3887/2017
BAN Baufeld A Hansa-Gymnasium - Sachstand zu Verzögerungen
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Mitteilung Ausschuss
3289 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 3887/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 22.01.2018 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 29.01.2018 BAN Baufeld A Hansa-Gymnasium - Sachstand zu Verzögerungen Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat dem Objektplanungsbüro, das bisher mit der Umsetzung der Sanierung und Erweiterung des Hansa-Gymnasiums beauftragt war, im Juni 2017 kündigen müs- sen. Der Arbeitsfortschritt entsprach, trotz enger Begleitung durch die Projektleitung der Gebäude- wirtschaft, nicht den Anforderungen. Unter anderem wegen der Personalfluktuation beim externen Objektplaner ist die Planung in zeitlichen Verzug geraten, der nicht mehr kompensiert werden konnte. Von daher ist u.a. die für April 2018 avisierte Fertigstellung nicht mehr zu halten. Durch eine Presse- mitteilung im August 2017 wurde die Öffentlichkeit hierüber informiert. Seit dem Auszug des Hansa-Gymnasiums im Sommer 2015 konnten neben der Baustelleneinrich- tung folgende Arbeiten wie Schadstoffsanierung, Entkernung (u.a. der technischen Gebäudeausstat- tung), Sanierung der Grundleitungen, Vorbereitung der Feuchtesanierung, Abbrucharbeiten, Arbeiten der Rheinenergie, Erd- und Verbau-Arbeiten, Vorbereitungen der Rohbauarbeiten erfolgen. Gem. Rahmenterminplan und Baubeschluss war eine Fertigstellung im April 2018 vorgesehen. Gem. Ter- minplanung des 1. externen Objektplaners wurde an diesem Fertigstellungstermin festgehalten, jegli- cher in der Planung entstandener Verzug sollte dann in der aktiven Bauphase kompensiert werden. Dies erschien und erscheint aus Sicht der Gebäudewirtschaft unrealistisch, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich hier um eine Generalsanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Hansa-Gymnasiums in Innenstadtlage handelt. Weiterhin wurden Planungsfehler und Rückstände über die bereits bekannten hinaus festgestellt, die eine Wiederaufnahme des Baubetriebes nicht wie vorgesehen ermöglicht haben; in Folge hat der beauftragte Roh-Bauer mit Bezug auf § 6 Abs. 7 VOB/B seinerseits den Vertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt. Das Vergabeverfahren und die Beauftragung des neuen Objektplaners konnten zügig erfolgen, so dass dieser seine Arbeit bereits im August 2017 aufgenommen hat. In enger Abstimmung mit dem Vergabeamt und auf Grund der Erfordernis, die Rohbauarbeiten nach derzeitigem Stand mit ca. 2,8 Mio. € neu auszuschreiben, wurde nach Abwägung der verschiedenen Vergabemöglichkeiten eine verkürzte, aber dennoch für die Vergabe von Rohbauarbeiten angemes- sene Veröffentlichungszeit gewählt. In Folge der Kündigung seitens des Rohbauers und des erforderlichen neue Vergabeverfahrens wird sich die Wiederaufnahme der Rohbauarbeiten voraussichtlich bis Juni 2018 verschieben. Daher wird gem. aktueller Terminplanung des neuen Objektplaners das Hansa- Gymnasium voraussichtlich im Herbst 2020 fertiggestellt werden. Da in der Regel die Umzüge ganzer Schulen in den Sommerferien erfolgen, und nur mit Ausnahmen in den Herbst- oder auch Osterferien, wird im weiteren Verlauf abgestimmt, wann der Einzug in das Hansa-Gymnasium und die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes am Standort Hansaring 56 konkret erfolgen können.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3887/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 04.01.2018
- Erstellt
- 07.12.2017 17:21