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0822/2023

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der FDP-Fraktion: Wie sicher sind unsere Kunstwerke?

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 08.03.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 14.03.2023, TOP 10.7

Anlage 1 schriftliche Anfrage der FDP Fraktion AN_2181_2022

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1 schriftliche Anfrage der FDP Fraktion AN_2181_2022

1845 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende 
des Ausschusses für Kunst und Kultur 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 
 
Rathaus · 50667 Köln 
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 24.11.2022 
AN/2181/2022 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.11.2022 
 
Wie sicher sind unsere Kunstwerke? 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
 
die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgende Anfrage auf die Tagesord-
nung der kommenden Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 29. November 2022 zu 
setzen. 
 
Mit großer Sorge beobachten wir, wie weltweit Kunstwerke in Museen Ziele für öffentlich-
keitswirksamen Protest werden. Auch wenn der dabei entstandene materielle Schaden bis-
lang noch überschaubar ist, ist eine substantiellere Beschädigung von Werken nicht auszu-
schließen. Mehrere Museen in NRW haben daher angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen 
in ihren Häusern anzupassen. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP-Fraktion um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. Inwieweit befindet sich die Verwaltung im Austausch mit den Museen der Stadt bezüglich 
der aktuellen Geschehnisse, und wie wird die Gefährdungslage eingeschätzt? 
 
2. Inwieweit hat die Stadt bereits Maßnahmen getroffen, um die Kulturgüter in städtischen 
Museen angemessen zu schützen? 
 
3.  Sind weitere Maßnahmen wie ein Verbot von Taschen in den Ausstellungsräumen oder 
eine Schulung des Sicherheitspersonals geplant?  
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Gez. Ulrich Breite     Lorenz Deutsch 
Fraktionsgeschäftsführer    Kulturpolitischer Sprecher 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2230 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII 
 
Vorlagen-Nummer 08.03.2023 
 0822/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 14.03.2023 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der FDP-Fraktion: Wie sicher sind unsere 
Kunstwerke? (AN/2181/2022) 
Die FDP-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. Inwieweit befindet sich die Verwaltung im Austausch mit den Museen der Stadt bezüglich 
der aktuellen Geschehnisse, und wie wird die Gefährdungslage eingeschätzt? 
 
2. Inwieweit hat die Stadt bereits Maßnahmen getroffen, um die Kulturgüter in städtischen 
Museen angemessen zu schützen? 
 
3. Sind weitere Maßnahmen wie ein Verbot von Taschen in den Ausstellungsräumen oder 
eine Schulung des Sicherheitspersonals geplant? 
 
Zusammenfassende Antwort der Verwaltung: 
 
Seit den Vorkommnissen im Zusammenhang mit den Aktionen von Klimaaktivisten richten 
sowohl die Museen als auch das Museumsreferat der Stadt Köln ein besonderes Augenmerk 
auf den Schutz der Exponate und - nicht zu vergessen - auch der Museumsmitarbeitenden 
und -besuchenden. 
 
Die Kölner Museen stehen als Teil der Verwaltung hierzu im Austausch mit allen relevanten 
Dienststellen der Stadt Köln über bereits ergriffene bzw. zu ergreifende Schutzmaßnahmen. 
 
Dazu hat es u.a. sehr zeitnah eine Abfrage und eine umfangreiche Recherche zu derartigen 
Aktionen in anderen, auch internationalen Museen gegeben. Dabei ist festzustellen, dass 
selbst weitaus größere Museen mit mehr Bewachungsaufwand ihre Kunstwerke nicht vor An-
griffen schützen konnten. 
 
Aufgrund der spezifischen örtlichen Gegebenheiten muss daher für jedes Museum, wie zum 
Beispiel beim MiQua, durch Fachpersonal ein individualisiertes Schutzkonzept entwickelt wer-
den. 
 
Es besteht Konsens darüber, dass zu ggf. (zusätzlich) ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen 
nicht öffentlich Stellung bezogen werden soll, um keine Ausweichstrategien aufzuzeigen. Dies 
gilt auch für Mitteilungen zu zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen.  
 
Das Sicherheitspersonal wurde von den Einrichtungen auf die besondere, neuartige Gefähr-
dungslage hingewiesen, und Handlungsoptionen wurden formuliert. 
 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

14.03.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0822/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
08.03.2023
Erstellt
03.03.2023 12:51