A-W/0019/2019
E-Mobilität in Albachten
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Stellungnahme der Verwaltung vom 07.08.2020
2876 Zeichen
A-W[o0ATI 2049 07.08.2020 6509 66.21.0008 Herr Hendricks Bezirksverwaltung Münster-West Bezirksvertretung Münster-West | STADT MÜNSTER | N. 4, AUG. 2020 über Herrn Stadtbaurat Denstorff Amt für Bürger- Bezirkavarı akınz | Antwort zum Antrag der SPD-Fraktion in der BV West, Ifd. Nr. A-W/0019/2019, betreffend „E-Mobilität in Albachten“ vom 10.09.2019 Der Wandel hin zu elektrisch betriebenen Mobilitätsträgern erfordert ein Umdenken, was den Vorgang und die Organisation des Aufladens betrifft. So werden beispielsweise E-Autos, anders als Verbrenner-Fahrzeuge, zumeist während des Parkvorgangs auf dem eigenen Grundstück oder am Arbeitsplatz geladen. 60 bis 85 Prozent dieser Ladevorgänge finden aktuell im privaten Raum statt. Für E-Bikes, Pedelecs und private E-Scooter gilt dies in verstärkter Weise. Nutzer solcher elektrisch betriebenen Verkehrsmittel laden ihre Akkus zumeist in der eigenen Garage oder an Steckdosen im Haushalt. Die Akkus sind meist einfach und flexibel vom Gefährt zu lösen und gut zu transportieren. Speziell'für kurze Fahrten zu Einrichtungen des öffentlichen Le- bens wie örtliche Sportanlagen, Supermärkte, Banken/Sparkassen und Mobilstationen sind die Reichweiten ausreichend, um mehrfach hin und herzufahren, ohne auf Ladeinfrastruktur angewiesen zu sein. Darüber hinaus benötigen verschiedene Akkus unterschiedliche Ste- ckertypen, was das Laden unterschiedlicher Modelle im öffentlichen Raum verkompliziert. Aus diesen Gründen ist externe Ladeinfrastruktur für Verkehrsmittel wie E-Bikes, Pedelecs und E-Scooter in der Praxis lediglich von sehr geringer Bedeutung. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass Ladestationen an den von Ihnen genannten Einrichtungen nur sehr ° selten genutzt werden. Auch in Münster gibt es an einigen Stellen Beispiele für diese Ent- wicklung. Lediglich auf längeren, meist touristisch motivierten Fahrten bzw. Radtouren, sind E-Bike-Ladestationen an Hotel- und Gastronomiebetrieben außerhalb des eigenen Haus- halts aus Nutzersicht sinnvoll bzw. notwendig. Ein langfristiges Strategiekonzept, wie das Thema Elektromobilität auf dem münsterschen Stadtgebiet strukturiert und ganzheitlich bearbeitet werden kann, befindet sich aktuell in Be- arbeitung. Einzelne Bausteine, wie die Installation von Ladepunkten für E-Autos im öffentli- chen Raum auf der einen Seite oder die Förderung von privater Ladesäuleninfrastruktur auf der anderen, sollen die Verbreitung von Elektromobilität über verschiedene Ansatzpunkte vorantreiben. Dabei richtet sich der Blick stets auf eine ganzheitliche Förderung der Elektro- mobilität in Bezug auf alle elektrischen Mobilitätsträger - in der Innenstadt wie in den Außen- stadtteilen. Erarbeitet wird das Elektromobilitätskonzept im Zusammenhang mit dem Master- plan Mobilität Münster 2035+, einzelne Maßnahmen werden jedoch zeitnah umgesetzt. | « ner en Amtsleiter
Originalantrag
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Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West Mitglieder der SPD-Fraktion: Beate Kretzschmar, Vorsitzende Stephan Brinktrine Udo Junge Raimund Köster Elke Kraut-Kleinschmidt Herrn Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – West Herrn Stephan Brinktrine Pantaleonplatz 7 48161 Münster Münster, 10.09.2019 E-Mobilität in Albachten Die Bezirksvertretung Münster West möge beschließen: In Münster-Albachten sollen E-Ladestationen sowohl für PKW als auch für E -Bikes, E-Roller, E-Tretroller usw. errichtet werden. Dabei bilden in Albachten die Bereiche - Mobilstation/Bahnhof (Pkw u. E-Bikes innerhalb der geschlossenen Fahrradabstellanlage), - Haus der Begegnung (E-Bikes usw.), - Supermärke (E-Bikes usw.), - öffentlicher Parkplatz an der Dülmener Straße (Pkw und E-Bikes usw.) - Sparkasse und Volksbank (E-Bikes usw.) gute Möglichkeiten für die Einrichtung der Ladestationen. Partner für dieses Projekt können die Stadtwerke Münster, die DB -Energie, die Sparkasse Münsterland Ost, die Volksbank Münster sowie die Betreiber der Supermärkte oder anderer Geschäfte sein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Ladesäulen der Stadtwerke Münster von allen K unden genutzt werden können und nicht nur von Stadtwerke-Kunden. Die Möglichkeit einer zeitlich befristeten, kostenlosen Ladezeit (z.B. 2 Std.) an den Säulen ist zu prüfen. Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-West Mitglieder der SPD-Fraktion: Beate Kretzschmar, Vorsitzende Stephan Brinktrine Udo Junge Raimund Köster Elke Kraut-Kleinschmidt Begründung: Nur über ein gut ausgebautes Netz an E -Ladesäulen kann die Elektromobilität erfolgreich eingeführt werden. Der Antrieb von Elektrofahrzeugen ist effizient, schont die Umwelt (kein CO2-Ausstoß) und ist kostensparend. Zwar gibt es in Münster ca. 22 Ladestationen, aber gerade in den Außenbereichen sind sie mehr als Mangelware bzw. nicht vorhanden. Albachten kann dabei innerhalb Münsters beispielhaft vorangehen. Dabei darf der Blick nicht nur auf öffentliche Lademöglichkeiten für Pkw fallen. Der Boom der letzten Jahre zeigt, wie gut inzwischen E -Bikes angenommen worden sind und die E-Tretroller kommen werden. Die Ladeeinrichtungen werden mit Ökostrom betrieben. Dabei ist klar, nicht die Stadt Münster soll diese Ladestationen betreiben, wohl aber dieses Projekt koordinieren, vorantreiben, über Fördermöglichkeiten inform ieren und ggf. öffentliche Fläche zur Verfügung stellen. Zur Unterstützung der Einführung der E -Mobilität ist zu prüfen, ob die Ladesäulen nicht zeitlich befristet und kostenlos, z.B. für 2 Std. genutzt werden können. Für die SPD Fraktion Raimund Köster
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Dülmener Straße
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Details
- Aktenzeichen
- A-W/0019/2019
- Typ
- Antrag an die BV West
- Datum
- 11.09.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37