1674/2017
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fehlender Gehweg - Am Eifeltor (Az.: 02-1600-23/17)
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Anlage 3 - Plan
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Alternativstrecke vorhandener Geh- und Radweg Anlage 1
Anlage 2 - Eingabe S. 2
1213 Zeichen
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/2 Vorlagen-Nummer 1674/2017 Freigabedatum 22.06.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fehlender Gehweg - Am Eifeltor (Az.: 02-1600-23/17) Beschlussorgan Ausschuss für Anregungen und Beschwerden Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden dankt dem Petenten für seine Eingabe. Der Aus- schuss bittet die Verwaltung um Auswertung der Fahrgastzahlen für die Linie 138 und den Petenten nach erfolgter Prüfung über das Ergebnis zu informieren. Des Weiteren spricht er sich gegen einen zusätzlichen Ausbau des Gehweges entlang der Straße „Am Eifeltor“ aus. Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 04.07.2017 2 Begründung: Die Petenten schlagen verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation am Güter- verkehrszentrum Köln-Eifeltor vor (s. Anlagen 1+2). Stellungnahme der Verwaltung: Die Buslinie 138 verkehrt zwischen der Haltestelle Am Eifeltor und der Haltestelle Zollstock Südfried- hof mit Anschluss an die Stadtbahnlinie 12. Die Betriebstage und -zeiten wurden 2011 im Rahmen einer konzeptionellen Überarbeitung des Busnetzes im linksrheinischen Süden überprüft und auf- grund der Nachfragesituation auf einen 30-Minuten-Takt reduziert. Fahrgastzahlen aus dem Jahr 2013 zeigen, dass die Nachfrage weiterhin sehr gering ist und eine Ausweitung des Angebotes zur- zeit nicht rechtfertigen. Die Verwaltung hat die Kölner Verkehrs-Betriebe AG jedoch gebeten, aktuelle Fahrgastzahlen zu erheben. Diese werden voraussichtlich Mitte Juni 2017 vorliegen. Die Verwaltung wird den Petenten nach Auswertung der Daten unmittelbar über das Ergebnis dieser Zählung und ggf. weitere erforderliche Maßnahmen informieren. Die vorgeschlagene Weiterführung der Buslinie 138 bis zur Haltestelle Hürth-Kalscheuren ist auf- grund technischer Einschränkungen nicht möglich: Die Haltestelle am Bahnhof Kalscheuren ist nicht mit einem Standardbus anfahrbar, da keine ausreichende Wendemöglichkeit vorhanden ist. Zwischen Militärringstraße und Güterverkehrszentrum (GVZ) verläuft der Geh- und Radweg im We- sentlichen auf der Westseite der Straße „Am Eifeltor“. Lediglich im nördlichen Bereich zwischen Mili- tärringstraße und Zollstocker Weg befindet sich ein Gehweg auf einer Länge von etwa 60 m auf der östlichen Seite (s. Anlage 3). Die für einen Lückenschluss des Geh- und Radweges notwendige Fläche auf der westlichen Seite, befindet sich nicht im Besitz der Stadt Köln. Der in diesem Bereich gültige Bebauungsplan weist für diesen Abschnitt keine öffentliche Verkehrsfläche aus. Somit handelt es sich bei der angesprochenen Fläche nicht um festgesetztes Straßenland. Aus diesem Grund ist der Ankauf der Fläche und eine Herstellung des Gehweges nur mit der Einwilligung des Eigentümers möglich und sehr zeit- und kos- tenaufwendig. Ein Lückenschluss auf einer Länge von etwa 70 m auf der östlichen Seite der Straße „Am Eifeltor“ ist ebenfalls aufwendig, da die Straße „Am Eifeltor“ durch ein Landschaftsschutzgebiet verläuft. Daher wäre eine landschaftsschutzrechtliche Befreiung zur Herstellung eines Gehweges notwendig. Des Weiteren erfordert diese Maßnahme eine Querungsmöglichkeit in dem Bereich des östlich endenden Gehweges zum westlichen Geh- und Radweg. Ohne baulichen und landschaftsschutzrechtlichen Eingriff kann das GVZ fußläufig über den Zoll- stocker Weg erreicht werden. Hierbei handelt es sich um einen Umweg von etwa 400 m. Wie die Straße „Am Eifeltor“, handelt es sich bei dem Zollstocker Weg um eine unbeleuchtete Wegeverbin- dung. Des Weiteren besteht eine fußläufige Verbindung zwischen dem Bahnhof Kalscheuren und dem GVZ. Bei dieser Möglichkeit handelt es sich um eine durchgängige beleuchtete Wegeverbin- dung, die nur 200 m länger als von der Haltestelle Oberer Komarweg ist. Bei diesen beiden Wege- verbindungen handelt es sich um die verkehrlich sichersten Varianten. Es ist beabsichtigt, zunächst auf eine Ausweitung der Betriebszeiten der Linie 138 zu verzichten und die Auswertung der aktuellen Fahrgastzählung abzuwarten. Die Verwaltung wird den Petenten ge- sondert über das Ergebnis informieren und aufgrund des hohen Aufwandes auf einen zusätzlichen Ausbau des Gehweges entlang der Straße „Am Eifeltor“ verzichten und auf die Alternativrouten ver- weisen.
Anlage 1 - Eingabe S, 1
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Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1674/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 22.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27