Mandari Insight

0240/2019

Kulturentwicklungsplanung (KEP)

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 20.03.2019

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Anlage_2_Einzelthemen_KEP

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Ansehen

Anlage_4_Synopse _KEP

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Ansehen

Anlage_3_Katalog der Entwicklungsideen_KEP

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Ansehen

Anlage_1_Querschnittsthemen_KEP

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage_4_Synopse _KEP

57884 Zeichen

1 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
 
 
Baukultur 
 
In Köln finden sich aus vielen Epochen 
Gebäude von herausragender Qualität und 
hohem Wiedererkennungswert. Der rasche 
Wiederaufbau nach dem Krieg, die 
autogerechte Stadtgestaltung und 
ökonomische Zwänge haben aber auch 
Problemzonen entstehen lassen. Heute, wo 
die Bevölkerung deutlich wächst und die 
Neubauaktivität entsprechend erhöht ist, gibt 
es Chancen, große Bereiche so neu zu 
gestalten, dass die Stadt insgesamt davon 
profitiert. Durch den hohen ökonomischen 
Druck wächst jedoch zugleich das Risiko, dass 
die Veränderungen in der Stadt nicht immer 
zum Nutzen der Menschen sind, die in ihr 
leben. Der Stadtraum und mit ihm im Laufe 
der Zeit gewachsene Strukturen und 
einzigartige Ensembles müssen dann vor 
ökonomischen Interessen in Schutz 
genommen werden. Der Stadtkonservator hat 
in den letzten Jahren die Bemühungen des 
Denkmalschutzes, die Qualitäten des 
Bestandes an Eigentümer und Öffentlichkeit 
zu vermitteln, intensiviert.  
In Zeiten großer Veränderungen ist es im 
 
 
Baukultur 
 
In Köln finden sich aus vielen Epochen 
Gebäude von herausragender Qualität und 
hohem Wiedererkennungswert. Der rasche 
Wiederaufbau nach dem Krieg, die 
autogerechte Stadtgestaltung und 
ökonomische Zwänge haben aber auch 
Problemzonen entstehen lassen. Heute, wo 
die Bevölkerung deutlich wächst und die 
Neubauaktivität entsprechend erhöht ist, gibt 
es Chancen, große Bereiche so neu zu 
gestalten, dass die Stadt insgesamt davon 
profitiert. Durch den hohen ökonomischen 
Druck wächst jedoch zugleich das Risiko, dass 
die Veränderungen in der Stadt nicht immer 
zum Nutzen der Menschen sind, die in ihr 
leben. Der Stadtraum und mit ihm im Laufe 
der Zeit gewachsene Strukturen und 
einzigartige Ensembles müssen dann vor 
ökonomischen Interessen in Schutz 
genommen werden. Der Stadtkonservator hat 
in den letzten Jahren die Bemühungen des 
Denkmalschutzes, die Qualitäten des 
Bestandes an Eigentümer und Öffentlichkeit 
zu vermitteln, intensiviert.  
In Zeiten großer Veränderungen ist es im 
 
 
Baukultur 
 
In Köln finden sich aus vielen Epochen 
Gebäude von herausragender Qualität und 
hohem Wiedererkennungswert. Der rasche 
Wiederaufbau nach dem Krieg, die 
autogerechte Stadtgestaltung und 
ökonomische Zwänge haben aber auch 
Problemzonen entstehen lassen. Heute, wo 
die Bevölkerung deutlich wächst und die 
Neubauaktivität entsprechend erhöht ist, gibt 
es Chancen, große Bereiche so neu zu 
gestalten, dass die Stadt insgesamt davon 
profitiert. Durch den hohen ökonomischen 
Druck wächst jedoch zugleich das Risiko, dass 
die Veränderungen in der Stadt nicht immer 
zum Nutzen der Menschen sind, die in ihr 
leben. Der Stadtraum und mit ihm im Laufe 
der Zeit gewachsene Strukturen und 
einzigartige Ensembles müssen dann vor 
ökonomischen Interessen in Schutz 
genommen werden. Der Stadtkonservator hat 
in den letzten Jahren die Bemühungen des 
Denkmalschutzes, die Qualitäten des 
Bestandes an Eigentümer und Öffentlichkeit 
zu vermitteln, intensiviert.  
In Zeiten großer Veränderungen ist es im

2 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Interesse langfristiger und nachhaltiger 
Stadtentwicklung zwingend notwendig, 
besonders sorgfältig zu planen und frühzeitig 
ein  breites Spektrum an Expertisen 
einzubeziehen. 
Diese Sorgfalt kann sich etwa darin zeigen, 
dass die Qualität von Neuplanungen Einfluss 
auf Grundstücksvergaben hat und auch für 
große privatfinanzierte Neubauten offene 
Wettbewerbe stattfinden, um durchgängig 
besonders gute Architektur zu realisieren. Sie 
zeigt sich aber auch darin, dass historische 
Denkmäler oder die Gebäude 
funktionierender kultureller oder sozialer 
Institutionen bei Neuplanungen berücksichtigt 
und erhalten werden.  Sorgfalt kann auch an 
der Ermöglichung künstlerischer 
Interventionen sichtbar werden, die mit 
minimalen Mitteln aus einem bloß 
funktionalen Stadtraum einen 
wiedererkennbaren, erlebnisintensiven Ort 
machen. Ein solcher Ort muss nicht unbedingt 
zu Ende gedacht oder zu Ende geplant sein. 
Gerade Freiräume, die nicht in allen 
Dimensionen definiert sind, eröffnen 
Möglichkeiten für den Diskurs über die Stadt, 
ihre Geschichte, Gegenwart und Zukunft. 
Solche Räume im zeitlichen wie 
ökonomischen „Dazwischen“ bieten auch 
Interesse langfristiger und nachhaltiger 
Stadtentwicklung zwingend notwendig, 
besonders sorgfältig zu planen und frühzeitig 
ein  breites Spektrum an Expertisen 
einzubeziehen. 
Diese Sorgfalt kann sich etwa darin zeigen, 
dass die Qualität von Neuplanungen Einfluss 
auf Grundstücksvergaben hat und auch für 
große privatfinanzierte Neubauten offene 
Wettbewerbe stattfinden, um durchgängig 
besonders gute Architektur zu realisieren. Sie 
zeigt sich aber auch darin, dass historische 
Denkmäler oder die Gebäude 
funktionierender kultureller oder sozialer 
Institutionen bei Neuplanungen berücksichtigt 
und erhalten werden.  Sorgfalt kann auch an 
der Ermöglichung künstlerischer 
Interventionen sichtbar werden, die mit 
minimalen Mitteln aus einem bloß 
funktionalen Stadtraum einen 
wiedererkennbaren, erlebnisintensiven Ort 
machen. Ein solcher Ort muss nicht unbedingt 
zu Ende gedacht oder zu Ende geplant sein. 
Gerade Freiräume, die nicht in allen 
Dimensionen definiert sind, eröffnen 
Möglichkeiten für den Diskurs über die Stadt, 
ihre Geschichte, Gegenwart und Zukunft. 
Solche Räume im zeitlichen wie 
ökonomischen „Dazwischen“ bieten auch 
Interesse langfristiger und nachhaltiger 
Stadtentwicklung zwingend notwendig, 
besonders sorgfältig zu planen und frühzeitig 
ein  breites Spektrum an Expertisen 
einzubeziehen. 
Diese Sorgfalt kann sich etwa darin zeigen, 
dass die Qualität von Neuplanungen Einfluss 
auf Grundstücksvergaben hat und auch für 
große privatfinanzierte Neubauten offene 
Wettbewerbe stattfinden, um durchgängig 
besonders gute Architektur zu realisieren. Sie 
zeigt sich aber auch darin, dass historische 
Denkmäler oder die Gebäude 
funktionierender kultureller oder sozialer 
Institutionen bei Neuplanungen berücksichtigt 
und erhalten werden.  Sorgfalt kann auch an 
der Ermöglichung künstlerischer 
Interventionen sichtbar werden, die mit 
minimalen Mitteln aus einem bloß 
funktionalen Stadtraum einen 
wiedererkennbaren, erlebnisintensiven Ort 
machen. Ein solcher Ort muss nicht unbedingt 
zu Ende gedacht oder zu Ende geplant sein. 
Gerade Freiräume, die nicht in allen 
Dimensionen definiert sind, eröffnen 
Möglichkeiten für den Diskurs über die Stadt, 
ihre Geschichte, Gegenwart und Zukunft. 
Solche Räume im zeitlichen wie 
ökonomischen „Dazwischen“ bieten auch

3 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Platz für Ungewohntes, Spontanes, indem sie 
temporär als Orte für künstlerische und 
gesellschaftliche Diskurse genutzt werden 
können. 
Kunst und Kultur können dazu beitragen, dass 
die Stadt Köln auch in Zukunft hohen 
Ansprüchen an Urbanität und Lebensqualität 
genügt. Um diesem Anspruch gerecht zu 
werden, müssen sie bei der Stadtentwicklung 
beteiligt werden und ihre Einrichtungen in 
Neubaugebieten einen besonderen Schutz 
erfahren. Kunst und Kultur können Ideen für 
eine nachhaltige und verantwortungsvolle 
Stadtentwicklung beisteuern, die ästhetische, 
baukünstlerische und denkmalpflegerische 
Fragen berücksichtigt. 
 
Die Verstärkung der Präsenz von Kunst, Kultur 
und Geschichte im Stadtraum und ein 
baukulturelles Bewusstsein bei städtischen 
Planungsprozessen sind dabei nicht in erster 
Linie ein Kostenfaktor, sondern eine 
nutzbringende Investition. Die Stadt wird 
lebendiger, lebenswerter und damit auch 
ökonomisch attraktiver. Eine an kurzfristigen 
Renditeerwartungen orientierte Praxis, die 
immer gleiche, standortneutrale Nutzgebäude 
aneinanderreiht, sei es zu Wohnzwecken oder 
als Büroflächen, profitiert von der Attraktivität 
Platz für Ungewohntes, Spontanes, indem sie 
temporär als Orte für künstlerische und 
gesellschaftliche Diskurse genutzt werden 
können. 
Kunst und Kultur können dazu beitragen, dass 
die Stadt Köln auch in Zukunft hohen 
Ansprüchen an Urbanität und Lebensqualität 
genügt. Um diesem Anspruch gerecht zu 
werden, müssen sie bei der Stadtentwicklung 
beteiligt werden und ihre Einrichtungen in 
Neubaugebieten einen besonderen Schutz 
erfahren. Kunst und Kultur können Ideen für 
eine nachhaltige und verantwortungsvolle 
Stadtentwicklung beisteuern, die ästhetische, 
baukünstlerische und denkmalpflegerische 
Fragen berücksichtigt. 
 
Die Verstärkung der Präsenz von Kunst, Kultur 
und Geschichte im Stadtraum und ein 
baukulturelles Bewusstsein bei städtischen 
Planungsprozessen sind dabei nicht in erster 
Linie ein Kostenfaktor, sondern eine 
nutzbringende Investition. Die Stadt wird 
lebendiger, lebenswerter und damit auch 
ökonomisch attraktiver. Eine an kurzfristigen 
Renditeerwartungen orientierte Praxis, die 
immer gleiche, standortneutrale Nutzgebäude 
aneinanderreiht, sei es zu Wohnzwecken oder 
als Büroflächen, profitiert von der Attraktivität 
Platz für Ungewohntes, Spontanes, indem sie 
temporär als Orte für künstlerische und 
gesellschaftliche Diskurse genutzt werden 
können. 
Kunst und Kultur können dazu beitragen, dass 
die Stadt Köln auch in Zukunft hohen 
Ansprüchen an Urbanität und Lebensqualität 
genügt. Um diesem Anspruch gerecht zu 
werden, müssen sie bei der Stadtentwicklung 
beteiligt werden und ihre Einrichtungen in 
Neubaugebieten einen besonderen Schutz 
erfahren. Kunst und Kultur können Ideen für 
eine nachhaltige und verantwortungsvolle 
Stadtentwicklung beisteuern, die ästhetische, 
baukünstlerische und denkmalpflegerische 
Fragen berücksichtigt. 
 
Die Verstärkung der Präsenz von Kunst, Kultur 
und Geschichte im Stadtraum und ein 
baukulturelles Bewusstsein bei städtischen 
Planungsprozessen sind dabei nicht in erster 
Linie ein Kostenfaktor, sondern eine 
nutzbringende Investition. Die Stadt wird 
lebendiger, lebenswerter und damit auch 
ökonomisch attraktiver. Eine an kurzfristigen 
Renditeerwartungen orientierte Praxis, die 
immer gleiche, standortneutrale Nutzgebäude 
aneinanderreiht, sei es zu Wohnzwecken oder 
als Büroflächen, profitiert von der Attraktivität

4 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
der gewachsenen Stadt, fügt dieser aber keine 
neuen Qualitäten hinzu. Mittel- und langfristig 
sorgen solche Gebäude aus Sicht der 
Stadtgesellschaft für eine Abnahme der 
Attraktivität und führen damit zugleich zu 
einem Verlust ökonomischer Werte. 
 
Die Planung städtischer Räume braucht einen 
langen Atem, sie muss in Generationen 
gemessen werden und darf nicht durch 
kurzfristige ökonomische Interessen oder 
Legislaturperioden bestimmt werden. Nur 
eine Planung auf hohem Niveau führt zu 
Ergebnissen, die einer dauerhaft positiven 
Entwicklung der Stadt dienen. Gemeinsam mit 
allen, die am Bauen und Planen in der Stadt 
beteiligt sind, werden im Rahmen der 
Kulturentwicklungsplanung 
dezernatsübergreifend Leitlinien und 
Verfahrenskonzepte für eine intensivierte 
Integration baukultureller und künstlerischer 
Aspekte in die Stadtentwicklung erarbeitet.  
der gewachsenen Stadt, fügt dieser aber keine 
neuen Qualitäten hinzu. Mittel- und langfristig 
sorgen solche Gebäude aus Sicht der 
Stadtgesellschaft für eine Abnahme der 
Attraktivität und führen damit zugleich zu 
einem Verlust ökonomischer Werte. 
 
Die Planung städtischer Räume braucht einen 
langen Atem, sie muss in Generationen 
gemessen werden und darf nicht durch 
kurzfristige ökonomische Interessen oder 
Legislaturperioden bestimmt werden. Nur 
eine Planung auf hohem Niveau führt zu 
Ergebnissen, die einer dauerhaft positiven 
Entwicklung der Stadt dienen. Gemeinsam mit 
allen, die am Bauen und Planen in der Stadt 
beteiligt sind, werden im Rahmen der 
Kulturentwicklungsplanung 
dezernatsübergreifend Leitlinien und 
Verfahrenskonzepte für eine intensivierte 
Integration baukultureller und künstlerischer 
Aspekte in die Stadtentwicklung erarbeitet.  
der gewachsenen Stadt, fügt dieser aber keine 
neuen Qualitäten hinzu. Mittel- und langfristig 
sorgen solche Gebäude aus Sicht der 
Stadtgesellschaft für eine Abnahme der 
Attraktivität und führen damit zugleich zu 
einem Verlust ökonomischer Werte. 
 
Die Planung städtischer Räume braucht einen 
langen Atem, sie muss in Generationen 
gemessen werden und darf nicht durch 
kurzfristige ökonomische Interessen oder 
Legislaturperioden bestimmt werden. Nur 
eine Planung auf hohem Niveau führt zu 
Ergebnissen, die einer dauerhaft positiven 
Entwicklung der Stadt dienen. Die Förderung 
der Baukultur und die dafür erforderliche 
Qualitätssicherung nehmen bereits jetzt in der 
Arbeit des Baudezernats und der zugehörigen 
Fachämter einen hohen Stellenwert ein. 
Gemeinsam mit allen, die am Bauen und 
Planen in der Stadt beteiligt sind, werden im 
Rahmen der Kulturentwicklungsplanung 
dezernatsübergreifend Leitlinien und 
Verfahrenskonzepte für eine intensivierte 
Integration baukultureller und künstlerischer 
Aspekte in die Stadtentwicklung erarbeitet.  
 
Bildende Kunst  
 
Bildende Kunst  
 
Bildende Kunst

5 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Der Ruf Kölns als Kunststadt gründet in einer 
lebendigen und vielfältigen Szene mit über 
tausend professionellen Künstlerinnen und 
Künstlern, einem hohen bürgerlichen 
Engagement in vielen Vereinen und Stiftungen 
– zum Beispiel im Kölnischen Kunstverein oder 
in der Gesellschaft für Moderne Kunst am 
Museum Ludwig –, einer großen Galerien- und 
Sammlerszene, der Kunsthochschule für 
Medien Köln, Kunstverlagen, der artothek, 
einer breiten Szene in den Bereichen 
Kunstkritik und -vermittlung, einem überaus 
vielfältigen Ausstellungsangebot in über 30 
freien Kunsträumen und auf Festivals und 
nicht zuletzt Museen mit hochkarätigen 
Sammlungen von der Antike bis zur 
Gegenwart und der Art Cologne als erster 
Kunstmesse überhaupt und heute noch 
bedeutendster Deutschlands. In wenigen 
europäischen Städten findet sich 
Vergleichbares.  
 
Eine so starke Kunstszene strahlt mit ihrer 
Kreativität auf die gesamte Stadt aus und 
macht die Kunst zu einem wahrnehmbaren 
Element des städtischen Lebens. Im 
Stadtraum kann Kunst aber auch ganz konkret 
positiv Einfluss nehmen und zu mehr 
Lebensqualität beitragen. Nirgendwo 
Der Ruf Kölns als Kunststadt gründet in einer 
lebendigen und vielfältigen Szene mit über 
tausend professionellen Künstlerinnen und 
Künstlern, einem hohen bürgerlichen 
Engagement in vielen Vereinen und Stiftungen 
– zum Beispiel im Kölnischen Kunstverein oder 
in der Gesellschaft für Moderne Kunst am 
Museum Ludwig –, einer großen Galerien- und 
Sammlerszene, der Kunsthochschule für 
Medien Köln, Kunstverlagen, der artothek, 
einer breiten Szene in den Bereichen 
Kunstkritik und -vermittlung, einem überaus 
vielfältigen Ausstellungsangebot in über 30 
freien Kunsträumen und auf Festivals und 
nicht zuletzt Museen mit hochkarätigen 
Sammlungen von der Antike bis zur 
Gegenwart und der Art Cologne als erster 
Kunstmesse überhaupt und heute noch 
bedeutendster Deutschlands. In wenigen 
europäischen Städten findet sich 
Vergleichbares.  
 
Eine so starke Kunstszene strahlt mit ihrer 
Kreativität auf die gesamte Stadt aus und 
macht die Kunst zu einem wahrnehmbaren 
Element des städtischen Lebens. Im 
Stadtraum kann Kunst aber auch ganz konkret 
positiv Einfluss nehmen und zu mehr 
Lebensqualität beitragen. Nirgendwo 
Der Ruf Kölns als Kunststadt gründet in einer 
lebendigen und vielfältigen Szene mit über 
tausend professionellen Künstlerinnen und 
Künstlern, einem hohen bürgerlichen 
Engagement in vielen Vereinen und Stiftungen 
– zum Beispiel im Kölnischen Kunstverein oder 
in der Gesellschaft für Moderne Kunst am 
Museum Ludwig –, einer großen Galerien- und 
Sammlerszene, der Kunsthochschule für 
Medien Köln, Kunstverlagen, der artothek, 
einer breiten Szene in den Bereichen 
Kunstkritik und -vermittlung, einem überaus 
vielfältigen Ausstellungsangebot in über 30 
freien Kunsträumen und auf Festivals und 
nicht zuletzt Museen mit hochkarätigen 
Sammlungen von der Antike bis zur 
Gegenwart und der Art Cologne als erster 
Kunstmesse überhaupt und heute noch 
bedeutendster Deutschlands. In wenigen 
europäischen Städten findet sich 
Vergleichbares.  
 
Eine so starke Kunstszene strahlt mit ihrer 
Kreativität auf die gesamte Stadt aus und 
macht die Kunst zu einem wahrnehmbaren 
Element des städtischen Lebens. Im 
Stadtraum kann Kunst aber auch ganz konkret 
positiv Einfluss nehmen und zu mehr 
Lebensqualität beitragen. Nirgendwo

6 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
funktioniert der Dialog zwischen Kunst und 
Publikum so unmittelbar wie im öffentlichen 
Raum. 
 
Die große Zahl an Bildenden Künstlerinnen 
und Künstlern in Köln macht die individuelle 
Künstlerförderung zu einem wichtigen Thema. 
Künstlerinnen und Künstler aller 
Generationen leben und arbeiten in Köln, 
Absolventen und Absolventinnen der 
Hochschulen starten hier ihre Karriere. Für 
diese Hauptakteure einer lebendigen Szene 
sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen oft 
prekär. Um diesem Missstand zu begegnen, 
müssen individuelle Fördermaßnahmen wie 
altersunabhängige Arbeitsstipendien 
entwickelt werden. Bei allen Projekten, sei es 
im öffentlichen Raum oder an etablierten 
Ausstellungsorten, muss eine angemessene 
Vergütung gezahlt werden, die gewährleistet, 
dass Künstlerinnen und Künstler nicht die 
eigene Arbeit subventionieren. Bei der 
Entscheidung über eine öffentliche Förderung 
von Projekten ist die Einhaltung einer solchen 
Vergütungsvorgabe ein Kriterium. Damit die 
Förderung künstlerischer Projekte nicht an 
verwaltungstechnisch bedingten 
Zuständigkeiten scheitert, verpflichtet sich die 
Verwaltung zu größtmöglicher Flexibilität.  
funktioniert der Dialog zwischen Kunst und 
Publikum so unmittelbar wie im öffentlichen 
Raum. 
 
Die große Zahl an Bildenden Künstlerinnen 
und Künstlern in Köln macht die individuelle 
Künstlerförderung zu einem wichtigen Thema. 
Künstlerinnen und Künstler aller 
Generationen leben und arbeiten in Köln, 
Absolventen und Absolventinnen der 
Hochschulen starten hier ihre Karriere. Für 
diese Hauptakteure einer lebendigen Szene 
sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen oft 
prekär. Um diesem Missstand zu begegnen, 
müssen individuelle Fördermaßnahmen wie 
altersunabhängige Arbeitsstipendien 
entwickelt werden. Bei allen Projekten, sei es 
im öffentlichen Raum oder an etablierten 
Ausstellungsorten, muss eine angemessene 
Vergütung gezahlt werden, die gewährleistet, 
dass Künstlerinnen und Künstler nicht die 
eigene Arbeit subventionieren. Bei der 
Entscheidung über eine öffentliche Förderung 
von Projekten ist die Einhaltung einer solchen 
Vergütungsvorgabe ein Kriterium. Damit die 
Förderung künstlerischer Projekte nicht an 
verwaltungstechnisch bedingten 
Zuständigkeiten scheitert, strebt die 
Verwaltung größtmögliche Flexibilität an.  
funktioniert der Dialog zwischen Kunst und 
Publikum so unmittelbar wie im öffentlichen 
Raum. 
 
Die große Zahl an Bildenden Künstlerinnen 
und Künstlern in Köln macht die individuelle 
Künstlerförderung zu einem wichtigen Thema. 
Künstlerinnen und Künstler aller 
Generationen leben und arbeiten in Köln, 
Absolventen und Absolventinnen der 
Hochschulen starten hier ihre Karriere. Für 
diese Hauptakteure einer lebendigen Szene 
sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen oft 
prekär. Um diesem Missstand zu begegnen, 
müssen individuelle Fördermaßnahmen wie 
altersunabhängige Arbeitsstipendien 
entwickelt werden. Bei allen Projekten, sei es 
im öffentlichen Raum oder an etablierten 
Ausstellungsorten, muss eine angemessene 
Vergütung gezahlt werden, die gewährleistet, 
dass Künstlerinnen und Künstler nicht die 
eigene Arbeit subventionieren. Bei der 
Entscheidung über eine öffentliche Förderung 
von Projekten ist die Einhaltung einer solchen 
Vergütungsvorgabe ein Kriterium. Damit die 
Förderung künstlerischer Projekte nicht an 
verwaltungstechnisch bedingten 
Zuständigkeiten scheitert, verpflichtet sich die 
Verwaltung zu größtmöglicher Flexibilität.

7 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
 
Seit dem Abriss der Josef-Haubrich-Kunsthalle 
im Jahr 2002 fehlt eine Ausstellungshalle, was 
mit entsprechenden Nachteilen für die 
Sichtbarkeit der Kölner Kunstszene verbunden 
ist. Um dieses Defizit auszugleichen, wird in 
Zusammenarbeit mit dem einzurichtenden 
Raummanagement ein Konzept entwickelt, 
wie ein solcher Ort zurückgewonnen werden 
kann. Ein weiterer Ausstellungsort könnte im 
Leerraum der U-Bahn-Baustelle Severinstraße 
entstehen. 
 
Innerhalb der Bildenden Kunst hat sich die 
Fotografie über Jahrzehnte in Köln einen 
festen Platz erobert, nicht nur in Museen, 
Galerien und der Messe Photokina, auch auf 
dem Kunstmarkt und mit einem eigenen 
großen Festival für Fotografie. Sie ist zudem 
wie kaum ein anderes Medium in unseren 
Alltag eingedrungen, und ist unverzichtbare 
Mittel der Dokumentation, Reflexion und 
Informationsvermittlung sowie Leitmedium 
unserer Zeit. Das Bewältigen der 
allgegenwärtigen Bilderflut hängt davon ab, 
ob und wie Menschen Bilder wahrnehmen, 
strukturieren, aus- und bewerten können. 
Entsprechende Vermittlungs- und 
Bildungsprogramme sollen solche Fähigkeiten 
 
Seit dem Abriss der Josef-Haubrich-Kunsthalle 
im Jahr 2002 fehlt eine Ausstellungshalle, was 
mit entsprechenden Nachteilen für die 
Sichtbarkeit der Kölner Kunstszene verbunden 
ist. Um dieses Defizit auszugleichen, wird in 
Zusammenarbeit mit dem einzurichtenden 
Raummanagement ein Konzept entwickelt, 
wie ein solcher Ort zurückgewonnen werden 
kann. Ein weiterer Ausstellungsort könnte im 
Leerraum der U-Bahn-Baustelle Severinstraße 
entstehen. 
 
Innerhalb der Bildenden Kunst hat sich die 
Fotografie über Jahrzehnte in Köln einen 
festen Platz erobert, nicht nur in Museen, 
Galerien und der Messe Photokina, auch auf 
dem Kunstmarkt und mit einem eigenen 
großen Festival für Fotografie. Sie ist zudem 
wie kaum ein anderes Medium in unseren 
Alltag eingedrungen, und ist unverzichtbare 
Mittel der Dokumentation, Reflexion und 
Informationsvermittlung sowie Leitmedium 
unserer Zeit. Das Bewältigen der 
allgegenwärtigen Bilderflut hängt davon ab, 
ob und wie Menschen Bilder wahrnehmen, 
strukturieren, aus- und bewerten können. 
Entsprechende Vermittlungs- und 
Bildungsprogramme sollen solche Fähigkeiten 
(Zustimmung der OBin)  
 
Seit dem Abriss der Josef-Haubrich-Kunsthalle 
im Jahr 2002 fehlt eine Ausstellungshalle, was 
mit entsprechenden Nachteilen für die 
Sichtbarkeit der Kölner Kunstszene verbunden 
ist. Um dieses Defizit auszugleichen, wird in 
Zusammenarbeit mit dem einzurichtenden 
Raummanagement ein Konzept entwickelt, 
wie ein solcher Ort zurückgewonnen werden 
kann. Ein weiterer Ausstellungsort könnte im 
Leerraum der U-Bahn-Baustelle Severinstraße 
entstehen. 
 
Innerhalb der Bildenden Kunst hat sich die 
Fotografie über Jahrzehnte in Köln einen 
festen Platz erobert, nicht nur in Museen, 
Galerien und der Messe Photokina, auch auf 
dem Kunstmarkt und mit einem eigenen 
großen Festival für Fotografie. Sie ist zudem 
wie kaum ein anderes Medium in unseren 
Alltag eingedrungen, und ist unverzichtbare 
Mittel der Dokumentation, Reflexion und 
Informationsvermittlung sowie Leitmedium 
unserer Zeit. Das Bewältigen der 
allgegenwärtigen Bilderflut hängt davon ab, 
ob und wie Menschen Bilder wahrnehmen, 
strukturieren, aus- und bewerten können. 
Entsprechende Vermittlungs- und

8 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
entwickeln helfen. Die bereits im KEP 2009 
vorgesehene Dokumentation und Vermittlung 
der Geschichte der Fotografie in Köln, der 
Sammlungstätigkeit sowie des vielfältigen 
Umgangs mit der Fotografie hilft ebenfalls, die 
Sinne für dieses Medium zu schärfen. Die 
verstärkte Förderung des Festivals 
„Photoszene Köln“ wird die Sichtbarkeit des 
Fotostandorts Köln verbessern. 
entwickeln helfen. Die bereits im KEP 2009 
vorgesehene Dokumentation und Vermittlung 
der Geschichte der Fotografie in Köln, der 
Sammlungstätigkeit sowie des vielfältigen 
Umgangs mit der Fotografie hilft ebenfalls, die 
Sinne für dieses Medium zu schärfen. Die 
verstärkte Förderung des Festivals 
„Photoszene Köln“ wird die Sichtbarkeit des 
Fotostandorts Köln verbessern. 
Bildungsprogramme sollen solche Fähigkeiten 
entwickeln helfen. Die bereits im KEP 2009 
vorgesehene Dokumentation und Vermittlung 
der Geschichte der Fotografie in Köln, der 
Sammlungstätigkeit sowie des vielfältigen 
Umgangs mit der Fotografie hilft ebenfalls, die 
Sinne für dieses Medium zu schärfen. Die 
verstärkte Förderung des Festivals 
„Photoszene Köln“ wird die Sichtbarkeit des 
Fotostandorts Köln verbessern. 
 
 
 
Pop- und Clubkultur 
 
Als eigenständiger kultureller Faktor ist die 
Popkultur längst in der öffentlichen 
Wahrnehmung angekommen. Pop- und 
Rockkonzerte sind nach Museums- und 
Theaterbesuchen die am meisten 
nachgefragten Kulturaktivitäten der 
Kölnerinnen und Kölner. Nicht immer wird 
dies auch so von kulturpolitischen 
Entscheidungsträgern wahrgenommen. Ein 
Popmusik-Preis der Stadt Köln wird künftig ein 
Zeichen der Wertschätzung für diese 
Kunstsparte sein und die Bedeutung der 
Popkultur für und in Köln unterstreichen. 
 
 
 
Pop- und Clubkultur 
 
Als eigenständiger kultureller Faktor ist die 
Popkultur längst in der öffentlichen 
Wahrnehmung angekommen. Pop- und 
Rockkonzerte sind nach Museums- und 
Theaterbesuchen die am meisten 
nachgefragten Kulturaktivitäten der 
Kölnerinnen und Kölner. Nicht immer wird 
dies auch so von kulturpolitischen 
Entscheidungsträgern wahrgenommen. Ein 
Popmusik-Preis der Stadt Köln wird künftig ein 
Zeichen der Wertschätzung für diese 
Kunstsparte sein und die Bedeutung der 
Popkultur für und in Köln unterstreichen. 
 
 
 
Pop- und Clubkultur 
 
Als eigenständiger kultureller Faktor ist die 
Popkultur längst in der öffentlichen 
Wahrnehmung angekommen. Pop- und 
Rockkonzerte sind nach Museums- und 
Theaterbesuchen die am meisten 
nachgefragten Kulturaktivitäten der 
Kölnerinnen und Kölner. Nicht immer wird 
dies auch so von kulturpolitischen 
Entscheidungsträgern wahrgenommen. Ein 
Popmusik-Preis der Stadt Köln wird künftig ein 
Zeichen der Wertschätzung für diese 
Kunstsparte sein und die Bedeutung der 
Popkultur für und in Köln unterstreichen.

9 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Künstlerinnen und Künstler, Labels und 
Stilrichtungen aus Köln gehören zum Kanon 
der Popkultur. Die zahlreichen Musikclubs und 
Festivals, Musikmessen und Branchenevents 
zogen und ziehen auch heute noch 
Zehntausende von Musikfans in die Stadt. Mit 
seiner Historie, seiner umfangreichen 
Clublandschaft, seiner aktuell vielbeachteten 
Bandszene und mehr als 200 Konzerten und 
Festivals im Jahr ist die Stadt Köln bereits 
heute ein bedeutender Popstandort über die 
Grenzen Deutschlands hinaus.  
 
Die Clubs, die oft erste Präsentationsorte für 
Nachwuchskünstlerinnen und -künstler sind, 
wünschen sich eine Aufwertung ihrer Arbeit 
durch Verwaltung und Politik. Die Spielstätten 
der Popkultur stehen vor dem Dilemma, dass 
sie zwar Kulturveranstaltungen ermöglichen, 
sich aber als privatwirtschaftliche Betriebe im 
Markt behaupten müssen. Derzeit gelten sie  
abgabenrechtlich als Gewerbebetriebe und 
nicht als Orte der Kultur. Ein intensiver und 
regelmäßiger Austausch über die Bedeutung 
von Clubs und Konzerthäusern als 
Kulturstätten und zugleich als 
Förderinstitutionen von begabten 
Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern 
könnte das gegenseitige Verständnis und die 
Künstlerinnen und Künstler, Labels und 
Stilrichtungen aus Köln gehören zum Kanon 
der Popkultur. Die zahlreichen Musikclubs und 
Festivals, Musikmessen und Branchenevents 
zogen und ziehen auch heute noch 
Zehntausende von Musikfans in die Stadt. Mit 
seiner Historie, seiner umfangreichen 
Clublandschaft, seiner aktuell vielbeachteten 
Bandszene und mehr als 200 Konzerten und 
Festivals im Jahr ist die Stadt Köln bereits 
heute ein bedeutender Popstandort über die 
Grenzen Deutschlands hinaus.  
 
Die Clubs, die oft erste Präsentationsorte für 
Nachwuchskünstlerinnen und -künstler sind, 
wünschen sich eine Aufwertung ihrer Arbeit 
durch Verwaltung und Politik. Die Spielstätten 
der Popkultur stehen vor dem Dilemma, dass 
sie zwar Kulturveranstaltungen ermöglichen, 
sich aber als privatwirtschaftliche Betriebe im 
Markt behaupten müssen. Derzeit gelten sie  
abgabenrechtlich als Gewerbebetriebe und 
nicht als Orte der Kultur. Ein intensiver und 
regelmäßiger Austausch über die Bedeutung 
von Clubs und Konzerthäusern als 
Kulturstätten und zugleich als 
Förderinstitutionen von begabten 
Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern 
könnte das gegenseitige Verständnis und die 
Künstlerinnen und Künstler, Labels und 
Stilrichtungen aus Köln gehören zum Kanon 
der Popkultur. Die zahlreichen Musikclubs und 
Festivals, Musikmessen und Branchenevents 
zogen und ziehen auch heute noch 
Zehntausende von Musikfans in die Stadt. Mit 
seiner Historie, seiner umfangreichen 
Clublandschaft, seiner aktuell vielbeachteten 
Bandszene und mehr als 200 Konzerten und 
Festivals im Jahr ist die Stadt Köln bereits 
heute ein bedeutender Popstandort über die 
Grenzen Deutschlands hinaus.  
 
Die Clubs, die oft erste Präsentationsorte für 
Nachwuchskünstlerinnen und -künstler sind, 
wünschen sich eine Aufwertung ihrer Arbeit 
durch Verwaltung und Politik. Die Spielstätten 
der Popkultur stehen vor dem Dilemma, dass 
sie zwar Kulturveranstaltungen ermöglichen, 
sich aber als privatwirtschaftliche Betriebe im 
Markt behaupten müssen. Derzeit gelten sie  
abgabenrechtlich als Gewerbebetriebe und 
nicht als Orte der Kultur. Ein intensiver und 
regelmäßiger Austausch über die Bedeutung 
von Clubs und Konzerthäusern als 
Kulturstätten und zugleich als 
Förderinstitutionen von begabten 
Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern 
könnte das gegenseitige Verständnis und die

10 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Zusammenarbeit verbessern. Mit einer 
Umbewertung einher geht auch eine 
Entlastung künstlerisch hochwertiger Festivals 
und Konzerte von kommunalen Abgaben. 
 
In einer wachsenden Stadt tritt, so wie alle 
Kultursparten, auch die Popkultur gegen 
kommerzielle Nutzungen von Räumen an. Um 
den Bedarf an bezahlbaren Probe-, 
Produktions- und Veranstaltungsräumen zu 
decken, wünschen sich Künstlerinnen und 
Künstler Zentren, in denen sämtliche Bedarfe 
berücksichtigt werden. Hier ist durch das zu 
etablierende Raummanagement zu prüfen, 
inwieweit solche Zentren in vorhandenen 
Immobilien oder im Rahmen von 
Stadtentwicklungsprojekten geschaffen 
werden können.  
 
Ein Problem, vor allem für elektronisch 
verstärkte Musik, ist die entstehende 
Lärmbelastung, die häufig zu Konflikten 
zwischen Veranstaltern und Anwohnern führt. 
Die Stadt ist hier als Vermittlerin gefragt. Da 
die Popkultur nicht selten als Motor der 
Stadtentwicklung funktioniert, indem sie 
zuvor vernachlässigte Quartiere für ein junges 
Publikum attraktiv macht, braucht die 
Popkultur Möglichkeiten für unbürokratische 
Zusammenarbeit verbessern. Mit einer 
Umbewertung einher geht auch eine 
Entlastung künstlerisch hochwertiger Festivals 
und Konzerte von kommunalen Abgaben. 
 
In einer wachsenden Stadt tritt, so wie alle 
Kultursparten, auch die Popkultur gegen 
kommerzielle Nutzungen von Räumen an. Um 
den Bedarf an bezahlbaren Probe-, 
Produktions- und Veranstaltungsräumen zu 
decken, wünschen sich Künstlerinnen und 
Künstler Zentren, in denen sämtliche Bedarfe 
berücksichtigt werden. Hier ist durch das zu 
etablierende Raummanagement zu prüfen, 
inwieweit solche Zentren in vorhandenen 
Immobilien oder im Rahmen von 
Stadtentwicklungsprojekten geschaffen 
werden können.  
 
Ein Problem, vor allem für elektronisch 
verstärkte Musik, ist die entstehende 
Lärmbelastung, die häufig zu Konflikten 
zwischen Veranstaltern und Anwohnern führt. 
Die Stadt ist hier als Vermittlerin gefragt. Da 
die Popkultur nicht selten als Motor der 
Stadtentwicklung funktioniert, indem sie 
zuvor vernachlässigte Quartiere für ein junges 
Publikum attraktiv macht, braucht die 
Popkultur Möglichkeiten für unbürokratische 
Zusammenarbeit verbessern. Mit einer 
Umbewertung einher geht auch eine 
Entlastung künstlerisch hochwertiger Festivals 
und Konzerte von kommunalen Abgaben. 
 
In einer wachsenden Stadt tritt, so wie alle 
Kultursparten, auch die Popkultur gegen 
kommerzielle Nutzungen von Räumen an. Um 
den Bedarf an bezahlbaren Probe-, 
Produktions- und Veranstaltungsräumen zu 
decken, wünschen sich Künstlerinnen und 
Künstler Zentren, in denen sämtliche Bedarfe 
berücksichtigt werden. Hier ist durch das zu 
etablierende Raummanagement zu prüfen, 
inwieweit solche Zentren in vorhandenen 
Immobilien oder im Rahmen von 
Stadtentwicklungsprojekten geschaffen 
werden können.  
 
Ein Problem, vor allem für elektronisch 
verstärkte Musik, ist die entstehende 
Lärmbelastung, die häufig zu Konflikten 
zwischen Veranstaltern und Anwohnern führt. 
Die Stadt ist hier als Vermittlerin gefragt. Da 
die Kultur nicht selten als Motor der 
Stadtentwicklung funktioniert, indem sie 
zuvor vernachlässigte Quartiere für ein junges 
Publikum attraktiv macht, braucht sie 
Möglichkeiten für unbürokratische

11 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Zwischennutzungen und eine höhere 
Bewertung im Rahmen von 
Planungsprozessen. Dazu wird ein Konzept 
entwickelt, das für Konfliktfälle eine 
vermittelnde Instanz etabliert. 
 
Zwischennutzungen und eine höhere 
Bewertung im Rahmen von 
Planungsprozessen. Dazu wird ein Konzept 
entwickelt, das für Konfliktfälle eine 
vermittelnde Instanz etabliert. 
 
Zwischennutzungen und eine hohe Bewertung 
im Rahmen von Planungsprozessen. Dazu wird 
ein Konzept entwickelt, das für Konfliktfälle 
eine vermittelnde Instanz etabliert. 
 
(1) RAUMMANAGEMENT  
Mit dem Bekenntnis zur Kultur geht die 
Verpflichtung einher, ihr Raum zu geben, was 
in einer wachsenden Großstadt zunehmend 
schwierig wird. Die Stadt Köln installiert daher 
ein zentrales Raummanagement, um verstärkt 
initiativ zu werden für die Schaffung und den 
Erhalt von Räumen. Städtische und private 
Räume, die für kulturelle Nutzungen geeignet 
sind, werden in einer Datenbank erfasst, 
Zwischennutzungen vermittelt und neue 
Räume für Kunst und Kultur identifiziert. 
Darüber hinaus wird die Stadt ihre planerische 
Hoheit nutzen, um dem weiteren Verlust von 
kulturell genutzten Räumen 
entgegenzuwirken. 
 
(1) RAUMMANAGEMENT 
Mit dem Bekenntnis zur Kultur wird 
angestrebt, ihr Raum zu geben, was in einer 
wachsenden Großstadt zunehmend schwierig 
wird. Die Stadt Köln installiert daher ein 
zentrales Raummanagement, um verstärkt 
initiativ zu werden für die Schaffung und den 
Erhalt von Räumen. Städtische und private 
Räume, die für kulturelle Nutzungen geeignet 
sind, werden in einer Datenbank erfasst, 
Zwischennutzungen vermittelt und neue 
Räume für Kunst und Kultur identifiziert. 
Darüber hinaus wird die Stadt ihre planerische 
Hoheit nutzen, um dem weiteren Verlust von 
kulturell genutzten Räumen 
entgegenzuwirken. 
 
(1) RAUMMANAGEMENT 
In einer wachsenden Großstadt geraten Kunst 
und Kultur immer stärker in Konkurrenz zu 
anderen Nutzungen. Die Stadt Köln bekennt 
sich zur Kultur und will ihr künftig mehr Raum 
geben. Dazu installiert sie unter anderem ein 
zentrales Raummanagement, um verstärkt 
initiativ zu werden für die Schaffung und den 
Erhalt von Räumen. Städtische und private 
Räume, die für kulturelle Nutzungen geeignet 
sind, werden in einer Datenbank erfasst, 
Zwischennutzungen vermittelt und neue 
Räume für Kunst und Kultur identifiziert. 
Darüber hinaus wird die Stadt ihre planerische 
Hoheit nutzen, um dem weiteren Verlust von 
kulturell genutzten Räumen 
entgegenzuwirken. 
 
2 – Räume: Köln schafft Platz für Kunst und 
Kultur 
 
Kultur braucht Räume. Besonders in 
Großstädten wie Köln wird es für Kunst und 
2 – Räume: Köln schafft Platz für Kunst und 
Kultur 
 
Kultur braucht Räume. Besonders in 
Großstädten wie Köln wird es für Kunst und 
2 – Räume: Köln schafft Platz für Kunst und 
Kultur 
 
Kultur braucht Räume. Besonders in 
Großstädten wie Köln wird es für Kunst und

12 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Kultur zunehmend schwieriger, Produktions- 
und Aufführungsräume zu finden, aber auch 
sich einen Zugang zum öffentlichen Raum zu 
erschließen, um dort künstlerisch aktiv zu 
werden. Die Freiräume werden weniger, was 
auch daran liegt, dass zuvor öffentliche 
Räume in Privatbesitz übergehen. Dort ist es 
nicht mehr die Kommune, die über die 
Nutzung und den Zugang entscheidet, 
sondern es sind private Eigentümer. Die Stadt 
Köln und die städtischen Gesellschaften 
verpflichten sich, künftig in besonderer Weise 
darauf zu achten, dass für Kunst und Kultur 
Räume erhalten bleiben und neu eröffnet 
werden. Um die Gestaltungshoheit der 
Kommune im Stadtraum zu sichern und gegen 
die Kommerzialisierung zu behaupten, erwirbt 
die Stadt Grundstücke für kulturelle 
Nutzungen in Entwicklungsbereichen und 
verzichtet weitmöglichst auf den Verkauf von 
Flächen. Dies dient nicht allein der Förderung 
von Kunst und Kultur, sondern auch dazu, in 
einer wachsenden Metropole einer 
vielfältigen Bürgerschaft den Zugang zu 
nichtkommerziellen kulturellen Angeboten im 
Stadtraum zu ermöglichen. 
 
Kultur zunehmend schwieriger, Produktions- 
und Aufführungsräume zu finden, aber auch 
sich einen Zugang zum öffentlichen Raum zu 
erschließen, um dort künstlerisch aktiv zu 
werden. Die Freiräume werden weniger, was 
auch daran liegt, dass zuvor öffentliche 
Räume in Privatbesitz übergehen. Dort ist es 
nicht mehr die Kommune, die über die 
Nutzung und den Zugang entscheidet, 
sondern es sind private Eigentümer. Die Stadt 
Köln und die städtischen Gesellschaften 
streben an, künftig in besonderer Weise 
darauf zu achten, dass für Kunst und Kultur 
Räume erhalten bleiben und neu eröffnet 
werden. Um die Gestaltungshoheit der 
Kommune im Stadtraum zu sichern und gegen 
die Kommerzialisierung zu behaupten, erwirbt 
die Stadt Grundstücke für kulturelle 
Nutzungen in Entwicklungsbereichen und 
verzichtet weitmöglichst auf den Verkauf von 
Flächen. Dies dient nicht allein der Förderung 
von Kunst und Kultur, sondern auch dazu, in 
einer wachsenden Metropole einer 
vielfältigen Bürgerschaft den Zugang zu 
nichtkommerziellen kulturellen Angeboten im 
Stadtraum zu ermöglichen. 
 
Kultur zunehmend schwieriger, Produktions- 
und Aufführungsräume zu finden, aber auch 
sich einen Zugang zum öffentlichen Raum zu 
erschließen, um dort künstlerisch aktiv zu 
werden. Die Freiräume werden weniger, was 
auch daran liegt, dass zuvor öffentliche 
Räume in Privatbesitz übergehen. Dort ist es 
nicht mehr die Kommune, die über die 
Nutzung und den Zugang entscheidet, 
sondern es sind private Eigentümer. Die Stadt 
Köln und die städtischen Gesellschaften 
werden künftig in besonderer Weise darauf 
achten, dass für Kunst und Kultur Räume 
erhalten bleiben und neu eröffnet werden.  
Um die Gestaltungshoheit der Kommune im 
Stadtraum zu sichern und gegen die 
Kommerzialisierung zu behaupten, plant die 
Stadt mindestens Teilgrundstücke großer 
Entwicklungsbereiche im eigenen Besitz zu 
halten oder sie erwirbt dort im Rahmen ihrer 
infrastrukturellen Verpflichtungen (z.B. Schule 
und Kita) nach Möglichkeit auch Grundstücke 
für kulturelle Nutzungen. 
Das dient nicht allein der Förderung von Kunst 
und Kultur, sondern auch dazu, in einer 
wachsenden Metropole einer vielfältigen 
Bürgerschaft den Zugang zu 
nichtkommerziellen kulturellen Angeboten im 
Stadtraum zu ermöglichen.

13 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
 
Köln plant Stadtentwicklung mit Kunst und 
Kultur 
 
Um kreative Räume in der gesamten Stadt für 
Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu 
machen, muss die Förderung von Kunst und 
Kultur bei der Stadtentwicklung grundsätzlich 
mitgedacht und strukturell integriert werden. 
Dazu bedarf es eines Konzepts mit 
Instrumenten der Stadtplanung und der 
dezernatsübergreifenden Verwaltungsarbeit, 
das geeignet ist, existierende Kultur- und 
Kreativräume im Bestand zu sichern und neue 
entstehen zu lassen. Dabei müssen die 
Probleme von Nutzungskonkurrenzen auf 
innerstädtischen Flächen und des 
Immissionsschutzes sowie der 
Subventionsbedarf von Kunst- und 
Kulturflächen Berücksichtigung finden. Zu 
prüfen wäre, ob der grundsätzliche 
Förderungsbedarf von Kunst und Kultur 
mindestens teilweise durch das Vorhalten 
oder den Ankauf von städtischen Flächen zur 
Sicherung eines finanzierbaren Mietzinses 
befriedigt werden kann. Im Rahmen 
städtischer Entwicklungs- und 
Planungsprozesse sollen außerdem 
regelmäßig Künstlerinnen und Künstler 
Köln plant Stadtentwicklung mit Kunst und 
Kultur 
 
Um kreative Räume in der gesamten Stadt für 
Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu 
machen, muss die Förderung von Kunst und 
Kultur bei der Stadtentwicklung grundsätzlich 
mitgedacht und strukturell integriert werden. 
Dazu bedarf es eines Konzepts mit 
Instrumenten der Stadtplanung und der 
dezernatsübergreifenden Verwaltungsarbeit, 
das geeignet ist, existierende Kultur- und 
Kreativräume im Bestand zu sichern und neue 
entstehen zu lassen. Dabei müssen die 
Probleme von Nutzungskonkurrenzen auf 
innerstädtischen Flächen und des 
Immissionsschutzes sowie der 
Subventionsbedarf von Kunst- und 
Kulturflächen Berücksichtigung finden. Zu 
prüfen wäre, ob der grundsätzliche 
Förderungsbedarf von Kunst und Kultur 
mindestens teilweise durch das Vorhalten 
oder den Ankauf von städtischen Flächen zur 
Sicherung eines finanzierbaren Mietzinses 
befriedigt werden kann. Im Rahmen 
städtischer Entwicklungs- und 
Planungsprozesse sollen außerdem 
regelmäßig Künstlerinnen und Künstler 
Köln plant Stadtentwicklung mit Kunst und 
Kultur 
 
Um kreative Räume in der gesamten Stadt für 
Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu 
machen, muss die Förderung von Kunst und 
Kultur bei der Stadtentwicklung grundsätzlich 
mitgedacht und strukturell integriert werden. 
Dazu bedarf es eines Konzepts mit 
Instrumenten der Stadtplanung und der 
dezernatsübergreifenden Verwaltungsarbeit, 
das geeignet ist, existierende Kultur- und 
Kreativräume im Bestand zu sichern und neue 
entstehen zu lassen. Dabei müssen die 
Probleme von Nutzungskonkurrenzen auf 
innerstädtischen Flächen und des 
Immissionsschutzes sowie der 
Subventionsbedarf von Kunst- und 
Kulturflächen Berücksichtigung finden. Zu 
prüfen wäre, ob der grundsätzliche 
Förderungsbedarf von Kunst und Kultur 
mindestens teilweise durch das Vorhalten 
oder den Ankauf von städtischen Flächen zur 
Sicherung eines finanzierbaren Mietzinses 
befriedigt werden kann. Im Rahmen 
städtischer Entwicklungs- und 
Planungsprozesse sollen außerdem 
regelmäßig Künstlerinnen und Künstler

14 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
beauftragt werden, für diese Prozesse 
künstlerische Konzepte zu entwickeln. Mit 
deren Hilfe soll einerseits ein anderer Blick auf 
die Stadtentwicklung gewonnen, andererseits 
sollen aber auch planungsbegleitende 
Kunstprojekte und stadtplanerische 
Detaillösungen erarbeitet werden. Solche 
Beteiligungen werden selbstverständlicher 
Bestandteil der städtischen Planungs- und 
Baupraxis und von Beginn an in die 
entsprechenden Abläufe integriert. 
Beispielhaft sollen künstlerische Konzepte für 
eine innovative Stadtplanung bei der 
Entwicklung von Gebieten wie der Parkstadt 
Süd, dem Deutzer Hafen, Mülheim und den 
Hallen Kalk erprobt werden. 
 
Im Rahmen großer städtebaulicher 
Entwicklungsprojekte werden Investoren 
verpflichtet, stets auch Raum für Kultur 
vorzusehen, der in städtischen Besitz 
übergeht. Die Stadt garantiert dort durch 
reduzierten Miet-, Erbpacht- oder 
Grundstückszins, dass diese Räume für 
Kulturschaffende erschwinglich bleiben. Dies 
gewährleistet zugleich, dass in 
Neubaugebieten den kulturellen Bedürfnissen 
zukünftiger Bewohnerinnen und Bewohner 
niederschwellig Rechnung getragen wird. Ein 
beauftragt werden, für diese Prozesse 
künstlerische Konzepte zu entwickeln. Mit 
deren Hilfe soll einerseits ein anderer Blick auf 
die Stadtentwicklung gewonnen, andererseits 
sollen aber auch planungsbegleitende 
Kunstprojekte und stadtplanerische 
Detaillösungen erarbeitet werden. Solche 
Beteiligungen werden selbstverständlicher 
Bestandteil der städtischen Planungs- und 
Baupraxis und von Beginn an in die 
entsprechenden Abläufe integriert. 
Beispielhaft sollen künstlerische Konzepte für 
eine innovative Stadtplanung bei der 
Entwicklung von Gebieten wie der Parkstadt 
Süd, dem Deutzer Hafen, Mülheim und den 
Hallen Kalk erprobt werden. 
 
Im Rahmen großer städtebaulicher 
Entwicklungsprojekte wird angestrebt 
Investoren dazu aufzufordern, stets auch 
Raum für Kultur vorzusehen, der in 
städtischen Besitz übergeht. Die Stadt 
garantiert dort durch reduzierten Miet-, 
Erbpacht- oder Grundstückszins, dass diese 
Räume für Kulturschaffende erschwinglich 
bleiben. Dies gewährleistet zugleich, dass in 
Neubaugebieten den kulturellen Bedürfnissen 
zukünftiger Bewohnerinnen und Bewohner 
niederschwellig Rechnung getragen wird. Ein 
beauftragt werden, für diese Prozesse 
künstlerische Konzepte zu entwickeln. Mit 
deren Hilfe soll einerseits ein anderer Blick auf 
die Stadtentwicklung gewonnen, andererseits 
sollen aber auch planungsbegleitende 
Kunstprojekte und stadtplanerische 
Detaillösungen erarbeitet werden. Solche 
Beteiligungen werden selbstverständlicher 
Bestandteil der städtischen Planungs- und 
Baupraxis und von Beginn an in die 
entsprechenden Abläufe integriert. 
Beispielhaft sollen künstlerische Konzepte für 
eine innovative Stadtplanung bei der 
Entwicklung von Gebieten wie der Parkstadt 
Süd, dem Deutzer Hafen, Mülheim und den 
Hallen Kalk erprobt werden. 
 
Im Rahmen großer städtebaulicher 
Entwicklungsprojekte sollen Investoren stets 
auch Raum für Kultur vorsehen, der in 
städtischen Besitz übergeht: Diese Räume 
sollen durch reduzierten Miet-, Erbpacht- 
oder Grundstückszins für Kulturschaffende 
erschwinglich bleiben. 
Dies gewährleistet zugleich, dass in 
Neubaugebieten den kulturellen Bedürfnissen 
zukünftiger Bewohnerinnen und Bewohner 
niederschwellig Rechnung getragen wird. Ein 
solches Projekt ist im Stadtteil Ehrenfeld

15 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
solches Projekt ist im Stadtteil Ehrenfeld 
bereits mit dem Kölner Künstler Theater 
gelungen, das mitten in einem Neubaugebiet 
mit vielen Familien Theater vor allem für 
Kinder und Jugendliche macht. Auch im 
Stadtteil Sülz konnte mit dem von Gottfried 
Böhm entworfenen Schiff der ehemaligen 
Kirche St. Elisabeth im neuen Wohngebiet 
„anton&elisabeth“ ein Versammlungsort 
gewonnen werden. Für den Erhalt historischer 
Gebäude, die für Kulturzwecke genutzt 
werden, sollten Fördermittel vorgesehen 
werden. 
 
Da neue Quartiere auch vom bereits 
Vorhandenen profitieren sollen, gibt es für 
bestehende Kulturinstitutionen künftig einen 
Bestandsschutz, der die Verdrängung oder gar 
Zerstörung gewachsener Kultur verhindert. 
Wo das möglich ist, werden kulturell genutzte 
Gebäude in Neuplanungen integriert, auch 
wenn das für Investoren zu einem Verlust an 
nutzbarer Fläche oder an Gestaltungsfreiheit 
führen könnte. Dadurch werden nicht nur 
Kulturräume bewahrt, sondern auch 
interessantere städtebauliche und 
architektonische Lösungen provoziert. Wo der 
Erhalt nicht möglich ist, etwa weil dringend 
benötigte Funktionen sonst nicht realisierbar 
solches Projekt ist im Stadtteil Ehrenfeld 
bereits mit dem Kölner Künstler Theater 
gelungen, das mitten in einem Neubaugebiet 
mit vielen Familien Theater vor allem für 
Kinder und Jugendliche macht. Auch im 
Stadtteil Sülz konnte mit dem von Gottfried 
Böhm entworfenen Schiff der ehemaligen 
Kirche St. Elisabeth im neuen Wohngebiet 
„anton&elisabeth“ ein Versammlungsort 
gewonnen werden. Für den Erhalt historischer 
Gebäude, die für Kulturzwecke genutzt 
werden, sollten Fördermittel vorgesehen 
werden. 
 
Da neue Quartiere auch vom bereits 
Vorhandenen profitieren sollen, gibt es für 
bestehende Kulturinstitutionen künftig einen 
Bestandsschutz, der die Verdrängung oder gar 
Zerstörung gewachsener Kultur verhindert. 
Wo das möglich ist, werden kulturell genutzte 
Gebäude in Neuplanungen integriert, auch 
wenn das für Investoren zu einem Verlust an 
nutzbarer Fläche oder an Gestaltungsfreiheit 
führen könnte. Dadurch werden nicht nur 
Kulturräume bewahrt, sondern auch 
interessantere städtebauliche und 
architektonische Lösungen provoziert. Wo der 
Erhalt nicht möglich ist, etwa weil dringend 
benötigte Funktionen sonst nicht realisierbar 
bereits mit dem Kölner Künstler Theater 
gelungen, das mitten in einem Neubaugebiet 
mit vielen Familien Theater vor allem für 
Kinder und Jugendliche macht. Auch im 
Stadtteil Sülz konnte mit dem von Gottfried 
Böhm entworfenen Schiff der ehemaligen 
Kirche St. Elisabeth im neuen Wohngebiet 
„anton&elisabeth“ ein Versammlungsort 
gewonnen werden. Für den Erhalt historischer 
Gebäude, die für Kulturzwecke genutzt 
werden, sollten Fördermittel vorgesehen 
werden. 
 
Da neue Quartiere auch vom bereits 
Vorhandenen profitieren sollen, gibt es für 
bestehende Kulturinstitutionen künftig einen 
Bestandsschutz, der die Verdrängung oder gar 
Zerstörung gewachsener Kultur verhindert. 
Wo das möglich ist, werden kulturell genutzte 
Gebäude in Neuplanungen integriert, auch 
wenn das für Investoren zu einem Verlust an 
nutzbarer Fläche oder an Gestaltungsfreiheit 
führen könnte. Dadurch werden nicht nur 
Kulturräume bewahrt, sondern auch 
interessantere städtebauliche und 
architektonische Lösungen provoziert. Wo der 
Erhalt nicht möglich ist, etwa weil dringend 
benötigte Funktionen sonst nicht realisierbar 
wären, müssen im Rahmen der Neuplanung

16 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
wären, müssen im Rahmen der Neuplanung 
bezahlbare Ersatzräume geschaffen werden. 
Notwendige und gewünschte 
Neubaumaßnahmen dürfen nicht dazu führen, 
dass Kulturräume verschwinden.  
 
 
wären, müssen im Rahmen der Neuplanung 
bezahlbare Ersatzräume geschaffen werden. 
Notwendige und gewünschte 
Neubaumaßnahmen dürfen nicht dazu führen, 
dass Kulturräume verschwinden.  
 
 
bezahlbare Ersatzräume geschaffen werden. 
Notwendige und gewünschte 
Neubaumaßnahmen dürfen nicht dazu führen, 
dass Kulturräume verschwinden.  
 
 
5 – Öffentliche Förderung: Köln gibt mehr 
Geld für mehr Kultur aus 
 
Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt zeigt sich 
auch in der kontinuierlichen Investition in 
Kunst und Kultur. Die Künste und die 
kulturelle Bildung verdienen und brauchen 
Unterstützung, die unabhängig ist von 
Erwägungen der Wirtschaftlichkeit. Die Stadt 
Köln fördert Kunst und Kultur auf vielen 
Gebieten und die Mittel dafür sollen 
signifikant erhöht werden. Denn Köln wächst 
und die Stadt will ihr Wachstum mit Kunst und 
Kultur gestalten und unterschiedliche 
Bevölkerungsgruppen integrieren. Die Ziele 
sind ein größeres Kulturangebot und die 
Umsetzung des Anspruchs, für alle den 
Zugang zu Kunst und Kultur möglich zu 
machen. Die Förderung ist daher völlig 
unabhängig von ihren Effekten für das 
Marketing und auf die Wirtschaft, gleichwohl 
nützt sie auch diesen. Studien zur 
5 – Öffentliche Förderung: Köln gibt mehr 
Geld für mehr Kultur aus 
 
Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt zeigt sich 
auch in der kontinuierlichen Investition in 
Kunst und Kultur. Die Künste und die 
kulturelle Bildung verdienen und brauchen 
Unterstützung, die unabhängig ist von 
Erwägungen der Wirtschaftlichkeit. Die Stadt 
Köln fördert Kunst und Kultur auf vielen 
Gebieten und die Mittel dafür sollen 
signifikant erhöht werden. Denn Köln wächst 
und die Stadt will ihr Wachstum mit Kunst und 
Kultur gestalten und unterschiedliche 
Bevölkerungsgruppen integrieren. Die Ziele 
sind ein größeres Kulturangebot und die 
Umsetzung des Anspruchs, für alle den 
Zugang zu Kunst und Kultur möglich zu 
machen. Die Förderung ist daher völlig 
unabhängig von ihren Effekten für das 
Marketing und auf die Wirtschaft, gleichwohl 
nützt sie auch diesen. Studien zur 
5 – Öffentliche Förderung: Köln gibt mehr 
Geld für mehr Kultur aus 
 
Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt zeigt sich 
auch in der kontinuierlichen Investition in 
Kunst und Kultur. Die Künste und die 
kulturelle Bildung verdienen und brauchen 
Unterstützung, die unabhängig ist von 
Erwägungen der Wirtschaftlichkeit. Die Stadt 
Köln fördert Kunst und Kultur auf vielen 
Gebieten und die Mittel dafür sollen 
signifikant erhöht werden. Denn Köln wächst 
und die Stadt will ihr Wachstum mit Kunst und 
Kultur gestalten und unterschiedliche 
Bevölkerungsgruppen integrieren. Die Ziele 
sind ein größeres Kulturangebot und die 
Umsetzung des Anspruchs, für alle den 
Zugang zu Kunst und Kultur möglich zu 
machen. Die Förderung ist daher völlig 
unabhängig von ihren Effekten für das 
Marketing und auf die Wirtschaft, gleichwohl 
nützt sie auch diesen. Studien zur

17 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
Umwegrentabilität zeigen, dass, nimmt man 
alle Effekte zusammen, in Kultur investierte 
Mittel zu mehr als 100 Prozent in die Stadt 
zurückfließen. In Zeiten guter Konjunktur und 
einer wachsenden Bevölkerung müssen die 
Kulturausgaben der Stadt mindestens analog 
zum Gesamthaushalt steigen. Die derzeitige 
Höhe der Gesamtausgaben je Einwohner von 
183 Euro/jährlich soll künftig nicht mehr 
unterschritten werden. Mit der Umsetzung 
der Einzelmaßnahmen der 
Kulturentwicklungsplanung wird 2020 
begonnen und entsprechend der von Politik 
und Verwaltung vorzunehmenden 
Priorisierung werden zusätzliche Mittel in den 
Haushalt eingestellt.  
Von dieser Erhöhung der Fördermittel sollen 
städtische Institutionen und die Freie Szene 
gleichermaßen profitieren. Zudem sollen, wo 
möglich, Mittel von Bund, Land oder 
entsprechenden Stiftungen gewonnen 
werden. Die Freie Szene, die bei relativ 
geringem Mitteleinsatz ein vergleichsweise 
umfangreiches kulturelles Programm 
realisiert, ist im KEP 2009 bundesweit 
erstmalig als zweite Säule neben den 
städtischen Institutionen anerkannt worden. 
Politik und Verwaltung, die mehrfach 
zusätzliche Fördermaßnahmen initiiert haben, 
Umwegrentabilität zeigen, dass, nimmt man 
alle Effekte zusammen, in Kultur investierte 
Mittel zu mehr als 100 Prozent in die Stadt 
zurückfließen. In Zeiten guter Konjunktur und 
einer wachsenden Bevölkerung müssen die 
Kulturausgaben der Stadt mindestens analog 
zum Gesamthaushalt steigen. Es wird 
angestrebt werden die derzeitige Höhe der 
Gesamtausgaben je Einwohner von 183 
Euro/jährlich zukünftig nicht mehr zu 
unterschreiten. Mit der Umsetzung der 
Einzelmaßnahmen der 
Kulturentwicklungsplanung wird 2020 
begonnen und entsprechend der von Politik 
und Verwaltung vorzunehmenden 
Priorisierung werden zusätzliche Mittel in den 
Haushalt eingestellt.  
Von dieser Erhöhung der Fördermittel sollen 
städtische Institutionen und die Freie Szene 
gleichermaßen profitieren. Zudem sollen, wo 
möglich, Mittel von Bund, Land oder 
entsprechenden Stiftungen gewonnen 
werden. Die Freie Szene, die bei relativ 
geringem Mitteleinsatz ein vergleichsweise 
umfangreiches kulturelles Programm 
realisiert, ist im KEP 2009 bundesweit 
erstmalig als zweite Säule neben den 
städtischen Institutionen anerkannt worden. 
Politik und Verwaltung, die mehrfach 
Umwegrentabilität zeigen, dass, nimmt man 
alle Effekte zusammen, in Kultur investierte 
Mittel zu mehr als 100 Prozent in die Stadt 
zurückfließen. In Zeiten guter Konjunktur und 
einer wachsenden Bevölkerung müssen die 
Kulturausgaben der Stadt mindestens analog 
zum Gesamthaushalt steigen. Die derzeitige 
Höhe der Ausgaben für Kultur je Einwohner 
von 183 Euro/jährlich ohne investive Mittel, 
soll künftig nicht mehr unterschritten werden. 
Mit der Umsetzung der Einzelmaßnahmen der 
Kulturentwicklungsplanung wird 2020 
begonnen und entsprechend der von Politik 
und Verwaltung vorzunehmenden 
Priorisierung werden zusätzliche Mittel in den 
Haushalt eingestellt.  
Von dieser Erhöhung der Fördermittel sollen 
städtische Institutionen und die Freie Szene 
gleichermaßen profitieren. Zudem sollen, wo 
möglich, Mittel von Bund, Land oder 
entsprechenden Stiftungen gewonnen 
werden. Die Freie Szene, die bei relativ 
geringem Mitteleinsatz ein vergleichsweise 
umfangreiches kulturelles Programm 
realisiert, ist im KEP 2009 bundesweit 
erstmalig als zweite Säule neben den 
städtischen Institutionen anerkannt worden. 
Politik und Verwaltung, die mehrfach 
zusätzliche Fördermaßnahmen initiiert haben,

18 
 
Textentwurf Lenkungskreis Text nach Änderungswünschen des VV Kompromiss  
sind sich der Bedeutung der Freien Szene 
bewusst. Künftig soll ihr ein steigender Anteil 
an den Kulturausgaben zufließen. Für eine 
Berechnungsgrundlage der Verknüpfung wird 
bis zum Jahr 2020 ein Modell entwickelt. 
zusätzliche Fördermaßnahmen initiiert haben, 
sind sich der Bedeutung der Freien Szene 
bewusst. Künftig soll ihr ein steigender Anteil 
an den Kulturausgaben zufließen. Für eine 
Berechnungsgrundlage der Verknüpfung wird 
bis zum Jahr 2020 ein Modell entwickelt. 
sind sich der Bedeutung der Freien Szene 
bewusst. Künftig soll ihr ein steigender Anteil 
an den Kulturausgaben zufließen. Für eine 
Berechnungsgrundlage der Verknüpfung wird 
bis zum Jahr 2020 ein Modell entwickelt.

Anlage_3_Katalog der Entwicklungsideen_KEP

31089 Zeichen

ANHANG Kulturentwicklungsplanung für die Stadt Köln – Entwicklungsideen der Runden Tische     Stand: 0 4.12.2018 
 
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Diese Entwicklungsideen sind während der Diskussionen an den Runden Tischen und während der Arbeitstagung entstanden. 
Sie sind kein verbindlicher Katalog, widersprechen sich teilweise und sind nur hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Machbarkeit 
überprüft und kommentiert. Es bleibt Verwaltung und Politik vorbehalten, Denkansätze fortzuentwickeln und deren 
Realisierung zu beschließen. Einige Ideen sind wegen der besseren Übersichtlichkeit an mehreren Stellen genannt.  
 
LEITTHEMEN DER KULTURENTWICKLUNGSPLANUNG 
 
ALLGEMEIN 1. Vielfalt  
 Erläuterung 
– Erarbeitung eines Leitbildes für kulturelle Teilhabe und Vielfalt in 
der Kulturentwicklungsplanung, das die Teilhabe aller an 
kulturellen Angeboten formuliert und sich orientiert am 
bestehenden Diversity-Konzept der Stadt 
– Entwicklung einer Ikonographie als Visualisierung des Leitbildes 
 
 
– Ausbau der Maßnahmen zur Erleichterung des Zugangs zu 
Kultur für alle Bevölkerungsteile 
dazu: 
– Einrichtung von Ankerpunkten für niedrigschwellige 
Kulturvermittlung in Stadtteilbibliotheken/-zentren 
– Ausbau von niederschwelligen Angeboten für migrantische 
Communitys 
– Entdeckung und Entwicklung lokaler Kulturszenen in den 
Stadtteilen 
– Ein Koordinationskreis „Vielfalt“ erarbeitet Handreichungen 
für Kulturschaffende und Veranstalter  
 
Möglich wären beispielsweise analog zu den 
Bibliotheksausweisen auch Gutscheine für Eintrittskarten in jeder 
Schultüte, die preisgünstige oderkostenlose Verteilung von 
Restkarten über die Ankerpunkte oder entsprechende 
Funktionen einer Webseite/App 
 
– Verbesserung der finanziellen und personellen Ausstattung der 
kulturellen Bildung  
 
– Stadtweite Vernetzung der unterschiedlichen Angebote in einer

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neu zu entwickelnden Struktur (in Koordination mit den 
Maßnahmen der Kultureinrichtungen und dem Koordinationskreis 
Vielfalt) 
 
– Öffnung der städtischen Institutionen als Orte der Begegnung 
– kostenfreier Eintritt für Kinder und Jugendliche in 
Sammlungen und Sonderausstellungen (darüber hinaus wird 
geprüft, wie kostenfreier Eintritt grundsätzlich möglich ist) 
– Intensivierung von Vermittlungsmaßnahmen der Museen 
– Intensivierung inklusiver Programme 
– Entwicklung eines Konzepts für mediale Vermittlungsformate 
(E-Learning-Angebote, Multimedia Guides) 
– Intensivierung der Social-Media-Kommunikation 
 
Teil des Leitprojekts „Museen, Menschen, Medien“ des 
Kulturdezernats, ein entsprechender Ratsbeschluss ist bereits 
gefasst  
– Etatisierung eines Förderbudgets für freie inklusive Kulturarbeit, 
das als Inklusionszuschlag abgerufen werden kann 
 
 
– Erhöhung des Förderetats für interkulturelle Projekte im 
Kulturamt

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ALLGEMEIN 2. Räume/Baukultur 
 
 Erläuterung 
– Entwicklung eines integrativen Stadtentwicklungskonzepts, das 
Projekte auch hinsichtlich ihrer ästhetischen, kulturellen und 
konservatorischen Aspekte bewertet und wo sinnvoll 
Künstlerinnen und Künstler beteiligt. Ziel ist es, die 
Stadtgestaltung gemeinsam mit Investoren zu entwickeln oder 
auch in genossenschaftlichen Projekten 
 
Kultur betrifft die ganze Stadt – auch der Umgang mit der Gestalt 
der Stadt sollte das berücksichtigen 
– Entwicklung eines Konzepts mit Instrumenten der Stadtplanung 
und der dezernatsübergreifenden Verwaltungsarbeit, das 
geeignet ist, existierende Kultur- und Kreativräume im Bestand 
zu sichern und neue wachsen zu lassen. In diesem 
Zusammenhang wird geprüft, ob der grundsätzliche 
Förderungsbedarf von Kunst und Kultur teilweise durch das 
Vorhalten oder den Ankauf von Flächen zur Sicherung eines 
finanzierbaren Miet- oder Erbpachtzinses befriedigt werden kann 
und ob Investoren verpflichtet werden können, bei der 
Entwicklung von großen Planungsgebieten/-projekten Räume für 
Kultur mit zu planen und zu finanzieren, die anschließend in 
städtischen Besitz übergehen 
 
Sorgt für Reduzierung des Raummangels und bringt Kultur in 
Neubaugebiete 
 
Sitzung des Rates am 06.02.2018 mit Beschlussfassung zu Antrag 
AN/0149/2019 in mündlich geänderter Fassung „Integration von 
Kreativräumen und kulturellen Raumbedarfen in die 
Stadtplanung“: 
Die Verwaltung wird beauftragt, die Voraussetzungen zu 
schaffen, um die Sicherung und Integration von Kreativräumen 
und kulturellen Raumbedarfen im Rahmen einer integrierten 
Stadtentwicklung voranzutreiben  
 
– Etablierung eines dezernatsübergreifenden Raummanagements, 
das städtische (und später nicht städtische) Räume, die für Kunst 
und Kultur nutzbar sind, identifiziert und deren Nutzung koordinie rt 
und verwaltet 
– Schaffung und Ausweisung von Produktionsräumen in kleinen 
Einheiten: Atelier-, Probe- und Lagerräume 
 
 
– Identifizierung von Aufführungs- und Produktionsräumen: 
Sorgt für effiziente Nutzung vorhandener Räume und einen 
zentralen Ansprechpartner. Bei der Organisation dieser 
Einrichtung ist noch zu klären, inwieweit Vertreter der Freien 
Szene beteiligt werden können. Denkbar wäre z. B. eine 
Mischform aus städtischem und nicht städtischem Personal 
 
 
 
Der Bedarf an Aufführungsräumen könnte durch Entwicklung

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Kammermusiksaal/Kunsthalle(Maßnahmen bereits vorgesehen im 
KEP 2009) 
 
eines spartenübergreifenden Kulturzentrums (ehem. 
Rautenstrauch-Joest-Museum?) und zusätzlicher Nutzung bereits 
vorhandener Räume in Kooperation mit anderen Institutionen 
(WDR, DLF) befriedigt werden 
 
– Entwicklung eines Konzepts für „Künste im öffentlichen Raum“ 
– Einrichtung eines Fonds, in den ein bestimmter Prozentsatz der 
Kosten städtischer Baumaßnahmen fließt und aus dem 
Kunstaktionen und Kunstwerke für den öffentlichen Raum sowie 
der Erhalt vorhandener Kunstwerke finanziert werden 
– Erleichterung der Präsenz von Kunst und Kultur in den Veedeln 
durch veränderte Lärmschutzrichtlinien und Ausnahmeregelungen 
 
 
Muss dezernatsübergreifend sein, um tatsächlich den Zugang 
zum öffentlichen Raum für Kultur zu erleichtern 
Der Ausschuss Kunst und Kultur hat im Dezember 2017 die 
Weiterführung des „StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum“ 
beschlossen. Dieses Labor soll sich jeweils zeitlich befristet in 
wechselnden Planquadraten modellhaft mit den Aspekten von 
Kunst im öffentlichen Raum und deren räumlichen und 
funktionalen Zusammenhängen befassen. Ziel der Laborarbeit ist 
die Weiterentwicklung und Durchführung eines 
Handlungskonzeptes für Kunst im öffentlichen Raum 
 
– Bestandsschutz für bestehende kulturelle Orte (bei 
Neubaumaßnahmen) 
Vor allem mit Blick auf die erhöhte Bautätigkeit sinnvoll; 
Einzelfallprüfung; die Integration vorhandener Institutionen und 
Gebäude verringert möglicherweise die Nutzbarkeit, schafft aber 
lebendige neue Quartiere

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ALLGEMEIN 3. Marketing 
 
 Erläuterung 
– Entwicklung eines Kulturmarketingkonzepts unter Beteiligung 
einer geeigneten Agentur 
– Koordinierung mit einem zu entwickelnden Stadtmarketing (Kultur 
ist ein Standortfaktor) 
– Entwicklung gemeinsamer Marketingaktivitäten  
– Koordinierung der Marketingaktivitäten von Institutionen und 
Freier Szene 
 
Sinnvoll auch für das Image der Gesamtstadt. Kultur in Köln wird 
von außen zu wenig wahrgenommen 
– Etablierung eines Netzportals zur Information über Kultur auch 
innerhalb der Stadt (inkl. soziale Medien) 
– Koordinierung von Aufführungsterminen

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ALLGEMEIN 4. Digitalisierung 
 
 Erläuterung 
– Arbeitstagung zu Digitalisierung und Kultur 
 
Diskussion über technische Bedarfe und neue künstlerische 
Möglichkeiten/Entwicklung von neuen Kommunikationsformen 
mit dem Publikum 
 
– Technische Ausstattung im Pool an die veränderten Bedürfnisse 
anpassen 
 
Veränderte Arbeitsweisen brauchen neue Technik 
 
– Digitalisierung der Antragsverfahren für Kulturförderung Erleichterung von Antragstellung und Bearbe itung 
– Recherche und Forschung im Vorfeld künstlerischer Arbeit werden 
förderfähig, um Experimente mit neuen Techniken zu erleichtern 
 
 
– Etablierung eines Kölner Kulturportals oder einer App, die das 
digitale Kulturangebot zentral verfügbar macht 
– Entwicklung eines Verfahrens für die Abgabe nicht verkaufter 
Karten über ein solches Portal  
 
 
– Ausbau der Online-Collections von Museen und Rheinischem 
Bildarchiv und der Digitalisierung der Bestände des Historischen 
Archivs

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ALLGEMEIN 5. Öffentliche Förderung  
 
 Erläuterung 
– Der Rat der Stadt Köln nimmt die KEP als grundsätzliche 
Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für die 
zukünftige Entwicklung der Kunst- und Kulturstadt Köln an und 
bittet die Verwaltung die KEP, begleitet von einem sogenannten 
Lenkungskreis, dezernatsübergreifend schrittweise umzusetzen 
und dafür entsprechende Zeitmaßnahmenpläne mit einer 
Priorisierung der Maßnahmen zum Beschluss vorzulegen 
 
Viele Bedarfe und Ideen können nur in der Kooperation der 
verschiedenen Dezernate und Ämter befriedigt und umgesetzt 
werden  
 
– Erhöhung des Kulturetats entsprechend dem Wachstum der 
Bevölkerung und der vermehrten Aufgaben von Kunst und Kultur 
und deren Vermittlung 
– Kein Absinken des Etats unter die derzeitige Höhe von 183 Euro 
je Einwohner 
 
 
– Festschreibung eines prozentualen Anteils der kulturellen 
Transfermittel für die freie Szene 
(von der Szene gewünscht sind 10 %) 
 
Bereits mit dem vom Rat beschlossenen Leitprojekt des 
Kulturamtes angestoßen (bis 2021 Anstieg auf sechs Prozent)

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ALLGEMEIN 6. Beteiligung 
 
 Erläuterung 
– Aufbau eines Verfahrens zur Verstetigung der 
Kulturentwicklungsplanung (beinhaltet regelmäßige Treffen, 
Webseite und Evaluation) 
– Dauerhafte Einrichtung eines Runden Tischs Partizipation und 
Teilhabe 
 
Sorgt für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der KEP und eine 
ebensolche Vernetzung 
– Ausbau der Zusammenarbeit von Freier Szene und städtischen 
Institutionen in sinnvollen Bereichen (gemeinsame Nutzung von 
Räumen, gemeinsames Marketing) 
– Weiterentwicklung des Zwei-Säulen-Modells aus dem KEP 2009 
 
 
– Stärkung der Selbstorganisationsstruktur zur dauerhaften 
Vernetzung der Freien Szene (Szenekoordinatoren, Aufgaben: 
Sprechfähigkeit der Akteure organisieren, Beratung zu 
Antragsverfahren, Fortbildung)  
 
Selbstorganisation ist sinnvoll für die Szene und auch für die 
Fortführung des Prozesses 
 
– Entwicklung eines partizipativen Modells zur stärkeren 
Beteiligung der Freien Szene im Kulturausschuss  
 
 
– Der Runde Tisch „Partizipation und Teilhabe“ wird weiterhin 
arbeiten, um dieses wichtige Handlungsfeld kontinuierlich zu 
entwickeln und einmal jährlich wird es eine Arbeitstagung von 
Kulturschaffenden, Politik und Verwaltung geben, in deren Rahmen 
in Workshops der Maßnahmenkatalog fortlaufend überprüft, 
aktuelle Themen verhandelt und gegebenenfalls neue Maßnahmen 
erarbeitet werden 
 
 
 
THEMEN DER STÄDTISCHEN INSTITUTIONEN

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INSTITUTIONEN 1. Museen 
 
 Erläuterung 
– Erweiterung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten: täglich 10 bis 
18 Uhr, am ersten Donnerstag länger 
– Freier Eintritt in die Sammlung an einem Tag des Wochenendes 
– Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche auch in 
Sonderausstellungen 
– Verwaltung legt dar, wie ein grundsätzlich freier Eintritt 
ermöglicht werden kann 
 
Um mehr Menschen zu erreichen und explizit auch solche, für die der 
Eintrittspreis ein Hindernis darstellt 
 
– Intensivierung von Marketingmaßnahmen durch die einzelnen 
Häuser und ein gemeinsames Standortmarketing 
 
 
– Dokumentation, Digitalisierung und Veröffentlichung des 
Bestands für unterschiedliche Zielgruppen 
 
 
– Etatisierung eines institutsübergreifenden Ausstellungsetats für 
Kooperationen und Nutzung des Ausstellungsraums im RJM für 
Großausstellungen 
 
Verbessert die Kooperationsmöglichkeiten der Häuser und sorgt für bessere 
Sichtbarkeit der Kölner Museumslandschaft 
 
– Einrichtung von Volontariatsstellen in allen städtischen Museen 
und den zugehörigen drei Serviceeinrichtungen  
 
 
– Bau eines Zentraldepots für die Kölner Museen 
 
 
– Erweiterung des NS -Dokumentationszentrums  
 
Der Rat hat für 2019 die Erweiterung um zwei Etagen des EL -DE -Hauses für die 
Umsetzung des Konzepts „Haus für Erinnern und Demokratie“ beschlossen.  
Kölnisches Stadtmuseum 
– Neubau als Teil der Historischen Mitte 
 
Kunst- und Museumsbibliothek 
– Zusammenführung der Bestände an neuem Standort

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– Anpassung des Medienetats  
– Katalogisierung und Digitalisierung diverser Einzelbestände 
 
Wallraf-Richartz-Museum 
– Erweiterung durch Neubau  
 
 
Museum Ludwig 
– Für 2020 geplantes Projekt einer neuen, intensiven 
Auseinandersetzung mit dem Bestand sowie dessen 
Neupräsentation 
– Umsetzung des Lichtkonzepts, Foyerumbau und Sanierung, 
Klimatisierung 
 
 
Römisch-Germanisches Museum 
– Sanierung und Neubau (begonnen) 
 
 
Museum für Angewandte Kunst 
– Neueinrichtung der Sammlung, inklusive Erneuerung der 
Beleuchtung und Restaurierungen 
– Verbesserung der Restaurierungskapazität 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum  
–
Intensivierung der (inter-)nationalen Kollaborationen, 
Provenienzforschung und Aufarbeitung der kolonialen Strukturen der 
Sammlung. 
- Öffnen der Institution und Programmatik hinsichtlich der 
Abbildung einer multikulturellen Stadtgesellschaft  
 
Die Kulturstiftung des Bundes fördert von 2019 bis 
2023 die Einrichtung einer befristeten Planstelle 
und Projektgeldern für ´Diversity´-Bestrebungen 
. 
Museum für Ostasiatische Kunst 
– Verjüngung des Publikums durch gezielte Ansprache über soziale 
Medien 
– Dachsanierung

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Rheinisches Bildarchiv 
– Neudefinition der Aufgaben und der Kooperation mit den 
städtischen Instituten 
– Verstärkte Kooperation mit der freien Fotoszene 
– Entwicklung einer Foto-Präsentationstrategie (analog und digital) 
– Verstärkung der IT (photo-hub)

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INSTITUTIONEN 2. Bühnen der Stadt Köln 
 
 Erläuterung 
– Nach Wiedereröffnung am Offenbachplatz: Erhöhung der 
Zuschüsse auf das Niveau vergleichbarer Häuser, zugleich 
Steigerung der Eigenmittel durch Erhöhung der Auslastung 
 
 
Stärkung der Sparte TANZ 
– Ausbau des Gastspielprogramms 
– Prüfung einer Nachnutzung des Depots in Mülheim/der Halle 
Kalk für den Tanz 
– Intensivierung der Kooperation zwischen Bühnen und Freier 
Szene 
– Mittelfristig: Etablierung einer eigenen Tanzkompanie in Köln 
 
Intensivierung der Kooperation zwischen Bühnen und freier 
Szene: siehe Ratsbeschluss vom 24.11.2011 (Vorlage 3570/2011, 
Nr. 5, Mitnutzung der sanierten Bühnen durch die freie Szene): 
„5. Mitnutzung der sanierten Bühnen durch die freie Szene 
Wie in der Ratsvorlage zum Beschluss 01.03.2011 dargestellt, 
haben die Bühnen der Stadt Köln und die Verwaltung Gespräche 
mit Vertreterinnen und Vertretern der Freien Szene über eine 
Mitnutzung der sanierten Bühnen geführt. …. 
Damit bestehen für die Mitnutzung der sanierten Gebäude durch 
die Freie Szene voraussichtlich keine baulichen und technischen 
Hindernisse. Wie eine Nutzung durch die Freie Szene organisiert 
und konkret umgesetzt werden kann, wird gemäß Ratsbeschluss 
zu gegebener Zeit von der Verwaltung erarbeitet und dem Rat 
zum Beschluss vorgelegt.“ 
 
 
SCHAUSPIEL 
– Prüfung des Erhalts einer dritten Spielstätte rechtsrheinisch 
(Depot Mülheim) nach der Rückkehr an den Offenbachplatz 
 
 
HÄNNESCHEN-THEATER 
– Etablierung eines jährlichen Figurentheaterfestivals

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INSTITUTIONEN 3. Gürzenich-Orchester 
 
 Erläuterung 
– Stärkung, Ausbau und Bündelung der Medienstrategie im 
Rahmen einer Digitalstrategie für die Kölner Musikkultur  
 
 
– Schaffung eines Hauses für Kammermusik Kooperatio nen prüfen, sinnvoll Führung als offenes 
Haus, das auch von der Freien Szene genutzt werden 
kann. 
– Verstärkung der Kooperationen mit freien und institutionellen 
Partnern (Outreach-Projekte)  
 
 
- Intensivierung der Förderung hochbegabter Musiker/-innen

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INSTITUTIONEN 4. Bibliothek 
 
 Erläuterung 
– Verbesserung des Service: 
Ausweitung der Öffnungszeiten und 24/7-Rückgabemöglichkeit 
an allen Standorten 
 
 
– Ergänzung und laufende Anpassung des Bestands an digitalen 
Geräten, Erhöhung des Medienetats 
– Ausbau der Digitalen Bibliothek 
 
. 
– Neueinrichtung von Zweigstellen in bislang unterversorgten 
Gebieten und Sanierung der Zweigstellen in Neubrück, Porz, 
Ehrenfeld, Rodenkirchen, Nippes, Sülz 
 
Die bedarfsgerechte Umgestaltung der Stadtteilbibliothek Kalk 
wurde in 2017 begonnen und inzwischen abgeschlossen 
– Entwicklung und Etablierung von Integrationsangeboten, die die 
multikulturelle Zusammensetzung der Stadtgesellschaft spiegeln 
– Einstellung von Medienpädagogen und Digitalmanagern für die 
Vermittlung 
 
 
– Etablierung der Stadtteilbibliotheken als Ankerpunkte der 
Kulturvermittlung

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THEMEN DER FREIEN SZENE 
 
Förderung der Freien Kulturszene 
 
 Erläuterung 
– Entwicklung einer Förderstruktur, die künstlerischem/ 
kulturellem Arbeiten entspricht und mit den Antragsfristen von 
Drittmittelgebern harmonisiert ist 
– Digitalisierung der Antragsverfahren 
 
 
– Entwicklung eines Konzepts zur Nutzung städtisch geförderter 
Infrastruktur  
 
 
– Förderung von Recherchen im Vorfeld von künstlerischen 
Projekten

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FREIE 1. Bildende Kunst  
 
 Erläuterung 
– Entwicklung einer Struktur für die Beauftragung von 
Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen von Stadtentwicklung 
und Stadtgestaltung 
 
 
– Kunst im öffentlichen Raum, Erweiterung der Rolle des 
Kunstbeirats zu einer Kunstkommission mit eigenem Etat (gespeist 
aus Anteilen an Baukosten) 
 
 
– Überprüfung der Kategoriengrenzen der Förderung 
– Festlegung angemessener Honorare in der Förderung und bei 
Beauftragung durch städtische Institutionen 
 
 
– Schaffung zusätzlicher Atelierräume 
 
Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2019 sind im 
Rahmen des politischen Veränderungsnachweises vom 08.10.2018 
einmalig investive Mittel für „Neue Atelierflächen und Proberäume 
in städtischen Immobilien“ vorgesehen 
 
– Überarbeitung des Förderkonzepts 
 
Ist bereits als Auftrag an die Verwaltung beschlossen und wird 
umgesetzt 
 
– Schaffung einer Ausstellungshalle/ Kunsthalle, die es etablierten 
Kölner Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, ihre Werke in Köln 
zu zeigen 
– Schaffung eines interdisziplinären Produktionsraums, in dem 
auch Konferenzen und Workshops stattfinden können 
(Im KEP 2009 waren eine Kunsthalle und eine jährliche 
Übersichtsschau Kölner Kunst vorgesehen)  
 
 
– Stärkung des Festivals Internationale „Photoszene Köln“ Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltss atzung 2019 sind

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(bereits vorgesehen im KEP 2009)  
 
im Rahmen des politischen Veränderungsnachweises mit 
Fortschreibung in der mittelfristigen Finanzplanung Mittel für die 
„Erhöhung institutioneller Förderung Bildende Kunst (Photoszene 
Köln) Beiratsentscheidung erwünscht (Beirat zur Mittelvergabe) 
vorgesehen 
 
– Erstellung einer Dokumentation zur fotografischen Entwicklung, 
zu Sammlertätigkeiten und Fotoarchiven der städtischen und 
privaten Institutionen 
(bereits vorgesehen im KEP 2009) 
 
 
– Individuelle, altersunabhängige Förderung von Künstlerinnen 
und Künstlern z. B. über Stipendien  
 
Entspricht der heutigen Arbeitsrealität besser als die Förderung 
einzelner Projekte – gilt auch für andere Sparten 
– Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2019 sind 
im Rahmen des politischen Veränderungsnachweises mit 
Fortschreibung in der mittelfristigen Finanzplanung Mittel für die 
Förderung von Künstlerinnen und Künstlern.  Bildende Kunst 
(Stipendien ohne Altersbegrenzung) vorgesehen

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FREIE 2. Filmkultur  
 
 Erläuterung 
– Integration eines Bereiches Kölner Filmgeschichte als Teil der 
Stadtgeschichte im Neubau des Kölnischen Stadtmuseums 
 
 
– Förderung von Abspielstätten für Filme von besonderer Qualität 
 
 
– Weiterentwicklung des Kölner Filmhauses zu einem Zentrum für 
Filmkultur und -bildung 
 
Wird bereits umgesetzt 
– Schaffung eines Zentrums für Film- und Medienkultur für 
spartenübergreifende Arbeit (Festivalort) 
 
Als Wunsch verständlich, aber angesichts vieler geplanter 
Kulturneubauten unrealistisch.  
– Bessere Vernetzung untereinander, Entwicklung einer 
gemeinsamen Pressearbeit, Sichtbarmachung in Social Media 
 
Wird vom Kulturamt und von den Akteuren selbst in einer 
Arbeitsgruppe bereits betrieben

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FREIE 3. Gedächtnis der Stadt 
 
 Erläuterung 
– Schaffung eines Raums für Ausstellungen zur Stadtgeschichte 
 
 
– Etablierung eines dauerhaften Arbeitskreises „Gedächtnis der 
Stadt“ und einer bei Stadtarchiv oder Historischem Museum 
angesiedelten Koordinierungsstelle.   
– Stärkere Vernetzung von Geschichtsinitiativen mit Archiven und 
historischen Museen 
 
Geschichtsinitiativen arbeiten derzeit oft unverbunden. Eine 
bessere Vernetzung und Hilfe bei der Professionalisierung der 
Arbeit könnte die Kölner Stadtgeschichte besser sichtbar 
machen  
– Entwicklung und Etablierung eines Leitsystems zu historischen 
Orten im Stadtbild (Führer durch die Stadtgeschichte)  
 
 
– Förderung der Zusammenarbeit zwischen freier Szene und 
städtischen Archiven und Museen zur dauerhaften Sicherung der 
Nach- und Vorlässe von Künstlerinnen und Künstlern

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FREIE 4. Literatur 
 Erläuterung 
– Aufstockung des Förderetats für die Verbesserung der 
Sichtbarkeit der Literatur und gezielte Nachwuchsförderung 
 
Mehr Sichtbarkeit, ja, aber nicht durch mehr 
Veranstaltungsformate, sondern durch bessere PR- und 
Kommunikation  
 
– Mehr Arbeitsstipendien für Autoren und Autorinnen aus Köln 
– Neue international ausgerichtete Stipendien mit besonderem 
Fokus auf den Partnerstädten und exilierten Autorinnen und 
Autoren 
(Im KEP 2009 waren Aufenthaltsstipendien für internationale 
Autorinnen und Autoren  und den schriftstellerischen Nachwuchs 
vorgesehen)
 
 
Siehe Ratsbeschluss 3981/2017 vom 06.02.2018 zur 
„Erhöhung der institutionellen Förderung Literaturhaus“ 
(Verteilung der Leitprojektmittel) für die Stärkung der 
Förderung von Autorinnen und Autoren durch 
Arbeitsstipendien. Zudem wird das Literaturhaus drei 
Arbeitsstipendien einrichten 
 
– Erhöhung der Schreibraum-Kapazität und Schaffung einer 
angemessen dotierten Stelle für die Betreuung 
 
Seit 2017 wird mit einem Projektkostenzuschuss die 
Gründung und auch dauerhafte Unterstützung eines 
Schreibraums erfolgreich initiiert 
 
– Realisierung eines Literaturportals im Netz, das über einen 
Literaturkalender hinausgeht (Porträts, Essays etc.) 
 
Siehe Ratsbeschluss 3981/2017 vom 06.02.2018 zur „Erhöhung 
der institutionellen Förderung Literaturhaus“ (Verteilung der 
Leitprojektmittel), in dem die bessere Sichtbarkeit des bereits 
vorhandenen Literaturkalenders durch intensivere redaktionelle 
Betreuung durch das Literaturhaus erreicht werden soll 
 
– Förderung einer Interessenvertretung „Literaturszene Köln“ 
 
 
– Förderung einer jährlichen Präsentationsplattform lange „Nacht 
der Literatur“ 
 
Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2019 sind  
im Rahmen der Verwendung der Kulturförderabgabe 2019 
Mittel für „Kölner Literaturnacht – Zuschuss für Verein 
Literaturszene e.V.“ vorgesehen

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– Etablierung von internationalen literarischen Fachkonferenzen in 
Zusammenarbeit mit den literarischen Szenen der Partnerstädte

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FREIE 5. Musik  
 Erläuterung 
– Schaffung zusätzlicher Proberäume für Einzelkünstler und 
Ensembles (vor allem im Bereich Neue Musik wegen komplexer 
Aufbauten) 
 
 
– Verbesserung der Technikausstattung  
 
(teilweise schon umgesetzt im Technikpool) 
– Schaffung zusätzlicher kleiner bis mittelgroßer Räume mit guter 
Akustik, darunter ein Kammermusiksaal   
 (bereits vorgesehen im KEP 2009) 
 
Entweder durch Neubau oder Ausbau bestehender 
Räumlichkeiten  
Kammermusiksaal wird auch vom Gürzenich-Orchester 
gewünscht 
– Bauliche Erweiterung des Stadtgartens um einen Konzertsaal mit 
ca. 400 Plätzen für Musiker und Ensembles aller Stilrichtungen 
(Elektronische Musik, Neue Musik, Weltmusik, Alte Musik und 
Jazz) 
 
 
– Schaffung eines Proberaumzentrums für Ensembles der Neuen 
Musik nach Vorbild des ZAMUS mit eigenem Instrumenten- und 
Technikpool, Büro- und Proberäumen und einem elektronischen 
Studio. Prüfauftrag Alte Feuerwache 
(bereits vorgesehen im KEP 2009) 
 
Vorbehaltlich der Genehmi gung der Haushaltssatzung 2019 werden im 
Rahmen des politischen Veränderungsnachweises Mittel für „Neue 
Atelierflächen und Proberäume in städtischen Immobilien“ vorgesehen. 
– Infrastruktur sichern und ausbauen: ZAMUS, Neue Musik, 
Stadtgarten, Loft  
 
Siehe Ratsbeschluss 1847/2016 vom 30.06.2016 zur „Erhöhung der 
institutionellen Förderung der Initiative Kölner Jazz Haus e.V.“ für 
den Ausbau und Betrieb des Stadtgartens als Europäisches 
Zentrum für Jazz und aktuelle Musik  
Mit Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur wurde gemäß 
Antrag AN/0421/2018 aus Mitteln des Leitprojektes die 
institutionelle Förderung des Netzwerks ON für Proberäume für 
Neue Musik erhöht. Darüber hinaus erhält der 2ndFloor e.V. – das

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Loft eine allgemeine Erhöhung der institutionellen Förderung 
 
– Erarbeitung eines Konzepts zur Mitbenutzung des Kleinen 
Hauses am Offenbachplatz durch freie Musikensembles für 
Konzerte und zeitgenössisches Musiktheater 
 
Wie Maßnahme unter „Bühnen der Stadt Köln“: Intensivierung 
der Kooperation zwischen Bühnen und Freier Szene: siehe 
Ratsbeschluss vom 24.11.2011 (Vorlage 3570/2011, Nr. 5, 
Mitnutzung der sanierten Bühnen durch die freie Szene) 
 
– Studie zum Stand der Musik in Köln, Dokumentation der Szene 
z. B. Weltmusik 
 
 
– Stärkung des Festivals ACHT BRÜCKEN  Verstetigung  und Abschaffung der regelmäßigen 
Antragstellung

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FREIE 6. Pop-/ Clubkultur  
 Erläuterung 
– Entwicklung und Finanzierung eines national bedeutenden Pop-
Preises  
 
 
– Änderung der Klassifizierung der Clubs von „Gewerbebetrieb“ zu 
„Kulturstätte“  
– Entsprechende Förderung/Entlastung von Abgaben 
 
 
– Einrichtung einer vermittelnden Instanz in Sachen Lärmschutz  Bestandteil der übergreifenden Themen,  gilt auch für andere 
Sparten 
Vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2019 
werden im Rahmen des politischen Veränderungsnachweises 
Mittel für den „Lärmschutzfond für freie Kulturinstitutionen/ 
Musikclubs“ vorgesehen 
 
– Imagekampagne für den Popkulturstandort Köln 
 
Hohe Außenwirkung und Identitätsstiftung

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FREIE 7. Theater  
 
 Erläuterung 
– Grundfinanzierung sichern, Bedarf liegt deutlich über der 
Förderung 
 
 
– Ausbau der mehrjährigen Förderung für freie Gruppen  
– Förderung orientieren an Honorarempfehlung des 
Bundesverbandes  
 
Wird bereits durch mehrjährige Förderinstrumente flankiert  
 
– Schaffung zusätzlicher Proben- und Produktionsstätten, 
Lagerräume 
 
 
– Entwicklung eines Konzepts für die Nutzung von geförderter 
Theaterinfrastruktur durch freie Ensembles 
 
 
– Schaffung eines neuen Produktionszentrums 
 
Ist innerhalb der Szene umstritten 
– Ausbau und Sicherung der Comedia zu einem Zentrum für 
Kinder- und Jugendkultur 
(bereits vorgesehen im KEP 2009) 
 
Siehe Ratsbeschluss vom 27.09.2018 zu Vorlage 2670/2018 mit 
der das Comedia Theater in der Vondelstraße 4–8 
(Kinderkulturhaus) ab 2019 zu einem „Zentrum der Kultur für 
junge Bürgerinnen und Bürger in Köln und NRW“ entwickelt 
werden soll 
 
– Etablierung eines Kinder- und Jugendtheaterfestivals 
(bereits vorgesehen im KEP 2009)

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FREIE 8. Tanz  
 
 Erläuterung 
– Schaffung eines Aufführungsraums für freie und städtische 
Tanzproduktionen 
– Prüfung der Nachnutzung des Depots in Mülheim/der Halle Kalk 
als Haus für den Tanz 
 (im KEP 2009 war bereits ein Tanzhaus vorgesehen) 
 
Siehe auch „Städtische Bühnen“ 
– Etablierung einer städtischen Tanzcompagnie als dritte Sparte 
der Städtischen Bühnen 
 
 
– Erstellung und Umsetzung eines Konzepts für die Intensivierung 
der Auftritte heimischer Ensembles bei den Städtischen Bühnen 
 
Kommentar KULTURAMT: Sinnvoll, sofern damit an die 
Verstetigung und Ausweitung der aktuell neu existierenden 
Kooperation für Großproduktionen mit der Oper gedacht ist 
(Uraufführungen) 
 
– Verbesserte Förderung der Gastspiele der Freien Szene 
außerhalb Kölns

Anlage_1_Querschnittsthemen_KEP

31330 Zeichen

1 
 
 
Das Ziel: Köln stärkt Kunst und Kultur für eine lebendige und vielfältige Gesellschaft 
 
Köln ist eine starke Kulturstadt, deren größte Stärke in der Vielfalt liegt. Die Szenen von Musik, 
Theater, Bildender Kunst, Literatur, Film und Stadtgeschichte sind breit aufgestellt und erreichen 
in der Spitze ein international konkurrenzfähiges Niveau. Vielfalt und Unterschiedlichkeit sind die 
prägenden Eindrücke. Für Köln gilt in ganz besonderer Weise, dass Kunst und Kultur das „Herz“ der 
Stadt bilden. Sie sind der Puls einer lebendigen städtischen Gesellschaft. 
 
Mit dieser Kulturentwicklungsplanung sollen die Künste um ihrer selbst willen gestärkt werden. 
Deren Autonomie und Zweckfreiheit sind elementar und zugleich sind sie zu fördern in der 
Überzeugung, dass eine lebendige und diskursfreudige Kunstszene das Zusammenleben der 
Menschen in der Stadt positiv beeinflusst. Die Förderung von Kunst und Kultur ist in besonderer 
Weise geboten, weil ein weiteres Auseinanderstreben der gesellschaftlichen Gruppen verhindert 
werden soll. Denn Kunst und Kultur bilden auch den Raum, in dem gesellschaftliche Konflikte 
verhandelt werden, in dem die Diskurse geführt werden darüber, was diese Gesellschaft ausmacht 
oder ausmachen sollte. Schon im Kulturentwicklungsplan des Jahres 2009 (KEP 2009) war die 
Ermöglichung kultureller Vielfalt ein wichtiges Handlungsfeld. Inzwischen hat die Stadt Köln mit 
ihrem Diversity-Konzept die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen zum Ziel städtischen Handelns 
erklärt. Diese Kulturentwicklungsplanung macht die Vielfalt der Gesellschaft zu einem Leitthema. 
Die Förderung von Kunst und Kultur muss stets den Anspruch haben, dass über die traditionellen 
Zielgruppen hinaus allen der Zugang ermöglicht wird.  
 
Deshalb ist die Öffnung der Kulturräume für alle Bürgerinnen und Bürger ein zentrales Ziel dieser 
Planung. Die Kölner Kulturinstitutionen verstehen sich als offene Räume gesellschaftlicher 
Begegnung und Reflexion. Eine intensive und dauerhafte Vernetzung von Angeboten, die Teilhabe 
gewährleisten, und die fortlaufende Entwicklung von entsprechenden Maßnahmen unterstützen 
dieses Bekenntnis, ebenso die Öffnung von Räumen in der Stadt für Kunst und Kultur. In einer 
wachsenden Stadt nimmt die Konkurrenz um Flächen zu. Damit Kunst und Kultur weiterhin 
präsent und niedrigschwellig zugänglich bleiben, müssen bestehende kulturelle Räume gesichert 
und neue erschlossen werden.  
 
Viele haben an dieser Planung mitgearbeitet, die unter Einbeziehung von Kulturszene und 
Stadtgesellschaft ständig weiterentwickelt werden soll. Die Zahl der Künstlerinnen und Künstler in 
der Stadt ist groß, und auch die Zahl derjenigen, die Kultur möglich machen, vermitteln oder 
organisieren. Hinzu kommen die Initiativen, die die Kultur und Geschichte der Stadt erforschen 
und dokumentieren, für Kunst und Kultur Mittel sammeln und aufwenden und die Künste in 
vielfältiger Weise unterstützen. Sie alle haben durch Gespräche, die Mitarbeit an den Runden 
Tischen oder einfach durch ihr sichtbares Engagement Anteil an dieser Planung und natürlich sind 
sie es, die das kulturelle und künstlerische Geschehen in der Stadt erst möglich machen. Um die 
Texte knapp und lesbar zu halten, werden im Folgenden nur wenige von ihnen erwähnt. Die 
kurzen Übersichten über die einzelnen Bereiche von Kunst und Kultur müssen auf beispielhafte 
Nennungen einzelner Akteure beschränkt bleiben. Ein Anhang gibt einen umfangreicheren 
Überblick über die Menschen, die in Köln für Kunst und Kultur arbeiten. Aus Gründen der 
Lesbarkeit wird eine gemäßigt geschlechtergerechte Sprache verwendet. Es versteht sich, dass 
stets alle gemeint sind.

2 
 
Diese Kulturentwicklungsplanung stärkt Kunst und Kultur in Köln insgesamt, indem sie die 
Bedingungen, unter denen Kunst entsteht, sowohl in der Breite als auch in der Spitze verbessert. 
Grundlage dafür ist die Stärkung von Strukturen, mit denen die Kulturakteure vernetzt, die 
Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung organisiert und die Beteiligung vieler ermöglicht 
wird. Das gilt sowohl für den Zugang zu Kunst und Kultur als auch für die Befähigung dazu, selbst 
künstlerisch aktiv zu werden. Eine wachsende Stadt braucht eine wachsende Kulturlandschaft und 
das soll auch über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar werden. 
 
Drei Projekte sollen den Anfang machen.  
 
(1) RAUMMANAGEMENT 
In einer wachsenden Großstadt geraten Kunst und Kultur immer stärker in Konkurrenz zu anderen 
Nutzungen. Die Stadt Köln bekennt sich zur Kultur und will ihr künftig mehr Raum geben. Dazu 
installiert sie unter anderem ein zentrales Raummanagement, um verstärkt initiativ zu werden für 
die Schaffung und den Erhalt von Räumen. Städtische und private Räume, die für kulturelle 
Nutzungen geeignet sind, werden in einer Datenbank erfasst, Zwischennutzungen vermittelt und 
neue Räume für Kunst und Kultur identifiziert. Darüber hinaus wird die Stadt ihre planerische 
Hoheit nutzen, um dem weiteren Verlust von kulturell genutzten Räumen entgegenzuwirken. 
 
(2) KULTURMARKETING 
Ein professionelles Kulturmarketing wird künftig die ganze Vielfalt städtischer und freier 
Kulturangebote über die Stadtgrenzen hinaus, aber auch innerhalb Kölns kommunizieren. 
Entsprechende Maßnahmen sollen verantwortungsvoll und intelligent für die Kölner Kultur 
werben und Kultur zugleich als harten Standortfaktor für das Stadtmarketing nutzen. 
 
(3) PREIS FÜR POPMUSIK  
Erstmals 2019  lobt die Stadt Köln einen Preis für herausragende Leistungen in der Popmusik aus. 
Dieser Preis soll eine Anerkennung populärer Musik sein, die in Köln eine lange Tradition besitzt 
und bedeutende Künstlerinnen und Künstler hervorgebracht hat. Er ist mit € 15.000 dotiert.

3 
 
 
Die Leitthemen: Vielfalt, Räume, Marketing, Digitalisierung, Förderung, Beteiligung 
 
1 – Vielfalt: Köln fördert Kultur für alle in einer Stadt für alle 
 
Köln hat 2007 als erste deutsche Stadt die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und 2016 ein 
Diversity-Konzept mit Leitlinien für eine barrierefreie Stadtverwaltung beschlossen. Zugrunde liegt 
dem der Gedanke, dass Kreativität als innovative Kraft am besten in einem Klima gedeiht, das 
vielfältigsten Talenten gegenüber offen ist und sie wertschätzt. Eine demokratische, pluralistische 
Gesellschaft braucht den Austausch von unterschiedlichen Sichtweisen, diversen Kulturen und 
künstlerischen Produktionen. 
 
Kunst und Kultur sind Räume, in denen sich gesellschaftliche Gruppen begegnen, in denen die 
Spannung der Differenz nicht Ursache von Konflikten, sondern Antrieb zu Kreativität ist. Daher 
muss jeder und jede die Möglichkeit haben, aktiv und passiv an Kunst und Kultur teilzuhaben und 
die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensweisen sollte auch in Kunstproduktion und kulturellem 
Angebot sichtbar werden. Diese Kulturentwicklungsplanung zielt darauf, diesen Anspruch zu 
verwirklichen. 
 
Die städtischen Kulturinstitutionen werden nach dem Vorbild der Stadtbibliothek über ihre 
bisherigen Aufgaben hinaus zu Orten, die Bürgerinnen und Bürger voraussetzungslos willkommen 
heißen und mit ihnen in den Dialog treten. Damit schaffen sie ganz bewusst eine Alternative zur 
zunehmenden Kommerzialisierung auch des öffentlichen Raums: Hier muss niemand etwas 
kaufen, um sich aufhalten oder setzen zu dürfen. Dazu werden die Öffnungszeiten der Museen 
ausgeweitet und flexibilisiert. Kinder und Jugendliche können auch Sonderausstellungen kostenfrei 
besuchen. Die Verwaltung legt dar, unter welchen Bedingungen ein vollständiger kostenfreier 
Eintritt ermöglicht werden kann.  
 
 
Kulturelle Bildung 
 
Kulturelle Bildung hat in Köln eine lange Tradition. Sie ist heute mehr denn je unverzichtbarer 
Bestandteil jeglicher Bildungsförderung für Jung und Alt. Eine offene und lebendige Begegnung 
aller Gesellschaftsgruppen mit der Kunst bedarf der Vermittlung, die dazu beiträgt, dem manchmal 
Fremden oder Verstörenden der Kunst selbstbewusst gegenüberzutreten und damit auch 
Unbekanntem im Alltag. Kulturelle Bildung ist zu verstehen als lebenslanges Lernen, als „Werkstatt 
für Entwicklung und für Wissen“ sowie als „Ort von Diversity und Vielfalt“. Sie weckt Neugier auf 
das Andere, fördert den Respekt voreinander und vor anderen kulturellen Traditionen und stärkt 
so auch die eigene Identität. Das setzt voraus, dass sich die Institutionen öffnen für neue Ansätze 
und so den Weg bereiten für eine neue Perspektive von Teilhabe und Partizipation junger und 
älterer Menschen. Die Stadtbibliothek geht schon seit Jahren einen konsequenten Weg der 
Öffnung ihrer Häuser. Dazu gehören auf praktischer Ebene die Ausweitung der Öffnungszeiten, die 
voraussetzungslose Bereitstellung von Arbeitsplätzen und Kommunikationsräumen und eine 
Gestaltung der Bibliotheksräume, die nicht nur „Wohnzimmer“ genannt wird, sondern sich auch 
einladend als Treffpunkt anbietet. Auf inhaltlicher Ebene setzt sich diese Öffnung fort mit 
Angeboten zu verschiedensten Themen und in vielen unterschiedlichen Formaten von 
Ausstellungen und der Sammlung von Geschichten Geflüchteter bis zur Organisation von 
Lernteams und einem MINT-Festival mit über 100 Workshops.

4 
 
 
Ein zukünftiges Handlungskonzept für die kulturelle Bildung muss die Arbeit der unterschiedlichen 
Bereiche und Institutionen wie Kultureinrichtungen, Schulen und die Kinder- und Jugendbildung 
stärker miteinander verbinden und gemeinsame Strategien entwickeln. Die grundlegenden Ziele 
des KEP 2009 zur kulturellen Bildung haben dabei weiterhin Gültigkeit.  
So soll das Gesamtkonzept mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendbildung weiterentwickelt und 
für die Umsetzung mit einem auskömmlichen Etat (ohne die zusätzlich anzustrebenden 
Landesmittel) ausgestattet werden. Inhaltliche Schwerpunkte sollen die Heranführung an Kunst 
und die ihr innewohnende Komplexität, die Vermittlung von Analyse- und Reflexionswerkzeugen 
und die Bestärkung der Einzelnen im unbefangenen Zugang sein. Das Konzept soll den Anspruch 
haben, alle Teile der Bevölkerung zu erreichen und sie in die Lage zu versetzen, selbstbestimmt am 
kulturellen Leben teilzuhaben.  
 
Damit die Umsetzung möglichst breit in der Verwaltung verankert ist und systematisch verfolgt 
und reflektiert wird, soll die Verwaltung einen Strukturvorschlag entwickeln, wie die 
Zusammenarbeit von Kultur, Schule und Kinder- und Jugendbildung sichergestellt werden kann, 
und diesen den entsprechenden Ausschüssen zur Beratung vorlegen. In einem einmal jährlich 
stattfindenden öffentlichen Diskurs „Kulturelle Bildung in Köln – Ergebnisse und Entwicklungen“ 
soll zudem ein Austausch über die Umsetzung des Konzeptes stattfinden. 
 
Die verschiedenen bereits bestehenden Aktivitäten kultureller Vermittlung werden durch einen 
Koordinationskreis „Vielfalt“ vernetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Der Koordinationskreis 
versammelt Vertreterinnen und Vertreter der Stabsstelle „Diversity“ und der Arbeitsstelle 
„Kulturelle Bildung“ der Stadt Köln, des Museumsdienstes, der Stadtbibliothek, des Kulturamtes 
und der Akteure des „Runden Tischs für Inklusion und Kultur“. Gemeinsam mit ihm wird ein 
Leitbild für kulturelle Vielfalt entwickelt, das sich am städtischen Diversity-Konzept orientiert und 
für alle Kulturakteure – städtische wie freie – Handreichungen der Kunst- und Kulturarbeit 
bereitstellt.  
 
Die lokalen Kulturszenen in den Veedeln werden mithilfe eines Kulturnetzwerks mit der 
Kulturverwaltung verbunden. Das Netzwerk wird unter Beteiligung der Veedelsmanagements und 
Schulen aufgebaut und an die Stadtteilbibliotheken angeschlossen. Es soll städtische und freie 
Kulturangebote vermitteln und ein Kulturbegleiternetzwerk aufbauen, dessen Expertinnen und 
Experten kulturelle Teilhabe praktisch unterstützen und zugleich Künstlerinnen und Künstler bei 
der Erarbeitung von Programmen und bei deren Vermittlung beraten.  
 
Das neu eingerichtete Referat für kulturelle Teilhabe im Kulturamt entwickelt unter Beteiligung 
der Künstlerinnen und Künstler ein „Förderkonzept kulturelle Teilhabe“, in dem Ziele, 
Schwerpunkte und Instrumente der Förderung entsprechender Projekte in der freien 
Kunstproduktion und -vermittlung festgelegt werden.

5 
 
 
2 – Räume: Köln schafft Platz für Kunst und Kultur 
 
Kultur braucht Räume. Besonders in Großstädten wie Köln wird es für Kunst und Kultur 
zunehmend schwieriger, Produktions- und Aufführungsräume zu finden, aber auch sich einen 
Zugang zum öffentlichen Raum zu erschließen, um dort künstlerisch aktiv zu werden. Die 
Freiräume werden weniger, was auch daran liegt, dass zuvor öffentliche Räume in Privatbesitz 
übergehen. Dort ist es nicht mehr die Kommune, die über die Nutzung und den Zugang 
entscheidet, sondern es sind private Eigentümer. Die Stadt Köln und die städtischen 
Gesellschaften werden künftig in besonderer Weise darauf achten, dass für Kunst und Kultur 
Räume erhalten bleiben und neu eröffnet werden. Um die Gestaltungshoheit der Kommune im 
Stadtraum zu sichern und gegen die Kommerzialisierung zu behaupten, plant die Stadt mindestens 
Teilgrundstücke großer Entwicklungsbereiche im eigenen Besitz zu halten oder sie erwirbt dort im 
Rahmen ihrer infrastrukturellen Verpflichtungen (z.B. Schule und Kita) nach Möglichkeit auch 
Grundstücke für kulturelle Nutzungen. Das dient nicht allein der Förderung von Kunst und Kultur, 
sondern auch dazu, in einer wachsenden Metropole einer vielfältigen Bürgerschaft den Zugang zu 
nichtkommerziellen kulturellen Angeboten im Stadtraum zu ermöglichen. 
 
 
Köln plant Stadtentwicklung mit Kunst und Kultur 
 
Um kreative Räume in der gesamten Stadt für Bürgerinnen und Bürger zugänglich zu machen, 
muss die Förderung von Kunst und Kultur bei der Stadtentwicklung grundsätzlich mitgedacht und 
strukturell integriert werden. Dazu bedarf es eines Konzepts mit Instrumenten der Stadtplanung 
und der dezernatsübergreifenden Verwaltungsarbeit, das geeignet ist, existierende Kultur- und 
Kreativräume im Bestand zu sichern und neue entstehen zu lassen. Dabei müssen die Probleme 
von Nutzungskonkurrenzen auf innerstädtischen Flächen und des Immissionsschutzes sowie der 
Subventionsbedarf von Kunst- und Kulturflächen Berücksichtigung finden. Zu prüfen wäre, ob der 
grundsätzliche Förderungsbedarf von Kunst und Kultur mindestens teilweise durch das Vorhalten 
oder den Ankauf von städtischen Flächen zur Sicherung eines finanzierbaren Mietzinses befriedigt 
werden kann. Im Rahmen städtischer Entwicklungs- und Planungsprozesse sollen außerdem 
regelmäßig Künstlerinnen und Künstler beauftragt werden, für diese Prozesse künstlerische 
Konzepte zu entwickeln. Mit deren Hilfe soll einerseits ein anderer Blick auf die Stadtentwicklung 
gewonnen, andererseits sollen aber auch planungsbegleitende Kunstprojekte und stadtplanerische 
Detaillösungen erarbeitet werden. Solche Beteiligungen werden selbstverständlicher Bestandteil 
der städtischen Planungs- und Baupraxis und von Beginn an in die entsprechenden Abläufe 
integriert. Beispielhaft sollen künstlerische Konzepte für eine innovative Stadtplanung bei der 
Entwicklung von Gebieten wie der Parkstadt Süd, dem Deutzer Hafen, Mülheim und den Hallen 
Kalk erprobt werden. 
 
Im Rahmen großer städtebaulicher Entwicklungsprojekte sollen Investoren stets auch Raum für 
Kultur vorsehen, der in städtischen Besitz übergeht: Diese Räume sollen durch reduzierten Miet-, 
Erbpacht- oder Grundstückszins für Kulturschaffende erschwinglich bleiben. Dies gewährleistet 
zugleich, dass in Neubaugebieten den kulturellen Bedürfnissen zukünftiger Bewohnerinnen und 
Bewohner niederschwellig Rechnung getragen wird. Ein solches Projekt ist im Stadtteil Ehrenfeld 
bereits mit dem Kölner Künstler Theater gelungen, das mitten in einem Neubaugebiet mit vielen 
Familien Theater vor allem für Kinder und Jugendliche macht. Auch im Stadtteil Sülz konnte mit 
dem von Gottfried Böhm entworfenen Schiff der ehemaligen Kirche St. Elisabeth im neuen

6 
 
Wohngebiet „anton&elisabeth“ ein Versammlungsort gewonnen werden. Für den Erhalt 
historischer Gebäude, die für Kulturzwecke genutzt werden, sollten Fördermittel vorgesehen 
werden. 
 
Da neue Quartiere auch vom bereits Vorhandenen profitieren sollen, gibt es für bestehende 
Kulturinstitutionen künftig einen Bestandsschutz, der die Verdrängung oder gar Zerstörung 
gewachsener Kultur verhindert. Wo das möglich ist, werden kulturell genutzte Gebäude in 
Neuplanungen integriert, auch wenn das für Investoren zu einem Verlust an nutzbarer Fläche oder 
an Gestaltungsfreiheit führen könnte. Dadurch werden nicht nur Kulturräume bewahrt, sondern 
auch interessantere städtebauliche und architektonische Lösungen provoziert. Wo der Erhalt nicht 
möglich ist, etwa weil dringend benötigte Funktionen sonst nicht realisierbar wären, müssen im 
Rahmen der Neuplanung bezahlbare Ersatzräume geschaffen werden. Notwendige und 
gewünschte Neubaumaßnahmen dürfen nicht dazu führen, dass Kulturräume verschwinden.  
 
 
Köln holt die Künste in den öffentlichen Raum 
 
In Köln ist die Kunst öffentlich. Über 1000 Kunstwerke beleben den Stadtraum, Konzerte, 
Performances und temporäre Installationen finden regelmäßig auf Straßen und Plätzen statt. Die 
„Künste im öffentlichen Raum“ erfüllen viele Funktionen, die Präsenz der Künste dort ist aber 
gleichzeitig Ausweis sorgfältigen und intelligenten Umgangs mit dem eigenen Stadtraum. Sie 
inspirieren und machen Identifikation mit der eigenen Stadt möglich, sie irritieren und sorgen für 
Punkte des Anstoßes. Damit sind sie geeignet, Kunst auf leichte und selbstverständliche Weise in 
den Alltag einzubringen und barrierefrei zu vermitteln. Sie helfen dabei, Orte unverwechselbar 
und interessant zu machen und wirken damit der Austauschbarkeit einer kommerzialisierten, 
international standardisierten Außenraumgestaltung entgegen. Die „Künste im öffentlichen Raum“ 
müssen daher im Planungshandeln systematisch Berücksichtigung finden und ihre öffentliche 
Wahrnehmung sollte im Rahmen von Vermittlungsarbeit gefördert werden.  
 
Kunst soll künftig noch stärker in den öffentlichen Raum treten und Künstlerinnen und Künstler 
sollen an der Stadtentwicklung und -gestaltung mitwirken. Für die oben erwähnte Beauftragung 
von Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen der Stadtplanung, bei Neubaumaßnahmen und zur 
Gestaltung des öffentlichen Raums wird die Stadt Köln in Zusammenarbeit mit ihnen ein Modell 
entwickeln, nach dem bei Baumaßnahmen ein bestimmter Prozentsatz der Baukosten für die 
Kunst zur Verfügung gestellt wird. Dafür wirbt sie auch bei privaten Bauherren. Mit diesem Geld 
soll nicht allein „Kunst am Bau“ möglich gemacht werden. Die denkbaren künstlerischen Interven- 
tionen sind vielfältig und können dauerhaft oder temporär sein. Sie sollen Anregung zur Auseinan- 
dersetzung bieten und die Qualität von Gebäuden und die des Umfelds nachhaltig verbessern. Auf 
dieser Grundlage wird die Verwaltung in direkter Kooperation mit einem Beirat für Kunst im öf- 
fentlichen Raum oder dem existierenden Kunstbeirat tätig, um Projekte im Stadtraum oder auch 
Workshops zur künstlerischen Intervention in städtischen Gebieten zu ermöglichen. Dabei ist 
selbstverständlich, dass Kunst nicht als wohltuendes Heftpflaster auf den Wunden der Stadt miss- 
verstanden werden darf, sondern dass sie eigenständig sein muss, irritierend und widerständig 
sein kann. 
 
Alle Ämter, die an Genehmigungen für kulturelle Projekte im öffentlichen Raum beteiligt sind, 
prüfen deren Realisierungsmöglichkeit in dem Bewusstsein, dass Kunst und Kultur gewünscht und 
gebraucht werden.

7 
 
 
 
Köln erschließt die Räume der Stadt für Kunst und Kultur 
 
Der Raummangel ist ein zentrales Thema der Kölner Kunst- und Kulturszene. Gebraucht werden 
zum einen Arbeitsräume: Ateliers, Produktions- und Schreibräume, Probe- und Lagerräume, vor 
allem solche, in denen Künstlerinnen und Künstler ihre oft kompliziert aufgebauten Anlagen für 
längere Zeit stehen lassen können. Zum anderen gibt es zu wenige Räume, in denen künstlerische 
Produktionen öffentlich präsentiert werden können: Es fehlen Konzertsäle, vor allem mittelgroße, 
multifunktional nutzbare, außerdem mangelt es an Ausstellungsräumen und einem adäquaten Ort 
für den Tanz. Auch mit Blick auf die aktuell noch nicht abgeschlossenen und teils schwierigen 
Neubau- und Sanierungsprojekte, sollen für die Befriedigung dieses Raumbedarfs zunächst 
bestehende Kapazitäten ermittelt und genutzt werden. Der Bedarf nach einem Kammermusiksaal 
könnte zum Beispiel auch durch Kooperationen gedeckt werden. Viele Institutionen verfügen über 
akustisch hervorragende Räume zum Teil in bester Innenstadtlage. 
 
Um vorhandene Räume für die Kultur nutzbar zu machen, wird ein Raummanagement mit 
folgenden Aufgaben gegründet: 
 
1. Das Erstellen und die Pflege eines auf bestehenden Verzeichnissen aufbauenden Katasters 
städtischer Räume, die für Kunst und Kultur grundsätzlich nutzbar sind. In einem zweiten Schritt 
sollte das Raumkataster um Räume in Privatbesitz ergänzt werden.  
2. Das Entwickeln und Installieren eines Zwischennutzungsmanagements, das leerstehende Räume 
und Brachen identifiziert, sie auf Möglichkeiten der Nutzbarmachung für Kunst und Kultur prüft 
und bei Zwischennutzungen zwischen Eigentümern und Kulturschaffenden vermittelt (geprüft 
werden soll, ob das Raummanagement ggf. sogar als vertrauenswürdiger Zwischenmieter für 
private Immobilienbesitzer fungieren kann) 
3. Das Identifizieren neuer für Kunst und Kultur nutzbarer Räume. 
 
Dieses Raummanagement soll eine zentrale Koordinationsstelle in der Zusammenarbeit von 
Verwaltung und Kulturschaffenden sein. Um eine Organisationsform zu finden, wird die freie 
Szene in die dezernatsübergreifende Konzeptionierung eingebunden. Ergebnis soll sein, dass 
Verwaltung und Kunst- und Kulturschaffende auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Solche Konzepte 
haben sich bereits am Beispiel „Ebertplatz“ bewährt, wo ein Konzeptionierungsteam in 
Arbeitsgemeinschaften mit freien Kulturakteuren und -akteurinnen kooperiert und die Verwaltung 
dezernatsübergreifend die Umsetzung gemanagt hat.

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3 – Marketing: Köln bringt Kunst und Kultur in die Öffentlichkeit 
 
Die Kölner Museen, die Oper, die Philharmonie, das Gürzenich-Orchester und das Schauspiel 
müssen europaweit keinen Vergleich mit Institutionen anderer Kommunen scheuen. Auch die 
Freie Szene, etwa die Theater und die Tanzkompanien, arbeitet auf professionellem Niveau und 
Festivals wie ACHT BRÜCKEN, das Kölner Fest für Alte Musik und die c/o-Pop wecken auf ihren 
Gebieten überregional Aufmerksamkeit. Ein professionelles Kulturmarketing soll diese Stärken 
künftig besser kommunizieren. Da Kunst und Kultur harte Standortfaktoren sind, nützt dies nicht 
allein der Kunst, sondern stärkt als zentrales Element eines zu konzeptionierenden 
Stadtmarketings auch die Stadt Köln und den Standort insgesamt. 
In Zusammenarbeit mit einer Agentur wird daher vom Kulturdezernat ein Kulturmarketingkonzept 
entwickelt. Über dieses Konzept tritt das Dezernat mit den städtischen Institutionen, der Politik 
und der Freien Szene in einen Dialog. Es soll städtische und freie Kulturangebote gleichermaßen 
unterstützen und für diese über die Stadtgrenzen hinaus, aber auch innerhalb Kölns werben. Ziel 
ist es, die Kultur nicht allein als Werbeinstrument zu nutzen, sondern durch ein gemeinsames 
Auftreten von dem Facettenreichtum der Kölner Kultur zu profitieren, etwa durch abgestimmte 
Aktionen oder einen Touristenpass, der Kölnbesucherinnen und -besuchern zu einem 
Pauschalpreis Zugang zu möglichst vielen Museen, vergünstigten Eintritt bei Aufführungen aller 
Art und Fahrten im öffentlichen Nahverkehr erlaubt.  
In diesem Zusammenhang soll auch überlegt werden, ob ein Internetportal die Veranstaltungen 
publik machen und qualitativ anspruchsvolle Rezensionen veröffentlichen kann.

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4 – Digitalisierung : Köln nutzt die neuen Möglichkeiten  
 
Mit der Digitalisierung befinden wir uns mitten in einem kulturellen Wandel mit weitreichenden 
Veränderungen für die Formen und Medien der Kommunikation, der Organisation aber auch für 
die Arbeitsweisen der verschiedenen Künste und für deren Rezeption. Die Künste sind bei der 
Bewältigung dieses epochalen Umbruchs nicht allein Gegenstand von Veränderungen, sondern 
zugleich ein wichtiger Reflexionsraum. Die Kulturentwicklungsplanung reagiert auf die 
gleichermaßen technischen wie künstlerischen Folgen der Digitalisierung, indem sie die Förderung 
anpasst, zu der künftig neben der Bereitstellung technischer Ausstattungen auch die von 
Ausspielwegen und digitalen Plattformen gehört. Zugleich wird ein Fördermodell entwickelt, das 
Künstlerinnen und Künstler mehr Experimentieren ermöglicht. So sollen die Risiken bei der 
Erkundung der neuen Freiräume abgefedert werden, indem Recherche und Forschung vor Beginn 
der künstlerischen Produktion förderfähig werden. Wegen der großen Bedeutung dieses Wandels 
werden der Bedarf der Künstlerinnen und Künstler und die Möglichkeiten digitaler Kommunikation 
über Kunst und Kultur Gegenstand der ersten Arbeitstagung im Rahmen der fortgesetzten 
Kulturentwicklungsplanung sein. Hier sollen Erfahrungen über die Veränderung künstlerischer 
Arbeit durch die Digitalisierung ausgetauscht und entsprechende Ideen für Förderung, Vermittlung 
und kulturelle Bildung entwickelt werden.  
 
Die Digitalisierung bietet die Chance, Kunst und Kultur einem breiten Publikum leicht zugänglich zu 
machen. Der Museumsdienst entwickelt dafür ein Konzept, das E-Learning-Angebote, Multimedia 
Guides und andere mobile Anwendungen umfasst. Ein damit verbundenes Kölner Kulturportal im 
Netz oder eine entsprechende App wären geeignet, ein breites Spektrum digitaler künstlerischer 
Produktionen zu präsentieren. Zugleich könnte ein solches Portal leichten Zugang zu klassischen 
Kulturereignissen wie Theateraufführungen, Performances, Ausstellungen und Konzerten 
vermitteln, indem es per Streaming die Säle öffnet. Durch personalisierte Zugänge könnten nicht 
verkaufte Karten für die Bühnen und die Philharmonie registrierten Nutzern vergünstigt oder 
kostenfrei angeboten werden. Die städtischen Institutionen wie das Historische Archiv, das 
Rheinische Bildarchiv und die Museen arbeiten daran, ihre Bestände digital zu erfassen und auf 
entsprechenden Portalen zugänglich zu machen. 
 
Digitalisierung ist aktuell auch eines der Leitthemen der städtischen Verwaltungsreform.  
Ein Pilotprojekt ist die Digitalisierung des Förderprozesses im Kulturamt. Die Ziele sind eine 
verbesserte Transparenz von Entscheidungsprozessen sowie eine schnellere Kommunikation mit 
den beantragenden Kulturschaffenden. Ergebnis soll sein, dass die Abwicklung der Förderung für 
die Kulturschaffenden und für die Verwaltung einfacher wird.

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5 – Öffentliche Förderung: Köln gibt mehr Geld für mehr Kultur aus 
 
Die Zukunftsfähigkeit einer Stadt zeigt sich auch in der kontinuierlichen Investition in Kunst und 
Kultur. Die Künste und die kulturelle Bildung verdienen und brauchen Unterstützung, die 
unabhängig ist von Erwägungen der Wirtschaftlichkeit. Die Stadt Köln fördert Kunst und Kultur auf 
vielen Gebieten und die Mittel dafür sollen signifikant erhöht werden. Denn Köln wächst und die 
Stadt will ihr Wachstum mit Kunst und Kultur gestalten und unterschiedliche Bevölkerungsgruppen 
integrieren. Die Ziele sind ein größeres Kulturangebot und die Umsetzung des Anspruchs, für alle 
den Zugang zu Kunst und Kultur möglich zu machen. Die Förderung ist daher völlig unabhängig von 
ihren Effekten für das Marketing und auf die Wirtschaft, gleichwohl nützt sie auch diesen. Studien 
zur Umwegrentabilität zeigen, dass, nimmt man alle Effekte zusammen, in Kultur investierte Mittel 
zu mehr als 100 Prozent in die Stadt zurückfließen. In Zeiten guter Konjunktur und einer 
wachsenden Bevölkerung müssen die Kulturausgaben der Stadt mindestens analog zum 
Gesamthaushalt steigen. Die derzeitige Höhe der Ausgaben für Kultur je Einwohner von 183 
Euro/jährlich ohne investive Mittel, soll künftig nicht mehr unterschritten werden. Mit der 
Umsetzung der Einzelmaßnahmen der Kulturentwicklungsplanung wird 2020 begonnen und 
entsprechend der von Politik und Verwaltung vorzunehmenden Priorisierung werden zusätzliche 
Mittel in den Haushalt 2020/2021 eingestellt.  
Von dieser Erhöhung der Fördermittel sollen städtische Institutionen und die Freie Szene 
gleichermaßen profitieren. Zudem sollen, wo möglich, Mittel von Bund, Land oder entsprechenden 
Stiftungen gewonnen werden. Die Freie Szene, die bei relativ geringem Mitteleinsatz ein 
vergleichsweise umfangreiches kulturelles Programm realisiert, ist im KEP 2009 bundesweit 
erstmalig als zweite Säule neben den städtischen Institutionen anerkannt worden. Politik und 
Verwaltung, die mehrfach zusätzliche Fördermaßnahmen initiiert haben, sind sich der Bedeutung 
der Freien Szene bewusst. Künftig soll ihr ein steigender Anteil an den Kulturausgaben zufließen. 
Für eine Berechnungsgrundlage der Verknüpfung wird bis zum Jahr 2020 ein Modell entwickelt.

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6 – Beteiligung: Köln führt die Kulturentwicklungsplanung als partizipativen Prozess fort 
 
An dieser Kulturentwicklungsplanung haben viele mitgewirkt. Sie ist das Ergebnis eines nicht 
immer leichten und keineswegs reibungsfreien Prozesses, in dem die Freie Szene und die 
städtischen Kulturinstitutionen Maximen und Instrumente der Kulturförderung diskutiert haben. 
An 26 Runden Tischen in zwei Prozessphasen und während einer Arbeitstagung zu übergreifenden 
Themen wurden Bedarfe und Probleme beschrieben, aber auch Ideen geboren und konkrete 
Verfahren entwickelt, die künftig eine noch geeignetere Unterstützung künstlerischer und 
kultureller Arbeit in Köln möglich machen. Im Gesamtverfahren haben über 300 Teilnehmerinnen 
und Teilnehmer ihre Expertise und ihr Engagement eingebracht. Dabei wurden auch 
grundsätzliche Fragen der Funktionen von Kunst in der Gesellschaft erörtert. Die Ergebnisse dieses 
partizipativen Prozesses sind Grundlage der Beschlüsse des Lenkungskreises.  
 
Der Begriff „Kulturentwicklungsplanung“ drückt aus, dass die Planung über die 
Konzeptionierungsphase, die mit dem Beschluss durch den Rat der Stadt Köln endet, fortgeführt 
wird. Die Grundsätze und Instrumente der Kulturförderung werden ebenfalls in einem 
partizipativen Verfahren unter Beteiligung der Kulturakteurinnen und -akteure und unter Leitung 
des Lenkungskreises ständig überprüft und veränderten Bedingungen angepasst. Um dessen 
Arbeit eine noch breitere Grundlage zu geben, wird der Lenkungskreis um bis zu drei 
Sprecherinnen bzw. Sprecher der städtischen Kulturinstitutionen erweitert.  Außerdem wird das 
System der Szeneberichte im Kulturausschuss weiterentwickelt.  
Die ehrenamtliche Arbeit der Kunstschaffenden war im Prozess der Kulturentwicklungsplanung 
von großem Nutzen. Inwieweit die gewünschte zukünftige Beteiligung ehrenamtlich geleistet wer- 
den kann und soll, bleibt einer weiteren internen und öffentlichen Diskussion vorbehalten. Die Kul- 
turnetzwerke, die sich während der Arbeit verdichtet und ausgeweitet haben, sollen Unterstüt- 
zung erfahren, um die Binnenstrukturen in den einzelnen Bereichen von Kunst und Kultur zu stär- 
ken. Bei Bedarf werden externe Fachleute bei deren Organisation helfen.

Beschlussvorlage Rat

11191 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII 
 
Vorlagen-Nummer 
 0240/2019 
Freigabedatum 
20.03.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Kulturentwicklungsplanung (KEP) 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
 
1. Der Rat beschließt die Kulturentwicklungsplanung (Anlagen) als kulturpolitische 
Handlungsmaxime der Stadt Köln.  
 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die in der Kulturentwicklungsplanung beschri e-
benen Entwicklungsideen/Maßnahmen zu prüfen und unter dem Vorbehalt der haus-
haltrechtlichen Möglichkeiten umzusetzen, beginnend mit dem Haushaltsjahr 2020. 
Dazu wird eine Prioritätenliste erarbeitet und zur Abstimmung vorgelegt. 
 
3. Jede umzusetzende Entwicklungsidee/Maßnahme bedarf eines gesonderten Rats-
beschlusses.  
 
4. Die Kulturentwicklungsplanung ist hinsichtlich ihrer Zielsetzung und ihrer Entwick-
lungsideen/Maßnahmen jährlich zu überprüfen. Die Verwaltung wird beauftragt, die 
Ergebnisse der Überprüfung und eine daraus resultierende Fortschreibung der Kul-
turentwicklungsplanung dem Rat in Form eines Berichtes zum 30.6. eines jeden Jah-
res, beginnend 2020, vorzulegen. 
 
5. Die Kulturentwicklungsplanung wird in einem kontinuierlichen partizipativen Prozess 
fortgeführt. 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 
Finanzausschuss 01.04.2019 
Rat 04.04.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  200.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
Köln ist eine Kulturmetropole von europäischer Strahlkraft. Die vorgelegte Kulturentwicklungsplanung 
(KEP) der Stadt Köln dient als planerische Basis und setzt nicht nur inhaltlich, sondern auch hinsicht-
lich des Verfahrens deutschlandweit Maßstäbe. Köln ist eine der ersten Städte Deutschlands, die ihre 
KEP als einen partizipativen und demokratischen Prozess verstanden hat, der die Kunst- und Kultur-
schaffenden der Stadt in die Planung einbindet. Bereits 2009 wurde der erste Kulturentwicklungsplan 
für Köln beschlossen, um die Bedingungen für Kunst und Kultur auf allen Ebenen zu verbessern.  
Die KEP ist ein wesentliches kulturpolitisches Steuerungsinstrument, das sich für die Kunst- und Kul-
turstadt Köln bewährt hat. Sie zeigt Bedarfe, Potenziale sowie Grundsätze einer zukünftigen Kulturpo-
litik für Köln auf und entwickelt Perspektiven und Ziele.  
Gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kulturinstitutionen, der freien Szene, der För-
dervereine und -institutionen des Kulturbereichs, der Politik und der Verwaltung soll diese Planung für 
Köln kontinuierlich weiterentwickelt werden. Deshalb ist die KEP als nachhaltiger Prozess geplant. 
Für das Image der Stadt ist entscheidend, was Köln aus dieser Planung umsetzen kann. Sie definiert 
Handlungsfelder und -maximen und enthält im Katalog der Entwicklungsideen operative Maßnahmen, 
mit denen die Kultur der Stadt gestärkt und die Leistungsfähigkeit der Kulturakteure gehoben werden 
kann.  
Die Umsetzung der in der KEP genannten Entwicklungsideen steht unter dem Vorbehalt der haus-
haltsrechtlichen Möglichkeiten der jeweiligen Haushaltsjahre, sie ist keine Generalermächtigung für 
die Verwaltung. Für jede umzusetzende neue Einzelmaßnahme ist auf der Grundlage präziser Kos-
tenermittlungen und der gegebenen Haushaltssituation ein gesonderter Ratsbeschluss herbeizufüh-
ren.  
Die in der KEP genannten Ziele, Handlungsempfehlungen und Entwicklungsideen sind nicht auf Dau-
er festgeschrieben. Sie müssen sich den lokalen kulturellen Entwicklungen und Schwerpunkten an-
passen. Die Evaluierung geschieht in Form von jährlichen Kulturberichten, die jedes Jahr ab 2020

3 
vorgelegt werden. 
Die neue KEP zeichnet sich durch eine Handlungsstrategie aus, die Planung, Steuerung, Evaluation, 
Kontrolle und stetige Aktualisierung beinhaltet.  
Inhaltlich wird die Planung von den Kulturakteuren aus Institutionen und Freier Szene unter Leitung 
des Lenkungskreises mitgestaltet. Somit versteht sich die KEP als ein partizipativer, nachhaltiger 
Prozess, deren Maßnahmen permanent fortgeführt werden. Um diese Art der Planung zu ermögli-
chen, gilt es, eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen.  
Eine wachsende Stadt braucht eine wachsende Kulturlandschaft, die über die Stadtgrenzen hinaus 
sichtbar werden soll. Drei Projekte sollen in 2019 umgesetzt werden: 
1) Raummanagement 
Die Stadt Köln installiert ein zentrales Raummanagement, um verstärkt initiativ zu werden für die 
Schaffung und den Erhalt von Räumen, die für kulturelle Nutzungen geeignet sind. Dafür ist ein Be-
trag von 50.000 € vorgesehen. 
2) Kulturmarketing 
Ein professionelles Kulturmarketing wird künftig die ganze Vielfalt städtischer und freier Kulturangebo-
te über die Stadtgrenzen hinaus, aber auch innerhalb Kölns kommunizieren. Dafür ist ein Betrag von 
120.000 € vorgesehen. 
3) Preis für Popmusik  
Erstmals 2019 lobt die Stadt Köln einen Preis für herausragende Leistungen in der Popmusik aus. Für 
die Auslobung ist inklusive des Preisgeldes in Höhe von 15.000 € ein Betrag von insgesamt 30.000 € 
vorgesehen. 
 
Entwicklungsprozess:  
2015 wurden die ersten Schritte in Richtung Fortentwicklung unternommen. Der Ausschuss Kunst 
und Kultur beauftragte die Verwaltung mit der Einrichtung eines Lenkungskreises, um die KEP in Köln 
mit einem Planungshorizont bis zum Jahre 2021 weiterzuentwickeln. Der Lenkungskreis setzt sich 
aus den kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Parteien, deren Vertreterinnen und Ver-
tretern sowie der Vorsitzenden/ dem Vorsitzenden des Kulturausschusses, Vertreterinnen und Vertre-
tern der Verwaltung, des Kölner Kulturrats und des KulturNetzKöln zusammen. 
Mit einer Auftaktveranstaltung gab Frau Oberbürgermeisterin Reker am 2. Juni 2016 persönlich den 
Startschuss für die Fortschreibung der KEP. Im Frühjahr und Herbst 2017 wurden in zwei Staffeln 
insgesamt 26 Runde Tische zu verschiedenen Sparten und Querschnittsthemen durchgeführt. Zu 
diesen Veranstaltungen waren die Akteure der Freien Szene und der städtischen Institute eingeladen 
ihre Wünsche, Impulse und Bedarfe vorzubringen und zu diskutieren. Die Veranstaltungen wurden 
von unabhängigen Moderatoren geleitet und durch Protokolle, Audioaufzeichnung sowie Fotos, die 
auf der Webseite der Stadt Köln öffentlich gemacht wurden, dokumentiert.  
Die erste Staffel verstand sich vor allem als Angebot, den Akteuren der Kulturszene die Möglichkeit 
zu geben, Bedarfe, Visionen und Wünsche zu formulieren. In der zweiten Staffel wurden die vorge-
tragenen Anliegen und Wünsche konkretisiert. Zu diesem Zweck formulierte der Lenkungskreis für die 
zweite Staffel neun Leitfragen, anhand derer die Moderatoren die Diskussionen führten.  
Ende 2017 wurde eine Arbeitsgruppe unter der Moderation von Dr. Jörg Biesler gebildet, an der die 
Kulturdezernentin der Stadt Köln, Mitarbeitende des Kulturdezernates, des Kulturamtes, Vertreterin-
nen und Vertreter des KulturNetzKöln sowie des Kölner Kulturrates teilnahmen. Zwischen Januar und 
März 2018 traf sich die Arbeitsgruppe mehrmals, um die Protokolle aus den Runden Tischen und die 
Statements der städtischen Institute auszuwerten, einen Entwicklungsideen-Katalog zu erstellen und 
Texte zu den einzelnen Sparten und zu Querschnittsthemen zu formulieren.  
Am 22. Juni 2018 fand eine Arbeitstagung statt, zu der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Run-
den Tische eingeladen waren den bisherigen Prozess zu reflektieren. In vier Workshops, die von ex-
ternen Moderatoren geleitet wurden, wurden Ideen zu den Themen Diversity, Marketing, Räume und 
Nachhaltigkeit diskutiert und weiterentwickelt. Im Anschluss an diese Tagung wurde der vorläufige

4 
Entwicklungsideenkatalog auf der Webseite veröffentlicht.  
Die oben genannte Arbeitsgruppe ergänzte die bis dahin vorliegenden, kollektiv verfassten Texte und 
den Katalog um die Ergebnisse dieser Arbeitstagung, um sie am 25. September 2018 dem Len-
kungskreis vorzustellen und danach abschließend zu formulieren.  
Am 8. Januar 2019 wurde die KEP im Verwaltungsvorstand vorgestellt. Der Beschluss des Verwal-
tungsvorstandes lautete, die verwendete Formulierung „verpflichtet sich“ durch „strebt an“ zu erset-
zen.  
Da diese Formulierung nach Auffassung des Lenkungskreises die Verbindlichkeit der KEP erheblich 
tangierte, fand am 18. Februar 2019 ein Gespräch zwischen den Mitgliedern des Lenkungskreises 
und der Oberbürgermeisterin statt. Im Ergebnis einigte man sich auf die vorgeschlagenen alternativen 
Formulierungen des Moderators, Herr Dr. Biesler, und stimmte diese anschließend im verwaltungsin-
ternen Mitzeichnungsverfahren ab. Die geänderten Passagen sind in der Synopse (Anlage 4) deutlich 
gemacht. 
 
Finanzen: 
Die Finanzmittel für die drei Pilotprojekte wurden zum Haushaltsplan 2019 im Teilergebnisplan 0416-
Kulturförderung, Teilplanzeile 15, Transferaufwendungen in Höhe von 200.000 € eingestellt. Die Mittel 
stellen sicher, dass die Pilotprojekte Popmusikpreis, Kulturmarketing sowie der Installierung eines 
Raummanagements auskömmlich finanziert sind. 
 
Ausblick:  
Zur Fertigstellung der Kulturentwicklungsplanung ist im 2. Quartal 2019 eine Abschlusspräsentation in 
Form einer öffentlichen Veranstaltung geplant. Mithilfe einer Agentur wird ein ästhetisch ansprechen-
des Druckwerk erstellt; eine ständig zu aktualisierende externe Webseite wird den KEP nachhaltig 
begleiten und die Umsetzung sukzessive dokumentieren. Um eine nachhaltige Kulturentwicklungs-
planung in einem weiterhin partizipativen Verfahren zu organisieren und durchzuführen, wird künftig 
die Kontinuität der vorhandenen personellen Ressource notwendig sein.  
 
Die Dokumentation des gesamten Prozesses sowie die ersten Ergebnisse finden Sie unter 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/fortfuehrung-der-kulturentwicklungsplanung-fuer-
koeln 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Bei der Beauftragung durch den Ausschuss für Kunst und Kultur wurde die Verwaltung zur Fortfüh-
rung der KEP mit einem Planungshorizont bis zum Jahre 2021 aufgefordert. Die KEP sollte nach dem 
Willen aller Beteiligten im 4. Quartal 2018 fertiggestellt und dem Rat als Beschlussvorlage vorgelegt 
werden. Abstimmungs- und Harmonisierungsnotwendigkeiten im partizipativen Verfahren bei den 
Textarbeiten verzögerten die Fertigstellung. Um die priorisierten Planungsideen noch in 2019 zu rea-
lisieren beziehungsweise auf den Weg zu bringen, ist eine Ratsentscheidung am 04.04.2019 notwen-
dig.  
 
 
Anlagen 
Anlage 1: Querschnittsthemen 
Anlage 2: Einzelthemen 
Anlage 3: Katalog der Entwicklungsideen 
Anlage 4: Synopse

Beratungsverlauf (3)

26.03.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
01.04.2019 Finanzausschuss
TOP 10.31 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
04.04.2019 Rat
TOP 10.11 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0240/2019
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
20.03.2019
Erstellt
17.01.2019 14:51