Fachkräftemangel in der Gebäudewirtschaft
Die Linke. Anfrage nach § 4 AN/1563/2019 vom 24.01.2020
Stand: Am 04.05.2020 im Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.
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Linke Anfrage nach § 4
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Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Vorsitzenden des BA Gebäudewirtschaft Herrn Dr. Schoser Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 18.11.2019 AN/1563/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 02.12.2019 Fachkräftemangel in der Gebäudewirtschaft Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des kommenden Ausschuss zu setzen: Die Verwaltung hat – nicht nur – in der Gebäudewirtschaft ein großes Problem mit der Gewinnung von Fachkräften. Ausdruck dessen ist die Ausrufung des Schulbaunotstandes. Im Moment kann die Gebäudewirtschaft ihrer Aufgabe, Schulen, Kindergärten und Verwaltungsgebäude in ausreichender Zahl neu zu bauen, zu sanieren und zu betreiben, nicht im erforderlichen Maße nachkommen. Um sie dazu wieder in die Lage zu versetzen, ist die Gewinnung von ausreichend Fachkräften ein wichtiger Bestandteil. 1. Wie viele und welche Stellen bei der Gebäudewirtschaft konnten seit dem Jahr 2017 neu besetzt werden (bitte dabei aufführen, wie viele externe Zugänge es dabei gab) und wie viele Mitarbeiter/innen auf welchen Stellen verließen die Gebäudewirtschaft? Wie viele der aktuell unbesetzten Stellen der Gebäudewirtschaft sind länger als sechs Monate vakant? 2. Die Notwendigkeit, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, ergibt sich auch aufgrund des abzusehenden Eintritts von Beschäftigten in das Rentenalter in den kommenden Jahren. Wie hoch ist der Anteil der über 55-Jährigen bei der Gebäudewirtschaft, wie viele sind es in absoluten Zahlen? Wie viele Mitarbeiter*innen werden voraussichtlich bis zum Jahr 2025 die Verrentungs- bzw. Pensionsgrenze erreichen? 3. Mit der Vorlage „Maßnahmenpaket zur Stärkung und Optimierung der Gebäudewirtschaft“ (DS 2912/2017) wurde beschlossen, zusätzlich 15 Stellen der Wertigkeit EG 13 und EG 14 zur Verfügung zu stellen. Damit sollen externe Kräfte zur Stärkung der Managementebene gewonnen werden. Wie viele dieser Stellen konnten inzwischen aufgrund externer Bewerbungen besetzt werden? Falls es schwierig ist, die Stellen mit externen Kräften zu besetzen: Wird innerhalb der Verwaltung erwogen, die Stellen übertariflich oder mit EG 15 einzustufen, wie es bei vergleichbaren Stellen beim Land NRW üblich ist, um in der Konkurrenz um hoch qualifizierte Fachkräfte bestehen zu können? 4. Welche Argumente sprechen aus Sicht der Verwaltung dafür, welche dagegen, einerseits durch eine tarifliche Höhergruppierung der Stellen vor allem bei den technischen Berufen, bei denen es Probleme mit der Stellenbesetzung gibt, die Chancen, am Arbeitsmarkt Bewerber zu gewinnen, zu erhöhen (z.B. auf das höhere Niveau der Gehälter bei vergleichbaren Qualifikationen beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW), zum anderen durch eine Anstellung als Beamte, da diese ein höheres Nettogehalt als tarifliche Beschäftigte erzielen? 5. Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände hat im April 2018 beschlossen, eine bestehende IT-Fachkräfterichtlinie um die Berufsgruppe der Ingenieur*innen zu ergänzen. Demnach können Kommunen auch über eine Fachkräftezulage oder vorgezogene Stufenaufstiege Fachkräfte binden und gewinnen. In welchem Ausmaß und für welche Fälle beabsichtigt die Stadtverwaltung von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und wann wird die gesamtstädtische Regelung, die das Personal- und Verwaltungsamt im Zusammenarbeit mit dem Baudezernat erarbeiten soll, vorliegen? Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE
Beratungsverlauf
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04.05.2020
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 1.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Sache ist erledigt
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