Mandari Insight

KDigital 9/2022

Niederschrift über die wesentlichen Ergebnisse der 3. Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks am 18.03.2022

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung 28.10.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Kommission für Digitalisierung, Sitzung am 28.10.2022, TOP 3.

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Niederschrift über die wesentlichen Ergebnisse der 3. Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks am 18.03.2022)

· application/pdf

Ansehen

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Niederschrift vom 18_03_2022)

· application/pdf

Ansehen

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Niederschrift über die wesentlichen Ergebnisse der 3. Sitzung der Kommission für Digitalisierung des Regionalrates des Regierungsbezirks am 18.03.2022)

674 Zeichen

Seite 1 von 1 
Sitzungsvorlage Kommission 
Digitalisierung 
- öffentlich - 
KDigital 9/2022 
Dezernat 
Regionalplanung, 
Braunkohlenplanung, 
Geschäftsstelle 
Ansprechperson Herr Fabian Esser 
Telefon 0221-147 2038 
BEZIRKSREGIERUNG 
Köln 
 
 
Datum 14.10.2022 
 
Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion 
Kommission für Digitalisierung 28.10.2022 3. beschließend 
 
TOP: 
Niederschrift über die wesentlichen Ergebnisse der 3. Sitzung der Kommission für Digitali-
sierung des Regionalrates des Regierungsbezirks am 18.03.2022 
 
Vorschlag: 
Die Kommission für Digitalisierung genehmigt die Niederschrift. 
 
 
Erläuterungen: 
 
 
Anlage(n): 
1. Niederschrift vom 18_03_2022

Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung (Niederschrift vom 18_03_2022)

40672 Zeichen

1 
Datum: 07. April 2022 
Aktenzeichen: 
 
 
Auskunft erteilt: 
Herr Fabian Esser 
Telefon: (0221) 147 – 2038 
fabian.esser@brk.nrw.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kommission für Digitalisierung  
des Regionalrates 
des Regierungsbezirkes Köln  
 
 
Niederschrift über die wesentlichen Ergebnisse  
der 3. Sitzung der Kommission für Digitalisierung  
des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln  
am 18. März 2022 
 
Beginn: 10:00 Uhr 
Ende:   12:00 Uhr 
Ort:  Ratssaal Bonn 
 
Herr Moll (Vorsitzender) eröffnet die Sitzung und heißt die Anwesenden herzlich 
willkommen. Er weist daraufhin, dass Aufnahmen in Bild und Ton nicht gestattet sind. 
Sodann erfolgt der Einstieg in die Tagesordnung:   
 
TOP 01:  Genehmigung der Tagesordnung 
 
Der Vorsitzende stellt fest, dass die Tagesordnung fristgerecht am 04. März 2022 
bekannt gegeben worden sei. Er weist daraufhin, dass der Vortrag zu TOP 4 von Herrn 
Broch leider krankheitsbedingt ausfallen müsse. 
 
Weitere Ergänzungen oder Einwände zur Tagesordnung gibt es nicht. 
 
 
TOP 02:  Mitunterzeichnung der Niederschrift 
Frau Ehren, Fraktion DIE GRÜNEN , wird zur Mitunterzeichnung der Niederschrift 
benannt.

2 
TOP 03:  Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 
 02. Sitzung der Kommission Digitalisierung am 29. Oktober 2021 
 Drucksache Nr. KDigital 5/2022 
 
An dieser Stelle gibt es eine Nachfrage zum aktuellen Sicherheitsstand bei der 
Sicherheitssoftware Kaspersky. Die Kommission ist sich einig, dass eine 
Beantwortung dieser Frage an der Stelle schwierig ist. 
Die Bezirksregierung Köln wird insoweit möglich dazu bei anderer Gelegenheit 
berichten. 
 
Beschluss: 
Die Kommission für Digitalisierung genehmigt die Niederschrift. 
 
 
 
TOP 04: Dateninfrastruktur im Rheinischen Revier - Bericht von Herrn   
  Roland Broch (eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.) 
 
Wie bereits erwähnt, musste dieser Vortrag leider ausfallen. 
 
TOP 05: Stand des Breitbandausbaus 
 
TOP 5.1:  Bericht von Herrn Michael Eßer (Wirtschaftsförderungsgesellschaft 
 Kreis Heinsberg mbH) 
 
Herr Moll erteilt Herrn Eßer das Wort von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis 
Heinsberg mbH. Herr Eßer hält daraufhin seinen Vortrag. 
Im Anschluss an den Vortrag ergeben sich einige Fragen.

3 
Frau Ehren fragt zunächst, ob es vorkomme, dass zwei verschiedene Anbieter in 
derselben Straße bzw. im selben Gebiet Kabel verlegen. Zudem fragt sie, wie Herr Eßer 
das Unternehmen Deutsche Glasfaser bewerte. Sie habe  Kenntnis von einer Vielzahl 
von schlechten Kritiken zur Deutschen Glasfaser. 
Herr Eßer antwortet, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehe, dass 
Deutsche Glasfaser und Telekom nicht im selben Gebiet bauen und dort konkurrieren. 
Möglich sei jedoch, dass es später zu einer Dazuschaltung des einen Anbieters auf das 
Netz des anderen kommen könne. Bezüglich der Kritik an der Deutschen Glasfaser führt 
er aus, dass es zu Beginn tatsächlich vielfach Probleme mit dem Unternehmen gegeben 
habe. Diese hätten sich mit der Zeit jedoch deutlich gelegt und in den letzten 5-6 Jahren 
sei es kaum noch zu Problemen gekommen. 
Herr Windhuis bittet Herrn Eßer, ihm das Markterkundungsverfahren und das 
Ausschreibungsverfahren zu erläutern. Zudem fragt er, ob die angesprochenen 62.000 
Hausanschlüsse wirkliche Anschlüsse seien oder nur bloße Ertüchtigungen. 
Herr Eßer erläutert, dass im Rahmen des Markterkundungsverfahren alle 
Infrastrukturinhaber angeschrieben worden seien und gefragt worden seien, welche 
Versorgungsrate an jeder Adresse verfügbar sei. Zu dem Ausschreibungsverfahren 
könne er sich nicht näher äußern, am Ende gebe es jedoch nur ein Angebot. Bei den 
62.000 Hausanschlüssen handele es sich um tatsächliche Anschlüsse. 
Herr Jeschke fragt, wie sich die Zahl von aktue ll 69 % versorgter Liegenschaften mit 
den aktuell geplanten Maßnahmen entwickeln würden und ob der Kreis Heinsberg die 
Verlegung von Überlandglasfasern unterstütze. Zuletzt fragt er, ob es Bestrebungen 
gebe, die hohen Tarife der Deutschen Glasfaser zu senk en. Herr Eßer sagt, dass eine 
Beeinflussung der Tarife nicht möglich sei. Bei Umsetzung aller Maßnahmen könnte 
eine Versorgungsquote von 97 -98 % im Kreis Heinsberg erreicht werden, was jedoch 
noch mit einigen Unsicherheiten behaftet sei. Eine Verlegung von  Überlandglasfasern 
würde in Erwägung gezogen, die Deutsche Glasfaser, von der das eine Angebot 
komme, greift darauf jedoch klassischerweise nicht zurück, weshalb es momentan kein 
Thema sei. 
Herr Jansen merkt an, dass die Deutsche Telekom sich wohl eher au f das profitable 
Geschäft in den Ballungszentren im Kreis Heinsberg konzentriere.

4 
Herr Neumann stellt in Frage, ob das ganze Verfahren für den Ausbau in der Form das 
richtige gewesen sei. Mittelfristig sollte überlegt werden, ob das Thema nicht doch 
wieder mehr in die kommunale Hand verlagert werden sollte. 
Herr Jeschke fragt, welche weitergehenden Maßnahmen insbesondere aus der Politik 
den Ausbau noch weiter unterstützen und beschleunigen könnten. Herr Eßer antwortet, 
dass im Kontakt mit den Unternehmen hä ufig die Zuständigkeiten nicht klar seien und 
so einiges an Zeit verloren gehe. 
Herr Yilmaz weist auf die Situation in den ländlichen und sozial schwachen Gebieten 
hin und fragt wie die Datensicherheit insbesondere bei 5G sichergestellt werden könne. 
Herr Eßer bestätigt, dass es im Kreis ein West -Ost-Gefälle gebe mit einer hohen 
Versorgungsquote im Westen und einer schwächeren im Osten. Zum Thema 
Datensicherheit könne er sagen, dass der Kreis Heinsberg an die wichtigsten 
Knotenpunkte in Westeuropa wie Frank furt und Antwerpen angebunden sei, in denen 
die Datensicherung von Relevanz sei. 
 
Kenntnisnahme: 
 
Die Kommission für Digitalisierung nimmt den Bericht zur Kenntnis. 
 
 
 
TOP 5.2: Bericht von Herrn Sauerborn (Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt 
Bonn) 
 
Herr Moll erteilt Herr Sauerborn das Wort. Herr Sauerborn und sein Kollege Herr Weng 
halten daraufhin ihren Vortrag.  
Im Anschluss an den Vortrag fragt Herr Jeschke, wie die Priorisierung der Schulen 
zustande gekommen sei. Herr Weng erläutert, dass dies ei ne Priorisierung des 
Schulamts gewesen sei. Dort wurde geschaut, welche Schulen die größten Klassen 
haben. Herr Sauerborn ergänzt, dass es einen Beschluss des Verwaltungsvorstandes

5 
gebe, indem die Schulen prioritär behandelt wurden unter dem Gesichtspunkt der 
Digitalen Bildung. 
Eine weitere Frage hat Herr Götz. Er fragt, wie der IT -Support der Schulen geregelt 
worden sei. Laut Herr Weng besteht dieser Support bis zum Serverraum. Dann liege es 
im Aufgabenbereich des Trägers, also der Stadt bzw. dem Schulamt.  Dort erfolge die 
Betreuung durch die IT des Haupt-und Personalamts. 
 
TOP 5.3: Entwicklung der Gigabitversorgung von 2018-2021 - Bericht von Frau 
Astrid Söns, Geschäftsstelle Gigabit.NRW 
 
Herr Moll erteilt das Wort an Frau Söns, welche ihren Vortrag zur En twicklung der 
Gigabitversorgung hält. 
Daraus ergeben sich einige Fragen. Herr Götz sagt, dass der Ausbau im Gewerbe mit 
„60 % mit Perspektive“ angegeben werde und fragt wie diese Perspektive zeitlich 
einzuordnen sei. Frau Söns erläutert, dass bei den geför derten Projekten mit einer 
Anbindung innerhalb von 24 -36 Monaten zu rechnen sei. Beim eigenwirtschaftlichen 
Ausbau sei eine Auskunft ihrerseits nicht möglich. 
Herr Jeschke fragt, wie der geringe Anteil von 2,4 % Zuwachs beim Gigabitausbau von 
Privathaushalten zu erklären sei. Laut Frau Söns sei dies unter anderem auf 
coronabedingte Verzögerungen zurückzuführen.  
Herr Windhuis erklärt, dass aus seiner Sicht nicht der eigenwirtschaftliche Ausbau, wie 
von Frau Söns dargestellt, Vorrang habe. Frau Söns erläuter t, dass dieser Vorrang 
jedoch bestehe, da ein geförderter Ausbau nur möglich sei, wenn in den nächsten drei 
Jahren kein eigenwirtschaftlicher Ausbau angedacht sei. 
Herr Yilmaz möchte wissen, wie die 2 % nicht gesicherter Ausbau an Schulen zu 
bewerten sei. Frau Söns macht deutlich, dass die Zahlen für ganz NRW gelten würden. 
Für den Regierungsbezirk Köln könne sie sagen, dass dies auf die Bereiche 
zurückzuführen sei, in denen ein eigenwirtschaftlicher Ausbau angedacht sei und 
daher eine Förderung ausscheide.

6 
Kenntnisnahme: 
 
Die Kommission für Digitalisierung nimmt den Bericht zur Kenntnis. 
 
 
TOP 06:  Bericht über Open-Data von Frau Katharina Glanert-Strauch   
  (MWIDE) 
 
Herr Moll erteilt das Wort an Frau Glanert-Strauch für ihren Vortrag.  
Anschließend fragt Herr Reuter, was man tun könne, um die Situation im Bereich von 
Open Data zu verbessern. Frau Glanert-Strauch meint, dass es am effektivsten sei für 
Open-Data zu sensibilisieren und zu informieren. Zudem gebe es Überlegungen, 
perspektivisch Schulungsangebote einzurichten. 
Herr Jeschke möchte von Frau Glanert-Strauch wissen, wie weit ihrer Meinung nach 
die Bereitschaft der Kommunen gehe freiwillig Open-Data zur Verfügung zu stellen. 
Ihrer Auskunft nach gibt es bereits einige gesetzliche Verpflichtungen auch für 
Kommunen, Open Data zur Verfügung zu stellen. Unabhängig davon sei aber weiter 
Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit notwendig.  
Herr Yilmaz fragt, ob eine Sicherung von Interoperabilität neben der Landesebene in 
NRW auch auf Bundesebene vorgesehen sei. Frau Glanert-Strauch erläutert, dass es 
auf Bundesebene ebenfalls ein ähnliches Portal gebe und ein Gesetz ähnlich wie in 
NRW regele, welche Daten Behörden zur Verfügung stellen müssen. 
 
Kenntnisnahme: 
 
Die Kommission für Digitalisierung nimmt den Bericht zur Kenntnis.

7 
 
 
 
TOP 07:         Anträge 
TOP 7.1: Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom 
02.02.2022 - Einführung einer Digitalpauschale zur 
selbstständigen Beschaffung von Endgeräten durch Schulen in 
Nordrhein-Westfalen 
 Drucksache Nr. KDigital 1/2022 
 
Herr Götz erläutert kurz den Antrag.  
Herr Jeschke erwähnt, dass die Fraktion DIE LINKE den Antrag unterstütze, möchte 
aber festhalten, dass vor über einem Jahr seine Fraktion bereits einen ähnlichen 
Antrag auf den Weg bringen wollte, zu der Zeit jedoch in der Angelegenheit 
zurückgewiesen worden sei. 
 
 
Beschluss: 
Die Kommission für Digitalisierung empfiehlt einstimmig dem Regionalrat Köln 
folgenden Beschluss zu fassen: 
Prüfantrag an den Landtag von Nordrhein-Westfalen zur Einführung einer 
Digitalpauschale zur selbstständigen Beschaffung von Endgeräten durch 
Schulen ohne aufwändige Förderprogramme.

8 
 
 
 
TOP 08: Anfragen 
TOP 8.1:  Anfrage der CDU-Fraktion vom 01.02.2022 - DigitalPakt Schule /  
  Mittelabruf des Förderbudgets 
        Drucksache Nr. KDigital 4/2022 
 
Kenntnisnahme: 
 
Die Kommission für Digitalisierung nimmt den Bericht zur Kenntnis. 
 
 
 
TOP 09: Mitteilungen 
 
TOP 9.1: der Bezirksregierung 
 
Keine Mitteilungen 
 
TOP 9.2:  des Vorsitzenden 
Herr Moll merkt  an, dass er zukünftig sicherstellen möchte, dass für die Vorträge im 
Voraus ein Kurzabriss der Inhalte zur Verfügung gestellt werde. Des Weiteren schlägt 
er vor, dass bei den nächsten Sitzungen weiter jeweils 2 Kreise oder kreisfreie Städte 
aus dem Regier ungsbezirk eingeladen werden sollten, um einen Überblick über den 
Sachstand des Breitbandausbaus zu bekommen. 
Herr Moll bedankt sich für die Teilnahme und schließt die Sitzung um 12:00 Uhr.

9 
 
 
gez. Bert Moll 
(Vorsitzender  
der Kommission) 
 gez. Ursula Ehren 
(Mitunterzeichner) 
 Aufgestellt: 
Fabian Esser 
(Geschäftsstelle)

Machbarkeitsstudie 
Dateninstrastrukturen
im  Rheinischen Revier
https: //www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/
dateninfrastruktur -rhein isches -revier

Internet Backbone
Quelle: Infrapedia.com

Internet Backbone
Quelle: Infrapedia.com

Latency is the new currenc

Strom
 Glasfaser
Umspannanlagen
Potenzialflächen
Selektionskriterien

Selektionskriterien Hyperscale-A nsiedlung(A uszug)
● bis zu 15 ha G ewerbefläche
● zuverlässige Strom-/W asser-/
G lasfaseranbindung
● A nbindung ÖPNV
● K eine Bedrohungs-/Gefahrenlage
● M ind. 2 überregionale (L onghaul)
G lasfasertrassen
● 3 schleifenfreie W egeführungen
● M ind. 20 nutzbare G lasfaserpaare
je Trassenanbindung
● A nbieter für Internetknotenpunkt
erforderlich (muss im Rhein. Revier 
mit Errichtung eines Hyperscalers 
mit aufgebaut werden)
● A nschluss an mind. 150 M V A
● R edundanz durch R ingleitung 
mit 2 U mspannanlagen
● A nschluss an mind. 110 kV
● V erbrauch 600 G W h/a
● “Freundliches G eschäftsumfeld” 
für Digitalisierung
● Erreichbarkeit von 60 Mio. Nutzern 
in 250 km R adius
● Fachkräfte in 30 km Radius
● Option zur Nutzung der A bwärme
(L andwirtschaft, N ahwärme etc.)

Selektionskriterien Digitalpark-A nsiedlung(A uszug)
● bis zu 10 ha G ewerbefläche
● Einfache Erreichbarkeit, ÖPNV
● A nsiedlung in max. 30 km zum HS
● W eiterhin Freiflächen für eigene 
Energieversorgung, landwirtschaftl. 
V ersuchsflächen etc.
● M ehrere G lasfaserübergabe-
schächte für L onghaul-T rassen
● strukturierte, redundante 
L eerrohrsysteme zur flexiblen 
Anbindung aller Areale im Park
● A nbindung an einen Internetknoten 
ist unmittelbar aus dem Digitalpark 
heraus realisierbar.
● A nschluss an mind. 6 M V A
● R edundanz durch R ingleitung 
mit 2 U mspannanlagen
● A usbaufähigkeit an erneuerbaren 
E nergien
● Lo ka le  EDGE-Infrastrukturen mit 
1 M V A  betreibbar
● “Freundliches G eschäftsumfeld” 
für Digitalisierung
● Nutzerspektrum an daten-
zentrierten U nternehmen 
in der R egion vorhanden
● Fachkräfte in 30 km Radius
● A kteure aus W irtschaft, Forschung, 
L ehre und V erwaltung gesucht

Effekte der Input-Output A nalyse(A uszug)

Roland Broch
Sen. Project Manager D igital Infrastructure
eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
roland.broch@eco.de
+4 9  15 1 4 2 3 0 2 5 15
Vielen Dank 
für ihre 
Aufmerksamkeit!

Glasfaser-Ausbau im Kreis Heinsberg
Status Quo und Perspektiven
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 1

Gigabitkoordinator des Kreises Heinsberg
.
Michael Eßer
Wirtschaftsförderungsgesellschaft
für den Kreis Heinsberg mbH
Klostergasse 17
52525 Heinsberg 
T: 02452/13-1823 
mail: michael.esser@kreis-heinsberg.de
mail: esser@wfg-kreis-heinsberg.de
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 2

Ist-Situation im Kreis Heinsberg 
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 3

Ist-Situation
.
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 4
Quelle: Breitbandatlas, Bundesministerium für Digitales und Verkehr, 2022

Ist-Situation
.
• 88.268 im Liegenschafts-
kataster verzeichnete 
Gebäude
• >62.000 Glasfaser-
Hausanschlüsse (APL) durch 
die Deutsche Glasfaser 
gebaut                 
(Liegenschaften ≠ APL)
• ca. 69 % aller Liegenschaften 
sind am Glasfasernetz 
angeschlossen
• „Spitze im Westen!“
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 5
Quelle: MEV-Daten 2018, Kreis Heinsberg
Ausbaugebiet DG
Versorgung DTAG

Kreisweites Förderprojekt Glasfaser
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 6

Kreisweites Förderprojekt Glasfaser
(1/3)
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 7
Überblick:
- Sommer 2018: Durchführung eines Markterkundungsverfahren
- August 2019: Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kreis und den kreisangehörigen Kommunen
- 16. Dezember 2019: Vorläufiger Fördermittelbescheid Bund
- 06. März 2020: VZM Land NRW
- Juni bis August 2020: Veröffentlichung der Ausschreibung
- Aug. bis Dez. 2020: Auswertung der eingegangenen Ausschreibungsunterlagen
- 03. März 2021: Zuwendungsbescheid des Bundes in endgültiger Höhe
- 15. Juni 2021: Zuwendungsbescheid des Landes in endgültiger Höhe
- 17. Juni 2021: Zuschlagserteilung gemäß § 127 GWB an die Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH
- seit Oktober 2021: Planung einer Projekterweiterung mit Vortrieb- und Upgradeadressen
- 11. Februar 2022: Nachtragsangebot Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH zur Erschließung weiterer 459 Adressen
Ausblick:
- 31. März/April 2022: Spatenstich und bauliche Projektumsetzung

Kreisweites Förderprojekt Glasfaser
(2/3)
• Zahlen zum kreisweiten Förderprojekt:
• 1.068 „Weiße Flecken“, davon
• 928 Haushalte
• 79 gewerbliche Adressen
• 46 Schulstandorte + 12 weitere Bildungseinrichtungen
• 3 Krankenhäuser 
• Projektvolumen/Wirtschaftlichkeitslücke: 30,684 Mio. €
• Förderung: 50% Bund, 40% Land, 10% kommunaler Eigenanteil
• Projekterweiterung (beantragt, noch nicht bewilligt):
+ 73 Adressen aus einer Validierung der DTAG-MEV-Daten
+ 8 Adressen aus „Ergänzungen“ wie Neubauten etc.
+ 200 Vortrieb-Adressen
+ 178 Upgrade-Adressen
➢ führt zu einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeitslücke auf      
34,73 Mio. € (+4,045 Mio. €)
• Zeitplanung Förderprojekt:
• Spatenstich am 31. März 2022 in Geilenkirchen
• Kreis wird entlang der Rur in Nord- und Südkreis geteilt, je ein 
Ausbauunternehmen aktiv
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 8
Spatenstich & Beginn der 
baulichen Projektumsetzung: 
Ende März / Anfang April 2022

Kreisweites Förderprojekt Glasfaser
(3/3)
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 9
Quelle: Kreis Heinsberg
Ausbaugebiet DG
Förderprojekt HS

Blick in die Zukunft
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 10

Blick in die Zukunft
(1/4)
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 11
• Deutsche Glasfaser plant im gesamten Kreis Heinsberg als Ergänzung zum Förderprojekt weitere 
eigenwirtschaftliche Ausbauprojekte
• Start und Umsetzung sind dem Förderprojekt nachgelagert
• Zeitplan: Start der Marketingkampagne und Nachfragebündelung (NFB) zur Erreichung der 33%-Marke bereits im Februar 2022
• Unterstützung notwendig!
• Beispiele (negativ aus jüngster Vergangenheit):
• ÜP-Boscheln
• Wegberg-Mitte
• Multiplikatoren für das Thema gewinnen
• …
Quelle: Deutsche Glasfaser

Blick in die Zukunft
(2/4)
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 12
Quelle: Kreis Heinsberg
Ausbaugebiet DG
Förderprojekt HS
NFB-DG

Blick in die Zukunft
(3/4)
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 13
Quelle: Kreis Heinsberg
Ausbaugebiet DG
Förderprojekt HS
NFB-DG
Versorgung DTAG

Blick in die Zukunft
(3/4)
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 14
Quelle: Kreis Heinsberg
Ausbaugebiet DG
Förderprojekt HS
NFB-DG
Versorgung DTAG
Angekündigter Ausbau DTAG
- Wegberg: 4.303 APL
- Hückelhoven: 3.066 APL
- Geilenkirchen: 6.300 APL
- Übach-Palenberg: 1.183 APL

Fazit
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 15

Fazit
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 16
• 2022 für Kreis Heinsberg ein entscheidendes Jahr!
• Weichen durch NFB und eigenwirtschaftlichen Ausbau auf Kurs Gigabitkreis Heinsberg stellen
• Umsetzung Gigabitkreis Heinsberg vor 2025 möglich!
• Datengrundlage erschwert die (tägliche) Arbeit
• Politik und Verbände könnten hier zur Verbesserung beitragen
• Prozess des bundesweit geförderten Breitbandausbaus: zäh, zeitintensiv, langwierig,…
• Prüfzeiträume dauern mehrere Monate

Backup
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 17

Backup
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 18
Quelle: Gigabitstudie Kreis Heinsberg, 2019

Backup
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 19
Quelle: Gigabitstudie Kreis Heinsberg, 2019

Backup
• Breitbandatlas, BMVI, 2022
18.03.2022WFG für den Kreis Heinsberg mbH 20

Breitbandausbau in Bonn
Präsentation vor der Kommission für Digitalisierung am 
18. März 2022
Amt für Wirtschaftsförderung der Bundesstadt Bonn

Breitbandausbau in Bonn
Zuständige Stelle: Service Center Wirtschaft
Stadthaus-Loggia 
Thomas-Mann-Straße 2-4 
53111 Bonn

3
Zielgruppen
Existenzgründungen/        
Start-Ups
Bestandsunternehmen
Ansiedlungsinteressierte 
Unternehmen
Servicepakete
Genehmigungs-
management
Immobilienservice/  
BonnProfits Innovations-
und Gründungszentrum
Existenzgründungs-
beratung
Fördermittelberatung
Organisation von Unter-
nehmensnetzwerken
Digitale Infrastruktur
Betreuung
Beratung
Information

Die Verfügbarkeit von schnellem Internet 
ist in den vergangenen Jahren ein ganz
zentraler Standortfaktor für die 
Bestandssicherung und Produktivität
von Unternehmen geworden.
4

Daher stand zunächst
vorrangig der Ausbau der 
Bonner Gewerbegebiete mit
Breitbandinfrastruktur im
Fokus der Bonner 
Wirtschaftsförderung.
5

Zwischenzeitlich und nicht erst 
mit Beginn der Corona-Pandemie
und die damit verbundene
Notwendigkeit für viele
Arbeitnehmer*innen und 
Selbstständige, aus dem Home-
Office heraus arbeiten zu
können, ist die Versorgung des 
gesamten Stadtgebiets mit
schnellen Datenleitung eine sehr
elementare Infrastrukturaufgabe.
6

7
Zum flächendeckenden Breitbandausbau im 
Stadtgebiet sind jeweils zwei Fördermittelanträge beim 
Bund und beim Land Nordrhein-Westfalen von der 
Stadt Bonn gestellt und auch bewilligt worden. 
Übergabe des NRW-
Fördermittelbescheides 
„Weiße-Flecken-
Programm“ am 
21.02.2018 durch 
Wirtschaftsminister Prof. 
Dr. Andreas Pinkwart

Foto: Giacomo Zucca 
Hier ist es Aufgabe des für den Breitbandausbau seit Anfang 
2019 bei der Bonner Wirtschaftsförderung zuständigen 
Breitbandkoordinators, Vincent Weng, den Ausbau der 
unterversorgten Bereiche voranzutreiben.

Foto: Sascha Engst / Bundesstadt Bonn
Spatenstich für den 
Glasfaserausbau der 
städtischen GGS 
Michaelschule am 
16.09.2021 mit 
Oberbürgermeisterin 
Katja Dörner und 
Telekom-Vorstand Srini
Gopalan
Startschuss für den geförderten 
Glasfaserausbau in Bonn

1
Ausgangslage und Begrifflichkeiten
Adresspunkte = Adressen
Anschlüsse = an einer Adresse anschließbare Kunden
Grundlage bildet jeweils ein Markterkundungsverfahren (MEV)
Weiße Flecken sind Adresspunkte: Downloadgeschwindigkeit < 30Mbit/s
Sonderaufruf im Weiße-Flecken-Programm: Downloadgeschwindigkeit von 30       
Mbit/s für jeden internetverbundenen Arbeitsplatz oder Schulklasse
Graue-Flecken-Programm: Downloadgeschwindigkeit < 100 Mbit/s

2
01
Geförderter Ausbau
Übersicht
Förderprogramm Adresspunkte
Weiße Flecken (<30 Mbit) 169
Privatadressen 122
Grund- und Förderschulen 51
Sonderaufruf Gewerbegebiete, Industrieparks, Schulen 
und Krankenhäuser (>30 Mbit)
949
Schulen- & Krankenhaustandorte 22
Gewerbeadressen 927
Graue Flecken (>100 Mbit)
Potenzialeinschätzung 
728 + x
Privatadressen 728
SÖT* und Wegfall der Aufgreifschwelle 728+x
* Sozioökonomische Treiber

3
02
Weiße-
Flecken-
Programm
Privatadressen – 122
Schulstandorte - 47
~ 2,5 Mio. EUR Fördervolumen
Zuschlagserteilung an Telekom 
Deutschland GmbH am 07.11.2020
Planungsbeginn 11/20
Geplantes Ende der 
Baumaßnahmen
06/23
Geplante Inbetriebnahme
(Ende des Bewilligungs-
zeitraumes)
10/23
Derzeit wird geprüft, ob ein 
Änderungsantrag gestellt 
wird, damit weitere 
Adresspunkte an der 
Witterschlicker Allee 
mitversorgt werden können

4
02
Weiße-
Flecken-
Programm
Privatadressen – 122
Schulstandorte - 47
~ 2,5 Mio. EUR Fördervolumen
Übereinkunft zum prioritären
Ausbau der Schulen: 
Voraussichtliche
Fertigstellung
Q4/22
Status zu Q1/22:
• Prio 1 mit 4 Schulen sind ausgebaut
• Prio 2 mit 5 Schulen befindet sich 
derzeit in Ausbau
• Gewerbliche und Private Adressen 
wurden für die Schulen depriorisiert
und kommen frühestens mit Prio 3 
oder Prio 5 zum Zuge

03
Sonderaufruf 
Gewerbe-
gebiete, 
Industrie-
parks, 
Schulen und 
Kranken-
häuser
~ 9,0 Mio. EUR Fördervolumen
Vorläufiger Bescheid 12/20
Ausschreibung Q1/21-
Q4/21
Finaler Antrag beim 
Bund Q4/21
Antrag zur
Kofinanzierung beim
Land
Q1/22
Voraussichtlicher 
Zuschlag 03/22
Schulen und Krankenhäuser 
(22 Einrichtungen)
Gewerbe (948 Adresspunkte)
5

6
03
Sonderaufruf 
Gewerbe-
gebiete, 
Industrie-
parks, 
Schulen und 
Kranken-
häuser
Geplante Inbetriebnahme (Ende
des Bewilligungszeitraumes)
Ende 2023
Los 1 Institutionen - 22
Los 2 Gewerbe Beuel -Ost I  - 41
Los 3 Gewerbe Beuel -Ost II - 108
Los 4 Gewerbe Beuel -Ost - 187
Los 5 Gewerbe An der Ziegelei - 27
Los 6 Gewerbe Dottendorf - 18
Los 7 Gewerbe Duisdorf - 54
Los 8 Gewerbe Geislar - 8
Los 9 Gewerbe Godesberg -Nord - 159
Los 10 Gewerbe Hohe Straße - 20
Los 11 Gewerbe Justus -von-Liebig -Str - 60
Los 12 Gewerbe Pennenfeld - 59
Los 13 Gewerbe Pützchen - 39 
(Telekomausbau)
Los 14 Gewerbe Am Mühlenbach - 7
Los 15 Gewerbe Weststadt - 69
Los 16 Gewerbe Bonn -West- 10
Los 17 Gewerbe Buschdorf - 61

7
04
Graue-
Flecken-
Programm
• Basierend auf den vorangegangenen 
Markterkundungsverfahren vom 
07.06.2017 – 08.07.2017 und 
10.04.2019 – 05.06.2019 könnten 
theoretisch 728 Adresspunkte 
gefördert werden.  
• Nach den Förderrichtlinien ist eine 
neue Markterkundung ab November 
2022 durchzuführen.
• Bei einem Wegfall der 
Aufgreifschwelle (<100 Mbit) Ende 
2022 kann voraussichtlich dann eine 
deutlich höhere Zahl von 
Adresspunkten im geförderten 
Ausbau realisiert werden.

8
05
Geförderter Ausbau Eigenwirtschaftlicher Ausbau
Übersicht
Förderprogramm
Adress-
punkte
Weiße Flecken (<30 Mbit) 169
Privatadressen 122
Grund- und Förderschulen 51
Sonderaufruf Gewerbe-
gebiete, Industrieparks, 
Schulen und 
Krankenhäuser (>30 Mbit)
949
Schulen- & 
Krankenhaustandorte 22
Gewerbeadressen 927
Graue Flecken (>100 Mbit)
Potenzialeinschätzung 
728 + x
Privatadressen 728
SÖT* und Wegfall der 
Aufgreifschwelle 728+x
Nordstadt / Castell 2130
Gewerbegebiet Pützchen 39
* Sozioökonomische Treiber

3. Sitzung der Kommission für Digitalisierung am 18. März 2022
Entwicklung der Gigabitversorgung zwischen 2018 und 2021

• Zwischen 2018 und 2021 stieg der Anteil der Gigabitversorgten 
Personenhaushalte im Regierungsbezirk Köln um 47,6 %
 der weitaus größte Anteil wurde durch den 
eigenwirtschaftlichen Ausbau (auch Glasfaserausbau / die 
Aufrüstung auf den DOCSIS 3.1 Standard) erschlossen
 Die Förderprogramme fallen zwar bei der Anzahl der 
Erschließung der Haushalte zurück, entfalten ihre Wirkung  
aber genau dort, wo sich der Ausbau für die Unternehmen 
wirtschaftlich nicht lohnt
• Im Weiße-Flecken-Förderprogramm wurden insgesamt für 2,3% 
aller Personenhaushalte Fördermittel bewilligt
• In 24 Projekten (7 in Planung / 14 im Bau) werden rd. 77.000 
Anschlüsse, davon ca. 72.000 Haushalte mit einem Fördervolumen 
i.H.v. rd. 146 Mio. € gigabitfähig angebunden 
• Der eigenwirtschaftliche Ausbau hat in NRW Vorrang und ist der 
Treiber beim Gigabitausbau. Die Förderprogramme unterstützen 
den eigenwirtschaftlichen Ausbau in den unterversorgten, nicht 
wirtschaftlich zu erschließenden Gebieten.
Entwicklung Gigabitausbau der Haushalte 
im Regierungsbezirk Köln zwischen 2018 und 2021*
2
Quelle:  
Kompetenzzentrum 
Gigabit.NRW
*Datenstand: 
GigabitAtlas.NRW
12/2021
14,8%
27,0%
60,0% 62,4%
2018 2019 2020 2021
  Gigabitausbau abgeschlossen
Gigabitausbau der Haushalte Übersicht Wachstumsraten

Räumliche Verteilung des eigenwirtschaftlichen und 
geförderten Gigabitausbau im Regierungsbezirk Köln
Quelle: 
Kompetenzzentrum 
Gigabit.NRW
Datenstand 
GigabitAtlas.NRW: 12/2021 
3
Gigabitausbau abgeschlossen - Eigenwirtschaftlich
Gigabitausbau abgeschlossen - Gefördert
Gigabitausbau in Umsetzung - Gefördert

Entwicklung Aktionsplan Schulen zwischen 2018 und 2021*
4
*Aktionsplan Schulen im Rahmen der Gigabitstrategie Nordrhein-Westfalen
Quelle: Abfrage bei den Schulträgern, den Kommunen und den Netzbetreibern
Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen | WIRTSCHAFT.NRW

Entwicklung Aktionsplan Gewerbe im Regierungsbezirk Köln 
zwischen 2019 und 2021*
5
25% 31% 37%
45%
49%
61%
11%
11%
1%
19%
9%
1%
Q4 2019 Q4 2020 Q4 2021
Keine Planung /
Aktivitäten
Teilweise versorgt
(Ist+Perspektive)
Vollständig versorgt
(Perspektive)
Vollständig versorgt
(Ist)
n = 840 n = 838                         n = 838
Gewerbegebiete nach FNP (Abfrage Kreise und kreisfr. Städte, n = Anzahl der GwG je Abfrage)
Quelle: 
Kompetenzzentrum 
Gigabit.NRW
Datenstand:          
Aktionsplan GwG
12/2021

Entwicklung der Gigabitversorgung in NRW
Die Entwicklung der Gigabitversorgung in Nordrhein-Westfalen kann seit 2018 auf der 
Internetseite des Wirtschaftsministeriums verfolgt werden:
https://www.wirtschaft.nrw/breitband-nordrhein-westfalen
Dort sind neben dem Gigabit-Atlas NRW (Stand: Dezember 2021), der Aktionsplan 
Schulen (Stand: Februar 2022) sowie der Aktionsplan Gewerbe (Stand: Februar 2022) 
mit Hinweis auf die Quellen veröffentlicht.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Astrid Söns
Bezirksregierung Köln
Geschäftsstelle Gigabit.NRW
Dienstgebäude: Börsenplatz 1, 50606 Köln
Hotline Breitband: + 49 (0) 221 - 147 - 3005
Hotline DigitalPakt: + 49 (0) 221 - 147 - 2036
eMail Breitband: gigabit@brk.nrw.de
eMail DigitalPakt: digitalpakt.schule@brk.nrw.de
Internet: www.brk.nrw.de

Open Data in NRW: 
offene Verwaltungsdaten des Landes
Informationsvortrag zur 3. Sitzung der Kommission für 
Digitalisierung des Regionalrates Köln 
Katharina Glanert-Strauch
Open.NRW beim Beauftragten der Landesregierung 
für Informationstechnik – CIO NRW
Bonn, 18. März 2022

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Agenda
• Open Data: Grundlagen
• Anwendungsbeispiele 
• Open Data in NRW
Open Data als Teil von Open Government
Rechtsgrundlagen   
Organisation auf Landesebene
Seite  2

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data: Grundlagen

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data
„Der Begriff Open Data bezeichnet Daten, 
die für alle öffentlich zugänglich, frei 
nachnutzbar, in der Regel gebührenfrei 
sowie maschinenlesbar und möglichst 
nicht in modifizierter Form vorliegen.“
(Quelle: Bundesministerium für Digitales und Verkehr - https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/open -data.html)
Seite  4
Öffentlich zugänglich:
 Daten sind online zugänglich 
(z.B. über Homepage oder Portal)
Frei nachnutzbar:
 Nutzende können die Daten 
weiterverarbeiten und z.B. Apps 
entwickeln (i.d.R. kostenfrei)
Maschinenlesbar:
 Strukturierte Dateiformate, z.B. 
CSV,  XML, JSON
Nicht modifiziert:
 möglichst Rohdaten zur 
Weiterverarbeitung bereitstellen

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Offene Verwaltungsdaten
Seite  5
Open Data
Verwaltungsdaten
Offene Verwaltungsdaten

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Offene Verwaltungsdaten
Seite  6

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Anwendungsbeispiele

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Strom wird immer teurer: 
Lohnt sich eine Solaranlage auf meinem Dach? 
› https://solar.tetraeder.com/de_v2/
› Solarpotenzialkataster der tetraeder.solar
GmbH (inzwischen Neu: 
Gründachpotenzialkataster)
› Nutzung von Geodaten und 
Luftbilderzeugnissen: 
Seite  8

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Strom wird immer teurer: 
Lohnt sich eine Solaranlage auf meinem Dach? (II) 
› http://detailskronos.solare-
stadt.de/duesseldorf/
› Beispiel Solarpotenzialkataster Düsseldorf.
Seite  9

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Ich schaffe die Pflege nicht mehr: 
Wo finde ich einen Platz in einem Seniorenheim?
› https://www.heimfinder.nrw.de/
› Website und App zum Suchen und Finden von 
freien Plätzen in Pflegeeinrichtungen.
› Das Land NRW hat Einrichtungen verpflichtet, 
ihre freien Plätze tagesaktuell in eine vom 
Ministerium aufgebaute Datenbank einzutragen.
› Herausgeber: MAGS
› Umsetzung: d-NRW; Betrieb: IT.NRW
› Verwendeter Datensatz:
https://open.nrw/suche?volltext=heimfinder
Seite  10

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data in NRW
Open Data als Teil von Open Government

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data als Teil von Open Government in NRW
Seite  12

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Government in NRW
Seite  13

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data in NRW
Rechtsgrundlagen

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
§ 16 EGovG NRW
Anforderungen an das Bereitstellen von Daten
› Regelt „wie“ Daten zur Verfügung gestellt 
werden müssen:
› Stellen Behörden über öffentlich zugängliche Netze 
Daten auf elektronischem Weg bereit, so sind diese 
in maschinenlesbaren Formaten und möglichst 
offen anzubieten. […]
Seite  15

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
§ 16a EGovG NRW
Offen zugängliche Daten – Open Data
› Regelt „ob“ Daten veröffentlicht werden müssen:
› Behörden des Landes sind demnach  
verpflichtet elektronische Daten, die sie zur 
Erfüllung ihrer öffentlich-rechtlichen Aufgaben 
erhoben haben oder durch Dritte haben erheben 
lassen, über öffentlich zugängliche Netze 
entgeltfrei und zur uneingeschränkten 
Weiterverwendung zur Verfügung zu stellen. 
Dabei sollen die bereitgestellten Daten 
maschinenlesbar sein und mit Metadaten, also 
einer Datensatzbeschreibung, versehen werden. 
Die Veröffentlichung erfolgt i.d.R. unmittelbar 
nach der Erhebung und die Metadaten müssen 
über das Metadatenportal Open.NRW auffindbar 
sein.
Seite  16

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data Verordnung
› Am 14. Januar 2022 ist die Open Data-Verordnung in Kraft 
getreten („Verordnung zur Regelung der Anforderungen an 
das Bereitstellen von Daten in öffentlich zugänglichen 
Netzen nach §§ 16 und 16a des E-Government-Gesetzes 
Nordrhein-Westfalen“). 
› Zentrales Ziel der neuen Open Data-Verordnung ist die 
bessere Nachnutzbarkeit sowie die Interoperabilität der 
offenen Daten für die Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft 
und Zivilgesellschaft.
› Vorgaben für Landesbehörden verpflichtend, für Kommunen 
Empfehlungen 
Seite  17

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data Verordnung
› Konkrete Vorgaben zur Bereitstellung (Formate, 
Schnittstellen, Nutzungslizenzen, Metadaten)
› Abschnitt 3: Grundsätze für das Bereitstellen nach §16a 
EGovG :
›Etablierung eines effizienten Datenmanagements für 
offene Daten in der Landesverwaltung nach dem Open-
by-Default-Prinzip
›Konkretisierung: Beratungsstelle Open Data und Open 
Data-Ansprechpersonen
› Regellungen zum zentralen Open.NRW Portal
Seite  18

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open Data in NRW
Organisation auf Landesebene

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Organisation auf Landesebene
› Open Data-Ansprechpartner
Zwölf zusätzliche Stellen für eine Open Data-
Ansprechpartnerin oder einen Open Data-Ansprechpartner in 
jedem Ressort zur Koordinierung der Umsetzung des § 16a 
EGovG NRW im jeweiligen Geschäftsbereich.
› Beratungsstelle Open Data beim CIO NRW
Koordiniert die Ansprechpartner und bietet konkrete 
Unterstützungsangebote wie Schulungen sowie technische 
und rechtliche Beratungsleistungen für die Behörden des 
Landes an.
Seite  20
NRW connect extern: Bereich der Beratungsstelle Open Data

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Open.NRW
Ist das zentrale Internet-Portal für 
Open Data und Open Government 
der Landesregierung Nordrhein-
Westfalen.
Es schafft einen zentralen 
Zugangspunkt für offene 
(Verwaltungs-)Daten des Landes 
und der Kommunen aus NRW.
Seite  21

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Vielen Dank für 
Ihre Aufmerksamkeit!
Katharina Glanert-Strauch
Open.NRW beim Beauftragten der 
Landesregierung für Informationstechnik –
CIO NRW
Open-Data@open.nrw.de
www.open.nrw
Bonn, 18. März 2022

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Weitere Anwendungsbeispiel

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Smart City Dashboard Münster
› https://smartcity.ms/dashboard/
› Dashboard visualisiert interessante 
Echtzeitdaten und setzt dabei voll auf Open 
Data (https://opendata.stadt-muenster.de/) 
› Wie ist die Wasserqualität im Badesee?
› Wo gibt es freie Parkplätze?
› Wie sind die aktuellen Wetterdaten?
› Daten sind auch über Open.NRW zu finden, z.B.: 
https://open.nrw/dataset/aasee-munster-tagesaktuelle-
sensordaten-ms
Seite  24

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Nutzungsbeispiel: Dashboard der Landesregierung 
zur Corona-Pandemie
Seite  25
www.giscloud.nrw.de/corona-dashboard.html

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Tanken, aber wo? 
Mehr Markttransparenz durch offene Benzinpreisdaten
› https://www.bundeskartellamt.de/DE/Wirtsc
haftsbereiche/Mineral%C3%B6l/MTS-
Kraftstoffe/mtskraftstoffe_node.html
› Unternehmen, die öffentliche Tankstellen 
betreiben sind verpflichtet Preisänderungen 
bei den gängigen Kraftstoffsorten „in 
Echtzeit" an die Markttransparenzstelle 
für Kraftstoffe zu melden.
› Weitergabe der Daten an 
Verbraucherinformationsdienst über 
Schnittstellen  wird von zahlreichen Apps 
genutzt.
› Anfrage an Open Data Beratungsstelle, ob 
Kraftstoffdaten für einen „Spritpreis-Check“ 
auf den Seiten der 7 OWL-Lokalradios 
eingebunden werden können.
Seite  26
Clever-Tanken
Google Maps
https://www.bundeskartellamt.de/DE/Wirtschaftsbereiche/Mineral%C3%B6l/MTS -
Kraftstoffe/Verbraucher/verbraucher_node.html

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Wie gefährlich ist mein Weg zur Arbeit? 
Der Unfallatlas
› https://unfallatlas.statistikportal.de/
› interaktiver Atlas visualisiert das 
Unfallgeschehen mit Personenschäden auf 
regionaler Ebene
› Unterteilung nach Unfällen mit PKW-
Beteiligung oder Krafträdern, Fahrrädern 
und Fußgängern 
› Datenquelle: Open Data des Bundes und 
der Länder 
› Herausgeber: Statistische Ämter des 
Bundes und der Länder 
› Technischer Betrieb: 
Geoinformationszentrum bei IT.NRW
Seite  27
Unfälle mit 
Fahrradbeteiligung in der 
Nähe der Berger Allee

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Wie gefährlich ist der Weg zu Schule?
Der Unfallatlas und Daten zu Schulstandorten
› Die Daten des Unfallatlas können 
heruntergeladen und frei Nachgenutzt 
werden
› Z.T. werden auch Daten zu 
Schulstandorten bereitgestellt (z.B. Stadt 
Bonn: https://open.nrw/dataset/liste-der-
schulen-bn) 
› Verknüpft man diese Daten könnte man 
hieraus Analysieren in welchen gebieten es 
gefährlich werden könnte.
Seite  28
Unfälle mit 
Fahrradbeteiligung in der 
Nähe der Berger Allee

Open Data in NRW: Offene Verwaltungsdaten des Landes                                                                         
Bonn, 18. März 2022
Geodaten sind von Bedeutung, auch bei der 
Versicherung
› Geodaten werden z.B. von der Provinzial 
NordWest genutzt um Gebäudewerte zu 
ermitteln (z.B. 3D-Gebäudemodelle oder 
Luftbilderzeugnisse): 
https://www.conterra.de/sites/default/files/
2020-06/2020-06-08%20case-
study_ProGIS.pdf
› Früher wurden die Werte z.B. durch 
Vorort-Begehungen ermittelt
› Zuerst mit Geobasisdaten aus NRW und 
Hamburg, mittlerweile Ausweitung 
Seite  29
https://www.youtube.com/watch?v=GN
NAFDjc39c

Beratungsverlauf (1)

28.10.2022 Kommission für Digitalisierung
TOP 3.
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
KDigital 9/2022
Typ
Sitzungsvorlage Kommission Digitalisierung
Datum
28.10.2022
Erstellt
25.10.2022 09:02