3540/2025
5. Sachstandsbericht strategische Grünentwicklung
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Anlage 1 Strategische Grünentwicklung Sachstand 2025
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Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 1 Dezember 2025 Strategische Grünentwicklung Klimaschutz/Klimaanpassung Die strategische Grünentwicklung hat zum Ziel, das gesamtstädtische Kölner Grünsystem räumlich und funktional zu sichern und konsequent weiterzuentwickeln. Dies erfolgt auch vor dem Hintergrund der Klimawandelvorsorge und bedingt gleichzeitig die Entwicklung von Strategien zur Klimaanpassung und zum Klimaschutz. Vor diesem Hintergrund werden folgende Nachhaltigkeitsziele für das städtische Grün formuliert: Stärken stärken • Vielfalt fördern • Resilienz sichern Den Nachhaltigkeitszielen wurden folgende Themenschwerpunkte zugewiesen: Klima (-wandel) Anpassung Stärken stärken Grüne Infrastruktur sichern und ausbauen Kölner Perspektiven 2030+ Agglomerationsprogramm und Klimawandelvorsorgestrategie Region Köln/Bonn Masterplan Stadtgrün Köln Vielfalt fördern Zukunftsbäume / GALK Straßenbaumtest Stadtgrün Naturnah Essbare Stadt / Gartenlabore Waldlabor Resilienz sichern Wasser zum Baum Straßenbaumkonzepte Ein Wald für Köln Anlage 1 Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 2 Klima (-wandel) Anpassung Themenschwerpunkte/ Maßnahmen Stand der Planung/Umsetzung Stärken stärken Grüne Infrastruktur sichern und ausbauen Landschaftsparks im Kölner Westen Der Rat der Stadt Köln hat am 08.09.2022 die Verwaltung mit der Einrichtung von zwei Landschaftsparks zwischen Widdersdorf und Lövenich sowie entlang der A4 mit einer durchgehenden Verbindung zwischen äußerem Grüngürtel und der Ville beauftragt (Antrag AN/0804/2022). Im Jahr 2025 wurde demzufolge der erste Entwurf einer Konzeptstudie von einem Büro erstellt. Dieser wurde am 07.04.2025 den Ämtern der Stadt Köln vorgestellt, die liegenschaftlich und sachlich hinsichtlich der in Frage kommenden Flächen betroffen sind. Die Gebietskörperschaften, die an den betreffenden Flächen angrenzend, wurden am 29.04.2025 ebenfalls über den Entwurf informiert, so dass Anregungen aus beiden Terminen in das Konzept einfließen konnten. Am 25.11.2025 fand ein Treffen mit dem Köln/Bonn e.V. statt, bei dem die strategische Weiterentwicklung über die Grenzen der Stadt Köln hinaus und unter Berücksichtigung bzw. Einbindung verschiedener bereits vorhandener Flächenkonzepte erörtert wurde. Grünsystem Poll Im Zuge einer Bürgereingabe nach § 24 GO – "Hafenbahn und Sicherung des Grünzuges in Köln-Poll" (Aktenzeichen 158/24) hat die Bezirksvertretung 7 (Porz) in seiner Sitzung am 01.04.2025 beschlossen, die erforderlichen Schritte zur Sicherung, Erhaltung und Stärkung einer Fahrrad- /Grünwegeverbindung zum Deutzer Hafen zu prüfen und – inklusive ggf. erforderlicher Beschlüsse durch die zuständigen politischen Gremien der Stadt – von der Verwaltung vorbereiten zu lassen (Vorlagen Nr. 4021/2024). In diesem Zusammenhang hat das Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster angeboten, die betreffenden Grundstücke anzukaufen. Nach einer verwaltungsinternen Abstimmung das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen im Juli 2025 einen Auftrag zum Ankauf der betreffenden Grundstücke gestellt, um später als grundstücksverwaltende Dienststelle die betreffenden Flächen als öffentliche Grünfläche zu unterhalten. Die Absichten der Verwaltung eine Radwegeverbindung in der neuen Grünanlage vorzusehen, berücksichtigt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen bei den späteren Planungen. Zeitgleich beauftragte das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen eine Gefährdungsabschätzung, um eventuelle Bodenbelastungen bei den Ankaufsverhandlungen zu Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 3 berücksichtigen, die durch die Hafenbahnnutzung entstehen können. Weiterführende Ankaufgespräche und die Ergebnisse der Gefährdungsabschätzung erfolgen voraussichtlich im 1. Quartal 2026. Kölner Perspektiven 2030+ Die Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ ist der Kompass für eine zukunftsgerichtete, strategische und nachhaltige Stadtentwicklung. Sie hat das Ziel, Köln dauerhaft als lebenswerte Metropole zu stärken, zu entwickeln und aktiv zu gestalten. Im Leitsatz 4 „Köln stärkt seine Rolle als vielfältig vernetzte Metropole“ ist das Ziel 4.3 „Köln stärkt sein grünes Freiraumnetz und entwickelt es in die Region weiter“ verankert. Nach 3 Jahren der Umsetzung der Stadtstrategie durch Schlüsselprojekte sollte eine Weiterentwicklung in der Umsetzungssteuerung erfolgen. Ein noch fehlender zentraler Baustein ist hier die Operationalisierung des Zielsystems mit messbaren und zeitlich terminierten Zielen. Das aktuelle Projekt „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ dient dieser Konkretisierung der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ in Verbindung mit der Kölner Nachhaltigkeitsberichterstattung (Vorlagen Nr. 2891/2025). Agglomerationsprogramm & Klimawandelvorsorge- strategie Köln/Bonn Aktuell werden folgende Zukunftsprojekte im Rahmen des Agglomerationsprogramms geführt: Parkstadt Süd Für das Projekt Parkstadt Süd sind für die Planung und Herstellung von öffentlichen Grünflächen folgende Sachstände zu beschreiben: Innerer Grüngürtel: Derzeit wird durch das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro die Entwurfsplanung gem. Leistungsphase 3 der HOAI erstellt. Pionierparks: Als Anschluss an den Pionierpark wurde die temporäre Grünanlage "Sportpionierpark" im 1. Quartal 2025 eröffnet. Mit dem Sportpionierpark ist eine grüne fußläufige Verbindung von der Bonner Straße über den "Pionierpark" bis zum Bischofsweg realisiert worden. Ein Erleben der zukünftigen Flächen des Inneren Grüngürtels ist auf diesen Teilflächen schon heute möglich. Eine Erweiterung des Sportpionierparks mit weiteren Wiesenflächen und Wegeanbindung ist für 2026 geplant. Park am Eifelwall Für den geplanten Park am Eifellwall liegt die Entwurfsplanung vor, welche im November 2024 vom Rat der Stadt Köln beschlossen wurde (Vorlagen Nr.: 0812/2024). Das Autonome Zentrum (AZ) ist hier aktuell noch verortet, der Umzug des Autonomen Zentrums nach Kalk wird derzeit vorbereitet. Nach dem Wegzug muss das Gebäude komplett niedergelegt werden. Die zukünftigen Parkflächen hinter dem Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 4 AZ müssen zudem freigestellt werden. Für 2026 ist die Weiterplanung vorgesehen, hierzu muss im Vorfeld ein Weiterplanungsbeschluss eingeholt werden. Deutzer Hafen In dem neuen Wohn- und Arbeitsquartier „Deutzer Hafen“ werden insgesamt sieben Plätze und drei Parks entstehen. Diese bilden besondere Fokuspunkte im öffentlichen Raum und werden entsprechend ihrer Lage im Quartier und ihrer Nutzung individuell gestaltet. Durch eine zeitgemäße, nachhaltige und hochwertige Freiraumgestaltung soll in den nächsten Jahren eine qualitätsvolle Stadtlandschaft verwirklicht werden. Die Entwurfsplanung der Freianlagen wurde Ende 2024 vom Rat beschlossen (Vorlagen Nr.: 3233/2024). Das Freiraumhandbuch wurde im Mai 2025 veröffentlicht. Die Bearbeitung der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) begann Anfang 2025 für den 1. Bauabschnitt: Park III, nördliche Abschnitte der Promenaden und einen Teilbereich des Mühlenplatzes. Als nächste Schritte erfolgen voraussichtlich Mitte 2026 die Vergabe und im Anschluss der Baubeginn. Grünzug Nippes Für den Grünzug Nippes liegt seit Ende März 2025 vom beauftragten Planungsbüro eine Kostenberechnung und eine Entwurfsplanung gem. Leistungsphase 3 der HOAI vor. Für diese Planung hat die Bezirksvertretung Nippes (BV5) am 22. Mai einen Planungsbeschluss über den Gesamtentwurf und einen Baubeschluss für die Abschnitte I und II gefasst (zwischen Merheimer Str. und Niehler Kirchweg, Vorlagen Nr. 0801/2025). Seit Ende September liegt für die betreffenden zwei Abschnitte ein Zuwendungsbescheid über 5.998.750,00 € vor. Dieser stammt aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“. Eine symbolische Scheckübergabe hat am 29.10.2025 stattgefunden. Darüber hinaus wurde innerhalb des Forschungsprojektes „Wassersensible Stadtgestaltung für vitales Stadtgrün“ des BBSR und der HCU Hamburg die Nutzung des Niederschlagswasser aus den umliegenden Dachflächen für die Bewässerung der neuen Grünanlage insbesondere der Bereiche unter der Hochbahn in Zusammenarbeit mit den StEB Köln AöR erarbeitet. Für die Finanzierung des Abschnittes III hat das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen vor, finanzielle Mittel aus den Programmen von EFRE und vom Bund zu akquirieren. Die Verfügbarkeit von Eigenmitteln bei der aktuellen Haushaltssituation wird noch geprüft. Für die Umsetzung des innerhalb des Grünzugs liegenden schnellen Radweges möchten die zuständigen Ämter einen Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 5 Baubeschluss Anfang 2026 erwirken, weil die Entwurfsplanung bereits weit fortgeschritten ist. Umbau der Kasemattenstraße in Köln Deutz zur klimarobusten Straße Der Umbau der Kasemattenstraße ist ein gemeinsames Projekt der Verwaltung und der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR (StEB). Das Vorhaben wird gefördert im Rahmen der Bekanntmachung „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und ist Teil des Projektes „iResilience - Soziale Innovation und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft“. Ferner wird das Vorhaben durchgeführt durch das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und besteht aus drei Pilotquartieren in Köln und Dortmund. Die Wasserrechtliche Erlaubnis für die geplante Versickerungsanlage liegt (seit Februar 2025) vor. Mittlerweile liegt auch ein rechtskräftiger Förderbescheid ohne Vorbehalte vor. Das heißt, dass alle geplanten Maßnahmen durch die baufachliche Prüfung bestätigt wurden und nun baulich umgesetzt werden dürfen. Momentan wird die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 nach HOAI) von einem externen Ingenieurbüro erarbeitet. Ein Teil des Baufeldes wird über die vegetationsfreie Zeit freigeräumt. Suchschachtungen wurden zur genauen Lagebestimmung von Wurzeln der Bestandsbäume durchgeführt, sodass keiner der Bestandsbäume während der Bauphase beschädigt wird. Masterplan Stadtgrün Köln Im Rahmen der zweiten Phase des Masterplanes Stadtgrün wurde im Jahr 2025 die Öffentlichkeitsbeteiligung in den Stadtbezirken Chorweiler und Porz fortgesetzt. Dazu wurde im Frühjahr 2025 in dem Zeitraum vom 10. bis zum 24. März ein Onlinedialog und am 17. Mai die Bürger*innen Werkstatt in Chorweiler durchgeführt. Die Auswertung/ Dokumentation des Beteiligungsprozesses fand im November/Dezember 2025 seinen Abschluss. Eine Mitteilung für die Bezirksvertretung 6 ist geplant. Der Onlinedialog für den Stadtbezirk Porz fand darauffolgend in dem Zeitraum vom 30. Juni bis zum 14. Juli statt. Am 27. September. erfolgte dann die darauf basierende Werkstatt in Porz. Die Beiträge wurden für den Stadtbezirk Porz ausgewertet. Die Dokumentation wurde ebenfalls Ende des Jahres 2025 erstellt. Eine Mitteilung für die Bezirksvertretung 7 ist geplant. Im Jahr 2026 wird die Öffentlichkeitsbeteiligung in den Stadtbezirken Rodenkirchen (2) und 4 Lindenthal (3) fortgesetzt. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 6 Integrierte Klimaanpassungskonzept Köln (IKA) Im Rahmen der Aufstellung des IKA Köln werden verschiedene Grünprojekte mit Maßnahmen Steckbriefen verankert. Mit dabei sind das u.a. das Entsiegelungskonzept, die Weiterentwicklung des Masterplan Stadtgrün, sowie als Pilotprojekte die geplante Schwammstadtmaßnahme Fred- Sauer-Platz, Hybridpark Vielfalt fördern Zukunftsbäume /GALK Straßenbaumtest Die Stadt Köln ist seit 2005 Teilnehmer des GALK- Straßenbaumtest und hat bislang 368 Bäume in 21 Arten und Sorten an 33 Standorten bonitiert. Die Ergebnisse der jährlichen Auswertungen fließen in die Fortschreibung der GALK-Straßenbaumliste ein, die eine bundesweit etablierte Planungsgrundlage darstellt. Im Zusammenhang der seit etwa 2021 veröffentlichten Broschüre "Zukunftsbäume für die Stadt" ist kein neuer Sachstand zu nennen. Mit dieser Broschüre werden geeignete Bäume hinsichtlich der Standortveränderungen durch den Klimawandel beschrieben. Die Stadt Köln wurde am 28.09.2023 mit Gold rezertifiziert. Das aktuelle Label läuft bis 2026. Es ist geplant, die Rezertifizierung nach 2026 zu verlängern. Hierbei besteht die Absicht das Label Gold zu halten. Artenreiche Wiesen Nach dem der Monitoringbericht des NABU im Dezember 2024 von einer positiven Entwicklung der Wiesenflächen berichtete, wurden die artenreichen Wiesen im Sommer 2025 gemeinsam mit dem NABU und Amt für Landschaftspflege und Grünflächen begangen. So konnten Fragen zur Pflege und Entwicklung der Wiesen direkt vor Ort beantwortet werden. Bei dieser Begehung wurden außerdem der betreffenden Flächen neue Potentialflächen (ca. 2 ha) ausgemacht. Dank der Anschaffung einer Fräse und Sämaschine, können diese Flächen im Herbst/ Winter 2025/26 durch den Betrieb in Eigenleistung angelegt werden. Urbane Hecken Die Entwicklungspflege wurde im Herbst abgenommen und die Flächen in die Unterhaltung übernommen. Die Pflanzungen zeigen sich in einem guten bis sehr guten Zustand. Der Zuwachs unterscheidet sich deutlich von Standort zu Standort und ist zudem nicht bei allen gewählten Gehölzarten gleich. Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Gehölze an jedem Standort angewachsen sind. Auch die begleitenden Säume sind deutlich zu erkennen und haben sich an den Standorten etabliert. Temporäre Gewässer Temporäre Gewässer sind Bodenmulden oder Senken mit einer stauenden Unterlage, die je nach Witterung zeitweise Stadtgrün Naturnah Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 7 Wasser führen und sich in Abstufungen bis hin zur vollständigen Austrocknung verändern können. Dieses Spektrum bietet für verschiedene Lebewesen (Amphibien, Insekten, Krebstiere) einen wichtigen Lebensraum. Gleichzeitig bieten diese Trittstein Biotope Vögeln und Insekten ein wichtiges Nahrungsangebot. Der Sachstand lässt sich für das Jahr 2025 wie folgt beschreiben: • Seit 2022 wurden mit Mitteln des politischen Veränderungsnachweises (VN) insgesamt zehn Kleingewässer angelegt (einschließlich mit den zwei Kleingewässern aus dem Jahr 2025). • Im Jahr 2025 erfolgte bei dem im Jahr 2023 in Leidenhausen angelegten Kleingewässer nachträglich der Einbau einer Kapillarsperre zur Verbesserung der Staufähigkeit. Darüber hinaus wurden zwei neue Kleingewässer in öffentlichen Grünflächen in Köln- Müngersdorf und im Äußeren Grüngürtel angelegt. Diesen Kleingewässern lag eine Planung aus 2024 zugrunde. • Das Kleingewässer in Müngersdorf unterscheidet sich aufgrund der Zielarten (Berg- und Teichmolch) in der Form und Gestalt von den bisher angelegten Kleingewässern mit einer mineralischen Stauschicht (beispielsweise unterscheiden sich u.a. die gestufte Uferzone und die Bepflanzung). Es erfolgt keine weitere Planung, da die Mittel aus dem VN ausgeschöpft sind Essbare Stadt/ Gartenlabore Krautgarten Pohlstadtsweg: Der Krautgarten am Pohlstadtsweg wurde Ende März 2025 fertiggestellt. Die Übergabe an 60 Pächter*innen erfolgte am 03.05.2025. Im Jahr 2026 soll das Angebot der Krautgärten um weitere 10 Parzellen auf insgesamt 70 Parzellen erweitert werden. Mittelfristig soll sich hier ein eigenständiger Verein gründen, damit die Fläche im Rahmen des bestehenden Generalpachtvertrags, an den Kreisverband Kölner Gartenfreunde e. V. übergeben werden kann. Gartenlabor Merheimer Platz: Die Abrissarbeiten des ehemaligen Appelmann Geländes wurden im Juni 2025 abgeschlossen. Am 01.07.2025 wurde das Gelände an Amt für Landschaftspflege und Grünflächen übergeben. Mitte Juli 2025 wurde mit den Baumaßnahmen für das Gartenlabor begonnen. Mitte Oktober 2025 waren die Arbeiten beendet. Ziel ist, die Fläche im Jahr 2026 an den Kreisverband Kölner Gartenfreunde e.V. im Rahmen des bestehenden Generalpachtvertrags zu überbergeben und damit die Fläche, in den Kleingartenverein Flora e.V. zu integrieren und einen Teil der Fläche an den Gemeinschaftsgartenverein Garten am Mer e.V. zu übergeben. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 8 Gartenlabor Blücherpark: Die Umsetzung des Gartenlabors Blücherpark ist z.Z. im Vergabeverfahren. Submissionstermin war am 17.11.2025, im Moment findet die Angebotsprüfung statt. Die Flächen wurden Ende Oktober/Anfang November gerodet, um das Gelände für die beantragte Kampfmittelsondierung zugänglich zu machen. Darüber hinaus muss für die Kampfmittelsondierung das Gelände eingeebnet werden. Aus diesem Grund erfolgt die Kampfmittelsondierung im Zuge der Durchführung der Maßnahmen. Die Ausbauarbeiten für das Gartenlabor sollen im Januar 2026 beginnen und bis Ende März abgeschlossen sein, so dass eine Übergabe an den Kreisverband Kölner Gartenfreunde e.V. im Rahmen des bestehenden Generalpachtvertrags und an den Kleingärtnerverein Blücherpark e. V. im April 2026 stattfinden kann. Gesamtkonzept zur Erfassung und Entwicklung der Streuobstbestände auf Kölner Stadtgebiet Durch die verschärfte Haushaltlage war die Pflege der Obstbaumbestände 2025 neu zu organisieren. Zuletzt konnte die Pflege von 26 Obstbaumwiesen mit der biologischen Station Leverkusen für 5 Jahre vereinbart werden. Waldlabor Im Waldlabor plant die städtische Forstverwaltung für Januar 2026 die 5. Ernte des Energieholzes. Da die Wuchsleistung nachgelassen hat, muss nach der Ernte mit den Produktpartnern entschieden werden, welche neuen Wege beschritten werden können. (Denkbar ist z.B. die Wiederanlage mit Pappeln und Weiden oder der Umstieg auf schnellwachsende Harthölzer zur Schnittholzproduktion) Anfang 2026 wird die Webseite mit Infos zu Ernte aktualisiert. Resilienz sichern Wasser muss zum Baum Die Bauarbeiten zur Variante 3 konnten zu April 2025 abgeschlossen werden, seitdem läuft die 2-jährige Entwicklungspflege. Die Standorte der Variante 2 konnten bis auf 6 Standorte am Thürmchenswall vollständig umgesetzt werden. Dort hat eine Großbaustelle bisher die Arbeiten verhindert. Zuletzt wurden Anfang Dezember 2025 die 12 Bäume in der Ewaldistraße gepflanzt. Der Fördermittelgeber hat uns eine Verlängerung des Förderzeitraumes bis 30.6.2026 bewilligt, um noch die offenen sechs Standorte zu realisieren zu können. In diesem Zeitraum findet noch die Fertigstellungspflege für die Ewaldistraße und den Thürmchenswall statt. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 9 Das Projekt wurde in dem Geschäftsbericht 2024 des Region KölnBonn e.V. im Sommer 2025 veröffentlicht. Straßenbaumkonzept Bis Anfang 2025 lagen alle Beschlüsse der 9 Bezirksvertretungen zum Straßenbaumkonzept vor. Nicht alle Beschlüsse erlauben eine uneingeschränkte Umsetzung des Straßenbaumkonzeptes: • Die BV 9 (Chorweiler) fordert ein Parkraumkonzept als Grundlage für die Umsetzung des Straßenbaumkonzeptes. Die Erarbeitung eines solchen Konzeptes hat noch nicht begonnen. • Die BV 7 (Porz) erlaubt die Umsetzung des Straßenbaumkonzeptes erst, wenn vorgelagerte Beschlüsse, die im Zusammenhang mit der Realisierung von Straßenbaumpflanzungen stehen, umgesetzt wurden. Im Zuge des Straßenbaumkonzeptes wurden bis zum Jahr 2025 insgesamt 223 Straßenbäume gepflanzt. Zuzüglich der Standorte, die im Zuge des Konzeptes „Wasser muss zum Baum“ ungesetzt wurden. Hierbei handelt es sich um die Bäume der Variante 2 mit insgesamt 26 Bäumen. Mit dem Sachstandbericht zu den Straßenbaumkonzepten mit Datum vom 30.01.2025 (Vorlagen Nr.: 3871/2024) wurde der Sachstand für jeden einzelnen Bezirk zum Stichtag 31.12.2024 beschrieben. Für die Bezirke 1, 4, 5, 8 und 9 können für die Pflanzperiode Herbst/Winter 2025/26 folgende Angaben gemacht werden: • Innenstadt (Bezirk 1): geplante Bäume 150, davon gepflanzte Bäume in 2024/25: 0 in 2025/26 25 • Ehrenfeld (Bezirk 4): geplante Bäume 181, Pflanzungen weitestgehend abgeschlossen • Nippes (Bezirk 5): geplante Bäume 340, davon 6 geplante Bäume in 2025/26, • Kalk (Bezirk 8): geplante Bäume 104, davon 34 geplante Bäume in 2025/26 • Mülheim (Bezirk 9): geplante Bäume 212, davon 20 geplante Bäume in 2025/26 Durch die KFW wurden im Jahr 2025 die Pflanzung von 500 Bäumen gefördert. Hiervon wurden bereits 149 Straßenbaumstandorte realisiert. Ein Wald für Köln Mit einer abschließenden Pflanzung von 0,45 Hektar Wald wurde am 22.11.2025 der 6. Wald für Köln am Hardtgenbuscher Kirchweg in Ostheim abgeschlossen. Eine Woche später wurde auf einer 2,3 Hektar großen Fläche Auf der Heidekaul in Raderthal der „KarneWald“ (Spende des Dreigestirns der letzten Session 2024/2025) angelegt. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung 5. Sachstandsbericht Strategische Grünentwicklung, Stand Dezember 2025 10 Waldinselkonzept Zuletzt hat sich neben der Betrachtung von klassischen Parkanlagen ein Fokus auf die Herstellung kleinräumiger Grünstrukturen entwickelt. Ziel ist dabei auf kleinen verfügbaren Flächen stadtklimatisch wirksame und artenreiche Räume zu schaffen. Eine Möglichkeit dazu sind sogenannte Miniurwälder, die auf Flächen ab ca. 100 m² bis 1500 m² realisiert werden können. Die ursprüngliche Idee der ‚Tiny Forests‘ stammt aus Japan, wurde aber auf unsere Rahmenbedingungen angepasst. Bereits im Jahr 2021 hat das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen auf politischen Wunsch der BV4 hin eine urbane Waldinsel (Tiny Forest) an der Hardersleber Straße im Stadtbezirk Ehrenfeld angelegt. Die steigende Nachfrage aus Stadtgesellschaft und Politik ist die Grundlage für eine stadtweit angelegte Potentialanalyse zu den urbanen Waldinseln. Auf städtischen Flächen wurden mittlerweile folgende Waldinseln realisiert oder geplant: • Die Waldinsel an der Hardersleber Straße in Neuehrenfeld (auf der Grundlage des Beschlusses der Bezirksvertretung Ehrenfeld (Vorlagen Nr. 1719/2021), • die Waldinsel an St. Theresias in Buchheim. • Geplant Johannes-Giesberts Park in Nippes 3480/2024 Urbane Waldinseln sollen neben der Klimaanpassung und der Steigerung der Biodiversität auch als Mittel der Umweltbildung unter Beteiligung benachbarter Bildungseinrichtungen (Kitas, Schulen o.ä.) fungieren. Bis Mitte 2026 soll das Konzept entwickelt werden.
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VIII/67/671/2 Vorlagen-Nummer 16.01.2026 3540/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 22.01.2026 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 22.01.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 26.01.2026 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 26.01.2026 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.01.2026 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 29.01.2026 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.01.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz) 29.01.2026 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.02.2026 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.02.2026 5. Sachstandsbericht strategische Grünentwicklung Beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen wurde Mitte 2020 das Aufgabengebiet „Stra- tegische Grünentwicklung“ neu eingerichtet. Dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün werden seitdem jedes Jahr Sachstandsberichte vorgelegt. Im beigefügten Bericht werden die aktuellen Sachstände zu den Themen aufgeführt, die dazu beitragen, das gesamtstädtische Kölner Grünsystem als grüne Infrastruktur räumlich und funk- tional konsequent weiterzuentwickeln Gez. Wolfgramm Anlage: Anlage 1 – Strategische Grünentwicklung Sachstand 2025
Beratungsverlauf (10)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3540/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 19.01.2026
- Erstellt
- 10.12.2025 14:34