AN/0482/2020
Gänsemanagement für städtische Gewässer
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Sachstandsbericht BV
1179 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VIII/67
Vorlagen-Nummer
AN/0482/2020
Stand: 26.11.2024
Sachstandsbericht
Gänsemanagement für städtische Gewässer
Gemeinsamer Antrag der Bezirksvertretung Lindenthal
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Lindenthal fordert die Verwaltung auf, ein sogenanntes „Gänsemanage-
ment“ für die überhandnehmende Population an Nil- und Kanada-Gänsen auf und um die Ge-
wässer im Stadtbezirk zu initiieren.
Die Bezirksvertretung empfiehlt der Verwaltung ein entsprechendes Konzept des Umwelt-
schutzdezernats der Stadt Düsseldorf zu übernehmen. Kern des dortigen Konzepts ist ein Ge-
legemanagement, bei dem gezielt Eier aus den Nestern der Gänse entnommen werden, um
das weitere Anwachsen der Population zu verhindern.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Verwaltung hat in 2023 erstmalig ein Gelegemanagement durchgeführt und konzentrierte
sich dabei auf die bodenbrütenden Kanadagänse an den innerstädtischen Weihern und Kanä-
len. Dabei wurden in 46 Gelegen 312 Eier entnommen.
Im Jahr 2024 wurde insgesamt 296 Eier aus 44 Gelegen der Kanadagans und 23 Eier aus
vier Gelegen bei der Nilgans entnommen.
Gemeinsamer Antrag der Bezirksvertretung Lindenthal
1962 Zeichen
CDU-Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen SPD-Fraktion Lothar Müller / Die Linke Gerd Kaspar / FDP Rolf Kremers / FWK in der Bezirksvertretung Lindenthal Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersd orf An die Bezirksbürgermeisterin Helga Blömer-Frerker An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln 14.04.2020 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wir bitten Sie folgende Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal zu setzen: Gänsemanagement für städtische Gewässer Die Bezirksvertretung Lindenthal fordert die Verwaltung auf, ein sogenanntes „Gänsemanagement“ für die überhandnehmende Population an Nil- und Kanada- Gänsen auf und um die Gewässer im Stadtbezirk zu initiieren. Die Bezirksvertretung empfiehlt der Verwaltung ein entsprechendes Konzept des Umweltschutzdezernats der Stadt Düsseldorf zu übernehmen. Kern des dortigen Konzepts ist ein Gelegemanagement, bei dem gezielt Eier aus den Nestern der Gänse entnommen werden, um das weitere Anwachsen der Population zu verhindern. Begründung: Die hohe Zahl an Wildgänsen führt an vielen Stellen, nicht nur in unserem Stadtbezirk, dazu, dass Spiel- und Sportplätze, Liegewiesen und Kinderspielplätze durch den Kot der Tiere verunreinigt werden. Das seit zwei Jahren in der Landeshauptstadt Düsseldorf praktizierte Gänsemanagment hat zu einem deutlichen Rückgang der Population geführt, sodass dort in absehbarer Zeit mit einem geringeren Tierbestand und damit ebenfalls weniger „Hinterlassenschaften“ zu rechnen ist. Mit freundlichen Grüßen gez Marliese Berthmann gez Claudia Pinl gez Friedhelm Hilgers CDU-Fraktion Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN SPD-Fraktion gez. Lothar Müller/ Die Linke gez Gerd Kaspar / FDP gez Rolf Kremers /FWG
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0482/2020
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 23.04.2020
- Erstellt
- 23.04.2020 08:03