Mandari Insight

3540/2025

5. Sachstandsbericht strategische Grünentwicklung

Mitteilung Ausschuss 19.01.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 16.03.2026, TOP 10.2.12

Anlage 1 Strategische Grünentwicklung Sachstand 2025

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Strategische Grünentwicklung Sachstand 2025

23102 Zeichen

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  1 
Dezember 2025 
Strategische Grünentwicklung
Klimaschutz/Klimaanpassung 
Die strategische Grünentwicklung hat zum Ziel, das gesamtstädtische Kölner Grünsystem 
räumlich und funktional zu sichern und konsequent weiterzuentwickeln. Dies erfolgt auch 
vor dem Hintergrund der Klimawandelvorsorge und bedingt gleichzeitig die Entwicklung von 
Strategien zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz. 
Vor diesem Hintergrund werden folgende Nachhaltigkeitsziele für das städtische Grün 
formuliert: 
Stärken stärken • Vielfalt fördern • Resilienz sichern 
Den Nachhaltigkeitszielen wurden folgende Themenschwerpunkte zugewiesen: 
Klima (-wandel) Anpassung
Stärken stärken
Grüne Infrastruktur 
sichern und ausbauen
Kölner Perspektiven 2030+
Agglomerationsprogramm und 
Klimawandelvorsorgestrategie 
Region Köln/Bonn
Masterplan  Stadtgrün Köln
Vielfalt fördern
Zukunftsbäume / GALK 
Straßenbaumtest
Stadtgrün Naturnah
Essbare Stadt / Gartenlabore
Waldlabor
Resilienz sichern
Wasser zum Baum
Straßenbaumkonzepte
Ein Wald für Köln
Anlage  1

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  2 
 
Klima (-wandel) Anpassung 
Themenschwerpunkte/ 
Maßnahmen Stand der Planung/Umsetzung 
Stärken stärken 
Grüne Infrastruktur sichern 
und ausbauen 
Landschaftsparks im Kölner Westen 
Der Rat der Stadt Köln hat am 08.09.2022 die Verwaltung mit 
der Einrichtung von zwei Landschaftsparks zwischen 
Widdersdorf und Lövenich sowie entlang der A4 mit einer 
durchgehenden Verbindung zwischen äußerem Grüngürtel und 
der Ville beauftragt (Antrag AN/0804/2022). 
Im Jahr 2025 wurde demzufolge der erste Entwurf einer 
Konzeptstudie von einem Büro erstellt. Dieser wurde am 
07.04.2025 den Ämtern der Stadt Köln vorgestellt, die 
liegenschaftlich und sachlich hinsichtlich der in Frage 
kommenden Flächen betroffen sind.  
Die Gebietskörperschaften, die an den betreffenden Flächen 
angrenzend, wurden am 29.04.2025 ebenfalls über den 
Entwurf informiert, so dass Anregungen aus beiden Terminen 
in das Konzept einfließen konnten. 
Am 25.11.2025 fand ein Treffen mit dem Köln/Bonn e.V. statt, 
bei dem die strategische Weiterentwicklung über die Grenzen 
der Stadt Köln hinaus und unter Berücksichtigung bzw. 
Einbindung verschiedener bereits vorhandener 
Flächenkonzepte erörtert wurde. 
Grünsystem Poll 
Im Zuge einer Bürgereingabe nach § 24 GO – "Hafenbahn und 
Sicherung des Grünzuges in Köln-Poll" (Aktenzeichen 158/24) 
hat die Bezirksvertretung 7 (Porz) in seiner Sitzung am 
01.04.2025 beschlossen, die erforderlichen Schritte zur 
Sicherung, Erhaltung und Stärkung einer Fahrrad-
/Grünwegeverbindung zum Deutzer Hafen zu prüfen und – 
inklusive ggf. erforderlicher Beschlüsse durch die zuständigen 
politischen Gremien der Stadt – von der Verwaltung 
vorbereiten zu lassen (Vorlagen Nr. 4021/2024). 
In diesem Zusammenhang hat das Amt für Liegenschaften, 
Vermessung und Kataster angeboten, die betreffenden 
Grundstücke anzukaufen. Nach einer verwaltungsinternen 
Abstimmung das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
im Juli 2025 einen Auftrag zum Ankauf der betreffenden 
Grundstücke gestellt, um später als grundstücksverwaltende 
Dienststelle die betreffenden Flächen als öffentliche 
Grünfläche zu unterhalten. Die Absichten der Verwaltung eine 
Radwegeverbindung in der neuen Grünanlage vorzusehen, 
berücksichtigt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
bei den späteren Planungen.  
Zeitgleich beauftragte das Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen eine Gefährdungsabschätzung, um eventuelle 
Bodenbelastungen bei den Ankaufsverhandlungen zu

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  3 
berücksichtigen, die durch die Hafenbahnnutzung entstehen 
können. 
Weiterführende Ankaufgespräche und die Ergebnisse der 
Gefährdungsabschätzung erfolgen voraussichtlich im 1. 
Quartal 2026.  
Kölner Perspektiven 2030+ Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ ist der 
Kompass für eine zukunftsgerichtete, strategische und 
nachhaltige Stadtentwicklung. Sie hat das Ziel, Köln dauerhaft 
als lebenswerte Metropole zu stärken, zu entwickeln und aktiv 
zu gestalten. Im Leitsatz 4 „Köln stärkt seine Rolle als vielfältig 
vernetzte Metropole“ ist das Ziel 4.3 „Köln stärkt sein grünes 
Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter“ verankert.  
Nach 3 Jahren der Umsetzung der Stadtstrategie durch 
Schlüsselprojekte sollte eine Weiterentwicklung in der 
Umsetzungssteuerung erfolgen. Ein noch fehlender zentraler 
Baustein ist hier die Operationalisierung des Zielsystems mit 
messbaren und zeitlich terminierten Zielen. 
Das aktuelle Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ dient 
dieser Konkretisierung der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 
2030+“ in Verbindung mit der Kölner 
Nachhaltigkeitsberichterstattung (Vorlagen Nr. 2891/2025). 
Agglomerationsprogramm & 
Klimawandelvorsorge-
strategie Köln/Bonn 
Aktuell werden folgende Zukunftsprojekte im Rahmen des 
Agglomerationsprogramms geführt: 
Parkstadt Süd 
Für das Projekt Parkstadt Süd sind für die Planung und 
Herstellung von öffentlichen Grünflächen folgende Sachstände 
zu beschreiben: 
Innerer Grüngürtel: 
Derzeit wird durch das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro 
die Entwurfsplanung gem. Leistungsphase 3 der HOAI erstellt.  
Pionierparks: 
Als Anschluss an den Pionierpark wurde die temporäre 
Grünanlage "Sportpionierpark" im 1. Quartal 2025 eröffnet.  
Mit dem Sportpionierpark ist eine grüne fußläufige Verbindung 
von der Bonner Straße über den "Pionierpark" bis zum 
Bischofsweg realisiert worden. Ein Erleben der zukünftigen 
Flächen des Inneren Grüngürtels ist auf diesen Teilflächen 
schon heute möglich. Eine Erweiterung des Sportpionierparks 
mit weiteren Wiesenflächen und Wegeanbindung ist für 2026 
geplant. 
Park am Eifelwall 
Für den geplanten Park am Eifellwall liegt die Entwurfsplanung 
vor, welche im November 2024 vom Rat der Stadt Köln 
beschlossen wurde (Vorlagen Nr.: 0812/2024). 
Das Autonome Zentrum (AZ) ist hier aktuell noch verortet, der 
Umzug des Autonomen Zentrums nach Kalk wird derzeit 
vorbereitet. Nach dem Wegzug muss das Gebäude komplett 
niedergelegt werden. Die zukünftigen Parkflächen hinter dem

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  4 
AZ müssen zudem freigestellt werden. Für 2026 ist die 
Weiterplanung vorgesehen, hierzu muss im Vorfeld ein 
Weiterplanungsbeschluss eingeholt werden. 
Deutzer Hafen 
In dem neuen Wohn- und Arbeitsquartier „Deutzer Hafen“ 
werden insgesamt sieben Plätze und drei Parks entstehen. 
Diese bilden besondere Fokuspunkte im öffentlichen Raum 
und werden entsprechend ihrer Lage im Quartier und ihrer 
Nutzung individuell gestaltet. 
Durch eine zeitgemäße, nachhaltige und hochwertige 
Freiraumgestaltung soll in den nächsten Jahren eine 
qualitätsvolle Stadtlandschaft verwirklicht werden.  
Die Entwurfsplanung der Freianlagen wurde Ende 2024 vom 
Rat beschlossen (Vorlagen Nr.: 3233/2024). Das 
Freiraumhandbuch wurde im Mai 2025 veröffentlicht.  
Die Bearbeitung der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) 
begann Anfang 2025 für den 1. Bauabschnitt: Park III, 
nördliche Abschnitte der Promenaden und einen Teilbereich 
des Mühlenplatzes. 
Als nächste Schritte erfolgen voraussichtlich Mitte 2026 die 
Vergabe und im Anschluss der Baubeginn. 
Grünzug Nippes 
Für den Grünzug Nippes liegt seit Ende März 2025 vom 
beauftragten Planungsbüro eine Kostenberechnung und eine 
Entwurfsplanung gem. Leistungsphase 3 der HOAI vor. Für 
diese Planung hat die Bezirksvertretung Nippes (BV5) am 22. 
Mai einen Planungsbeschluss über den Gesamtentwurf und 
einen Baubeschluss für die Abschnitte I und II gefasst 
(zwischen Merheimer Str. und Niehler Kirchweg, Vorlagen Nr. 
0801/2025).  
Seit Ende September liegt für die betreffenden zwei Abschnitte 
ein Zuwendungsbescheid über 5.998.750,00 € vor. Dieser 
stammt aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und 
ländlicher Räume an den Klimawandel“. Eine symbolische 
Scheckübergabe hat am 29.10.2025 stattgefunden.  
Darüber hinaus wurde innerhalb des Forschungsprojektes 
„Wassersensible Stadtgestaltung für vitales Stadtgrün“ des 
BBSR und der HCU Hamburg die Nutzung des 
Niederschlagswasser aus den umliegenden Dachflächen für 
die Bewässerung der neuen Grünanlage insbesondere der 
Bereiche unter der Hochbahn in Zusammenarbeit mit den 
StEB Köln AöR erarbeitet.  
Für die Finanzierung des Abschnittes III hat das Amt für 
Landschaftspflege und Grünflächen vor, finanzielle Mittel aus 
den Programmen von EFRE und vom Bund zu akquirieren. Die 
Verfügbarkeit von Eigenmitteln bei der aktuellen 
Haushaltssituation wird noch geprüft.  
Für die Umsetzung des innerhalb des Grünzugs liegenden 
schnellen Radweges möchten die zuständigen Ämter einen

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  5 
Baubeschluss Anfang 2026 erwirken, weil die Entwurfsplanung 
bereits weit fortgeschritten ist. 
Umbau der Kasemattenstraße in Köln Deutz zur 
klimarobusten Straße 
Der Umbau der Kasemattenstraße ist ein gemeinsames 
Projekt der Verwaltung und der Stadtentwässerungsbetriebe 
Köln AöR (StEB). 
Das Vorhaben wird gefördert im Rahmen der Bekanntmachung 
„Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ des 
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und ist 
Teil des Projektes „iResilience - Soziale Innovation und 
intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der 
Zukunft“. Ferner wird das Vorhaben durchgeführt durch das 
Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und besteht aus drei 
Pilotquartieren in Köln und Dortmund. 
Die Wasserrechtliche Erlaubnis für die geplante 
Versickerungsanlage liegt (seit Februar 2025) vor. 
Mittlerweile liegt auch ein rechtskräftiger Förderbescheid ohne 
Vorbehalte vor. Das heißt, dass alle geplanten Maßnahmen 
durch die baufachliche Prüfung bestätigt wurden und nun 
baulich umgesetzt werden dürfen. 
Momentan wird die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 
nach HOAI) von einem externen Ingenieurbüro erarbeitet.  
Ein Teil des Baufeldes wird über die vegetationsfreie Zeit 
freigeräumt. Suchschachtungen wurden zur genauen 
Lagebestimmung von Wurzeln der Bestandsbäume 
durchgeführt, sodass keiner der Bestandsbäume während der 
Bauphase beschädigt wird.   
 
Masterplan Stadtgrün Köln 
Im Rahmen der zweiten Phase des Masterplanes Stadtgrün 
wurde im Jahr 2025 die Öffentlichkeitsbeteiligung in den 
Stadtbezirken Chorweiler und Porz fortgesetzt. 
Dazu wurde im Frühjahr 2025 in dem Zeitraum vom 10. bis 
zum 24. März ein Onlinedialog und am 17. Mai die 
Bürger*innen Werkstatt in Chorweiler durchgeführt. Die 
Auswertung/ Dokumentation des Beteiligungsprozesses fand 
im November/Dezember 2025 seinen Abschluss. Eine 
Mitteilung für die Bezirksvertretung 6 ist geplant. 
Der Onlinedialog für den Stadtbezirk Porz fand darauffolgend 
in dem Zeitraum vom 30. Juni bis zum 14. Juli statt. Am 
27. September. erfolgte dann die darauf basierende Werkstatt 
in Porz. Die Beiträge wurden für den Stadtbezirk Porz 
ausgewertet. Die Dokumentation wurde ebenfalls Ende des 
Jahres 2025 erstellt. Eine Mitteilung für die Bezirksvertretung 7 
ist geplant. 
Im Jahr 2026 wird die Öffentlichkeitsbeteiligung in den 
Stadtbezirken Rodenkirchen (2) und 4 Lindenthal (3) 
fortgesetzt.

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  6 
Integrierte 
Klimaanpassungskonzept 
Köln (IKA) 
Im Rahmen der Aufstellung des IKA Köln werden verschiedene 
Grünprojekte mit Maßnahmen Steckbriefen verankert. Mit 
dabei sind das u.a. das Entsiegelungskonzept, die 
Weiterentwicklung des Masterplan Stadtgrün, sowie als 
Pilotprojekte die geplante Schwammstadtmaßnahme Fred-
Sauer-Platz, Hybridpark 
Vielfalt fördern 
Zukunftsbäume /GALK 
Straßenbaumtest 
Die Stadt Köln ist seit 2005 Teilnehmer des GALK-
Straßenbaumtest und hat bislang 368 Bäume in 21 Arten und 
Sorten an 33 Standorten bonitiert. 
Die Ergebnisse der jährlichen Auswertungen fließen in die 
Fortschreibung der GALK-Straßenbaumliste ein, die eine 
bundesweit etablierte Planungsgrundlage darstellt.  
Im Zusammenhang der seit etwa 2021 veröffentlichten 
Broschüre "Zukunftsbäume für die Stadt" ist kein neuer 
Sachstand zu nennen. Mit dieser Broschüre werden geeignete 
Bäume hinsichtlich der Standortveränderungen durch den 
Klimawandel beschrieben.  
 Die Stadt Köln wurde am 28.09.2023 mit Gold rezertifiziert. 
Das aktuelle Label läuft bis 2026. 
Es ist geplant, die Rezertifizierung nach 2026 zu verlängern. 
Hierbei besteht die Absicht das Label Gold zu halten. 
Artenreiche Wiesen 
Nach dem der Monitoringbericht des NABU im Dezember 2024 
von einer positiven Entwicklung der Wiesenflächen berichtete, 
wurden die artenreichen Wiesen im Sommer 2025 gemeinsam 
mit dem NABU und Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen begangen. 
So konnten Fragen zur Pflege und Entwicklung der Wiesen 
direkt vor Ort beantwortet werden. Bei dieser Begehung 
wurden außerdem der betreffenden Flächen neue 
Potentialflächen (ca. 2 ha) ausgemacht. Dank der Anschaffung 
einer Fräse und Sämaschine, können diese Flächen im Herbst/ 
Winter 2025/26 durch den Betrieb in Eigenleistung angelegt 
werden. 
Urbane Hecken 
Die Entwicklungspflege wurde im Herbst abgenommen und die 
Flächen in die Unterhaltung übernommen. Die Pflanzungen 
zeigen sich in einem guten bis sehr guten Zustand. Der 
Zuwachs unterscheidet sich deutlich von Standort zu Standort 
und ist zudem nicht bei allen gewählten Gehölzarten gleich. 
Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Gehölze an jedem 
Standort angewachsen sind. Auch die begleitenden Säume 
sind deutlich zu erkennen und haben sich an den Standorten 
etabliert. 
Temporäre Gewässer 
Temporäre Gewässer sind Bodenmulden oder Senken mit 
einer stauenden Unterlage, die je nach Witterung zeitweise 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stadtgrün Naturnah

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  7 
Wasser führen und sich in Abstufungen bis hin zur 
vollständigen Austrocknung verändern können. Dieses 
Spektrum bietet für verschiedene Lebewesen (Amphibien, 
Insekten, Krebstiere) einen wichtigen Lebensraum. Gleichzeitig 
bieten diese Trittstein Biotope Vögeln und Insekten ein 
wichtiges Nahrungsangebot.  
Der Sachstand lässt sich für das Jahr 2025 wie folgt 
beschreiben: 
• Seit 2022 wurden mit Mitteln des politischen 
Veränderungsnachweises (VN) insgesamt zehn 
Kleingewässer angelegt (einschließlich mit den zwei 
Kleingewässern aus dem Jahr 2025). 
• Im Jahr 2025 erfolgte bei dem im Jahr 2023 in 
Leidenhausen angelegten Kleingewässer nachträglich 
der Einbau einer Kapillarsperre zur Verbesserung der 
Staufähigkeit. Darüber hinaus wurden zwei neue 
Kleingewässer in öffentlichen Grünflächen in Köln-
Müngersdorf und im Äußeren Grüngürtel angelegt. 
Diesen Kleingewässern lag eine Planung aus 2024 
zugrunde. 
• Das Kleingewässer in Müngersdorf unterscheidet sich 
aufgrund der Zielarten (Berg- und Teichmolch) in der 
Form und Gestalt von den bisher angelegten 
Kleingewässern mit einer mineralischen Stauschicht 
(beispielsweise unterscheiden sich u.a. die gestufte 
Uferzone und die Bepflanzung). 
Es erfolgt keine weitere Planung, da die Mittel aus dem VN 
ausgeschöpft sind 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Essbare Stadt/ Gartenlabore 
Krautgarten Pohlstadtsweg: 
Der Krautgarten am Pohlstadtsweg wurde Ende März 2025 
fertiggestellt. Die Übergabe an 60 Pächter*innen erfolgte am 
03.05.2025. Im Jahr 2026 soll das Angebot der Krautgärten um 
weitere 10 Parzellen auf insgesamt 70 Parzellen erweitert 
werden. Mittelfristig soll sich hier ein eigenständiger Verein 
gründen, damit die Fläche im Rahmen des bestehenden 
Generalpachtvertrags, an den Kreisverband Kölner 
Gartenfreunde e. V. übergeben werden kann. 
Gartenlabor Merheimer Platz: 
Die Abrissarbeiten des ehemaligen Appelmann Geländes 
wurden im Juni 2025 abgeschlossen. Am 01.07.2025 wurde 
das Gelände an Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
übergeben. Mitte Juli 2025 wurde mit den Baumaßnahmen für 
das Gartenlabor begonnen. Mitte Oktober 2025 waren die 
Arbeiten beendet. 
Ziel ist, die Fläche im Jahr 2026 an den Kreisverband Kölner 
Gartenfreunde e.V. im Rahmen des bestehenden 
Generalpachtvertrags zu überbergeben und damit die Fläche, 
in den Kleingartenverein Flora e.V. zu integrieren und einen 
Teil der Fläche an den Gemeinschaftsgartenverein Garten am 
Mer e.V. zu übergeben.

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  8 
 
Gartenlabor Blücherpark: 
Die Umsetzung des Gartenlabors Blücherpark ist z.Z. im 
Vergabeverfahren. Submissionstermin war am 17.11.2025, im 
Moment findet die Angebotsprüfung statt. Die Flächen wurden 
Ende Oktober/Anfang November gerodet, um das Gelände für 
die beantragte Kampfmittelsondierung zugänglich zu machen. 
Darüber hinaus muss für die Kampfmittelsondierung das 
Gelände eingeebnet werden. Aus diesem Grund erfolgt die 
Kampfmittelsondierung im Zuge der Durchführung der 
Maßnahmen. 
Die Ausbauarbeiten für das Gartenlabor sollen im Januar 2026 
beginnen und bis Ende März abgeschlossen sein, so dass eine 
Übergabe an den Kreisverband Kölner Gartenfreunde e.V. im 
Rahmen des bestehenden Generalpachtvertrags und an den 
Kleingärtnerverein Blücherpark e. V. im April 2026 stattfinden 
kann. 
 
 
Gesamtkonzept zur 
Erfassung und Entwicklung 
der Streuobstbestände auf 
Kölner Stadtgebiet 
 
 
Durch die verschärfte Haushaltlage war die Pflege der 
Obstbaumbestände 2025 neu zu organisieren. Zuletzt konnte 
die Pflege von 26 Obstbaumwiesen mit der biologischen 
Station Leverkusen für 5 Jahre vereinbart werden. 
 
 
 
 
 
Waldlabor 
Im Waldlabor plant die städtische Forstverwaltung für Januar 
2026 die 5. Ernte des Energieholzes. 
Da die Wuchsleistung nachgelassen hat, muss nach der Ernte 
mit den Produktpartnern entschieden werden, welche neuen 
Wege beschritten werden können. (Denkbar ist z.B. die 
Wiederanlage mit Pappeln und Weiden oder der Umstieg auf 
schnellwachsende Harthölzer zur Schnittholzproduktion) 
Anfang 2026 wird die Webseite mit Infos zu Ernte aktualisiert. 
Resilienz sichern  
 
 
 
Wasser muss zum Baum 
Die Bauarbeiten zur Variante 3 konnten zu April 2025 
abgeschlossen werden, seitdem läuft die 2-jährige 
Entwicklungspflege. Die Standorte der Variante 2 konnten bis 
auf 6 Standorte am Thürmchenswall vollständig umgesetzt 
werden. Dort hat eine Großbaustelle bisher die Arbeiten 
verhindert. Zuletzt wurden Anfang Dezember 2025 die 12 
Bäume in der Ewaldistraße gepflanzt.  
Der Fördermittelgeber hat uns eine Verlängerung des 
Förderzeitraumes bis 30.6.2026 bewilligt, um noch die offenen 
sechs Standorte zu realisieren zu können. In diesem Zeitraum 
findet noch die Fertigstellungspflege für die Ewaldistraße und 
den Thürmchenswall statt.

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  9 
Das Projekt wurde in dem Geschäftsbericht 2024 des Region 
KölnBonn e.V. im Sommer 2025 veröffentlicht. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Straßenbaumkonzept 
Bis Anfang 2025 lagen alle Beschlüsse der 9 
Bezirksvertretungen zum Straßenbaumkonzept vor. 
Nicht alle Beschlüsse erlauben eine uneingeschränkte 
Umsetzung des Straßenbaumkonzeptes: 
• Die BV 9 (Chorweiler) fordert ein Parkraumkonzept als 
Grundlage für die Umsetzung des 
Straßenbaumkonzeptes. Die Erarbeitung eines solchen 
Konzeptes hat noch nicht begonnen. 
• Die BV 7 (Porz) erlaubt die Umsetzung des 
Straßenbaumkonzeptes erst, wenn vorgelagerte 
Beschlüsse, die im Zusammenhang mit der 
Realisierung von Straßenbaumpflanzungen stehen, 
umgesetzt wurden. 
Im Zuge des Straßenbaumkonzeptes wurden bis zum Jahr 
2025 insgesamt 223 Straßenbäume gepflanzt. Zuzüglich der 
Standorte, die im Zuge des Konzeptes „Wasser muss zum 
Baum“ ungesetzt wurden. Hierbei handelt es sich um die 
Bäume der Variante 2 mit insgesamt 26 Bäumen. 
Mit dem Sachstandbericht zu den Straßenbaumkonzepten mit 
Datum vom 30.01.2025 (Vorlagen Nr.: 3871/2024) wurde der 
Sachstand für jeden einzelnen Bezirk zum Stichtag 31.12.2024 
beschrieben.  
Für die Bezirke 1, 4, 5, 8 und 9 können für die Pflanzperiode 
Herbst/Winter 2025/26 folgende Angaben gemacht werden: 
• Innenstadt (Bezirk 1): geplante Bäume 150, davon 
gepflanzte Bäume in 2024/25: 0 in 2025/26 25 
• Ehrenfeld (Bezirk 4): geplante Bäume 181, 
Pflanzungen weitestgehend abgeschlossen 
• Nippes (Bezirk 5): geplante Bäume 340, davon 6 
geplante Bäume in 2025/26, 
• Kalk (Bezirk 8): geplante Bäume 104, davon 34 
geplante Bäume in 2025/26 
• Mülheim (Bezirk 9): geplante Bäume 212, davon 20 
geplante Bäume in 2025/26 
Durch die KFW wurden im Jahr 2025 die Pflanzung von 500 
Bäumen gefördert. Hiervon wurden bereits 149 
Straßenbaumstandorte realisiert.  
 
 
Ein Wald für Köln 
Mit einer abschließenden Pflanzung von 0,45 Hektar Wald 
wurde am 22.11.2025 der 6. Wald für Köln am 
Hardtgenbuscher Kirchweg in Ostheim abgeschlossen.  
Eine Woche später wurde auf einer 2,3 Hektar großen Fläche 
Auf der Heidekaul in Raderthal der „KarneWald“ (Spende des 
Dreigestirns der letzten Session 2024/2025) angelegt.

Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung  
5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025  10 
 
 
 
 
 
Waldinselkonzept 
Zuletzt hat sich neben der Betrachtung von klassischen 
Parkanlagen ein Fokus auf die Herstellung kleinräumiger 
Grünstrukturen entwickelt. Ziel ist dabei auf kleinen 
verfügbaren Flächen stadtklimatisch wirksame und artenreiche 
Räume zu schaffen. Eine Möglichkeit dazu sind sogenannte 
Miniurwälder, die auf Flächen ab ca. 100 m² bis 1500 m² 
realisiert werden können. Die ursprüngliche Idee der ‚Tiny 
Forests‘ stammt aus Japan, wurde aber auf unsere 
Rahmenbedingungen angepasst. 
Bereits im Jahr 2021 hat das Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen auf politischen Wunsch der BV4 hin eine urbane 
Waldinsel (Tiny Forest) an der Hardersleber Straße im 
Stadtbezirk Ehrenfeld angelegt.  
Die steigende Nachfrage aus Stadtgesellschaft und Politik ist 
die Grundlage für eine stadtweit angelegte Potentialanalyse zu 
den urbanen Waldinseln.  
Auf städtischen Flächen wurden mittlerweile folgende 
Waldinseln realisiert oder geplant: 
• Die Waldinsel an der Hardersleber Straße in 
Neuehrenfeld (auf der Grundlage des Beschlusses der 
Bezirksvertretung Ehrenfeld (Vorlagen Nr. 1719/2021),  
• die Waldinsel an St. Theresias in Buchheim. 
• Geplant Johannes-Giesberts Park in Nippes  
3480/2024 
Urbane Waldinseln sollen neben der Klimaanpassung und der 
Steigerung der Biodiversität auch als Mittel der Umweltbildung 
unter Beteiligung benachbarter Bildungseinrichtungen (Kitas, 
Schulen o.ä.) fungieren.  
Bis Mitte 2026 soll das Konzept entwickelt werden.

Mitteilung Ausschuss

1151 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67/671/2 
 
Vorlagen-Nummer 16.01.2026 
 3540/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 22.01.2026 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 22.01.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 26.01.2026 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 26.01.2026 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 29.01.2026 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.02.2026 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.02.2026 
 
5. Sachstandsbericht strategische Grünentwicklung 
Beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wurde Mitte 2020 das Aufgabengebiet „Stra-
tegische Grünentwicklung“ neu eingerichtet. Dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün werden 
seitdem jedes Jahr Sachstandsberichte vorgelegt. 
 
Im beigefügten Bericht werden die aktuellen Sachstände zu den Themen aufgeführt, die dazu 
beitragen, das gesamtstädtische Kölner Grünsystem als grüne Infrastruktur räumlich und funk-
tional konsequent weiterzuentwickeln 
 
Gez. Wolfgramm 
 
Anlage: 
 
Anlage 1 – Strategische Grünentwicklung Sachstand 2025

Beratungsverlauf (10)

22.01.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.01.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.01.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.01.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 8.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.01.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.02.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 12.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3540/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.01.2026
Erstellt
10.12.2025 14:34