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A-R/0009/2007

Kosten senken, Service verbessern - Optimierung der Verwaltungsabläufe im Konzern Stadt

Antrag an den Rat 20.03.2007

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 28.03.2007, TOP 31.1

Originalantrag

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Originalantrag

4741 Zeichen

Antrag der SPD-Fraktion   Nr.: A-R/0009/2007 
an den Rat der Stadt Münster 
 
 
1 
 
 
Antrag  
 
 
 
 
19.03.2007 
 
 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Münster 
 
 
 
Münzstr. 15 
48143 Münster 
Telefon: 0251/ 45 314 
Fax: 0251/ 511 750 
spdfrak@muenster.de  
www.spd-muenster.de  
Kosten senken, Service verbessern - Optimierung der  
Verwaltungsabläufe im Konzern Stadt 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Die Stadt Münster unternimmt gemeinsam mit ihren st ädtischen Gesellschaften 
weitere Anstrengungen zur Optimierung von Strukture n und Prozessen in der 
Verwaltung. Neben der Einsparung von Verwaltungskosten im Zuge der notwendigen 
Konsolidierung des städtischen Haushalts sollen dab ei vor allem Bürokratie und 
Doppelstrukturen abgebaut sowie Serviceleistungen f ür die Bürgerinnen und Bürger 
unserer Stadt verbessert werden. Außerdem sollen du rch eine verstärkte 
Zusammenarbeit der städtischen Fachämter mit den en tsprechenden Abteilungen 
der städtischen Gesellschaften Synergien erzielt un d Maßnahmen besser 
abgestimmt werden. Vor diesem Hintergrund prüft bzw. erarbeitet die Verwaltung:  
 
1. Ein Konzept für die verstärkte Kooperation der T iefbauabteilungen der Stadt 
und der Stadtwerke Münster. Ziel ist es, Synergien zu nutzen (gezielte 
Planung und Koordination von Tiefbaumaßnahmen, Redu zierung von 
Einsatzmitteln (z.B. Lkw), Lagerflächen und Lagerha ltung, gegenseitige 
Unterstützung / Beauftragung im Bedarfsfall). 
 
2. Die Zusammenlegung der Betriebshöfe der Stadtwer ke (Verkehrsbetriebe) 
und der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) an der Rösnerstraße. Die 
Betriebshöfe der Verkehrsbetriebe und der AWM liegen in unmittelbarer Nähe 
zueinander, eine Zusammenlegung erscheint logistisc h machbar und sinnvoll 
(z.B. Fuhrpark und Werkstatt). Dadurch können Koste n gespart, der 
Flächenverbrauch verringert und die notwendige Infr astruktur reduziert 
werden.  
 
3. Die Einführung eines zentralen Beschaffungsmanag ements. Dabei ist zu 
klären, in welchen Bereichen das Ausschreibungs- un d Beschaffungswesen 
über das bestehende Maß hinaus unter Einbeziehung d er städtischen 
Gesellschaften insgesamt zusammengefasst werden kan n, um dadurch 
weitere Einsparpotentiale zu erschließen (z.B. Eink auf , Leasing, 
Nutzungsverträge usw.).

2 
4. Die Notwendigkeit von diversen parallelen Bauabt eilungen bzw. 
Baufachleuten in verschiedenen Ämtern. Das Ziel ist  die Beseitigung von 
Doppelstrukturen, die Zusammenführung von Arbeiten und Fachwissen und 
damit die Einsparung von Kosten.  
 
5. Die Einrichtung eines „Bürgerkontos“ . Ziel ist die Schaffung einer zentralen 
Service-/ Gebührenstelle für Abrechnungen der Stadt  und der städtischen 
Gesellschaften zur Verbesserung des Bürgerservices und zur Reduzierung 
des Verwaltungsaufwandes. 
 
 
Begründung:  
 
Seit mehreren Jahren legt die SPD-Ratsfraktion kont inuierlich im Rahmen der 
Aufgabenkritik und vor dem Hintergrund der notwendi gen Konsolidierung des 
städtischen Haushalts konkrete Sparvorschläge zur V erwaltungsstruktur und zum 
Bürokratieabbau in der kommunalen Leistungserbringung vor (z. B. 2002: Ratsantrag 
„Münster hält zusammen – solidarisch in schwierigen  Haushaltszeiten“; 2006: 
Ratsantrag „Optimierung von Strukturen und Prozesse n in der Stadtverwaltung 
Münster“). In diesem Zusammenhang sind auch die hie r eingebrachten Initiativen zu 
sehen. Einsparungen im Verwaltungshandeln können du rch Zusammenlegung von 
Ämtern, Vermeiden von unnötigen Doppel- und Mehrfac herbringungen, Reduzierung 
der Standards von Verwaltungsleistungen und Schnitt stellen sowie durch verstärkte 
Kooperation mit den städtischen Gesellschaften erre icht werden. Voraussetzung für 
eine qualifizierte Aufgabenkritik ist die Überprüfu ng der Verwaltungsleistungen auf 
Notwendigkeit, Umfang, Qualitätsanspruch und der er zielten Wirkung im Verhältnis 
zum jeweiligen Ressourcenverbrauch. 
 
Sinnvoll erscheint daneben eine Überprüfung, ob wei tere (Service-)Leistungen 
innerhalb der Verwaltung stärker zentral gefasst we rden können. Über den Weg 
weiterer Spar- und Optimierungsmaßnahmen in der Ver waltung und in Kooperation 
mit den städtischen Gesellschaften ist das Ziel anz ustreben, die städtischen 
Dienstleistungen für die Bürgerschaft weitgehend zu  erhalten und den Service 
möglicherweise zu erhöhen, Privatisierungen zu verm eiden sowie die Stadt als 
soziale Arbeitgeberin zu profilieren. 
 
 
Wolfgang Heuer   Dr. Michael Jung  Moritz von Schme ling 
Anika Bergner   Marianne Koch  Anne Schulze Wintzle r 
Philipp Gabriel   Gaby Kubig-Steltig  Joachim Tonn 
Beanka Ganser   Kurt Pölling   Beate Vilhjalmsson 
Anne Hakenes   Karsten Rahn  Holger Wigger 
Marianne Hopmann   Udo Reiter   Karl-Heinz Winter 
Ralf Hubert

Beratungsverlauf (1)

28.03.2007 Rat
TOP 31.1 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Münzstraße 15
  • Rösnerstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0009/2007
Typ
Antrag an den Rat
Datum
20.03.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37