AN/1563/2017
Förderung der eigenständigen Mobilität der Grundschulkinder im Stadtbezirk Nippes
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Antrag nach § 3 (CDU BV5)
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Herrn Bezirksbürgermeister Bernd Schößler Neusser Str. 450 50733 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker - Rathaus- Eingang beim Bezirksbürgermeister: 26.10.2017 AN/1563/2017 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) 09.11.2017 Förderung der eigenständigen Mobilität der Grundschulkinder im Stadtbezirk Nippes - Antrag der CDU-Fraktion - Die Bezirksvertretung Nippes möge beschließen: Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung Maßnahmen zu ergreifen, welche geeignet und bestimmt sind, die Anzahl der „Elterntaxen“ im Stadtbezirk einerseits zu reduzieren und die Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler vor Ort andererseits zu verbessern. Besonderes Augenmerk soll auf die F örderung einer eigenständigen Mobilität der Kinder gelegt werden. Hierbei sollen insbesondere die Fuß - und Radwegeverbindungen zu den Schulen dahingehend überprüft werden, dass eine eigenständige Mobilität per Fahrrad oder zu -Fuß gehen gefahrlos möglich ist. Die Maßnahmen sollten hierbei exemplarisch umfassen: 1. Anpassung und Überwachung bestehender Geschwindigkeitsregulierungen, sowie neue Einrichtungen von Tempo- 30 Anordnungen im Bereich um Schulen; 2. die Ermöglichung alternativer Haltebereiche („Kiss and Ride“) in angemessener Sicherheitsdistanz zu den Schulen, nötigenfalls bei gleichzeitiger Schaffung gesicherter räumlicher Bereiche im Umkreis der Schulen , in welchen motorisierter Individualverkehr sowie das Parken und Halten zu Gunsten der Verkehrssicherhiet eingeschränkt sind; /-2- CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Nippes Bezirksrathaus Nippes Neusser Straße 450 50733 Köln Tel: 0221-221 95 305 Fax: 0221-221 95 394 www.fraktion.cdu-koeln.de cdu-bv5@stadt-koeln.de CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Nippes Bezirksrathaus Nippes – Neusser Straße 450 – 50733 Köln 2 3.eine vermehrte Bewerbung alternativer Beförderungsoptionen wie zu - Fuß gehen, Radfahren oder die Nutzung des ÖPNV, insbesondere zu Schuljahresbeginn für die Zielgruppe der Eltern; 4. die Ausarbeitung von schulwege- und Kinderstadtplänen mit den Schülerinnen und Schülern; 5. eine Zertifizierung fahrradfreundlicher Schulen. Über die Umsetzung soll der Bezirksvertretung jeweils in deren ersten Sitzung nach den Sommerferien berichtet werden. Zur Begründung weisen wir darauf hin, dass der Anteil der Eltern, die ihr Kind regelmäßig mit dem KFZ zur Schule fahren, in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Gleichzeitig wird unter Kinderärzten und Lehrern ein Bewegungsmangel der Kinder festgestellt, mit entsprechenden ge sundheitlichen Konsequenzen. Gleichzeitig entstehen gerade zu den Schulanfangs - und –endzeiten regelmäßig schwierige Verkehrssituationen durch vermehrt an- und abfahrende PKW. Sicherheit und Bewegung von Schülerinnen und Schülern sind Themen, die daher im Focus städtischer Verkehrs- und Gesundheitspolitik stehen sollten. gez. Christoph Schmitz gez. Daniel Hanna
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1563/2017
- Typ
- Antrag nach § 3 BV5 (CDU)
- Datum
- 26.10.2017
- Erstellt
- 26.10.2017 12:36