRAßE EINSEHEN KÖNNEN. Belange von Behinderten Kritik: bordfreier Ausbau ist nicht barrierefrei Günter Bell, Behindertenbeauftragter der Stadt Köln, fragt im Auftrag der Behindertenorganisationen: Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Straße barrierefrei zu gestalten? Blinde, Sehbehinderte und Hörgeschädigte brauchen eine sicher Abgrenzung gegen den fließenden Verkehr. Stichwort Barrierefreiheit: Es wird immer behauptet, der Eigelstein (Straße) wäre bereits vollständig barrierefrei. Das mag auf Kinderwagen und Rollies wohl weitestgehend zutreffen. Barrierefreiheit betrifft auch blinde u. stark sehbehinderte Menschen. Warum sind keine taktile Bodenleitsysteme vorgesehen? Warum sollen die Behinderten-Parkplätze auf der Dagobertstraße wegfallen? Das sind die beiden zentralen im Veedel. [Anmerkung der Verwaltung: sie fallen nicht weg] Im Stavenhof Befürchtung: Mehrverkehr bleibt Im Hinblick auf den Ausbauzustand als Verkehrsberuhigten Bereich und Kopfsteinpflaster sowie den historischen Charakter wird der Mehrverkehr nicht akzeptiert Anlage 1 9 Der stavenhof ist Kölns älteste Straße. Der Entwurf sieht vor, dass der Verkehr über diese schöne, historische Straße geführt werden. Nicht nur, dass das sehr laut ist, aber die Pflastersteine werden beschädigt werden. Zudem ist es eine verkehrsberuhigte Zone. Eigentlich ist es nicht tragbar, eine Umgehungsstraße aus dem stavenhof zu machen. Naja, Drumherum gibt es genug Park Raum fzBesucher die dann in die Wohlfühl Straße laufen können Hallo zusammen, also ich bin Anwohner im Stavenhof lebe schon mein ganzes Leben lang hier auf der Straße, was ich mit dieser Variante die sie da erstellt haben nicht nachvollziehen um den Eigelstein Verkehrs beruhigt zu gestalten dafür eine Spielstraße bzw. verkehrsberuhigte Straße zu einer durchfahrt Str aße für den Eigelstein zu gestalten, ich persönlich sehe kein Sinn wenn hier auf der Straße wo Pflaster Steine liegen und Autos fahren schalte das jedesmal bis zum Dachgeschoss Wohnung hoch. Würde gerne auch mal wissen wollen von wem dieser Antrag für den Eigelstein gegeben wurden ist wer dafür verantwortlich ist. Es sind meiner Meinung nicht genug Leute die für sowas sprechen. Ich persönlich halte das nicht für eine gute Idee für Gewerbetreibende auf dieser Straße, es wird immer Vorschläge gegeben wie Holland oder Dänemark zu Info wir sind nicht Holland oder Dänemark. Es soll mehr Lebensqualität auf dem Eigelstein sein aber, Lebensqualität von im Stavenhof soll weggenommen werden ??? Mit welchen Anwohner ist der Herr Wennemar auf dem Stavenhof in enger Kontakt ?! Es wird ganze Zeit gesagt wegen der Baustelle ist weniger Verkehr auf dem Stavenhof. Ist richtig vor der Baustelle war gar kein Verkehr. Man kann nicht immer die Baustelle jetzt als Anhaltspunkt nehmen. Also ich wohne seit [XX] Jahre auf dem Stavenhof, diese Straße war immer eine historische verkehrsberuhigte Straße das jetzt Eigelstein Auto frei werden soll und dadurch Stavenhof belastet werden soll haben die Anwohner hier kein Verständnis so wie ich persönlich. Es wurde immer wieder gesagt das es jetzt ruhiger geworden ist seitdem die Baustelle weg ist, aber man kann nicht die Baustelle jetzt als Zielpunkt nehmen, Denn seit dem die Eigelstein zufahrt von Lübecker Straße gesperrt haben ist es deutlich mehr geworden hier auf dem Stavenhof, ich kann das am besten beurteilen da ich selbst hier wohne. Ich als Anwohner vom Stavenhof fühle mich gestört von dem höher aufkommenden Verkehr hier auf der Straße. Im Anhang finden sie das Schreiben was dem Eigentümer von Eigelstein geschickt worden ist. Beendigung des Sanoerungsgebiet Eigelstein. Damals wurde das nötigste am Eigelstein gemacht mit umfangreichen Kosten wo Eigentümer an den Kosten beteiligt waren und heute soll das Ganze wieder umgestaltet werden wo ich selbst kein Verständnis für habe. Allein schon deswegen das die historische Straße im Stavenhof damals zu verkehrsberuhigte Straße genannt worden ist kann es nicht sein das heute das wieder anders ist, und zu einer Durchfahrt Straße wird. Jedes Mal wenn neue Politiker an die Macht kommen kann es doch nicht sein das alles umgeschmissen wirst damit die sich wichtig machen können dafür wieder soviel kosten rausgeschmissen werden. Im Anhang können sie alles lesen 2012 wurde es abgeschlossen und 2020 wieder neue Planung, kein Verständnis. Gereonswall Guten abend Ich betreibe ein cafe direkt am anfang des gereonswalls. 1. Anlage 1 10 Ich habe sorge, dass der gereonswall zur autobahn wird und meine gäste im stau sitzen. Was sagen sie dazu? 2. Sieht man nicht die gefahr das der stavenhof, mit pflasterstein versehen, zu sehr belastet wird? 3. Wo lade ich meine ware in zukunft aus? 4. Wo parke ich in zukunft, denn einen anwohnerparkplatz bekomme ich als gewerbetreibender nicht. Eine garage: null chance! Dagobertstraße Ich finde es nicht tragisch, wenn man eine große Platane fällen muß, im Bereich Dagobertstraße/Turiner Straße. Platanen können bei empfindlichen Menschen durch ihren Pollen Allergien auslösen. In der Stadt Köln ist schon viel Feinstaub in der Luft, bei ein er Neuanpflanzung nach dem Bau der zweiten Zufahrt könnte man einen von Insek ten bestäubten Baum anpflanzen. Wenn Lastwagen den Rewe -Supermarkt beliefern und dann zurücksetzen müssen, ist ständig ein Unfallrisiko für Passanten gegeben, sollte der Parkplatz zwei Ausfahrten haben, dagegen nicht. Weil dann das Wenden von LKW nicht nötig ist. Die Sicherheit für Fußgänger ist mir wichtiger als die Platane. mein Name ist [XX]. Mein [Betrieb] befindet sich in der Dagobertstrasse gegenüber dem Parkplatz. Die jetzige Zufahrt zu meinem Betrieb ist fast nicht zumutbar. Wenn im Stavenhof, wie sehr oft, Autos parken, können meine Firmen Transit nicht durch. Wenn das noch 1 Jahr bleiben soll, ist das für mein Geschäft schädigend. Daher muss dort etwas schneller entschieden werden. Dann aber die Zufahrt zur Dagobertstr.von der Turiner Str.für die LKW weit genug machen ,indem die Haltezone vor der Ampel zurückversetzt wird,damit die LKW bei der Kurve mehr platz haben(wie z.B.Krefelder str. für den Bus) Sperrung der Durchfahrt von Unter Krahnenbäumen in die Eintrachtstraße Meinungen für und gegen die Sperrung M.E. sollte die Zufahrt von Unter Krahnenbäumen zur Eintrachtstraße jedenfalls erhalten bleiben. Es gibt viel Lieferverkehr, auch von großen Fahrzeugen wie Lastwagen und Sattelschlepper. Denn von dort werden ein Baumarkt, ein Supermarkt und ein Hotel am Salzmagazin sowie drei weitere Hotels am Ursulaplatz beliefert. Der Kurvenradius bei einer Anfahrt von der Kyotostraße ist an der Ecke Salzmagazin zu eng und es sind viel mehr Anwohner betroffen, bis die Lastwagen ihre Ziele erreichen. Bei diesen Fahrten sind längere Ladezeiten unvermeidlich. Der Baumarkt muß teilweise mit dem Gabelstabler entladen. Von der Weidengasse fahren viele Menschen auf Parkplatzsuche in die Eintrachtstraße, die Ausfahrt zum Eigelstein ist ja nicht mehr erlaubt. Es würde den Verkehr im Viertel ruhiger gestalten, wenn die Menschen, die zur Weidengasse möchten, nur über Unter Krahnenbäumen einfahren würden. Keine Sperre in UKB Wieso kann man die Sperren nicht wie sonst oft in Fußgängerzonen zeitlich abhänging machen, z.B. "Lieferverkehr frei von XX-XX Uhr", anstatt die Durchfahrt generell zu gestatten? Anlage 1 11 1 Wendebereich wird nicht dauerhaft genutzt. An der Stelle (UKB) pro Stunde ca. 2-3x. Den Rest der Zeit können problemlos Fußgehende den nördlichen Bürgersteig nutzen. Es erscheint 1 vorgeschobenens Argument zu sein, denn für den Wendebereich müsste an dem Bürgersteig nichts geändert werden. Weidengasse Vorschlag: Weidengasse verkehrsberuhigen Auch gegensätzliche Meinung vorhanden, die Betriebe und Bewohner wollen keine Fußgängerzone Vorschlag: Mehr Ladezonen In der Weidengasse mangelt es an Ladezonen. Wenn der Eigelstein autofrei werden soll, bedarf es mehr Ladezonen, damit die zahlreichen Gaststätten und Restaurants in der Gegend beliefert werden können. Es ist unrealistisch, daß Wirtschaften, die überwiegend abends Kundschaft haben, morgens bis 11.00 Uhr beliefert werden. Lebensmittel werden bei Karadag vermutlich auch ganztags angeliefert. Ich finde die Einbahnstraßenregelung der Weidengasse sollte bis zum Gereonswall umgedreht werden. Man kann schon derzeit das Viertel aus dem Bereich nördlich der Ritterstraße nicht in Richtung Turiner Straße verlassen, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält. Könnte man die Weidengasse autofrei machen? Kann man den Bereich vor den Hotels verkehrsberuhigten? Eine Frage, die etwas vom Kernthema wegführt: Die Weidengasse ist heute schon völlig überparat, auch tagsüber. Manchmal kann die Müllabfuhr nicht einmal die Container aus unseren Hof (Eckhaus Eigelstein 75/Weidengasse) herausholen. Gibt es da mittel-oder langfristig Ideen zu? Das sind viele "Kurzzeitparker", die Besorgungen machen und dann doch länger wegbleiben... ich bin Anwohnerin der Weidengasse und mich würde interessieren ob hier auch eine Überlegung angestrebt wird, dass massive Problem der absolut zu vielen Autoparkplätzen zu weniger hin zu regulieren? Zudem sollte man das anfallende Müllproblem der diversen Gastronomien der Weidengasse in Angriff nehmen denn das kann so nicht weitergehen! Die Weidengasse bildet sich zu einer Hauptfahrradachse aus und erfordert eine drastische Minimierung des Autoverkehrs in der Weidengasse!!!!! Dringend! 90% der Leute auf der Weidengasse wollen kein reine Fußgänger haben !!!! Der Wennemar sagt da nix richtiges ! Und was Weidengasse betrifft das die Gewerbetreibenden aus dieser Straße auch eine Fußgängerzone haben wollen stimmt nicht was der Herr Wernemar da erzählt hat. Eintrachtstraße Die Eintrachtstr. ist jetzt schon sehr belastet. Welche Maßnahmen werden ergriffen um die zusätzliche Belastung ertragbar zu machen? Wie wird das falsch Parken und dadurch verursachten Staus vermieden? Bei der Eintrachtrstr. wird es mehr Verkerhr geben, da es die Abkürzugn Turiner, Viktoriastr. ist. Was wird dagegen gemacht? Anlage 1 12 WIE GEHT DER VERKEHRS-ABFLUSS EINTRACHTSTR.? ES STEHEN ZU WENIGE 30-SCHILDER AUF DER EINTRACHTSTR.! GANZ WICHTIG! Eigelstein südlich der Machabäerstraße Es wäre ehrlich mal angesagt das sie an das untere Stück vom eigelstein denken und nicht immer nur an die eigelsteintorburg...wir sind seid 1965 schon anwesend und sind selber froh das dieses Viertel im Umbruch ist. Es ist an der Zeit das auch wir die Möglichkeit auf außen Gastronomie bekommen denn wir sind schon lange für den Wandel bereit.wir erneuern Haustüren fensteranlagen und aussenfassaden um uns anzupassen und dennoch möchte man uns nun die ladezone vor die Nase setzen. Das wäre für uns das aus denn die Menschen sitzen dann nur am eigelstein Torbogen und wir gehen alle leer aus.. Ursulakloster Wie wirkt sich diese Verkehrsberuhigung auf das Ursulakloster aus? Ich besitze ein Haus im Ursulakloster und bin über Umleitungen dorthin sehr besorgt. Die Anwohnerparkplätze sind mit Autos von GL, GV und Su belegt. Das ist nicht richtig, da wir ja für die Anwohnerparkplätze bezahlen. Allgemeiner Sinn der Planungen Aus der Beschlussvorlage geht für mich nicht hervor, warum eine autoarme bzw. autofreie Neugestaltung in dem Straßenabschnitt als notwendig oder dringend angesehen wird. Ich finde keinen Hinweis darauf, dass irgendwelche quantitativen und qualitativen Messungen zu Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen Belastungen in diesem Straßenabschnitt des Eigelsteins vorgenommen wurden. Die am Eigelstein (und in der Weidengasse) zahlreich ansässigen Einzelhändler und andere Geschäfte/Büros werden kaum unter dem Autoverkehr leiden. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, ob Auswirkungen der Veränderungen simuliert wurden. Solche Messungen und Simulationen müssten m.E. auch den Bereich der umliegenden Straßen miteinbeziehen. Scheinbar wurde auch übersehen, dass zeitgleich mit der Ad-hoc- Maßmnahme im Eigelstein in der Straße Gereonswall eine Langzeitbaustelle für mehrere Monate die Durchfahrt zwischen den Kreuzungen mit ‚Im Stavenhof‘ und der ‚Weidengasse‘ versperrte. Der Durchgangsverkehr musste die Umgehung über ‚Im Stavenhof‘ nehmen, um noch irgendwie zur stark frequentierten ‚Weidengasse‘ zu kommen. Letztere ist ein Hauptanziehungspunkt für den Besucherverkehr im Eigelstein-Viertel. In der Beschlussvorlage vermisse ich auch Überlegungen dazu, wie sich die geplante neue Verkehrsführung im Bereich der Straße Eigelstein insgesamt auf die Situation auf dem und um den Eigelstein auswirken kann (und soll). Eine rein theoretische Betrachtung von alternativen Fahrwegen reicht sicher nicht aus. Dazu erinnere ich hier noch einmal an die Baustelle des Gereonswall, die eine der Zufahrten zur stark frequentierten Weidengasse versperrt hat. Guten Tag, was verspricht man im Allgemeinen sich von der Fußgängerzone ? Ich sehe nicht den Sinn oder welche Verbesserungen das für das Viertel bringen soll ? Dass ein Verein sich für die Fußgängerzone (oder Fahrradstreifen, Fahrradstrasse oÄ) einsetzt, bedeutet nicht, dass aus gut für Köln ist und ebenfalls nicht dass alle Anderen damit einverstanden sind ! Anlage 1 13 Dass sollte sie Stadt Köln bitte ebnefalls in Betracht ziehen. vielen Dank ! Zweifel an der Attraktivität einer Fußgängerzone Ich möchte hier noch zwei Aspekte, die wohl dem Thema ‚öffentliche Ordnung und Sicherheit‘ zuordnen sind, nennen: - Die durch die Medien weithin bekannte Straßenprostitution im Abschnitt zwischen der Kreuzung ‚Eigelstein - Unter Krahnenbäumen‘ und Bahnunterführung zur Machabäerstraße . - Die Verschiebung der (Drogen-) Szene vom Ebertplatz, die sich seit etwa 2 Jahren und spätestens mit der Installation der Videoüberwachung am Ebertplatz u.a. in die Straßen um den Eigelstein verlagert hat und hier neben häufigen Ruhestörungen auch zu Verunsicherung bei Anwohnern und Passanten führt. In Hinblick auf die genannten Aspekte wäre vielleicht auch zu Fragen, ob ‚mehr Aufenthaltsqualität‘ ein Anziehungspunkt für Straßenprostitution und/oder Drogenszene sein kann oder ob sich Straßenprostitution wegen geringeren ‚Verkehrsaufkommen‘ in Nebenstraßen ausbreitet. Füßgängerzonen sind ein Konzept aus den 1950er Jahren und ein Auslaufmodell. In vielen Städten wurden Fußgängerzone wieder zuückgebaut. Die Fußgängerzone aus ‚Hohe Straße‘ und ‚Schildergasse‘ ist für die Stadt Köln noch ein Wirtschaftsfaktor. Nachts und an Sonntagen ist sie schon lange totes Kapital. ‚Tote‘ Fußgängerzonen und Plätze gibt es in Köln schon mehr als genug, z.B. den Fritz-Gruber- Platz in der Innenstadt, Unter-den-Linden in Widdersdorf, Rene-Magritte-Promenade in Junkersdorf. Eine erweiterte Fußgängerzone im Eigelsteinviertel gemäß Planungsvariante 4 bringt m. E. nur wenig bis gar keinen Nutzen für Anwohner, Nachbarschaft, Gewerbetreibende und alle, die den Eigelstein als Passage nutzen wollen bzw. müssen. früher war severinstrasse auch belebt jetzt ist da auch nix mehr los Südstadt lebt zurzeit durch die Seitenstraße wo Cafés und Bars existieren und da fahren Autos lang. Die Severinstrasse hat massive Probleme mit Kundenattraktivität und der Anziehungskraft für Kunden. Bin noch nie dorthin gefahren um zu "Flanieren, Verweilen, Enstpannen" - möchte man das gleiche für den Eigelstein ? Verweilen, entspannen, feiner, da bleiben ? also so wie auf dem Brüsseler Platz ??? Nein danke ! Guten Abend, Wohlfühlstraße für wen? Für die Anwohner ist es DEUTLICH lauter seit es die Fußgängerzone gibt. V.a. natürlich durch die Außengastronomie. Inwieweit wird zukünftig an dem Lärmschutz für die Anwohner gearbeitet. Eine andere Meinung: Bei gleicher Lautstärke ziehe ich persönlich den Lärm ohne dauerhafte Feinstaubbelastung vor. Verfahren FRAGE: Wie stellen Sie sicher, dass bei der Bürgerbeteiligung die Vorschläge und Anregungen von Anwohnenden und Gewerbetreibenden Vorrang haben? HINTERGRUND: Bei den Diskussionen im Vorfeld hatte ich den Eindruck, dass sich zunehmend Bürger/innen eingemischt haben, die gar nicht im Eigelstein-Viertel wohnen (sondern in benachbarten Vierteln oder ganz woanders) und somit nicht von den Maßnahmen direkt betroffen sind. Dagegen ist zunächst einmal nichts einzuwenden. Wie mir zu Ohren gekommen ist, fühlen sich aber besonders Alteingesessene dadurch überrumpelt. Anlage 1 14 Hallo zusammen, werden die wünsche für die Umsetzung, die hier mitgeteilt werden berücksichtigt und wie werden die Bürger darüber informiert? Also als dieser Antrag gegeben worden ist wurden die meisten hier im viertel nicht informiert. Diese kleine privat Veranstaltung wo das den Leuten schön geredet worden ist heisst heute da haben alle zugestimmt. Diskussion zum Thema Autobesitz Wir sind in den Eigelstein gezogen, gerade weil das unserer Meinung nach eines der Viertel in Köln ist, das am besten an das ÖPNV UND Fernverkehrsnetz angebunden ist und wir deshalb kein Auto mehr brauchen. Bitte keine Belehrung über Autohaben oder nicht! Ziel soll Autos von außerhalb zu verringern Ich habe kein Auto, kenne aber keinen Autofahrer, der in der Stadt einen Parkplatz vor der Tür erwartet. Es sind die Radfahrer, die immer den direkten Weg bevorziehen, egal wie viel Verkehr oder Fußgänger unterwegs sind, egal ob auf der Straße oder Gehweg. Die Turinerstraße ist ideal für den Radverkehr, es gibt keinen Grund, warum sie den Eigelstein stadtein-und -auswärts nutzen müssen. Sonst könnte man genau die gleiche Argumentation dafür auch für den Autoverkehr benutzen. Die Radfahrer können gemütlich am Savoy Hotel auf und runter von der Turinerstraße fahren. Hier werden die Bürger die ein Auto haben benachteiligt und heruntergezogen . Warum werden die Autos in Köln so bekämpft ??? "Optimierung des Bewohnerparkens" bedeutet auf Deutsch - Anwohnerparkplätze wegnehmen, streichen, Anwohner mit Fahrzeug ignorieren ? ... Es wurde bei dieser Veranstaltung nur negativ über die Auto Fahrer gesprochen als Sündenbock, es wird in das privat Leben eingegriffen da erzählen die die Anwohner brauchen kein Auto sollen doch ihr Autos verkaufen, was interessiert das den Leuten ob ich ein Auto besitze oder nicht wohne seit 39 Jahren hier dann erzählen mir Leute wenn ich hier leben will soll ich mein Auto verkaufen. Sonstiges Was ist denn der geplante Zeitrahmen, d.h. bis wann wird gehofft, das Projekt umgesetzt zu haben? Gibt es außer der Fussgängerzone noch weitere Pläne den Eigelstein für Gewerbetreibende attraktiver zu machen, um Leerstände zu reduzieren? Wann können Anwohner des Eigelsteins dann Möbel oder andere sperrigen Gegenstände in ihre Wohnung schaffen? Gibt es dafür Regelungen? Wie hoch sind die Kosten für die Beantragung? Köln ist die erste Millionstadt weltweit, die von der UNICEF ausgezeichnet worden ist mit dem Label "Kinderfreundliche Kommune". Köln hat sich 1 klare Selbstverpflichtung auferlegt. Wieso gibt es in dem Konzept keine erkennbaren Überlebungen für unsere Päntz? Wird es versenkbare Modalfilter geben? ... es gibt gerade in den Niederlanden seit Jahren bestens funktioniernde System. Anlage 1 15 bin gerade erst eingestiegen, weiß nicht, ob die Frage schon gestellt wurde: Wieso ist das ohnehin winzige Stück "autofreier Eigelstein" mittlerweile nicht mehr autofrei. Fahre mehrmals die Woche da lang und nur Autos Autos Autos Andere Themen Plattgefahren zu werden ? - Herr Hupke, wann ist jemals so etwas passiert Herr Hupke sollte bitte endlich seine Blockadehaltung gegen die Ost-West Achse aufgeben. Dann könnten der ÖNVP beschleunigt werden und der Neumarkt, Aachener Strasse endlich umgebaut und umgestaltet werden. Ich bin so dankbar dass die Stadtväter den Mut hatten, die Bahnen unter die Erde zu bringen (Ringe, Neusserstr, Richtung Kalk...). Genau so sollte es auch am Barbarossaplatz sein. Schnell und sicher !!! Mehr mit in KÖLN ! Feedback zur Veranstaltung Vielen Dank an die Stadt Köln für die tolle Veranstaltung HABT IHR SUPER GEMACHT!
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (35)
- Tunisstraße
- Lübecker Straße
- Turiner Straße
- Eintrachtstraße
- Machabäerstraße
- Dagobertstraße
- Neusser Straße
- Weidengasse
- Krefelder Straße
- Severinstraße
- Kyotostraße
- Ritterstraße
- Viktoriastraße
- Hohe Straße
- Schildergasse
- Aachener Straße
- Hansaring
- Ebertplatz
- Felix-Rexhausen-Platz
- Rudolfplatz
- Ursulaplatz
- Brüsseler Platz
- Barbarossaplatz
- Unter Krahnenbäumen
- Marzellenstraße
- Deutzer Freiheit
- Thürmchenswall
- Am Salzmagazin
- Ursulakloster
- Im Stavenhof
- Schmale Gasse
- Gereonswall
- Ulrichgasse
- Friesenwall
- Neumarkt
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 0243/2021/1
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 09.03.2021
- Erstellt
- 05.03.2021 09:28