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2648/2025

Bürgereingabe nach § 24 GO – Antrag auf Platzbenennung nach Marlis Bredehorst im Severinsviertel - Az: 32/25

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 27.08.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 02.09.2025, TOP 4.3

Anlage 4 Gutachten Bredehorst Marlis

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Anlage 3 Skizzierung der vorgeschlagenen Fläche

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Anlage 1 Bürgereingabe anonymisiert

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Anlage 2 Antrag anonymisiert

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Anlage Plan

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 4 Gutachten Bredehorst Marlis

3768 Zeichen

Marlies Bredehorst 
 
Im Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv befindet sich die Personalakte von 
Marlies Bredehorst (HAStK-RBA Best. 438B A 236). Sie wurde für dieses Gutachten 
eingesehen. 
Auch in den Akten des Sozialdezernates aus den Jahren 2003 bis 2010, die sich im 
Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv befinden, sind möglicherweise 
Informationen zu Marlies Bredehorst vorhanden. Diese wurden nicht eingesehen. 
Im Internet finden sich diverse Nachrufe auf Marlies Bredehorst, von denen ein Teil 
auf einer eigenen Seite (https://bredehorst.de/) gebündelt ist. Außerdem gibt es 
einen Wikipediaartikel und diverse Medienberichte vor allem zum Tod und zum 
Familienleben von Marlies Bredehorst. Auf der Seite des Kölner 
Frauengeschichtsvereins sind eine ausführlicher Nachruf und ein Video zu einem 
Interview mit Marlies Bredehorst vorhanden 
(https://frauengeschichtsverein.de/tag/marlis-bredehorst/). 
Marlies Bredehorst wurde 1956 geboren.  
Sie studierte an der Universität Hamburg Rechtswissenschaften und erwarb in 
diesem Bereich das erste und das zweite Staatsexamen. Außerdem studierte sie 
Sozialpädagogik und Soziologie. Dieses Studium schloss sie mit einem Diplom in 
Soziologie ab. Von 1995 bis 1998 war sie Geschäftsführerin der Landesunfallkasse 
Freie und Hansestadt Hamburg, von 1998 bis 2003 Direktorin und Geschäftsführerin 
der Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes.  
2003 bis 2010 war Marlis Bredehorst Beigeordnete der Stadt Köln. Sie leitete das 
Dezernat für Soziales, Gesundheit, Integration und Umwelt. Sie war die erste 
Beigeordnete der Grünen in Köln. Sie rief die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, 
Schwule, Transgender ins Leben. 
2010 wurde Marlies Bredehorst als Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, 
Emanzipation, Pflege und Alter in die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 
berufen. Diese Tätigkeit beendete sie 2013. Laut einem Bericht der Rheinischen Post 
vom 19.12.2013 (https://rp-online.de/politik/deutschland/nrw-barbara-steffens-
entlaesst-staatssekretaerin-marlis-bredehorst_aid-14457933) wurde sie von der 
Gesundheitsministerin Barbara Steffens entlassen, die ein gestörtes 
Vertrauensverhältnis als Grund angab. 
2003 trat Marlies Bredehorst der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei. 2014 bis 2016 
war sie Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Köln. 
Marlies Bredehorst war seit 2019 Ehrenmitglied im Verein rubicon e. V, der sich für 
Beratung und Vernetzung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queer 
lebende Menschen und Gruppen einsetzt. 
Seit 2017 war Marlies Bredehorst nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung der 
evangelischen Kirche im Rheinland. 
Seit 1984 war Marlies Bredehorst Mitorganisatorin der Norddeutschen 
Frauenmusikwochen.

Marlies Bredehorst war seit 2017 mit einer evangelischen Pfarrerin verheiratet und 
hatte mit ihr zwei Kinder. Ihre Beziehung machte sie früh öffentlich. 
2007 nannte Marlies Bredehorst bei einer Bürgeranhörung zum Bau der Moschee in 
Köln-Ehrenfeld den Holocaust einen „Ausrutscher“. Beobachter nahmen es so war, 
dass es sich nicht um eine vorsätzliche und überlegte Verharmlosung des 
Holocausts, sondern um eine unbedachte, spontane Äußerung handelte. Im 
Nachhinein drückte Marlies Bredehorst ihr Bedauern über die verharmlosende 
Äußerung aus. (https://www.welt.de/politik/article910429/Gruene-bezeichnet-
Holocaust-als-Ausrutscher.html 
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/moscheebau-koeln-gruenen-dezernentin-
nennt-holocaust-ausrutscher-a-485994.html)  
2020 starb Marlies Bredehorst. 
Nach Abwägung aller vorliegenden Informationen vertritt das Historische Archiv mit 
Rheinischem Bildarchiv die Ansicht, dass nach Marlies Bredehorst eine Straße in 
Köln benannt werden kann.

Anlage 3 Skizzierung der vorgeschlagenen Fläche

38 Zeichen

Skizzierung der vorgeschlagenen Fläche

Anlage 1 Bürgereingabe anonymisiert

5051 Zeichen

Anlage 1: Bürgereingabe anonymisiert
Stadt Köln
Geschäftsstelle für Anregungen, Beschwerden,
Herrn Ulrich Höver
Bezirksvertretung Innenstadt
Herrn Bezirksbürgermeister Hupke
Anregung nach § 24 Gemeindeordnung
Platzbenennung Marlis Bredehorst im Sverinsviertel
Köln 08.04.2025
Sehr geehrte Damen und Herren, 
sehr geehrter Herr Höver und Hupke
Die Bezirksvertretung Innenstadt benennt den freien Platz vor dem Kartäuser Wall 7- 
13 und der eigentlichen Straße Kartäuser Wall nach Marlis Bredehorst.
Die dem Antrag beigefügte Zeichnung skizziert den neuen "Marlis-Bredehorst- 
Platz" in der Kölner Südstadt.
Begründung:
Zum fünften Jahrestag von Marlis Bredehorst * 03.September 1956 in Hamburg und 
t am 11.Oktober 2020 in Köln soll nach ihr ein Platz benannt werden. Da sie und ihre 
Partnerin Eli Wolf viele Jahre mit ihren Kindern in der Südstadt lebten, bietet sich ein 
Ort in diesem Stadtviertel an.
In Höhe des Kartäuser Walls 7-13 nahe der Severinstorburg gibt es eine kleine 
Fläche, die zu einem neuen Platz gewidmet werden kann.
Der Zugang zum Haus 7-13 befindet sich westlich der Platzfläche, so dass keine 
Umbenennung stattfindet, sondern eine Neubenennung. Es werden keine 
Anwohnerinnen und Anwohner durch diese Platzbenennung beeinträchtigt.
Den nördlichen Rand des Platzes bildet das heutige vorhandene Baumbeet zum 
Kartäuser Wall, östlich die Fahrradstellplätze, südlich bleibt ein Gehweg frei und 
westlich bildet die Zufahrt zu den Hauseingängen die Platzgrenze.
Der Platz liegt im Lebensumfeld von Marlis Bredehorst und ihrer Familie. Er spiegelt 
einen wichtigen Teil ihrer gesellschaftspolitischen Aktivitäten.
So liegt nur wenige Schritte entfernt das Kat 18. Hier befand sich von 1994 bis 2003 
das SCHULZ, das Kölner Schwulen- und Lesbenzentrum. Marlis Bredehorst Einsatz 
für die LSBTIQ Community war herausragend. Es lag ihr daran, die Tradition des 
SCHULZ fortzusetzen. .Ein solches Haus ist wichtig«, so die Kölner 
Sozialdezernentin Marlis Bredehorst, „denn in dieser Stadt ist die Akzeptanz von 
Lesben und Schwulen nach wie vor nicht uneingeschränkt.« " (Stadtrevue 1/2004). 
Die LSBT-Tradition ließ sich nicht fortsetzen, der Vielfaltsgedanke jedoch blieb 
erhalten.
Mit der Entstehung des Kunsthauses KAT 18, benannt nach seiner Lage am 
Kartäuser Wall 18, entstand ein soziokultureller Ort mit inklusiver Begegnungsstätte.

Als Vorsitzende von Inklusion und Kultur e.V. war Marlis Bredehorst maßgeblich am 
Kunsthaus Kat 18 beteiligt.
Der vorgesehene Platz befindet sich in der Nähe des Campus Kartause, der als das 
neue Haus der Bildung der evangelischen Kirche Köln in Südstadt entsteht. Auch 
hier gibt es eine Verknüpfung zwischen Ort und Engagement. Marlis Bredehorst war 
viele Jahre lang in der Evangelischen Kirche aktiv. Sie war unter anderem Mitglied im 
Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Köln. Sie vertrat sie ihre Gemeinde als 
Delegierte in der Verbandsvertretung des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und 
Region. Im Januar 2017 wurde Marlis Bredehorst als nebenamtliches Mitglied in die 
Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt.
Marlis Bredehorst, Juristin, Dipl. Soziologin, war eine feministische, offen lesbische 
Politikerin, Verwaltungsfachfrau, Musikerliebhaberin. In Köln hat sie viele Spuren 
hinterlassen. 2003 wählte der Rat der Stadt Köln Marlis Bredehorst zur 
Beigeordneten. Sieben Jahre leitete sie das Dezernat für Soziales, Gesundheit, 
Integration und Umwelt. Als starke Streiterin für soziale Politik und Frauenrechte 
engagierte sich für zahlreiche Kölner Frauenprojekte (u.a. Frauen gegen 
Erwerbslosigkeit) und setzte sich für LSBT Projekte wie das rubicon und das 
bundesweit erste lesbisch-schwule Wohnprojekt villa anders ein. Ihre Verpartnerung 
mit der protestantischen Pfarrerin Eli Wolf und die gemeinsame Entscheidung zur 
Gründung einer Regenbogenfamilie waren vorbildlich für Diversität und den Kampf 
um gleiche Rechte. Marlis Bredehorst setzte sich früh und sehr engagiert für die "Ehe 
für alle" ein. "Es hat sich was geändert", sagte sie zuletzt. "Es macht mich stolz, dass 
meine Frau und ich und unsere Kinder Teil davon sind." (Quelle Pressemitteilung der 
Stadt Köln).
Marlis Bredehorst hat, wie es Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Nachruf 
ausdrückt, die Fenster weit aufgestoßen. Sie hat die Stadtarbeitsgemeinschaft 
Lesben. Schwule und Transgender initiiert, die Stelle eines Behindertenbeauftragten 
geschaffen, den Runden Tisch für Flüchtlingsfragen eingerichtet und unter 
Beteiligung von rund 300 Fachpolitiker'innen und Vertreterinnen von 
Religionsgemeinschaften und Trägern der freien Wohlfahrtspflege das Konzept zur 
Stärkung der integrativen Stadtgesellschafterarbeitet. (Quelle: 
https://www.stadtrevue.de/artikel-archiv/artikelarchiv/06739-die-fenster-weit- 
aufgestossen/)
Es wird hiermit beantragt, den zentral gelegenen Platz wie den oben 
vorgeschlagenen nach dieser außerordentlichen Kämpferin für soziale Gerechtigkeit, 
für Inklusion, Frauenrechte und Gleichberechtigung von LSBTIQ zu benennen.

Anlage 2 Antrag anonymisiert

3179 Zeichen

Anlage 2: Antrag anonymisiert
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Vorsitzende der StadtAG Queerpolitik
Stadt Köln, Geschäftsstelle StadtAG Queerpolitik 
Fachstelle LSBTI im Amt für Integration und Vielfalt
GeSChäftSFÜHRUNG
Köln, 13. Mai 2025
Antrag zur Neubenennung "Marlis-Bredehorst-Platz"
Zur Sitzung am 23.05.2025
Beschluss
Die StadtAG Queerpoltik mit ihren Vertreterinnen aus unterschiedlichen Vereinen, Strukturen und 
Initiativen der vielfältigen queeren Community in Köln unterstützt die Bürger*inneneingabe, mit 
Bestätigungsdatum vom 9.4.25, an die Bezirksvertretung Innenstadt, den freien Platz vor dem 
Kartäuserwall 7-13 nach Marlis Bredehorst zu benennen ausdrücklich und empfiehlt der BV1, die 
Benennung zeitnah umzusetzen.
Begründung
Zum fünften Jahrestag von Marlis Bredehorst, * 03. September 1956 in Hamburg und t am 11.
Oktober 2020 in Köln, soll nach ihr ein Platz in der Kölner Südstadt benannt werden in Nähe ihres 
Wohnorts und des ehemaligen SCHULZ, dem Kölner Schwulen- und Lesbenzentrum. Der Platz spiegelt 
einen wichtigen Teil ihrer familiären und gesellschaftspolitischen Aktivitäten.
Marlis Bredehorst, Juristin, Diplom-Soziologin, war eine feministische, offen lesbische Politikerin und 
Verwaltungsfachfrau. In Köln hat sie viele Spuren hinterlassen. 2003 wählte der Rat der Stadt Köln 
Marlis Bredehorst zur Beigeordneten. Sieben Jahre leitete sie das Dezernat für Soziales, Gesundheit, 
Integration und Umwelt. Als starke Streiterin für soziale Politik und Frauenrechte engagierte sie sich für 
zahlreiche Kölner Frauenprojekte (u.a. Frauen gegen Erwerbslosigkeit) und setzte sich für LSBT- 
Projekte wie das rubicon und das bundesweit erste lesbisch-schwule Wohnprojekt Villa anders ein. Ihre 
Verpartnerung mit der protestantischen Pfarrerin Eli Wolf und die gemeinsame Entscheidung zur 
Gründung einer Regenbogenfamilie waren vorbildlich für Diversität und den Kampf um gleiche Rechte.
Marlis Bredehorst setzte sich früh und sehr engagiert für die "Ehe für alle“ ein. "Es hat sich was 
geändert", sagte sie zuletzt. "Es macht mich stolz, dass meine Frau und ich und unsere Kinder Teil 
davon sind." (Quelle Pressemitteilung der Stadt Köln).

GeSChäftSFÜHRUNG
Marlis Bredehorst hat, wie es Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Nachruf ausdrückt, die 
Fenster weit aufgestoßen. Sie hat die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 
initiiert, die Stelle eines Behindertenbeauftragten geschaffen, den Runden Tisch für Flüchtlingsfragen 
eingerichtet und unter Beteiligung von rund 300 Fachpolitiker*innen und Vertreterinnen von 
Religionsgemeinschaften und Trägern der freien Wohlfahrtspflege das Konzept zur Stärkung der 
integrativen Stadtgesellschaft erarbeitet. (Quelle: https://www.stadtrevue.de/artikel- 
archiv/artikelarchiv/06739-die-fenster-weit-aufqestossen/I
Mit diesem Antrag unterstützt die Stadt AG Queerpolitik den der Bezirksvertretung Innenstadt 
vorliegenden Antrag ausdrücklich, den zentral gelegenen Platz nach Marlis Bredehorst zu benennen 
und sie als außerordentliche Kämpferin für soziale Gerechtigkeit, Inklusion, Frauenrechte und 
Gleichberechtigung von LSBTIQ zu würdigen.
Antragstellern

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

980 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die 
Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei 
Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Sonstiges 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
In der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln sowie in den Richtlinien des Rates für die Neu- und 
Umbenennung von Straßen und Plätzen ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung nicht vorgesehen. 
 
 
Kontakt 
OB/1 Büro der Oberbürgermeisterin 
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 25044 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Anlage Plan

32 Zeichen

AnlageN
Marlis-Bredehorst-Straße

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3054 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/23/235/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2648/2025 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe nach § 24 GO – Antrag auf Platzbenennung nach Marlis Bredehorst im 
Severinsviertel - Az: 32/25  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt dankt den Petent*innen für die Bürgereingabe nach § 24 
GO. 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zu dem Vorschlag 
der Petent*innen zur Kenntnis und beschließt, das ca. 30 Meter lange Teilstück der Straße 
Kartäuserhof in der Neustadt/Süd in  
 
Marlis-Bredehorst-Straße 
 
umzubenennen. 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.09.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Unter TOP 3.3 der Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik vom 23.05.2025 wurde 
ein Antrag auf Basis einer Bürgereingabe behandelt, in dem beantragt wurde, den freien Platz 
vor dem Kartäuserwall 7 - 13 nach Marlis Bredehorst zu benennen.  
Beide Anträge sowie eine Skizzierung der vorgeschlagenen Fläche sind als Anlage beigefügt.  
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Marlis Bredehorst wurde am 03.09.1956 in Hamburg geboren und verstarb am 11.10.2020 in 
Köln. Sie war eine feministische, offen lesbische Politikerin und Verwaltungsfachfrau. 2003 
wurde sie vom Rat der Stadt Köln zur Beigeordneten gewählt und leitete sieben Jahre das De-
zernat für Soziales, Gesundheit, Integration und Umwelt. Sie engagierte sich für zahlreiche 
Kölner Frauenprojekte und setzte sich für LSBT-Projekte ein. 
Nach den Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen 
(nachfolgend RL genannt) kann eine Benennung nach Personen nur erfolgen, wenn deren 
Geschichtsbild abgeklärt ist (Punkt 3.2.4 der RL). Die Geschichtsprüfung ist erfolgt. Das posi-
tive Gutachten ist als Anlage beigefügt. 
Eine Ortsbesichtigung der im Antrag vorgeschlagenen Fläche hat stattgefunden. Hierbei 
wurde festgestellt, dass die Fläche, wie in Anlage 3 skizziert, nicht benannt werden kann. Es 
handelt sich um Straßenbegleitgrün, das nach der RL nicht benannt wird (Punkt 1.2 und 1.3 
der RL).  
In unmittelbarer Umgebung der Fläche befindet sich die Straße Kartäuserhof. Auf dem ca. 30 
Meter langen Teilstück zwischen dem Kartäuserwall und dem Sachsenring zwischen Haus-
nummer 2-4 und 6 gibt es keine Anlieger*innen, sodass bei einer Umbenennung keine unzu-
mutbaren Unannehmlichkeiten für Bürger*innen oder Firmen entstehen. Eine Umbenennung 
des Teils der Straße Kartäuserhof widerspricht nach Ansicht der Verwaltung dem Punkt 4.1 
der RL demnach nicht, ist aber dennoch nicht zwingend erforderlich. 
 
Anlagen 
Anlage 1: Bürgereingabe anonymisiert 
Anlage 2: Antrag anonymisiert 
Anlage 3: Skizzierung der vorgeschlagenen Fläche 
Anlage 4: Gutachten zu Marlis Bredehorst 
Anlage 5: Benennungsplan

Beratungsverlauf (1)

02.09.2025 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Brückenstraße 5
  • Sachsenring
  • Kartäuserwall 7
  • Kartäuserhof

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Details

Aktenzeichen
2648/2025
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
27.08.2025
Erstellt
26.08.2025 09:27