Mandari Insight

AN/1563/2019

Fachkräftemangel in der Gebäudewirtschaft

Die Linke. Anfrage nach § 4 24.01.2020

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 02.12.2019, TOP 1.1

Linke Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

Linke Anfrage nach § 4

3874 Zeichen

Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
An den Vorsitzenden des BA 
Gebäudewirtschaft 
Herrn Dr. Schoser 
Rathaus, Spanischer Bau  
 50667 Köln 
Postanschrift:  
Postfach 103564 · 50475 Köln  
Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841  
E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de 
Fraktionsvorstand  
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 18.11.2019 
AN/1563/2019 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 02.12.2019 
 
Fachkräftemangel in der Gebäudewirtschaft 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, 
die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des kommenden 
Ausschuss zu setzen: 
Die Verwaltung hat – nicht nur – in der Gebäudewirtschaft ein großes Problem mit der Gewinnung 
von Fachkräften.  Ausdruck dessen ist die Ausrufung des Schulbaunotstandes. Im Moment kann 
die Gebäudewirtschaft ihrer Aufgabe, Schulen, Kindergärten und Verwaltungsgebäude in 
ausreichender Zahl neu zu bauen, zu sanieren und zu betreiben, nicht im erforderlichen Maße 
nachkommen. Um sie dazu wieder in die Lage zu versetzen, ist die Gewinnung von ausreichend 
Fachkräften ein wichtiger Bestandteil. 
 
1. Wie viele und welche Stellen bei der Gebäudewirtschaft konnten seit dem Jahr 2017 neu 
besetzt werden (bitte dabei aufführen, wie viele externe Zugänge es dabei gab) und wie 
viele Mitarbeiter/innen auf welchen Stellen verließen die Gebäudewirtschaft? Wie viele der 
aktuell unbesetzten Stellen der Gebäudewirtschaft sind länger als sechs Monate vakant? 
2. Die Notwendigkeit, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, ergibt sich auch 
aufgrund des abzusehenden Eintritts von Beschäftigten in das Rentenalter in den 
kommenden Jahren. Wie hoch ist der Anteil der über 55-Jährigen bei der 
Gebäudewirtschaft, wie viele sind es in absoluten Zahlen? Wie viele Mitarbeiter*innen

werden voraussichtlich bis zum Jahr 2025 die Verrentungs- bzw. Pensionsgrenze 
erreichen? 
3. Mit der Vorlage „Maßnahmenpaket zur Stärkung und Optimierung der Gebäudewirtschaft“ 
(DS 2912/2017) wurde beschlossen, zusätzlich 15 Stellen der Wertigkeit EG 13 und EG 14 
zur Verfügung zu stellen. Damit sollen externe Kräfte zur Stärkung der Managementebene 
gewonnen werden. Wie viele dieser Stellen konnten inzwischen aufgrund externer 
Bewerbungen besetzt werden? Falls es schwierig ist, die Stellen mit externen Kräften zu 
besetzen: Wird innerhalb der Verwaltung erwogen, die Stellen übertariflich oder mit EG 15 
einzustufen, wie es bei vergleichbaren Stellen beim Land NRW üblich ist, um in der 
Konkurrenz um hoch qualifizierte Fachkräfte bestehen zu können? 
4. Welche Argumente sprechen aus Sicht der Verwaltung dafür, welche dagegen, einerseits 
durch eine tarifliche Höhergruppierung der Stellen vor allem bei den technischen Berufen, 
bei denen es Probleme mit der Stellenbesetzung gibt, die Chancen, am Arbeitsmarkt 
Bewerber zu gewinnen, zu erhöhen (z.B. auf das höhere Niveau der Gehälter bei 
vergleichbaren Qualifikationen beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW), zum 
anderen durch eine Anstellung als Beamte, da diese ein höheres Nettogehalt als tarifliche 
Beschäftigte erzielen? 
5. Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände hat im April 2018 beschlossen, eine 
bestehende IT-Fachkräfterichtlinie um die Berufsgruppe der Ingenieur*innen zu ergänzen. 
Demnach können Kommunen auch über eine Fachkräftezulage oder vorgezogene 
Stufenaufstiege Fachkräfte binden und gewinnen. In welchem Ausmaß und für welche 
Fälle beabsichtigt die Stadtverwaltung von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen und 
wann wird die gesamtstädtische Regelung, die das Personal- und Verwaltungsamt im 
Zusammenarbeit mit dem Baudezernat erarbeiten soll, vorliegen? 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. 
Michael Weisenstein 
Geschäftsführer 
Fraktion DIE LINKE

Beratungsverlauf (1)

02.12.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 1.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1563/2019
Typ
Die Linke. Anfrage nach § 4
Datum
24.01.2020
Erstellt
15.11.2019 15:53