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0227/2017

Sachstandsbericht zur Archäologischen Zone

Mitteilung Ausschuss 31.01.2017

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Nächste Beratung: Unterausschuss Kulturbauten, Sitzung am 16.03.2017, TOP 3.1.1

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Projektstatusbericht

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

441 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  31.01.2017 
 0227/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 
Finanzausschuss 13.02.2017 
Unterausschuss Kulturbauten 16.03.2017 
 
Sachstandsbericht zur Archäologischen Zone 
Die Verwaltung gibt den aktuellen Sachstandsbericht zur Archäologischen Zone mit Stand vom 
12.01.2017 zur Kenntnis (Anlage). 
 
 
 
gez. Höing

Projektstatusbericht

16192 Zeichen

Neubau Archäologische Zone und Jüdisches Museum Köln
1. Kerndaten des Projektes
Standort Rathausplatz
Bauherr Dezernat für Kunst u. Kultur
Planungszeit Juli 2008 bis heute
Bauzeit 2013 - 2019
2. Terminübersichten
Meilensteine
Baugenehmigung 10/2016
Kampfmittelsondierung (Abschluss) 01/2017
Leitungsverlegung & Umschlüsse (Abschluss) 01/2017
Interimsmaßnahme (Eröffnung) 02/2017
Gründungsarbeiten (Abschluss) 02/2017
Stahlbetonbauarbeiten (Start) 01/2017
Stahlbau (Start Fertigung Rautentragwerk) 01/2017
Ausbau Museum ab 11/2017
Einbauten + Ausstellung ab 05/2018
Übergabe an LVR 4Q 2019
Ausschreibung + Vergabe (Auszug 4. Quartal 2016 / 1. Quartal 2017)
Abdichtungsarbeiten (Beauftragung) 12/2016
Fördertechnik (Beauftragung) 12/2016
Dachdeckung- und Abdichtungsarbeiten 
(Veröffentlichung) in Vorbereitung
Natursteinfassade (Veröffentlichung) in Vorbereitung
Metall-Glas-Arbeiten (Vergabe) in Vorbereitung
Zimmerer- und Holzarbeiten (Vergabe) in Vorbereitung
Sanitärarbeiten (Vergabe) in Vorbereitung
Heizung/Kälte (Submission) 30.01.2017
Elektro- und Nachrichtentechnik (Submission) 30.01.2017
Gebäudeautomation (Submission) 24.01.2017
3. Kosten
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € -8,595 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € 18,400 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme 61,578 Mio. € Kostenberechnung ∑ 61,578 Mio. € 9,805 Mio. €
Kostenberechnung Optimierung III 100,0% 61,578 Mio. €
Mehrkosten Projektdurchführung gem. Präsentation 4,6% 2,850 Mio. €
160.141 €
666.364 €
180.076 €
564.686 €
464.728 €
814.004 €
0,432 Mio. €
105,3% 64,860 Mio. €
Empfehlung: Berücksichtigung eines Risikobudgets von insgesamt 10% 
(inkl. vorliegender Mehrkosten zur Berücksichtigung weiterer Projektentwicklungen) 
Gesamtbudget inkl. Risikobudget 110,0% 67,736 Mio. €
Kostenberechnung Optimierung III 2015
Vergabe Abdichtungsarbeiten: Der niedrigste Bieter liegt mit seinem 
Angebot ca. 432.000 € über dem Gewerkebudget von WL. Die Tendenz
geht dahin, die Vergabe durchzuführen. Demnach enstehen hierdurch
Mehrkosten.
Prognose Gesamtkostensituation
Mehrkosten durch Nachträge Gründungsarbeiten (u.a. Betonverlust 
und Einsatz von Betonagestrümpfen, Kampfmittelverdachtsfälle inkl. 
Stillstände, Pfahlfußerweiterung Gründungspfähle gemäß Prüfstatik)
Mehrkosten durch Nachträge Baufeld (u.a. Tiefkellerverfüllung,
Rückbau Fernwärmetrasse (Porticus bis Spanischer Bau) und 
Versorgungstunnel, zusätzliche Erdarbeiten für Grabung / Schutz 
Archäologie, Erschütterungsmonitoring umliegende Bebauung)
Planungsnachträge + Umplanungen TGA (u.a. Gebäudesicherheit,
Brandfallmatrix)
weitere Kostenrisiken werden qualitativ erfasst, quantitative Bewertung erfolgt nach 
Definition der Anforderungen
Sonstige
Planungsnachträge + Umplanungen Architektur (u.a.
Ausstellungsplanung, Koordination zusätzlicher Gewerke wie 
Tiefbauliche Erschließung (KG 200), Gebäudesicherheit)
Planungsnachträge + Umplanungen Tragwerkplanung (u.a.
Zusatzleistung Planung Fassadentragwerk, Wiederholungsleistung 
Erdbebensicherheit, Schutz Mikwe)
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL)
Sachstand Optimierung III 2015 (GW)
Verteilung Anteile 2011
36,072 Mio.
61,578 Mio.
3,282
2,876
0 Mio. €
10 Mio. €
20 Mio. €
30 Mio. €
40 Mio. €
50 Mio. €
60 Mio. €
70 Mio. €
80 Mio. €
Auftragsstand 08/2016 Kostenberechnung Kostenberechnung inkl. Zusatzbudget
Gesamtsumme Mehrkosten RisikobudgetZahlungsstand
22,248 Mio.
Herbst 2017
Herbst 2018
Auftragsstand 01/2017

1
Neubau Archäologische Zone und Jüdisches Museum Köln
Stand: 12.01.2017
1. Kerndaten des Projektes
Standort Rathausplatz
Bauherr Dezernat für Kunst u. Kultur
Planungszeit Juli 2008 bis heute
Bauzeit 2013 - 2019
2. Terminübersichten
Meilensteine
Baugenehmigung 10/2016
Kampfmittelsondierung (Abschluss) 01/2017
Leitungsverlegung & Umschlüsse (Abschluss) 01/2017
Interimsmaßnahme (Eröffnung) 02/2017
Gründungsarbeiten (Abschluss) 02/2017
Stahlbetonbauarbeiten (Start) 01/2017
Stahlbau (Start Fertigung Rautentragwerk) 01/2017
Ausbau Museum ab 11/2017
Einbauten + Ausstellung ab 05/2018
Übergabe an LVR 4Q 2019
Ausschreibung + Vergabe (Auszug 4. Quartal 2016 / 1. Quartal 2017)
Abdichtungsarbeiten (Beauftragung) 12/2016
Fördertechnik (Beauftragung) 12/2016
Dachdeckung- und Abdichtungsarbeiten 
(Veröffentlichung) in Vorbereitung
Natursteinfassade (Veröffentlichung) in Vorbereitung
Metall-Glas-Arbeiten (Vergabe) in Vorbereitung
Zimmerer- und Holzarbeiten (Vergabe) in Vorbereitung
Sanitärarbeiten (Vergabe) in Vorbereitung
Heizung/Kälte (Submission) 30.01.2017
Elektro- und Nachrichtentechnik (Submission) 30.01.2017
Gebäudeautomation (Submission) 24.01.2017
3. Kosten
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € -8,595 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € 18,400 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme 61,578 Mio. € Kostenberechnung ∑ 61,578 Mio. € 9,805 Mio. €
Kostenberechnung Optimierung III 100,0% 61,578 Mio. €
Mehrkosten Projektdurchführung gem. Präsentation 4,6% 2,850 Mio. €
160.141 €
666.364 €
180.076 €
564.686 €
464.728 €
814.004 €
0,432 Mio. €
105,3% 64,860 Mio. €
Empfehlung: Berücksichtigung eines Risikobudgets von insgesamt 10% 
(inkl. vorliegender Mehrkosten zur Berücksichtigung weiterer Projektentwicklungen) 
Gesamtbudget inkl. Risikobudget 110,0% 67,736 Mio. €
Kostenberechnung Optimierung III 2015
Vergabe Abdichtungsarbeiten: Der niedrigste Bieter liegt mit seinem 
Angebot ca. 432.000 € über dem Gewerkebudget von WL. Die Tendenz 
geht dahin, die Vergabe durchzuführen. Demnach enstehen hierdurch 
Mehrkosten.
Prognose Gesamtkostensituation
Mehrkosten durch Nachträge Gründungsarbeiten (u.a. Betonverlust 
und Einsatz von Betonagestrümpfen, Kampfmittelverdachtsfälle inkl. 
Stillstände, Pfahlfußerweiterung Gründungspfähle gemäß Prüfstatik)
Mehrkosten durch Nachträge Baufeld (u.a. Tiefkellerverfüllung, 
Rückbau Fernwärmetrasse (Porticus bis Spanischer Bau) und 
Versorgungstunnel, zusätzliche Erdarbeiten für Grabung / Schutz 
Archäologie, Erschütterungsmonitoring umliegende Bebauung)
Planungsnachträge + Umplanungen TGA (u.a. Gebäudesicherheit, 
Brandfallmatrix)
weitere Kostenrisiken werden qualitativ erfasst, quantitative Bewertung erfolgt nach 
Definition der Anforderungen
Sonstige
Planungsnachträge + Umplanungen Architektur (u.a. 
Ausstellungsplanung, Koordination zusätzlicher Gewerke wie 
Tiefbauliche Erschließung (KG 200), Gebäudesicherheit)
Planungsnachträge + Umplanungen Tragwerkplanung (u.a. 
Zusatzleistung Planung Fassadentragwerk, Wiederholungsleistung 
Erdbebensicherheit, Schutz Mikwe)
Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Verwaltung am 20.01.2017,
Sachstandsbericht für den Lenkungskreis Politik am 23.01.2017 sowie
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kulturbauten am 31.01.2017
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL)
Sachstand Optimierung III 2015 (GW)
Verteilung Anteile 2011
36,072 Mio.
61,578 Mio.
3,282
2,876
0 Mio. €
10 Mio. €
20 Mio. €
30 Mio. €
40 Mio. €
50 Mio. €
60 Mio. €
70 Mio. €
80 Mio. €
Auftragsstand 01/2017 Kostenberechnung Kostenberechnung inkl. Zusatzbudget
Gesamtsumme Mehrkosten RisikobudgetZahlungsstand
22,248 Mio.
Herbst 2017
Herbst 2018

4. Erläuterung Sachstand / Risiken
 Planung / Ausschreibung /  Vergabe  Ausführung  Kosten  Termine
Bewertung als "mittleres bis hohes Risiko" aufgrund  von Verzögerungen beim Tiefbau sowie des verzögerten Ausführungsbeginns der 
Stahlbetonbauarbeiten.
Tiefbauliche Erschließung | Die Restarbeiten der Sicherung der Leitungen und die Rückverfüllung der Baugruben wurde im Jahr 2016 abgeschlossen. Die 
Umschlussarbeiten der Informations- und Kommunikationsleitungen wurden ebenfalls im Jahr 2016 fast vollständig abgeschlossen. 
Kampfmittelsondierung | Seit 01/2016 erfolgt die 
vorlaufende Kampfmittelsondierung für die 
Gründungsarbeiten. Aufgrund einiger Probleme, 
aufgrund von unvorhergesehenen 
Bodenverhältnissen (z.B. Mauerreste im Boden, 
welche die Bohrgeschwindigkeit verlangsamt 
haben) sowie der Tatsache, dass die 
Kampfmittelsondierung im Bereich des nördlichen 
Rathausplatzes teilweise über Schachtung erfolgen 
musste, wird die Kampfmittelsondierung erst zur 
3./4. KW abgeschlossen werden. 
Interimsmaßnahme | Im Bereich des Zugangs zum 
historischen Rathaus vom Alter Markt stellten sich 
die Ausführungen der Ausbaumaßnahmenin der 
Vergangenheit teilweise sehr zäh dar 
(Aufhebung wegen Unwirtschaftlichkeit und m.u. 
stark eingeschränkt möglichen Arbeitszeiten 
aufgrund der Vorgaben des Rathausbetriebs). 
Aktuell werden viele Arbeiten ausgeführt und 
abgeschlossen. Aktuell ist von einer Eröffnung zum 
Ende 02/2017 auszugehen (siehe auch oben).
Ausgrabung | Die archäologischen Auswertungsergebnisse der Ausgrabung vor der Laube präsentierten sich als deutlich umfassender 
als vorab durch das Grabungsteam erwartet. Auf Grundlage von Abstimmungen mit dem LVR erfolgte eine Bewertung, wie mit der neuen 
Kenntnislage im Rahmen der Ausstellung verfahren wird. Es ergaben sich hierdurch einige Umplanungen beispielsweise der Parcoursführung, 
die in die Planungen integriert wurden. 
Stahlbau | Aktuell wird in enger Zusammenarbeit 
mit Objekt- und Tragwerksplanung die Werk- und Montageplanung für Materialbestellungen, Vorfertigung und Korrosionsschutz erarbeitet. 
Stahlbetonarbeiten | Die für den Beginn der 
Stahlbetonarbeiten notwendige Genehmigung der 
halbseitigen Straßensperrung Unter Goldschmied 
besteht seit Anfang Januar 2017, sodass aktuell mit 
den vorbereitenden Maßnahmen für den 
Stahlbetonbau begonnen werden kann. Hier  
werden zunächst die Arbeiten der 
Rückverankerung der Bohrpfahlwand im 
Straßenraum erfolgen. Anschließend wird mit den 
Stahlbetonarbeiten des Betonierabschnitts Feld 1 
begonnen. Parallel zu diesen Arbeiten werden die 
drei Wandscheiben vor dem Historischen Rathaus 
betoniert. Hierzu wird vorher mit dem Absaugen 
des Sandes im Bereich der Felder 4 und 5 
begonnen. 
Bewertung als "mittleres Risiko" 
aufgrund des Anpassungsbedarfs aus 
Ergebnissen der Auswertung der 
Grabungen.
Ausstellung | Die Auswertungsergebnisse der 
Archäologischen Grabung und die daraus
resultierenden Anforderungen im Bereich der 
Ausstellung wurden in Abstimmung mit den 
jeweiligen Fachplanern in die Ausführungsplanung
integriert (z.B. geänderter Parcoursverlauf). 
Hieraus resultiert wiederholter 
Umplanungsbedarf, wie die Veränderung der 
Längen einiger Bohrpfähle.
Ausführungsplanung | Aktuell laufen im Rahmen
der Umplanung des Eingangsbereich 
(Personenvereinzelung, Personenkontrolle, 
Körperscanner, Metalldetektor etc.)
Abstimmungen bzgl. der Sicherheit. Hierfür wurde 
im Dezember 2016 der externe Sicherheitsplaner 
Kraiss & Wilke mit der Beurteilung der 
Sicherheitsplanung beauftragt. Dieser hat 
verschiedene Varianten der Eingangssituation 
erstellt. Die Abstimmungen erfolgen in enger 
Abstimmung mit dem Bauherr sowie dem LVR. 
Ebenso befinden sich derzeit die Klärung der 
Räume in Ebene 02 sowie die Verortung der 
Sicherheitszentrale/Museumspädagogik in enger 
Abstimmung mit dem LVR. Hier stellt sich derzeit 
der Spanische Bau als präferierte  Option für die 
Sicherheitszentrale dar. Parallel erfolgt die 
Prüfung der Werk- und Montageplanung Stahlbau 
und Fassaden.
Gründungsarbeiten + Stahlbetondeckel | Die 
Gründungsarbeiten sind schon weit 
fortgeschritten. Die Gründungsarbeiten werden 
jedoch aufgrund von einigen Verzögerungen im 
Bereich der Tiefbaulichen Erschließung erst 
Anfang Februar 2017 fertiggestellt werden. Dies 
resultiert aus einer Verschiebung der Arbeiten 
bzgl. der Haubenelemente an der 
Fernwärmetrasse und der dadurch entstandenen 
Verschiebung der Einbahnstraßenregelung. 
Demnach ist der Abschluss der
Arbeiten an der Marspfortengasse nicht mehr 
vor dem Beginn der Weihnachtsruhe (14.11.2016 
–08.01.2017) möglich. Die Gründungsarbeiten
sind eine Vorleistung für die 
Stahlbetonbauarbeiten, weshalb sich auch diese 
dementsprechend verzögern und noch nicht wie 
geplant beginnen können. 
Bewertung als „hohes Risiko" durch wiederholte,
kostenpflichtige Umplanungen, Vergaben über 
Budget und Entwicklungen im Rahmen der 
Ausführung (Nachträge, Behinderungen und 
Mehrkostenanzeigen).
Die Grabungskosten wurden durch das 
Rechnungsprüfungsamt der Stadt Köln geprüft 
und ein Prüfbericht vorgelegt. Gemäß den 
Empfehlungen dieses Prüfberichts wurden die 
Grabungskosten beleghaft geprüft und 
zugeordnet. Dies erfolgte durch den externen 
Projektsteuerer Drees & Sommer.
Auf Grundlage der Kostenberechnung wurden 
sämtliche  Vergabebudgets als Grundlage der 
Ausschreibungen und Beauftragungen definiert. 
Kostenrisiken aus Umplanungsleistungen z.B. 
aufgrund der Integration von 
Auswertungsergebnissen der Grabung sowie 
entsprechender Optimierungen und der 
Integration der Anforderungen der 
Gebäudesicherheit gemäß Empfehlung der 
Kriminalpolizei sind eingetreten.
Darüber hinaus entstehen Kosten aus Vergaben 
über Budget, zusätzlichen Ausführungsleistungen, 
wie Tiefkellerverfüllung, zusätzliche Erdarbeiten 
für Grabung und zum Schutz der Archäologie, 
Erschütterungs-monitoring umliegende 
Bebauung, Betonverlust und Einsatz von 
Betonagestrümpfen, Kampfmittelverdachtsfälle 
inkl. Stillstände, Kontaktbohrungen zur 
Minimierung von Ausschachtungsarbeiten und 
Aushub.
Hieraus resultieren zum aktuellen Kenntnisstand 
unvermeidbare Mehrkosten in Höhe von 2,85 
Mio. € brutto (Kostensteigerung = 4,6 % bezg. auf 
die Kostenberechnung). Darüber hinaus ergeben 
sich Mehrkosten durch die Vergabe der 
Abdichtungsarbeiten i.H.v. ca. 432.000 €.  
Des Weiteren bestehen Kostenrisiken, wie 
geänderte Planungsanforderungen, 
archäologische Grabung im Böschungsbereich 
unter Deckel, Baustellensicherheit und -
überwachung, Brandschutz, Entrauchung, 
Evakuierung, aber auch unvorhersehbaren 
Vergaberisiken, Firmeninsolvenzen, etc. Diese 
werden qualitativ im Projektfortschritt erfasst und 
im Monitoring überwacht. Eine quantitative 
Bewertung erfolgt nach Definition der 
Anforderungen.
Empfehlung zur Berücksichtigung der weiteren 
Risiken und Projektentwicklungen: 
Einstellen eines Risikobudgets von insgesamt 10% 
(inkl. vorliegender Mehrkosten) 
Bewertung als "planmäßig", da der neue 
Fertigstellungstermin gemeinsam mit dem LVR 
abgestimmt wurde. 
Die Projektterminplanung wurde unter 
Berücksichtigung der Entwicklungen in Planung, 
Ausschreibung und Vergabe sowie Ausführung 
überprüft und aufgrund der eingetretenen 
Terminrisiken maßgeblicher Verzögerungen (u.a. 
Umplanungen, Vergabeeinspruch, Ausführung der 
vorbereitenden Gewerke Kampfmittelsondierung, 
Leitungsverlegung und Umschlüsse sowie Gründung 
inkl. Folgegewerke) überarbeitet. 
Die Überarbeitung zeigt auf, dass sich der 
Übergabetermin an den Nutzer LVR von 12/2018 auf
voraussichtlich das 4. Quartal 2019 verzögert.
Der Nutzer LVR ist in sämtliche Projektentwicklungen 
eingebunden und wurde über das Ergebnis der 
Terminplanverschiebung bereits vorab informiert. 
Zur weiteren Vorgehensweise sollen nun 
Verhandlungen aufgenommen werden. 
Darüber hinaus erfolgen regelmäßige Abstimmungen 
zur Information des Fördermittelgebers mit der 
Bezirksregierung Köln. 
planmäßig mittleres Risiko hohes Risikogeringes Risiko
Anstehende Ausschreibungen:
- Dach- und Abdichtungsarbeiten & Naturstein-
fassade (Veröffentlichung in Vorbereitung)
- Zimmerer- und Holzbauarbeiten sowie 
Sanitärarbeiten (Vergabe in Vorbereitung)
- Metall-Glas-Arbeiten (hier hat ein technisches 
Aufklärungsgespräch mit einem Bieter 
stattgefunden; Finale Prüfung und Wertung wird 
derzeit erstellt)
- Heizung/Kälte & Elektro/Nachrichtentechnik
(Submission 30.01.2017)
- Gebäudeautomation (Submission 24.01.2017)

Beratungsverlauf (3)

31.01.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 3.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.02.2017 Finanzausschuss
TOP 2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2017 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0227/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
31.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27