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2858/2019

Sportentwicklungsplanung - Beteiligungskonzept Modellprojekt "Rendsburger Platz"

Beschlussvorlage Ausschuss 01.10.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 04.11.2019, TOP 9.1.1

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1 (Beteiligungskonzept Rendsburger Platz)

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Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

2828 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/52/520 
 
Vorlagen-Nummer 
 2858/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Sportentwicklungsplanung - Beteiligungskonzept Modellprojekt "Rendsburger Platz" 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung „Rendsbur-
ger Platz“ entsprechend des beigefügten Beteiligungskonzeptes (Anlage 1) und beauftragt die Ver-
waltung mit der Umsetzung. 
 
 
Beschlussalternative: 
 
Die Bezirksvertretung Mülheim lehnt die Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung ab. 
 
 
Sportausschuss 10.10.2019 
Jugendhilfeausschuss 29.10.2019 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.11.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  7.000,-- € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Der Rat der Stadt Köln hat am 27.08.2018 die Durchführung der Pilotphase Systematische Öffentlich-
keitsbeteiligung beschlossen. Ziel ist es, einen systematischen Umgang mit der Öffentlichkeitsbeteili-
gung in Köln zu gestalten und die Beteiligungskultur weiter zu stärken. 
 
Auf der Grundlage von Qualitätsstandards werden in der Pilotphase konkrete Beteiligungsverfahren 
getestet. Eines davon soll entsprechend des Ratsauftrages aus dem Bereich Sport kommen. 
 
Als gut geeignetes Thema hat die Verwaltung dafür das Modellprojekt „Sport im Sozialraum“ der 
Sportentwicklungsplanung ausgewählt. Langfristig soll eine klimaoffene überdachte Sport- und Bewe-
gungsanlage auf dem Rendsburger Platz 1, Köln-Mülheim, entstehen. Im aktuellen Verfahren soll der 
Platz mit potentiellen Nutzergruppen – insbesondere Kindern und Jugendlichen – attraktiviert werden. 
Die Beteiligung geht der Frage nach, wie die Gestaltung des Platzes und des Umfeldes erfolgen soll, 
damit diese den Bedürfnissen entsprechend attraktiv ist und künftig noch besser genutzt werden 
kann. 
 
Das Sportamt, das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung, das Amt für Kinder, Jugend und Familie und 
das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen haben gemeinsam ein Beteiligungskonzept ausgear-
beitet, welches als Anlage 1 beigefügt ist. 
 
Anlagen

Anlage 1 (Beteiligungskonzept Rendsburger Platz)

15911 Zeichen

1 von 6 
Öffentlichkeitsbeteiligung 
Rendsburger Platz 
Stand: 10.07.2019 
Das Beteiligungsverfahren Rendsburger Platz findet im Rahmen der Pilotphase Systematische 
Öffentlichkeitsbeteiligung statt. 
Das vorliegende Konzept für die Öffentlichkeitsbeteiligung dient als Entscheidungsgrundlage über die 
Durchführung der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie deren grundsätzliche Ausgestaltung. Die einzelnen 
Beteiligungs- und Kommunikationsformate werden auf dieser Grundlage vor der Umsetzung weiter 
ausdetailliert. 
Entscheidungsgremium: Bezirksvertretung Mühlheim 
Beteiligungsspielraum:  Mitgestaltung / Mitverantwortung 
Komplexität des Verfahrens:  teilstandardisiertes Verfahren 
Kosten:   ca. 7.000€ 
 
 
 
1 Ziele und Gestaltungsspielraum ...................................................................................................... 1 
2 Rahmenbedingungen ...................................................................................................................... 2 
3 Zielgruppen für die Öffentlichkeitsbeteiligung ................................................................................. 2 
4 Ablauf und Formate ......................................................................................................................... 3 
5 Evaluation ........................................................................................................................................ 5 
 
1 Ziele und Gestaltungsspielraum 
Vorbemerkung: 
Der Rendsburger Platz dient als Fläche für das Modellprojekt „Sport im Sozialraum“ im Rahmen der 
Sportentwicklungsplanung, die am 4.4.191 vom Rat beschlossen wurde. Es geht darum, den 
Sozialraum hinsichtlich Bewegungs- und Sportmöglichkeiten zu ertüchtigen. Der bislang erfolgte 
Planungsprozess wurde bereits partizipativ gestaltet. Das Ergebnis der Planung schlägt u.a. die 
Errichtung einer klimaoffenen Sporthalle auf dem Platz vor. 
                                                      
1 siehe Ratssitzung 4.4.19, Beschlussvorlage 0149/2019, Anlage: Sportentwicklungsplan 2019 für die 
Stadt Köln, S. 114-118

2 von 6 
Als gesonderte Maßnahme ist zudem die Durchführung einer Beteiligung speziell für die Zielgruppe 
Kinder und Jugendliche vorgesehen. 
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist Gegenstand dieses Beteiligungskonzeptes. 
Für die Errichtung einer klimaoffenen Sporthalle erscheint eine Änderung des aktuellen 
Bebauungsplanes erforderlich. Gegenstand dieses Prozesses wird auch die Durchführung einer 
frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 BauGB. Insgesamt muss mit einer mehrjährigen 
Bearbeitungszeit, bis es zur konkreten Umsetzung kommt, gerechnet werden. 
Die aktuell vorgesehene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist dem vorgeschaltet und soll zum 
einen dazu dienen, deren Ideen in die langfristige Gestaltung einfließen zu lassen sowie in einem 
ersten Schritt konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Sport- und angrenzenden 
Grünfläche vorzunehmen (z.B. andere Bodenbeläge). 
Der Gegenstand dieser Öffentlichkeitsbeteiligung ist die Ausgestaltung der Sportanlagen und ihrer 
direkten Umgebung am Rendsburger Platz.  
Die Öffentlichkeitsbeteiligung verfolgt folgende Ziele:  
 Ein verbessertes Sportangebot für Kinder und Jugendliche  
 Attraktivierung der bestehenden Nutzungsmöglichkeiten der beiden Sportflächen; auf einer 
Fläche bleibt die Nutzung „Basketball“. 
 Neue Nutzungsmöglichkeiten für die vorhandenen Grünflächen erschließen 
 Konkrete Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Umgestaltung ihres Umfeldes 
Der Gestaltungsspielraum der Öffentlichkeitsbeteiligung bewegt sich auf der Beteiligungsstufe 
„Mitgestaltung/Mitverantwortung“. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen und 
Vorstellungen einbringen und somit zur Gestaltung des Platzes aktiv beitragen. Das Sportamt lässt die 
Ergebnisse der Beteiligung in die Planung mit einfließen bzw. begründet, warum Erge bnisse nicht 
eingeflossen sind. 
2 Rahmenbedingungen 
Die rechtlichen Rahmenbedingungen variieren mit den Ergebnissen der Öffent lichkeitsbeteiligung. 
Eine reine Sanierung der beiden Plätze würde keine Baugenehmigung erforderlich machen. Darüber 
hinausgehende Planungen auf den Platzflächen gehen, ebenso wie solche, die sich auf das Umfeld 
beziehen, in der Regel mit einer Baugenehmigungspflicht einher. Soweit Gebäude entstehen, 
erscheint zudem eine Änderung der Bauleitplanung erforderlich, was eine mehrjährige 
Bearbeitungsdauer mit sich bringen würde. 
Das Projektmanagement liegt beim Sportamt. Interner und externer Ansprechpartner ist  Herr Christian 
Kißmer. 
Finanzielle Mittel für die Umsetzung der Öffentlichkeitsbeteiligung stehen gemäß des Ratsbeschlusses 
über die Sportentwicklungsplanung und deren Gesamtbudget zur Verfügung.  
3 Zielgruppen für die Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendlichen (ab ca. 6 Jahren), die die Sportmöglichkeiten am 
Rendsburger Platz bereits nutzen oder potentielle Nutzerinnen und Nutzer der Sportanlagen sind. 
Kinder und Jugendliche werden durch Institutionen wie Schulen oder Sportvereine  in die

3 von 6 
Öffentlichkeitsbeteiligung eingebunden. Wie dies genau erfolgt, wird unter 4. Ablauf und Formate 
beschrieben. 
 
4 Ablauf und Formate  
Die Beteiligung ist in unterschiedliche Phase unterteilt. Eine zeitliche Übersicht der einzelnen Phasen 
ist in Form eines Zeitstrahls beigefügt.  
Die Ergebnisse jeder Beteiligungsphase werden in einer Dokumentation transparent gemacht. Die 
Dokumentationen werden im Projektraum „Rendsburger Platz“ auf dem Mitwirkungsportal 
veröffentlicht. Sie sind möglichst barrierefrei und in leichter Sprache zu erstellen. 
ÖB-Phase 1: Vorstellung des Projektes –Teambildung 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie stellt, gemeinsam mit dem Sportamt, das Projekt sowie die 
Idee der Beteiligung an folgenden Institutionen vor.  
 Schulen: 
o Realschulen [2 davon ohne eigene Sporthalle] 
 Johann-Bendel-Realschule 
 Elly-Heuss-Knapp-Realschule 
 Realschule Lassallestraße 
o Gymnasium: Hölderlin-Gymnasium 
o Gesamtschule: Außenstelle 11. städt. GE, Rendsburger Platz 
o Grundschule: Katholische Grundschule Horststraße 
 Jugendzentren: 
o Support 51 
 Umliegende Sportvereine: 
o MTV Köln 1850 (verschiedene Angebote) 
o Dünnwalder TV (Hockey) 
o Fair Stärken e.V. (Bewegungstraining) 
o DJK Schönrath (Fitness und Ballspiele) 
o Körbe für Köln e.V. (Basketball) 
Die jugendrelevanten Einrichtungen (weiterführende Schulen, Jugendzentren und Sportvereine) 
benennen anschließend insgesamt zehn Kinder und Jugendliche, die als Teamleiterinnen und 
Teamleiter eine Projektgruppe von 5-8 weiteren Kindern und Jugendlichen leiten. Die Betreuung der 
Projektteams obliegt den Institutionen. Die Vereine stellen in diesem Beteiligungskonzept einen 
Multiplikator dar, um möglichst viele Kinder und Jugendliche zu erreichen. Die Nutzungsflächen 
werden weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich bleiben und nicht von Vereine n für deren Zwecke 
genutzt. Ein Vereinsangebot ist nur nach Genehmigung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie 
zulässig. 
Die kinderrelevanten Einrichtungen (Kindergarten und Grundschule) bilden mit Ihren Erzieher innen 
und Erziehern/ Lehrerinnen und Lehrern/ Betreuerinnen und Betreuern Projektgruppen. Auch dabei 
sind die Pädagogen in der Methodik frei. Sie bekommen bei Bedarf Unterstützung vom Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung, vom Sportamt oder vom Amt für Kinder, Jugend und Familie.

4 von 6 
Die Projektteams sollten gut zusammen arbeiten können (z.B. weil sie sich kennen oder ein ähnliches 
Alter haben) und ihre spezielle Perspektive einbringen können. Dabei kann beispielsweise ein reines 
Mädchen-Team sinnvoll sein, da dabei eine spezifische Perspektive innerhalb des Projektteams 
gegeben ist. Ein Team kann dabei auch über die Organisationen hinweg gebildet werden, wenn 
dadurch eine Perspektive gut vertreten ist (z.B. Jugendlichen die in verschiedenen Sportvereinen 
Teamsportarten nachgehen). Die Kinder und Jugendlichen, die die Fläche ungebunden nutzen, 
werden von den Teamleitern und Teamleiterinnen, vor Ort in Phase Drei angesprochen.  
 
Ergebnisse: Institutionspartner werden gewonnen um die Zielgruppe zu erreichen. Teamleiter und 
Teamleiterinnen erhalten den Auftrag Projektgruppen zu bilden. 
 
ÖB-Phase 2: Begehung des Platzes – Gestaltungsraum begegnen 
In der zweiten Phase erfolgt eine gemeinsame Begehung der Fläche mit dem Sportamt , dem Amt für 
Kinder, Jugend und Familie sowie den Teamleiterinnen und Teamleitern. Idealerweise werden sie 
dabei von einer Architektin oder einem Architekten aus den jeweiligen Ämtern begleitet. Dabei sollen 
die Kinder und Jugendlichen darstellen, welche Bedürfnisse, Wünsche und Zukunftsideen sie haben.  
Leitfragen dazu können sein: 
 Was fehlt euch, wenn ihr hier seid? Beim Sport machen, beim Freunde treffen, beim drüber 
laufen? 
 Welche Sportarten wollt ihr hier machen? Was braucht ihr dafür? 
 Wie würdet ihr den Platz außerdem gerne in Zukunft nutzen?  
 Was müsste es hier geben, dass ihr euch hier gerne mit Freunden trefft bzw. hier Zeit 
verbringt? 
 Was müsste sich auf dem Platz, neben dem Platz, über dem Platz, unter dem Platz 
verändern? 
 Wie muss das Umfeld aussehen? Was soll man noch machen können: Sitzen, liegen, spielen, 
laufen? 
Bei der Begehung des Platzes wird den Teamleiterinnen und Teamleitern der Gestaltungsfreiraum klar 
aufgezeigt. Dabei ist es wichtig deutlich zu machen, dass manche Maßnahmen zur Steigerung der 
Attraktivität schnell umgesetzt werden können und andere in die zukünftige Gesta ltung (Änderung des 
Bebauungsplanes) einfließen müssen.  
Um darüber hinaus die Kinder und Jugendlichen einzubinden, die den Platz häufig nutzen, erhalten 
die Teamleiterinnen und Teamleiter vom Amt für Kinder, Jugend und Familie sowie dem Sportamt 
Adressen, wo sie Kinder und Jugendliche ansprechen können, um sie ebenfalls für das 
Beteiligungsprojekt zu gewinnen. Dabei stehen die jeweiligen Ämter im Hintergrund als 
Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung. 
Dokumentation: Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung begleitet die Veranstaltung und wird mit 
Fotos und einer schriftlichen Dokumentation die Veranstaltung dokumentieren  
 
ÖB-Phase 3: Ideensammlung – Entwürfe ausarbeiten 
In der dritten Phase sollen die Kinder und Jugendlichen in ihren Projektgruppen die  Umgestaltung des 
Rendsburger Platzes selbstständig planen. Die Kinder und Jugendlichen sollen möglichst eigene 
kreative Gestaltungsideen nutzen, um darzustellen, was sie gerne auf dem Rendsburger Platz 
machen möchten.

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Im Anschluss an den Termin vor Ort wären denkbare Beispiele: 
 Auf der Fläche und im Umfeld Ideen 1:1 einzeichnen/abstecken (z.B. mit Klebeband und 
Kreide) – Mit Fotodokumentation 
 Fotostories oder Videoclips zukünftiger Aktivitäten auf der Fläche machen (z.B. als 
Videoreporter für eine fiktive Nachrichtensendung) 
 Auf einem digitalen Plan mit Hilfe eines Tablets Ideen einzeichnen (z.B. via Scribblemaps) 
 Zeichnungen und/oder Collagen zukünftiger Aktivitäten anfertigen 
 Vorschläge auf Flipcharts/ Postern notieren 
 Ein Modell bauen  
Bei der Form, wie Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Entwicklung des Platzes dargestellt 
werden sollen, sind die Projektgruppen frei. Sie bekommen lediglich Pläne an die Hand, in welchen 
die Fläche des Platzes eingezeichnet ist sowie Beispielbilder. Die Pläne des Platzes inklusive 
Beispielbilder sind bewusst allgemein gehalten, um die Kreativität der Kinder und Jugendlichen nicht 
zu hemmen, sondern vielmehr zu fördern. Die Kinder und Jugendlichen können dafür auf e inen 
Projektetat zurückgreifen. 
 
Dokumentation: Die Dokumentation erfolgt im Sinne der Ergebnisse der Planungsphase, welche in 
Phase vier präsentiert werden. 
 
ÖB-Phase 4: Ausstellung der Ideen- Präsentation der Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung  
Das Sportamt lädt die Projektteams sowie Vertreterinnen und Vertretern des Amtes Kinder, Jugend 
und Familie, des Bauaufsichtsamtes, des Stadtplanungsamtes, des Amtes für Landschaftspflege und 
Grünflächen und des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung zu einer Ideenausstellung ein. Während 
dieser haben Teamleiterinnen und Teamleiter die Möglichkeit ihre Ideen zu präsentieren. Welche 
Form die Kinder und Jugendlichen für die Präsentation wählen, bleibt ihnen frei überlassen. Die 
Teamleiterinnen und Teamleiter erhalten anschließend als Dank ein Geschenk der Stadt. An der 
Veranstaltung nehmen die beteiligenden Dienststellen teil, die nach Verabschiedung der Kinder und 
Jugendlichen gemeinsam mit dem Sportamt die nächsten Schritte besprechen.  
 
Die Ergebnisse: nutzt das Sportamt anschließend für eine Prüfung und Abwägung, welche 
Maßnahmen kurzfristig umsetzbar sind, welche in die künftige langfristige Gestaltung einfließen und 
welche ggf. nicht weiter verfolgt werden können.  
Die Dokumentation: dieser Phase obliegt dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung. Der Verlauf der 
Veranstaltung sowie die Ergebnisse werden in Form von Fotos sowie einem Protokoll gesichert.  
Die Gesamtdokumentation der Ergebnisse: der Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt in einem 
Projektraum (Steckbrief) auf dem Mitwirkungsportal der Stadt Köln. Dort fließen alle 
Einzeldokumentationen der einzelnen Beteiligungsformate transparent ein.  
 
ÖB-Phase 5: Informationsveranstaltung 
Das Sportamt lädt alle Beteiligten und Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein, auf 
welcher die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung sowie die Pläne für die Umsetzung gezeigt 
werden. Dabei wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, Feedback zu geben. 
Falls den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch Wünsche haben, werden diese aufgenommen. 
Dabei wird abermals transparent dargestellt, welche Maßnahmen schnell umgesetzt werden können

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und welche Maßnahmen aufgrund von z.B. Bebauungsplanänderungen nicht zeitnah umsetzbar sind, 
aber dennoch in die langfristige Gestaltung einfließen. Ebenfalls wird dargestellt, welche Ideen ggf. 
nicht eingeflossen sind bzw. welche nicht weiter verfolgt werden. Diese Entscheidungen werden 
begründet mitgeteilt.  
 
Dokumentation: Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung dokumentiert den Verlauf der Veranstaltung.  
Evaluation: Auf der Veranstaltungen wird eine Feedbackmöglichkeit gegeben.  
5 Evaluation 
Die Evaluation soll eine hilfreiche Untersuchung und Bewertung der Öffentlichkeitsbeteiligung und 
ihrer Formate sein. Ziel ist es, eine noch laufende Öffentlichkeitsbeteiligung zu verbessern, aus einer 
abgeschlossenen Öffentlichkeitsbeteiligung für zukünftige Verfahren zu lernen und generell die 
Beteiligungskultur in Köln zu professionalisieren und zu verbessern. 
Grundlage der Evaluation sind die vom Rat der Stadt beschlossenen Qualitätsstandards für gute 
Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Leitfrage lautet: 
 Inwieweit wurden bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der 
Öffentlichkeitsbeteiligung die Qualitätsstandards eingehalten bzw. erreicht?  
Darüber hinaus gibt es projektspezifische Kriterien, anhand derer man den Erfolg der 
Öffentlichkeitsbeteiligung messen kann. Diese richten sich nach den in Abschnitt 1 b enannten Zielen. 
 Inwieweit hat die Öffentlichkeitsbeteiligung zu einer Verbesserung des Sportangebots für 
Kinder und Jugendliche am Rendsburger Platz beigetragen? 
 Welche neuen Nutzungsmöglichkeiten bietet der Rendsburger Platz nach der 
Öffentlichkeitsbeteiligung? 
 Inwieweit wurde die Öffentlichkeitsbeteiligung als fairer  und transparenter Prozess 
wahrgenommen? 
 Inwieweit wurden die Zielgruppen tatsächlich erreicht und eingebunden? Ist der Einbezug von 
Multiplikatoren und Multiplikatorinnen geglückt? 
 Welche kurzfristigen Maßnahmen wurden gefunden und umgesetzt?  
 Welche Besonderheiten ergeben sich aus der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen?

Beratungsverlauf (3)

10.10.2019 Sportausschuss
TOP 4.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
29.10.2019 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
04.11.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2858/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
01.10.2019
Erstellt
19.08.2019 16:36