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1149/2020

Betrieb der Websites der Museen und des Museumsportals, hier: Bedarfsfeststellung und Vorbereitung der Vergabeverfahren

Beschlussvorlage Ausschuss 28.05.2020

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 09.06.2020, TOP 4.5

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 2 Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

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Ansehen

Anlage 1 Kostendarstellung Gesamtmaßnahme

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

19797 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4522 
 
Vorlagen-Nummer 
 1149/2020 
Freigabedatum 15.06.2020 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Betrieb der Websites der Museen und des Museumsportals,  
hier: Bedarfsfeststellung und Vorbereitung der Vergabeverfahren 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf für den Abschluss von drei Dienstleistungs-
verträgen zum Betrieb der Websites der städtischen Museen sowie des Portals 
www.museenkoeln.de an. 
 
2. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt die Kosten in Höhe von 750.000 € zur Kenntnis. 
 
Anteilige Mittel stehen im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen in den Haushaltsjahren 2020 in Höhe von 71.761 € und 
2021 in Höhe von 313.750 € zur Verfügung. 
 
Für die ab dem Haushaltsjahr 2022 ff. anfallenden Aufwendungen in Höhe von 364.489 € wird 
das Dezernat Kunst und Kultur die erforderlichen Mittel im Rahmen des Haushaltsaufstellungs-
prozesses 2022 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets vorsehen. 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 09.06.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  71.761 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja        0 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2021 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.     
c) Sachaufwendungen 2021                                                                                 313.750 € 
d) Sachaufwendungen 2022                                                                                 213.750 € 
e) Sachaufwendungen 2023                                                                                    86.250 € 
f) Sachaufwendungen 2024                                                                                    64.489 € 
g) bilanzielle Abschreibungen          € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)

3 
 
Begründung 
 
 
Verfristung 
Die verwaltungsinterne Abstimmung konnte nicht frühzeitiger abgeschlossen werden. Da zum jetzi-
gen Zeitpunkt die Abstimmungsprozesse und daran anschließende Vorbereitungen der notwendigen 
Vergabeverfahren für die Dienstleistungsverträge einzuleiten sind, käme eine Behandlung in der Sit-
zung am 25.08.2020 zu spät. Es wird daher um Behandlung in der Sitzung am 09.06.2020 gebeten. 
 
 
1. Verwaltungsreformprojekt 
Seit dem 01. Januar 2019 ist der Museumsdienst Köln mit seinem Projekt „Museen, Menschen, Me-
dien“ mit den inkludierten Teilprojekten Digitalisierung und Shared Service Center Teil der Verwal-
tungsreform.  
 
Zu den Aufgaben der Teilprojekte Digitalisierung und Shared Service Center gehört u. a. die Betreu-
ung sowie die Nutzer- und Serviceorientierung des Internetauftritts der städtischen Museen sowie die 
zum Betrieb des Museumsportals und der Websites erforderliche inhaltliche und technische Unter-
stützung. 
 
Um die Museen zukunftsfähig zu machen, ist es notwendig und zwingend erforderlich, das Museum-
sportal und die Websites technisch komplett zu überarbeiten und die Grundlagen für zukünftige 
Dienstleistungen zu legen. 
 
2. Aktueller Sachstand 
Zwischen der Stadt Köln, hier: Museumsreferat, und dem Redaktionsbüro Dank wurde zum 01. Janu-
ar 2001 ein Vertrag über die Redaktion und Gestaltung der Internetseiten der Museen der Stadt Köln 
geschlossen.  
 
In Ergänzung dieses Grundvertrages wurde mit dem Redaktionsbüro Dank im Vertrag vom 21. Au-
gust 2015 vereinbart, dass der Vertrag zwischen der Stadt Köln und dem Redaktionsbüro ohne Kün-
digung zum 31. Dezember 2020 endet. Weiter wurde die Übertragung sämtlicher mit dem Vertrag 
verbundenen Rechte an den Internetseiten der Museen auf die Stadt Köln vereinbart. Eine darüber 
hinaus gehende, dauerhafte Verlängerung des Vertrages ist aus vergaberechtlichen Gründen nicht 
möglich. Daher sind die Dienstleistungen neu auszuschreiben. 
 
Nach der derzeitigen Planung wird die Überarbeitung der Internetpräsenz einschließlich der techni-
schen Umsetzung bis Juni 2022 dauern. Damit für den Zeitraum von Ende 2020 bis Mitte 2022 das 
Museumsportal und die Internetpräsenz aufrechterhalten werden können, ist es erforderlich, mit dem 
Redaktionsbüro Dank eine vergabe- und rechtskonforme Übergangsvereinbarung über die Verlänge-
rung des Vertrages bis Mitte 2022 zu treffen. Eine entsprechende Vereinbarung ist in Vorbereitung. 
 
Die Übergangsphase von rd. zwei Jahren ist auch deshalb erforderlich, da erst im Rahmen der Ver-
waltungsreform durch die Zusetzung weiterer Personalressourcen im Museumsdienst das inhaltliche 
und technische Knowhow aufgebaut werden konnte, um die Voraussetzungen für die Neuausrichtung 
des neuen Museumsportals und der Websites zu schaffen.

4 
 
 
3. Ziel der Neuausrichtung 
Zielsetzung der Neuausrichtung der digitalen Präsenz der Museen ist einerseits die dauerhafte Si-
cherstellung der Internetauftritte der Museen und des gemeinsamen Museumsportals. Andererseits 
besteht die Anforderung, die Bestände und Ausstellungen der Museen digital sichtbar und wissen-
schaftlich zugänglich zu machen und somit ihrem Vermittlungsauftrag auch in dieser Hinsicht gerecht 
zu werden.  
 
Inhaltlich und methodisch dient besonders das zu überarbeitende Museumsportal im Hinblick auf eine 
noch stärkere Besucherinnen- und Besucherorientierung dazu, Vermittlungsangebote auch digital 
verfügbar zu machen. Außerdem ist geplant, den Service für Besucherinnen und Besucher sowie 
Bürgerinnen und Bürger im kulturellen Umfeld durch die Bereitstellung von Online-Services (Online-
Ticketing, Online-Collections und Webshops) aufzubauen und damit perspektivisch zudem internatio-
nales Publikum zu erreichen. 
 
Die Verwaltung übernimmt damit die Empfehlungen bzw. Forderungen internationaler und nationaler 
Fachverbände, Museen auf einem hart umkämpften Bildungs- und Freizeitmarkt für die Zukunft kon-
kurrenzfähig zu machen und nutzerorientiert zu positionieren. Die Notwendigkeit dieser Forderung 
zeigt sich besonders in Zeiten, in denen analoge Angebote nicht nutzbar sind. Damit erfüllt die Ver-
waltung auch die Anforderungen aus der Kulturentwicklungsplanung (KEP) der Stadt Köln, einen 
wettbewerbsfähigen und zukunftsorientierten Museumsstandort Köln weiter auf- und auszubauen. 
 
Um einen validen Anforderungskatalog für die Neugestaltung der digitalen Präsenz der Museen zu 
erstellen sowie ein Konzept für die digitale Vermittlungsarbeit zu formulieren, wurde im Rahmen der 
Verwaltungsreform und unter Beteiligung von Kolleginnen und Kollegen der Museen sowie externer 
Beratung eine mehrtägige Workshop-Reihe durch den Museumsdienst durchgeführt. Basierend auf 
der Analyse von Besucherinnen- und Besucherverhalten und -wünschen sowie Best-Practice-
Vergleichen und Marktanalysen wurden technische und inhaltliche Lösungen für die Webpräsenz der 
Kölner Museen diskutiert. Visualisiert wurden diese Lösungsansätze in Form eines digitalen Prototyps 
für das künftige Museumsportal www.museen.koeln. Dabei wurde der Bedarf nach einem stark infor-
mationsgetriebenen Anteil (Öffnungszeiten, Online-Ticketing, Veranstaltungs- und Ausstellungskalen-
der, interaktive Überblickskarte) ebenso berücksichtigt, wie der nach einem didaktisch-erzählerischen 
Vermittlungsansatz durch Multimediaangebote. Diese Anforderungen fließen in den neu zu gestalten-
den Internetauftritt und das Museumsportal durch Ausschreibung von neuen Dienstleistungsverträgen 
ein. 
 
4. Beteiligte Museen und Institute 
Über die Dienstleistungsverträge werden Leistungen für das Museumsportal und die Websites für die 
folgende Museen und Institute bereitgestellt: 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 
Museum Ludwig 
Römisch-Germanisches Museum 
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt 
Museum für Angewandte Kunst Köln 
Museum für Ostasiatische Kunst 
Museum Schnütgen 
Kölnisches Stadtmuseum 
NS-Dokumentationszentrum 
Museumsdienst

5 
 
 
Kunst- und Museumsbibliothek 
artothek 
 
Darüber hinaus wickelt der Museumsdienst das gesamte Veranstaltungsmanagement und den Ver-
trieb seiner Führungen, Kurse und Veranstaltungen über das Museumsportal ab. Die Bereitstellung 
der Websites und des Portals muss über einen Dienstleistungsvertrag laufen, da die städtische Infra-
struktur weder die benötigten Leistungskapazitäten ausweist, noch eine Betreuung der Internetprä-
senz außerhalb der regulären Dienstzeit gewährleistet ist. 
 
5. Ausschreibung Dienstleistungen 
Eine Ausschreibung der bisherigen Dienstleistungen ist neben der vergaberechtlichen Problematik 
auch und insbesondere aus inhaltlichen Gründen geboten. Eine ausreichende und zeitgemäße Ver-
mittlung kultureller Inhalte sowie das Angebot von marktüblichen Services wie Online-Ticketing, Zeit-
fenster- und Kontingentbuchungen etc. sind über die technischen Gegebenheiten des derzeitigen 
Museumsportals sowie der einzelnen Museumswebsites nicht möglich. Daher ist eine grundsätzliche 
Neuausrichtung des Museumsportals und Schaffung der technischen Grundlagen erforderlich.  
 
Da es sich bei den zu vergebenden Dienstleistungen um heterogene Leistungen handelt, erfolgt eine 
Aufteilung in drei Dienstleistungsverträge, die gesondert ausgeschrieben werden müssen. Ausge-
schrieben wird ein Vierjahresvertrag mit Option auf eine Verlängerung um weitere vier Jahre bei vor-
heriger Klärung der Finanzierung. 
 
Folgende Dienstleistungen werden ausgeschrieben: 
 
5.1 Hosting 
Die Ausschreibung 1 umfasst das Hosting der neuen Lösungen. Dies beinhaltet die Bereitstellung von 
Server- und Leitungskapazitäten, Datensicherung und Sicherheitssystemen. Die Ausschreibung legt 
dabei einen besonderen Fokus auf die Themen Hochverfügbarkeit und 24/7-Support. Die voraussicht-
lichen Kosten betragen – bezogen auf den geplanten Vierjahreszeitraum für zwölf Museen und Insti-
tutionen – rd. 110.000 €. 
 
5.2 Begleitung durch die Agentur 
Die Ausschreibung 2 beinhaltet die kontinuierliche Betreuung durch eine Agentur und teilt sich wie 
folgt auf: 
 
5.2.1 Content-Management-System (CMS) und Grundmodule 
Hier geht es vor allem um die Bereitstellung eines gemeinsamen Redaktionssystems (CMS) für alle 
angeschlossenen Websites, eine Suchmaschinenlösung sowie die Erstellung von Standardmodulen, 
auf denen das individuelle Web-Design der Institutionen und des Portals aufbauen kann. Die Agentur 
wird mit der Beratung und Umsetzung der Dienstleistung betraut und schult darüber hinaus die Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter in den Museen, um die Websites eigenständig betreuen zu können. 
 
Der einmalige Aufwand umfasst die Bereitstellung der Infrastruktur (z. B. CMS und Suchmaschinen-
lösung), die Erstellung von Standardmodulen sowie Schulungen. Die Kosten betragen voraussichtlich 
rd. 100.000 €, verteilt auf die Jahre 2020 und 2021.

6 
 
 
Laufende Kosten entstehen durch Pflege und Support der Infrastruktur sowie Beratungsleistungen, 
die Bereitstellung einer Hotline und regelmäßige Abstimmungen. Die voraussichtlichen Kosten betra-
gen – bezogen auf den geplanten Vierjahreszeitraum für zwölf Museen und Institutionen – rd. 
60.000 €. 
 
5.2.2 Umzug der bisherigen Internetauftritte 
Die Agentur übernimmt den Umzug der derzeitig existierenden Internetauftritte der Museen und Insti-
tutionen in Bezug auf Web-Design und Frontend-Development. Die voraussichtlichen Kosten betra-
gen einmalig rd. 80.000 €, verteilt zu je 50% auf die Jahre 2021 und 2022. 
 
5.2.3 Neuausrichtung Museumsportal 
Der Vertrag beinhaltet den kompletten Aufbau des Portals entsprechend der von allen beteiligten Mu-
seen gemeinsam erarbeiteten Entwürfe auf der Basis des Corporate Designs der Dachmarke muse-
enkoeln. Die voraussichtlichen Kosten betragen einmalig rd. 50.000 €. Davon entfallen 1/3 auf das 
Jahr 2020, 2/3 auf das Jahr 2021.  
 
5.2.4 Individuelle, einmalige Leistungen 
Zudem besteht im Rahmen des Dienstleistungsvertrages für jedes Museum die Möglichkeit, die eige-
nen Museumswebsites überarbeiten sowie in das neue System überführen zu lassen. Diese einmali-
gen Leistungen sind individuell abrufbar, können jedoch nicht quantifiziert werden, da sie abhängig 
von der beauftragen Leistung sind. Basis sind 952 € pro Tag. Die Kosten werden nach Aufwand aus 
den jeweiligen Teilergebnisplänen der Museen finanziert.  
 
5.3 Redaktion 
Die Ausschreibung 3 umfasst die Dienstleistung der Redaktion, also des Hochladens und Pflegens 
von Inhalten auf allen angeschlossenen Websites. 
 
Die einmaligen Leistungen beinhalten den Umzug der Inhalte vom alten in das neue System. Die 
Kosten betragen voraussichtlich rd. 175.000 €, verteilt zu je 50% auf die Jahre 2021 und 2022. 
 
Die laufenden Kosten beziehen sich auf das kontinuierliche Einpflegen von aktuellen Inhalten, so bei-
spielsweise Veranstaltungs- oder Ausstellungsinformationen bzw. neuen digitalen Vermittlungsange-
boten. Die voraussichtlichen Kosten betragen – bezogen auf den geplanten Vierjahreszeitraum für 
zwölf Museen und Institutionen – rd. 175.000 €. 
 
Zusammenfassung:  
Die Ausschreibung in drei Dienstleistungsverträgen bietet den Museen und Instituten auf der einen 
Seite die Möglichkeit, am Markt passgenaue Lösungen für die einzelnen geforderten Leistungen zu 
finden, zum anderen eine auf Zukunft orientierte technische und redaktionelle Infrastruktur für das 
Museumsportal und die Websites zu implementieren. 
 
6. Zeit- / Maßnahmenplan 
Um bis Mitte 2022 – Ende der Übergangsvereinbarung – das Museumsportal und die Websites der 
Museen komplett in eine neue Struktur überführt zu haben, ist es erforderlich, die Ausschreibung der 
Rahmenverträge für die oben aufgeführten drei Dienstleistungen im Juli und August 2020 durchzufüh-
ren. Im Anschluss an die Ausschreibungen erfolgen voraussichtlich im Dezember 2020 der Aufbau 
und die Inbetriebnahme der Basisinfrastruktur und des Museumsportals. Der Relaunch, d. h. der Start 
des Museumsportals, erfolgt im Juli 2021.

7 
 
 
Abgeschlossen wird die Maßnahme mit dem sukzessiven Anschluss, Umzug sowie Umbau der Mu-
seumswebsites, beginnend frühestens im 2. Quartal 2021 bis Mitte 2022. 
 
7. Kosten 
Im Rahmen einer Marktsichtung als Vorbereitung der Ausschreibung wurden zwei unabhängige 
Agenturen nach marktüblichen Werkzeugen, Mechanismen und Preisen befragt. Deren unverbindli-
che Preisauskünfte bilden die Grundlage der Kostenschätzung. 
 
Der voraussichtliche Auftragswert der auszuschreibenden Dienstleistungsverträge für die Neuausrich-
tung für die zwölf Museen und Institute beläuft sich, bezogen auf die vierjährige Laufzeit der Dienst-
leistungsverträge, auf insgesamt rd. 750.000 €. Dieser teilt sich auf in einmalig anfallende Kosten in 
Höhe von 405.000 € für einmalige Leistungen und laufende Kosten für den Betrieb in Höhe von 
345.000 €.  
 
Im Einzelnen stellen sich die Kosten wie folgt dar: 
 
7.1 Einmalige Kosten 
7.1.1 Die Kosten für Agenturleistung, hier: Umzug der derzeit existierenden Websites beläuft sich 
auf rd. 80.000 €. Für den Umzug fallen je 50% der Kosten in 2021 und 2022 an.  
Kosten: 80.000 € 
 
7.1.2 Die Kosten für Agenturleistung wie Grundmodule, Software, Support (Frontend- und Backend 
exkl. Design) belaufen sich auf rd. 100.000 €. 
Kosten: 100.000 €  
 
7.1.3 Die Kosten und spezielle Anforderungen des Portals belaufen sich auf rd. 50.000 €. Diese 
verteilen sich auf die Jahre 2020 und 2021. 
Kosten: 50.000 €  
 
7.1.4 Die Kosten für den Umzug der Inhalte der Museumswebsites und des Portals belaufen sich 
auf rd. 175.000 €. Diese verteilen sich zu je 50% auf die Jahre 2021 und 2022 mit je 110 Per-
sonentagen.  
Kosten: 175.000 € 
 
7.1.5 Hinzu kommen Leistungen für die Entwicklung individueller Module, Umsetzung eigenen De-
signs, individueller Schulungsbedarf für die Museen. Die Kosten, zahlbar nach Aufwand (ca. 
952 €/Tag), sind von den Auftrag gebenden Museen und Instituten zu zahlen.  
 
Insgesamt ergibt sich für die einmaligen Leistungen ein voraussichtliches Auftragsvolumen in Höhe 
von 405.000 €. Bezogen auf die einzelnen Museen ergeben sich Kosten in Höhe von rd. 33.750 €. Da 
es sich um einmalige Kosten handelt, fallen diese mit Abschluss des Projektes in 2024 weg. 
 
7.2 Laufende Kosten 
7.2.1 Die Kosten Hosting der Websites und des Museumsportals belaufen sich auf ca. 110.000 €, 
verteilt auf die Jahre 2020 bis 2024 (= 48 Monate).  
Kosten: 110.000 €

8 
 
 
7.2.2 Die Kosten für Agenturleistung wie Grundmodule, Software, Support (Frontend- und Backend 
exkl. Design) belaufen sich auf rd. 60.000 €, verteilt auf die Jahre 2020-2024 (= 48 Monate). 
Kosten: 60.000 € 
 
7.2.3 Die Kosten für den laufenden, redaktionellen Betrieb der Museen und des Portals belaufen 
sich auf rd. 175.000 €. Diese verteilen sich auf den gesamten Zeitraum von 2021-2024 nach 
folgender Aufteilung: 14 Personentage auf 2020, 55 Personentage jeweils auf die Jahre 2021 
bis 2023 und 41 Personentage auf 2024. Somit ergeben sich 220 Personentage bei 48 Mona-
te.  
Kosten: 175.000 €  
 
Insgesamt ergibt sich für die laufenden Aufgaben ein voraussichtliches Auftragsvolumen in Höhe von 
345.000 €. Verteilt auf die Jahre ergeben sich durchschnittlich Kosten in Höhe von rd. 7.200 €. Diese 
Kosten sind über das Projektende in 2024 hinaus zu finanzieren. 
 
8. Finanzierung 
Da es sich um eine zentrale Aufgabe für alle Museen und Institute handelt, erfolgt die Anschubfinan-
zierung aus dem Budget des Museumsreferates. Für diese Maßnahme stehen anteilige Mittel im Teil-
ergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistun-
gen in den Haushaltsjahren 2020 in Höhe von 71.761 € und 2021 in Höhe von 313.750 € zur Verfü-
gung.  
 
Um die Finanzierung der Kosten für die Haushaltsjahre 2022 bis 2024 (laufende und einmalige Kos-
ten) und über das Haushaltsjahr 2024 hinaus (nur laufende Kosten) sicherzustellen, wird das Dezer-
nat Kunst und Kultur im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2022 ff. die erforderlichen Mit-
tel innerhalb des dann zugewiesenen Budgets vorsehen. 
 
Die Mittel für die Finanzierung der individuellen Leistung (siehe Pkt. 7.1.5) stehen in den jeweiligen 
Teilergebnisplänen der einzelnen Museen und Institute zur Verfügung und werden dort finanziert. 
 
Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt 
Die Gesamtmaßnahme wird derzeit von 14 geprüft. Seitens des Rechnungsprüfungsamtes wurde 
zugesagt, die Prüfung bis zur Sitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur abzuschließen.  
 
Begründung der Unabweisbarkeit 
Ohne den Abschluss neuer Dienstleistungsverträge mit der verbundenen Neuausrichtung stehen das 
Portal und die angeschlossenen Museumswebsites ab dem 01.01.2021 nicht mehr zur Verfügung. 
Hierzu gehören insbesondere die Internetauftritte samt der zugehörigen Daten (Hosting), das Redak-
tionssystem (CMS), die Veranstaltungskalender, das Buchungssystem für den Museumsdienst sowie 
die inhaltliche Pflege der Websites. Ohne diese Maßnahmen sind die Museen und Institute mit Been-
digung des Vertrages mit dem Redaktionsbüro Dank ab Januar 2021 online nicht mehr erreichbar. 
Somit dienen die Maßnahmen der Sicherung bestehender Strukturen. 
 
 
 
Anlage 
 
Anlage 1 – Gesamtdarstellung Kosten der Dienstleistungsverträge 2020-2024 
Anlage 2 – Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

Anlage 2 Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

1835 Zeichen

4522 
Betrieb der Websites der Museen und des Museumsportals (142/20/03/20)  
hier: Bedarfsprüfung 
Voraussichtliche Auftragssumme: 750.000,00 EUR brutto/630.252,10 EUR netto  
Sehr geehrte Damen und Herren, 
am 03.06.2020 haben Sie mich telefonisch darüber informiert, dass für die Sitzung des Aus -
schusses Kunst und Kultur am 09.06.2020 die oben näher bezeichnete Vorlage zur Bedarfs -
feststellung vorgesehen ist. Im Vorfeld wurde die Vorlage 14 nicht zur Stellungnahme über sandt, 
was ich ausdrücklich bemängele.  
Dem Ergebnis Ihrer Bedarfsprüfung kann ich vollumfänglich folgen. Es wurde nachvollzieh bar 
dargestellt, dass für eine zukunftssichere Aufstellung der Museen eine gemeinsame Web -
Plattform erforderlich ist.  
Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich bei den genannten Kosten um Schätzwerte auf der 
Grundlage einer Marktsichtung. Die Herangehensweise, über einzelne Marktteilnehmer un -
verbindlich zu erwartende Kosten zu ermitteln, lässt eine realist ische Gesamtkostenschät zung zu. 
Für eine wirtschaftliche Umsetzung ist insgesamt jedoch unumgänglich, dass die Aufträge im 
Wettbewerb vergeben werden.  
Nicht in den zu beschließenden Gesamtkosten von 750.000 EUR brutto sind die Aufwände für die 
individuelle Website -Gestaltung gemäß Ziffer 2.4 der Anlage (Gesamtkostendarstel lung). Die 
hierfür erforderlichen Personentage sind nicht beziffert und entsprechend nach Aufwand erhöhen 
sich auch die Gesamtkosten um die hier angesetzten 952 EUR/Tag.  
Ich weise auch d araufhin, dass entgegen der Ausführungen in der Beschlussvorlage 14 nicht die 
Gesamtmaßnahme prüft und dies erst recht nicht bis zur Ausschusssitzung. Richtig ist vielmehr, 
dass alleine das Ergebnis der Bedarfsprüfung, hier in Form der Beschlussvorlage neb st Anlage, 
Inhalt der Prüfung war.  
Mit freundlichen Grüßen  
14 
 
.06.2020

Anlage 1 Kostendarstellung Gesamtmaßnahme

1232 Zeichen

Anlage 1 - Gesamtdarstellung Kostenverteilung 2020-2024
Maßnahmen 1. Hosting Gesamtsumme
Kurzbeschreibung Betrieb der 
Internetauftritte
2.2 Umzug bisherige 
Internetauftritte
2.3 Neuausrichtung 
Museumsportal
2.4 Individuelles 
Design Websites
3.1 Inhaltspflege 
bei Umzug
3.2 Dauerhaft 
Inhaltspflege
Kostenaufteilung
(einmalig/dauerhaft) laufend einmalig laufend einmalig einmalig einmalig einmalig laufend 2020-2024
Verteilschlüssel monatliche 
Verteilung
1/3 in 2020
2/3 in 2021
monatliche
Verteilung
je 50% in 
2021 und 2022
1/3 in 2020
2/3 in 2021 952 € / Tag 220 PT/24 Mon 220 PT/48 Mon
2020 6.875 € 33.333 € 3.750 € 16.667 € 0 € 11.136 € 71.761 €
(3 Mon) (3 Mon) (3 Mon) (3 Mon) (0 PT) (14 PT)
2021 27.500 € 66.667 € 15.000 € 40.000 € 33.333 € 87.500 € 43.750 € 313.750 €
(12 Mon) (6 Mon) (12 Mon) (12 Mon) (6 Mon) (110 PT) (55 PT)
2022 27.500 € 15.000 € 40.000 € 87.500 € 43.750 € 213.750 €
(12 Mon) (12 Mon) (12 Mon) (110 PT) (55 PT)
2023 27.500 € 15.000 € 43.750 € 86.250 €
(12 Mon) (12 Mon) (55 PT)
2024 20.625 € 11.250 € 32.614 € 64.489 €
(9 Mon) (9 Mon) (41 PT)
Kosten 110.000 € 100.000 € 60.000 € 80.000 € 50.000 € 0 € 175.000 € 175.000 € 750.000 €
nach Aufwand
2.1 CMS und Grundmodule
2 Agenturleistung 3. Redaktion

Beratungsverlauf (1)

09.06.2020 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Am Markt

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Details

Aktenzeichen
1149/2020
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
28.05.2020
Erstellt
16.04.2020 14:55