0577/2021
Projektanträge im Rahmen des Verfügungsfonds für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“
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Anlage 2
28037 Zeichen
Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln
Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2 i
50679 Köln Telefon 0221 /221-30809
Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
Humboldt/Gremberg und Kalk
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Angelika Herta und Martin Paret
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
Tebfoinummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projektitel j EH
Grüße aus Kalk!
Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
[] Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft
[__] Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger
Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum
Projektbeg inn Projektende
01.04.2021 31.07.2021
Seite 1 von 4
Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
“Grüße aus Kalk/Humboldt-Gremberg” ist ein partizipatorisches Gruppen-Kunstprojekt
im Sozialraum Kalk und Humboldt-Gremberg. Die Idee ist es, Bewohnerinnen und
Bewohner das Sozialraums aufzurufen, einander Postkarten zu schicken, auf denen sie
etwas Persönliches über sich erzählen. Damit kurze und starke Geschichten entstehen,
sollen das etwa Liebeserklärungen, Geheimnisse, Geständnisse, Sorgen, ein Bericht,
ein Appell, eine Sehnsucht, eine Erinnerung, ein Erlebnis sein. Dabei entsteht ein
mosaikartiges Bild der Menschen im Veedel.
Diese Mini-Geschichten sollen auf selbstgestaltete Postkarten geschrieben, gemalt
oder gezeichnet werden. Dabei wird angeregt, hier wirklich kreativ zu werden. Die
Bandbreite reicht von einem prägnanten Satz bis zu kurzen Texten oder visuell
gestalteten Bildern.
Die Idee zu diesem Projekt kam uns im Lockdown aufgrund der Corona Pandemie.
Viele verreisten im Sommer 2020 nicht, sondern blieben Zuhause. Wir wollten diese
Zeit nutzen, um einandern näher kennen zu lernen und Menschen miteinander stärker
zu verbinden. Wer sind meine Nachbarn? Welche Geschichten gleichen meinen
Erfahrungen in dieser Zeit? An welchen Stellen erleben meine Nachbarn andere
Realitäten? Das sind Fragen, denen wir in diesem Projekt nachgehen wollen.
(Fortsetzung siehe ANLAGE 1)
em |
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Jeder und jede kann und soll mitmachen, vom Kindergartenkind bis zu Senior*innen.
Bei der Durchführung des Projektes in Chorweiler ist uns klar geworden, wie wichtig
Multiplikatoren sind, um das Projekt zu bewerben. Im Sozialraum Humboldt/Gremberg
und Kalk mit seiner kleinteiligen und sehr diversen Struktur legen wir den Hauptfokus
auf die Kooperation mit den Projektpartner*innen, um möglichst viele Menschen zu
erreichen. Dabei möchten wir Institutionen wie Schulen, Kitas und Kindergärten, die
GAG mit den Seniorenwohnungen, Vereine und Seniorenheime als Multiplikatoren mit
ins Boot holen. Dafür ist im Vorfeld viel'Kommunikationsarbeit nötig um für das Projekt
zu begeistern und um den Partner*innen die nötige Zeit zu geben, das Projekt in die
eigenen Strukturen und Kommunikationskanäle einzubauen.
(Fortsetzung siehe ANLAGE 1)
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
Das Gruppenprojekt soll eine stärkere Identifikation mit dem Stadtteil erreichen, indem
es Neugierde dafür weckt, wer hier wohnt und was andere aus ihrem Zuhause
schreiben. Die Jahre 20/21 sind wahrscheinlich so einprägsam, wie kein Jahr zuvor:
Die Pandemie hat unser Zusammenleben nachhaltig verändert. Symbolisch sollen
dafür Postkarten aus Kalk und Humoldt/Gremberg nach Kalk und Humoldt/Gremberg
geschickt werden. Wie geht es dem Stadtviertel in diesen Zeiten? Die Diversität an
Menschen soll in dem Projekt deutlich gemacht werden, indem verschiedene Sprachen
und Generationen sichtbar werden. Wichtig ist es daher, das Projekt sowohl auf einer
Webseite und auf Instagram der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, als auch
(Fortsetzung siehe ANLAGE 1)
Seite 2 von 4
Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Siehe Anlage "Kosten des Projektes" 4.665,00
Summe der Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) 4.665,00
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4665,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)
Seite 3 von 4
Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Zur Erstellung der Website, der Flyer und des Baumaterials brauchen wir vorab schon
einen Abschlag
Höhe des beantragten Abschlags 1300,00
Maximal 30 Prozent des Beanbadien Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Geldinstitut.
IBAN
BIC
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen
Daten einverstanden bin.
Link zur Datenschutzerklärung
Köln, 21.01.2021
Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers
Seite 4 von 4
Anlage 1
Antrag für Kalk und Humboldt- Gremberg
Projekttitel: Grüße aus Kalk
Projektverantwortliche: Martin Paret, Angelika Herta
Projektzeitraum: 01.04.2021 bis 31.07.2021
Beschreibung des Projekts
"Grüße aus Kalk/Humboldt-Gremberg” ist ein partizipatorisches Gruppen-Kunstpro-
jekt im Sozialraum Kalk und Humboldt-Gremberg. Die Idee ist es, Bewohnerinnen
und Bewohner das Sozialraums aufzurufen, einander Postkarten zu schicken, auf de-
nen sie etwas Persönliches über sich erzählen. Damit kurze und starke Geschichten
entstehen, sollen das etwa Liebeserklärungen, Geheimnisse, Geständhisse, Sorgen,
ein Bericht, ein Appell, eine Sehnsucht, eine Erinnerung, ein Erlebnis sein. Dabei
entsteht ein mosaikartiges Bild der Menschen im Veedel.
‘ Diese Mini-Geschichten sollen auf selbstgestaltete Postkarten geschrieben, gemalt
oder gezeichnet werden. Dabei wird angeregt, hier wirklich kreativ zu werden. Die
Bandbreite reicht von einem prägnanten Satz bis zu kurzen Texten oder visuell
gestalteten Bildern.
Die Idee zu diesem Projekt kam uns im Lockdown aufgrund der Corona Pandemie.
Viele verreisten im Sommer 2020 nicht, sondern blieben Zuhause. Wir wollten diese
Zeit nutzen, um einandern näher kennen zu lernen und Menschen miteinander stär-
ker zu verbinden. Wer sind meine Nachbarn? Welche Geschichten gleichen meinen
Erfahrungen in dieser Zeit? An welchen Stellen erleben meine Nachbarn andere
Realitäten? Das sind Fragen, denen wir in diesem Projekt nachgehen wollen.
Deshalb haben wir im letzten Sommer ein ähnliches Postkartenprojekt in Chorweiler
erfolgreich durchgeführt. Es gab viele Einreichungen, die wir auf der Webseite des
Projekts gepostet haben: www.post-aus-chorweiler.de. Wir haben einen Flyer und
das Plakat der Aktion angehängt.
Das Projekt wurde von der Stadt Köln mittels des Verfügungsfonds gefördert. Wir
haben daher schon viele Erfahrungen sammeln können und möchten mit diesem An-
trag für den Sozialraum Kalk und Humboldt-Gremberg nochmal ganz neu auf die
besonderen lokalen Verhältnisse und Strukturen eingehen: Hier gibt es viele Akteure
in einem diversen und kleinteiligen Umfeld und wir möchten viele Kooperations-
partner*innen als Multiplikator*innen gewinnen um möglichst viele Menschen zum
Mitmachen einzuladen.
Auf einem mehrsprachigen Flyer in der Projektfarbe grün steht, wie einfach das
Mitmachen ist: Die gestalteten Postkarten können in extra dafür aufgestellten Brief-
kästen eingeworfen werden. Dann werden sie von uns digitalisiert und auf einer
schönen Website präsentiert. Am Ende des Aktionszeitraumes gibt es eine Auslo-
sung von tollen Preisen: Zu gewinnen sind Gutscheine von lokalen Läden und Initia-
tiven, die zu positiven Erlebnissen im Veedel führen sollen.
POSTKÄSTEN
Wir werden drei Postkästen bauen und im Sozialraum aufstellen, in denen die ferti-
gen Postkarten eingeworfen werden können. Wir wollen mit unseren Kooperations-
partner*innen vor Ort entscheiden, wo mögliche Orte für die Postkästen sein kön-
nen, um möglichst viele Menschen im Sozialraum einzubeziehen und das Angebot
niedrigschwellig zu machen. Wir sind in Kontakt mit Frau Elizaveta Khan vom Inte-
grationshaus und Herr Alexander Tschechowski von der Sozialraumkoordination
Kalk, um Partner*innen zu finden. Wir haben uns bereits Gedanken dazu gemacht,
wo die Kästen stehen könnten und haben dazu eine Karte angefertigt, die sie im
Anhang finden.
(Kostenpunkt 4.3 in der Kalkulation) Für den Bau der Briefkästen müssen wir jeweils
die ortsspezifischen Bedingungen und Anforderungen beachten. Die Kästen müssen
selbststehend, vor Vandalismus sicher und stabil sein. Sie werden mit einer Kette vor
Diebstahl geschützt. Wir wollen die stehenden Briefkästen in der Projektfarbe grün
lackieren, damit sie sofort gefunden werden können.
Wir wollen gezielt mehrere Postkästen im Sozialraum aufstellen, damit es viele Mög-
lichkeiten gibt, am Projekt unkompliziert und ohne Kosten mitzumachen. Für das
Projekt in Chorweiler haben wir ein Postfach eröffnet und in dem dortigen Einkaufs-
center einen Briefkasten aufgestellt. Das wollen wir nicht mehr machen, denn das
Postfach wurde nicht genützt und es kam bei manchen Teilnehmer*innen zur An-
nahme, das City Center Chorweiler wäre der Veranstalter des Projekts. Aus dieser
Erfahrung heraus möchten wir geeignete Orte und Partner*innen finden, um mög-
lichst viele unterschiedliche Teilnehmer*innen zu erreichen.
ZEITPLAN
Wir wollen im April 2021 unsere Aktion über mehrere Kanäle bewerben. Dafür
möchten wir uns möglichst viel Zeit nehmen (siehe Kostenpunkt 4.2 und 4.7 in der
Kalkulation). Wir haben bei unserem Postkartenprojekt, das wir in Chorweiler, See-
berg-Nord und Blumenberg durchgeführt haben, gemerkt, wie wichtig eine gute
Bewerbung im Vorfeld ist. Das einfache Verteilen der Flyer reicht nicht. Wir haben in
Chorweiler vor allem Jugendliche und Kindergartenkinder erreicht und möchten im
Sozialraum Kalk und Humboldt/Gremberg gezielt auch ältere Leute ansprechen.
Deshalb möchten wir eng mit unseren Kooperationspartner*innen, der Sozialraum-
koordination und dem Quartiersmanagement zusammenarbeiten um die Vernetzung
vor Ort zu gewährleisten und damitdie Partner*innen dann als Multiplikator*innen
die Projektidee in ihre Gruppen und Institutionen weitertragen und ihrerseits dazu
einladen.
Der Aktionszeitraum soll dann von Mai bis Ende Juni. dauern. In dieser Zeitspanne
können alle, die mitmachen, ihre Karten einwerfen. Wir werden mehrmals die Post-
kästen entleeren (siehe Kostenpunkt 4.5. in der Kalkulation) und die Karten auf Ins-
tagram und unserer Webseite veröffentlichen. Dafür wollen wir uns Zeit nehmen,
denn gerade auf Instagram ist es wichtig, die Karten mit Texten zu begleiten, um so
möglichst viel Aufmerksamkeit auf die Aktion zu ziehen. (siehe dazu Kostenpunkt 4.8
in der Kalkulation)
POSTKARTEN
Die Postkarten, die uns zugeschickt wurden, werden gescannt und bearbeitet (Kos-
tenpunkt 4.7 in der Kalkulation). Wir scannen von jeder einzelnen Postkarte die Vor-
der- und Rückseite und machen den Absender unkenntlich, damit die Postkarten
‚ anonymisiert auf der Webseite und auf Instagram erscheinen können. Mit einem
Klick auf die Postkarte wird die Vorder- oder Rückseite der Karte angezeigt. Beispie-
. le finden sie auf der Webseite des Vorgänger-Projektes'in Chorweiler: www.post-aus-
chorweiler.de
ONLINE AUSSTELLUNG
Damit die Postkarten in einen Austausch gehen und die Bilder und Erzählungen aus
dem Sozialraum mit möglichst vielen Menschen geteilt werden können, möchten wir
auf einer schönen Website eine Online Ausstellung präsentieren. Dort kann man sich
durch ein reichhaltiges Mosaik an Geschichten und Eindrücken klicken.
Diese eigens dafür gestaltete Website (Kostenpunkt 3.2 in der Kalkulation) wird in
der erste Projektphase Informationen zum Mitmachen und zum Einreichen der Post-
karten liefern sowie Beispielsbilder geben. In der zweiten Phase wird die Website
dann zur digitalen Online-Ausstellung und zu einer jederzeit zugänglichen Samm-
lung von Bildern aus dem Sozialraum.
SOZIALE MEDIEN
Damit die Bewohner*innen des Sozialraumes ihrerseits aktiv ihre selbstgestalteten
Postkartenmotive teilen können, möchten wir dieses Mal projektbegleitend und
fortwährend die eingereichten Postkarten auf Instagram posten. So soll das Projekt
schon innerhalb des Einreichzeitraumes lebendig werden und die Bilder geteilt wer-
den damit sich die Idee verbreiten kann.
PREISE:& DRUCK DER GEWINNER*INNENPOSTKARTEN
Als Abschluss des Projekts wollen wir 15 Gewinner*innenkarten auslosen (Kosten-
punkt 2.1 in der Kalkulation). Das Losverfahren hat sich auch beim Vorgängerprojekt
in Chorweiler bewährt. Als Preise für die Gewinner*innen möchten wir Gutscheine
für kleine unabhängige und lokale Läden im Sozialraum verlosen. Wir möchten da-
mit von der Coronakrise besonders betroffene Orte im Sozialraum unterstützen. Bei-
spiele wären etwa: Bambule Kaffeebar, Kino Lichtspiele Kalk, Cafe Spielmanns. Wir
möchten die Gewinner*innen damit auch an Orte bringen, die sie vielleicht vorher
noch nicht besucht haben. In jedem Fall soll mit jedem Gutschein ein nettes Erlebnis
an einem Ort im Sozialraum ermöglicht werden.
Die fünf visuell stärksten Postkarten, die den schönsten Bezug zum Viertel haben,
werden von uns ausgewählt und in hoher Auflage in Druck gegeben (Kostenpunkt
4.9 in der Kalkulation). Wir möchten diese Postkarten im Sozialraum verteilen. Das
heißt, wir wollen sie in verschiedenen kleinen Läden und sozialen Einrichtungen in
Kalk und Humboldt/ Gremberg zur freien Mitnahme auslegen. Die Postkarten sollen
so gestaltet sein, dass man sie verschicken kann. Auf der Rückseite wird der Name
der Person stehen, die die Karte gestaltet hat, sowie die Webseite des Projekts und
die Logos vom Verfügungsfond.
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen
werden?
Jeder und jede kann und soll mitmachen, vom Kindergartenkind bis zu Senior*innen.
Bei der Durchführung des Projektes in Chorweiler ist uns klar geworden, wie wichtig
Multiplikatoren sind, um das Projekt zu bewerben. Im Sozialraum Humboldt/Grem-
berg und Kalk mit seiner kleinteiligen und sehr diversen Struktur legen wir den
Hauptfokus auf die Kooperation mit den Projektpartner*innen, um möglichst viele
Menschen zu erreichen. Dabei möchten wir Institutionen wie Schulen, Kitas und
Kindergärten, die GAG mit den Seniorenwohnungen, Vereine und Seniorenheime
als Multiplikatoren mit ins Boot holen. Dafür ist im Vorfeld viel Kommunikationsarbeit
nötig um für das Projekt zu begeistern und um den Partner*innen die nötige Zeit zu
geben, das Projekt in die eigenen Strukturen und Kommunikationskanäle
einzubauen.
Besonders wichtig ist es für uns, Menschen aus dem Sozialraum mit Migrationshin-
tergrund miteinzubeziehen. Wir werden das Projekt dementsprechend mehrsprachig
bewerben. Wir möchten die Flyer und die Webseite in 6 Sprachen gestalten (Kos-
tenpunkt 4.6.in der Kalkulation). Wir möchten den Menschen, die uns den Text lekt-
orieren, eine Aufwandsentschädigung dafür zahlen.
Das Projekt wird vorab über instagram beworben, wir wollen Pressemitteilungen ma-
chen und über unsere E-mail Verteiler den Aufruf verschicken. Des weiteren wollen
wir mit Flyer im Sozialraum auf die Aktion aufmerksam machen. Wir hoffen, über
diese Kanäle möglichst viele Menschen zu erreichen.
Die Postkarten dürfen in jeder beliebigen Sprache eingereicht werden. Die Vielfalt
und Diversität der in Kalk und Humboldt/Gremberg lebenden Menschen soll damit
sichtbar werden.
Was soll das Projekt für die Bewohner*innen im Sozialraum erreichen?
Das Gruppenprojekt soll eine stärkere Identifikation mit dem Stadtteil erreichen, in-
dem es Neugierde dafür weckt, wer hier wohnt und was andere aus ihrem Zuhause
schreiben. Die Jahre 20/21. sind wahrscheinlich so einprägsam, wie kein Jahr zuvor:
Die Pandemie hat unser Zusammenleben nachhaltig verändert. Symbolisch sollen
dafür Postkarten aus Kalk und Humoldt/Gremberg nach Kalk und Humoldt/Grem-
berg geschickt werden. Wie geht es dem Stadtviertel in diesen Zeiten? Die Diver-
sität an Menschen soll in dem Projekt deutlich gemacht werden, indem verschiedene
Sprachen und Generationen sichtbar werden. Wichtig ist es daher, das Projekt
sowohl auf einer Webseite und auf Instagram der Öffentlichkeit zugänglich zu
machen, als auch am Ende der Aktion die visuell schönsten Postkarten mit .stärkstem
Bezug zum Stadtteil in großer Auflage wieder kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Auch hierbei soll eine stärkere Identifikation mit dem eigenen Stadtteil erreicht wer-
den. Aus dem Vorgängerprojekt wissen wir, wie beliebt die gedruckten Postkarten
am Ende sind, und wie gerne die Bewohner*innen sie verschickt haben. Noch heute
erreichen uns immer wieder Nachfragen, ob es nicht eine neue Auflage der tollen
Motive geben könnte.
Karte der möglichen Standorte der Briefkästen
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) Postkartenprojekt 2
10 Aufrufe
| ‚Alle Änderungen werden in Gongle Drive
| gespeichert.
® Ebenehinzufügen Z+ Teilen
© Vorschau
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© Alle Elemente (5)
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Kalkladen
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Postkartenprojekt
Anlage: Kosten des Projektes
Druck Fiyer zur Bewerbung des Projektes (2500 Stück) 150,00
1 Druck 5 Gewinner*innenpostkarten (Auflage je 1000 Stück) 250,00 €
1.3: Materialkosten 3 Briefkästen 100,00 €
1.4. Website-Hosting 50,00 €
1:5. Transportkosten (3xCarsharing) für Materialkauf und Aufbau/Abbau Postkästen 100,00 €
2.1. Gutscheine (15x20€) 300,00 €
3.1. Fr Werbeflyer / nn vext. TE 250,00 n
3.2. Erstellung / Programmierung von Homepage von ext. Grafikdesigner x 600,00 €
Personen
Stunden
4.1. Konzeption des Projektes 2 15 450,00 €
4.2. Kooperation mit allen Projektpartner*innen 2 20 600,00 €
4.3. Einkauf Baumaterial & Bau der Briefkästen 1 15 225,00 €
4.4. Verteilen der Flyer 2 15 450,00 €
4.5. Mehrmaliges Abholen der Postkarten 1 6 90,00 €
4.6. Übersetzung / Lektorierung für die fremdsprachigen Inhalte 1 10 150,00 €
4.7. Scannen / Bildbearbeitung der Postkarten 1 20 300,00 €
4.8. Pflege der Website, Präsentation der Postkarten 1 20 300,00 €
Kontinuierlicher Feed auf dem Instagram Account
4.9. Verteilen der gedruckten Gewinner*innenpostkarten 2 7% 210,00 €
4.10. Aufbau / Abbau der Postkästen 1 6 90,00 €
Summe 4.665,00 €
Seite 1
Erläuterungen zur Kalkulation
2.1. Gutscheine
Als Preise für die Gewinner*innen möchten wir Gutscheine für kleine unabhängige und
lokale Läden verlosen. Beispiele wäre etwa: Bambule. Kaffeebar, Kino Lichtspiele Kalk,
Cafe Spielmanns. Wir möchten die Gewinner*innen damit an Orte bringen, die sie
vielleicht vorher noch nicht besucht haben. In jedem Fall soll mit jedem Gutschein ein
nettes Erlebnis an einem Ort im Sozialraum ermöglicht werden.
4.2. Kooperation mit allen Projektpartner*innen
Bei der Durchführung des Projektes in Chomweiler ist uns klar geworden, wie wichtig
Multiplikatoren sind, um das Projekt zu bewerben. Im Sozialraum Humboldt/Gremberg
und Kalk mit seiner kleinteiligen und sehr diversen Struktur legen wir den Hauptfokus auf
die Kooperation mit den Projektpartner*innen um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Dabei möchten wir Institutionen wie Schulen, Kitas und Kindergärten, Vereine und
Seniorenheime als Multiplikatoren mit ins Boot holen. Dafür ist im Vorfeld viel
Kommunikationsarbeit nötig um für das Projekt zu begeistern und um den Partner*innen
die nötige Zeit zu geben, das Projekt in die eigenen Strukturen und Kommuniationskanäle
einzubauen.
4.3. Bau der Briefkästen
Für den Bau der Briefkästen müssen wir jeweils die ortsspezifischen Bedingungen und
Anforderungen beachten. Die Kästen müssen selbststehend sein, vandalismus-sicher und
stabil genug sein, in der Projektfarbe lackiert sein um sofort gefunden zu werden, mit
einer Kette vor Diebstahl geschützt werden.
4.8. Pflege der Website
Die Website wird so progammiert, dass die Antragsteller*innen dann selbst die Pflege
übernehmen können und keine externe Kraft mehr nötig ist.
Die inhaltliche Redaktion und das Hochladen der Postkarten kann dann durch die
Antragsteller*innen gewährleistet werden.
Corona Disclaimer
Die aktuell geltenden Hygienebestimmungen und Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Covid-19-
Pandemie werden selbstverständlich eingehalten.
Post aus Cl
Postkartenwettbewerb
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Scanne den QR Code und erhalte Infos zu den
Teilnahmebedingungen und zu den Preisen,
die du gewinnen kannst!
Einsendeadresse:
"Postkartenprojekt"
Postfach 990106
51083 Köln
Kontakt:
E info@post-aus-chorweiler.de
E) postaus-chorweller.de
© post_aus_chorweiler
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City-Center Köln Chorweiler
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post-aus-chorweiler.de
2020 in 30 pl 1 ye zal
Pocztöwka z
Chorweiler
Projekt „pocztöwka" Cheielibysmy Cig zaprosit
do grupowego projektu artystycznego do opowie-
dzenla historli ze swojego domu. To moze bye
opowiest, jedno zdanie, zdjecie, deklaracja milo-
äcl, sekret, wyznanie, 2ycienie, raport, tgsknota,
wspomnienie ...
Przytacz sie do nas!
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kuponami na zakupy 6 wartosci SO €!
Zgloszone kartki pocztowe bedziemy
publikowa& anonimowo na nasze] stronie
internetowej.
Instrukcja:
1. Wei kartkg pocztowsq lub wytnij arkusz
wielkoscl kartki pocztowe].
2. Zaprojektuj swoja pocztöwke lub napisz
historie
3. Przyklej na niej znaczek i przyslijja
do naszej skrytki pocztowe] lub przeka2
w punkcie informacyjnym City-Center
Köln-Chorweiler.
4. Nie zapomnij podad swojego nazwiska
inumeru telefonu, abySıny mogli
powiadomid cig o ewentualne] wygrane].
Wskazöwki:
= Badi czytelny!
- Badi kreatywny!
= Napisz w.swoim oJczystym jgzyku!
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sames Gruppen-Kunstprojekt beizutragen.
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ein Bericht, eine Sehnsucht, eine Erinnerung ...
Mach mit!
Zu gewinnen sind 5 Einkaufsgutscheine des
City-Centers Im Wert von 50 € für die besten
Ideen! Die eingesandten Postkarten werden
wir anonym auf unserer Webseite veröffent-
lichen.
Schritte:
1. Bastel eine Postkarte oder schneide ein
Blatt In Postkartengröße aus.
2. Gestalte die Karte und/oder schreib eine
Geschichte auf.
3. Klebe eine Briefinarke drauf und sende
sie an unser Postfach oder gib sie
an der Infothek des City-Centers Köln-
Chorweiler ab.
‚4. Vergiss nicht, deinen Namen und eine
Telefonnummer anzugeben, damit
wir dich benachrichtigen können, wenn
du gewonnen hast.
Tipps:
= Seilesbarl
-Seikreativi
= Schreib gerne In deiner Müttersprache!
Beispiel-Postkarten findest du auf unserer
Webseite:
post-aus-chorweiler.de
Einsendeschluss:
30. September 2020
Houra us Koprait.ıepa
Npurnawaen Te6R Hanncate paccxas, Hpaay
MAN HaPNCOBaTb KapTuhy 0 TROEM AOMe
ANA COBMECTHOTO FPynnoBoroO apt-npoekTa, Io
Moxer GbITE NPNSHaHNE B AWEBN, cexper,
OTKPOBEHHE, KEnaHe, CTPAX, HABECTNE, MEUTa,
BOCNOMMMaHME ..
Npncoeaunsüca!
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City-Center-a HoMMHanoMm 50 € 3a nyuuwne
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Iran
1. Banrb OTKpbITKy un O6pesarb ner
BERAUNHOR c NOUTOBYM OTKPLITKY.
2. Npnaymar» AnzahH OTKpLITKM un
HanucaTb paccka3.
3. HaknenTo Ha Hero Mapky u OTNPaBuTb
Ha Hall NOUTOBBIÄ AujMK HAM CAaTo
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Könvn Kopsahnep.
4. He 2a6ygb yKasaTb uma u HoMep
TenepoHa, TOGbI MbI MOrAN yaRAOMHTB
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- Ann paa6opunso!
= Syab na06perarenen!
= in Ha PoAHOM Aabıkel
Tui HanAeUI O6Pa3UBI OTKPLITOK Ha Hawem calıre:
post-aus-chorweiler.de
KoHkypec npoanuten go:
30 ceHta6pa 2020
Chorweiler‘dan mektup
Ortak bir grup sanat projesi igin sizi davet
ediyoruz: Bir hikaye Ile, cümleyle veya resimle
katkıda bulunabilirsiniz. Bu bir ask ilanı olabilir, bir
sır, bir itiraf, veyahut bir dilek, bir korku, bir özlem
olabilir...
Sende katıl!
En iyi 5 fikirleri 50 € degerinde City-Center
alısveris kuponu ile ödüllendiriyoruz.
Gönderdiginiz kartpostallar web siternizde
Isimsiz halde yayınlanacak.
Adımlar:
1. Bir kartpostal yapın veya bir kaßıdı kart-
postal formatına kesin.
2. Kartı tasarlayın ve / veya bir hikaye yazın.
3. Üzerine bir pul yapıstırın ve posta
ile gönderin veya Köln-Chorweiler $ehir
Merkezinin danısıma teslim edin.
4. Kazandıınızda size haber verebilmemiz
iin adınızı ve telefon numaranızı
‚eklemeyi unutmayın.
ipugları
=Okunaklı yazt
= Yaratıcı ol!
=Ana dilinde yazmaktan gekinme!
Web sitemizde örnek kartpostallar bulabilirsiniz:
post-aus-chorweiler.de
Son giris tarihi:
30 Eylül 2020
Mail from Chorweiler
You are invited to contribute a story, a sentence or
a picture about your home for a common group
art project. Itcan be a declaration of love, a secret,
a confession, a wish, a fear, a report, a longing,
amemor,
Join in!
You can win 5 shopping vouchers from
the City Center worth 50€ for the best
ideas! We will publish the submitted post-
cards anonymously on our website.
Steps:
1. Make a postcard or cut out a sheet the
size of a postcard.
2. Design the card and/or write a story,
3. Stick a stamp on It. and send it to our post
‚office box or hand it in at the Infothek of
the City-Center Köln-Chorweller.
‚4. Don't forget to includeyour name and
a telephone number so that we can notify
you if you win.
Tips:
-Belegiblet
= Be creative!
= Feel free to write in your mother tonguel
You can find examples of postcards on our website:
post-aus-chorweiler.de
Closing date for entries:
30 September 2020
CiTY-CENTER
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Postkarten Beispiele:
Anlage 1
8699 Zeichen
Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy- aus dem Verfügungsfonds Brandt-Platz 2 50679 Köln Telefon 0221 / 221-30809 Telefax 0221 / 221-28493 E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds Humboldt/Gremberg und Kalk Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person) Jugendzentrum Gremberg Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner Familienname Vorname Straße und Hausnummer Postleitzahl Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse Projekttitel Rap- Workshop Das Projekt ist eine (Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.) 3 Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft ea] Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum Projektbeginn Projektende Seite 1 von 6 15.04.2021 31.10.2021 Beschreibung des Projektes (sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) "Sagen, was man denkt, ist manchmal die größte Torheit und manchmal die größte Kunst." Der Rap Workshop soll einmal die Woche umgesetzt werden. Bei diesem Workshop handelt es sich um eine gemeinschaftliche Aktion mit Kindern und Jugendlichen aus dem Sozialraum. An dem Projekt werden ca 30 verschiedene Kinder und Jugendliche im Alter von 8 — 18 Jahren teilnehmen. Gemeinsam sollen Texte erarbeitet werden und unter Anleitung eines professionellen Videokünstlers soll ein Clip mit einem gemeinsamen Song gedreht werden. Es geht darum, durch die Rap-Kunst Dinge in Worte zu fassen, über die man selbst nachdenkt und die andere zum nachdenken bringen sollen. Durch Rap werden Emotionen in wörtliche Messages transformiert. Messages, die ein harmonisches Zusammenleben ohne jegliche Form von Gewalt stärken soll. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen lernen das Verfassen von fehlerfreien Texten in Verbindung mit Musik, Poesie und Rhythmik. Dadurch entfalten sie ihre Persönlichkeit und stärken ihre Identität. Alle müssen Teamgefühl beweisen, um die Ideen in dem Workshop zu realisieren müssen alle an einem Strang ziehen. Nur so können wahre Kunstwerke entstehen. Der Workshop wird ab Mitte April einmal die Woche für 4 Stunden stattfinden. Dies umfasst jeweils eine Joining-Phase, eine Phase in der sich mit aktuellen Texten und Musik beschäftigt wird, eine Phase des eigenen Schreibens - als Einzelpersonen und als Teams. Zusätzlich wird der Workshop der Mädchengruppe angeboten und im partizipativen Prozess wird dort ihre konkrete Umsetzung / Beteiligung besprochen werden. Außerdem ist eine Workshopwoche in den Sommerferien angedacht, eventuell in Verzahnung mit einem Graffitiworkshop. Münden soll dies in einer gemeinsamen Videoproduktion, die nach experimentellen Einheiten in der Gruppe in einem 3 tägigen Kompaktworkshop mit einem Videokünstler umgesetzt werden soll. Die Nachbearbeitung des Clips erfolgt im professionellen Studio des Künstlers. Der Videoclip soll in einer größeren Veranstaltung präsentiert werden - angedacht ist eine Partizipation am 5. Graffitibattle des Jugendzentrums Gremberg am 10.10.2021 im Rahmen der Kalk Kunst. Die genauen Daten und Modalitäten sollen — wie es in unserer Arbeit Standard ist - im partizipativen Prozess aus den Wünschen, Bedürfnissen und Möglichkeiten der Teilnehmer/innen mit diesen zusammen festgelegt und terminiert werden. Der Workshop wird von Cemal Erkin durchgeführt, der in langjähriger Erfahrung in der Jugendarbeit im multikulturellen Milieu seine Affinität und Kontakte in die Rap-Szene nutzt und Erfahrung mit den Entwicklungen gemeinsamer Texte mit Jugendlichen hat. Der Workshop wird zudem von einem hauptamtlichen pädagogischen Mitarbeiter unseres Hauses begleitet werden. Seite 2 von 6 Der Workshop findet in den Räumlichkeiten des Kinder und Jugendzentrums Gremberg statt, hier gibt es digitale und computergestützte Video- und Audio Equipment. Zu weiteren Audio-Aufnahmen kann es auch in Kooperation mit anderen Jugendeinrichtungen im Stadtbezirk kommen, die auch zur Beteiligung am Workshop eingeladen werden. Unter Coronabedingungen werden wir situativ angepasst arbeiten — mit dann umzusetzenden Hygienekonzepten, kleineren Gruppen und evtl auch digitalen Formaten. Alles Dinge, die wir im letzten Jahr entwickeln mussten und situativ nach den uns gebotenen Möglichkeiten angepasst umgesetzt werden. Wir haben verschiedene Optionen, die sich nach den Vorgaben richten werden, die für uns heute kaum absehbar sind. Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden? Kinder und Jugendliche aus dem Sozialraum mit ihren verschiedenen kulturellen, sprachlichen und sozio-ökonomischen Hintergründen. gerade Kinder und Jugendliche aus sozio-Öökonomisch schwierigen Haushalten haben durch das Projekt die Möglichkeit, ihr kreatives Potential zu entfalten und mit professioneller Unterstützung kostenfrei unter Beweis zu stellen. Die Bewerbung des Projektes erfolgt auf verschiedenen Ebenen: digitale Formate werden genutzt, weiterführende Schulen im Stadtbezirk 8 werden angesprochen (hier werden zum Teil langjährige Kooperationsprojekte/erfahrungen Anknüpfungspunkte bieten), der Kooperationskreis der Jugendzentren im Bezirk 8 wird zur Beteiligung eingeladen, die Bewerbung und gezielte Ansprache auch einzelner Jugendlicher wird auch hier dezidiert kommuniziert. Darüber hinaus wird es klassische Werbung geben: Flyer, Plakate, Mund-zu Mund Propaganda, Instagram u.ä. Seite 3 von 6 Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen? (Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes) - Kreativer Wissenstransfer - Stärkung des Miteinander und des Teamgefühls = positive Wahrnehmung und damit Stärkung des Bezugs zum eigenen Veedel- Verschönerung bzw Ästethisierung des Bezugs zum Viertel durch eine veränderte, künstlerische Perspektive auf die Dinge - Persönlichkeitsentwicklung, Stärkung der Wahrnehmung und Entwicklung der eigenen Kompetenzen, Produktstolz - - Deradikalisierung - Völkerverständigung, gegenseitiger Respekt und Toleranz zwischen allen Kinder und Jugendlichen aus verschiedenen Nationen und Kulturen Kosten des Projektes Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro Honorar Videokünstler 1.500,00 Honorar Workshopleiter 3.300,00 Summe der Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) 5.050,00 Seite 4 von 6 Einnahmen des Projektes Beiträge oder Spenden Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 150,00 Summe der Einnahmen 150,00 Beantragter Zuschuss aus dem'Verfügungsfonds 4900,00 (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie) Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn Höhe des beantragten Abschlags Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, höchstens 1500 Euro. Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers Kontoinhaberin oder Kontoinhaber “ Familienname Vorname Leeds et IBAN RIC, Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird Seite 5 von 6 mit der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen. Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten einverstanden bin. Link zur Datenschutzerklärung Ort und Datum Köln, den 29.01.21 Unterschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers Seite 6 von 6 Kostenplan zum Rap Workshop, Jugendzentrum Gremberg Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds 2021 Kosten des Projektes Honorar Videokünstler 1500,00€ (Equipment, Entwicklung Videoformat, Dreh des Videos, technische Nachbearbeitung, Präsentation) Honorar Workshopleiter 3300,00 € (220 Stunden a 15,00€ - die Stunden verteilen sich auf 22 KW - ein fortlaufender Workshop a 5 Std inkl Vorbereitungszeit und Sonderaktionen: Ferienworkshops, Wochenendtermine, Zusatzprojekt Mädchengruppe) Material 250,00€ (Werbung, Papier, Stifte, USB-Sticks u.ä.) Summe der Kosten 5050,00€ Einnahmen des Projektes Zuschuss des Jugendzentrums aus Drittmitteln 150,00 € (aus dem Etat des Jugendzentrums bzw. weiteren Drittmitteln wird das Projekt mitfinanziert) Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4900,00
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/152 152/1 Vorlagen-Nummer 0577/2021 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Projektanträge im Rahmen des Verfügungsfonds für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk„ Beschlussorgan Bezirksvertretung 8 (Kalk) Gremium Datum Beschluss: 1. Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dem Antrag des Jugendzentrums Gremberg auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds in der beantragten Höhe von 4.900,00 € brutto für das Projekt „Rap-Workshop“ und dem Antrag von Angelika Herta und Martin Paret auf Zuwendung aus dem Verfügungs- fonds in der beantragten Höhe von 4.665,00 € brutto für das Projekt „Grüße aus Kalk!“ stattzugeben. Beschlussalternative Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dass für die zwei Anträge keine Zuwendungen aus dem Verfü- gungsfonds für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ bereitgestellt werden. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 04.03.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die Durchfüh- rung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Programm „Starke Vee- del - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem Förderbedarf sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartieren lebenden Menschen im F o- kus. Die Aktivierung der in dem Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger ist daher ein entschei- dender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke Veedel – Starkes Köln“. Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ am 28.09.2017 (Vorlage Nr. 2488/2017) wurde die Grundlage geschaffen, um Zuwendun- gen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Der Förderantrag zur Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit Zuwe ndungsbescheid vom 30.09.2019 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden. Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Aktivierung“. Für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ stehen im Bewilligungszeitraum 2020 -2023 Zu- wendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 120.000,00 € brutto zur Verfü- gung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag wird auf 4.999,00 Euro netto begrenzt. Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale Richtli- nie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ des Landes NRW erstellt und von der Bezirksvertretung Kalk, beschlossen wurde (Vorlage Nr.1445/2020). Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksvertretung Kalk nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quartiersmanage- ment, je einer/einem Sozialraumkoordinator*in für die Räume Humboldt/Gremberg und Kalk, der Be- zirksjugendpflege sowie je einer Vertreterin/eines Vertreters des Interkulturellen Dienstes und des Bürgeramtes Kalk gebildet wird. In der gesamten Projektlaufzeit sind 10 Antragsdurchläufe vorgesehen. Im Rahmen des zum 31.01.2021 beendeten dritten Antragsdurchlaufes wurden drei Anträge als grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Das Antragsvolumen der förderfähigen Anträge belief sich im dritten Durchgang auf 13.705,00 € brutto. Der Antrag „Grüße aus Kalk/Humboldt/Gremberg“ von Frau Angelika Herta und Herrn Martin Paret wurde nach Überarbeitung dem Fachgremium erneut vorgelegt. Aus dem Fachgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Kalk, folgende Projek- te in der genannten Höhe zu genehmigen: 1. dem Jugendzentrum Gremberg wird eine Zuwendung in Höhe von 4.900,00 € brutto für das Projekt „Rap-Workshop“ bewilligt und 2. Angelika Herta und Martin Paret wird eine Zuwendung von 4.665,00 € brutto für das Pro- jekt „Grüße aus Kalk!“ bewilligt. 3 Für das Projekt „Digitale Videogeschichten – Geschichten von Bürgern für Bürger“ von Smart Video Kalk wird eine erneute Beratung nach Überarbeitung empfohlen. Finanzen Die Kosten für die Teilmaßnahme zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ liegen bei insgesamt 120.000,00 € brutto. Die Höhe der gesamten Fördermittel im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" des Landes NRW für flankierende Maßnahmen im Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ beträgt laut Zu- wendungsbescheid Nr. 05/07/19 insgesamt 712.110,00 € brutto. Die Gesamtkosten des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ liegen innerhalb des Kostenvolumens der bereits beschlossenen Mit- tel des Gesamtprogramms in Höhe von 97,2 Millionen €. In der dritten Antragsphase werden im Rahmen des Verfügungsfonds 9.565,00 € brutto ausgeschüt- tet. Mit der Bewilligung der zwei Anträge wird das für den dritten Durchlauf vorgesehene Budget von 12.000,00 € um 2.435,00 € unterschritten. Aus nicht verausgabten Mitteln aus dem ersten und zwei- ten Durchlauf stehen noch 6.888,00 € zur Verfügung. Gesamt stehen somit 9.323,00 € an nicht ver- ausgabten Mitteln für die nächsten Durchläufe zur Verfügung. Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergebnisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen. Anlagen 1. Projektantrag „Rap-Workshop“ 2. Projektantrag „Grüße aus Kalk!““
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Willy-Brandt-Platz 2i
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Details
- Aktenzeichen
- 0577/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 17.02.2021
- Erstellt
- 17.02.2021 11:18