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Sachstandsbericht

Mitteilung BV 1819/2024 vom 04.06.2024

Stand: Am 13.06.2024 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • AN-1946-2023

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    Dezernat, Dienststelle OB/16 Vorlagen-Nummer AN/1946/2023 Stand: 28.05.2024 Sachstandsbericht Ausstellung Toleranzräume auf den Neumarkt, gem. Antrag B90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke, FDP, KlimaFreunde und Die Partei Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, die temporäre Ausstellung „Toleranzräume“ des Vereins Tole- ranz Tunnel e.V. möglichst in der ersten Jahreshälfte 2024 auf den Neumarkt zu holen und mit lokalen Akteuren, insb. der Kreativwerkstatt NEUMarkt, ein Begleitprogramm zu entwickeln und durchzuführen. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Zusammenfassung in Einfacher Sprache: Durch die Ausstellung „ToleranzRäume“ können sich Menschen in Städten mit den Themen Toleranz und Respekt beschäftigen. Die Verwaltung hat geprüft, ob die Ausstellung in diesem Jahr auch auf dem Neumarkt in Köln gezeigt werden kann. Der Neumarkt ist aber durch ei- nige weitere Veranstaltungen schon belegt. Die Kosten, die entstehen, stehen nicht im Haus- halt zur Verfügung. Auch steht nicht genug Personal zur Verfügung, um die Ausstellung und ein Rahmenprogramm gut zu machen, dass es für die Menschen interessant ist. Die Verwal- tung stellt daher fest, dass die Ausstellung nicht in Köln realisiert werden kann. Mitteilung Die Verwaltung hat sich intensiv mit dem Projekt beschäftigt und die Rahmenbedingungen für eine qualitative und inhaltlich zielgerichtete Durchführung in Köln geprüft. Der ideale Durch- führungszeitraum für eine Freiluftausstellung auf dem Neumarkt liegt grundsätzlich zwischen Mai und September, um interessierte Besucher*innen anzusprechen. Eine Durchführung der Ausstellung „ToleranzRäume“ noch in der ersten Jahreshälfte 2024 ist aufgrund anderweitiger Belegungen des Neumarkts nicht möglich. Mit Stand Januar 2024 gab es lediglich noch zwei potenziell verfügbare Zeiträume zur Nutzung des Neumarkts im laufenden Kalenderjahr. Wäh- rend die Ausstellung im ersten verfügbaren Zeitraum im September 2024 bereits durch eine andere Kommune reserviert ist, liegt der zweite verfügbare Zeitraum mit Ende Oktober/Anfang November 2024 aufgrund der Jahreszeit sehr ungünstig. Über die Kapazitäten des Neumarktes in 2024 hinaus hat die Verwaltung weitere benötigte Ressourcen für die Umsetzung der Ausstellung geprüft. Der vom Initiator im Konzept empfoh- 2 lenen Vorlauf- und Planungszeit von mindestens sechs Monaten würde sich ein Durchfüh- rungszeitraum sowie ein Abrechnungs- und wissenschaftlicher Evaluationszeitraum anschlie- ßen. Darüber hinaus sind für eine erfolgreiche Umsetzung entsprechend der Vorgaben von Toleranz-Tunnel e.V. folgende Aufgaben erforderlich: Vorbereitung und Konzepterstellung, Recherche und fachliche Einbindung lokaler externer Partner*innen, Veranstaltungsplanung und Durchführung des Begleitprogramms, Auf- und Ab- bau des Ausstellungscontainers, Einsatz von Sicherheitspersonal am Ausstellungcontainer, begleitende Öffentlichkeitsarbeit sowie Unterstützung bei der Evaluation. Diese Aufgaben er- fordern einen Personalbedarf von VZÄ (Vollzeitäquivalent) 1,5 Stellen über ca. sechs Monate. Diese Ressourcen stehen im Amt für Integration und Vielfalt jedoch nicht zur Verfügung. Der finanzielle Sachkostenaufwand ist im Vorfeld nicht genau bezifferbar, würde aber mindes- tens die Kosten für ein Toilettenkonzept, abgeschlossene Parkplätze, Sicherheitspersonal 24/7, Werbemaßnahmen, eine Eröffnungsveranstaltung, Führungen durch die Ausstellung, begleitende Veranstaltungen sowie den technischen Support umfassen. Das Gelingen der Ausstellung ist aus Sicht der Verwaltung stark abhängig von einem fachlich interessanten und ansprechenden Begleitprogramm. Der Ausstellungscontainer selbst ist we- nig einladend und bietet nur ein begrenztes Informationsangebot. Die Barrierefreiheit und gute Zugänglichkeit des Containers sind zudem nicht optimal. Fazit: Die Ausstellung „ToleranzRäume“ soll Menschen zu einer Auseinandersetzung mit Respekt und Toleranz in der Stadtgesellschaft anregen. Dies unterstützt die Verwaltung ausdrücklich. Sowohl das städtische Diversity-Konzept, das Integrationskonzept, Förderprogramme und Un- terstützung der vielfältigen Trägerlandschaft durch die Stadt Köln zahlen allesamt auf dieses Ziel ein. Unter Beachtung der notwendigen Ressourcen kommt die Verwaltung zu dem Schluss, dass die Ausstellung „ToleranzRäume“ aufgrund ihrer begrenzten Größe und Strahlkraft für eine Millionenstadt wie Köln und thematischen Einschränkungen (bspw. auch hinsichtlich Barriere- freiheit) grundsätzlich nicht ausreichend Mehrwert bietet, um den erforderlichen Aufwand zu rechtfertigen. Nächste Schritte: keine Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: Kein weiterer Sachstandsbericht
  • Mitteilung BV

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    Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 1819/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 13.06.2024 Sachstandsbericht Als Anlage wird der seit der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt neu eingegan- gene Sachstandsbericht aus dem Fachamt zur Kenntnisnahme vorgelegt. gez. Höver

Beratungsverlauf

  1. 13.06.2024

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 9.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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