V/0790/2008
Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater 2009
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Beschlussvorlage
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V/0790/2008 DER OBERBÜRGERMEISTER Kulturamt Betrifft Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater 2009 Bestätigung der Entscheidungen des Kuratoriums Beratungsfolge 21.10.2008 Kulturausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: Der Kulturausschuss bestätigt die in der Begründung aufgezeigten Förderentscheidungen des Ku- ratoriums für Produktions- und Konzeptionsförderungen für freie Theater für das Jahr 2009. Die Förderungen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2009 und die damit verbundene Bereitstellung der Haushaltsmittel. Begründung: Auf der Grundlage der Leitlinien für die Produktions- und Konzeptionsförderung für freie Theater hat das Kulturamt vor den Sommerferien dieses Jahres die freien Theaterproduzenten zur Antrag- stellung bis zum 31. August 2008 aufgerufen. Insgesamt sind darauf hin 21 Anträge eingereicht worden, zwei davon auf Umwidmung bereits gewährter Förderungen. In seiner Sitzung am 16. September 2008 hat das Kuratorium über sämtliche vorliegenden Anträge entschieden. Zur Vergabe stand der planerische Ansatz für das Jahr 2009 in Höhe von 170.000 Euro, der dem des Vorjahres entspricht. Dem Kuratorium war bekannt, dass die Bereitstellung dieser Mittel unter dem ausdrücklichen Vor- behalt des Ratsbeschlusses über den Haushaltsplan 2009 steht. Dieser Vorbehalt wird nach posi- tiver Beschlussfassung im Kulturausschuss auch in die Zuwendungsbescheide an die Projektträ- ger aufgenommen. Zunächst setzte sich das Kuratorium mit den Änderungswünschen bzgl. in 2007/2008 geförderter Produktionen auseinander. Zwei der in dieser Spielzeit im Pumpenhaus vorgesehenen Produkti- onsvorhaben kommen nicht wie ursprünglich geplant zur Umsetzung. Vorlagen-Nr.: V/0790/2008 Auskunft erteilt: Herr Ermeling Ruf: 492 41 03 E-Mail: Ermeling@stadt-muenster.de Datum: 22.09.2008 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0790/2008 Das Kuratorium entsprach der Bitte des Labels „Hartmann + Konsorten“ (Pit Hartmann) einver- nehmlich, die ursprünglich für die Produktion „Blondie – Ein Grusical“ gewährten Fördermittel i. H. v. 10.000 Euro nunmehr für die neue Produktion „Klinik am Rosengarten“ zu verwenden. Bei der Produktion „Klinik am Rosengarten“ handelt es sich um eine biografische Fantasy Collage, um eine moderne Kaspar Hauser Geschichte, die thematisch um die Formulierung des Innenlebens nach einem Nahtoderlebnis kreist. Ebenso entsprach das Kuratorium der Bitte des Ensembles „RedArt“, die im vergangenen Jahr für die Produktion „Kommt ein Mann zur Welt“ bereit gestellten Mittel nun für die Realisierung des neuen „RedArt“ – Stücks „Ostersonntag“ von Harriet Köhler einzusetzen. „RedArt“ wird eine dra- matisierte Fassung des Debütromans von Harriet Köhler für die Bühne erarbeiten. Dem Antrag auf Erhöhung des Zuschusses um 5.000 Euro aus dem Förderbudget 2009 entsprach das Kuratorium nicht. Im Einzelnen hat das Kuratorium seine Förderentscheidungen für 2009 dann wie folgt getroffen: Antragsteller: Cactus – Junges Theater (Barbara Kemmler) Projektplanung 2009 mit 3 Neuproduktionen und einem „Outdoor“ - Schauspiel Beantragt: 45.000 Euro Zuschuss: 29.000 Euro +10.000 Euro (an Pumpenhaus) Das Theater Cactus unter der Leitung von Barbara Kemmler prägt durch seine anspruchsvolle Arbeit den wichtigen Baustein des Jugendtheaters im Theater im Pumpenhaus und repräsentiert in hervorragender Weise die freie Jugendtheaterarbeit in der Stadt. Die Produktionen von „Cactus – Junges Theater“ sind nicht nur lokal sehr erfolgreich, sondern werden regelmäßig zu überregional bedeutenden Festivals eingeladen. Die Vorhaben 2009 beschäftigen sich in der Jahresdramaturgie mit dem Spannungsfeld zwischen emotionaler, so zialer Verwahrlosung und „community“ im wei- testen Sinne und stehen in inhaltlichem Zusammenhang. Es werden in 2009 drei Produktionen entstehen, für deren Realisierung der Zuschuss bereitgestellt wird: • „Angst“ – ein Theaterprojekt mit 15 – 18 Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (Regie: Alban Renz); • „Mütter“ – eine Mädchentanztheaterproduktion mit einem Ensemble von 8 – 10 Mädchen (Regie: Silvia Jedrusiak – Schwab, Choreografie: Tamami Maemura); • „Väter“ – eine interkulturelle Theaterproduktion mit einem 8 – 10-köpfigen Ensemble junger männlicher Heranwachsender zw. 14 und 21 Jahre (Regie: Barbara Kemmler); Bei der Freiluftveranstaltung „Balance / Save the Seas“ handelt es sich um die Ergebnispräsentati- on eines Projektes, das bereits durch das Förderprogramm „Kultur und Schule“ bezuschusst wurde und innerhalb dieses Programms im Schuljahr 2008/2009 erarbeitet wird. Damit erwies sich dieser Teil des Cactus – Antrages als nicht förderfähig. Allerdings hält das Kuratorium die Jugendtheaterarbeit für eine elementar wichtige Programmsäule des Theaters im Pumpenhaus. Es kam daher überein, weitere 10.000 Euro für eine weitere Pro- duktion im Jugendtheaterbereich über den zuschussfähigen Teil der Cactus – Jahresproduktionen hinaus bereit zu halten und zunächst an das Theater im Pumpenhaus zu geben. Das Theater im Pumpenhaus soll diese Summe für die Realisierung einer weiteren Produktion im Bereich des Ju- gendtheaters einsetzen, die im Verlaufe des Jahres über das bisher geplante Programm von Cac- tus hinaus entstehen soll. - 3 - V/0790/2008 Antragsteller: Phönix 5 / fringe ensemble (Harald Redmer) Jahresplanung 2009 Beantragt: 40.000 Euro Zuschuss: 30.000 Euro Im Sinne der Zielsetzung des Produktionsförderkonzeptes hält das Kuratorium die kontinuierliche Gemeinschaftsarbeit von Phönix 5 / fringe ensemble für beispielhaft. Auch das nun vorliegende Arbeitskonzept für das kommende Jahr lässt wieder überregionale Aufmerksamkeit erwarten. Bereits 2008 hat sich Phönix 5 / fringe ensemble dem Themenkomplex „Wahrheit und Gewalt“ gewidmet und in diesem Zusammenhang erste Konzeptvorstellungen zu einem Stück „I said the things you told me not to say“ erarbeitet, das nun als große Ensembleproduktion in 2009 realisiert wird. Weiterer großer Bestandteil der Jahresarbeit von Phönix 5 / fringe ensemble wird die Reali- sierung des Dramas „Die Räuber“ von Friedrich Schiller als semidokumentarisches Theater / Film- projekt sein. Kooperationspartner von Phönix 5 / fringe ensemble sind hier die Schaubühne Leipzig und die Filmwerkstatt Münster sowie das Theater im Ballsaal Bonn. Der vom Theaterkuratorium gewährte Zuschuss soll zur Umsetzung dieser beiden Vorhaben ein- gesetzt werden. Die darüber hinaus beantragte Konzeptionsförderung für die Fortführung des Themenkomplexes „Wahrheit und Gewalt“ mit der Recherche, Studioarbeiten und einer dramatur- gischen Aufbereitung des Phänomens deutscher Gewalt-Songs lehnte das Kuratorium ab. Antragsteller: Herz und Mund (Andre Sebastian) Theaterprojekt „Die Tiere sind unruhig“ Beantragt: 25.000 Euro Zuschuss: 15.000 Euro Bei der Produktion „Die Tiere sind unruhig“ ha ndelt es sich um eine Produktion mit Texten des deutschen Schriftstellers und Herausgebers Rolf Brinkmann und mit Texten über ihn und sein Werk. „Die Tiere sind unruhig“ greift die unermüdliche Auseinandersetzung Brinkmanns mit der gesellschaftlichen Gegenwart der Bundesrepublik Deutschland in den 60er / 70er Jahren auf. Herz und Mund hat in den letzen Jahren mit „Übergang“, „Die glorreichen Sieben“ und „Das Leben der Boheme“ erfolgreiche Produktionen vorgestellt. Die neue Produktion wird in Koproduktion mit dem „Jungen Theater Bremen“ entwickelt. Damit besteht die Möglichkeit, nach der Premiere und den Aufführungen im Theater im Pumpenhaus auch mehrere Vorstellungen in der Schwankhalle in Bremen zu terminieren. Antragsteller: Freuynde & Gaesdte Theaterproduktion „Tunguska Molchanje“ Beantragt: 32.000 Euro Zuschuss: 15.000 Euro Die Theatergruppe Freuynde & Gaesdte präsentiert ihre Produktionen seit 1999 an ungewöhnli- chen Orten. Die neue Produktion thematisiert ein rätselhaftes Ereignis, das unter dem Namen „Tunguska Event“ bekannt wurde. 1908 kam es in den menschenleeren Weiten Sibiriens zu einer gewaltigen Explosion, deren Ursache bis heute unklar ist. Das Ereignis hat daher die Phantasie der Zeitgenossen beflügelt und unterschiedliche zum Teil abenteuerliche Theorien hervorgebracht: Von einem Ufo-Absturz war ebenso die Rede wie von der Kollision der Erde mit einem Schwarzen Loch oder einem Asteroideneinschlag. Heutzut age ist dieses mysteriöse Phänomen Thema für Autoren, Filmemacher und auch Spieleentwickle r geworden. Freuynde + Gaesdte wird dieses Thema in einer völlig wortlosen Inszenierung aufgreifen. Da der Plot des Stückes erst in der Pro- benarbeit und auf der noch zu machenden Detailrecherchen entstehen wird und auch der Spielort noch nicht festgelegt ist, war der Stückablaufes im Antrag schwer zu beschreiben. Das Kuratorium sprach sich aber dennoch für eine Förderung aus, da eine professionelle Inszenierung in jedem Falle zu erwarten ist. - 4 - V/0790/2008 Antragsteller: gloster! Theaterproduktionen (Carsten Bender) Theaterproduktion „Die Eröffnung“ von Peter Turrini Beantragt: 20.000 Euro Zuschuss: 10.000 Euro „Gloster! Theaterproduktionen“ ist ein neu gegründetes Label mit Sitz in Münster. Gründer und künstlerischer Leiter ist Carsten Bender, der zusammen mit der japanischen Choreografin Tamami Maemura sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung ei nes stark körperlichen Schauspielstils rich- ten will. Unter der Regie von Barbara Kemmler entwickelt „gloster! Theaterproduktionen“ den Theatertext „Die Eröffnung“ von Peter Turrini als Solostück in der gekürzten Neufassung von 2004 mit Carsten Bender als Schauspieler. Das Inszenierungskonzept sieht hierzu vor, die Dialektik von Theater und wahrem Leben durch einen großen begehbaren Schrank auf der Bühne zu symbolisieren. Der größte Teil des Schauspiels wird sich demnach in dem stark eingeschränkten Spielraum des Schrankes abspielen. Das Kuratorium schätzte die Kostenkalkulation als sehr hoch für ein Solo- stück ein und sah Spielräume für Kostenreduktionen und für verbesserte Einnahmen durch poten- zielle Koproduktionspartner. Daher hält es einen Zuschuss von 10.000 Euro für angemessen. An- gesichts des Inszenierungskonzeptes bindet das Kuratorium seine Zusage aber daran, dass das Stück auf der Basement – Bühne des Pumpenhauses aufgeführt wird. Antragsteller: Uncertainty produktion (Ralf Hinterding) Theaterproduktion „Dead or Alive“ Beantragt: 20.000 Euro Zuschuss: 6.000 Euro Das Label „uncertainty“ mit seinem künstlerisc hen Leiter Ralf Hinterding hat seinen Produktions- standort Mitte 2008 von München nach Münster verlagert. Die letzten beiden Produktionen des Labels „ White Trailer Park Trash“ und „Liebe Dein Virus wie Dich selbst“ waren bereits im April 2008 an zwei Wochenenden als Werkschau im Theater im Pumpenhaus zu sehen. Nach „Liebe Dein Virus…“ bildet das neue Produktionsvorhaben „Dead or Alive“ den zweiten Teil einer Trilogie über den Menschen in der Revolte. „Dead or Alive kommt als mediale Installation mit 6 Perfor- mern, die sich dem Menschen im Zeitalter sei ner technischen Reproduzierbarkeit, seiner Anpas- sung an die Maschinen – Logik und seiner Sehnsucht nach totaler Digitalisierbarkeit widmet. Das Kuratorium sprach sich für eine eingeschränkte Förderung aus, um dem neuen Label zu- nächst die Gelegenheit zu geben, seine künstlerische Handschrift im Pumpenhaus zu hinterlassen. „Uncertainty“ erhält durch das Kulturreferat München eine Optionsförderung für 2008 von 60.000 Euro. Diese Mittel werden auch für die Realisier ung von „Dead or Alive“ 2009 eingesetzt, so dass die Finanzierung der Produktion gesichert erscheint und mit dem Zuschuss aus Münster eine an- gemessene Anzahl von Aufführungen in Münster eingeplant werden kann. Das Stück wird in Ko- produktion mit i-camp/neues Theater München erstellt. Antragsteller: MA-KE (Manfred Kerklau) Musikspiel „Anima e Corpo“ Beantragt: 22.000 Euro Zuschuss: 15.000 Euro Anstoß für das neue Projekt von MA-KE ist das Oratorium “Rappresentazione di Anima e di Cor- po”, das “Spiel von Seele und Körper” des Florentiners Emilio di Cavalieri, das bereits im Jahr 1600 in Rom uraufgeführt wurde. Neben der Musik und den Texten des Oratoriums sieht die In- szenierung von MA-KE auch Texte aus den Tagebüchern von Curt Cobain (Nirvana), Songtexte von Amy Winehouse, David Pears (Death in June), Robbie Williams u. a. zeitgenössischen Musik- größen vor. MA-KE inszeniert das Stück in ei ner Generation übergreifenden Inszenierung. Als Darsteller sind zwei bis vier ältere Menschen, mindestens über 65 Jahre alt, zwei Kinder zwischen - 5 - V/0790/2008 6 und 10 Jahre alt sowie zwei professionelle Schauspieler bzw. Sprecher mittleren Alters geplant. Das Kuratorium hält den nun präsentierten Vorschlag von MA-KE für förderungswürdig und spricht einen Zuschuss von 15.000 Euro zu. Antragsteller: Theater Sycorax (Paula Artkamp / Manfred Kerklau) Theaterproduktion „Lob der Faulheit – eine sycoraxsche Oblomoverei“ (Arbeitstitel) Beantragt: 14.000 Euro Zuschuss: 10.000 Euro Das Theater Sycorax unter der Leitung von Paula Artkamp und Manfred Kerklau steht seit Jahren für eine professionelle Theaterarbeit mit Menschen mit psychischen Grenzerfahrungen. Aus- gangspunkt der neuen Inszenierung ist die Romanfigur Oblomov, Titelheld des gleichnamigen Romans von Ivan Aleksandrovic Goncarov, eine groteske Überspitzung des süßen Nichtstuns. Sycorax versucht ein Forschungsprojekt auf die Bühne zu bringen, in dem der Oblomov der heuti- gen Zeit untersucht wird. Theater Sycorax wird wie immer in einem offenen Prozess an das neue Projekt herangehen. Ausgehend von den Schauspielern, in deren persönlicher Auseinanderset- zung mit dem Thema, wird über strukturierte, geleitete Improvisation das szenische Material entwi- ckelt. Zusätzlich zum vorhandenen literarischen Mate rial soll zusätzliches Textmaterial gewonnen werden, indem Interviews mit Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zum The- ma Muße bzw. Faulheit geführt werden. Das Vorhaben erscheint dem Kuratorium als prädestiniert für ein starkes Ensemblestück, das reiche Möglichkeiten für die 14-köpfige Schauspielercrew von Theater Sycorax bietet, und sprach einen Zuschuss von 10.000 Euro zu. Antragsteller: Samir Akika Tanztheaterprojekt „Plastikseele“ Beantragt: 35.000 Euro Zuschuss: 25.000 Euro Nach seiner erfolgreichen Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit der diesjährigen Pro- duktion „Extended Teenage Era“ wir Samir Akika seine choreografische Arbeit in NRW und insbe- sondere in Münster vertiefen und weiterführen. „Extended Teenage Era“ war eine der erfolgreichs- ten Produktionen von Samir Akika. Sie wurde möglich gemacht durch die erstmalige Förderung einer Akika – Produktion durch die Stadt Münster. Das neue Projekt „Plastikseele“ ist eine international ausgerichtete Produktion und wird in Koope- ration mit dem Goethe – Institut Caracas und in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus realisiert werden. „Plastikseele“ wird im Mai 2009 das Festival „Venezuela ist Plastikland“ des Goe- the Instituts in Caracas eröffnen. NRW – Premiere wird im Juni 2009 im Theater im Pumpenhaus sein. Das Theater im Pumpenhaus verspricht sich durch eine kontinuierliche Einbindung der Arbeit Sa- mir Akikas eine weitere Ausprägung und Qualifizierung seines künstlerischen Profils. Das Kurato- rium sieht in dem Vorhaben ein herausragendes künstlerisches Tanztheaterereignis von internati- onaler Bedeutung für die kommende Spielzeit des Pumpenhauses und sprach somit einen Zu- schuss von 25.000 Euro zu. Antragsteller: Theater DNS – Delana – Niggemann – Schulz (Kai Niggemann) Theaterprojekt „Paradeiser“ Beantragt: 10.000 Euro Zuschuss: 5.000 Euro „Paradeiser“ ist ein Tanz / Theaterstück in drei Akten für drei oder mehr Tänzer des neu gegründe- ten Produktionslabels DNS aus Münster / Essen / Frankfurt. Neben den Vorstellungen im Theater im Pumpenhaus sind auch Aufführungen in Frankfurt geplant. Daher tritt der Mousonturm Frankfurt - 6 - V/0790/2008 als Kooperationspartner bei der Entwicklung des Stückes auf. Da es sich um die erste Produktion des dreiköpfigen Produzententeams handelt, hat sich das Kuratorium entschlossen, einen Zu- schuss von 5.000 Euro zu gewähren, damit ein Aufführungsset im Pumpenhaus realisiert werden kann und DNS so die Gelegenheit erhält, seine künstlerische Handschrift erstmals zu präsentieren. Antragsteller: Philip Gregor Grüneberg Theaterproduktion „Jack and Jill“ Beantragt: 15.000 Euro Zuschuss: --- Bei dem Stück „Jack and Jill“ handelt es sich um eine Liebesgeschichte, geschrieben von Jane Martin, die ausdrücklich für die Kellerraumbühne des Pumpenhauses erarbeitet werden soll. Das Kuratorium erkannte durchaus den gehobenen Qualitätsanspruch des Vorhabens. Es empfahl dem Pumpenhaus, die Produktion aus den letzt jährig bereit gestellten Mitteln für die Programmqualifi- zierung der Basementbühne zu unterstützen und so die Realisierung des Stückes zu ermöglichen. Das Pumpenhaus sagte zu, als Koproduzent zu fungieren und die Produktion zu ermöglichen und in das Programm der kommenden Spielzeit aufzunehmen. Ablehnungen Folgende Anträge wurden einstimmig abgelehnt: Bautheater (Bianca Austermann) Tanztheaterprojekt „Kirmes der Unruhe“ Andreas Ladwig Theaterproduktion „Spuren“ Fortak + Ladwig Szenische Textcollage “Die Wahrheit ist oft unangenehm“ Gruppe Rosmarin (Edda Klepp) Theaterproduktion „Die Judenbuche“ Sylvia Ellis Kruck Musiktheaterprojekt „Max und Moritz“ rekorT (Beate Reker / Heike Kortenkamp) Theaterproduktion „Nordost“ theaterformen (Marina Sahnwald) Revue „Klangsport“ Pod Spodem (Monika Stermann) Theaterproj ekt „Solo, zwei Fernsehstücke über den Tod“ I. V. gez. Dr. Hanke Stadträtin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Rosengarten
- Kortenkamp
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0790/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 22.09.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37