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V/0229/2007

Abfallstatistik 2006

Vorlagen 19.03.2007

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Nächste Beratung: Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe, Sitzung am 19.04.2007, TOP 4

Berichtsvorlage

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Anlage: Abfallbilanz 2006

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Berichtsvorlage

622 Zeichen

V/0229/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Abfallstatistik 2006 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
19.04.2007 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Im Rahmen des Berichtswesens der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wird dem Werksaus-
schuss mit der Anlage die Abfallbilanz 2006 vorgelegt. 
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
Anlage: Abfallbilanz 2006 
 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0229/2007 
Auskunft erteilt: 
Herr  Beutel 
Ruf: 
60 52 44 
E-Mail: 
Beutel@awm.stadt-muenster.de 
Datum: 
21.03.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

Anlage: Abfallbilanz 2006

19603 Zeichen

1 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
11 11.  Zusammenfassung................................ ....................3  
 
22 22.  Siedlungsabfälle und Wertstoffe   ..........................4 
2.1  Siedlungsabfälle................................ ..................................4 
2.2 Siedlungsabfälle aus Haushalten……………………………5 
2.3 Wertstoffe...................................... ........................................5 
2.4  Recyclinghöfe.................................. .....................................6 
2.5 Problemabfälle................................... ..................................7 
2.6 Sperrmüll....................................... .........................................7 
 
3.  Restabfallbehandlung, Verwertung  
 und Deponierung................................... ....................8 
3.1  Restabfallvorbehandlung......................... .......................8 
3.2 Wertstoffsortierung.............................. ............................9 
3.3 Verwertung organischer Abfälle..................... ...........10 
3.4 Deponierung...................................... ..................................11 
 
4. Abfallwirtschaftliche Entwicklung............... .........12 
4.1 Siedlungsabfälle................................. ................................12 
4.2  Wertstoffe............................................................................14 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis

2 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
Abb. 1:  Gesamtabfallaufkommen 2006  
 in t nach Abfallart……………………………………………………….4 
Abb. 2:  Gesamtabfallaufkommen 2006  
 in kg pro Einwohner.................................... .......................4 
Abb. 3: Aufkommen Siedlungsabfälle aus  
 Haushalten 2006 in t……………………..…………………….……5 
Abb. 4:  direkte Verwertung und Verwertung  
 in der MBRA in %........................................ ..........................5 
Abb. 5:  Verwertete Abfallarten in kg  
 pro Einwohner und Jahr.................................... ................5 
Abb. 6:  Zusammensetzung der  
 verwerteten Sieldungsabfälle in %....................... .......6 
Abb. 7:  Erfasste Mengen an den Recyclinghöfen  
 2006 in t............................................ ......................................6 
Abb. 8: Erfasste und entsorgte Mengen  
 Problemabfälle 2006 in t............................. ....................7 
Abb. 9: Fraktionen Sperrgut 2006 in %...................... ...............7 
Abb. 10:  Input MBRA 2006 in t…......................... ............................8 
Abb. 11: Wertstoff-Output MBRA 2006 in %............... .............8 
Abb. 12:  Hauptfraktionen Input  
 Wertstoffsortieranlage 2006 in %....................... ........9 
Abb. 13:  Output  
 Wertstoffsortieranlage 2006 in %....................... ........9 
Abb. 14:  Input  
 Grünabfallkompostierungsanlage 2006 in %......10 
Abb. 15:  Absatzbereiche Grünkompost 2006 in %............. ..10 
Abb. 16:  Entwicklung deponierter  
 Siedlungsabfälle 1990 -2006 in t...................... ..........12 
Abb. 17:  Entwicklung der erfassten  
 Wertstoffmengen 1990-2006 in t.......................... ....13 
Abb. 18:  Verwertete Mengen Bio- und  
 Grünabfälle 1990 - 2006 in t............................. ............14 
Abb. 19:  Glassammelmengen 1990 - 2006 in t.............. ........14 
Abb. 20:  Sammelmengen Papier 1990-2006 in t............. ......14  
Abb. 21:  Sammelmengen  
 Verpackungen 1990 - 2006 in t........................... .........15 
Abb. 22:  Holzmengen 1990 - 2006 in t..................... ..................15 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abbildungsverzeichnis

3 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
Wie schon im vergangenen Jahr zeichnet sich auch das 
Jahr 2006 durch keine  besonderen „Höhen“ bzw. „Tie- 
fen“  in  der Abfallwirtschaft aus. Der Anteil der depo- 
nierten Abfälle und der Wertstoffe unterlag nur gering- 
fügigen Schwankungen und pendelte sich auf ein be- 
stimmtes Niveau ein.  
 
Diese Konstanz der anfallenden Mengen kann durchaus  
mit einer hohen Akzeptanz der verschiedenen Hol- und 
Bringsysteme bei den Bürgerinnen und Bürgern erklärt 
werden.  
 
Im Jahr 2006 ist die mechanisch-biologische Restabfall-
anlage ganzjährig im Vollbetrieb gelaufen. Erstmalig 
wurde in diesem Jahr nur noch vorbehandelter Abfall 
abgelagert. 
Im Bereich der häuslichen Abfälle ist der Anteil der de- 
ponierten Mengen in den letzten 10 Jahren stetig zu- 
rückgegangen. Diese Entwicklung verlangsamt sich seit 
einigen Jahren.   
 
Insgesamt befinden sich die Sammelmengen für Wert- 
stoffe in Münster nach wie vor auf einem sehr hohen 
Niveau.  
 
 
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Einwoh- 
ner Münsters mit ihrer ausgeprägten Bereitschaft zur 
Abfalltrennung und die AWM mit ihren ausdifferenzier- 
ten abfallwirtschaftlichen Angeboten die Möglichkeiten 
der Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Verwertung 
nahezu ausgeschöpft haben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Zusammenfassung

4 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
2.1 Siedlungsabfälle 
Das Gesamtaufkommen an Siedlungsabfällen, die im 
Verantwortungsbereich der Abfallwirtschaftsbetriebe 
(AWM) entsorgt bzw. verwertet wurden, betrug 2006 
insgesamt  
173.631 t  Siedlungsabfälle.  
 
 
 
Der größte Anteil entfiel dabei auf den Haus- und Sperr-
müll mit 132.725 t. Die Gewerbeabfallmenge betrug 
17.590 t, an Baurestabfällen fielen insgesamt 
16.601 t an. Zudem wurden 6.635 t Rückstände aus der 
Stadtreinigung durch die AWM entsorgt oder verwertet.  
 
69,0% 
7,5% 
10,1% 
9,6% 3,8% 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Baurestabfälle 
Rückstände Stadtreinigung 
Abb. 1: Gesamtabfallaufkommen 20o6 in % nach Abfallart   
 
 
 
Bezogen auf die Einwohner der Stadt Münster ergibt 
sich folgende Aufteilung des Abfallaufkommens: 
429 
47 
63 
60 24 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Baurestabfälle 
Rückstände Stadtreinigung 
 
Abb. 2: Gesamtabfallaufkommen 2006 in kg pro Einwohner 
 
 
Das Aufkommen an Baurestabfällen spiegelt die ver- 
wertete Boden- und Bauschuttmenge im Bereich der 
Zentraldeponie Münster II wider.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2. Siedlungsabfälle und Wertstoffe  
 
2. Siedlungsabfälle

5 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
2.2 Siedlungsabfälle aus Haushalten 
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 
 132.725 t Haushaltsabfälle 
eingesammelt.  
0
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
30.000 
35.000 
40.000 
Hausmüll Papier 
Bioabfälle 
Grün
abfälle 
Verp
ackungen 
Sperr
mü
ll 
Glas Ho
lz 
Meta
lle 
sonst. W ertstoffe 
 
Abb. 3: Aufkommen Siedlungsabfälle aus Haushalten 2006 in t 
Den größten Teil der Abfallmenge macht hierbei der 
Restabfall (Haus- und Sperrmüll) mit 42.093 t aus. Als 
nächst größte Fraktionen folgen die bei der Abfuhr ge-
trennt gesammelten Wertstoffe wie Papier, Bioabfälle 
und Grünabfälle. Diese vier Fraktionen machen bereits 
80 % des Gesamtaufkommens aus.  
Das Pro-Kopf-Aufkommen liegt in Münster bei  
476 kg pro Einwohner und Jahr. 
Von der Gesamtmenge konnten durch die getrennte 
Erfassung 298 kg verwertet werden. 
 
Zum Vergleich: Deutschlandweit lag das Pro-Kopf-
Aufkommen im Jahr 2005 bei 452 kg (Quelle: Statisti- 
sches Bundesamt). 
 
 
 
2.3 Wertstoffe   
Von den Siedlungsabfällen wurden  
146.165 t verwertet, 
davon über 39.000 t über die MBRA. Die restlichen 
107.000 t verwertbare Fraktionen wurden im Rahmen 
der Abfallabfuhr direkt getrennt eingesammelt. Die 
Verwertungsquote liegt bei 84,2 %.  
27.466 t mussten im Jahr 2006 auf der Deponie abgela- 
gert werden, 26.000 t stammen aus der Vorbehandlung 
in der MBRA. 
27% 
73% 
Verwertung MBRA direkte Verwertung 
 
Abb. 4: Direkte Verwertung und Verwertung in MBRA in % 
Bezogen auf die verschiedenen Wertstoffarten wurden 
pro Einwohner folgende Mengen verwertet:   
0 20 40 60 80 100 120 
Metalle 
Holz 
Glas 
Kunststoffe 
Verpackungen 
Bioabfälle 
Grünabfälle 
Papier 
 
Abb. 5: Verwertete Abfallarten in kg pro Einwohner und Jahr

6 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
 
 
Im Jahr 2006 wurden keine gravierenden abfallwirt- 
schaftlichen Maßnahmen im Bereich der Privathaushal- 
te (Bio- und Papiertonne, getrennte Sperrmüllabfuhr, 
Recyclinghofnetz, DSD-Sammlung) verändert bzw. neu 
eingeführt. Bei den erfassten Mengen ergaben sich da- 
her nur geringfügige Abweichungen zum Vorjahr.  
 
27% 
21% 
18% 
10% 
7% 
7% 
3% 7% 
Papier Grünabfälle Bioabfälle Verpackungen 
Glas Holz Metalle Kunststoffe 
 
Abb. 6: Zusammensetzung der verwerteten Siedlungsabfälle in % 
 
 
 
 
 
2.4 Recyclinghöfe 
 
Die Recyclinghöfe in Münster sind ein wichtiger Bau- 
stein zur Erfassung von Abfällen. Insgesamt wurden im 
Jahr 2006 
25.124 t Abfälle 
 
an den Recyclinghöfen von den Münsteranern abgege- 
ben, die sich in folgende Hauptfraktionen aufteilen: 
8743 
1359 
3311 
757 
2999 
628 
5579 
0
2.000 
4.000 
6.000 
8.000 
10.000 
Grünabfälle   
Sperr-/ Hausmüll 
Holz 
Papier 
Metalle 
Verpackungen 
Elekronikgeräte 
 
Abb. 7: Erfasste Mengen an den Recyclinghöfen 2006 in t   
 
Die größten Wertstofffraktionen bilden wie im letzten 
Jahr: 
 Grünabfälle mit 8.743 t 
 Holz mit 3.311 t  
 Papier mit 2.999 t. 
Neben diesen Hauptfraktionen wurden auch geringere 
Mengen Metall, Verpackungen etc. abgegeben. 5.579 t 
Sperr- und Hausmüll wurden an den Recyclinghöfen 
angenommen. 
 
Interessant ist die deutliche Steigerung der Sammel- 
mengen bei den Elektrogeräten um über 300 t. Hier 
schlägt die neue E-Schrott-VO durch. Intensive Öffent- 
lichkeitsarbeit und die Akzeptanz bei den Bürgern erklä- 
ren die relativ sprunghaft angestiegene Menge.

7 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
2.5 Problemabfälle 
Über die Schadstoffsammlung auf den Recyclinghöfen 
wurden  
 
330 t Problemabfälle  
 
aus Haushalten gesammelt und über die Problemab- 
fallzwischenläger am Standort Rösnerstraße verschie- 
denen Beseitigungs- und Verwertungswegen zugeführt.  
 
0 20 40 60 80 100 
Dispersionsfarbe 
Lacke, Löse-, Holzschutzmittel 
Altöl 
ölhaltige Abfälle 
Akkumulatoren 
Batterien incl. Knopfzellen 
Leuchtstoffröhren 
Abb. 8: Erfasste und entsorgte Mengen Problemabfälle 2006 in t  
 
Neben den dargestellten Hauptfraktionen wurden ge- 
ringe Mengen Säuren, Laugen, Entwickler, Fixierer, 
Pflanzenschutzmittel, Chemikalien, Quecksilberabfälle, 
PCB-haltige Kondensatoren, Feuerlöschpulver und 
Spraydosen an den Recyclinghöfen angenommen und 
fachgerecht entsorgt.  
 
Die Erfassung der Elektrogeräte erfolgte im Rahmen der 
neuen Elektronikschrott-Verordnung über die Recycling-
höfe, die Sperrmüllabfuhr und durch Direktanlieferung 
von Gewerbebetrieben. Insgesamt wurden 1.451 t 
gesammelt. Die Geräte wurden entweder über das neue 
Elektronikschrottsystem verwertet oder der Metallver- 
wertung zugeführt. 
 
 
2.6 Sperrgut   
Im Rahmen der monatlichen Sperrgutabfuhr wurden 
insgesamt 
 
13.028 t Abfälle 
 
erfasst.  
 
Bei der Sperrgutsammlung werden drei Abfallfraktionen 
getrennt erfasst: der typische Sperrmüll wie Möbel und 
größere Haushaltgegenstände, große Elektrogeräte und 
Grünabfälle. 
7.672t Sperrmüll 
 
macht den größten Anteil aus. 
 
37% 
4% 
59% 
Grünabfall   Elektronikgeräte Sperrmüll 
Abb. 9: Fraktionen Sperrgut 2006 in %  
 
Über die Gartenabfallsäcke und Bündelsammlung wur- 
den  
 
4.808 t Grünabfälle 
 
eingesammelt.  
 
Aufgrund der Schadstoffbelastung wurden 549 t Elek-
tronikgeräte getrennt gesammelt und schadlos wieder- 
verwertet.

8 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
3.1 Restabfallvorbehandlung   
 
Die MBRA lief 2006 ganzjährig mit beiden Behand- 
lungsstufen im Vollbetrieb. Es wurden im Jahr 2006 
insgesamt  
69.217 t Restabfall 
behandelt. Die Hauptfraktionen bilden der Hausmüll 
mit 45.474 t, 7.936 t Sperrmüll, 8.908 t Gewerbeabfall 
und 6.419 t Rückstände aus der Stadtreinigung. 
 
66% 
12% 
13% 
9% 
Hausmüll Sperrmüll 
Gewerbeabfall Rückstände aus der Stadtreinigung 
Abb. 10: Input MBRA 2006 in % (Hauptfraktionen) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Insgesamt wurden in der MBRA 
33.698 t Wertstoffe  
 
aussortiert. Berücksichtigt man die biologischen Abbau-
produkte in der 2. Stufe der MBRA (Wasser, CO 2, Me- 
thangas), ergibt sich rechnerisch eine gesamt verwerte- 
te Menge von 43.300 t. 
 
Die verwertete Gesamtmenge aus der 1. Stufe der MBRA 
setzt sich aus 6.921 t Kunststoffen, 3.625 t Holz, 1.736 t 
Eisenmetall. 1.212 t Papier und 439 t Nichteisenmetall 
zusammen. Einer thermischen Verwertung (heizwert- 
reiche Fraktion) wurden 19.765 t zugeführt. 
58% 
11% 4% 5% 1% 
21% 
Papier Eisenmetall 
Nichteisenmetall Kunststoffe 
Heizwertreiche Fraktion Holz, Steine 
 
Abb. 11: Wertstoff-Output MBRA 2006 in % 
 
3. Restabfallbehandlung,  
Verwertung und Deponierung

9 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
3.2 Wertstoffsortierung  
Die Wertstoffsortieranlage stellt aus verschiedenen 
Wertstoffanlieferungen wie z. B. Papier, Kunststoffen, 
Metallen oder Holz, sortenreine Fraktionen für die Ver- 
wertung bereit.  
 
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 
21.977 t Wertstoffe 
 
in der Wertstoff-Sortieranlage angeliefert. 
 
 
 
3% 3% 
73% 
3% 
15% 
3% 
Gewerbeabfälle - Wertstoffe - Gewerbeabfälle - Holz - 
Papiertonne Papier Gewerbebetriebe 
Holz Recyclinghöfe Metall Recyclinghöfe 
 
Abb. 12: Hauptfraktionen Input Wertstoffsortieranlage 2006 in %  
 
 
Nach der Sortierung konnten  
21.127 t Wertstoffe  
für die weitere Verwertung bereitgestellt werden. 
 
 
79,0% 
0,1% 
18,3% 0,4% 
2,1% 
Papier Styropor Metall Holz Flachglas 
 
Abb. 13: Output Wertstoffsortieranlage 2006 in % 
 Abb.sverzeichnis

10 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
3.3 Verwertung organischer Abfälle   
 
In der Grünabfallkompostierungsanlage wurden im Jahr 
2006 
26.405 t Grünabfälle 
 
zu Kompost weiter verarbeitet.  
 
Davon wurden rund 8.700 t Grünabfälle an den Re-
cyclinghöfen abgegeben, ca. 4.700 t stammen aus dem 
Gewerbe, 4.800 t wurden bei der Sperrgutabfuhr einge- 
sammelt und 5.700 t waren Gärrückstände aus der Bio- 
vergärungsanlage. 
 
 
 
 
18% 
8% 
34% 
18% 
1% 
21% 
Grünabfälle Gewerbe Grünabfälle Privat 
Grünabfälle Recyclinghöfe Grünabfälle  Sperrgut 
Laub Straßenreinigung Gärrückstand 
 
Abb. 14 Input Grünabfallkompostierungsanlage 2006 in %  
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
Als Anlagenoutput wurden 17.767 t Kompost und 5.218 t 
aufbereiteter Boden vermarktet. Die Zahlen sprechen 
für eine am Verwertungsmarkt orientierte Anlage. 
 
Der produzierte Kompost wurde vor allem im Bereich 
von Landwirtschaft und Gartenbau abgesetzt.  
 
74% 
19% 
3% 2% 2% 
Landwirtschaft Landschaftsbau Kleingartenanlagen 
Hobbygartenbau Erdenwerk 
 
Abb. 15: Absatzbereiche Grünkompost 2006 in % 
 
 
 
Die Bioabfallvergärungsanlage    verarbeitete insgesamt  
 
17.860 t organische Abfälle  
 
aus der Biotonne. Der erzeugte Gärrückstand von 5.700 t 
wurde in der Grünabfallkompostierungsanlage zu Kom- 
post weiterverarbeitet.

11 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
3.4 Deponierung  
 
Die Abfälle durchliefen vor der Deponierung die beiden 
Behandlungsstufen der MBRA. Die vorbehandelten Rest- 
stoffe wurden auf dem 3. Bauabschnitt der Zentralde- 
ponie Münster II abgelagert. Insgesamt 
 
25.952 t behandelte Reststoffe  
 
wurden auf diesem Abschnitt deponiert. 
 
2006 wurde auf dem 2. Baubschnitt der Zentraldeponie 
Münster II  1.500 t Inertabfälle ablagert.

12 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
4.1 Siedlungsabfälle  
Die deponierten Sieldungsabfälle setzen sich im Jahr 
2006 hauptsächlich aus dem Feinmüll der MBRA zu- 
sammen. Es ist keine gravierende Mengenverschiebung 
zum Vorjahr zu beobachten. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
0
50.000 
100.000 
150.000 
200.000 
250.000 
300.000 
350.000 
1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 
Hausmüll Sperrmüll Gewerbeabfall 
Rückstände Abwasserreinig. Rückstände Stadtreinigung Baurestabfälle 
Feinmüll MBRA 
                                              
                                              Abb. 16: Entwicklung deponierter Siedlungsabfälle  1990 - 2006 in t 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
4. Abfallwirtschaftliche  
Entwicklung

13 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
Die Verwertungsrate ist im Jahr 2006 leicht angestie- 
gen. Durch die ganzjährige mechanische Vorbehand- 
lung des Restabfalls in der MBRA konnten weitere Wert- 
stoffe einer Verwertung zugeführt werden. Die Menge 
der aussortierten Kunststoffe und die sogenannte 
Heizwertreiche Fraktion sind nochmals angestiegen. Die 
Mengen der anderen Wertstoffe sind ungefähr gleich 
geblieben. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
0
20.000 
40.000 
60.000 
80.000 
100.000 
120.000 
140.000 
1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 
Glas Papier/Pappe Verpackung 
Metalle Grünabfälle Bioabfälle 
Kunststoffe Heizwertreiche Fraktion Holz 
                                         Abb. 17: Entwicklung der erfassten Wertstoffmengen 1990 - 2006 in t

14 Abfallbilanz 2006 
 
 
  
         
         
         
         
 
4.2 Wertstoffe   
Im Jahr 2006 ist die Gesamtmenge der erfassten  
Bio- und Grünabfälle  
im Vergleich zum Vorjahr nur leicht gesunken. 
0
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
30.000 
35.000 
40.000 
45.000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Grünabfälle Bioabfälle 
Abb. 18: Verwertete Mengen Bio- und Grünabfälle 1990 - 2006 in t  
 
Bei dem 2006 gesammelten 
 
Glas 
 
ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Der seit 2001 
insgesamt abnehmende Trend ist auf den verstärkten 
Einsatz von PET-Flaschen zurückzuführen. 
 
 
0
1.000 
2.000 
3.000 
4.000 
5.000 
6.000 
7.000 
8.000 
9.000 
10.000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Abb. 19: Gglassammelmengen 1990 - 2006 in t   
 
 
  
 
 
 
 
Papier 
 
Die Gesamtmenge ist im Vergleich zum Vorjahr leicht 
angestiegen, was hauptsächlich auf die erhöhte Ver- 
wertungsquote in der MBRA zurückzuführen ist.  
Die Sammelmenge aus der Papiertonne bleibt konstant 
hoch; auch die Mengen, die über die Recyclinghöfe ge- 
sammelt werden, sind gleich geblieben. Auffällig sind 
die relativ geringen Mengen aus dem gewerblichen 
Bereich. 
0
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
30.000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Depotcont. / Papiertonne Recyclinghöfe 
Gewerbe Verwertung MBRA 
 
Abb. 20: Sammelmengen Papier 1990 - 2006 in t  
 
 
Die Menge der gesammelten

15 Abfallbilanz 2006 
 
  
         
         
         
         
 
 
Verpackungen   
 
sind zum Vorjahr gleich geblieben. 
0
2.000 
4.000 
6.000 
8.000 
10.000 
12.000 
1990 
1992 
1994 
1995 
1996 
1997 
1998 
1999 
2000 
2001 
2002 
2003 
2004 
2005 
2006 
 
Abb. 21: Sammelmengen Verpackungen 1990 - 2006 in t   
 
Bei der gesammelten Menge 
 
Holz 
 
 
ist nach dem kontinuierlichen Rückgang der vergange- 
nen Jahre seit drei Jahren wieder ein Anstieg auf über 
7000 t zu verzeichnen. Hier spielt die bessere Sortierung 
in der MBRA die ausschlaggebende Rolle. 
 
0
1.000 
2.000 
3.000 
4.000 
5.000 
6.000 
7.000 
8.000 
1990 
1993 
1996 
1999 
2002 
2005 
Abb. 22: Holzmengen 1990 - 2006 in t  
 
 
 
Bei vielen Wertstofffraktionen sind die Mengen im Jahr 
2006 im Vergleich zu den letzten Jahren mehr oder 
weniger gleich geblieben. Die eingeführten Sammelsys- 
teme haben sich bei den Münsteraner Bürgerinnen und 
Bürgern etabliert. Mit der Inbetriebnahme der MBRA 
pendeln sich die gesammelten Abfallmengen auf ein 
bestimmtes Niveau ein.

Beratungsverlauf (1)

19.04.2007 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Rösnerstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0229/2007
Typ
Vorlagen
Datum
19.03.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37