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Antrag zur Verteilung der Mittel des Fördertopfes Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit - Filmproduktion ‚Zeitzeug*innen der NSU-Anschläge in Köln

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/0002/2023 vom 02.01.2023

Stand: Am 17.01.2023 im Integrationsrat geändert beschlossen.

Dokumente

  • Vorsitzendengremium - Antrag zur Filmproduktion ZeitzeugInnen

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    Vorsitzendengremium 16.12.2022 An den Vorsitzenden des Integrationsrates An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter Antrag gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 17.01.2023 Antrag zur Verteilung der Mittel des Fördertopfes Antirassismus-/ Antidiskriminie- rungsarbeit - Filmproduktion ‚Zeitzeug*innen der NSU-Anschläge in Köln Beschluss: Der Integrationsrat beschließt die Verwendung von je 22.500 € für die „Filmproduktion ‚Zeit- zeug*innen der NSU-Anschläge in Köln‘ inkl. Technikkosten etc.“ für die Jahre 2023 und 2024 aus dem Fördertopf Antirassismus-/ Antidiskriminierungsarbeit. Die produzierten Filminterviews mit den Überlebenden des Nagelbombenanschlages sollen jeweils am Jahrestag 9. Juni der Öffentlichkeit präsentiert werden. Begründung: Als Mittel für Antirassismustraining / Fördertopf Antirassismus-/Antidiskriminierungsarbeit stehen in den Jahren 2023 und 2024 jeweils insgesamt 150.000 € zur Verfügung, wovon 100.000 € über den politischen Veränderungsnachweis zugesetzt wurden. Der Betrag von jeweils 22.500 € soll in den Jahren 2023 und 2024 zur Weiterproduktion der filmischen Por- traits der von den NSU Anschlägen unmittelbar betroffenen Personen und Einstellung einge- setzt werden. Eine Pilotproduktion „Filminterviews mit Überlebenden des Nagelbombenanschlags“ ist unter der Federführung von Prof. Ulf Aminde1 erfolgt und die Ergebnisse wurden am 9.6.2022 auf einer Veranstaltung des Integrationsrates in Kooperation mit dem Schauspielhaus, der Öf- fentlichkeit vorgestellt. Es sollen nun weitere Zeitzeug*innengespräche gefilmt, geschnitten und übersetzt werden. Dies soll die filmische Grundlage für einen Lern- und Erinnerungsort am geplanten Mahnmal an der Keupstraße / Ecke Schanzenstraße und auch die Grundlage für ein zu erstellendes Filmarchiv zu den beiden durch den NSU begangenen Bombenanschlägen in Köln werden. Mit freundlichen Grüßen Tayfun Keltek, Anna Maria Klimaszewska-Golan, Ahmet Edis, John Akude, Malik Karaman 1 Gewinner des künstlerischen Wettbewe rbs für die Errichtung eines Mahn mals zu den Anschlägen des NSU in der Keupstraße und der Probsteigasse

Beratungsverlauf

  1. 17.01.2023

    Integrationsrat

    TOP 6.1, Entscheidung. Ergebnis: geändert beschlossen

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