0666/2019
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 31.01.2019
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Monatsbericht SBK_Januar 2019
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 1 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Standort: Offenbachplatz in Köln Bauherr: Bühnen der Stadt Köln . . Flächen: Bereich 1 Opernhaus /Betriebshof NGF: 35.960 m² BGF: 46.429 m² BRI: 160.258 m³ Legende: NGF= Netto-Geschossfläche BGF= Brutto-Geschossfläche BRI= Brutto-Rauminhalt Bereich 3 Opernterrassen / Kleines Haus NGF: 1.971 m² BGF: 2.493 m² BRI: 9.843 m³ Bereich 2 Schauspielhaus /Lager / Kinderoper NGF: 13.180 m² BGF: 17.226 m² BRI: 62.704 m³ 2. Die PrognoseKENNDATEN Am 03.07.2017 ist eine belastbare Termin- und Kostenprognose für einen kalkulierbaren Projektablauf veröffentlicht worden. Dieseist unter Beachtung der entsprechenden Qualitätsanforderungen und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken unter der Führung des Bauherrn mit der Projektsteuerung unter Einbeziehung aller Planer und Objektüberwachungen abgestimmt worden. Im weiteren Projektverlauf muss nun besonders auf einen regelmäßigen Soll-/Ist-Vergleich der Terminplanung und Kostensteuerung unter Berücksichtigung des Risikomanagements geachtet werden. Wir empfehlen dem Bauherrn, die aktuell prognostizierte Schlüsselübergabe im 4. Quartal 2022 sowie das hieraus prognostizierte Budget in Höhe von 544,8 Mio. € brutto als Projektziel zu setzen. Dabei ist bekannt, dass durch alle bisher bekannten Projektrisiken das Gesamtbudget auf 570,6 Mio. € brutto steigen kann. Zusätzlich empfehlen wir eine Prüfung und Aktualisierung des Gesamtterminplanes nach Abschluss der Leistungsphase 3 (erweiterte Entwurfsplanung) im 2. Quartal 2019, welche auch Auswirkungen auf die Kostenprognose haben kann. Die folgenden Seiten geben Aufschluss über die aktuelle Projektsituation in qualitativer, wirtschaftlicher und terminlicher Hinsicht. 1. Die ProjektKENNDATEN Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 2 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) 3. Das ProjektLOGBUCH Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 3 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) 4. Die ProjektTERMINE BEMERKUNGEN: Der Vergabekalender wurde fristgerecht im 1. Quartal 2019 aufgestellt und kann im Weiteren als eine Grundlage des Vergabemanagements herangezogen werden. Im weiteren Projektverlauf muss der Vergabekalender jedoch regelmäßig angepasst werden. Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 4 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) 5.1 Die ProjektKOSTEN 5.2 Der KostenVERLAUF der letzten 6 Monate BEMERKUNGEN: Die Projektkosten wurden auf Grundlage der aktuellen Terminplanung und den aktuellen Erkenntnissen aus der erforderlichen Heilung der Planung erstellt und sind eine Fortschreibung der Kostenprognose vom 30.Juni 2017 (AWARO Dok.-Nr. 256418). Das mit Ratsbeschluss vom 17.11.16 genehmigte Budget beträgt: 404,00 Mio. € brutto Der aktuelle Stand der Auszahlungen beträgt: 323,82 Mio. € brutto Der Bauherr ist momentan Verpflichtungen eingegangen in Höhe von: 373,77 Mio. € brutto Die aktuelle Kostenprognose beträgt: 547,68 Mio. € brutto Die Summe der aktuell zu erwarteten Risikokosten beträgt gegenwärtig: 29,61 Mio. € brutto Somit ergibt sich derzeit eine Gesamtkostenentwicklung inkl. Risiken von: 577,29 Mio. € brutto Die vorliegenden Zahlen basieren auf den Angaben der Objektüberwachungen mit Stand 25.01.2019, den Erkenntnissen der vertieften Grundlagenermittlung sowie Informationen aus dem Projektraum AWARO. Mit der Gesamtbudgeterhöhung vom 17.11.2016 auf 404 Mio. € wurde die Handlungsfähigkeit des Bauherrn zur Fortführung des Bauvorhabens aufrechterhalten. Somit können derzeit bekannte Verpflichtungen erfüllt werden. Um die Handlungsfähigkeit des Bauherrn weiterhin aufrecht zu erhalten wurden die Verpflichtungen im Bereich der Honorare der Planungsbeteiligten überprüft und an die vertraglichen Regelungen mit den Planern angepasst. Dies führt im Vergleich zum Vormonat zu einer Reduzierung der Verpflichtungen um ca. 11,5 Mio € brutto sowie eine entsprechende Erhöhung der Kostenentwicklung. Die ermittelten Kosten für die erwartete Kostenentwicklung sowie die Kostenrisiken sind momentan durch das zur Verfügung stehende Budget nicht gedeckt. Wir empfehlen dringend die baldige Anpassung des Budgets bis spätestens September 2019 auf mindestens 545 Mio. €. Verpflichtungen 373,77 Mio. € Budget 404 Mio. € Auszahlungsstand 323,82 Mio. € 404 Mio € 323,82 Mio € 265,71 Mio € 92,66 Mio € 15,40 Mio € 373,77 Mio € 173,91 Mio € 29,61 Mio € Mio. € 100 Mio. € 200 Mio. € 300 Mio. € 400 Mio. € 500 Mio. € 600 Mio. € 700 Mio. € Kostenrisiken Kostenentwicklung Summe Verpflichtungen Sonstige Verpflichtungen Nachträge Grundaufträge Auszahlungsstand Budget 311 Mio. € 313 Mio. € 315 Mio. € 317 Mio. € 320 Mio. € 324 Mio. € 368 Mio. € 375 Mio. € 376 Mio. € 379 Mio. € 380 Mio. € 374 Mio. € 542 Mio. € 548 Mio. € 548 Mio. € 548 Mio. € 548 Mio. € 548 Mio. € 404 Mio. € 404 Mio. € 200 Mio. € 250 Mio. € 300 Mio. € 350 Mio. € 400 Mio. € 450 Mio. € 500 Mio. € 550 Mio. € 600 Mio. € 08.2018 09.2018 10.2018 11.2018 12.2018 01.2019 Auszahlungsstand Verpflichtungen Prognose Budget 545 Mio. € 404 Mio. € Prognose 547,68 Mio. € 577,29 Mio. € (einschl. Kostenrisiken) Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 5 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Aufgrund von Kündigungen als Folge des gestörten Bauablaufes sind einige Schlüsselgewerke der Technischen Ausstattung neu auszuschreiben. Auch in diesen Gewerken sollen die bereits errichteten Anlagenteile weitergebaut und in einen funktionsfähigen und abnahmereifen Zustand versetzt werden. Daraus resultieren besondere technische und baubetriebliche Risiken, die durch eine Ausschreibung mit vorgeschalteten Marktsondierungsgesprächen minimiert werden sollen. Aufgrund der aktuellen Marksituation sollen die Marktsondierungsgespräche dazu dienen, Firmen für dieses Projekt neu zu gewinnen. Gleichzeitig wird den Firmen durch die Teilnahme an den Markterkundungen die Möglichkeit gegeben, vor Beginn der Vergabeverfahren durch Begehungen und Gespräche die Begebenheiten vor Ort zu begutachten und sich ein Bild über die Baustelle zu verschaffen. Ziel ist es, bis Ende Februar 2019 die Bewertung aller relevanten Markterkundungen durchzuführen, um hieraus resultierend marktgerechte und erfolgsversprechende Ausschreibungen zur Weiterführung der Arbeiten sicherzustellen. Aktuell ist absehbar, dass die Marktsondierungsgespräche für das Gewerk der raumlufttechnische Anlagen geringfügig länger dauern wird, als ursprünglich vorgesehen. Dafür kann die Bewertung der Marktsondierungen erfahrungsgemäß zügiger abgeschlossen werden. Insgesamt bleiben diese Verzögerungen ohne weitere Auswirkungen. 6. Der Sachstand Marksondierung - Vergabe Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 6 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Aufgrund des gestörten Bauablaufes ist es notwendig, mit allen am Bau Beteiligten Gespräche zur Vertragsanpassung zu führen. Diese werden durch die verantwortlichen Objektüberwachungen entsprechend vorbereitet. Das Ziel dieser Gespräche ist es, die Firmen nach Möglichkeit auf der Baustelle zu halten und Vereinbarungen über einen Weiterbau nach Heilung der Planung für einen geordneten Bauablauf abzuschließen. Sollte es hier zu keiner Einigung kommen, so ist diesen Firmen zu kündigen und die Leistungen sind neu auszuschreiben. In den Firmengesprächen hat sich immer wieder gezeigt, dass die Firmen berechtigterweise auf nicht erfüllte Pflichten und Aufgaben des Bauherrn, wie z.B. fehlende Nachtrags- beauftragungen und offene Forderungen aus Bauzeitverlängerung verweisen konnten. Um hier für die Firmengespräche optimal vorbereitet zu sein, wurde bauherrenseitig eine Vorgehensweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Firmengespräche eingeführt. Eine besondere Herausforderung für den öffentlichen Bauherrn stellt dabei die Wahrung vergaberechtlicher und wirtschaftlicher Kriterien als Grundlage für eine einvernehmliche Regelung dar. Seit August 2016 wird dieser Prozess erfolgreich durch die Führung des Bauherrn und der Projektsteuerung umgesetzt und gibt unmittelbar Aufschluss darüber, welche Leistungen zu gegebener Zeit tatsächlich neu ausgeschrieben werden müssen. Unter Berücksichtigung der bei den Firmengesprächen erzielten Fortschritte – insbesondere im Bereich der priorisiert zu behandelnden Schlüsselgewerke – können auf diese Weise klare Voraussetzungen für die ab Mitte 2018 durchzuführenden Markterkundungen gewährleistet werden. Vertragsanpassung erfolgt (unterschrieben) Schlussgerechnet Gekündigt Vertragsanpassung in Vorbereitung Vertragsanpassung offen 7. Der Sachstand FIRMENGESPRÄCHE 16,33% 14,29% 4,08% 14,29% 51,02% KG 300 Gebäude 11,11% 27,78% 5,56% 55,56% KG 400 Haustechnik 20,43% 12,90% 2,15% 10,75% 53,76% KG 300 bis 500 gesamt 34,78% 65,22% KG 479 Bühnentechnik Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) Januar 2019 www.zarinfar.de 7 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Januar 2019 (Stand 31.01.2019) 8. Die ProjektRISIKEN Risikoeinschätzung Risiko gering Risiko hoch 2. Empfehlungen und Maßnahmen: Berücksichtigung der frühestmöglichen Einbindung der Tragwerksplanung in den Planungsprozess der haustechnischen Anlagen, Monitoring der Abstimmungsprozesse im Planungsverlauf Frühzeitige Einbindung der Planungsbeteiligten zur intensiveren Planungskoordination und Durchführung von angemessenen Prüfintervallen der Heilung der Planung Weiterführung des detaillierten Planungs- und Ausführungsterminplans auf Baubereichsebene und regelmäßiger Soll-/Ist-Vergleich mit allen Planern und Objektüberwachung im Rahmen des Kosten-Termin-Risiko Jour Fixes frühzeitige Einarbeitung aller Erkenntnisse aus den vorliegenden Planungsgrundlagen in den Planungsterminplan zur Optimierung des Planungsprozesses Beschleunigung der Mängelbeseitigung zusätzliche Qualitätsbegehungen durch Projektsteuerung und die neuen Bauleitungen TA und Gebäude Intensive Weiterführung der Firmengespräche gemäß ausgearbeitetem Konzept Weitere Intensivierung des Gegenforderungsmanagements und Geltendmachung von Ansprüchen gegen Baubeteiligte Frühzeitige Konzeptionierung zur Pauschalierung wesentlicher Planerhonorare zur Erreichung einer hohen Kostensicherheit unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Terminplanung vollständiger 3D Scan und Modellierung zur Minimierung vorhandener Lücken in den Planungsgrundlagen frühzeitige Ausarbeitung eines Konzeptes für die Ausschreibungs- und Vergabephase unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten Anpassung der Kapazitäten der OÜ TA zur Minimierung von Terminrisiken während der Planungs- (LPH 6) und Ausführungs- phase (LPH 8) 3. Fazit und Bewertung: Durch die teilweise seit Monaten unterbrochene Bautätigkeit haben einzelne Gewerke bereits rechtwirksam ihre Kündigung erklärt. Hierdurch werden neue Ausschreibungen und Vergaben erforderlich, die sich unter Umständen ungünstig auf das aktuelle Kosten- und Terminziel auswirken könnten. Des Weiteren können bisher unerkannte Planungs- und Baumängel zu weiteren terminlichen Verzögerungen und Mehrkosten führen. Dies hängt entscheidend vom weiteren Verlauf der Heilung der Planung ab. Im Rahmen der Überarbeitung des Planungsterminplans aufgrund der vorliegenden Planungsgrundlagen zu Beginn der erweiterten Entwurfs- planung und des Soll-Ist-Abgleichs mit allen Fachplanern wurde bereits erkannt, dass die Vielzahl der zu berücksichtigenden Informationen zu Terminverzögerungen in der gegenwärtigen Leistungsphase führen. Aktuell kommt es durch Nacharbeiten zur Qualitätssicherung am 3D- Bestandsmodell als TA Planungsgrundlage zu einem erhöhten Aufwand auf Seiten des TA-Planers. Die Auswirkungen auf den Planungsprozess sind noch nicht absehbar und werden zurzeit untersucht. Inwieweit sich dieses Termin- und Kostenrisiko auf den Fertigstellungs- termin, die Gesamtkosten und die weiteren Leistungsphasen auswirkt und welche Gegensteuerungsmaßnahmen angewendet werden können, wird derzeit in Arbeitskreisen zwischen Bauherr, Projektsteuerung und Planungsbeteiligten intensiv untersucht. Im weiteren Planungsverlauf bis zum Abschluss der erweiterten Entwurfsplanung empfehlen wir in der gleichen hohen Intensität einen regelmäßigen Soll-/Ist-Abgleich des Planungsterminplans und des Gesamtterminplanes vorzunehmen. Das aktuelle Terminrisiko ist bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin als hoch einzuschätzen. In welcher Dimension die aufgeführten Kostenrisiken eintreten werden, hängt von den Ergebnissen der Heilung der Planung ab. Durch die fortschreitende Entwurfsplanung konnten einige Planungsrisiken – insbesondere das sich aus den statischen Gegebenheiten der Bestandsgebäude ergebende Risiko von Umplanungen – reduziert werden. Ebenso entfällt das Risiko der Kündigung von Firmen aufgrund noch nicht abgeschlossener Vertragsgespräche. Beide Punkte wirken sich spürbar auf die Risikokosten aus. Das aktuelle Kostenrisiko ist jedoch auch weiterhin als hoch zu bezeichnen. Es ist absehbar, dass das bisher genehmigte Budget von 404 Mio. € die ermittelten Kosten für die erwartete Kostenentwicklung und Kostenrisiken nicht deckt. Hinsichtlich der durch Neuausschreibung einzugehenden Verpflichtungen empfehlen wir zeitnah die Anpassung des Budgets auf die Summe der Gesamtkostenprognose von mindestens 545 Mio. €. Das Ergebnis der erfolgten Qualitätskontrollen und Zustandsfeststellungen zeigt, dass in Teilen die gebaute Qualität nicht ausreichend ist. Hier sind Mängelbeseitigungen, Rückbauten und Umplanungen erforderlich. Durch die neuen Objektüberwachungen können nunmehr die fehlenden Kapazitäten aufgebaut werden und somit kann eine intensive Bearbeitung der Mängel zur Qualitätssicherung und Bearbeitung der möglichen vorgezogenen Maßnahmen erfolgen. 1. Bestehende Risiken: neue Erkenntnisse aus der Heilung der Planung führen zur Umorganisation des Planungsprozesses und Terminverzögerungen in der Heilung der Planung Aufwendige Abstimmungsprozesse zu statischen Gegebenheiten in den Bestandsgebäuden führen zu Einschränkungen bei der Heilung der Planung und zu Terminverzögerungen durch Umplanungen Durch die Einarbeitung der Prüfergebnisse kann es ggf. zu Terminverzögerungen kommen Planungsverlängerung der LPH3 kann ggf. nicht in den weiteren Leistungsphasen aufgeholt werden Erforderlicher Rückbau / Neubau von Anlagen / Bauteilen auf Grundlage der überarbeiteten Planung des neuen TA Planers Erhöhter Aufwand bei der Erstellung des 3D- Bestandsmodells als TA Planungsgrundlage können zu Terminverzögerungen in der Heilung der Planung führen Die Anwendung neuer Richtlinien im Bereich der Gebäudetechnik erfordert ggf. zusätzliche Umplanungen und Umbauten bestehender Anlagen Erforderliche Neuabstimmungen mit Sachverständigen führen zu ggf. zusätzlichen Umplanungen und Umbauten Steigerung Baupreisindex Nachtragsforderungen von Firmen aufgrund von Störungen im Planungs- und Bauablauf Nachtragsforderungen der Planer aufgrund von nicht ausreichenden Planungsgrundlagen Prozessrisiken aus ggf. gescheiterten Firmengesprächen Vergabeeinrede bei neuen Vergabeverfahren führen zu weiteren Terminverzögerungen Insolvenzrisiko bei einem Unternehmen (Schlüsselgewerk) - nach LP 5 Verzögerung bei der Durchführung der Firmengespräche aufgrund mangelnder Kapazitäten der Objektüberwachungen sowie baubetrieblicher Gutachter mangelnde Kapazitäten Fachplaner führen zu weiteren Terminverzögerungen
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 26.02.2019 0666/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Unterausschuss Kulturbauten 19.03.2019 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 26.03.2019 Finanzausschuss 01.04.2019 Rechnungsprüfungsausschuss 02.04.2019 Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 31.01.2019 Mit dem Monatsbericht Januar 2019 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstand zur Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz zur Kenntnis. Die Arbeiten zur Fertigstellung der Theatertechnik in Oper und Schauspielhaus werden fortgesetzt. Für die Kostengruppen 300 (Hochbau) und 400 (Haustechnik) sind 124 vorgezogene Maßnahmen mit einem kalkulierten Auftragswert von ca. 1,5 Mio. € definiert und nach den Kriterien Bauabschnitt, Auf- gaben und Auftragsstatus kategorisiert. Der entsprechende Abschlussbericht wurde am 31.01.2019 übergeben. Ca. die Hälfte der vorgezogenen Maßnahmen können auf der Grundlage bestehender Vertragsverhältnisse veranlasst werden, für die anderen Maßnahmen werden Ausschreibungen vor- bereitet. Mit der Durchführung der vorgezogenen Maßnahmen kann im Sommer 2019 begonnen wer- den. Die Ausschreibung für die Planung eines Wegeleitsystems für die Häuser am Offenbachplatz wurde im Januar 2018 auf den Weg gebracht und auf der europäischen Vergabeplattform TED veröffentlicht. Weiterhin ist von den Planern der Haustechnik angekündigt, die vollständige erweiterte Entwurfspla- nung im zweiten Quartal 2019 vorzulegen. Die zwischenzeitliche Prü fung von Teilergebnissen der Planung durch die Objektüberwachung, die Projektsteuerung und die Bauherrschaft ist nicht sehr ergiebig, da noch Teile der Planung fehlen. Die Markterkundungsverfahren für die Gewerke Feuerlöschanlagen und Starkstromanlagen sind ab- geschlossen. Die Termine für die Markterkundungsverfahren der Gewerke Kälte, Lüftung und Wärme wurden im Januar 2019 fortgesetzt. Zurzeit werden die besonderen Vergabekriterien für die kommen- den Ausschreibungen operationalisiert und vergaberechtlich geprüft. Im Januar 2019 konnte ein weiteres Firmengespräch aus der Kostengruppe 400 abgeschlossen wer- den. Damit wurden bislang 87 % aller Firmengespräche durch Abschluss von Vereinbarungen, Schlussrechnungen oder Kündigungen abgeschlossen. Das Kostenrisiko konnte wiederum geringfügig reduziert werden. Die prognostizierten Kosten blieben gegenüber dem Dezember 2018 mit 548 Mio. € unverändert. Gegenüber dem Monat Dezember 2018 stiegen im Januar 2019 die tatsächlich verausgabten Kosten um ca. 4 Mio. € auf ca. 324 Mio. €. 2 Auffällig in der Kostenentwicklung ist der starke Rückgang der Verpflichtungen. Der Stand im Januar gibt nun genau die vertraglich fixierten Verpflichtungen für die nächsten sechs Monate an. Dadurch sanken die Verpflichtungen im Saldo um rund sechs Millionen auf rund 374 Millionen Euro. Alle noch nicht vertraglich fixierten, möglichen Kosten befinden sich wie gehabt in der Kostenprognose. Durch diese Maßnahme kann die Liquidität der Baustelle bis zum Oktober 2019 gesichert werden. Die not- wendige Vorlage zur Verpflichtungs- und Kreditermächtigung soll auf der Grundlage der neuen Kos- tenberechnung aus dem zweiten Quartal 2019 aufgebaut werden. Die Vorlage wird rechtzeitig zur Ratssitzung im September 2019 vorgelegt. gez. Streitberger Anlage
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Offenbachplatz
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Details
- Aktenzeichen
- 0666/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.02.2019
- Erstellt
- 25.02.2019 13:01