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AN/1691/2019

Änderungsantrag gemäß § 13 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Köln Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse Bauabschnitt 2 des Gesamtkonzeptes zur städtebaulichen Verbesserung der Domumgebung

SPD Änderungsantrag nach § 13 04.12.2019

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 19.03.2020

SPD Änderungsantrag nach § 13

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SPD Änderungsantrag nach § 13

4200 Zeichen

An die Vorsitzenden des  
Verkehrsausschusses und des Stadtentwicklungsaus-
schusses 
Herrn Andreas Wolter 
Herrn Niklas Kienitz 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50 
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.12.2019 
 
AN/1691/2019 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 17.03.2020 
Stadtentwicklungsausschuss 19.03.2020 
 
Änderungsantrag gemäß § 13 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Köln 
Städtebauliche Neuordnung des Domumfeldes im Bereich Trankgasse 
Bauabschnitt 2 des Gesamtkonzeptes zur städtebaulichen Verbesserung der 
Domumgebung; Baubeschluss und ergänzende Planungsbeschlüsse 
Sehr geehrte Herren Ausschussvorsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die SPD-Fraktion bittet, folgenden Änderungsantrag in die Tagesordnungen der 
Sitzung des Verkehrsausschusses am 02.12.2019 (TOP 4.10) und des Stadtent-
wicklungsausschusses am 05.12. (TOP 6.9) aufzunehmen: 
 
 
Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt: 
 
Der Rat  
 
1. beschließt, die vorgelegten Entwurfspläne des Bauabschnittes 2 zur städte-
baulichen Neuordnung des Domumfeldes im nord/westlichen Dombereich, 
Trankgasse mit folgenden Maßgaben zu überarbeiten: 
 
a) Die Fahrspuren für den motorisierten Individualverkehr sollen reduziert 
werden. Der durch den Rückbau von Fahrspuren gewonnene Raum soll für 
Verbesserungen für den Radverkehr sowie die Ausführung eines Fußwegs 
auf der südlichen Seite der Trankgasse genutzt werden. 
 
b) Die bereits in der vorliegenden Entwurfsplanung als Option für eine späte-

- 2 - 
 
re Nachrüstung vorgesehenen großflächigen Öffnungen werden baulich als 
Schaufenster für das römische Köln am Ausgangspunkt der Via Culturalis 
ausgeführt. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, 
welche Exponate dort künftig präsentiert werden können.  
 
2. beauftragt die Verwaltung, das vorgelegte Planungskonzept für die fußläufige 
Verbindung vom Bahnhofsvorplatz in die Innenstadt über den nördlichen 
Gehwegbereich der Trankgasse inklusive der Schließung des Stadtbahnzu-
gangs im Gehwegbereich Ecke Trankgasse/Marzellenstraße (Anlage 7) weiter 
zu entwickeln und zur Baubeschlussfassung vorzulegen. 
 
3.  beauftragt die Verwaltung, parallel zu den Arbeiten zur Neuordnung der 
nördlichen Domumgebung unter 1. und 2. einen Vorschlag für bauliche Maßnah-
men zu entwickeln, mit denen die innerhalb des Tiefgaragenbauwerks liegenden 
römischen Stadtmauerfragmente angemessen und zur Via Culturalis hin sichtbar 
und einladend präsentiert werden können und die zügig im Zusammenhang mit 
der jetzigen Maßnahme der Umgestaltung des Domplattensockels umzusetzen 
wären.     
 
 
Begründung: 
 
Eine städtebauliche Neuordnung des Nord-Westlichen Domumfeldes ist dringend 
geboten und wird ausdrücklich unterstützt. Die jetzt vorliegende Entwurfspla-
nung bleibt allerdings mit ihren gestalterischen Ansätzen deutlich hinter den Er-
fordernissen und Möglichkeiten für diesen exponierten Stadtraum im Herzen der 
Stadt zurück.  
 
Auch aus verkehrlicher Sicht müssen die sich hier bietenden Chancen für eine 
Neugestaltung des Straßenraums genutzt werden. Eine Beibehaltung der vier 
Fahrspuren in unmittelbarer Domumgebung entspricht nicht der heutigen Ziel-
setzung, den Rad- und Fußverkehr in unserer Stadt zu stärken. 
Mit einer Reduzierung der Fahrspuren eröffnen sich zugleich Möglichkeiten, wei-
tere Potenziale für eine konsequente Aufwertung dieses zentralen Stadtraums zu 
heben und eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu erreichen.  
Die bei diesem Projekt bestehenden Chancen sollten daher jetzt genutzt und die 
Planungen so angepasst werden, dass eine verkehrlich und städtebaulich umfas-
sende und zeitgemäße Umsetzung erreicht wird. Und dies nicht erst in ferner Zu-
kunft, sondern jetzt! Dazu muss das Projekt im Sinne der Beschlusspunkte nach-
gesteuert werden. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke     
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin

Beratungsverlauf (2)

12.03.2020 Verkehrsausschuss
TOP 4.3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
19.03.2020 Stadtentwicklungsausschuss
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Trankgasse
  • Bahnhofsvorplatz
  • Marzellenstraße

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Details

Aktenzeichen
AN/1691/2019
Typ
SPD Änderungsantrag nach § 13
Datum
04.12.2019
Erstellt
02.12.2019 13:40