AN/1133/2017
Mehr Sicherheit im Kölner Stadtverkehr
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Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Rat der Stadt Köln GUTE Gruppe An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Andreas Wolter Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: AN/1133/2017 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 05.09.2017 Mehr Sicherheit im Kölner Stadtverkehr Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wolter, bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Verkehrs- ausschusses am 05. September 2017: Beschluss: Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit Vertretern der Polizei und des ADFC zu erörtern, welche Verkehrsknoten mit freilaufenden Rechtsabbiegern kon- fliktträchtig sind und welche Maßnahmen an dem jeweiligen Knoten erforderlich sind. Diese sind unverzüglich umzusetzen. Diese beinhalten u.a.: a. Gewährleistung der Sichtbeziehungen durch Abbau von Werbeträgern, konsequen- tem Vorgehen gegen falsch parkende PKW, usw.) b. Führung des Radverkehrs auf der Straße, um Kreuzungen „in einem Rutsch“ passie- ren zu können c. Wechselblinkanlagen vor Fußgängerüberwegen und Fahrradfurten d. Beschilderung, die auf kreuzenden Rad- und Fußverkehr hinweist, ggf. ergänzt durch Fahrradsymbole auf der Fahrbahn e. Rückbau des freilaufenden Rechtsabbiegers. Falls verkehrlich zum Erhalt der Leis- tungsfähigkeit dieser weiterhin erforderlich sein sollte, erfolgt eine geschwindigkeits- reduzierende Umgestaltung, z.B. durch Einsatz von sog. „Kölner Tellern“ Darüber hinaus soll die Verwaltung gemeinsam mit Vertretern der Polizei darstellen, welche Unfallursachen in Köln als Schwerpunkte zu sehen sind und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, das Unfallgeschehen in Köln wirksam zu reduzieren. - 2 - Begründung: Der Verkehr in Köln verändert sich: Nicht nur das Nutzungsverhalten des einzelnen ist an- ders geworden; fast jeder nutzt heute mehrere Fahrzeugarten nebeneinander; verschiedene Verkehrsarten werden so sinnvoll miteinander verknüpft. Berufsverkehre, Lieferverkehre und Freizeitverkehre haben eine andere Qualität als noch vor einigen Jahren. Der Anstieg der Radfahrer im Modal-Split (Verteilung des Transportaufkommens auf ver- schiedene Verkehrsmittel) auf mittlerweile rund 20% ist ein weiterer Hinweis auf die verän- derte Nutzung. Mit gleichzeitig zunehmender Verkehrsdichte steigt aber auch die Überforderung vieler Ver- kehrsteilnehmer/innen, sowie das Konfliktpotential zwischen den verschiedenen Verkehrs- teilnehmern. In den Jahresberichten der Polizei wird auch deutlich, dass das Klima auf der Straße deutlich rauer und ruppiger geworden ist; überhöhte Geschwindigkeit ist dabei nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Die Medienberichte der letzten Zeit über Raser, Rücksichtslosigkeiten bis hin zu einem star- ken Anstieg der Unfälle mit Radfahrbeteiligung zeigen die Notwendigkeit des Handelns. gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Niklas Kienitz SPD-Fraktionsgeschäftsführerin CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Jörg Frank gez. Tobias Scholz GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer GUTE Gruppe
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1133/2017
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (CDU)
- Datum
- 24.08.2017
- Erstellt
- 24.08.2017 11:50